DE1958671U - Flachdichtung. - Google Patents
Flachdichtung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16J15/00—Sealings
- F16J15/02—Sealings between relatively-stationary surfaces
- F16J15/06—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
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- F16J15/0818—Flat gaskets
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Description
ί00 008*22.2.67 . £/
GOET ZEWERK E Burscheid, den 6. Juni 1966
Friedrich Goetze AG T. A. Patente/329/We/mo (1223)
Flachdichtung
Die Neuerung betrifft eine Flachdichtung, insbesondere Zylinderkopfdichtung
für Brennkraftmaschinen, aus einem Hüllkörper, der teilweise eine Schraubenfeder umschließt.
Zur Abdichtung von Flanschen, insbesondere. Zylinderköpfen, wurde eine
Flachdichtung entwickelt, die im wesentlichen aus einem Hüllkörper mit
einer eingelegten Schraubenfeder besteht. Der Hüllkörper ist im Querschnitt
C-förmig gestaltet und umschließt somit zur Hälfte die Schraubenfeder.
Bei den bekannten Ausführungen sind die Windungen der Schraubenfeder
mit Vorspannung, d. h. eng aneinander liegend, gewickelt, Die Belastung
der Feder erfolgt quer zur Federachse, so daß die einzelnen Feder windung en wie Einzelfedern wirken. Eine solche Dichtung ist daher
besonders zur Abdichtung von unregelmäßigen Dichtflächen geeignet. Derartige unregelmäßige Dichtflächen entstehen beispielsweise durch
Verzug unter thermischen und/oder mechanischen Einflüssen bei einer
Brennkraftmaschine. Die einzelnen Federwindungen passen den Hüllkörper an jede Erhöhung bzw. Vertiefung in der Dichtfläche an.
-Z-
Da die verwendete Feder unter Bezugnahme auf ihre Quer Stauchung eine relativ flache Verformungscharakteristik aufweist, können die
Feder windung en größere Differenzen bei annähernd gleichbleibender
Dichtpres sung überbrücken.
Durch die Verwendung von Schraubenfedern mit eng aneinander liegenden
Federwindungen werden letztere durch Reibung an den Berührungsstellen
in ihrer freien Bewegung gehindert. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, bei gleichbleibender Abdichtgüte ein freies Federn der
einzelnen Windungen unter Ausschaltung der Reibung und des damit verbundenen Verschleißes zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß im montierten
Zustand der Schraubenfeder deren Windungen einander nicht berühren.
Vorteilhafterweise wird somit eine Feder verwendet, deren Windungen
in an sich bekannter. Weise mit Abstand voneinander gewickelt sind.
Dieses Ziel kann aber auch dadurch erreicht werden, daß eine Feder
mit eng aneinander gewickelten Windungen im nichteingebauten Zustand
in ihrer Länge kürzer als im. eingebauten Zustand ist, so daß sie beim
Einbau durch Zug gestreckt werden kann und dann zwischen den Windungen Spalten entstehen. Dazu ist es jedoch erforderlich, die Enden
des gewickelten Federstranges ineinander zu verhaken bzw. zu verschrauben, um einen in sich geschlossenen, auf Zug beanspruchbaren
Federring zu erhalten. Die Verbindung der. beiden Federenden kann beispielsweise in an sich bekannter Weise dadurch erreicht werden,
daß ein Federende konisch gestaltet ist und mindestens eine der Federwindungen aus dem konischen Federende hervor- bzw. zurückspringend
ausgebildet ist.
Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken, daß der Abstand der Federwindungen in Abhängigkeit von der Materialstärke
des Hüllkörpers gewählt ist. Bei einer relativ dünnen Materialstärke kann der Luftspalt zwischen den einzelnen Fe der windung en nur sehr
gering gehalten werden., um das Dichtvermögen der Flachdichtung nicht
zu beeinträchtigen. Dagegen können bei einem stärkeren Hüllkörper die Windungen weiter voneinander gewickelt oder gezogen sein. Hier ist
ein weiterer Vorteil der Neuerung im geringeren Materialverbrauch und
in der billigeren Herstellung der Feder zu erblicken.. Vorteilhafterweise
beträgt der mittlere Abstand zwischen den einzelnen Windungen (6) nicht
mehr als das fünffache der Materialstärke des Hüllkörpers (2,4).
Die Neuerung ist an A.usführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 den Brennraumrand einer Zylinderkopfdichtung im Schnitt
Fig. 2 eine ringförmige Flachdichtung in: persektiviseher Ansicht
Fig. 3 den .Verschluß zweier Federenden eines eingelegten Zugfederringes.
Die Zylinderkopfdichtung gemäß Fig. 1 besteht aus dem Weichstoffteil
1 dessen brennraumbenachbarter Rand durch einen Bördel 2, der gleichzeitig als Hüllkörper dient, geschützt ist. In den Bördel 2 ist
eine Schraubenfeder 3 eingelegt.
In Fig. 2 ist eine ringförmige Flachdichtung aus einem im Querschnitt ·
C-förmigen Hüllkörper 4 mit innenliegendem Zugfederring 5 dargestellt.
Zwischen den einzelnen Windungen 6 des Zugfeder ring es sind Zwischenräume
7, die ein freies Bewegen der Windungen 6 ermöglichen.
Fig. 3 zeigt zwei Federenden 8,9, wobei das eine Ende 9 zylindrisch
und das andere Ende 8 konisch ausgebildet ist. Aus dem konischen Ende 8 ist eine Windung' 10 hervorspringend gewickelt, so daß beim
Zusammenfügen der beiden Federenden 8,9 eine feste Verbindung derselben
erreicht wird.
Claims (6)
1. Flachdichtung, insbesondere Zylinderkopfdichtung für Brennkraftmaschinen,
aus einem Hüllkörper, der teilweise eine Schraubenfeder umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß im montierten Zustand
der Schraubenfeder (3, 5) deren Windungen (6) einander nicht berühren.
2. Flachdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Windungen (6) in an sich bekannter Weise mit Abstand voneinander gewickelt sind.
3. Flachdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der Feder (3, 5) mit eng aneinander gewickelten Windungen (6) im nicht eingebauten Zustand kurzer als im eingebauten Zustand ist.
4. Flachdichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verbindung der Feder enden (8, 9) miteinander in an sich bekannter Weise ein Federende (8) konisch gestaltet ist und mindestens
eine der Federwindungen (lO) aus der konisch verlaufenden Wickelebene hervor- oder zurückspringend ausgebildet ist.
5. Flachdichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand (?) zwischen den Windungen (6) in Abhängigkeit von der Stärke des Hüllkörpers (2,4) gewählt ist.
6. Flachdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Abstand zwischen den einzelnen Windungen (6) nicht mehr als das fünffache der Materialstärke des Hüllkörpers
(2,4) beträgt.
GOETZEWERKE Friedrich Goetze AG Generalvollmacht 1/63
Vo ssieck
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zu rfen-Qblieheo Ptelsei» «jelieferf.. 0aulsche$ Poisniomf,. Gebrouchsmustaistelie
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG34852U DE1958671U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Flachdichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG34852U DE1958671U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Flachdichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1958671U true DE1958671U (de) | 1967-04-13 |
Family
ID=33338066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG34852U Expired DE1958671U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Flachdichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1958671U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004005408B4 (de) * | 2004-02-03 | 2010-09-30 | Federal-Mogul Sealing Systems Gmbh | Flachdichtung |
-
1966
- 1966-06-08 DE DEG34852U patent/DE1958671U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004005408B4 (de) * | 2004-02-03 | 2010-09-30 | Federal-Mogul Sealing Systems Gmbh | Flachdichtung |
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