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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Anlassersteuervorrichtung und
insbesondere eine Anlassersteuervorrichtung zum Steuern eines Anlassers zum
Starten eines Motors eines Fahrzeugs oder Ähnlichem, mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
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Eine
Vorrichtung dieser Art ist bekannt aus
DE 198 27 450 A1 . Diese
Anlassersteuerschaltung umfasst neben einer Steuerschaltung für die Steuerung
der internen Abläufe
mit einem Halbleiterrelais zum Ansteuern des Anlassers über einen
elektromagnetischen Schalter ferner einen Anlasserhilfsschalter
in einem Anlasserschutzgerät,
wobei von einem Schlüsselschalter
nur eine Verbindung zwischen einem Startkontakt und dem Anlasserschutzgerät hergestellt
wird. Damit wird der Schutz des Anlassers im wesentlichen aufgrund
der Integration des Anlasserhilfsschalters.
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Daneben
ist eine weitere Einrichtung zur elektronischen Steuerung eines
elektromagnetischen Schalters eines Anlassers für einen Motor aus JP 11-1902
67 A bekannt. 8 zeigt
ein Verdrahtungsdiagramm einer konventionellen Anlassersteuerschaltung
dieses Typs. In 8 bezeichnet
Bezugszeichen 1 eine Anlassermotoreinheit; 2 eine Schalteinheit; 3 einen
Anlasser-M-Anschluss; 4 einen Anlasser-B-Anschluss; 5 einen
Hilfsschalter für einen
Anlasser; 6 eine Hilfsschalterspule; 7 eine Anlassersteuereinrichtung; 8 einen
S-Anschluss; 9 einen B-Anschluss; 10 einen
L-Anschluss; 11 eine Steuerschaltungseinheit; 12 ein
Halbleiterrelais; 13 einen E-Anschluss; 14 einen Schlüsselschalter
und; 15 eine Batterie.
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In
der in 8 gezeigten konventionellen Anlassersteuerschaltung
wird ein Treibersignal von dem Schlüsselschalter 14 einer
Motorsteuereinheit und ähnlichem
direkt in die Anlassersteuereinrichtung 7 eingegeben. Das
Treibersignal wird von dem S-Anschluss 8 erfasst, um das
Halbleiterrelais 12 EIN-zuschalten. Dann wird elektrische
Energie zum Antreiben eines elektromagnetischen Schalters eines
Anlassers, beispielsweise des Anlasserhilfsschalters (auf den nachstehend
als Hilfsschalter Bezug genommen wird) 5 von dem Anlasser-B-Anschluss 4 zugeführt.
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9 zeigt ein Funktions-Systemdiagramm der
konventionellen Anlassersteuerschaltung. In 9 bezeichnet Bezugszeichen 21 eine
Schutzschaltungseinheit; 22 eine Treibersignaleingabeeinheit; 23 eine
arithmetische Verarbeitungseinheit; 24 eine Schutzschaltungseinheit; 25 eine
Energieversorgungsschaltungseinheit; und 26 eine Ausgangssteuereinheit.
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Ein
Treibersignal vom Schlüsselschalter 14 wird
in die Treibersignaleingangseinheit 22 durch die Schutzschaltungseinheit 21 eingegeben,
die in der Steuerschaltungseinheit 11 innerhalb der Anlassersteuereinrichtung 7 vorgesehen
ist (siehe 8). Dann
wird in der Arithmetikverarbeitungseinheit 23 bestimmt,
ob es möglich
ist, einen Anlassvorgang EIN/AUS-zuschalten. Wenn der Anlasserbetrieb
EIN ist, wird das Treibersignal an die Ausgangssteuereinheit 26 übertragen,
um den Hilfsschalter 5 zu veranlassen, zu arbeiten. Außerdem wird
elektrische Energie von dem Anlasser B-Anschluss 4 der
Hilfsschalterspule 6 (8)
zugeführt,
um den Hilfsschalter 5 zu veranlassen, zu arbeiten.
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Außerdem wird
allgemein ein Verfahren verwendet, in dem, wenn die Anlassersteuereinrichtung 7 nicht
angelassen hat, das Halbleiterrelais 12 (8) zum Antreiben des Hilfsschalters 5 AUS
ist und wenn die Anlassersteuereinrichtung 7 angelassen hat
und ein Treibersignal erfasst worden ist, das Halbleiterrelais 12 EIN-geschaltet
ist zum Zuführen elektrischer
Energie zum Antreiben des Hilfsschalters 5.
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Da
die konventionelle Anlassersteuereinrichtung wie oben beschrieben
aufgebaut ist zum direkten Erfassen eines Treibersignals vom Schlüsselschalter,
der Motorsteuereinheit oder ähnlichem,
ist ein Anschluss und ein Leitungsdraht zum Erfassen des Treibersignals
erforderlich, der in der Anlassersteuereinrichtung vorgesehen ist.
Daher wird ein Aufbau, in dem der Hilfsschalter in der Anlassersteuereinrichtung
integriert ist, kompliziert.
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Wenn
der Hilfsschalter durch elektrische Energie von einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung
angetrieben wird, behält
außerdem
der Anlasser, da der Anlasser-B-Anschluss direkt verbunden ist mit
dem Batterie-B-Anschluss, ein Drehen bei, wenn das Halbleiterrelais
zum Antreiben des Hilfsschalters verzögert ist in einem Kurzschlusszustand.
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Wenn
beispielsweise ein Teil der Steuerschaltungseinheit der arithmetischen
Verarbeitungseinheit verzögert
ist, wird es außerdem
unmöglich, elektrische
Energie zum Antreiben des Hilfsschalters zuzuführen mit dem Ergebnis, dass
der Anlasser nicht angetrieben werden kann.
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Aus
DE 196 24 761 A1 ist
ein Rundfunkempfänger
mit integrierter Fernsprecheinrichtung bekannt, bei dem die Energieversorgung
zu verschiedenen Baugruppen zeitverzögert nach dem Abschalten des
Zündschalters
unterbrochen wird.
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Gemäß
DE 39 00 780 C2 oder
DE 27 00 982 A1 wird
bei einer Schutzeinrichtung für
einen Anlasser eines Kraftfahrzeugs die für die Steuerung benötigte Wechselspannung
erfasst, in dem eine überlagerte
Gleichspannung beseitigt wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde erfunden im Hinblick auf die obigen
und andere Nachteile und es ist daher ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, eine Anlassersteuereinrichtung bereitzustellen, die in
der Lage ist, den Aufbau zu vereinfachen, in dem ein Hilfsschalter
in der Anlassersteuereinrichtung integriert wird und einen Starter
von einer weiteren Rotation abzuhalten, selbst wenn ein Halbleiterrelais
in einem Kurzschlusszustand gehemmt ist, und das Antreiben des Starters
zu verhindern, selbst wenn eine Arithmetikverarbeitungseinheit gehemmt
ist.
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Die
folgende Erfindung betrifft eine Anlassersteuervorrichtung zum Steuern
eines Anlassers zum Starten eines Motors, umfassend eine Steuerschaltung
zum Steuern von internen Abläufen
der Anlassersteuervorrichtung mit einem Halbleiterrelais zum Ansteuern
eines elektromagnetischen Schalters, der in dem Anlasser vorgesehen
ist, wobei die Anlassersteuervorrichtung den Anlasser ansteuert,
indem der elektromagnetische Schalter angesteuert wird, gekennzeichnet
durch eine Ansteuerungssignalerfassungseinrichtung zum Erfassen
von EIN/AUS-Zuständen
eines von einem Schlüsselschalter
eingegebenen Ansteuerungssignals für den elektromagnetischen Schalter
durch Messen einer Anschlussspannung des Halbleiterrelais, und dadurch,
dass die Ansteuerung des elektromagnetischen Schalters auf der Basis
eines Erfassungsergebnisses der Ansteuerungssignalerfassungseinrichtung
erfolgt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den Zeichnungen zeigt:
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1 ein
Verbindungsschaltplan eines Aufbaus einer Anlassersteuervorrichtung
in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Blockschaltbild eines Aufbaus der Anlassersteuervorrichtung in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
Tabelle, in der mögliche
Schaltzustände
einer Spannung an einem L-Anschluss der Anlassersteuervorrichtung
in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angegeben sind;
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4 eine
Graphik der Pulsation einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung der Anlassersteuervorrichtung
in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
Graphik einer Pulsation einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung im Falle, in dem
ein Teil einer Gleichstromkomponente von einer Zener-Diode in der
Anlassersteuervorrichtung in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung entfernt worden ist;
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6 eine
Graphik einer Pulsation einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung, im Fall, in dem
Widerstände
in Serie geschalten sind zum Teilen der Spannung in der Anlassersteuervorrichtung
in Übereinstimmung mit
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 eine
eine Pulsation einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung wiedergebende Graphik, im Fall,
in dem eine Gleichstromkomponente durch eine Differenzialschaltung
entfernt worden ist in der Anlassersteuervorrichtung in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 ein
Verbindungsschaltungsdiagramm eines Aufbaus einer konventionellen
Anlasserschutzvorrichtung; und
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9 ein
Blockschaltbild eines Aufbaus einer konventionellen Anlassersteuerschaltung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beschrieben unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen.
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1 zeigt
ein Verbindungsschaltungsdiagramm einer Anlassersteuervorrichtung
in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 2 zeigt
ein Funktions-Systemdiagramm
einer Anlassersteuerschaltung, die in der Anlassersteuereinrichtung
nach 1 bereitgestellt ist. In diesen Figuren kennzeichnen
Bezugszeichen 1 eine Anlassermotoreinheit; 2 eine
Hauptschalt-Einrichtung; 3 einen Anlasser-M-Anschluss; 4 einen
Anlasser-B-Anschluss, 5 einen Hilfsschalter, 6 eine
Hilfsschalterspule; 7 eine Anlassersteuereinrichtung; 9 einen
B-Anschluss; 10 einen L-Anschluss; 11 eine
Steuerschaltungseinheit; 12 ein Halbleiterrelais; 13 einen
E-Anschluss; 14 einen Schlüsselschalter und 15 eine
Batterie. Zusätzlich
kennzeichnet in 2 das Bezugszeichen 23 eine Arithmetikverarbeitungseinheit, 24 eine
Schutzschaltungseinheit, 25 eine Leistungsschaltungseinheit; 26 eine
Ausgangssteuereinheit und 30 eine Treibersignalerfassungseinheit.
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Wie
beim Vergleich der 1 und 8 erkennbar
ist, unterscheidet sich diese Ausführungsform von dem oben beschriebenen
konventionellen Beispiel dahingehend, dass der S-Anschluss 8,
der in 8 gezeigt ist, in dieser Ausführungsform nicht vorgesehen
ist. Darüber
hinaus, wie aus einem Vergleich der 2 und 9 ersichtlich,
unterscheidet sich diese Ausführungsform
auch von dem oben erwähnten
konventionellen Beispiel dahingehend, dass auf das Eliminieren des
S-Anschlusses 8 die Schutzschaltungseinheit 21 und
die Treibersignaleingabeeinheit 22 für den S-Anschluss 8,
die in 9 gezeigt sind, nicht vorgesehen sind und dass
die Treibersignalerfassungseinheit 30 zum Erfassen eines
Treibersignals in dieser Ausführungsform
hinzugefügt
worden ist.
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Ein
Verfahren zum Steuern der Anlassersteuervorrichtung, die in 1 und 2 gezeigt
ist, wird beschrieben. Als erstes wird ein Treibersignal, das von
einem Schlüsselschalter 14,
einer (nicht dargestellten) Motorsteuereinheit oder ähnlichem
eingegeben wird, umgesetzt in Energie der Hilfsschaltspule 6 des
Hilfsschalters 5 als ein Strom. Dieser Erregerstrom und
eine Spannung am L-Anschluss 10, die von einem an dem mit
dem Hilfsschalter 5 verbundenen Steuersubstrat vorgesehenen
EIN-Widerstand des
Halbleiterrelais 12 generiert wird, werden von der Treibersignalerfassungseinheit 30 erfasst,
wodurch der EIN/AUS-Zustand des von dem Schlüsselschalter 14, der
Motorsteuereinheit oder ähnlichem
eingegebenen Antriebssignals bestimmt wird. Wenn das Antriebssignal
EIN ist, wird das Antriebssignal zu der Ausgangssteuereinheit 26 übertragen,
um den Betrieb des Hilfsschalters 5 zu bewirken. Beachte,
dass in dieser Ausführungsform
elektrische Energie zum Veranlassen des Hilfsschalters 5 zu
arbeiten, als von einer Schaltung des Schlüsselschalters 14 bereitgestellt
angenommen wird.
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D.h.,
eine Spannung an dem als Anschluss der mit dem Hilfsschalter 5 verbundenen
Ausgangssteuerschaltung 26 dienenden L-Anschluss ändert sich
wie in der Tabelle der 3 gezeigt. In der Tabelle der 3 kennzeichnet
das Bezugszeichen (1) einen Erregerstrom einer Hilfsschalterspule
ergänzt um
einen Halbleiterrelais-EIN-Widerstand und (2) kennzeichnet
eine Batteriespannung. Außerdem
indiziert ein Zustand, in dem ein Antriebssignal EIN ist und ein
Halbleiterrelais AUS ist, einen Zustand, in dem eine Anlasserschutzeinrichtung
arbeitet.
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Die
Treibersignalerfassungseinheit 30 misst die durch die Bezugszeichen
(1) und (2) in der Tabelle der 3 repräsentierten
Spannungen, wodurch es möglich
wird, EIN/AUS-Zustände eines
von dem Schlüsselschalter 14,
der Motorsteuereinheit oder ähnlichem
eingegebenen Antriebssignals zu bestimmen, selbst wenn der S-Anschluss
und der Zuführungsdraht
nicht vorgesehen ist.
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Da
eine durch den Erregerstrom der Hilfsschalterspule multipliziert
mit den Halbleiterrelais-EIN-Widerstandswert bewirkte Potenzialdifferenz
klein ist, wird des möglich,
die Potenzialdifferenz genauer zu erfassen, wenn sie durch eine
Verstärkerschaltung
wie z. B. einen Operationsverstärker
verstärkt
wird.
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Da
die durch den Erregerstrom der Hilfsschalterspule vermehrt um den
Halbleiterrelais-EIN-Widerstand bedingte Potenzialdifferenz erfasst
wird, wird demnach der EIN/AUS-Zustand
eines von dem Schlüsselschalter 14,
der Motorsteuereinheit oder ähnlichem
eingegebenen Treibersignals von der Arithmetikverarbeitungseinheit 23,
die aus einem Mikrocomputer oder ähnlichem besteht, bestimmt.
Demnach wird eine Verbindungsverdrahtung zum Senden des Treibersignals unnötig, ein
Aufbau der Anlassersteuereinrichtung wird vereinfacht und Kosten
der Anlassersteuereinrichtung können
reduziert werden.
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Wenn
die Treibersignalerfassungseinheit 30 ein Antriebssignal
(Treibersignal) erfasst, startet als nächstes die Arithmetikverarbeitungseinheit 23 automatisch
die Leistungsschaltungseinheit 25 (schaltet sie EIN) der
Anlassersteuereinrichtung 7, wohingegen, wenn die Treibersignalerfassungseinheit 30 kein Signal
erfasst innerhalb eines festgelegten Zeitraums, die Arithmetikverarbeitungseinheit 23 automatisch
die Leistungsschaltungseinheit 25 unterbricht (AUS-schaltet).
Dadurch wird es möglich,
den Energieverbrauch der Steuerschaltungseinheit 11 zu verringern.
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Zusätzlich wird
das Halbleiterrelais 12 zum Antreiben des Hilfsschalters 5 eingestellt,
um immer im EIN-Zustand zu sein und die Arithmetikverarbeitungseinheit 23 wird
eingestellt, um das Halbleiterrelais 12 AUS-zuschalten
zum Antreiben des Hilfsschalters 5. Außerdem wird die elektrische
Energie des Hilfsschalters 5 von der Schlüsselschalter-Seite zugeführt. Selbst
wenn die Arithmetikverarbeitungseinheit 23 gehemmt ist
oder das Halbleiterrelais 12 in einem Kurzschlusszustand
gehemmt ist, wird dadurch, da ein Anlasservorgang von einem Antriebssignal
des Schlüsselschalters
abhängt
und der Anlasser in denselben Betriebszustand versetzt wird wie ein
Anlasser, der nicht mit der Steuerschaltung montiert ist, der Anlasser
niemals gesperrt.
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Da
es unnötig
wird, einen zweiten Mikrocomputer einzurichten zum Überwachen
der Arithmetikverarbeitungseinheit 23, die aus einem Mikrocomputer
gebildet ist oder ein zweites Halbleiterrelais als Fehlersicherung
einzurichten, können
demnach Kosten leicht reduziert werden.
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Da
eine Anlasserschutzeinrichtung allgemein eingearbeitet ist in eine
mit einer Anlassersteuerschaltung montierte Einrichtung, ist in
dieser Ausführungsform
auch eine Anlasserschutzeinrichtung vorgesehen. Funktionen der Anlasserschutzeinrichtung
schließen
beispielsweise ein, eine Funktion zum Verhindern von Überschreiten,
eine Funktion zum Schützen
eines Anlassers vor Überhitzung
und eine Funktion zum Verhindern eines erneuten in Eingriffbringens
eines Anlasserritzels.
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Ein
Verfahren der Verwendung der Pulsation einer Anlasser-B-Anschluss-Spannung
ist unter den Funktionen der Anlasserschutzeinrichtung wohlbekannt.
Die Pulsation einer Spannung an dem Anlasser-B-Anschluss 4 wird
unter Bezugnahme auf 4 kurz beschrieben.
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Wenn
ein Benutzer den Schlüsselschalter 14 zum
Aktivieren eines Anlassers betätigt,
fällt,
da ein großer
Strom (Stromstoß)
temporär
zum Anlasser fließt,
eine Anlasser-B-Anschluss-Spannung
abrupt ab einem Punkt (a) ab, wie dargestellt.
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In
der Folge steigt in einer Periode (b), wenn ein Motor beginnt, durch
den Anlasser gedreht zu werden, da ein Erregerstrom zum Anlasser
graduell abnimmt, die Anlasser-B-Anschluss-Spannung
graduell an. Als nächstes ändert sich
in einer Periode (c), wenn der Motor in einen Zustand kommt, in
dem er von dem Anlasser gedreht wird, (Ankurbelzustand), da ein
Motordrehmoment entsprechend einem Kompressionsprozess und einem
Ausdehnungstakt schwankt, eine Wellenform der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
periodisch in derselben Weise wie die Schwankung des Motordrehmomentes.
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Als
Nächstes
steigt in einer Periode (d), wenn der Motor seinen Betrieb startet,
da eine auf den Anlasser durch ein von dem Motor generiertes Moment
einwirkende Last zunimmt, die Anlasser-B-Anschluss-Spannung an.
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Daraufhin ändert sich
in einer Periode (e), wenn der Starter in einen Zustand kommt, in
dem er durch den Motor gedreht wird, selbst wenn der Motor seinen
Betrieb gestartet hat (Überschreitungszustand),
da der Anlasser in einen unbelasteten Zustand kommt die Anlasser-B-Anschluss-Spannung zu
einer konstanten Spannung.
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Schließlich kehrt
bei Punkt (f), da der Anlasser AUS-geschaltet ist, wenn der Schlüsselschalter 14 AUS-geschaltet
ist, die Anlasser-B-Anschluss-Spannung zurück zu einem Anfangswert vor dem
Betätigen
des Motors.
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Der
Zustand der Anlasser-B-Anschluss-Spannung in den Perioden (c) und
(e) wird Pulsation genannt. Ein Verfahren des Verwendens dieser
Pulsation zum Realisieren der Überschreitungsverhinderungsfunktion
und der Überhitzungsfunktion
ist im allgemeinen bekannt.
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Jedoch
hat die Pulsation der Anlasser-B-Anschluss-Spannung eine Wellenform,
in der eine Wechselstromkomponente hinzugefügt ist zu einer Gleichstromkomponente.
Da eine Spannung bei dieser Wellenform hoch ist, ist es schwierig,
die Pulsation zu verarbeiten, wie in der arithmetischen Verarbeitungseinheit.
Daher ist es erforderlich, dass die Gleichstromkomponente in einem
bestimmten Umfang subtrahiert oder entfernt wird.
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In
diesem Fall des Subtrahierens der Gleichstromkomponente gibt es
ein Verfahren zum Entfernen eines Teils der Gleichstromkomponente
durch eine Zener-Diode oder Ähnliches,
wie in 5 gezeigt oder ein Verfahren zum Verbinden von
Widerständen
in Serie zum Aufteilen der Spannung, wie in 6 gezeigt.
Jedoch ist es notwendig, getrennte Steuerschaltungssubstrate für Batterien
von 12V und 24V zu verwenden, die es erschweren, ein Steuerschaltungssubstrat
gemeinsam für
die Batterien von 12V und 24V zu verwenden.
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Zusätzlich wird
in dem Verfahren zum Aufteilen der Spannung eine Breite der Pulsation
im Zustand der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
in den Perioden (c) und (e) reduziert.
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Die
Gleichstromkomponente der Pulsation der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
kann leicht entfernt werden durch Einrichten einer differenziellen Schaltung,
die aus einem Kondensator und einem Widerstand besteht, wie in 7 gezeigt.
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Die
Gleichstromkomponente der Pulsation der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
wird entfernt durch diese Differenzierschaltung, wodurch die Verarbeitung
in der Arithmetikverarbeitungseinheit 23 leicht wird, die
Breite der Pulsation im Zustand der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
in den Perioden (c) und (e) wird nicht reduziert und die Genauigkeit
der Verarbeitung wird verbessert. Zusätzlich wird es möglich, das
Steuerschaltungssubstrat gemeinsam leicht zu verwenden für Batterien
von 12V und 24V.
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Wie
oben beschrieben ist in dieser Ausführungsform die Anlassersteuereinrichtung 7 derart
angeordnet, dass ein Antriebssignal vom Schlüsselschalter 14, der
Motorsteuereinheit oder ähnlichem von
der Treibersignalerfassungseinheit 30 direkt erfasst wird.
Dadurch wird der S-Anschluss zum Erfassen eines Treibersignals und
die Verbindungsverdrahtung zum Senden des Treibersignals, die üblicherweise
verwendet werden, in der Anlassersteuereinrichtung 7 unnötig. Demnach
kann ein Aufbau, in dem der Hilfsschalter integriert ist (elektromagnetischer
Schalter 5) in der Anlassersteuereinrichtung 7, vereinfacht
werden.
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Zusätzlich kann
in dieser Ausführungsform, da
die Anlassersteuereinrichtung 7 derart angeordnet ist,
dass der Hilfsschalter (elektromagnetischer Schalter) von elektrischer
Energie angetrieben wird von dem Schlüsselschalter 14, der Anlasser
davon abgehalten werden, weiter zu rotieren selbst wenn das Halbleiterrelais 12 in
einem Kurzschlusszustand gehemmt ist. Demnach ist es unnötig, einen
zweiten Mikrocomputer, ein zweites Halbleiterrelais oder ähnliches
zur Fehlersicherheit bereitzustellen und Kostenreduzierung kann
realisiert werden. Jedoch wird der Anlassvorgang von dem Schlüsselschalter 14 abhängen.
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Außerdem wird
in dieser Ausführungsform das
Halbleiterrelais zum Antreiben des Hilfsschalters (elektromagnetischer
Schalter) so eingestellt, dass es immer im EIN-Zustand ist und die
Steuerschaltung wird eingerichtet, um ein Signal zum AUS-Schalten des
Halbleiterrelais auszugeben und dem Hilfsschalter elektrische Energie
von der S-Anschluss-Seite zuzuführen.
Demnach kann, selbst wenn ein Teil der Steuerschaltung (z. B. die
Arithmetikverarbeitungseinheit 23) gehemmt ist, da es möglich ist,
elektrische Energie zum Antreiben des Hilfsschalters (elektromagnetischer
Schalter) zuzuführen,
der Anlasser angetrieben werden.
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Darüber hinaus
wird in dieser Ausführungsform
die Pulsation der Anlasser-B-Anschluss-Spannung von der Differenzierschaltung
in der Einrichtung verarbeitet, in der die Pulsation der Anlasser-B-Anschluss-Spannung
verwendet wird für
die Anlasserschutzfunktion, wodurch es möglich wird, das Substrat leicht
gemeinsam zu verwenden für
die Batterien von 12V und 24V.
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Die
vorliegende Erfindung ist eine Anlassersteuervorrichtung zum Steuern
eines Anlassers zum Starten eines Motors, die einschließt: eine
Steuerschaltung zum Steuern eines internen Vorgangs der Anlassersteuereinrichtung;
ein Halbleiterrelais zum Steuern eines Betriebs eines in dem Anlasser
vorgesehenen elektromagnetischen Schalters durch das Steuern der
Steuerschaltung; und eine Treibersignalerfassungsvorrichtung zum
Erfassen von EIN/AUS-Zuständen
eines von einem Schlüsselschalter
eingegebenen Treibersignals des elektromagnetischen Schalters durch
Messen einer Anschlussspannung des Halbleiterrelais, wobei die Anlassersteuereinrichtung
den Anlasser steuert durch ein Veranlassen des elektromagnetischen
Schalters zu arbeiten, basierend auf einem Erfassungsergebnis der Treibersignalerfassungsvorrichtung.
Da ein Anschluss zum Erfassen des Treibersignals unnötig wird
und die Anzahl von Anschlüssen
reduziert ist, kann daher ein Aufbau, in dem ein Hilfsschalter integriert
ist mit der Anlassersteuereinrichtung, vereinfacht werden. Außerdem kann
der Anlasser davon abgehalten werden, um weiter zu rotieren, selbst wenn
das Halbleiterrelais in einem Kurzschlusszustand gehemmt ist und
kann selbst angetrieben werden, wenn eine Arithmetikverarbeitungseinheit
gehemmt ist.
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Zusätzlich ist
die Anlassersteuervorrichtung ausgestattet mit einer Energiesteuervorrichtung
zum Starten einer Energiezufuhr der Steuerschaltung, wenn die Treibersignalerfassungsvorrichtung
erfasst, dass das Treibersignal EIN ist, wohingegen, wenn die Treibersignalerfassungseinrichtung
erfasst, dass das Treibersignal AUS ist, die Energiezufuhr der Steuerschaltung
in den Ruhezustand versetzt wird nachdem eine festgelegte Zeitspanne
abgelaufen ist seit das Treibersignal AUS-geschaltet worden ist. Demnach kann
der Energieverbrauch der Steuerschaltung reduziert werden.
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Zusätzlich ist
das Halbleiterrelais zum Antreiben des elektromagnetischen Schalters
eingerichtet, um immer in einem erregten Zustand zu sein und in den
unterbrochenen Zustand durch ein Signal von der Steuerschaltung
zu kommen. Daher wird, selbst wenn die Steuerschaltung gehemmt ist,
ein Betreiben des elektromagnetischen Schalters abhängig von
einem von dem Schlüsselschalter
eingegebenen Treibersignal und der Anlasser kann davon abgehalten
werden, gesperrt zu werden.
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Da
elektrische Energie des elektromagnetischen Schalters von dem Schlüsselschalter
zugeführt
wird, kann zusätzlich
der Anlasser davon abgehalten werden, eine Drehung beizubehalten,
selbst wenn der Halbleiterrelais in einem Kurzschlusszustand gehemmt
ist.
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Zusätzlich kann,
da eine Anlasserschutzvorrichtung zum Schützen des Anlassers in der Steuerschaltung
vorgesehen ist, das Verhindern von Überschreitung, der Schutz vor Überhitzung
und das Verhindern von erneuten in Eingriffkommens eines Anlasserritzels
durchgeführt
werden.
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Außerdem ist
die Anlassersteuereinrichtung versehen mit einer Differenzierschaltung
zum Messen einer Energieversorgungsspannung des Anlassers, Subtrahieren
einer Gleichstromkomponente der Energieversorgungsspannung und Erfassen
nur einer Wechselstromkomponente, und die Anlasserschutzvorrichtung
schützt
den Anlasser vor Überschreitung
und Überhitzung.
Demnach wird es möglich,
ein Substrat gemeinsam für
Batterien von 12V und 24V zu verwenden.