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DE19600677A1 - Motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung - Google Patents

Motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung

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DE19600677A1
DE19600677A1 DE19600677A DE19600677A DE19600677A1 DE 19600677 A1 DE19600677 A1 DE 19600677A1 DE 19600677 A DE19600677 A DE 19600677A DE 19600677 A DE19600677 A DE 19600677A DE 19600677 A1 DE19600677 A1 DE 19600677A1
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power steering
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Description

Die Erfindung betrifft eine motorisierte Leistungslen­ kungssteuervorrichtung gemäß Patentanspruch 1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung, der eine Leistungs­ unterstützungskraft zugeführt werden kann, indem ein Elektromotor betrieben wird.
Eine übliche motorisierte Leistungslenkungssteuervor­ richtung ist im allgemeinen aufgebaut, wie in Fig. 3 gezeigt. Insbesondere enthält die übliche motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung eine Steuereinrichtung C zum Steuern eines Elektromotors m, wobei die Steuer­ einrichtung über eine Antriebsverdrahtung 9 mit einer Batterie B zum Antreiben des Elektromotors m verbunden ist. Die Batterie B weist einen Wechselstromgenerator 13 (alternator) auf, der mit ihr verbunden ist. Der Wechselstromgenerator 13 ist mit einem (nicht gezeigten) Motor verbunden, was dazu führt, daß er als Wechselstrom­ generator arbeitet, der in Abhängigkeit der Umdrehung des Motors arbeitet und eine Gleichrichterfunktion aufweist.
Die Antriebsverdrahtung 9 weist eine Verdrahtung 11 für die Steuereinrichtung C auf, die von dieser abzweigt, wobei die Verdrahtung 11 über einen Zündschalter IG mit einem Leistungsschaltkreis 10 verbunden ist, der in der Steuereinrichtung c angeordnet ist. Der Leistungsschalt­ kreis 10 weist eine Backup-Verdrahtung 12 auf, die direkt mit ihr verbunden ist, ohne daß der Zündschalter IG zwischen dem Leistungsschaltkreis 10 und der Backup-Ver­ drahtung 12 angeordnet ist.
Der in der oben beschriebenen Weise ausgebildete Leistungsschaltkreis 10 bringt eine Hauptspannung auf einen Computersteuerschaltkreis 2 auf, wenn der Zünd­ schalter IG eingeschaltet wird, und bringt eine Backup-Span­ nung auf diese auf, wenn er ausgeschaltet wird. Die Backup-Spannung ermöglicht es, daß ein Backup-Strom mit einer erforderlichen Höhe der Steuereinrichtung C zuge­ führt wird, um hierdurch zu ermöglichen, daß die Speicherung in der Steuereinrichtung C auch dann aufrecht erhalten wird, wenn der Zündschalter IG ausgeschaltet wird.
Die übliche motorisierte Leistungslenkungssteuerungs­ einrichtung weist auch einen Drehmomentsensor 3 auf, einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 4 und einen Motor­ geschwindigkeitssensor 5, die jeweils mit der Steuer­ einrichtung C verbunden sind, so daß sie als Bewegungs­ bedingungserfassungseinrichtung wirken.
Die Steuereinrichtung O weist im allgemeinen einen Antriebsschaltkreis 1 zum Steuern einer auf den Elektro­ motor m aufgebrachten Spannung auf, und den Steuerschalt­ kreis 2 zum Steuern des Antriebsschaltkreises 1.
Die oben beschriebene Antriebsverdrahtung 9 ist mit dem Antriebsschaltkreis 1 der Steuereinrichtung c verbunden, um hierdurch zu ermöglichen, daß der Elektromotor m mit dem Antriebsschaltkreis 1 verbunden wird. Der Steuer­ schaltkreis 2 zum Steuern des Antriebsschaltkreises 1 ist mit dem Leistungsschaltkreis 10 verbunden.
Der Drehmomentsensor 3, der Fahrzeuggeschwindigkeits­ sensor 4 und der Motorgeschwindigkeitssensor 5 sind über in der Steuereinrichtung C angeordnete Schnittstellen 6, 7, 8 entsprechend mit dem Steuerschaltkreis 2 verbunden.
Der Drehmomentsensor 3 ist derart angeordnet, daß er ein Lenkdrehmoment erfaßt, das auf einen Handgriff eines Fahrzeugs eingegeben wird, und der Fahrzeuggeschwindig­ keitssensor 4 wirkt derart, daß er die Geschwindigkeit oder den Gang des Fahrzeugs erfaßt. Der Steuerschaltkreis 2 betätigt den Antriebsschaltkreis 2 in Abhängigkeit des Lenkdrehmoments und der Fahrzeuggeschwindigkeit, die vom Drehmomentsensor 3 und vom Fahrzeuggeschwindigkeits­ sensor 4 erfaßt werden, so daß der Antriebsschaltkreis 1 eine Spannung variiert, die auf den Elektromotor m aufgebracht wird.
Der Motorgeschwindigkeitssensor 5 erfaßt auch eine Motor­ geschwindigkeit des Fahrzeugs. Insbesondere kann der Motorgeschwindigkeitssensor 5 beispielsweise derart ausgebildet sein, daß er den Leistungsschaltkreis 10 betätigt, wenn eine Motorgeschwindigkeit nicht erhöht wird, oder wenn ein Motor nicht ohne Berücksichtigung des Einschaltens des Zündschalters IG betrieben wird. Dies ermöglicht es, daß eine Backup-Spannung auf den Steuer­ schaltkreis 2 aufgebracht wird, was dazu führt, daß die motorisierte Leistungslenkungssteuereinrichtung davon abgehalten wird, ihre Steuerungsfunktion auszuüben, und der Verbrauch von Energie, die in der Batterie B gespeichert ist, gehemmt wird, um eine vollständige Entladung der Batterie B zu vermeiden.
In der üblichen motorisierten Leistungslenkungssteue­ rungseinrichtung, die in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet ist, wird die Batterie B als eine Energieversorgungseinrichtung zum Antreiben des Elektro­ motors m verwendet, sowie als Energieversorgungsein­ richtung für die Steuereinrichtung C. Auch ist die übliche motorisierte Leistungslenkungssteuerungsein­ richtung derart aufgebaut, daß sie ermöglicht, eine Ein-/Aus-Betätigung der Steuerungseinrichtung C in Verbindung mit dem Zündschalter IG zum Betrieb des Motors ausgeführt wird, so daß das Starten des Motors zu einem Aufbringen einer Hauptspannung auf den Steuerschaltkreis 2 führt. Dies führt dazu, daß die motorisierte Leistungs­ lenkungssteuereinrichtung ihre Steuerungsfunktion ausübt.
Eine derartige Ein-/Aus-Betätigung der Steuerungsein­ richtung O in Verbindung mit dem Zündschalter IG erfordert, daß die Steuereinrichtungsverdrahtung 11 eine externe Verdrahtung aufweist. Unglücklicherweise führt dies zu einer Erhöhung der Herstellkosten der motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung und erfordert einen bedeutenden Raum zum Montieren der motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung in einem Fahrzeug.
Ferner sind beim Steuerschaltkreis 2 der Steuereinrichtung C, wie vorstehend beschrieben, die drei Sensoren oder der Drehmomentsensor 3, der Fahrzeugge­ schwindigkeitssensor 4 und der Motorgeschwindigkeits­ sensor 3 derart mit ihm verbunden, daß sie als Fahrbe­ dingungserfassungseinrichtung wirken. Eine derartige Konstruktion erfordert die Anordnung von Verdrahtungen für die drei Sensoren, für die Schnittstellen und ähnliches, was zu einer weiteren Erhöhung der Herstell­ kosten der Vorrichtung und zu einem komplexeren Aufbau führt.
Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der vorstehenden Nachteile des Standes der Technik geschaffen.
Dementsprechend ist es ein Ziel der Erfindung, eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung zu schaffen, mit der externe Verdrahtungen verringert werden können, um den Aufbau der Vorrichtung zu vereinfachen und ihre Herstellkosten zu verringern.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung zu schaffen, mit der die Teile für eine Fahrbedingungs­ erfassungseinrichtung verringert werden können, um die Herstellkosten der Vorrichtung zu verringern.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung zu schaffen, mit der der Energieverbrauch verringert werden kann, um hierdurch den Energieverlust zu verringern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung geschaffen. Die motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung weist einen Elektromotor zum Liefern einer Lenkunterstützungs­ kraft auf, eine Steuereinrichtung zum Steuern des Elektromotors, eine Batterie, die mit dem Elektromotor und der Steuereinrichtung verbunden ist, einen Wechsel­ stromgenerator, der in Verbindung mit einem Motor angeordnet und mit der Batterie verbunden ist, und eine Fahrbedingungserfassungseinrichtung, die mit der Steuer­ einrichtung verbunden ist.
Die Steuereinrichtung weist einen Antriebsschaltkreis zum Verändern einer Spannung auf, die auf den Elektromotor aufgebracht wird, und einen Steuerschaltkreis, der mit der Fahrbedingungserfassungseinrichtung verbunden ist, um den Antriebsschaltkreis in Abhängigkeit der erfaßten Fahrbedingung zu steuern. Die motorisierte Leistungs­ lenkungssteuervorrichtung weist auch einen Wechselstrom­ generatorpulsationserfassungsschaltkreis auf, der in der Steuereinrichtung angeordnet ist, und einen Leistungs­ schaltkreis, der in der Steuereinrichtung angeordnet ist, um eine Hauptspannung oder eine Backup-Spannung auf den Steuerschaltkreis aufzubringen, während die Hauptspannung oder Backup-Spannung wahlweise gesteuert wird. Der Steuerschaltkreis führt eine Betätigung der Motorge­ schwindigkeit in Abhängigkeit einer Pulsationsfrequenz des Wechselstromgenerators aus und betätigt den Leistungsschaltkreis, um zu ermöglichen, daß die Haupt­ spannung auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird, wenn sich die Motorgeschwindigkeit bei einem vorbestimmten Niveau oder darüber befindet, und ermöglicht es, daß die Backup-Spannung auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird, wenn sich die Motorgeschwindigkeit bei einem vorbestimmten Niveau oder darunter befindet.
Der Wechselstromgeneratorpulsationserfassungsschaltkreis arbeitet bei der vorliegenden Erfindung somit derart, daß er die Pulsation des Wechselstromgenerators erfaßt, so daß der Steuerschaltkreis die Motorgeschwindigkeit in Abhängigkeit einer Frequenz der Pulsation schätzt. Infolgedessen betätigt der Steuerschaltkreis den Leistungsschaltkreis, um zu ermöglichen, daß die Haupt­ spannung auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird, wenn sich die Motorgeschwindigkeit bei einem vorbestimmten Niveau oder darüber befindet. Dies führt dazu, daß die motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung der Erfindung ihre Steuerfunktion ausführt. Befindet sich die Motorgeschwindigkeit unterhalb des vorbestimmten Niveaus, wird erlaubt, daß die Backup-Spannung auf den Steuer­ schaltkreis aufgebracht wird, um hierdurch die erfindungsgemäße Vorrichtung davon abzuhalten, ihre Funktion auszuüben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Fahrbedingungserfassungseinrichtung nur einen Dreh­ momentsensor auf, und der Steuerschaltkreis schätzt eine Fahrzeuggeschwindigkeit und die Motorgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Pulsation des Wechselstromgenerators. Eine derartige Konstruktion erlaubt es, daß der Elektro­ motor von den Bedingungen einschließlich dem Lenkdreh­ moment abhängig ist, was dazu führt, daß der Elektromotor die optimale Leistungsunterstützungskraft ausübt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer Ausführungsform einer motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Pulsations­ charakteristiken eines Wechselstromgenerators, der bei der motorisierten Leistungslenkungssteuervor­ richtung von Fig. 1 verwendet wird, und
Fig. 3 ein Schaltbild einer üblichen motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 eine motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Die motorisierte Leistungslenkungssteuer­ vorrichtung der dargestellten Ausführungsform weist eine Steuereinrichtung C mit einem Wechselstromgeneratorpulsa­ tionserfassungsschaltkreis 14 auf, der geeignet ist, die Pulsation eines Wechselstromgenerators 13 zu erfassen. Der Wechselstromgenerator 13 ist derart aufgebaut, daß er eine Wechselstromelektrizität oder einen Wechselstrom in Abhängigkeit der Umdrehung eines Motors eines Fahrzeugs erzeugt und die derart erzeugte Elektrizität gleichrichtet, die dann vom Wechselstromgenerator 13 ausgegeben wird. Die erzeugte Wechselstromelektrizität hat eine Frequenz, die proportional zur Motorgeschwindig­ keit des Fahrzeugs oder der Anzahl von Umdrehungen des Motors ist. Dies führt zu einem gleichgerichteten Gleich­ strom mit einer Pulsationsfrequenz, die proportional zur Motorgeschwindigkeit ist, wie in Fig. 2 gezeigt.
Ein derart vom Wechselstromgenerator 13 erfaßtes Pulsa­ tionssignal wird einem Computersteuerschaltkreis 2 eingegeben, welcher derart funktioniert, daß die Motor­ geschwindigkeit in Abhängigkeit der Pulsationsfrequenz betätigt wird.
Die Motorgeschwindigkeit wird gemäß dem folgenden Ausdruck betrieben:
N = a·Ω/b·c
wobei N eine geschätzte Motorgeschwindigkeit (U/min) ist,
Ω eine Pulsationsfrequenz (Hz) des Wechselstrom­ generators 13 ist,
a eine Konstante ist,
b ein Pulsationskoeffizient des Wechselstrom­ generators 13 ist (die Anzahl der durch eine Umdrehung des Wechselstromgenerators 13 erzeugten Pulsationen), und
c ein Riemenscheibenverhältnis ist (ein Verhältnis bezüglich der Anzahl von Umdrehungen zwischen dem Motor und dem Wechselstromgenerator 13).
Die Motorgeschwindigkeit ist auch proportional zur Fahr­ zeuggeschwindigkeit oder einer Geschwindigkeit des Fahr­ zeugs, so daß der Steuerschaltkreis 2 die Fahrzeugge­ schwindigkeit auf der Basis der Pulsationsfrequenz be­ treiben kann.
Ferner ist die Steuereinrichtung C geeignet, einen Leistungsschaltkreis 10 in Abhängigkeit der Ergebnisse der Betätigung durch den Steuerschaltkreis 2 zu steuern. Der Leistungsschaltkreis 10 ist mit dem Wechselstrom­ generator 13 und einer Batterie B über eine Verdrahtung 15 verbunden, die mit einem Antriebsschaltkreis 1 ver­ bunden ist. Der Leistungsschaltkreis 10 funktioniert derart, daß er wahlweise eine Hauptspannung oder eine Backup-Spannung steuert, um hierdurch zu ermöglichen, daß sie auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird. Insbesondere arbeitet der Leistungsschaltkreis 10, wenn eine Motorgeschwindigkeit oder die Anzahl von Umdrehungen des Motors, die durch die Betätigung des Steuerschalt­ kreises 2 erreicht wird, bei einem vorbestimmten Niveau oder darunter ist, in Abhängigkeit eines Signals, das diesem vom Steuerschaltkreis 2 zugeführt wird, um hierdurch zu bewirken, daß eine Backup-Spannung auf den Steuerschaltkreis 2 aufgebracht wird. Dies führt dazu, daß das Aufbringen einer Spannung auf einen Elektromotor m vom Antriebsschaltkreis 1 unterbrochen wird, so daß nur die erforderlichen Daten, die vor der Unterbrechung erhalten wurden, im Steuerschaltkreis 2 gespeichert werden.
Wird die Motorgeschwindigkeit bis zum vorbestimmten Niveau oder darüber erhöht, führt der Steuerschaltkreis 2 andererseits dem Leistungsschaltkreis 10 ein Signal zu, das es ermöglicht, daß der Leistungsschaltkreis 10 den Betrieb ausführt, um eine Hauptspannung auf den Steuer­ schaltkreis 2 aufzubringen. Dies ermöglicht es, daß der Betrieb der motorisierten Leistungslenkungssteuerungs­ einrichtung der dargestellten Ausführungsform gestartet wird, was dazu führt, daß die erforderliche Leistungs­ unterstützung ausgeführt wird.
Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, ist die dargestellte Ausführungsform derart ausgebildet, daß ein Starten des Motors in Abhängigkeit der Pulsation der Spannung erfaßt wird, und die Motorgeschwindigkeit und die Fahrzeugge­ schwindigkeit auf der Basis der Pulsation betätigt werden. Eine derartige Konstruktion vermeidet die oben beschriebene Verbindung zwischen dem Zündschalter IG und der Steuereinrichtung C, die beim Stand der Technik erforderlich ist, sowie die Anordnung des Geschwindig­ keitssensors 4 und des Motorgeschwindigkeitssensors 5, welche beim Stand der Technik erforderlich ist. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Verdrahtung 15 für den Antriebsschaltkreis 1 zum Verbinden des Steuer­ schaltkreises 2 mit der Energieversorgung verwendet.
Die übrigen Teile der dargestellten Ausführungsform können im wesentlichen in gleicher Weise wie die übliche motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung ausge­ bildet sein, die unter Bezugnahme auf Fig. 3 vorstehend beschrieben wurde.
Im folgenden wird die Betriebsweise der motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung der dargestellten Ausführungsform, die in der oben beschriebenen Weise ausgebildet ist, unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
Als erstes wird dann, wenn der Motor nicht getrieben wird, eine Ausgangsspannung des Wechselstromgenerators 13 frei von Pulsation gehalten. Zu dieser Zeit arbeitet der Leistungsschaltkreis 10 in Abhängigkeit eines Ausgangs­ signals des Steuerschaltkreises 2, um hierdurch zu bewirken, daß eine Backup-Spannung auf den Steuerschalt­ kreis 2 aufgebracht wird. Wird der Betrieb des Motors gestoppt, bewirkt der Steuerschaltkreis 2, daß die Vorrichtung der dargestellten Ausführungsform davon abgehalten wird, eine motorisierte Leistungslenkungs­ steuerfunktion auszuüben, um hierdurch einen unnötigen Verbrauch von Energie zu vermeiden, die in der Energie­ versorgungseinrichtung gespeichert ist. Zu diesem Zeit­ punkt wird die Energie, die zum Speichern der erforderlichen Daten oder der Informationen im Steuer­ schaltkreis 2 erforderlich ist, durch den Leistungs­ schaltkreis 10 zugeführt.
Wird der Betrieb des Motors gestartet, erfaßt der Wechselstrompulsationserfassungsschaltkreis 14 eine Pulsation des Wechselstromgenerators 13, und der Steuer­ schaltkreis 2 betätigt eine Motorgeschwindigkeit, eine Fahrzeuggeschwindigkeit und ähnliches. Befindet sich die Motorgeschwindigkeit bei einem vorbestimmten Niveau oder darunter, wird die Backup-Spannung davon abgehalten, auf den Steuerschaltkreis 2 aufgebracht zu werden, um zu verhindern, daß die motorisierte Leistungslenkungs­ steuervorrichtung eine motorisierte Leistungslenkungs­ steuerfunktion ausführt. Bei der dargestellten Ausführungsform wird das vorbestimmte Niveau der Motor­ geschwindigkeit auf etwa 40 U/min eingestellt, so daß geurteilt wird, daß eine Motorgeschwindigkeit von ungefähr 40 U/min oder darunter bewirkt, daß sich der Motor in einem angehaltenen Zustand befindet.
Ist der Motor in einem Zustand, unmittelbar bevor er gestoppt wird, oder wird der Motor gestoppt, ohne Berücksichtigung, daß der Zündschalter IG eingeschaltet geblieben ist, wird daher geurteilt, daß eine auf den Steuerschaltkreis aufgebrachte Spannung nicht erforderlich ist, um die motorisierte Leistungslenkungs­ steuervorrichtung zu starten, was dazu führt, daß es eine Backup-Spannung ist. Dies ermöglicht es, daß der Energie­ verbrauch bedeutend reduziert wird, was zu einer Verringerung von Energieverlusten führt.
Wird die Motorgeschwindigkeit auf ein vorbestimmtes Niveau oder darüber erhöht, führt der Leistungsschalt­ kreis 10 eine Betätigung in Abhängigkeit eines Signals aus, das vom Steuerschaltkreis 2 erzeugt wird, um hierdurch zu ermöglichen, daß eine Hauptspannung auf den Steuerschaltkreis 2 aufgebracht wird. Die derart aufge­ brachte Hauptspannung erlaubt, daß der Steuerschaltkreis 2 die motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung 2 der dargestellten Ausführungsform startet, was dazu führt, daß die Vorrichtung ihre Steuerfunktion ausübt.
Der Drehmomentsensor 3 erfaßt das Lenkungsdrehmoment. Auch wird eine Motorgeschwindigkeit eines Fahrzeugs in Abhängigkeit der Pulsation des Wechselstromgenerators 13 geschätzt. Zusätzlich wird eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs in Abhängigkeit der derart geschätzten Motor­ geschwindigkeit geschätzt. Ferner steuert der Steuer­ schaltkreis 2 den Antriebsschaltkreis 1 in Abhängigkeit der Fahrt des Fahrzeugs, so daß der Antriebsschaltkreis 1 die Aufbringung einer Spannung auf den Elektromotor m steuert, um hierdurch eine Unterstützung der Lenkkraft zu ermöglichen.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß die motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung der vorliegenden Erfindung die Anordnung einer externen Verdrahtung für einen Zündschalter beseitigt, was zu einer Verringerung der Herstellkosten und zu einer Raum­ ersparnis führt. Auch wird bei der vorliegenden Erfindung dann, wenn eine Motorgeschwindigkeit bei einem vorbe­ stimmten Niveau oder darunter ist, geurteilt, daß es nicht erforderlich ist, daß die motorisierte Leistungs­ lenkungssteuervorrichtung ihre Steuerfunktion ausübt, was dazu führt, daß nur eine Backup-Spannung auf den Steuer­ schaltkreis aufgebracht wird, was zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und daher zu einer Verringerung der Energieverluste führt. Auch ist bei der motorisierten Leistungslenkungssteuervorrichtung der vorliegenden Erfindung lediglich der Drehmomentsensor für die Fahr­ bedingungserfassungseinrichtung erforderlich, was dazu führt, daß die Anordnung eines Fahrzeuggeschwindigkeits- und Motorgeschwindigkeitssensors, die beim Stand der Technik erforderlich sind, beseitigt wird. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Herstellkosten der Vorrichtung.
Während eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben worden ist, sind vielerlei Modifikationen und Veränderung im Lichte der obenstehenden Lehre möglich. Innerhalb des Umfangs der nachfolgenden Ansprüche kann die Erfindung daher anderweitig als gemäß der spezifischen Beschreibung ausgeführt werden.

Claims (2)

1. Motorisierte Leistungslenkungssteuervorrichtung, welche aufweist:
einen Elektromotor zum Liefern einer Lenkungsunter­ stützungskraft,
eine Steuereinrichtung zum Steuern des Elektro­ motors,
eine Batterie, die mit dem Elektromotor und der Steuereinrichtung verbunden ist,
einen Wechselstromgenerator, der in Verbindung mit einem Motor angeordnet und mit der Batterie verbunden ist,
eine Fahrbedingungserfassungseinrichtung, die mit der Steuereinrichtung verbunden ist,
wobei die Steuereinrichtung einen Antriebsschalt­ kreis zum Verändern einer Spannung enthält, die auf den Elektromotor aufgebracht wird, und einen Steuerschalt­ kreis, der mit der Fahrbedingungserfassungseinrichtung verbunden ist, um den Antriebsschaltkreis in Abhängigkeit einer erfaßten Fahrbedingung zu steuern,
einen Wechselstromgeneratorpulsationserfassungs­ schaltkreis, der in der Steuereinrichtung angeordnet ist,
einen Leistungsschaltkreis, der in der Steuerein­ richtung angeordnet ist, um eine Hauptspannung oder eine Backup-Spannung auf den Steuerschaltkreis aufzubringen, während die Hauptspannung oder Backup-Spannung selektiv gesteuert werden,
wobei der Steuerschaltkreis eine Motorgeschwindig­ keit in Abhängigkeit einer Pulsationsfrequenz des Wechselstromgenerators betreibt,
wobei der Steuerschaltkreis den Leistungsschalt­ kreis betätigt, um zu ermöglichen, daß die Hauptspannung auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird, wenn sich die Motorgeschwindigkeit auf einem vorbestimmten Niveau oder darüber befindet, und ermöglicht, daß die Backup-Spannung auf den Steuerschaltkreis aufgebracht wird, wenn sich die Motorgeschwindigkeit auf einem vorbestimmten Niveau oder darunter befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbedingungserfassungsein­ richtung lediglich einen Drehmomentsensor umfaßt, und daß der Steuerschaltkreis eine Fahrzeuggeschwindig­ keit und die Motorgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Pulsation des Wechselstromgenerators schätzt.
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