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DE1958791A1 - Verfahren zur Neueinstellung der beweglichen Glieder eines Geraets zur Anzeige des Standorts von Fahrzeugen in einer Landkarte - Google Patents

Verfahren zur Neueinstellung der beweglichen Glieder eines Geraets zur Anzeige des Standorts von Fahrzeugen in einer Landkarte

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DE1958791A1
DE1958791A1 DE19691958791 DE1958791A DE1958791A1 DE 1958791 A1 DE1958791 A1 DE 1958791A1 DE 19691958791 DE19691958791 DE 19691958791 DE 1958791 A DE1958791 A DE 1958791A DE 1958791 A1 DE1958791 A1 DE 1958791A1
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DE
Germany
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Application number
DE19691958791
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English (en)
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DE1958791C3 (de
DE1958791B2 (de
Inventor
Horst Dr-Ing Brendes
Werner Grueber
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Rockwell Collins Deutschland GmbH
Original Assignee
Teldix GmbH
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Publication date
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Publication of DE1958791A1 publication Critical patent/DE1958791A1/de
Publication of DE1958791B2 publication Critical patent/DE1958791B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1958791C3 publication Critical patent/DE1958791C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations
    • G01C21/22Plotting boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Neueinstellung der beweglichen Glieder eines Gerätes zur Anzeige des Standorts von Fahrzeugen in einer Landkarte Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur richtigen Neueinstellung der beweglichen Glieder nach dem K&rtenwechsel bei einem Gerät zur Anzeige des Standorts von Fahrzeugen in einer Landkarte, bei dem zwei senkrecht zueinander bewegliche Glieder, die zueinander am dem Standort entsprechenden Kartenpunkt eine Markierung bewirken, entsprechend den beiden, von einem Navigationsrechner ausgegebenen Wegkomponenten verstellt werden und bei dem außerdem von außen betätigbare Einstellglieder für die beweglichen Glieder vorgesehen sind und bei dem schließlich ein Speicher zur kurzzeitigen Speicherung von Bezugskoordinaten vorhanden ist.
  • Bekanntlich ergeben sich bei der automatischen Standortanzeige von Fahrzeuge in einer Karte dann Schwierigkeiten, wenn aufgrund der Fahrzeugbewegung die den Standort beseichnende Markierung über den Rand des Kartenblatts hinaus bewegt wird. In diesem Falle muß das Kartenblatt gewechselt und die Markierung auf den Standort des Fahrzeugt im neuen Kartenblatt eingestellt werden. Es ist bekannt, hierzu die Standortkocrdinaten anzuzeigen und die markierung entsprechend den angezeigten Standortkoordinaten einzustellen.
  • Diese Art der Neueinstellung ist zu ungenau und zumindest bei fahrendem Fahrzeug auch unbequem und zeitraubend. Man hat aus diesem Grunde bereits Kartengeräte konstruiert, -bei denen bei Erreichen der Randbegrenzung der Karte ein automatischer Kartenwechsel sowie eine automatische Verstellung der Markierung um die Breite bzw. Höhe der Karte vorgenommen wird (DAS 1 222 275 - Spalte 1).
  • Derartig hochgezüchtete Geräte bedingen einen relativ hohen technischen Avfwand, der nur bei schnellfliegenden Flugzeugen gerechtfertigt ist. Dagegen ist es für relativ langsam fahrende Fahrzeuge nicht sinnvoll, derart hochentwickelte und damit teure Geräte zum Einsatz zu bringen.
  • Trotzdem ist es jedoch bei Kartengeräten für die beschriebene Fahrzeugart von Interesse, den Kartenwechsel und die Neueinstellung der Markierung schnell und exakt vornehmen zu können.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bereits ein Kartengerät bekannt geworden (DAS 1 222 275), bei dem neben den Stellgliedern für die als Lichtpunkt ausgebildete Markierung noch zwei in den Komponentenrichtungen manuell einstellbare Stellvorrichtungen vorhanden sind. Die betriebsmäßige, durch den Rechner bedingte Verstellung der, Stellglieder beeinflußt die Stellvorricht'an,gen normalerweise nicht, jedoch überträgt sich diese Verstellung auf die Stellvorrichtungen, wenn die Stellglieder am Kartenrand an die Stellbereichsgrenze anstoßen. Andererseits werden mit der Verstellung der Stellvorrichtungen die Stellglieder mitbewegt. Dieses Zusammenspiel wird durch Differentiale und einen größeren Verstellwiderstand der Verstellvorricht;tingen erreicht.
  • Außerdem sind; auch noch Zählwerke vorgesehen, die manuell einstellbar sind und bei deren Einstellung eine. Verstellung der Stellglieder bewirkt wird. Andererseits bewirkt eine Verstellung der Stellglieder und bei Erreichen des Kartenrands der Stelivorrichtungen durch den Rechner' solange keine Änderung des Zählerstands als nicht sowohl die Steliglieder als auch die Stellsorrichtungen am Kastenrand angelangt sind. Auch dieses Zusammenspiel wird durch Differentiale und höhere Verstellwiderstände erreicht.
  • Bei dem oben beschriebenen Gerätwird nach dem Sartenwechsel wie folgt vorgegangen: Die Verstellvorrichtungen werden auf einen Bezugspunkt in der neuen Karte gestellt.
  • Danach werden die Zählwerke solange verstellt, bis in ihnen der Bezugspunkt eingespeichert ist. Durch die zuerst erfolgte Mitverstellung der Stellglieder mit der Einstellung der Verstellvorrichtungen auf den Bezugspunkt sowie durch die Verstellung der Stellglieder relativ zu den Stellvorrichtungen bei der Einstellung der Zählwerke auf die Bezugskoordinaten kommt es zur richtigen manuellen Einstellung der Stellglieder und damit der Markierung. Bei diesen Gerä' karai' zwar die Neueinstellung der Markierung nach Kartenwechsel schnell und genau durchgeführt werden, Jedoch ist auch hier der zur Erzielung dieses Ergebnisses benötigte Aufwand an teurer Mechanik erheblich.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur richtigen Neueinstellung der beweglichen Glieder eines Kartengeräts nach Kartenwechsel zu schaffen, mit dem die Neueinstellung genauso schnell und exakt wie bei dem bekannten Verfahren durchgeführt werden kann, bei dem sich jedo'ch der Aufwand zur Erzielung dieses Ergebuisses in bedeutend engeren Grenzen hält.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß nach dem artenweehsel mit Hilfe der von außen betätigbaren Stellglieder die Markierung auf einen Soordinatenpunkt gesetzt wird, dessen Koordinatenwerte an der Karte exakt abgelesen werden können (Bezugskoordinaten), daß diese Bezugskoordinatenwerte in einen Istwertspeicher eingegeben werden, und daß durch Vergleich zwischen den im Istwertspeicher gespeicherten Koordinatenwerten und den entsprechenden, vom Rechner zur Verfügung gestellten'Sollkoordinatenwerten elektrische Signale zur Nachführung der Markierung auf die Sollwerte abgeleitet werden.
  • Man kann das erfindungsgemäße Verfahren sowohl bei Blattkarten als auch bei Rollkarten einsetzen. Bei Rollkartengeräten kann sich die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf die quer zur Bewegungsrichtung der Rollkarte liegende Richtung beschrinksa.
  • Aus der obigen Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich, daß zusätzliche Stellvorrichtungen, Differentiale und die Erzeugung von unterschiedlichen Verstellwiderständen bei der Erfindung nicht benötigt werden. Trotzdem werden die gleichen Vorteile, nämlich eine exakte und leicht zu handhabende Neuegnstellung der Markierung> erzielt.
  • Der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, insbesondere der automatischen Lichtpunktnachführung benötigte elektronische Aufwand ist keineswegs sehr umfangreich. Vorzugsweise wird als Istwertspeicher je ein Zähler für jede Koordinate verwendet und es wird jeweils eine der Verschiebung der Markierung in jeder Koordinatenrichtung entsprechen -de Impulszahl gebildet, die dem entsprechenden Zähler zugeführt wird und dessen Zählerstand jeweils auf den augenblicklichen Koordiantenwert der Markierung bringt. Man schaffl sich also, wie aa diesem Beispiel gezeigt, Nachführkreise, über die die beweglichen Stellglieder solange eine Nachführung erfahren, bis die im Istwertspeicher gespeicherten Koordinaten gleich dem vom Rechner ausgegebenen Koordinaten sind. Vorzugsweise bleiben die Nachführkreise auch im normalen Betriebsfall in Wirkung, so daß bei jeder Veränderung der vom Rechner ausgegebenen Koordinatenwerte eine autoratische Nachführung der Markierung über die Nachführkreise erfolgt. Eine zusätzliche Steuerung für die beweglichen Stellglieder kann damit entfallen. Eine Unterbrechung der Regelkreise muß hier nur solangen vorgenommen werden, bis die Markierung auf dem Bezugspunkt gesetzt ist und die Einspeicherung dieser Koordinatenwerte in den Istwertspeicher vorgenonen ist. Es muß hier noch ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens erwähnt werden, der darin zu sehen ist, daß die Neueinstellung der beweglichen Glieder auch bei sich fortlauZend ändernden Standertkoordinaten des F>hrzcugs gor sich gehen kann Bei der Verwendung eines Zählers als Istwertspeicher wird vorzugsweise das Vergleichsglied für jede Koordinatenrichtung so ausgelegt,.daß es je nach Abweichung des Istwerts vom Sollwert in die eine oder andere Richtung eines von zwei Toren öffnet und damit Impulse durchläßt, die einmal zur Verschiebung der Markierung und zum anderen zur Änderung des Zählers tands ausgenutzt werden Es ist Jedoch auch möglich, durch das Vergleichsglied je nach dem, in welcher Richtung der Istwert vom Sollwert abweicht, den Antriebsmotor für jedes Stellglied in unterschiedlicher Polung an eine Gleichspannungsquelle zu legen. In dieser Falle müssen- durch die Bewegung der Stellglieder Impulse es2;eugtwrrden, die den Istwertspeicher verstellen. Wird anstelle eines Zählers ein Sodierschalter als Istwertspeicher benutzt, so muß mit der Bewegung des entsprechenden Stellglieds die Verstellung dieses Kodierschalters einhergehen.
  • In die warte von Eartengeräten uB häufig auch die Einfallsrichtung der Wellen eines mit einem Funkpeiler angepeilen Senders eingetragen werden. Dieser Vorgang kann gemäß weiterer Erfindung dadurch erleichtert werden, daß bei stehendem Fahrzeug in den einen Rechnereingang der ermittelte Peilwinkel gegenüber einerBezugsrichtung und an dem anderen Eingang des Rechners, an dem sonstizum Beispiel von einer Tachowelle) Weginkremente eingegeben werden, diesen Inkrementen entsprechende Signale eingegeben werden. Hierdurch wird eine Bewegung des Fahrzeugs in Richtung der eingefallene: Funkwellen simuliert. Nach einiger Zeit wird ein Punkt des simulierten Wegs herausgegriffen. Die Verbindung dieses Punktes mit dem Standort ergibt den Eintrag der Peilrichtung in der Karte. Hierdurch wird die Eintragung des Winkels in die Karte gegenüber einer Handeintragung mit Hilfe eines Winkelmessers wesentlich erleichtert und beschleunigt.
  • Anhand der in der Zeichnung niedergelegten Ausführungsbeispiele zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die Figur 1 zeigt hierbei eine schematische Darstellung von Rechner und Kartengerät, während die Figuren 2 bis 4 Schaltungen beinhalten, die für die Nachführung jeweils eines Stellglieds des Kartengeräts geeignet sind.
  • Die beiden Eingangsklemmen des Rechners 3 an denen, einerseits die Kursreferenz des Kurskreisels und andererseits die Weginkremente, also Signale, die dem zurückgelegten Weg entsprechen , zugeführt werden , sind mit 1 und 2 bezeichnet. Der Rechner 3 ist derart ausgelegt, daß er an seinen Ausgangsklemmen 4 und 5 die Koordinaten X und Y des Fahrzeugstandorts in digitaler Form abgibt. Diese digitalen Werte werden dem Blatt-Kartengerät 6 zugeführt, auf dem ein Kartenblatt 7 aufgelegt ist, das mit einem U!M-Gitternetz 8 versehen ist. Durch die in zwei zueinander senkrechten Richtungen beweglichen, nicht sichtbaren Stellgliede des Kartengeräts 6 wird entspredi end dem vom Rechner aus gebenen Koordinaten eine Verstellung der als unter dem gartenblatt befindlichen Lichtpunkt 9 ausgebildeten Markierung bewirkt.
  • Wandert nun der Lichtpunkt 9 im Verlaufe einer Fahrzeugfahrt an einen der vier Kartenränder, so wird er trotz weiterer Koordinatenänderung am Weiterwandern gehindert.
  • Bei Kartenblattwechsel Bt somit ein Versetzen des Lichtpunkts 9 um die Höhe oder Breite des Kartenblatts sicht möglich, wenn nicht gerade bei Erreichen des Kartenrands das Fahrzeug angehalten wird. Erfindunsgemäß' werden die@@@ Schwierigkeiten dadurch behoben, daß nach dem Kartenblattwechsel der Lichtpunkt mittels der auf die Stellglieder einwirkenden Rändelräder 10 auf einen Punkt 9a gesetzt wird, dessen Koordinaten der Karte leicht entnommen, zum Beispiel abgelesen werden können oder bekannt sind. Die Koordinatenwerte dieses Punkts 9a werden dann mittels der durch die Knöpfe 11 betätigbaren Kodierschalter in die als Istwertspeicher dienenden Zähler 14 eingegeben. Während der manuallen Einstellung des Lichtpunkts 9 auf den Punkt 9a und der Einspeicherung der Koordinatenwerte des Punkts 9a in die Istwertspeicher 14 ist der Nachführkreis für die Stellglieder außer Betrieb. Nach diesen Maßnahmen wird er wieder geschlossen, wodurch der Lichtpunkt 9 automatisch und exakt auf den den Standort des Fahrzeugs entsprechenden Punkt der Satte geführt wird.
  • i Eine Austührungsmöglichkeit für die Lichtpunktnachführung in einer Koordinatenrichtung zeigt, Figur 2 , in der der Speicher für eine der Standortkoordinaten mit 12, ein Ver gleichsglied mit 13, der als Istwertspeicher benutzte Zähler mit 14 und der zugehörige Kodierschalter mit 15 bezeichnet ist. ttber den Kodierschalter 15 wird der Zähler 14 manuell auf den einen Koordinatenwert des Bezugspunkts 9a gebracht.
  • Nach Inbetriebsetzen der Nachführschaltung wird im Vergleich£ glied 13 festgestellt, ob die Koordinate des Bezugspunkts größer oder kleiner als die entsprechende Koordinate des Standorts oder gleich dieser ist. Bei Ungleichheit wird abhängig von der Richtung der Abweichung eines der Tore 16 geöffnet, das dann Impulse des Impulsgenerators 17 über den entsprechend dem Landkartenmaßstab eingestellten Impulsteiler oder Vervielfacher 18 zu der Einrichtung 19 gelangen läßt, über die bei jedem Impuls der Schrittmotor 20 angesteuert und um einen Schritt in die eine oder andere Richtung verdreht wird. Durch den Motor 20 wird auch die Lichtquelle 21 in der einen Koordinatenrichtung verstellt.
  • Die Ausgangsimpulse der Tore 16 gelangen auch zum Zähler 14 und verändern je nachdem, welches Tor geöffnet' ist1 den Zählerstand in der einen oder anderen Richtung. Nach kurzer Zeit stimmt der Zählerstand des Zählers 14 mit den Koordinatenwerten des Speichers 12 überein, was bedeutet, daß die Lichtquelle 21 an einen Punkt der Karte 7 gebracht-wurde, die der einen Standortkoordinate entspricht.
  • Der Lichtpunkt wird außerdem noch von einer zweiten entsprechenden Anordnung in die hierzu senkrechte Richtung bewegt. Nach der Neueinstellung wird der Lichtpunkt durch die beschriebene Anordnung entsprechend den Standortsänderungen nachgeführt. Anstelle der Einrichtung 19 und des Schrittmotors 20 kann auch ein Impulsmotor treten, der von de; Impulsen des Generators 17 angetrieben wird und die Verstellung des Lichtpunkts bewirkt. Ein derartiger Impulsmotor kann zum Beispiel aus zwei Impulamagaeten bestehen, deren Bewegung in eine Drehbewegung umgesetzt wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Figur 3 wird der-Gleichstromotor 22 solange und in solcher Polung an die Spannung der Quelle 23 gelegt, bis der Lichtpunkt den dem Standort entsprechenden Punkt erreicht hat. Hierzu liefert das Vergleichsglied 13 je nachdem, ob der Koordinatenwert im Istwertspeicher 14 größer oder kleiner als der Sollkoordinat wert ist auf einer seiner Ausgangsleitungen ein Signal, durch das mittels des Umschalters 24 die Gleichspannung der Gleichspannungsquelle 23 in der einen oder anderen Polarität an den Gleichspannungsmotor 22 gelegt wird. Von der Bewegung des -Motors 22 wird ein Impulserseuger 25 ges-teuert, der über seine eine Ausgangsleitung eine der Motordrehung entsprechende Impulszahl abgibt und auf seiner anderen Leitung Je nach Drehrichtung ein positives oder negatives Signal abgibt.
  • Durch den Richtungsdiskriminator 26 wird erreicht, daß die vom Generator 25 erzeugte Impulszahl je nach Drehrichtung auf den einen oder anderen Eingang des Zählers zur Vor--oder Rückwärtszählung gelangt, wobei jeweils noch ein Vervielfacher oder Teiler 18 vorgesehen ist.
  • Auch hiermit kann die Nachführung des Lichtpunkts durchgeführt werden.
  • Schließlich zeigt die Figur 4'noch ein Ausführungsbeispiel, bei dem ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 ein Motor (hier ein Xmpulsmotor 27) durch Impulse auf einer seiner beiden Eingangsleitungen gesteuert wird. Als Istspeicher ist hier jedoch lediglich ein Kodierschalter vorgesehen, dessen Einstellung mit der Motorbewegung über die mechanische Verbindung 28 geändert wird.
  • Die Rutschkupplung 29 ermöglicht die manuelle Eintellung des Kodierschalters ohne den Motor 27 mitzùbewegen. -Patentanspruche-

Claims (5)

  1. Patentansprüche Verfahren zur richtigen Neueinstellung der beweglichen Glieder nach dem Kartenwechsel bei einem Gerät zur Anzeige des Standorts von Fahrzeugen in einer Landkarte, bei dem zwei senkrechte zueinander bewegliche Glieder entsprechend den beiden von einem Navigationsrechner ausgegebenen Wegkomponenten verstellt werden, die gemeinsam am dem Standort entsprechenden Eartenpunkt eine Markierung bewirken, bei dem außerdem von außen betätigbare Stellglieder für die beweglichen Glieder vorgesehen sind und bei dem ein Speicher zur Speicherung von Bezugskoordinaten vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Kartenwechsel, mit Hilfe der von außen betätigbaren Stellglieder die Markierung auf einen Koordinatenpunkt, dessen Koordinatenwerte exakt ermittelt werden können (Bezugskoordinaten), gesetzt wird, daß diese Bezugskoordinatenwerte in einem Istwertspeicher eingegeben werden und daß durch Vergieich zwas6en den im Istwertspeicher gespeicherten Koordinatenwerten und den entsprechenden vom Rechner zur Verfügung gestellten Sollkoordinatenwerten elektrische Signale zur Nachführung der Markierung auf die Sollwerte abgeleitet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekeenzeichnet, daß bei Verwendung je eines Zählers als Istwertspeicher für eine Koordinate eine der bei der Nachführung auftretenden Verschiebung der Markierung in dieser Koordinatenrichtung entsprechende Zahl von Impulsen dem Zähler zur wanderung der eingespeicherten Bezugskoordinate in die Istkoordinate der Markierung zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleichsglied je nach Abweichung des Istwerts vom Sollwert in die eine oder andere Richtung eines von zwei mit einer Impulsquelle verbundene Tore öffnet, die zum Verschieben der Markierung und zur Änderung des Zähler stands ausgenutzt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleichsglied je nach Abweichung des Istwerts vom Sollwert in die eine oder andere Richtung den Antriebsmotor für die Markierung in unterschiedlicher Polung an eine SpAnnungsquelle anschalten und daß die Impulse für die Verstellung des Zählers in einem durch die Bewegung der Markierung gesteuerten Impulsgeber erzeugt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Istwertspeicher ein Kodierschalter dient, dessen Einstellung durch die Bewegung der Markierung geändert wird.
    L e e r s e i t e
DE19691958791 1969-11-22 1969-11-22 Verfahren zur richtigen Neueinstellung von zwei senkrecht zueinander beweglichen Stellgliedern nach dem Kartenwechsel eines Gerätes zur Standortanzeige eines Fahrzeuges in einer Landkarte Expired DE1958791C3 (de)

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DE1958791B2 DE1958791B2 (de) 1980-05-08
DE1958791C3 DE1958791C3 (de) 1981-06-25

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2412123A1 (fr) * 1977-12-14 1979-07-13 Onera (Off Nat Aerospatiale) Perfectionnements aux dispositifs de detection de l'intersection entre deux lignes coplanaires
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