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DE195992C - - Google Patents

Info

Publication number
DE195992C
DE195992C DENDAT195992D DE195992DA DE195992C DE 195992 C DE195992 C DE 195992C DE NDAT195992 D DENDAT195992 D DE NDAT195992D DE 195992D A DE195992D A DE 195992DA DE 195992 C DE195992 C DE 195992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
shields
forming machine
inclination
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT195992D
Other languages
English (en)
Publication of DE195992C publication Critical patent/DE195992C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/12Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material
    • B28B3/123Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material on material in moulds or on moulding surfaces moving continuously underneath or between the rollers, e.g. on an endless belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"- JVr 195992 KLASSE SOa. GRUPPE
Bewegungsrichtung der Form abnimmt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Walzenformmaschine zur Herstellung von Platten, Dielen u. dgl. aus breiiger Masse, bei welcher der Abstand der aufeinanderfolgenden Walzen von ihrer Arbeitsbahn in der Bewegungsrichtung der Form abnimmt. Solche Maschinen hat man bereits mit einer Umkehrvorrichtung bezüglich der Neigung des Walzensatzes versehen, um auch beim Rückgang der Formen ein ίο Erzeugnis fertigstellen zu können. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Vorrichtung, um die Umkehrung der Neigung auf einfache Weise zu bewirken. Zu diesem Zwecke sind die Walzen in schwingbaren Schilden gelagert, welche je nach der Bewegungsrichtung der Form eingestellt werden können.
Auf der Zeichnung ist die Maschine in einem Ausführungsbeispiel in
Fig. ι in einem teilweisen Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 3, in
Fig. 2 in einer Draufsicht und
Fig. 3 in einer Vorderansicht dargestellt.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Stellung des Walzensatzes bei der Rückbewegung des Formkastens.
Auf dem Maschinenbett α wird der Formkasten b mittels eines endlosen, über die Rollen i und die Trommel h geführten Seiles t verschoben. Zu diesem Zwecke wird die Windentrommel welle durch das Kettengetriebe k von der mit dem Schwungrad I versehenen Hand-. kurbel aus angetrieben. Das Maschinenbett trägt Wangen w, in welchen Schilde d dadurch drehbar gelagert sind, .daß deren Zapfen von Schlitten f getragen werden, welche in an sich bekannter Weise mittels Schraubenspindeln e verstellbar sind. Die Schilde dienen gleichzeitig als Lager für drei oder mehr Walzen g, g1, g'2, von denen g1 in der Schwingzapfenachse der Schilde liegen kann. Die Schilde d haben Aussparungen m, welche als Gleitbahnen für die auf einer gemeinsamen Welle η festsitzenden Unrundscheiben χ dienen. Die Welle η trägt an ihrer Stirnseite Platten 0, die in den Schlitzen υ der Wangen w in der Höhenlage verstellt werden können. Außerhalb der Stirnplatten trägt die Welle η einen gewichtsbelasteten Hebel q, der die Welle η in derjenigen Lage sichert, in welcher der größte Radius der Unrundscheiben senkrecht steht, so daß der Walzensatz die in der Fig. 1 gezeichnete schräge Lage einnimmt.
Es sei angenommen, es handle sich um die Herstellung einer Diele, dann ist die Arbeitsweise der Maschine folgende:
Nach Füllen des Formkastens b, der sich beispielsweise hierbei an dem linken Ende des Maschinenbettes befindet, wird die Handkurbel so gedreht, daß sich der Formkasten nach der Maschinenmitte hin bewegt. Infolgedessen kommt zunächst die Walze g mit der Oberfläche der eingebrachten Masse in Berührung und beginnt diese glatt zu streichen, indem sie einen leichten Druck darauf aus-
(2. Auflage, ausgegeben am 5. Oktober igo8.J
übt. Durch die folgende Walze wird der Preß- [ druck verstärkt und die letzte Walze g2 gibt der Masse die für die Diele gewünschte Stärke. Ist der Formkasten unter den sämtlichen Walzen durchgegangen, dann ist die Diele fertig. Am rechten Ende des Bettes angelangt, wird die hergestellte Diele herausgenommen und von 'neuem die breiige Masse eingegeben. Hierauf' wird der Gewichtshebel q um i8o° (Fig. 4) gedreht. Die Unrundscheiben % heben hierbei die Schwingen, die sich in ihren Zapfen drehen, so daß sich jetzt die vorderste Walze g senkt, während die Walze g2 in gleichem Maße gehoben wird. Hierauf erfolgt durch entgegengesetztes Drehen die Rückbewegung des Formkastens. Die Walze g2 übt nunmehr den schwächsten und die Walze g den stärksten Preßdruck aus. Ist der Formkasten am linken äußersten Ende des Bettes angekommen, so ist eine weitere Diele fertig.
Soll die Stärke der zu erzeugenden Platte oder Diele verändert werden, so bedarf es, wie dies bei anderen Walzenpressen bereits bekannt ist, nur einer Verstellung der Schrauberispindeln e, d. i. der Höhe der Schwingachsen, und dementsprechend einer Verschiebung der Stirnplatten 0, damit immer die gleiche Neigung des Satzes an sich und der gewünschte Abstand des ganzen Satzes von der Masse erzielt wird. ·
Je nachdem das Erzeugnis eine glatte oder rauhe Oberfläche erhalten soll, sind die Walzen glatt oder mit Erhebungen bzw. Vertiefungen versehen.

Claims (3)

Pa tent-Ansp küche:
1. Walzenformmaschine zur Herstellung von Platten, Dielen u. dgl. aus Kunststeinmassen mit mehreren aufeinanderfolgenden Walzen, deren Abstand von ihrer Arbeitsbähn in der Bewegungsrichtung der Form abnimmt, dadurch · gekennzeichnet, daß die Walzen in schwingbaren Schilden (d) gelagert sind, durch welche die Neigung der Walzen je nach dem Bewegungssinn der Form umgekehrt wird.
2. Walzenformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die. Walzen (g, g1, g2) tragenden Schilde Führungsschlitze fm) haben, in welchen von einer unverschiebbaren Welle (n) getragene Unrundscheiben (x) sitzen, durch deren Drehen ein Ausschwingen der Schilde und damit eine Umkehrung der Neigung des Walzensatzes erfolgt.
3. Walzenformmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schildzapfen und die die Unrundscheiben tragende Welle (n) in ihrer Höhenlage verstellbar sind, um mit demselben Walzensatz in bekannter Weise Erzeugnisse von verschiedener Dicke herstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195992D Active DE195992C (de)

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DE195992C true DE195992C (de)

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DENDAT195992D Active DE195992C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE195992C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0384817A1 (de) * 1989-02-22 1990-08-29 Societe Anonyme De Recherche Et D'etudes Techniques S.A.R.E.T Anlage zum Herstellen von vorgespannten Betongegenständen, insbesondere von langgestreckten Gegenständen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0384817A1 (de) * 1989-02-22 1990-08-29 Societe Anonyme De Recherche Et D'etudes Techniques S.A.R.E.T Anlage zum Herstellen von vorgespannten Betongegenständen, insbesondere von langgestreckten Gegenständen

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