DE19600685C2 - Katalytisch wirkende Beschichtung, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents
Katalytisch wirkende Beschichtung, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine katalytisch wirkende Beschichtung auf einem Grundkörper,
insbesondere auf der Innenseite eines Reaktionsrohres, ein Verfahren zum Herstellen
dieser katalytisch wirkenden Beschichtung und ihre Verwendung.
Katalysatoren finden in der industriellen Technik vielfache Anwendung. In der Petro
chemie beispielsweise werden unter anderem Katalysatoren im Zusammenhang mit
der Spaltung von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstoffgemischen eingesetzt.
Spaltverfahren können unterschiedlichen Zielsetzungen unterworfen sein. Das Dampf
cracken beispielsweise dient üblicherweise der Gewinnung von niederen Olefinen, ins
besondere von Ethylen. Es sind aber auch andere Verfahren zur Spaltung von Kohlen
wasserstoffen wie beispielsweise die Dampfreformierung bekannt, die in der Regel im
Zusammenhang mit der Herstellung von Synthesegas eingesetzt wird.
Bei der thermischen Spaltung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere von schweren
Kohlenwasserstoffen, werden bekanntermaßen Spaltöfen mit zumindest einer Kon
vektions- und Strahlungszone eingesetzt. Die thermische Spaltung wird dabei in der
brennerbeheizten Strahlungszone durchgeführt, während in der Konvektionszone die
Kohlenwasserstoffe und andere Fluide durch dort angeordnete Wärmetauscher gegen
Rauchgas erhitzt werden. Üblicherweise werden Kohlenwasserstoffe und
Prozeßdampf in den Wärmetauschern der Konvektionszone vorgewärmt und ein
Kohlenwasserstoff/ Dampfgemisch den in der Strahlungszone angeordneten Rohr
schlangen (coils) zugeführt. Die Spaltgase werden im nachgeordneten Quenchkühler
zur Unterbrechung der Reaktionen rasch abgekühlt. Derartige Verfahren und Spaltöfen
sind beispielsweise aus der DE-OS 28 30 824 und der DE-PS 28 54 061 bekannt.
Bei Spaltverfahren setzt sich Koks an unterschiedlichsten Anlagenteilen und Apparaten
ab, beispielsweise in den Spaltrohren, aber auch in Quenchkühlern. Die Koksabschei
dungen verengen den freien Querschnitt der Gasströmung. Die Koksabscheidungen
wirken außerdem als Wärmedämmung in den von außen beheizten Reaktionsrohren.
Die Rohraußentemperatur kann aber aufgrund der Zeitstandfestigkeit des Rohrwerk
stoffes nicht beliebig angehoben werden. Dies führt beispielsweise beim konventionellen
Dampfcracken dazu, daß meist in regelmäßigen Abständen entkokt werden muß. Die
Entkokung bringt daher Produktionsausfallzeiten mit sich, die durch Reserveöfen
kompensiert werden müssen. Dies gilt im Prinzip für alle Kohlenwasserstoffeinsätze,
wobei bei gleicher Spaltschärfe und Verweilzeit die Abstände zwischen zwei Entkokun
gen um so kürzer werden und damit die Gesamtausfallzeiten zunehmen, je schwerer
der verwendete Kohlenwasserstoffeinsatz ist. Die Entkokungen bedeuten außerdem
zusätzlichen Wartungsaufwand.
Katalysatoren in Spaltverfahren können die Spaltreaktionen und/oder die Vergasung
von Koks mit Wasserdampf nach der Wassergasreaktion in CO, CO2 und H2 fördern.
Aus der DD-243 708 A1 ist ein Verfahren zum thermokatalytischen Spalten von
höhersiedenden Kohlenwasserstoffen bekannt. Dabei wird ein Vergasungskatalysator
eingesetzt, der auf Calciumaluminatbasis aufgebaut ist und mit einem Alkalivanadat
wie Kaliumpyrovanadat dotiert ist. Ein derartiger Vergasungskatalysator und ein
Verfahren zu seiner Herstellung wird in der DD-243 647 A1 beschrieben.
In "Thermal and Catalytic Cracking of n-Heptane in Presence of CaO, MgO and
Calcined Dolomites", G. Taralas, V. Vassilios, K. Sjöström und J. Delgado, The
Canadian Journal of Chemical Engineering, volume 69, December 1991, Seiten 1413
bis 1419, wird ein Verfahren zur pyrolytischen und katalytischen Dampfspaltung von n-
Heptanen beschrieben, wobei Katalysatoren aus MgO, CaO und kalzinierten
Dolomiten verwendet werden.
Bei Verfahren zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen in herkömmlichen Spaltrohren
oder Spaltrohrschlangen können die Spaltrohre beispielsweise zur thermokatalytischen
Spaltung zumindestens teilweise mit einem Vergasungskatalysator gefüllt werden. Es
hat sich gezeigt, daß die Katalysatorfüllungen in den konventionellen Reaktionsrohr
schlangen von Pyrolyseöfen oder von Dampfcrackern eine Reihe von Nachteilen mit
sich bringen. Durch die Katalysatorfüllungen in den Reaktionsrohren erhöht sich der
Druckverlust der einzelnen Reaktionsrohrschlangen erheblich. Ferner ist das Eigen
gewicht der katalysatorgefüllten Reaktionsrohre gegenüber ungefüllten Reaktions
rohren deutlich vergrößert, wodurch die mechanische Belastung zunimmt. Der hohe
Druckabfall in den Reaktionsrohren wiederum macht es erforderlich, daß die
Wandstärke der Reaktionsrohre erhöht werden muß, was sich negativ auf die
Wärmeübertragung auswirkt. Darüber hinaus verringert sich durch das Volumen des
Katalysators die Raum-Zeit-Ausbeute der Reaktionsschlangen, so daß neue
Ofenkonzepte erforderlich würden. In der Druckschrift DE 44 00 430 A1 sind ein
Verfahren zum thermokatalytischen Spalten von höhersiedenden Kohlenwasserstoffen
und ein Spaltofen beschrieben, wobei den aufgrund der Katalysatorfüllungen
auftretenden Problemen durch die Verwendung gerader Reaktionsrohre ohne
Rohrkrümmer Rechnung getragen wird.
Katalysatoren sollten grundsätzlich einen bestmöglichen Ablauf der katalytischen Re
aktion bei maximaler Reaktionsfläche ermöglichen. Dabei sollte eine optimale Strö
mung des Fluides gewährleistet werden. Diese Erfordernisse erfüllen katalytische Be
schichtungen in zahlreichen Fällen besser als Schüttungen. Ein Problem bei
katalytischen Beschichtungen auf einem Grundkörper besteht allerdings darin, daß die
Katalysatormaterialien in der Regel einen vom Grundkörper abweichenden Ausdeh
nungskoeffizienten aufweisen und daher die Gefahr besteht, daß sich der Katalysator
bei den unterschiedlichen Temperaturbeanspruchungen vom Grundkörper löst.
Aus der DE 28 44 294 C2 ist die Zusammensetzung eines metallischen Katalysators
mit Dreischichtenaufbau bekannt, der die Schichten Trägermetall mit guter Porosität,
eine auf der gesamten Oberfläche des Trägermetalls aufgebrachten Zwischenschicht
und ein auf der Zwischenschicht abgelagertes Katalysatormetall enthält. Als Träger
metalle können Eisen, Nickel, Nickel-Aluminium-Legierungen oder Nickel-Chrom-
Legierungen verwendet werden. Für die metallhaltige Zwischenschicht werden Titan,
Zirkon, Antimon, Palladium, Aluminium, Chrom oder Legierungen dieser Metalle ein
gesetzt. Als katalytisch wirksame Metalle der Katalysatormetallschicht können her
kömmliche Katalysatormetalle wie beispielsweise Palladium oder Platin Verwendung
finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine katalytisch wirkende Beschichtung und
ein Verfahren zu ihrer Herstellung der eingangs genannten Art aufzuzeigen, die die
genannten Nachteile vermeiden. Insbesondere sollte sichergestellt werden, daß die
katalytisch wirkende Beschichtung auch bei unterschiedlichen Temperaturbeanspru
chungen einsetzbar ist.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird für die erfindungsgemäße Be
schichtung dadurch gelöst, daß die Beschichtung auf dem Grundkörper, vorzugsweise
auf einem metallischen Grundkörper, zumindest einen darauf angeordneten Hilfsträger
und eine das katalytisch wirksame Material enthaltende Deckschicht umfaßt.
Die Erfindung beruht auf der Idee, die katalytisch wirkende Deckschicht nicht direkt auf
dem Grundkörper aufzutragen, sondern einen Hilfsträger vorzusehen. Der Hilfsträger
weist dabei bevorzugt eine äußere Form auf, die der Geometrie der zu beschichtenden
Oberfläche des Grundkörpers zumindest im wesentlichen entspricht. Mit der erfin
dungsgemäßen Beschichtung können überraschenderweise die Nachteile der bekann
ten Beschichtungen auf einfache Art und Weise wirksam überwunden werden. Der
Hilfsträger umfaßt dabei in der Regel einen Körper, der sich bevorzugt aus Metall,
Metallegierungen und/oder Metallverbindungen zusammensetzt. Mit Vorteil ist zumin
dest der Hilfsträger und bevorzugt auch nur der Hilfsträger mit der katalytisch wirken
den Deckschicht beschichtet und der beschichtete Hilfsträger auf dem Grundkörper
angeordnet. Der Hilfsträger kann dabei kraft-, reib- und/oder formschlüssig am Grund
körper angeordnet sein.
In Ausgestaltung der Erfindung besteht der Hilfsträger aus einem Draht, aus einem
Drahtgeflecht oder aus einem Drahtnetz. Bevorzugt enthält der Hilfsträger einen hoch
warmfesten Heizleiterdraht. Es kann beispielsweise ein Draht mit einem Durchmesser
zwischen 0,1 und 2 mm, beispielsweise mit 0,5 oder 1 mm, verwendet werden.
Grundsätzlich ist die Erfindung nicht auf bestimmte katalytisch wirksame Materialien
und Katalysatorzusammensetzungen beschränkt. Es eignen sich aber
Beschichtungen, bei denen die katalytisch wirkende Deckschicht oxidkeramisches
Material enthält. Die katalytisch wirkende Deckschicht kann vorteilhafterweise
Metalloxidhydroxid und/oder Metalloxidhydroxide enthaltende Verbindungen und/oder
Metalloxide und/oder Metalloxide enthaltende und zur Bildung von Hydroxiden
neigende Verbindungen aufweisen. Insbesondere kann die katalytisch wirkende
Deckschicht ein auf Calciumaluminatbasis aufgebautes Material, bevorzugt mit einer
Dotierung von Alkalivanadat, insbesondere von Kaliumpyrovanadat, enthalten.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Grundkörper zumindest teilweise aus
unbearbeiteten Schleudergußoberflächen von Rohren bestehen. Dies bedeutet eine
vereinfachte und billigere Herstellung der Reaktionsrohre. Die teuere, bislang übliche
Nachbereitung der Rohrinnenoberflächen war beispielsweise bei Reaktionsrohren zum
Spalten von Kohlenwasserstoffen notwendig, um das Anbacken von Kokspartikeln
nicht zu begünstigen oder gar zu beschleunigen.
Die erfindungsgemäße Beschichtung eignet sich nicht nur für Innenflächen von gera
den Rohren, sondern sie kann auch beispielsweise als Beschichtung für gebogene
Rohre, Rohrkrümmer, Rohrsammler und/oder Transferline-Rohre vorgesehen sein.
Zusätzlich kann im Rahmen der Erfindung eine Beschichtung vorgesehen sein, wobei
auf dem Hilfsträger ein Haftvermittler und auf diesem Haftvermittler eine Katalysator
material enthaltende und katalytisch wirkende Deckschicht angeordnet ist. Durch den
Haftvermittler kann die Anhaftung der katalytisch wirkenden Deckschicht auf dem Hilfs
träger erhöht werden. Außerdem können bei Verwendung eines Haftvermittlers die
Standzeiten verlängert werden.
Die obengenannte Aufgabe wird hinsichtlich des erfindungsgemäßen Verfahrens
dadurch gelöst, daß zumindest auf einem Hilfsträger, vorzugsweise auf einem
metallischen Hilfsträger, eine ein katalytisch wirksames Material enthaltende
Suspension aufgebracht wird und daß die Beschichtung getrocknet und gesintert wird.
Dabei kann zunächst die katalytisch wirkenden Schicht auf den Hilfsträger aufgebracht
und der mit der katalytisch wirkenden Schicht versehene Hilfsträger am Grundkörper
angeordnet oder, beispielsweise im Falle eines rohrförmigen Grundkörpers, in diesen
eingeschoben werden. Das Einschieben kann insbesondere mittels einer Schrauben
bewegung durchgeführt werden. Das Einschieben ermöglicht ferner auch den Einsatz
bei gebogenen Rohren, Rohrkrümmern, Rohrsammlern und/oder Transferline-Rohren.
Außerdem können auch Schweißnähte auf diese Weise mit einer katalytischen Be
schichtung versehen werden. Das Aufbringen der katalytisch wirkenden Schicht kann
unter Normaldruck oder im Niederdruckbereich, sowie bei Raumtemperatur oder
erhöhten Temperaturen erfolgen.
Die katalytisch wirkende Beschichtung kann durch Schwämmeln, Pinseln, Schleudern,
Spritzen und/oder Tauchen aufgebracht werden. Insbesondere hat sich eine Beschich
tung bewährt, bei der die Suspension durch einen Binder oder ein Bindersystem
stabilisiert wird. Es eignen sich Binder oder Bindersysteme, die Metalloxidhydroxid-
Phosphate und/oder Metallsalze und/oder bei der Einsatztemperatur des katalytisch
wirkenden Materials schmelzende eutektische Verbindungen enthalten. Die
Suspension kann ferner durch Zugabe von Säuren und/oder Basen in einem im
wesentlichen pH-neutralen Bereich stabilisiert werden. Die Suspension kann dazu
vorteilhafterweise auf einen pH-Wert zwischen 5 und 9, vorzugsweise zwischen 6 und
8, eingestellt werden. Besondere Ergebnisse sind mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren zu erzielen, wenn die Suspension einen hohen Feststoffanteil von bis zu 90
Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 80 Gew.-%, bei niedriger Viskosität aufweist.
Der Grundkörper kann durch Strahlen mit einem Strahlmedium, insbesondere Korund,
aufgerauht werden, um die Haftung des Hilfsträgers zu unterstützen.
Die katalytisch wirkende Beschichtung kann hergestellt werden, indem ein Katalysator
enthaltender Schlicker aufgebracht wird und die Beschichtung anschließend
getrocknet und gesintert wird. Die Trocknung findet beispielsweise im Umluftofen bei
etwa 120°C statt und wird anschließend im Schutzgasofen bei etwa 900°C für ca. 20 h
gesintert.
Mit Vorteil wird der Schlicker in Rohre eingegossen und bei Drehzahlen zwischen 100
und 1000 U/min. vorzugsweise zwischen 300 und 800 U/min. geschleudert. Das einge
gossene Schlickermaterial preßt sich so in die Rauhigkeiten der Untergrundoberfläche
ein, wobei aufgrund der hohen Fliehkraft Luftblasen verhindert werden. Der Schlicker
kann auch aufgespritzt werden.
Auf dem Hilfsträger kann zusätzlich ein Haftvermittler vorgesehen sein, auf dem eine
das katalytisch wirkende Material enthaltende Suspension aufgebracht wird.
Die erfindungsgemäße katalytisch wirkende Beschichtung kann dadurch erneuert
werden, daß die alte katalytisch wirkende Deckschicht der Beschichtung zumindest im
wesentlichen abgetragen wird und eine neue katalytisch wirkende Beschichtung durch
Schwämmeln, Pinseln, Schleudern, Spritzen und/oder Tauchen aufgebracht wird. Das
Abtragen der alten katalytisch wirkenden Deckschicht der Beschichtung kann
insbesondere durch Sandstrahlen oder dergleichen erfolgen. Auf diese Weise kann
das Material auf einfache Art entfernt werden.
Die erfindungsgemäß katalytisch wirkende Beschichtung und das Verfahren zu ihrer
Herstellung eignen sich zum Einsatz bei Rohr-, Rohrkrümmer-, Rohrsammler-,
Transferline-Rohr- und/oder Wand- oder Oberflächen von Apparaten, insbesondere
von Öfen, von Reaktoren, wobei diese zumindest teilweise eine erfindungsgemäße
Beschichtung aufweisen. Die erfindungsgemäße katalytisch wirkende Beschichtung
und das Verfahren zu ihrer Herstellung können insbesondere zur Spaltung von
Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstoffgemischen verwendet werden.
Claims (12)
1. Katalytisch wirkende Beschichtung auf einem Grundkörper, insbesondere auf der
Innenseite eines Reaktionsrohres, dadurch gekennzeichnet, daß die Be
schichtung auf dem Grundkörper, vorzugsweise auf einem metallischen Grund
körper, zumindest einen darauf angeordneten Hilfsträger und eine das katalytisch
wirkende Material enthaltende Deckschicht umfaßt.
2. Beschichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsträger aus
einem Draht, aus einem Drahtgeflecht oder aus einem Drahtnetz besteht, wobei er
gegebenenfalls einen hochwarmfesten Heizleiterdraht enthält.
3. Beschichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die katalytisch wirkende Deckschicht oxidkeramisches Material und/oder
Metalloxidhydroxid und/oder Metalloxidhydroxide enthaltende Verbindungen
und/oder Metalloxide und/oder Metalloxide enthaltende und zur Bildung von
Hydroxiden neigende Verbindungen aufweist.
4. Beschichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die katalytisch wirkende Deckschicht ein auf Calciumaluminatbasis aufgebautes
Material, bevorzugt mit einer Dotierung von Alkalivanadat, insbesondere von
Kaliumpyrovanadat, enthält.
5. Beschichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper zumindest teilweise aus unbearbeiteten Schleudergußober
flächen von Rohren besteht oder durch Strahlen mit einem Strahlmedium,
insbesondere Korund, aufgerauht ist.
6. Beschichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem Hilfsträger ein Haftvermittler und auf dem Haftvermittler eine das
katalytisch wirkende Material enthaltende Deckschicht angeordnet ist.
7. Verfahren zur Herstellung der katalytisch wirkenden Beschichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Hilfsträger,
vorzugsweise auf einem metallischen Hilfsträger, eine ein katalytisch wirkendes
Material enthaltende Suspension aufgebracht wird und daß die Beschichtung
getrocknet und gesintert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Suspension durch
einen Binder oder ein Bindersystem stabilisiert wird, die Metalloxidhydroxid-
Phosphate und/oder Metallsalze und/oder bei der Einsatztemperatur des
katalytisch wirkenden Materials schmelzende eutektische Verbindungen enthalten.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Suspension durch Zugabe von Säuren und/oder Basen in einem Bereich mit
einem pH-Wert zwischen 5 und 9, vorzugsweise zwischen 6 und 8, stabilisiert wird
und/oder daß sie einen hohen Feststoffanteil von bis zu 90 Gew.-%, vorzugsweise
50 bis 80 Gew.-%, aufweist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf
dem Hilfsträger ein Haftvermittler und auf dem Haftvermittler eine das katalytisch
wirkende Material enthaltende Suspension aufgebracht wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erneuerung die Deckschicht der Beschichtung, insbesondere durch Sandstrahlen,
abgetragen und eine neue katalytisch wirkende Beschichtung durch Schwämmeln,
Pinseln, Schleudern, Spritzen und/oder Tauchen aufgebracht wird.
12. Verwendung der katalytisch wirkenden Beschichtung nach den Ansprüchen 1 bis
6 oder hergestellt nach den Ansprüchen 7 bis 11 zur Spaltung von Kohlenwasser
stoffen oder Kohlenwasserstoffgemischen.
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