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DE1959881A1 - Verfahren und Maschine zur vollautomatischen Herstellung von Federstiften mit wellenfoermigem Laengsschlitz - Google Patents

Verfahren und Maschine zur vollautomatischen Herstellung von Federstiften mit wellenfoermigem Laengsschlitz

Info

Publication number
DE1959881A1
DE1959881A1 DE19691959881 DE1959881A DE1959881A1 DE 1959881 A1 DE1959881 A1 DE 1959881A1 DE 19691959881 DE19691959881 DE 19691959881 DE 1959881 A DE1959881 A DE 1959881A DE 1959881 A1 DE1959881 A1 DE 1959881A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
honke
blank
machine
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691959881
Other languages
English (en)
Inventor
Yozaburo Umehara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1959881A1 publication Critical patent/DE1959881A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/02Making hollow objects characterised by the structure of the objects
    • B21D51/10Making hollow objects characterised by the structure of the objects conically or cylindrically shaped objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

195 9881 Andrejewski & Honke Patentanwälte
Diplom-Physiker Dr. Walter Andreiewski
__ ro_ /lT Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 25 689/Un- Dr _|ng Manfred Honke
' Essen, den 24.N'bvember 19β9 Kettwiger Straße 36 ( th)
Patentanmeldung
Yozaburo Umehara
1366, 2 chome,
Shimoshakujii, Nerima ku,
Tokyo/ - Japan -
Verfahren und Maschine zur vollautomatischen Herstellung von Federstiften mit wellenförmigem Längsschlitz.
Pederstifte mit wellenförmigem Längsschlitz, bei denen die wellenförmigen Kanten ineinander drückbar sind, werden allgemein in der Weise hergestellt, daß ein dem gewünschten Durchmesser des Federstiftes entsprechend langes Blechstück in einer Stanze oder dergl. an der Vorder- und Hinterkante wellenförmig beschnitten wird, daß die Seitenkanten angefast werden und das derart zugeschnittene Blechstück dann zu einem Hohlzylinder gerollt wird, sodaß die Wellenkanten bei Radialdruck ineinandergreifen.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Nachteilig ist hierbei der hohe Materialverbrauch, die durchaus unzureichende Produktivität und der oftmals vom gewünschten runden Querschnitt abweichende Querschnitt des fertigen Federstiftes. Infolgedessen lassen sich den heitigen hohen Anforderungen an Preis und Genauigkeit entsprechende Federstifte nach den bisher üblichen Verfahren nicht herstellen.
Die Erfindung will hier durch ein Verfahren und eine zu dessen Durchführung geeignete Maschine in der Weise Abhilfe schaffen, daß Federstifte der eingangs genannten Art bei stets gleichbleibender Genauigkeit in großen Stückzahlen vollautomatisch hergestellt werden können.
In verfahrensmäßiger Hinsicht schlägt hierzu die Erfindung,, vor, daß ein Materialstreifen durch einen Führungsschlifcfc eines Führungsgliedes mit wellenförmiger Vorderseite hindurchgeführt und mittels eines an dieser wellenförmigen Vorderseite entlanggleitenden Druck- und Schneidstempels mit entsprechend wellenförmiger Schneidkante abgetrennt wird, daß.das .abgetrennte Stück Blech mittels des eine halbrunde Ausnehmungen seiner, Unter- .,s seite aufweisenden Druckstempels gegen einen darunterliegenden.. Dorn entsprechenden Durchmessers gedrückt und dabei U-Bogen^ ,*■] förmig über den Dorn umgebogen wird, die etwa senkrecht nach *. senkrecht nach unten weisenden-Schenkel des U-Bogens mittels «, von links und rechts unten in radialer Richtung gegen den Dorn. preßbarer Druckstempel einwärts gebogen werden, beide wellen- ·: förmig zugeschnittenen Kanten des Zuschnittes mittels eines ·-·< von unten her gegen den Dorn preßbaren Druckstempels nach innen gebogen werden, und abschließend der Dorn und alle Druckstempel
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Patentanwalfe Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
in Ausgangslage zurückgezogen werden, sodaß der fertige Federstift vom Dorn abfällt und der Ablauf der Verfahrensschritte wiederholbar ist·
Dabei ist vorge sehen, daß die Länge de s Zuschnitte s durch e in dem Führungsglied in PUhrungsrichtung des Blechstreifens gegenüber einstellbar verschiebbares Steuerorgan gesteuert wird und der Zuschnitt zwischen dem Führungsglied und dem Steuerorgan festgehalten und geführt wird, bis er auf dem Dorn aufliegt.
Eine erfindungsgemäße Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß im Maschinengestell ein aus dessen Frontplatte heraus- und in axialer Richtung wieder zurückziehbarer Dorn als Kern für den Federstift gelagert ist, daß an der Frontplatte der Maschine rund um den Dorn Werkzeughalter mit radial zum Dorn vorschiebbaren und wieder zurückziehbaren Druckstempeln sowie beiderseits des Domes ein Führungsglied für den zu verarbeitenden Blechstreifen und eine die Länge des Zuschnittes steuernde Einrichtung mit einem Steuerorgan angeordnet sind, wobei das Führungsglied und der über dem-Dorn befindliche Druckstempel bei Abwärtsbewegung des Druckstempels aneinander ent längs chiebbare wellenförmige Schneidflächen zum Zertrennen des BIe chstayeif ens längs einer wellenförmigen Schneidkante aufweisen. Dabei ist zwecks genauer Steuerung der Bewegung des Domes, der Druckstempel der Werkzeughalter und des Steuerorganes der Steuereinrichtung in der gewünschten Reihenfolge ein von einem Hauptantrieb in Drehung versetzbares Schaltrad vorgesehen. Nach einer weiteren Besonderheit der Erfindung sind zweckmäßigerweise/zur Betätigung des
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honice, 43 Essen, Kettwiger Straße
Domes, der Druckstempel in den Werkzeughaltern und des Steuerorganes der Steuereinrichtung Betätigungsnocken an entsprechenden Nockenträgern in der Weise befestigt, daß eine Peineinstellung der Nocken gegenüber den Nockenträgern erzielbar ist, und daß die Unterseiten des Steuerorganes und des Führungsgliedes mit der obersten Mantellinie des Domes in einer Ebene liegen bezw. dicht über dieser Ebene.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Maschine anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Maschine von vorne gesehen; Figur 2 einen Längsschnitt zur Darstellung des Antriebes;
Figur 3 einen Längsschnitt zur Darstellung des hin-und zurückgehenden Dorntriebes;
Figur k eine perspektivische Darstellung der Hauptteile desselben;
Figur 5 eine Vorderansicht eines der Werkzeughalter;
Figur 6 einen Längsschnitt durch Fig. 5 längs der Linie VI-VI;
Figur 7 eine Vorderansicht der Steuereinrichtung;
Figur 8 einen Schnitt durch Fig. 7 längs der Linie VIII-VIII;
Figur 9 den Hauptteil eines Schneidbackenpaares in perspektivischer Darstellung;
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Figur 10-15 die verschiedenen Verfahrensschritte in "der gleichen Blickrichtung wie bei Pig. 1; und
Figur 1β eine perspektivische Darstellung eines nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren mit der erfindungsgemäßen Maschine hergestellten Federstiftes.
Die in einer Vorderansicht in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Maschine zur Herstellung eines Federstiftes mit wellenförmigem Längsschlitz, besitzt ein Maschinengestell 21, einen durch dieses Gestell hindurchgehenden Dorn 22, der aus der Frontplatte herausragt, Werkzeughalter 23, 24, 25 und 26, welche rund um diesen Dorn 22 angeordnet sind, eine Steuereinrichtung 27 links oberhalb des Domes und eine Führung 28 rechts oberhalb des Domes 22. Der Dorn 22 dient als Kern, um welchen das zugeschnittene BIe ehstück 29 herumgebogen wirdo Der Dorn 22 dient auch dazu, um den fertigen Federstift automatisch aus der Maschine herausfallen zu lassen, wenn nach erfolgtem Herumbiegen des Blechstückes 29 um den Dorn letzterer in die Maschine zurückgezogen wird. Zu diesem Zweck ist dieser Dorn 22 mit einer ihn hin und zurückführenden Einrichtung gekoppelt, welche im einzelnen in den Figuren 3und 4 dargestellt ist. Der Dorn 22 ist hierbei axial verschiebbar in Lagerschalen 32 eingesetzt, welche in einem Lagerhalter 31 angeordnet sind, welcher seinerseits am Maschinengestell 21 mittels Schraubbolzen 50 befestigt ist und in das Maschinengestell 21 hineinragt· Ir trägt auf Kugellagern 33& und 33b ein umlaufendes Schaltrad 34» Auf den Lagerhalter 31 ist am innersten Ende mittels- Schraubbolzen 37 ein Klemraring 36 mit einem Tragarm 35 auf geklemmt, we lohe r die
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Kugellager 33a und 33t> zwischen sich und einem Absatz 31a des Lagerhalters 31 über Abstandsringe 38a, 38b und 38c festhält, sodaß das Schaltrad 34 einwandfrei fixiert ist. Wie Figur 3 zeigt, ist mittels Schraubbolzen 39 am Maschinengestell 2I ein weiterer Lagerhalter 40 befestigt, in welchem eine in zwei Kugellagern 4la und 4lb verdrehbare Welle 42 gelagert ist, die am inneren Ende ein Ritzel 43 trägt, welches mittels eines Keiles 44 festgehalten wird und mit dem einen Zahnteil 34a der beiden Zahnteile 34a und 34b des Schaltrades 34 kämmt. Am Außenende dieser Welle 42 ist ein Kurve ns ehe ibe nt rager 46 für eine zweiteilige Kurvenscheibe 47 mittels eines Keiles 45 festgekeilt. Die die beiden Teile der Kurvenscheibe 47 auf dem Kurventräger 46 festklemmenden Schraubbolzen 48 sind, wie dies Γι?«=! ^igur 4 ersichtlich ist, durch kreisbogenförmige Schlitze ^8: uer beiden Kurvenscheibenhälften hindurchgeführt, sodaß 5ie Po&itiün der Kurvenscheibe 47 gegenüber dem Träger 46 bequem eingestellt werden kann, wenn diese Bolzen kurzzeitig gelockert werden. Parallel zu dieser Welle 42, welche die Kurvenscheibe 47 trägt, ist dicht neben ihr im Maschinengestell 21 eine weitere Welle 49 verdrehbar gelagert, welche am äußeren Ende einen Arm 50 trägt. Am freien Ende dieses Armes 50 sitzt eine Rolle 5I, welche mit der Kurvenscheibe 47 in Eingriff steht. Das andere Ende der Welle 49 trägt ebenfalls einen Arm 53-, welcher· über1 eine an einem Zwischenar-m 53 angreifende Feder 55 beaufschlagt wirde Diese Feder ist in ein am Maschinen= gestell befestigtes Tragorgan 52I- eingehängt, wie Figur 4 zeigt„ Dadurch wird die Rolle 5I ständig gegen die Kurvenscheibe 47 gedrückt» Am freien Ende des Armes 35 äes Klemmringes 36 ist ein Kniehebel 57 mittels eines Bolzens 56 angelenkt» Das eine Ende dieses Kniehebels 57 ist mit "einer über eine Spannmutter längenrnäßig verstellbaren Verbindungsstange 60 verbunden.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Wenn daher das Schaltrad. 34 angetrieben wird, wird die Kurvenscheibe 4? über das Ritzel 43 in Drehung versetzt, sod aß- die beiden Arme 50 und 52 an beiden Enden der Welle 49 vertikal hin- und hergehende Bewegungen vollführen. Die Bewegung des einen Armes 52 wird über die Verbindungsstange 50, den Kniehebel 57 und den Lenker 58 an den Dorn übertragen, sodaß dieser hin und her geht und dabei aus der Frontplatte der Maschine herausgedrückt und wieder in die Maschine zurückgezogen wird. Die Synchronisierung der hin und hergehenden Bewegung des Domes gegenüber dem Antrieb des Sehaltrades 34 lässt sich durch Einstellung der Position der Schraubbolzen 48 der Kurvenscheibe in der bereits erwähnten Weise erreichen. Die Einstellung der Weglänge des Dornes lass* sich durch entsprechende Einstellung • iv Länge der Verbindungsstange60 mittels der Spannmutter 59 erreichen.
Die Werkzeughalter 23* 24, 25 und 26, welcherund um den Dorn herum angeordnet sind und radial zu ihm stehen, dienen dazu, den Zuschnitt 29um den Dorn herumzubiegen und ihm dabei die gewünschte Zylinderform zu erteilen.
Da die se Werkzeughalter 23* 24, 25 und 26 im Prinzip gleichartig ausgebildet sind, mit.Ausnahme der Profile der Nocken 61, 62, 63 und 64, der Richtung der Befestigung der Betätigungsarme 65, 66, 67 und 68 mittels welcher diese Nocken 61-64 betätigt werden, und der Form der Druckstempel 69, 70, 71 und 72, soll nachstehend nur der Werkzeughalter 23 unter Bezugnahme auf die Figuren 5 und 6 im einzelnen beschrieben werden.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Horike, 43 Essen, Kettwiger Straße
Dieser Werkzeughalter 23 ist an einer vorbestimmten stelle am Maschinengestell 21 mittels durch ein Unterteil 73 hindurchgehender Schrauben 74 befestigt, wobei dieses Unterteil einen Lagerträger 76 aufweist, welcher an ihm mittels Schraubbolzen 75 festgeschraubt ist. In diesem Lagerträger 76 ist eine Welle 78 in zwei Kugellagern 77a und 77b verdrehbar gelagert. Am inneren Ende dieser Welle 78 ist ein Ritzel 79 mittels eines Keiles 80 befestigt, welches mit dem einen Zahnteil 34a des Schaltrades 34 kämmt, während auf das Außenende der Welle 78 ein Nockenträger 82 durch einen Keil 81 aufgekeilt ist. Der aus zwei Platten bestehende Nocken 61 ist auf dem Träger 82 mittels eines Schraubbolzens 83 befestigt. Der Nockenträger 82 weist mehrere Durchgangslöcher 82a auf, während der Nocken 61 kreisbogenförmige Schlitze 6la besitzt. Der Schraubbolzen 83 greift dabei durch eines der Löcher 82a in den kreisbogenförmigen Schlitz 6la, sodaß durch entsprechende Auswahl einer der Bohrungen 82a die Lage des Nockens 6l gegenüber seinem Träger 82 weitgehend verändert werden kann und der Träger 82 ganz allgemein für alle Werkzeughalter 23-26 verwendet werden kann. Eine Peineinstellung des Nockens 6l gegenüber seinem Träger 82 lässt sich zusätzlich durch die Kreisbogenschlitze 6la erreichen.
Das Unterteil 73 des Werkzeughalters 23 trägt einen Drehzapfen
84 für einen auf diesem verschwenkbaren Betätigungsarm 65 mit' Löchern 65a. Dieser Betätigungsarm 65 weist außerdem eine Rille
85 an einer Seitenfläche auf, welche in Längsrichtung des Armes verläuft und in welche eine Rolle 86 auf einem durch eine der Bohrungen 65a hindurchgehenden Stift 87 verdrehbar eingreift.
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ν S 13 59881
Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Diese Rolle 86 ragt mit einem Teil ihres Umfanges über die Längsnut 85 hinaus und be rührt dabei den Nocken 6l.
An der Vorderseite trägt das Unterteil 75 eine Keilnut 88, in welche ein Werkzeughalter 89 verschiebbar eingesetzt ist. Dieser Halter 89 trägt an seiner Oberseite einen Support 90, in welchen das zylindrische Teil 92 einer Einstellmutter 9I verdrehbar eingesetzt ist, wobei die Vorderkante dieses zylindrischen Teiles 92 über das Vorderende des Supports 90 hinausragt. Dieses herausragende Ende weist ein Außengewinde 93 auf und ist in eine weitere Einstellmutter 94 eingeschraubt. Auf diese Weise wird der Support 90 zwischen den Einstellmuttern 9I und 94 gehalten. Das zylindrische Teil 92 der Einstellmutter 91 weist in seiner Mitte eine Bohrung mit Innengewinde 95 auf, in welche ein Gewindehebel 97 eingeschraubt ist, der am unteren Ende ein Verbindungsorgan 96 trägt. An dieses Verbindungsteil 96 ist mittels eines Zapfens 98 ein verschiebbares Kupplungsteil 99 angelenkt, welches in eine Nut 100 an der einen Seitenfläche des Betätigungsarmes 65 hineingeschoben werden kann. ; «.
Am äußersten Ende des Halters 89 ist der Druckstempel 69 in einer Klemmplatte 101 mittels Schrauben 102 festgeklemmt. Dieser Stempel 69 besitzt eine halbkreisförmige Ausnehmung 103 mit etwas größerem Durchmesser als dem des Domes 22, wie dies am bestehen aus Figur 9 zu sehen ist. Diese Ausnehmung 103 liegt, wie Figur 1 zeigt, dem Dorn 22 genau gegenüber. Während diese Ausnehmung 103 halbkreisförmig ist, wie Figur 5 zeigt, sind naturgemäß die Ausnehmungen 104, 105,106 der Druckstempel 70, 71 und 72 der Werkzeughalter 24, 25 und 26 der jeweils gewünschten Druckfläche entsprechend ausgebildet, wie dies aus den
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewsici, Dr. M. Honke, 43 Essend «Kettwiger Straße
Piguren 10 -15 zu sehen ist. Zwischen dem Halter 89 und dem Unterteil 73 ist eine Feder I07 eingesetzt, welche den Halter 89 normalerweise gegen den Betätigungsarm 65 drückt und dadurch das verschiebbare Kupplungsteil 99 in die an der Seitenfläche des Betätigungsarmes 65 ausgebildete Nut 100 und gleichzeitig die Rolle 86 des Betätigungsarmes 65 gegen den Nocken 6l presst. Wenn bei Verdrehung des Schaltrades 34 die Nocken 61-64 verdreht und die Rollen 86 der Betätigungsarmes 65-68 dadurch nach oben geschoben werden, werden die Betätigungsarme 65-68 um die Welle 84 gedreht, sodaß die Halter zusammen mit dem Jeweiligen Stempel 69-72 herausgedrückt werden, und zwar durch das verschiebbare Kupplungsteil 99 und das Verbindungsteil 96. Wenn andererseits der Eingriff der Rollen 86 mit den Nocken 61-64 gelöst wird, werden die stempel,69-72 in ihre Normalposition gemäß Figur 5 zusammen mit dem Halter 89 und dem Betätigungsarm 65-68, durch die Feder 107 zurückgezogen.
Eine Synchronisierung der Betätigung der Stempel 69-72 gegenüber der Drehung des Schaltrades 34 lässt sich durch Einstellung der Positionen der Nocken 61-64 über die Bolzen 83 erreichen. Der Hub eines jeden Stempels 69-72 lässt sich durch Veränderung der Position der Rolle 86 gegenüber dem Betätigungsarm 65-68 über den Stift 87 verändern.
Mit anderen Worten, wenn die Rolle 86 näher an die Welle 84 der Betätigungsarme 65-68 herangeschoben wird, wird der Drehwinkel eines jeden dieser Betätigungsarme vergrößert, sodaß der Hub des Stempels ebenfalls vergrößert wird. Wenn andererseits die Rolle 86 von der Welle 84 weiter fortgeschoben wird, wird der Drehsinkel des Armes verkleinert und dadurch gleichzeitig der Hub
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Patentanwälte Dr. W. Andrelewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, KeHwiger StraBe
des Stengels. Die Einstellung des Druckes des Stempels gegenüber den Dorn 22 lässt sich dadurch einstellen, daß die Einstellmutter 94 über dem Halter 89 gelöst wird und die Einstellmutter 91 so weit gedreht wird, daß der Halter 89 durch Eingriff, der Gewindestange 97 des Verbindungsteils 96 mit dem Innengewinde 95 der Einstellmutter 9I in Längsrichtung verschoben wird.
Die links oberhalb des Domes 22 in Figur 1 vorgesehene steuereinrichtung dient dazu, die Länge des Zuschnittes 29 zu steuern und diesen Zuschnitt dem Dorn 22 in der richtigen Lage zuzuführen, wenn er durch den Stempel 69 des oberen Werkzeughalters 23 gegen den Dorn 22 gepresst wird. Diese Steuereinrichtung ist im einzelnen in den Figuren 7 und 8 dargestellt und soll nachstehend beschrieben werden. Ebenso wie die Werkzeughalter 23-26 ist diese Steuereinrichtung 27 an einer vorgegebenen Stelle des Maschinengestells 21 mittels Schraubbolzen I09 befestigt, welche durch das Unterteil I08 der Einrichtung hindurchgehen. Dieses Unterteil I08 trägt einen Lagerhalter lllj der an ihm mittels Schrauben 110 angeschraubt ist und in welchem eine Welle Ϊ13 in zwei Kugellagern 112a und 112b verdrehbar eingesetzt ist. Am inneren Ende trägt diese Welle II3 ein Ritzel 114, welches mittels eines Keiles II5 festgehalten wird und mit dem einen Zahnteil 34a des Schaltrades 32I kUmmt, während das Außenende der Welle 113 einen Nockenträger II7 trägt, der mittels eines Keiles II6 festgekeilt ist. Auf. diesem Nockenträger 117 ist ein aus zwei Platten bestehender Nocken 118 mittels Schraubbolzen II9 befestigt. Der Nockenträger II7 weist mehrere Durchgangslöcher 117a auf, während der Nocken II8 kreisbogenförmige Schlitze Il8a aufweist. Die beiden Bolzen II9 sind
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durch eine der Durchgangsbohrungen 117a des Trägers 117 und die Kreisbogenschlitze 118a hindurchgeführt, wie dies bereits bezüglich der Werkzeughalter 23-26 vorstehend beschrieben wurde. Die Position des Nockens 118 gegenüber seinem Träger 117 lässt sich infolgedessen durch geeignete Auswahl der Durchgangsbohrung 117 verändern, sodaß der Nockenträger 117 zusammen mit dem Nockenträger 82 der Werkzeughalter 23-26 verwendet werden kann. Eine Peineinstellung der Position des Nockens 118 gegenüber seinem Nockenträger II7 lässt sich durch Lösen der Schrauben 119 erreichen, welche nach der entsprechenden Verschiebung des Nockens naturgemäß wieder festgezogen werden müssen.
Das untere Teil I08 weist eine Keilnut 120 im vorderen Teil auf und ein Halter 121 ist verschiebbar in diese Nut 120 eingesetzt. Dieser Halter 121 trägt einen Support 122 an seiner Oberseite. Ebenso wie bei den bereits beschriebenen Werkzeughalter^ 23-26 ist das zylindrische Teil 124 einer Einstellmutter 123 verdrehbar in den Support 122 eingesetzt und das vordere Ende dieses Teiles 124 ragt über die Endfläche des Supports 122 hinaus und besitzt ein Außengewinde I25. Auf dieses Gewindeteil I25 ist eine weitere Einsteilmutter 126 aufgeschraubt. Dadurch wird der Support 122 zwischen den beiden Einstellmuttern 123 und 126 festgehalten. Eine der Einstellmuttern 123 weist ein Loch 127 mit Innengewinde auf, welches in Axialrichtung des Teiles 124 verläuft und in welches das Gewindeende eines Verbindungsteiles 128 eingeschraubt ist. Dieses Verbindungsteil 128 trägt über einen stift 130 eine Rolle 131, welche am Nocken II8 anliegt.
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Am vorderen Ende des Halterssl21 ist mittels durch eine Klemmplatte 155 hindurchgehender Schraubbolzen 154 ein Steuerorgan 152 befestigt, welches kurbeiförmig ausgebildet ist und dessen äußerstes Ende etwas oberhalb links vom Dorn verläuft, wie dies in Figur 1 zu sehen ist. Zwischen einer stütze 155 am support 22 und einer am Unterteil 108 befestigten Stütze 156 ist eine Feder 157 eingesetzt, sodaß der Halter 121 normalerweise durch diese Feder gegen den Nocken 118 gezogen und dadurch die Rolle 151 gegen den Nocken 118 gedrückt wird.
Wenn bei Verdrehung des Schaltrades 54 der Nocken 118 durch das Ritzel 114 verdreht wird und die Rolle I5I durch den Nocken 118 nach oben geschoben wird, wird das Steuerorgan 152 ebenso wie der Halter 121 über das Verbindungsteil 128 vorwärts geschoben. Wenn andererseits der Eingriff zwischen dem Nocken IIS und der Rolle 151 gelöst wird, kehrt das Steuerorgan 152 zusammen mit dem Halter 121 infolge der Zugkraft der Feder 157 in Ausgangslage zurück. In diesem Fall lässt sich die Synchronisierung der Betätigung des1;Steuerorgans 52 gegenüber dem Schaltrad 54 dadurch einstellen, daß die Position des Nockens -M8 zum Nockenhaiter II7 mittels der Schrauben 119 eingestellt wird. Die Einstellung des Hubes des Steuerorganes 152 lässt sich nach Lösen einer der Einstellmuttern 126 am Halter II9 und Verdrehung der anderen Einstellmutter 125 erreichen, wobei der Halter 121 in Längsrichtung verschoben wird.
Die in Figur 1 rechts oberhalb des Domes 22 vorgesehene Führung 28 ist derart angeordnet, daß, wenn der stempel 69 des oberen Werkzeughalters 25 sich in Betriebslage befindet, die Seitenfläche der Führung gegen die Seitenfläche des Stempels gegenüber
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der Seitenfläche des Vorderteiles des Steuerorganes 132 der Steuereinrichtung 27 stößt. Wie Figur 9 zeigt, weist diese Führung 28 eine Durchgangsbohrung 158 auf, durch welche der Materialstreifen 29 von der rechten Seite des Maschinengestelles 21 aus eingeschoben wird, sodaß dieser Materialstreifen entsprechend einwandfrei geführt wird. Diese Führung ist auf einem Unterteil I39 befestigt, und wird durch dieses verstärkt.
Diese Führung 28 dient ferner dazu, das Bandmaterial im Zusammenwirken mit dem Stempel 69 des oberen Werkzeughalters 23 wellenförmig abzuschneiden. Zu diesem Zweck besitzt die Führung 28 an der einen Seitenfläche eine wellenfrömige Schneidfläche 28a (Flg. 9) und die entsprechende Seitenfläche des Stempels 69 besitzt eine gewellte Fläche 69a, welche mit der Schneidfläche JLi übereinstimmt, sodaß der Materialstreifen 29 beim Niederdrücken das Stempels 69 infolge der zusammenwirkenden Schneidkanten 28a und 69a wellenförmig abgeschnitten wird.
Außerdem dient die Führung 28 dazu, dem Dorn 22 den Zuschnitt zusammen mit dem Steuerorgan 132 der Steuereinrichtung 27 zuzuführen. Wenn das,Steuerorgan 132 dieser Steuereinrichtung 27 herausgeschoben wird, wird der Materialstreifen 29 so weit vorgeschoben, bis seine Vorderkante gegen das Steuerorgan 132 stößt, wodurch die Länge des Zuschnittes steuerbar ist. Wenn der Zuschnitt erfolgt ist, wird das Stück 29 zwischen der Führung 28 und dem Steuerorgan 132 während der.Abwärtsbewegung des Stempels 69 festgehalten, sodaß es nicht nach unten wegrutschen kann. Beim weiteren Niederdrücken des Stempels 69 wird der Zuschnitt 29 auf dem Dorn 22 der Ausbildung der Ausnehmung 103 entsprechend U-förmig umgebogen. Hierzu halten vorzugsweise
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die Führung 28 und das Steuerorgan 152 den Zuschnitt 29 zwischen sich so lange fest, bis der vom- Stempel nach unten gedrückte Zuschnitt 29 auf dem Dorn aufliegt und nicht mehr wegrutschen kann. Außerdem werden vorzugsweise die Führung und das Steuerorgan 132 vom Zuschnitt 29 in dem Augenblick weggezogen, wenn die Verformung des Zuschnittes beginnt. Zu diesem Zweck liegen die Unterkanten des Steuerorganes 132 und der Führung 28 in der die Oberkante ,des Domes aufnehmenden Ebene be zw. nur etwas über ihr. Bei einer Anordnung der Führung 28 sowie des Steuerorgans 132 in der vorbeschriebenen Weise kann der Stempel 72 des rechten unteren Werkzeughalters 26 daran gehindert werden, mit der Führung 28 zu kollidieren, wenn sie zum Dorn 22 hingeschoben •iird.
;..xe vorbeschriebene Maschine arbeitet folgendermaßen: Wie ■>.i.gur 2 zeigt, kämmt die Zähnung 34b des Schaltrades 34 mit dem Ritzel 141 auf der Welle 140. Das auf dieser Welle 14O sitzende Kettenrad 142 ist über eine Kette 145 mit einem weiteren Kettenrad 144 auf einer Welle 143 verbunden. Diese Welle 143 trägt eine Riemenscheibe 146, welche über einen Riemen I50 mit einer Riemenscheibe 149 auf der Welle 148 eines Elektromotors 147 verbunden ist. Infolgedessen wird das Schaltrad 32I- über den Elektromotor 147 in Drehung versetzt. Über dieses Schaltrad 34 und die mit ihm kämmenden Ritzel 43, 79 und 114 wird die Drehung des Motors 147 an die Nocken 47, 61, 62, 63, 64, 118 übertragen, sodaß der Dorn 22, die Werkzeughalter 23, 24, und 26 und ihre stempel 69, 70, 71, 72 und 73 sowie das Steuerorgan 132 der Steuereinrichtung 27 sich entsprechend der festgelegten Synchronisierung miteinander bewegen. In diesem Fall
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sind die Positionen der Nocken 47,-.61, 62, 63, 64 und 118 gegenüber ihren Nockenhaltern 46, 82 und 117 derart eingestellt, daß nachstehende Arbeitsgänge folgerichtig synchron zueinander während einer festgelegten Drehung des Schaltrades 34 erzielbar sind:
1. Der Dorn 22 wird aus dem Maschinengestell 21 herausgefahren;
2. Das Steuerorgan 132 wird aus-der Steuereinrichtung 27 herausgeschoben;
3· Der Stempel 69 des oberen Werkzeughalters 23 wird nach unten gedrückt;
4. Der Stempel 70 des unteren Werkzeughalters 24 wird nach oben gedrückt;
5. Das Steuerorgan 132 der Steuereinrichtung 27 zieht sich zurück;
6. Der Stempel 70 zieht sich zurück;
Tr Die stempel 7I und 72 der rechts bezw. links des Domes angeordneten Werkzeughalter 25 und 26 werden herausge- ' schoben;
8. Der Stempel 70 wird wieder nach oben geschoben;
9. Die Stempel 69, 70, 7I und 72 werden zurückgezogen; und
10. Der Dorn 22 wird in das Maschinengestell zurückgezogen.
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Ein Pederstift mit wellenförmigen Längsschlitz wird mittels der vorbeschriebenen Maschine folgendermaßen hergestellt: Zunächst wird der Motor 147 eingeschaltet, sodaß das Schaltrad 34 in Drehung versetzt wird. Dadurch werden der Dorn 22, die stempel 69-72 der Werkzeughalter 23-26 und das Steuerorgan 132 der steuereinrichtung 27 in der vorbeschriebenen Reihenfolge betätigt» Der Ablauf ist in den Figuren 10 - I5 dargestellt. Wie Figur 10 zeigt, werden zunächst der Dorn 22 aus der Frontplatte des Maschinengestelles und das Steuerorgan zur Einrichtung 28 vorgeschoben. Sodann wird der Materialstreifen, dessen beide Seitenkanten vorher angefast wurden, durch den Schlitz 138 der Führung 28 durch irgendwelche geeignete Einrichtungen so weit vorgeschoben, bis die Vorderkante des Streifens gegen das Steuerorgan 132 stößt.
Sodann wird in der zweiten Stufe, wie Figur 11 zeigt, der Stempel 69 des oberen Werkzeughalters 23 nach unten ausgefahren, sodaß der Materialstreifen auf die .vorbestimmte Länge in der Weise zugeschnitten wird, daß sich eine wellenförmige schneidkante ergibt, wie bereits erläutert wurde. Beim ersten Abschneiden eines Streifens ist naturgemäß die Vorderkante nicht wellenförmig sondern glatt, jedoch vom zweiten Schnitt an sind beide Kanten des Zuschnitts 29 in gleicher Weise wellenförmig beschnitten. Dieser Zuschnitt 29 wird durch das Steuerorgan 132 und die Führung 28 festgehalten und geführt, während der Stempel 69 auf den Dorn 22 heruntergedrückt wird.
Bei der in Figur 12 dargestellten dritten Stufe wird der unten liegende Stempel 70 des unteren Werkzeughalters 24 nach oben ausgefahren, sodaß der Dorn in der Ausnehmung 104 an der
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Vorderkante des Stempels 70 abgestützt wird. Die Unterseite des Zuschnittes 29 stößt gegen die obere Seite des Domes 22 und liegt infolgedessen fest. In diesem Augenblick wird das Steuerorgan 132 in Ausgangslage zurückgezogen und der Zuschnitt infolge der Abwärtsbewegung des Stempels 69 zu einem U-Bogen zwischen der Ausnehmung I03 und dem Dorn 22 gebogen.
Bei der in Figur 13 dargestellten vierten Stufe werden in dem Augenblick, in dem der Stempel 70 vom Dorn abgezogen wird, die Stempel 71 und 72 des unteren linken be zw. unteren rechten Werkzeughalters 25 bezw. 26 zum Dorn hingedrückt, während der Zuschnitt 29 noch zwischen dem Dorn 22 und dem Stempel 69 festgehalten wird, sodaß die beiden Schenkel 29a und 29b des U-Bogens durch die Ausnehmungen I05 und I06 an den Vorderkanten der Λ* ;.pßl 71 und 72 nach innen gebogen werden.
In der in Figur 14 dargestellten fünften Stufte wird der stempel 70 des unteren Werkzeughalters 24 wieder ausgefahren, während der Zuschnitt zwischen dem Dorn 22 und den Stempeln 69, 7I und 72 der Werkzeughalter 23, 25 und 26 festgehalten wird, sodaß die Ausnehmung 104 an der Vorderkante des Stempels 70 die beiden unteren Seitenkanten 29c und 29d des Zuschnittes 29-nach innen biegt.
Im abschließenden sechsten Schritt, der in Figur I5 dargestellt ist, werden alle Stempel 69-72 der Werkzeughalter 23-26 in ihre Ausgangsposition zurückgezogen und gleichzeitig der Dorn 22 in das Maschinengestell 21 hineingezogen, sodaß der Federstift 121 mit wellenförmigem Längsschnitt automatisch nach unten herausfällt und der Weiterbehandlung zugeführt werden kann.
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) . -V-;: /IS : 195988 ί
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Durch fortlaufenden Ablauf des vorbeschriebenen Zyklus lässt sich infolgedessen ein entsprechendes Streifenmaterial auf vorbestimmte Länge zuschneiden, der Zuschnitt zu einem Zylinder biegen und infolgedessen automatisch und kontinuierlich Pederstifte 151 herstellen, welche den in Figur 16 dargestellten wellenförmigen Schlitz aufweisen. .
Selbstverständlich ist, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, e ine Abwandlung der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Maschine auf mannigfaltige Weise möglich, wobei diese Abwandlungen sowohl im Gesamtaufbau wie in der Anordnung der einzelnen Bauteile der Proportionen usw. den jeweiligen Betriebsbedingungen entsprechend von jedem F^»umann vorgenommen werden können.
Ansprüche;
BADORiGJNAL 00982 57140 6

Claims (7)

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1./ Verfahren zur automatischen und kontinuierlichen Herstellung von Federstiften mit wellenförmigem Längsschlitz, dadurch gekennzeichnet, daß ein Materialstreifen (29) durch einen Führungsschlitz (138) eines Führungsgliedes (28) mit wellenförmiger Vorderseite (28a) hindurchgeführt und mittels eines an dieser wellenförmigen Vorderseite entlanggleitenden Druck- und Schneidstempels (69) mit entsprechend wellenförmiger Schneidkante (29a) abgetrennt wird, daß das abgetrennte stück Blech mittels des eine halbrunde Ausnehmung (103) an seiner Unterseite aufweisenden Druckstempels gegen einen darunterliegenden Dorn (22) entsprechenden Durchmessers gedrückt und dabei U-Bogenförmig über den Dorn umgebogen wird, die etwa senkrecht nach unten weisenden Schenkel (29a, 29b) des U-Bogen mittels von links und rechts unten in radialer Richtung gegen den Dorn preßbarer Druckstempel (7I, 72) einwärts gebogen werden, beide wellenförmig zugeschnittenen Kanten (29cm 29d) des Zuschnittes mittels eines von unten her gegen den Dorn preßbaren Druckstempels (70) nach innen gebogen werden, und abschließend der Dorn und alle Druckstempel in Ausgangslage zurückgezogen werden, sodaß der fertige Federstift vom Dorn abfällt und der Ablauf der Verfahrensschritte wiederholbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die L:inge des Zuschnittes (29) durch ein dem Führungsglied (28) in Führungsrichtung des Blechstreifens gegenüber einstellbar verschiebbares Steuerorgan (132) gesteuert wird.
009825/ 1A06
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3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (29) zwischen dem Führungsglied (28) und dem Steuerorgan (132) festgehalten und geführt wird, bis er auf dem Dorn (22) aufliegt.
4. Maschine zur vollautomatischen Herstellung von Federstiften
mit wellenförmigem Längsschlitz gemäß dem Verfahren nach einem %
der Ansprüche 1 - 3* dadurch gekennzeichnet, daß im Maschinengestell (21) ein aus dessen Frontplatte heraus- und in axialer Richtung wieder zurückziehbar«r Dorn (22) als Kern für den Federstift gelagert ist, daß an der Frontplatte der Maschine rund um den Dorn Werkzeughalter (23, 24, 25, 26) mit radial zum Dorn vorschiebbaren und wieder zurückziehbaren Druckstempeln (69, 70, 71, 72) sowie beiderseits des Domes ein Führungsglied (28) für den zu verarbeitenden Blechstreifen und eine die Länge des Zuschnittes (29) steuernde Einrichtung (27) mit einem Steuerorgan (132) angeordnet sind, wobei das Führungsglied und der über dem Dorn befindliche Druckstempel (69) bei Abwärrtsbewegung des Druckstempels aneinander entlangschiebbare wellen- ä
förmige Schneidflächen (28as 69a) zum Zertrennen des Blechstreifens längs einer wellenförmigen Schneidkante (29c., 29d) aufweisen.
5. Maschine nach Anspruch kD dadurefo gekennzeichnet., claS zwecks genauer Steuerung der Bswegirngsn de ρ Dorass (22)., clsi* Drucksteepeä. .(69-72) der l^rlcaeughalter (2>»£6) und des Staus£·- organes (132) dsr Steuereinziehung (27') in des? gawiifesehfcsn Reihenfolge ein von einem Hs.u.pfcanfei4isb (147) in Drshimg versetzbare s Schaltrad (34) vorgesehen ist-, ■ ■
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6. Maschine nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Domes (22), der Druckstempel (69-72) in den Werkzeughaltern (23-26) und des Steuerorganes (132) der Steuereinrichtung (27) Betätigungsnocken (47, 61, 118) an entsprechenden Nockentragern (46,' 82/ 117) in der Weise befestigt sind, daß eine Peineinstellung der Nocken gegenüber.den Nockentragern erzielbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseiten des Steuerorganes (132) und des Führungsgliedes (28) mit der obersten Mantellinie des Domes (22) in einer Ebene liegen bezw. dicht über dieser Ebene.
, Dr.Honke.
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DE19691959881 1968-11-28 1969-11-28 Verfahren und Maschine zur vollautomatischen Herstellung von Federstiften mit wellenfoermigem Laengsschlitz Pending DE1959881A1 (de)

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