DE19600944A1 - Fassadenkonstruktion - Google Patents
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Description
Es sind Fassadenkonstruktionen bekannt, deren grundsätzlicher Aufbau aus einer
wetterseitigen Verkleidung, insbesondere einer Verglasung und/oder Paneelen,
bestehen und einer raumseitig dahinter liegenden Tragkonstruktion in Form von
Fassadenelementen, beispielsweise aus Pfosten und Riegeln. Um eine erhöhte
Wärmedämmung zu erzielen, ist die Tragkonstruktion von der wetterseitigen
Verkleidung beabstandet. Der Raum zwischen der wetterseitigen Verkleidung
und den Fassadenelementen wird dann über eine Distanzeinrichtung überbrückt,
die einerseits eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen soll, andererseits jedoch
genügend Stabilität aufweisen muß, um die Kräfte aus der wetterseitigen Ver
kleidung sicher in die Tragkonstruktion leiten zu können.
Aus der DE-PS 17 84 864 ist es bekannt, die außenseitigen Wandbauteile bzw.
Verkleidungen von den als Hohlstützen ausgebildeten Fassadenelementen durch
einfache Gummiprofile zu trennen. Solche Gummiprofile weisen zwar die erfor
derliche Stabilität auf. Es treten jedoch durch diese Gummiprofile große Heiz
energieverluste auf, da die Wärmeleitfähigkeit solcher Gummiprofile zu hoch ist.
In anderen Konstruktionen werden deshalb geschäumte Kunststoffprofile als
Distanzeinrichtung zwischen wetterseitiger Verkleidung und den Fassadenele
menten eingesetzt. Solche Kunststoffprofile müssen jedoch ebenfalls die aus der
wetterseitigen Verkleidung kommenden Kräfte aufnehmen, weshalb ein Kunst
stoff mit hohem Raumgewicht und folglich hoher Druckfestigkeit eingesetzt
werden muß. Der Nachteil von solchen Kunststoffen mit hohem Raumgewicht
ist aber die ebenfalls hohe Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu konventionellen
Wärmedämmstoffen.
Um eine verbesserte Wärmedämmeigenschaft im Anschlußbereich zwischen
wetterseitiger Verkleidung und Fassadenelementen zu erreichen, ist man ge
zwungen, die Bauhöhe des eingesetzten Kunststoffprofiles sehr groß zu wählen,
was konstruktive und ästhetische Nachteile mit sich bringt. Übliche Konstruktio
nen weisen deshalb Bauhöhen des Kunststoffprofiles im Bereich von bis zu 40
mm auf. Diese Größenordnung stellt einen guten Kompromiß zwischen kon
struktiv sinnvoller Bauhöhe und erforderlicher Wärmedämmung dar. Größere
Bauhöhen für eine verbesserte Wärmedämmung im Bereich der als Kunststoff
profil ausgebildeten Distanzeinrichtung sind nicht mehr sinnvoll.
Eine Verbesserung der Wärmedämmung bei Einsatz von Kunststoffprofilen wäre
erreichbar, wenn die Kunststoffprofile mit geringerem Raumgewicht und daraus
resultierender geringerer Wärmeleitfähigkeit eingesetzt würden. Dies ist aber
wegen der deutlich geringeren mechanischen Beständigkeit solcher Materialien
nicht möglich, da die aus der wetterseitigen Verkleidung auftretenden Kräfte die
Distanzeinrichtung verformen würden, anstatt die Kräfte in die Tragkonstruktion
zu leiten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fassadenkonstruktion vorzu
schlagen, bei welcher die Distanzeinrichtung zwischen wetterseitiger Verklei
dung und den raumseitigen Fassadenelementen eine möglichst geringe Wärme
leitfähigkeit bei ausreichender mechanischer Stabilität aufweist.
Die Aufgabe wird mit einer Fassadenkonstruktion gelöst, wie sie im Anspruch 1
angegeben ist.
Die raumseitigen Fassadenelemente stellen dabei die Tragkonstruktion des
Gebäudes dar, deren Tragglieder insbesondere aus Pfosten und Riegeln bestehen
oder als Elementfassade ausgebildet sein können. Die wetterseitige Verkleidung
kann aus einer Verglasung und/oder Paneelen bestehen. Die zur Überbrückung
des Abstandes zwischen raumseitigen Fassadenelementen und der wetterseiti
gen Verkleidung eingesetzte Distanzeinrichtung weist wenigstens ein, die Kräfte
aus der wetterseitigen Verkleidung aufnehmendes Druckaufnahmeteil auf,
welches insbesondere in Form einer Druckleiste oder einer Preßleiste ausgebildet
sein kann. Das eingesetzte Druckaufnahmeteil wird aus konstruktiven und
statischen Gründen aus einem Material gewählt werden, welches hohe Stabilität
und folglich eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Deshalb ist die Querschnitts
höhe, d. h. die Erstreckung des Druckaufnahmeteils zwischen wetterseitiger
Verkleidung und raumseitigen Fassadenelementen, möglichst gering zu halten.
Um nun den verbleibenden Abstand zwischen dem Druckaufnahmeteil und der
tragenden Konstruktion in der statisch erforderlichen Weise zu überbrücken, wird
eine Abstandeinrichtung insbesondere in Form eines Abstandhalters eingesetzt.
Die Querschnittserstreckung des Abstandhalters, d. h. die Bauhöhe des Ab
standhalters senkrecht zum Abstand zwischen der Tragkonstruktion und der
Verkleidung ist dabei geringer gehalten als die entsprechende Querschnittser
streckung des Druckaufnahmeteils. Die Abstandeinrichtung in Form des Ab
standhalters ist zwischen dem Druckaufnahmeteil und dem entsprechenden
Fassadenelement angeordnet und hat die Aufgabe, die aus der Verkleidung in
das Druckaufnahmeteil geleiteten Kräfte letztlich in die Tragkonstruktion in Form
der Fassadenelemente einzuleiten. Bei einer solchermaßen gewählten Konstruk
tion ist es nun möglich, in dem Bereich, der vom Druckaufnahmeteil, dem
entsprechenden Fassadenelement und dem Abstandhalter begrenzt wird, einen
Isolierstoff einzusetzen, dessen mechanische Stabilität frei wählbar ist, da der
Isolierstoff bei einer solcher Fassadenkonstruktion nicht mehr die Aufgabe hat,
Kräfte aus der wetterseitigen Verkleidung in die Tragkonstruktion mit einzuleiten.
Vorzugsweise sind die raumseitigen Fassadenelemente als Heiz- und/oder Kühl
einrichtung ausgebildet. Beispielsweise können dazu die Tragelemente als
Hohlstützen bzw. Hohlriegel ausgebildet sein, durch welche eine Heiz- bzw.
Kühlflüssigkeit geleitet werden kann. Solche Konstruktionen werden als beheizte
Fassaden bezeichnet. Bei solchen beheizten Fassaden ist es insbesondere
erforderlich, im Anschlußbereich an die wetterseitige Verkleidung Wärmeverluste
zu vermeiden.
Der vorgeschlagene Abstandhalter kann grundsätzlich beliebige Form aufweisen.
Vorzugsweise kann er hohlförmig ausgebildet sein. Eine hohlförmige Ausbildung
erlaubt eine dünnwandige Ausgestaltung und somit eine möglichst geringe
Querschnittsfläche für die Wärmeleitung. In einer besonderen Ausgestaltungs
form ist der Abstandhalter im Querschnitt ringkreisförmig ausgebildet. Es ist
dabei ausreichend, wenn der Abstandhalter in Längsrichtung des Pfostens bzw.
Riegels gesehen, lediglich punktförmig angeordnet wird, die einzelnen Abstand
halter also voneinander beabstandet sind.
Vorzugsweise wird ein Isolierstoff eingesetzt, der ein sehr geringes Raumge
wicht aufweist und somit eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Vorzugsweise
kann der Isolierstoff dabei aus Polyurethanschaum bestehen. Angestrebt wird
ein Isolierstoff mit geringstmöglicher Wärmeleitfähigkeit.
Vorteilhafterweise ist der Isolierstoff so angeordnet, daß er mit den Außenseiten
der Distanzeinrichtung bzw. der Fassadenelemente fluchtet. Um den Isolierstoff
einerseits zu schützen und andererseits den ästhetischen Anforderungen zu
genügen, ist es weiterhin von Vorteil, wenn die zur Raumseite hin gerichteten
Begrenzungsflächen des Isolierstoffes zumindest teilweise mit einer Abdeckung
versehen sind. Als Abdeckung wird dabei vorzugsweise ein dünnwandiges
Material verwendet, um die geringe Wärmeleitfähigkeit in diesem Bereich nicht
negativ zu beeinflussen.
Die Abdeckung kann zweckmäßigerweise mit dem Druckaufnahmeteil und/oder
dem entsprechenden Fassadenelement einstückig verbunden sein.
Entsprechend zweckmäßig ist es, wenn die Abdeckung als gesonderte Beschich
tung und Beplankung des Isolierstoffes, unabhängig von dem Druckaufnahmeteil
bzw. dem entsprechenden Fassadenelement ausgebildet ist. Die Beschichtung
bzw. Beplankung ist dabei zweckmäßigerweise fest mit dem Isolierstoff ver
bunden, beispielsweise über eine Verklebung oder über mechanische Befesti
gungsmaßnahmen. Zur Berücksichtigung von Toleranzen ist es möglich, die
Abdeckung des Isolierstoffes in ihrer Längserstreckung zwischen dem Druckauf
nahmeteil und dem entsprechenden Fassadenelement so auszubilden, daß nach
erfolgter Montage ein geringer Spalt verbleibt. Der geringe Spalt beeinträchtigt
nicht die Haltbarkeit des Isolierstoffes oder die ästhetischen Anforderungen im
Rauminneren. Er verhindert vielmehr eine komplizierte Montage und läßt dabei
Dehnungen ohne Zwängungen zu.
Die Verbindung des Druckaufnahmeteils mit dem entsprechenden Fassaden
element erfolgt zweckmäßigerweise über ein Befestigungselement, insbesondere
in Form einer Schraubhülse. Auch hier ist es wiederum möglich, die Schraubhül
se, gesehen in Längsrichtung des entsprechenden Fassadenelementes, lediglich
punktförmig über den Verlauf der wetterseitigen Verkleidung anzuordnen.
Von besonderem Vorteil ist es dabei, wenn das Befestigungselement vom
Abstandhalter umfaßt wird. Dies ist bei Ausbildung des Abstandhalters als
hohlförmiges Bauteil möglich, so daß das Befestigungselement dann den Ab
standhalter durchgreift.
Um das Befestigungselement auf einfache Weise an dem entsprechenden
Fassadenelement zu befestigen, weist das Befestigungselement zweckmäßiger
weise an seinem, dem entsprechenden Fassadenelement zugewandten Ende ein
Innengewinde auf. Am entsprechenden Fassadenelement kann dann auf einfache
Weise ein Bolzen mit Außengewinde angeordnet werden, z. B. durch Anschwei
ßen, auf welchen das Befestigungselement dann aufgeschraubt werden kann.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn das Befestigungselement an seinem, dem
entsprechenden Fassadenelement abgewandten Ende ein weiteres Innengewinde
aufweist. In das weitere Innengewinde kann dann ein Befestigungselement
eingesetzt werden, welches die wetterseitige Verkleidung mechanisch stabil am
Befestigungselement und somit an der Tragkonstruktion anbindet.
Anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles wird die vorgeschlagene
Fassadenkonstruktion nachfolgend noch näher, jedoch lediglich beispielhaft und
nicht einschränkend, beschrieben. Es zeigen dabei:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Fassadenkonstruktion im An
schlußbereich der wetterseitigen Verkleidung und eines
entsprechenden Fassadenelementes und
Fig. 2 einen Detailquerschnitt der Fassadenkonstruktion gemäß Fig.
1 in Längsrichtung des Fassadenelementes.
Fig. 1 zeigt die vorgeschlagene Fassadenkonstruktion in Form eines horizontalen
Querschnittes durch eine Fassade. Eine wetterseitige Verkleidung in Form einer
Verglasung 2, bestehend aus einer Isolierscheibe mit zwei Einzelscheiben, ist an
ein raumseitiges Fassadenelement in Form einer Hohlstütze 4 angeordnet. Am
wetterseitigen Randbereich der voneinander beabstandet angeordneten Ver
glasung 2 ist eine äußere Preßleiste 5 über Dichtprofile 6 vorgesehen. Die
Preßleiste 5 durchgreift eine Schraube 8, die den sogenannten Falzraum zwi
schen den Verglasungen 2 überbrückt und mit ihrem freien Ende in eine
Schraubhülse 10 eingeschraubt ist.
Als Distanzeinrichtung zwischen den Verglasungen 2 und der Hohlstütze 4 wird
der gesamte dazwischen befindliche Aufbau bezeichnet, der zunächst aus
weiteren Dichtprofilen 14 besteht, die an den raumseitigen Randbereichen der
Verglasungen 2 dicht anliegen. In ihrem, der Hohlstütze 4 zugewandten Bereich,
sind Dichtprofile 14 in ein Druckaufnahmeteil in Form einer Druckleiste 16 über
Vorsprünge in entsprechenden Ausnehmungen der Druckleiste 16 eingeklipst
bzw. angeordnet. Die Druckleiste 16 besteht dabei vorzugsweise aus Metall oder
Kunststoff, um den Anpreßdruck aus der Verglasung 2, der über die Dichtprofile
14 in die Druckleiste 16 eingeleitet wird, aufnehmen zu können.
Um die in die Druckleiste 16 eingeleiteten Kräfte letztlich in die Hohlstütze 4
ableiten zu können, ist eine Hülse 18 angeordnet, die eine Distanzeinrichtung
bzw. einen Abstandhalter darstellt. Die Hülse 18 stützt sich einerseits an der
Druckleiste 16 und andererseits an der Hohlstütze 4 ab, um die in die Druckleiste
16 eingeleiteten Kräfte in die Hohlstütze 4 weiterleiten zu können. Die Hülse 18
ist dabei vorteilhafterweise aus einem mechanisch stabilen Material, beispiels
weise aus Aluminium oder Edelstahl hergestellt. In der in dem Ausführungsbei
spiel dargestellten Ausführungsform ist die Hülse 18 als dünnwandiges, hohlför
miges und im Querschnitt ringkreisförmiges Bauteil ausgebildet. Die Querschnitt
serstreckung der Hülse 18 (gezeigt durch die Pfeile b) ist wesentlich geringer als
die der Druckleiste 16 (gezeigt durch die Pfeile a).
Der von der Druckleiste 16, der Hohlstütze 4 und der Hülse 18 begrenzte Be
reich ist mit einem Isolierstoff 20 ausgefüllt. Der Isolierstoff 20 kann dabei aus
einem, ein sehr geringes Raumgewicht aufweisenden Material, beispielsweise
aus Polyurethanschaum bestehen. Der Einsatz eines Isolierstoffes mit geringem
Raumgewicht und somit geringer Stabilität ist möglich, da die aus der Druck
leiste herrührenden Kräfte ausschließlich über die Hülse 18 in die Hohlstütze 4
eingeleitet werden.
Um den Isolierstoff 20 an den zur Raumseite hinweisenden Oberflächen zu
schützen, ist eine seitliche Abdeckung 22 zwischen der Druckleiste 16 und der
Hohlstütze 4 vorgesehen. In der dargestellten Ausführungsform ist die seitliche
Abdeckung 22 einstückig mit der Druckleiste 16 ausgebildet. Es ist dabei mög
lich, daß die Abdeckung 22 im Bereich der Hohlstütze 4 einen geringen Spalt
beläßt, um den Einbau zu vereinfachen und Dehnungen in diesem Bereich ohne
Auftreten von Spannungen in der Abdeckung 22 zuzulassen.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Schraubhülse 10 einen Schrau
benkopf 24 auf, der sich über eine Dichtscheibe 23 auf der Druckleiste 16
abstützt. Der Schaft der Schraubhülse 10 durchgreift dabei eine Öffnung in der
Druckleiste 16 und ragt durch die Hülse 18 zur Hohlstütze 4 hin. An ihrem freien
Ende weist die Schraubhülse 10 ein Innengewinde 26 auf. Das Innengewinde 26
ermöglicht das Aufschrauben der Schraubhülse 10 auf einen an der Hohlstütze
4 angeordneten Gewindebolzen bzw. Bolzen 28. Der Bolzen 28 kann dabei
beispielsweise an der Hohlstütze 4 angeschweißt sein. Der Bereich der Schraub
hülse 10, der der Hohlstütze 4 abgewandt ist, weist ein weiteres Innengewinde
30 auf, um die Anordnung des Schaftes der Schraube 8 im Inneren der
Schraubhülse 10 zu ermöglichen.
Die feste Anordnung der Verglasung 2 an der Hohlstütze 4 erfolgte demgemäß
über die Schraube 8 in Verbindung mit der Preßleiste 4 und den Dichtprofilen 6,
wobei die Schraube 8 im Inneren der Schraubhülse 10 fest verschraubt ist. Die
Schraubhülse 10 wiederum ist am Bolzen 28 befestigt, so daß sich im Zusam
menspiel mit den Dichtprofilen 14, der Druckleiste 16 und der Hülse 18 eine
mechanisch feste Anordnung der Verglasungen 2 an der Hohlstütze 4 ergibt.
Die vorgeschlagene Fassadenkonstruktion ist insbesondere vorteilhaft, wenn die
Hohlstütze 4 als Heiz- bzw. Kühlelement Verwendung findet, indem im Inneren
der Hohlstütze 4 eine Wärme- bzw. Kühlflüssigkeit geführt ist. Um die Wärme
leitfähigkeit der vorgeschlagenen Fassadenkonstruktion so gering wie möglich zu
halten, können die Schraubhülse 10, die Schraube 8 sowie die Hülse 18 vor
zugsweise aus Edelstahl bestehen. Entsprechendes gilt für die Druckleiste 16,
die aber auch aus Aluminium und/oder Kunststoff bestehen kann. Entsprechende
Materialien können auch für die Abdeckung 22 verwendet werden, je nachdem,
ob die Abdeckung 22 einstückig mit entweder der Druckleiste 16 oder der
Hohlstütze 4 ausgebildet oder gar als gesondertes Bauteil direkt am Isolierstoff
20 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt die Fassadenkonstruktion in einem vertikalen Längsschnitt. Gezeigt
sind lediglich die Druckleiste 16, deren Anbindung über die Hülse 18 an den
Hohlriegel 4 sowie die Anordnung des Isolierstoffes 20. Aus Fig. 2 ist ersicht
lich, daß die Hülsen 18 sowie die in der bevorzugten Ausführungsform im
Inneren der Hülsen 18 angeordneten Befestigungselemente lediglich punkt
förmig, d. h. voneinander beabstandet angeordnet sind. Die Druckleiste 16 stellt
dabei in statischer Hinsicht einen Durchlaufträger auf mehreren Stützen dar.
Bezugszeichenliste
2 Verglasung
4 Fassadenelement/Hohlstütze
5 Preßleiste
6 Dichtprofil
8 Schraube
10 Schraubhülse
14 Dichtprofil
16 Druckleiste
18 Abstandhalter/Hülse
20 Isolierstoff
22 Abdeckung
23 Dichtscheibe
24 Schraubenkopf
26 Innengewinde
28 Bolzen
30 Innengewinde
a Querschnittserstreckung der Druckleiste 16
b Querschnittserstreckung der Hülse 18
4 Fassadenelement/Hohlstütze
5 Preßleiste
6 Dichtprofil
8 Schraube
10 Schraubhülse
14 Dichtprofil
16 Druckleiste
18 Abstandhalter/Hülse
20 Isolierstoff
22 Abdeckung
23 Dichtscheibe
24 Schraubenkopf
26 Innengewinde
28 Bolzen
30 Innengewinde
a Querschnittserstreckung der Druckleiste 16
b Querschnittserstreckung der Hülse 18
Claims (11)
1. Fassadenkonstruktion aus raumseitigen Fassadenelementen (4), insbeson
dere in Form von Pfosten und Riegeln, und einer wetterseitigen Verklei
dung, insbesondere in Form von Verglasung (2) und/oder Paneelen, bei
welcher der Abstand zwischen den Fassadenelementen (4) und der Ver
kleidung über eine Distanzeinrichtung mit wenigstens einem, den Anpreß
druck der Verkleidung aufnehmenden Druckaufnahmeteil, insbesondere in
Form einer Druckleiste (16), überbrückbar ist, wobei sich das Druckauf
nahmeteil über einen Abstandhalter (18), dessen Querschnittserstreckung
kleiner ist als die des Druckaufnahmeteils, an dem entsprechenden Fassa
denelement (4) abstützt und der vom Druckaufnahmeteil, dem entspre
chenden Fassadenelement (4) und dem Abstandhalter begrenzte Bereich
zumindest teilweise mit Isolierstoff (20) gefüllt ist.
2. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 1, bei welcher die Fassadenelemen
te (4) als Heiz- und/oder Kühleinrichtung ausgebildet sind.
3. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der Abstand
halter (18) hohlförmig ausgebildet ist.
4. Fassadenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher der
Isolierstoff (20) geringste Wärmeleitfähigkeit aufweist.
5. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher die zur
Raumseite hin gerichteten Oberflächen des Isolierstoffes (20) zumindest
teilweise mit einer Abdeckung (22) versehen sind.
6. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 5, bei welcher die Abdeckung (22)
einstückig mit dem Druckaufnahmeteil und/oder dem entsprechenden
Fassadenelement (4) verbunden ist.
7. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 5 oder 6, bei welcher die Ab
deckung (22) als Beschichtung oder Beplankung des Isolierstoffes (20)
ausgebildet ist.
8. Fassadenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welcher das
Druckaufnahmeteil über ein Befestigungselement, insbesondere in Form
einer Schraubhülse (10), mit dem entsprechenden Fassadenelement (4)
verbunden ist.
9. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 8, bei welcher das Befestigungs
element (10) vom Abstandhalter (18) umfaßt ist.
10. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 8 oder 9, bei welcher das Befesti
gungselement (10) an seinem, dem entsprechenden Fassadenelement (4)
zugewandten Ende ein Innengewinde (26) aufweist.
11. Fassadenkonstruktion nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei welchem
das Befestigungselement (10) an seinem, dem entsprechenden Fassaden
element (4) abgewandten Ende ein weiteres Innengewinde (30) aufweist.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19600944A DE19600944C2 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Fassadenkonstruktion |
| LU90002A LU90002B1 (de) | 1996-01-12 | 1997-01-08 | Fassadenkonstruktion |
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| AT0002197A AT408006B (de) | 1996-01-12 | 1997-01-09 | Fassadenkonstruktion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19600944A DE19600944C2 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Fassadenkonstruktion |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600944A1 true DE19600944A1 (de) | 1997-07-17 |
| DE19600944C2 DE19600944C2 (de) | 2000-09-14 |
Family
ID=7782619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19600944A Expired - Fee Related DE19600944C2 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Fassadenkonstruktion |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE19600944C2 (de) |
| LU (1) | LU90002B1 (de) |
| NL (1) | NL1004955C2 (de) |
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