[go: up one dir, main page]

DE19600768A1 - Sicherheitstastatur - Google Patents

Sicherheitstastatur

Info

Publication number
DE19600768A1
DE19600768A1 DE19600768A DE19600768A DE19600768A1 DE 19600768 A1 DE19600768 A1 DE 19600768A1 DE 19600768 A DE19600768 A DE 19600768A DE 19600768 A DE19600768 A DE 19600768A DE 19600768 A1 DE19600768 A1 DE 19600768A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keyboard
security
keys
contact part
tappet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19600768A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19600768C2 (de
Inventor
Harmut Dipl Ing Droege
Ludwig Dipl Ing Fischer
Markus Dipl Ing Scheibel
Dieter Dipl Ing Sonnentag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Priority to DE19600768A priority Critical patent/DE19600768C2/de
Priority to US08/782,466 priority patent/US5872560A/en
Publication of DE19600768A1 publication Critical patent/DE19600768A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19600768C2 publication Critical patent/DE19600768C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2215/00Tactile feedback
    • H01H2215/004Collapsible dome or bubble
    • H01H2215/006Only mechanical function
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2239/00Miscellaneous
    • H01H2239/032Anti-tamper

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitstastatur mit einem Kontaktteil, einer Vielzahl von Tasten und einer Schaltmatte, wobei das Kontaktteil für die Sicherheitstastatur benötigte Kontaktelemente aufweist und von einer Sicherheitsfolie im wesentlichen vollständig ummantelt wird, und bei einem Betätigen der Vielzahl von Tasten der Tastaturdruck durch die Sicherheitsfolie auf die Kontaktelemente des Kontaktteils übertragen wird.
Stand der Technik
Für den elektronischen Zahlungsverkehr (Electronic Funds Transfer - EFT - oder Electronic Cash) werden heutzutage eine Reihe von Geräten für eine Datenein- und Ausgabe verwendet. An diese Geräte werden bestimmte Sicherheitsvorgaben geknüpft um mögliche - gewollte oder ungewollte - Manipulationen vermeiden zu können. Die Sicherung geheimer Informationen, sowie der Schutz von Datenein- und Ausgaben vor möglichen Beeinträchtigungen bzw. Manipulationen, erfolgt im allgemeinen mittels elektronischer oder mechanischer Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel einer körperliche Unterbringung verschiedener sicherheitsrelevanter Komponenten in einem Sicherheitsmodul.
Als besonders sicherheits-sensitive Bauelemente bzw. Baugruppen erweisen sich insbesondere Datenanzeigen für eine Datenausgabe, Dateneingabe-Tastaturen, Schlüsselspeicher zur Speicherung geheimer Schlüssel z. B. für eine kodierte Datenübertragung und Sicherheitsschaltungen für eine elektronische Überwachung der sicherheitsrelevanten Bauteile. Tastaturen sind dabei insbesondere gegen ein Mitaufzeichen eingegebener Daten wie einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) zu schützen.
Aus der europäischen Patentanmeldung EP-A-0186981 ist ein Sicherheitsmodul für ein elektronisches Zahlungsverkehrssystem bekannt. Das Sicherheitsmodul befindet sich in einem schlaggeschützten Gehäuse. Das Modul weist einen PIN-Eingabeblock auf und kann geheime Daten verschlüsseln, wie z. B. die PIN, und verbietet damit den Zugang zu diesen Daten für andere Geräte.
Eine umfassende Studie über die physische Sicherheit von Systemen für einen elektronischen Zahlungsverkehr ist aus dem IBM Dokument "Physical Security for the IBM Transaction Security System", IBM Charlotte, North Carolina 28257, 6. May 1991, von G. P. Double bekannt. Darin werden verschiedene Testmethoden sowie mögliche Schutzmaßnahmen vorgestellt. Insbesondere ist aus dieser Schrift die Verwendung einer sogenannten Bohrschutzfolie (Intrusion Detection Screen) zur elektronischen Erkennung eines mechanischen Eindringens durch diese Folie bekannt. Die Bohrschutzfolie stellt eine flexible Leiterkarte dar, mit mäanderförmig geführten dünnen Leiterzügen. Werden die Leiterzüge kurzgeschlossen oder durch eine mechanische Einwirkung, wie z. B. Bohren oder einer Rißbildung zerstört, wird dies von einer eingebauten Sicherheitsschaltung erkannt. Eine mit der Bohrschutzfolie verbundene Überwachungslogik erkennt Veränderungen in dem Widerstandsnetz der Schutzfolie und löst einen entsprechenden Alarm aus, der beispielsweise zu einer Löschung sicherheitsrelevanter Daten führen kann.
Um Manipulationen an Tastaturen, die z. B. für eine Verwendung im Elektronischen Zahlungsverkehr vorgesehen sind, verhindern bzw. erschweren zu können, sind eine Reihe von Maßnahmen bekannt, die eine Datensicherheit gewährleisten sollen. Eine bekannte Methode hierfür ist ein Vergießen der zu schützende Elektronik einschließlich der Tastatur.
Neben der Vergußmethode ist es auch üblich, die Sicherheitslogik mit Datenspeicher sowie die für die Dateneingabe erforderliche Tastatur in ein Gehäuse einzubetten und das Gehäuse mit einer Sicherheitsfolie zu ummanteln. Die Sicherheitsfolie wird auch hier so ausgeführt, daß eine Entfernung bzw. Beschädigung der Sicherheitsfolie zu einem entsprechenden Alarm führt.
Neben dem Datenspeicher, der eventuell sicherheitsrelevante Daten beinhaltet, ist die Tastatur insoweit zu schützen, daß ein unberechtigtes "Abgreifen" der Eingabeinformationen, wie z. B. einer persönlichen Identifikationsnummer PIN, erschwert bzw. verhindert wird. Eine totale Verkapselung der Tastatur ist dabei jedoch nicht möglich, da die Tastatur für die Eingabe zumindest teilweise zugänglich sein muß.
Aus dem IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 33, No. 9 Feb. 1991, S. 448-449 ist eine Anordnung bekannt, bei der das Kontaktteil der Tastatur innerhalb des durch eine Sicherheitsfolie geschützten Bereiches plaziert wird, während die Tasten selbst außerhalb des geschützten Bereiches bleiben und damit für den Bediener zugänglich sind. Problematisch bei dieser Anordnung ist jedoch, daß die Sicherheitsfolie der Kraftwirkung der Tastaturtasten entgegenwirkt und daß so ein verstärkter Druck durch die Tasten notwendig wird. Dies kann jedoch zu einer starken mechanischen Beanspruchung der Sicherheitsfolie führen. Bei oftmaligem Betätigen der Tasten treten so starke Abnützungserscheinungen auf, die die Lebensdauer des Gerätes stark einschränken können. Ein sicheres Betätigen der Tastatur kann vielfach aufgrund der erforderlichen, höheren benötigten Kräfte nicht sichergestellt werden.
Um den genannten Nachteil des durch die Sicherheitsfolie bedingten größeren Kraftaufwands der Tasten der Tastatur vermeiden zu können, finden sich Anordnungen, bei denen die sich innerhalb der Sicherheitsfolie befindlichen Schalter mittels eines Kunststoffstößels durch eine Öffnung in der Sicherheitsfolie betätigt werden. Fig. 1 zeigt eine derartige Anordnung gemäß dem Stand der Technik. Eine solche Tastatur weist ein Schaltpaket 1 und eine Taste 2 auf. Das Schaltpaket 1 enthält die für die Tastatur benötigte Elektronik, während die Taste 2 auf das Schaltpaket 1 zur Erzeugung von Schaltsignalen in dem Schaltpaket 1 einwirkt. Das Schaltpaket 1 befindet sich vollständig innerhalb eines Gehäuses 3 und unterhalb einer Sicherheitsfolie 4. Die Taste 2 ragt teilweise oberhalb des Gehäuses 3 hinaus und wird mittels einer Rückholfeder 5 wieder in einen definierten Grundzustand zurückgesetzt. Innerhalb der Sicherheitsfolie 4 befindet sich eine Aussparung 6, durch die ein Stößel 7 der Taste 2 auf das Schaltpaket 1 einwirken kann. Nach einem Betätigen der Taste 2 wird diese durch die Rückholfeder 5 wieder in den Grundzustand zurückgesetzt.
Nachteilig an dieser Anordnung ist jedoch, daß die Sicherheitsfolie eine Vielzahl von Öffnungen, jeweils eine pro Taste, ausweisen muß. Dadurch wird der Sicherheitsgrad signifikant reduziert, da ein Eindringen in den Sicherheitsbereich durch die Aussparungen 6 möglich ist. Dies erfordert wiederum aufwendige Sicherheitsvorkehrungen um eine Gefahr des möglichen Eindringens durch die Sicherheitsfolie klein halten zu können.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die genannten Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, und eine sichere, aber kostengünstige Tastatur zu ermöglichen. Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß werden bei einer Sicherheitstastatur gemäß dem Oberbegriff die Vielzahl von Tasten derart in der Schaltmatte gelagert, daß bei Betätigung der Vielzahl von Tasten eine sogenannte taktile Kraftrückkopplung erfolgt. Dies erlaubt ein sicheres Schalten der Sicherheitstastatur, da - bedingt durch die taktile Kraftrückkopplung - ein "automatisches Nachdrücken" der Tasten über einen Kraftumkehrpunkt erfolgt, ab dem eine für die Betätigung der Tasten erforderliche Betätigungskraft wieder - bedingt u. a. durch die zwischen Taste und Kontaktteil der Sicherheitstastatur liegenden Sicherheitsfolie - ansteigt.
Die Erfindung findet Anwendung insbesondere im Bereich des Elektronischen Zahlungsverkehrs.
Weitere, vorteilhafte Ausführungen der Erfindung finden sich in den Unteransprüchen.
Beschreibung der Zeichnungen
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind im folgenden Ausführungsbeispiele mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Funktionsgleiche Elemente sollen gleiche Bezugszeichen tragen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Anordnung gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 2 den Aufbau einer erfindungsgemäßen Sicherheitstastatur,
Fig. 3 eine Vergrößerung der Tasten aus Fig. 2,
Fig. 4 schematisch den Verlauf einer auf das Kontaktteil wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens der Taste - im Verhältnis zu dem zurückgelegten Weg des Tastaturstößels.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Fig. 2 zeigt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Sicherheitstastatur. Die Sicherheitstastatur weist ein Kontaktteil 10, oder Schaltpaket genannt, eine Vielzahl von Tasten 20 und eine Schaltmatte 30 auf. Das Kontaktteil 10 enthält die für die Sicherheitstastatur benötigten Kontaktelemente, während die Tasten 20 auf das Kontaktteil 10 zur Erzeugung von Schaltsignalen in dem Kontaktteil 10 einwirken. Das Kontaktteil 10 der Sicherheitstastatur wird von einer Sicherheitsfolie 40 vollständig ummantelt und sichert das Kontaktteil 10 vor einem unberechtigten Zugriff. Die Kontaktelemente der Sicherheitstastatur sind mit einer (nicht dargestellten) Elektronikeinheit der Tastatur, die sich innerhalb der Ummantelung der Sicherheitsfolie 40 befindet, verbunden und stellen bei Betätigung der Tasten den elektrischen gewünschten Kontakt her.
Als Sicherheitsfolie 40 können beliebige im Stand der Technik bekannte Schutzfolien, wie beispielsweise eine oben angeführte Bohrschutzfolie mit einem mäanderförmigen Widerstandsnetz verwendet werden. Ein unberechtigtes Durchdringen der Sicherheitsfolie 40 kann von einer mit der Sicherheitsfolie 40 in Verbindung stehenden Sicherheitsüberwachungsschaltung erkannt werden und entsprechende Alarmsignale können ausgelöst werden.
Die Sicherheitsfolie 40 wird vorzugsweise dünn und elastisch ausgeführt. Bei einem Betätigen der Tasten 20 wird der Tastaturdruck durch die elastische und vorzugsweise hochverschleißfeste Sicherheitsfolie 40 direkt auf die Kontaktelemente des Kontaktteils 10 übertragen.
Fig. 3 zeigt in Vergrößerung eine der Vielzahl von Tasten 20. Jede der Vielzahl von Tasten 20 weist einen Tastkopf 50 und einen Tastaturstößel 60 auf. Der Tastaturstößel 60 wird über eine Lagerung 70 in der Schaltmatte 30 gehalten. Sowohl der Tastaturstößel 60 als auch die Schaltmatte 30 bestehen aus einem relativ weichen Material, vorzugsweise eine Silikonverbindung. Der Tastkopf 50 hingegen kann aus einem festeren Material bestehen und schützt die Sicherheitstastatur vor einem erhöhten Abrieb.
Die Krafteinwirkung der Taste 20 auf das Kontaktteil 10 erfolgt bei Betätigen der Taste 20 über den relativ elastischen Tastaturstößel 60 in Verbindung mit der Lagerung 70 der Schaltmatte 30. Durch diese relativ elastische Krafteinwirkung wird ein Verschleiß der Sicherheitsfolie 40 im Bereich des Tastaturstößels 60 minimiert.
Der Tastaturstößel 60 wird durch die Lagerung 70 selbst weich elastisch gelagert und erzeugt dadurch bei Betätigung der Taste 20 eine sogenannte taktile Kraftrückkopplung (taktiles Feedback). Fig. 4 zeigt schematisch den Verlauf einer auf das Kontaktteil 10 wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens der Taste 20 - im Verhältnis zu dem zurückgelegten Weg des Tastaturstößels 60. Nach Überwindung eines maximalen Druckpunktes 100 erfolgt ein stetiger Abfall der Betätigungskraft bis zu einer Berührung des Tastaturstößels 60 mit der Sicherheitsfolie 40 bei einem Druckumkehrpunkt 110. Nach Überschreiben des Druckumkehrpunktes 110 steigt die Betätigungskraft mit dem Stößelweg wieder an, da nun sowohl die Sicherheitsfolie 40 als auch das Kontaktteil 10 der Kraftwirkung entgegenstehen. Bei einem Schaltpunkt 120 ist der Schalter geschlossen.
Bei der Betätigung der Taste 20 steigt die Betätigungskraft für den Bediener der Taste 20 zunächst an bis zum maximalen Druckpunkt 100, danach erfolgt ein Abfallen der Betätigungskraft bis auf den Umkehrpunkt 110, danach wieder ein leichter, kurzer Anstieg auf den Schaltpunkt 120. Während des Betätigungsvorgangs der Taste 20 "bricht" demnach die der Tastenbewegung entgegenwirkende Kraft bei dem maximalen Druckpunkt 100 "zusammen" und es erfolgt - bereits aus Trägheitsgründen - ein sicheres Erreichen des Schaltpunktes 120. Solange die Kräfte an dem Umkehrpunkt 110 und dem Schaltpunkt 120 deutlich niedriger sind als die maximale Betätigungskraft am Druckpunkt 100, ist die Tastatur "bedienerfreundlich", da ein "Nachdrücken" zur Schließung der Schaltkontakte i.a. nicht erforderlich wird. Das sogenannte taktile Rückkoppeln beim Betätigen der Tasten 20 erlaubt so ein sicheres Schalten der entsprechenden Schalter in dem Kontaktteil 10.
Die taktile Kraftrückkopplung bewirkt, daß nach Erreichung der maximalen Betätigungskraft am maximalen Druckpunkt 100 diese wieder abfällt, was von dem Betätiger der Taste 20 wahrgenommen und gefühlt wird. Dies suggeriert dem Betätiger, daß die Kontakte geschlossen sind und die Betätigung abgebrochen werden kann. Die taktile Kraftrückkopplung bewirkt so ein "angenehmes Schaltgefühl" beim Betätigen der Tasten 20.
Durch die Trägheit der Finger bzw. des Bewegungsablaufes wird der Schaltpunkt 120 "automatisch" erreicht, solange dieser deutlich niedriger als der maximale Druckpunkt 100 liegt.
Der in Fig. 4 dargestellte Kraftverlauf mit einem "automatischen Nachdrücken" wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß die Schaltmatte 30 als eine elastischen Silikon-Matte ausgeführt wird. Dementsprechend kann die elastischen Sicherheitsfolie 40 ausreichend dünn ausgeführt werden, da die elastische Silikon-Matte nur zu einer geringen mechanischen Beanspruchung der Sicherheitsfolie 40 führt. Bis zu dem Umkehrpunkt 110 wird die Kennlinie vorrangig durch die Silikon-Matte vorgegeben, ab dem Umkehrpunkt 110 hingegen wird der Kraftverlauf überwiegend von der Silikon-Matte, der Sicherheitsfolie (z. B. einer Bohrschutzfolie) und eventuell weiterer Schutzfolien bestimmt.

Claims (8)

1. Sicherheitstastatur mit einem Kontaktteil (10), einer Vielzahl von Tasten (20) und einer Schaltmatte (30), wobei das Kontaktteil (10) für die Sicherheitstastatur benötigte Kontaktelemente aufweist und von einer Sicherheitsfolie (40) im wesentlichen vollständig ummantelt wird, und bei einem Betätigen der Vielzahl von Tasten (20) der Tastaturdruck durch die Sicherheitsfolie (40) auf die Kontaktelemente des Kontaktteils (10) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Tasten (20) derart in der Schaltmatte (30) gelagert sind, daß bei Betätigung der Vielzahl von Tasten (20) eine taktile Kraftrückkopplung (Fig. 4) erfolgt.
2. Sicherheitstastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsfolie (40) dünn und elastisch ausgeführt ist.
3. Sicherheitstastatur nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Tasten (20) jeweils einen Tastkopf (50) und einen Tastaturstößel (60) aufweisen, wobei der Tastaturstößel (60) über eine Lagerung (70) in der Schaltmatte (30) gehalten wird und die Krafteinwirkung der Vielzahl von Tasten (20) auf das Kontaktteil (10) über den Tastaturstößel (60) in Verbindung mit der Lagerung (70) der Schaltmatte (30) erfolgt.
4. Sicherheitstastatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturstößel (60) und die Schaltmatte (30) aus einem relativ weichen und elastischen Material, vorzugsweise einer Silikonverbindung, bestehen.
5. Sicherheitstastatur nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkopf (50) aus einem festeren Material besteht und die Sicherheitstastatur vor einem erhöhten Abrieb schützt.
6. Sicherheitstastatur entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturstößel (60) durch die Lagerung (70) elastisch gelagert wird und dadurch bei Betätigung einer der Vielzahl von Tasten (20) die taktile Kraftrückkopplung erzeugt.
7. Sicherheitstastatur entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die taktile Kraftrückkopplung einer auf das Kontaktteil (10) wirkenden Betätigungskraft - während des Drückens einer der Vielzahl von Tasten (20) - dadurch entsteht, daß nach Überwindung eines maximalen Druckpunktes (100) ein stetiger Abfall der Betätigungskraft bis zu einem Druckumkehrpunkt (110) erfolgt und nach Überschreiben des Druckumkehrpunktes (110) die Betätigungskraft wieder bis zu einem Schaltpunkt (120) ansteigt, an dem der Schalter geschlossen ist (Fig. 4).
8. Sicherheitstastatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kräfte an dem Druckumkehrpunkt (110) und dem Schaltpunkt (120) deutlich niedriger sind als die maximale Betätigungskraft am Druckpunkt (100).
DE19600768A 1996-01-11 1996-01-11 Sicherheitstastatur Expired - Fee Related DE19600768C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19600768A DE19600768C2 (de) 1996-01-11 1996-01-11 Sicherheitstastatur
US08/782,466 US5872560A (en) 1996-01-11 1997-01-10 Intrusion detection security keyboard

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19600768A DE19600768C2 (de) 1996-01-11 1996-01-11 Sicherheitstastatur

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19600768A1 true DE19600768A1 (de) 1997-07-24
DE19600768C2 DE19600768C2 (de) 1998-04-16

Family

ID=7782514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19600768A Expired - Fee Related DE19600768C2 (de) 1996-01-11 1996-01-11 Sicherheitstastatur

Country Status (2)

Country Link
US (1) US5872560A (de)
DE (1) DE19600768C2 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1883088A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-30 Intellect International NV-SA Sichere Schalttafel
EP1883087A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-30 Intellect International NV-SA Sicherheitstastatur
FR2908552A1 (fr) * 2006-11-10 2008-05-16 Sagem Monetel Soc Par Actions Interrupteur de circuit electronique protege contre un acces exterieur
DE102008005442A1 (de) * 2008-01-22 2009-07-30 Demmel Ag Eingabe-Tastatur mit Schutz gegen Manipulation

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6222527B1 (en) * 1999-01-06 2001-04-24 Silitek Corporation Compact key structure
FR2815733B1 (fr) * 2000-10-20 2003-03-21 Ascom Monetel Sa Clavier securise
US6710269B2 (en) * 2001-07-18 2004-03-23 International Business Machines Corporation Foil keyboard with security system
US20070143593A1 (en) * 2005-12-21 2007-06-21 Cardoso David A Encrypted keyboard
CN101408403B (zh) * 2007-10-11 2012-01-04 康准电子科技(昆山)有限公司 弹性接触片的高度检测装置
EP2544157A1 (de) 2011-07-04 2013-01-09 ZF Friedrichshafen AG Technik zur Eindringungserkennung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0051749B1 (de) * 1980-11-06 1984-06-13 PREH, Elektrofeinmechanische Werke Jakob Preh Nachf. GmbH & Co. Tastatur
EP0186981A2 (de) * 1984-12-12 1986-07-09 International Business Machines Corporation Sicherheitsmodul für eine elektronische Geldüberweisungsvorrichtung
DE3618131A1 (de) * 1985-05-31 1986-12-04 Sharp K.K., Osaka Tastschaltervorrichtung

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4017700A (en) * 1975-07-03 1977-04-12 Hewlett-Packard Company Modular printed circuit board mountable push-button switch with tactile feedback
US4034177A (en) * 1976-11-19 1977-07-05 Burroughs Corporation Plunger-actuated, lost motion switch with tactile feedback
US4962530A (en) * 1987-09-10 1990-10-09 Computer Security Corporation System for cryptographing and identification
US5057657A (en) * 1990-07-23 1991-10-15 Vedran Skulic Electrical switch actuator mechanism
US5228561A (en) * 1991-04-01 1993-07-20 Hewlett-Packard Company Long traveling button switch with enhanced user feedback
US5717565A (en) * 1995-12-08 1998-02-10 Ast Research, Inc. Easily changeable notebook keyboard

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0051749B1 (de) * 1980-11-06 1984-06-13 PREH, Elektrofeinmechanische Werke Jakob Preh Nachf. GmbH & Co. Tastatur
EP0186981A2 (de) * 1984-12-12 1986-07-09 International Business Machines Corporation Sicherheitsmodul für eine elektronische Geldüberweisungsvorrichtung
DE3618131A1 (de) * 1985-05-31 1986-12-04 Sharp K.K., Osaka Tastschaltervorrichtung

Non-Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DIETRICH, R.: Security Grid Arrangement Totally Enclosing Keyboard Sensing Elements, In: IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 33, Nr. 9, 1991, S. 448-449 *
DOUBLE, G.P.: Physical Security for the IBM Transaction Security System, In: IBM Charlotte, North Carolina 28257, 1991 *
ROHDE,R.:"Folientastaturen sind variantenreich", In: Feinwerktechnik und Meßtechnik, München:Hanser1989, H. 10, S. 423-426 *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1883088A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-30 Intellect International NV-SA Sichere Schalttafel
EP1883087A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-30 Intellect International NV-SA Sicherheitstastatur
FR2908552A1 (fr) * 2006-11-10 2008-05-16 Sagem Monetel Soc Par Actions Interrupteur de circuit electronique protege contre un acces exterieur
DE102008005442A1 (de) * 2008-01-22 2009-07-30 Demmel Ag Eingabe-Tastatur mit Schutz gegen Manipulation

Also Published As

Publication number Publication date
DE19600768C2 (de) 1998-04-16
US5872560A (en) 1999-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19600768C2 (de) Sicherheitstastatur
DE10023199B4 (de) Sicherheitsschalteinrichtung für elektrische Maschinen bzw. Roboter sowie Handbediengerät und Verfahren zur Bestimmung der Schaltzustände einer derartigen Sicherheitsschalteinrichtung
DE102011108105A1 (de) Tastenfeld mit manipulationssicheren Tasten
EP1089219B1 (de) Verfahren zur Sicherung eines Datenspeichers
DE10240642A1 (de) Druckempfindliche Funktionalität für Tasten einer Tastatur
DE2328125A1 (de) Tastenfeldeingangsanlage mit ueberspringschutz
DE102013114293A1 (de) Elektronische Vorrichtung mit manipulationsbeständiger Umhüllung
EP0970553A1 (de) Bedienvorrichtung zur durchführung von schalthandlungen in einer schaltanlage
DE2160254C3 (de) Dynamisches tastengesteuertes Eingabesystem
DE4312905A1 (de) Schutzeinrichtung zur Sicherung von gespeicherten Daten
DE60312704T2 (de) Elektronische Datenverarbeitungseinrichtung
DE19909968A1 (de) Sicherheitsschalteinrichtung für elektrisch gesteuerte Maschinen
EP1222621B1 (de) Integrierter schaltkreis und schaltungsanordnung zur stromversorgung eines integrierten schaltkreises
DE19946471A1 (de) Mehrkanaliges sicherheitsgerichtetes Schaltelement, Verfahren zur mehrkanaligen Generierung von sicherheitsgerichteten Signalen und Schaltungsanordnung zu deren Auswertung
EP0411185B1 (de) Vorrichtung zur Eingabe von Daten
DE19816117A1 (de) Elektronische Schlüsseleingabevorrichtung zur Bereitsetzung eines Computersystems
DE3724407C2 (de)
DE2364590A1 (de) System zur anzeige der lage eines langgestreckten koerpers
EP1287479B1 (de) Betrieb eines sicherheitsmoduls in einem kartenleser
DE19642615C2 (de) Eingabevorrichtung für Maschinensteuerungen
DE3340370A1 (de) Alphanumerische tastatur
WO2003009223A1 (de) Elektrisches bauteil für eine chipkarte
DE112019007005T5 (de) Tastatur für sichere Dateneingabe
DE3435729C2 (de)
DE102019006024A1 (de) Umstellbare Tastatur

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee