DE1959199B2 - Schaltungsanordnung zum sperren eines flaschen steuersignals bei einem antiblockierregelsystem fuer fahrzeuge - Google Patents
Schaltungsanordnung zum sperren eines flaschen steuersignals bei einem antiblockierregelsystem fuer fahrzeugeInfo
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- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/176—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS
- B60T8/1763—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS responsive to the coefficient of friction between the wheels and the ground surface
- B60T8/17633—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS responsive to the coefficient of friction between the wheels and the ground surface based on analogue circuits or digital circuits comprised of discrete electronic elements
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- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
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- Regulating Braking Force (AREA)
Description
i 959 199
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Sperren eines falschen Steuersignals bei einem
Antiblockierregelsystem für Fahrzeuge mit einem
Magnetventil zum Regeln der Bremskraft zumindest eines Rades und einem elektrischen Steuerteil, wobei
das elektrische Signal der Drehverzögerung oder Drehbeschleunigung des geregelten Rades entspricht
und über eine Kurzzeit-Haltevorrichtung gehindert wird, das Magnetventil sofort zu schalten.
Wenn die Räder eines Fahrzeugs beim Überfahren von Unebenheiten in vertikaler Richtung
springen, so heben sie sich auch häufig von der Straßenoberfiäche ab, und der Reibungskoeffizient,
der ein gebremstes Rad in Drehung zu halten sucht, solange sich das betreffende Rad in Berührung mit
der Straßenfläche befindet, fällt dabei auf Null ab oder auf einen sehr niedrigen Wert, und die Radgeschwindigkeit
nimmt demzufolge sehr schnell ab, so daß dabei die Möglichkeit besteht, daß das betreffende
Rad beim Wiederauftreffen auf die Straßenfiäche blockiert ist und das Rad großen
Beschleunigungskräften ausgesetzt wird.
Es ist bereits ein Antiblockierregelsystem für Fahrzeuge bekanntgeworden, und dieses System enthält
eine Steuereinrichtung, die die Magnetventile steuert. Als Meßgeber dient hierbei eine federgefesselte
Schwungmasse. Weiter weist dieses bekannte System drei Schaltkontakte auf, die jeweils
bestimmten Beschl· unigungswerten zugeordnet sind
und beim Überschreiten dieser Beschleunigungswerte die Steuereinrichtung triggern. Der Brems
druckregler des Fahrzeugs wird vcv- dieser Steuereinrichtung
angesteuert und eine Kurzzeit-Haltevorrichtung ist so ausgebildet, daß sie ein Sperrsignal
noch eine bestimmte Zeit nach dem öffnen einer der drei Kontakte aufrechterhält. Dadurch wird verhindert,
daß die Bremsen unmittelbar nach dem Bremsvorgang wieder tätig werden können, so daß das
gebremste Rad nach dem Bremsvorgang eine Befcchleunigungsphase
durchlaufen kann. Dieses bekannte System weist weiter einen Schalter auf, der geöffnet ist. sobald die Räder die Fahrbahn berühren,
der jedoch schließt, wenn sich die Räder von der Fahrbahn abheben. Die Betätigung dieses Schalters
erfolgt über ein Schcrgelenk, und dieser Schalter verhindert effektiv das Blockieren des gebremsten
Hades im abgehobenen Zustand (USA.-Patentschrift 2 914 359).
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Schaltung der eingangs definierten
Art zu schaffen, die sehr einfach aufgebaut ist und llie sich bei bereits vorhandenen Antiblockicrregellystcmei;
leicht zusätzlich einbauen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein in senkrechter Richtung wirkender
Aclisbcschlciinigungsmesser ein Sperrsignal erzeugt.
*las über an sich bekannte zeitgesteuerte Einrichtungen umgeformt und auf ein Gatter gegeben wird,
wodurch das Gatter das Steuersignal zum Bremsdruckregler sperrt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausfiihrungsform kann vorgesehen sein, daß die zeitgesteuerte Einrichtung
eine erste elektronische Einrichtung aufweist, die durch das Vertikalbeschleunigungssignal triggerbar
ist. um einen ersten Ausgangsimpuls zu erzeugen, weiter eine zweite dazu parallel geschaltete elektronische
Einrichtung aufweist, die durch das Vertikalbcschletinigtingssignal
triggerbar ist, wenn sie erregt ist, im einen zweiten Ausgangsimpuls zirerzeugen,
und eine elektronische Einrichtung aufweist, die auf den ersten Ausgangsimpuls zum Erregen der zweiten
elektronischen Einrichtung ansprechen kann und auf den zweiten Ausgangsimpuls zum Erregen der ersten
elektronischen Einrichtung ansprechen kann, und daß weiter der erste und der zweite Ausgangsimpuls
das Sperrsignal darstellen. Zweckmäßig besteht die erregende Einrichtung aus einer bistabilen elektronischen
Schaltung, die durch das Sperrsignal zum abwechselnden Erregen der ersten und der zweiten
elektronischen Einrichtung triggerbar ist. Die erste und die zweite elektronische Einrichtung kann dabei
jeweils aus einem ersten und einem zweiten Univibrator bestehen, dem ein ODER-Glied nachgeschaltet
ist.
Um in jedem Fall eine Ansteuerung der bistabilen elektronischen Einrichtung sicherzustellen, ist weiter
vorgesehen, daß die bistabile elektronische Einrieb.· tung eine Inverterstufe aufweist, die auf die hintere
Flanke des Sperrsignals zum Triggern der bistabilen elektronischen Einrichtung ansprechen kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
unter Hinweis auf die Zeichnung, deren einzige Figur ein Blockschaltbild zeigt.
In der Zeichnung ist eine Steuereinrichtung 20 gezeigt und ebenso die Teile der Erfindung, wie sie in
einem Kraftfahrzeug eingebaut werden. Solange der Bremsschalter 24, der mit dem Bremspedal des
Fahrzeugs gekoppelt ist, geöffnet ist, d. h. wenn also das Bremspedal nicht niedergedrückt wird, ist das
Gatter 25 außer Bereitschaft gesetzt, und zwar durch cine A-*- Spannung, die durch den Spannungsteiler
wirkt, der aus den Widerständen 21 und 22 besteht. Daher wird während dieser Zeit jegliches Steuersignal
der Steuereinrichtung 20, das auf der Leitung 20σ auftreten kann, daran gehindert, zürn Bremsdruckregler
2(j zu gelangen. Wenn nun das Brcmspedal niedergedrückt wird, so daß der Schalter 24
schließt, so wird das Sperisignal auf der Leitung 24«
für das Gatter 25 beseitigt. Wenn zum selben Zeitpunkt auf der Leitung 19« kein Sperrsignal für das
Gatter 25 vorhanden ist, was der Fall seir „'ürde, solange der Beschleunigungsmesser 10 geschlosser,
bicibt, können in einer Weise, die noch beschrieben
werden soll, die Steuersignale, die in der Steuereinrichtung 20 erzeugt wurden, auf der Leitung 20«
und durch das Gatter 25 zum Bremsdruckregler 26 gelangen, wodurch die Regelung des Bremsdruckes
eingeleitet wird, und zwar des Bremsdruckes auf das Rad oder die Räder, die von der Steuereinrichtung
20 überwacht werden sollen. Wird das Rad plötzlich gezwungen, sich von der Straßenfläche abzuheben,
was z. B. beim Überfahren eines Schlagloches auftreten kann, so bewirkt die plötzliche Freigabe des
Rades, daß das Rad plötzlich und ungewöhnlich stark verzögert, wodurch möglicherweise die Steuereinrichtung
20 getriggert wird, um das Steuersigna!
zu erzeugen. Wenn dieses Steuersignal nun direkt zum Bremsdruckregler 26 gelangen könnte, so würde
der Bremsdruck dieses Rades freigegeben werden, so daß, nachdem das Rad darauffolgend wieder in
Berührung mit der Straßenfläche kommt, das Bremsmoment dieses Rades stark vermindert wird. Es ist
erforderlich, daß die Kraft, die das Rad zwingt, sich von der Straßenfläche abzuheben, bewirken muß,
daß auf der Leitung 19a ein das Gatter 25 sperrendes
! 959
Signal entstein, so duß dadurch die Signale der Steuereinrichtung 20 gehindert werden, zum Bremsdruckregler
26 unter diesen gegebenen Bedingungen tu gelangen. Dies wird wie folgt erreicht. Ein normalerweise
geschlossener Beschleunigungsschalter 10 fet an dem Fahrzeugrad oder der Achse so montiert,
<Jaß seine Meßrichtung vertikal liegt. Die zweifach
vorhandenen Uni-Vibratoren 14 und 16 weisen normalerweise
über den Schalter 10 geerdete Triggereingänge auf. Es sei weiter darauf hingewiesen, daß
die Uni-Vibratoren 14 und 16 über die Ausgangsjmd
Riickstelleitungen 17 λ und 176 des Flipp-Flopps
17 ihre Leistung erhalten bzw. erregt werden, so daß
nur einer der Uni-Vibratoren zu einem Zeitpunkt erregt werden kann, was davon abhängt, ob der
Flipp-Flopp sich in dem einen oder dem anderen Zustand befindet. Es sei angenommen, daß der
Flipp-Flopp 17 sich anfänglich in dem einen Zustand befindet, so daß die Ausgangsleitung 17a und damit
der Uni-Vibrator 14 erregt werden und daß während eines bremsmäßig erfolgenden Anhaltens das Rad,
an dem üer Beschleunigungsscha'tter 10 -nontiert ist,
ein Schlagloch trifft, und zwar mit solcher Kraft, daß der Schalter 10 geöffnet wird. Der Uni-Vibratoi
14 wird dadurch durch die A+ Spannung getriggert, die über den Spannungsteiler, bestehend aus den
Widerständen 11 und 12, wirkt. Der Ausgangsimpuls des Uni-Vibrators gelangt durch ein ODER-Gattei
19 und auf der Leitung 19« zu c:nem Anschluß des
Gatters 25, wodurch verhindert wird, daß jegliche 3u
Steuersignale, die auf der Leitung 20 α ankommen, den Bremsdruckreglei 26 erreichen können. Die
Periode des Uni-Vibrators ist zumindest gleich der bestimmten Zeitdauer. Nach Vollendung des Ausgangsimpulses
des Uni-Vibrators wird der Spannimgsübergang durch den Inverter 18 invertiert, um
den Flipp-Flopp 17 in den anderen Zustand zu bringen, so daß nun die Ausgangsleitung 17 & entsprechend
dem anderen Zustand des Flipp-Flopps und der Uni-Vibrator 16 erregt werden. Es ist dadurch \o
möglich, fortwährend das Gatter 25 außer Bereitschaft zu halten bzw. zu verhindern, wenn die Ein-,!langsimpulse.
die dem Beschleunigiingsschalter 10 zugeführt werden, auf einer Wiederholgrundlage mit
einer ziemlich schnellen Folge auftreten.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Schaltanordnung zum Sperren eines falschen Steuersignals bei einem Antiblockierregelsystem für Fahrzeuge mit einem Magnutventil zum Regeln der Bremskraft zumindest eines Rades und einem elektrischen Steuerteil, wobei das elektrische Signal der Drehverzögerung oder Drehbeschleunigung des geregelten Rades entspricht und über eine Kurzzeit-HaltevorricMung gehindert wird, das Magnetventil sofort zu schalten, dadurch gekennzeichnet, daß ein in senkrechter Richtung wirkender Achsbeschleunigungsmesser (10) ein Sperrsignal erzeugt, das über an sich bekannte zeitgesteuerte Einrichtungen (14, 16,17) umgeformt und auf ein Gatter (25) gegeben wird, wodurch das Gatter (25) das Steuersignal zum Bremsdruckregler (26) sperrt.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitgesteuerte Einrichtung (14, 16, 17) eine erste elektronische Einrichtung (14) aufweist, die durch das VertikalbeschleunigungssU. ial triggerbar ist, um einen ersten Ausgangsimpuh zu erzeugen, weiter eine zweite dazu parallelgeschaltete elektronische Einrichtung (16) aufweist, die durch das Vertikalbeschleunigungssignal triggerbar ist, wenn sie erregt ist, um einen zweiten Ausgangsimpuls zu erzeigen, und eine elektronische Einrichtung (17) aufweist, die auf den ersten Ausgangsimpuls zum Erregen der zweiten elektronischen Einrichtung(16) ansprechen kann und auf den zweiten Ausgangsimpuls zum Erregen der ersten elektronischen Einrichtung (14) ansprechen kann, und daß weiter der erste und der zweite Ausgangsimpuls das Sperrsignal darstellen.
- 3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erregende Einrichtung(17) aus einer bistabilen elektronischen Schaltung (17) besteht, die durch das .Sperrsignal zum abwechselnden Erregen der ersten und der zweiten elektronischen Einrichtung (14, 16) triggerbar ist.
- 4. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite elektronische Einrichtung (14,16) jeweils aus einem ersten und einem zweiten Uni-Vibrator besteht, dem ein ODER-Glied (19) nachgeschaltet ist.
- 5. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile elektronische Einrichtung (17) eine Einrichtung (18) aufweist, die auf die hintere Flanke des Sperrsignals zum Triggern des bistabilen Elementes (17) ansprechen kann.Hierzu 1 Rlatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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