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DE1958332A1 - Verfahren zur einstufigen Abtrennung von Phenol und Chlorwasserstoffsaeure - Google Patents

Verfahren zur einstufigen Abtrennung von Phenol und Chlorwasserstoffsaeure

Info

Publication number
DE1958332A1
DE1958332A1 DE19691958332 DE1958332A DE1958332A1 DE 1958332 A1 DE1958332 A1 DE 1958332A1 DE 19691958332 DE19691958332 DE 19691958332 DE 1958332 A DE1958332 A DE 1958332A DE 1958332 A1 DE1958332 A1 DE 1958332A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenol
hydrochloric acid
solution
distillation
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691958332
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Charles
Jean-Claude Leroi
Michel Pech
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Progil SARL
Original Assignee
Progil SARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Progil SARL filed Critical Progil SARL
Publication of DE1958332A1 publication Critical patent/DE1958332A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/68Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation
    • C07C37/70Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment
    • C07C37/74Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment by distillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B7/00Halogens; Halogen acids
    • C01B7/01Chlorine; Hydrogen chloride

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DA-3363
Beschreib u'n g
zu der Patentanmeldung
der Firma PROGIL
77» Rue de Miromesnil, Paris 8e, tfrankreich, betreffend
Verfahren gur einstufen Abtrennung von Phenol und Chlorwasser-
stoffsäure
Priorität vom 27. Nov. 1968, PV 50 684 (RhSne),Prankreich
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches die einstufige Trennung und die Wiedergewinnung von Phenol und Chlorwasserstoff säure gestattet, die gemeinsam in Po rm einer, Lösung in Wasser vorliegen.
Es ist bekannt, dess man bei gewissen chemischen Synthesen im Verlauf der an den Reaktionsgeinischen vorgenommenen Behandlungsstufen eine wässrige Phase gewinnen kann, die beträchtliche Anteile an Phenol und Chlorwasserstoffsäure enthält. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung von Diphenylolpropan aus Phenol und Aceton in Gegenwart von Ohlor-
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wssserfitoffsäure els Katalysetor der Fall. Des vorliegende './easer umfasst das durch Umsetzung des Phenols mit Aceton gebildete und ggf· die geringe, bei der Kondensation eingeführte Menge. In der Stufe, in der die wässrige Phase ebge-. zogen wird, enthält diese in gelöster Form die als Kately- BBtov verwendete Chlorwasserstoffsäure und einen gewissen Anteil eines nicht umgesetzten Phenols.
Um diese Art der Lösung in ihre Bestandteile zu trennen, sr- ^ beitet man nach Kenntnis der Anmelderin normalerweise in zwei aufeinanderfolgenden Verfahrensstufen, deren erste die Entfernung des Phenols und deren zweite die Abtrennung der öhlorwasserstoffsäure bewirkt. Es ist leicht ersichtlich, dass dieses System Kachteile aufweist, v/eii es die Verwendung einer umfangreichen Vorrichtung zur Durchführung dieser beiden getrennten Verfahrensschritte erfordert. Es wurde nun ein Verfahren gefunden, das die gleichzeitige Entfernung von Phenol und Chlorwasserstoffsäure aus einer wässrigen Lösung gestattet. Dieses Verfahren ermöglicht ausserdem, die Bestandteile " der Lösung in sehr reiner Form zu gewinnen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur einstufigen Abtrennung von Phenol und Ohlorwasserstoffsäure aus ihrer gemeinsamen Lösung in Wasser, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass m8n die wässrige Lösung von Phenol und Chlorweaserstoffsäure in Gegenwert von Calciumchlorid oder Magnesium-Chlorid destilliert und die erhaltenen Dämpfe teilweise kon»
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densiert, wobei Chlorwasserstoffsäure in Gasfora und Phenol in flüssiger Form abgetrennt werden·
Es ist zwar bekannt, Chlorwasserstoffsäure und Wasser durch Destillation in Gegenwert von MetallChloriden, insbesondere des Calciums und des Magnesiums zu trennen. Dieses Verfahren wurde offenber nie in Gegenwart von Phenol durchgeführt und in der wissenschaftlichen Literatur ist kein Hinweis suf diesen Gegenstand zu finden.
Es ist ausserdem bekannt, dass von Säure freies, xhenol enth8ltendes Wasser durch Destillation in Gegenwart von lietallsalzen von dem darin enthaltenen Phenol befreit werden kann. Ee hendelt sich hier jedoch um Alkalisalze, im wesentlichen um Natriumchlorid und -carbonate Darüber hinaus muss die Destillation unter Druck oder unter Einleiten von Dampf erfolgen, um eine Wirkung zu zeigen und die Lösung des Metallsalzes hat noch einen Phenolgehalt in der Grössenordnung von 0,1 %.
Das erfindungsgemässe Verfahren bietet im Gegensatz dazu den Vorteil, dess es die Anwendung leichterer .Destillationsbedingungen gestattet und zu einer praktisch phenolfreien Hetallchloridlösung führt.
Bei der erfindungs^emässen Destillation ist die Minimalkonzentration an Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid kritisch. Sie liegt bei Magnesiumchlorid in der Grössenordnung von 25
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Gewichtsprozent, bezogen sur die gesemte, dem Verfahren unterworfene Menge,und bei Calciumchlorid in der Gröesenordnung von 32 Gewichtsprozent» Im allgemeinen wird vorzugsweise eine Konzentration gewählt, die etwas über diesen Werten liegt. Andererseits existiert für die wirkssae Durchführbarkeit des Verfahrens keine kritische obere Grenze. Dieser Wert wird lediglich durch die technischen Bedingungen der Verfahrensführung bestimmt. Die Destillation wird vorzugsweise bei Atmosphärendruck durchgeführt, weil die Anwendung von erhöhtem Druc.k nicht erforderlich ist, um die optimale Wirksamkeit des Verfahrens au erzielen.
Die als Kopfprodukt der Destillation erhaltenen Dämpfe enthalten das gesamte Phenol und die gesamte Chlorwasserstoffsäure, die in der Ausgangslösung gelöst waren und einen geringen Anteil Wasser. Diese Dämpfe werden teilweise kondensiert, indem sie auf eine Temperatur abgekühlt werden, welche die Abtrennung des Phenols in flüssiger Form und der Ohlorwasserstoffsäure in Gasform gestattet. Bei gegebener Zusammensetzung der erhaltenen Dampfphase kühlt men das Gemisch auf eine Temperatur 8b, die beispielsweise im Bereich von 20 bis 25° 0 liegen kann.
Nach dem Abkühlen auf eine tiefe Temperatur von etwa -20° C enthält die abgetrennte Chlorwasserstoffsäure nur noch geringe Spuren an Wasser und Phenol und kann als solche für zahlreiche industrielle Verwendungszwecke benutzt werden. Wenn
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allerdings eine chemisch reine Säure gewünscht wird, kann aan sie nach üblichen Methoden reinigen, beispielsweise durch Überleiten über eih Absorptionsmittel, wie Aktivkohle, Kieselgel etc. Nach einer anderen, dem Fachmann bekannten Möglichkeit, kenn man die so gewonnene gasförmige Chlorwasserstoff säure auch in Wasser absorbieren.
Die durch Kondensation der über Kopf abdestillierten Dämpfe erhaltene Flüssigkeit trennt sich in zwei Schichten Die untere Schicht besteht aus einer wässrigen Lösung von Phenol und Chlorwasserstoffsäure, die erneut der Destillation zugeführt werden kann« Die obere Schicht besteht aus dem Hauptteil des Phenols, das ursprünglich in der erfindungsgemäss behandelten, sauren phenolischen Lösung enthalten war. Dieses Phenol ist an Chlorwasserstoff säure und tfasser gesättigt; es enthält beispielsweise bei Kaumtemperatur etwa 10 Gewichtsprozent HCl und 15 Gewichtsprozent H2O, v/enn das erfindungsgemässe Verfahren zur Behandlung von Phenol enthaltendem Wasser dient, das wie erwähnt, bei der Herstellung vqn Diphnylol-. propen oder bei jeder anderen Synthese abgezogen wird, bei der Phenol in Gegenwart von Chlorwasserstoffsäure verwendet wird, lässt sich das an Ohiorwasserstoffsäure und ifesser gesättigte Phenol, welches durch Kondensation gemäss der Erfindung gewonnen, wird, direkt als solches für diese Herstellungsverfahren wiederverwenden. Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens ist es jedoch möglich, Phenol in reiner Form zu gewinnen, indem die kondensierte, Phenol enthaltende
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Schicht einet Destillation unterworfen wird. Des Phenol wird am unteren Ende der Kolonne abgezogen, während das Ueaser und die ChlorwasserBtoffeäure über Kopf abdestillleren und mit der bei der ersten Destillation gebildeten Dampfphase vereinigt werden können.
Daβ io Sumpf der ersten Destillation verbliebene Produkt besteht aus einer wässrigen Lösung von Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid. Diese Lösung enthält nur gewisse Spuren an W Ohlorvre sserot off säure, ihr Gehe It an Phenol ist gleich Null oder sehr gering und überschreitet einige Teile pro 1 Million Teile (p.p.m.) nicht. Diese Lösung kenn beispielsweise in einem Verdampfer behandelt werden, um das Wasser und das Pletallselz zu trennen. Wenn man v/ssser erhalten möchte, das vollkommen frei von Verunreinigung durch Phenol oder Chlorwasserstoff säure ist, kann men den Wasserdampf vor der Kondensation in eine Alkalilauge, wie eine Natriumhydroxydlösung, einleiten«
In der Praxis besteht eine bequeme Hassnehme zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens darin, das Calcium- oder Magnesiumsalz in Form einer wässrigen Lösung in das au behandelnde, phenolhaltige Wasser einzuführen· Selbstverständlich wird die Salzkonzentration dieser Lösung so eingestellt, dass die in der Gesamtmasse befindliche !!enge an Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid nicht unter den obengenannten Werten Iz^u'' Das zu reinigende Wasser und die wässrige Lösung des Mctell-
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Chlorids v/erden η urin el:;;'-. r..ii;oin-ri;id9r 7?r:;!J' c --.t α .u jncui eis Kopf der DestiJIstion2kolonne eingeführt..
Es ist möglich, in der otxii'e, in uuleher das Wnsser aus der am unteren Ende der Kolonne abgezogenen Lösung verdampft uiri, lediglich die V/8seermen£e r.bzutrennea, welche dem behandelten verunreinigten Wasser entspricht. Auf diese Weise lasst sich eine wässriG^ l.ör.un»; des Ketallsalzes göv:i:i;-:e:i, v.clchi die gleiche Konzentration v.'ie die ursprünglich eingeratzte Lösung" h8t. Die so erhaltene Lösung kann in die Destillation zurückgeführt werden.
Des erfindungsgemäsße Verfahren kann diskontinuierlich durchgeführt werden; es lässt sich jedoch vorteilhaft und in einfacher Weise im kontinuierlichen Betrieb anwenden.
Es gestattet, die iin Aujjgangeprodukt vorliegende Gesamtmenge an Wösser, XJhenol unl Ghlcrv/esserstoffsäure im reinen Zuctond aurückjsugeviinnen. Obwohl dieses Verfs'nrtn unter spezieller Bezugnahme suf wässrige Pfc3sen beschrieben v;urdot die bei der Herstellung von Diphc-nylolpropsn i: afc Ilen und abgezogen werden, ist es ersichtlichervreisc all^euain aui jede beliebige Art einer v/ässrigen Lösung von Phenol und -Jhlorwssserstof-fsäurs anwendbar.
Die nachstehenden Beispiele vercascliauliciien die erfindun^sgemäS8 erhaltenen Ergebnisse, ohne dass die Erfindung iorauf beschränkt sein soll«
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6AD ORIGINAL
i;oiL.pic ·. ..urdo I"* ßzinuv Vorrichtung durchgeführt, deren -ociioma in der· coiliegonden Figur 1 dorgaetellt ist. Die Vorrichtung enthalt eine Leitung 1 zum Einführen der au ■ jHJiüiidolnden rohen Lösung, eiae Leitung 2 für die Zufuhr der Metellchlori&lcsung, einen mit Führer versehenen Behälter J für die nischuni·: ler bei.Ior. Lör>urri;ont eino Dectillstionskolonne 4, deren Yc^: durch d:.e Leitung 5 mit den Kondensatoren \ L und 7 in Varbin iu::(i· οteht, von \io die gösf'-rmi^'G Chlorwasserstoff sü-ure türen liobr β zu der Apparatur geleitet wird» die für ihre weitere Behandlung vorgesehen ist, während des Kondensat durch 9 in den Abscheider IC fliesst. Die Leitung 11 gestattet es, lic· i:n Abscheider erhaltene obere Schicht in die Phenül-Seini.'ruiigrkoionn» 12 einzuführen, von v/o das Χβΐηβ Phe nol 13 wieder abgezogen wird. Der Kopf der Kolonne 12 1st durch Leitung 14 zo.tr. .V_i..?: öl .er. der HOl-H^-.-üäiapfe mit dem Kondensator 'S rerbuij U ■. 11 :i·:. nit einem öchieber versehene Rohrleitung 15 ire statt et o3, einen Teil des nicht gereinigten Phenols sbzusi&iiori. Dia ,-t:.tu:i;- IG verbindet den unteren Abschnitt des Atsciivi.-V-»rs raiw ,λ·.·:; i^i'-ol'-.ick.unKsrohr 1 für die Rückführung der L:us de:;. iMjscr.eiü'r: er.. ■Ite-ic-i unter.·'^n Schicht. Der üumpf der L-estiiigtic-nsKc.. -i :'.>.-. -· ißt ober 17 ^xt- dem Verdampfer 18 verbunden.: die .Leitui.j-; Ii «-eftsttet d83 überströmen von Wasserdampf in den Kondensator 2ü, eus dec aa& Wasser bei 21 abgesogen wird« Des untere Ende des Verdempfers 18 ist schliesslich nit einer Rohrleitung 22 versehen, eus der die Hetall-'/nloridlösung el -rezogar. und in die .Pum ρ ο 2J geführt v.-ird, vcn
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BAD ORfGINAL
dar sie in den Behälter 5 yurUckgefuhrfc :./lri.
In dieser Vorrichtung wurde v/ährend IGG stunden ein kontinuierliches Verfahren durchgeführt. Dabei wurde eine wässrige Lösung, die 24 Ga./ichtsproaent HOl und 5 Gewichtsprozent Phenol enthielt, in einer Mange von 417 kg/h unter Verwendung von Calciumchlorid behandelt;. Im Gleichgewicht betxug die Temperatur der Kolonne 4* die des Siedekolbens der
Kolonne 12 183° G und die Temperatur des Verdampfers 13 l?ü° C. Die Caleiurnchloridlösung, die eine Konzentration von 53 Gewichtsprozent hatte, wurde in einer Zusatzrate von 14-33 kg/h in den Behälter 3 eingeführt. Die Lösung: von CoOIp trat .mit einer Zuflussmengo von 1743 kg/h in den Verdampfer ein. Ihre Chloridkonsentration betrug 44 Gewichtsprozent und sie enthielt 1600 Teile ρco eine Million Teile Ohlorwssserstoffsaura und 0,5 Teile pro ~>ina Million Teile Phenol.
Durch Leitung 8 wurden 100 kg/h gasförmige öhlorwösser3toffsäure abgezogen, durch Leitung 13 wurden 20 kg/h reines Phenol und dUii'Ch Leibung 21 Wasser in einer Menge von 310 l/h abgezogan.
Beispiel 2
In der gleichen Vorrichtung, wie sie in Beispiel 1 beschrieben wurde, wurde während 100 Stunden ein kontinuierliches Ver-
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fahren zur Behandlung von 333 kg/h einer 30 Gewichtsprosent HOl und 5 Gewichtsprozent Phenol enthaltenden wässrigen Lösung unter Verwendung von Magnesiumchlorid durchgeführt.
Im Gleichgewicht betrug die. Temperatur im Siedekolben der Kolonne 4 130° C, die des Siedekolbens der Kolonne 12 185° 0 und die Temperatur des Verdampfers 18 135° G. Die Zuflussmenge der Magnesiuiachloridlösung in den Behälter 5 betrug 1420 kg/h bei einer Magneslumehloridkonzentration von 45 Gewichtsprozent. Die Zuflussaenge der in den Verdampfer W einfliessendea Lösung betrug 1636 kg/h bei einer Ohloridkonzentration von 39 #· Diese Lösung enthielt Chlorwasserstoffsäure in einer Menge von 1500 Teile pro eine Million Teile und Phenol in einer Menge von 3 Teilen pro eine Hillion Teile.
Durch Leitung 8 wurde gasförmige Chlorwasserstoffsäurθ in einer Menge von 100 kg/h, durch Leitung 13 reines Phenol in einer Menge von 16,6 kg/h und durch Leitung 21 rfasaer in einer Menge von 216 l/h abgezogen.
Patentansprüche
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Claims (6)

  1. Verfahren zur einstufigen Abtrennung von Phenol und Chlorwasserstoff säure eus ihrer gemeinsamen Lösung in Wasser« dadurch gekennzeichnet, dass men die wässrige Lösung von Phenol und Chlorwasserstoffsäure in Gegenwert von Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid destilliert und die erhaltenen Dämpfe teilweise kondensiert, wobei Chlorwasserstoff in Gasform und Phenol in flüssiger Form abgetrennt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass men eine Calciumchloridkonzentretion der gesam ten der Destillation zu unterwerfenden Hasse von mindestens 32 Gewichtsprozent einstellt. .
  3. 3. Verf ehren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man eine Hegnesiuiachloridkonzentration der gesamten, der Destillation zu unterwerfenden Masse von mindestens 25 Gewichtsprozent einstellt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Heta11chlorid in Form einer wässrigen Lösung in die zu behandelnde, Phenol und Chlorwasserstoff säure enthaltende Lösung einführt.
  5. 5· Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e η η -
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    zeichnet, dass man dos Wasser der nach der Destillation verbleibenden HetBllohloridlösiing teilweise oder vollständig verdampft und danach kondensiert«
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das in flüssiger Form gewonnene Phenol durch Destillation von Chlorwasserstoffsäure und Wasser befreit·
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DE19691958332 1968-11-27 1969-11-20 Verfahren zur einstufigen Abtrennung von Phenol und Chlorwasserstoffsaeure Pending DE1958332A1 (de)

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