DE19581585C2 - Sicherheitsgurtaufroller mit Gurtband-Klemmvorrichtung - Google Patents
Sicherheitsgurtaufroller mit Gurtband-KlemmvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsgurtaufroller mit Gurtband-
Klemmvorrichtung.
Es ist bereits bekannt, einen Sicherheitsgurt mit einer
Rückzugstrommel auszustatten, die dazu bestimmt ist, den
Sicherheitsgurt einzuziehen, wenn er sich nicht im Ge
brauch befindet. Es ist ebenfalls bereits vorgeschlagen
worden, Sicherheitsgurte mit sog. Gurtfängern auszustat
ten. Derartige Gurtfänger weisen ein Gehäuse auf, das den
Sicherheitsgurt umgibt und ein keilförmiges Teil enthält,
das in eine Position bewegt werden kann, in der das Teil
den Sicherheitsgurt erfaßt und festhält. Das keilförmige
Teil kann im Falle eines Unfalls in die den Sicherheits
gurt festhaltende Position bewegt werden, was dazu bei
trägt, zu vermeiden, daß sich der Sicherheitsgurt in unge
wollter Weise abrollen kann.
Bekannte Gurtfänger weisen ein Gehäuse auf, das in Form
eines Metallgußteils oder eines Kunststofformteils herge
stellt ist. Das Guß- oder Formteil bildet einen Durchgang,
durch den der Sicherheitsgurt hindurchgehen kann, wobei
der Durchgang eine erste ebene Wand hat, gegen die der
Sicherheitsgurt anliegt, und eine zweite gegenüberliegende
Wand, die in Richtung auf die erste Wand geneigt ist. Ein
keilförmiges Teil ist innerhalb des Gehäuses axial ver
schieblich gehalten. Eine Seitenfläche des keilförmigen
Teils liegt gegen die geneigte Wand an und kann sich längs
dieser bewegen, wenn sich das keilförmige Teil in die den
Sicherheitsgurt festhaltende Position bewegt. Wenn sich
das keilförmige Teil in der den Sicherheitsgurt festhal
tenden Position befindet, klemmt das Teil den Sicherheits
gurt gegen die genannte, ebene Wand fest.
Aus der GB 2 113 978 A ist eine Sicherheitsgurtanordnung für ein Kraftfahrzeug bekannt, mit
einer Rückzugseinrichtung für einen Sicherheitsgurt, wobei die Bewegung einer Aufroll
trommel unmittelbar auf ein keilförmiges Klemmteil wirkt, um dieses zu aktivieren bzw. zu
deaktivieren, so daß die Aufrolltrommel bei einem Aufprall blockiert wird. Aus der EP 0 056 894
ist ein Klemmgehäuse für eine Sicherheitsgurt-Aufrolleinrichtung bekannt, das an einem
Befestigungsarm befestigt ist, der seinerseits an der B-Säule des Fahrzeugs angebracht ist. Die
US 4,949,995 beschreibt eine konstruktiv einfache Befestigung der Klemmvorrichtung, bei
spielsweise einen hakenförmigen Bügel 7 (Fig. 1 und 3).
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Sicherheitsgurtaufroller bereit
zustellen, dessen Gehäuse einfach zu befestigen ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Sicherheitsgurtaufroller nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen und unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter
erläutert, wobei:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Sicherheitsgurtaufrollers zeigt;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Aus
führungsform nach Fig. 1 zeigt, wobei bestimmte Teile davon
erläutert sind;
Fig. 3 eine weitere, teilweise geschnittene Seitenansicht
zeigt, wobei weitere Teile der Anordnung nach Fig. 1 er
läutert sind;
Fig. 4 eine Schnittansicht eines Extrusionsteils zeigt, das
als Gehäuse verwendet wird, welches ein Teil der
Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist;
Fig. 5 eine stirnseitige Ansicht des Gehäuses zeigt, das aus
dem Extrusionsteil nach Fig. 4 besteht, wobei teilweise ein
Halteelement, ein zusätzliches Element, ein Keil und das
Gurtband eines Sicherheitsgurts dargestellt sind;
Fig. 6 eine schematische Ansicht zweier Teile eines
Sicherheitsgurtaufrollers vor dem Zusammenbau zeigt, wobei
manche Bereiche der Teile nicht dargestellt sind;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht zeigt, die die beiden
Teile nach Fig. 6 erläutert, nachdem sie miteinander ver
bunden worden sind;
Fig. 8 eine Seitenansicht eines weiteren Teils des
Sicherheitsgurtaufroller zeigt;
Fig. 9 eine Seitenansicht eines weiteren Teils zeigt;
Fig. 10 die Teile nach Fig. 8 und 9 zeigt, nachdem sie
miteinander verbunden sind;
Fig. 11 die in Fig. 7 gezeigten, zusammengesetzten Teile
sowie die in Fig. 10 gezeigten, zusammengesetzten Teile
jeweils vor dem Zusammenbau der Teile zeigt;
Fig. 12 die Teile nach Fig. 11 im miteinander verbundenen
Zustand zeigt; und
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer modifizierten
Ausführungsform des Sicherheitsgurtaufroller zeigt, die
ähnlich der nach Fig. 12 ist.
Fig. 1 bis 3 zeigen einen Sicherheitsgurtaufroller 1, der
einem Bolzen 2 befestigt ist. Der Sicherheitsgurtaufroller 1
ist in herkömmlicher, üblicher Weise ausgeführt. Der
Sicherheitsgurtaufroller 1 weist einen Mechanismus auf, der
im Falle eines Unfalls die Aufrollerwelle verriegelt, um zu
verhindern, daß sich der Sicherheitsgurt abwickeln kann.
Eine solche Anordnung ist bekannt.
Dem Sicherheitsgurtaufroller 1 ist eine Gurtband-
Klemmvorrichtung 4 zugeordnet.
Die Klemmvorrichtung 4 weist ein Gehäuse 5 in Form eines
metallischen Extrusionsteils auf, beispielsweise eines
Extrusionsteils aus Aluminium oder ähnlichem.
Das Extrusionsteil bildet einen mittigen, in axialer Rich
tung verlaufenden Durchgang 6 mit parallelen, einander,
gegenüberstehenden Seitenwänden. Wie am deutlichsten aus
Fig. 4 hervorgeht, ist eine Seitenwand 7 des Durchgangs 6 im
wesentlichen eben, während die gegenüberliegende Seitenwand
8 gezahnt ist.
Das das Gehäuse 5 bildende Extrusionsteil kann verschiedene
Verstärkungsteile 9, 10 aufweisen, die den Seitenwänden 7, 8
zugeordnet sind.
Das Gehäuse 5 wird relativ zum Sicherheitsgurtaufroller 1
mittels eines länglichen Bügels 11 aus Metall an Ort und
Stelle gehalten. Ein Endabschnitt des länglichen Bügels 11
weist eine Öffnung auf, durch die der Bolzen 2 hindurchgeht,
wobei dieser dem Sicherheitsgurtaufroller 1 am Fahrgestell
eines Motorfahrzeugs fixiert. Der andere Endabschnitt des
länglichen, metallischen Bügels 11 geht durch den mittigen
Durchgang 6 innerhalb des Extrusionsteils 5. Der Bügel 11
liegt benachbart zur ebenen Seitenwand 7 und endet in einem
Haken 12, der das Gehäuse 5 erfaßt, um dieses in seiner
Stellung zu halten.
Ein Klemm-Keil 13 befindet sich innerhalb des Durchgangs 6.
Er hat eine Fläche 14, die benachbart zu einer Seite des
Gurtbandes 3 liegt, der durch den Durchgang 6 hindurchgeht.
Die andere Seite des Gurtbandes 3 verläuft benachbart zu dem
metallischen Bügel 11. Die Fläche 14 ist mit einer Anzahl
von Zähnen 15 versehen, die dazu bestimmt sind, das Gurtband
3 zu erfassen.
Die Seitenfläche 16 des Klemm-Keils 13, die gegenüber der
Fläche 14 liegt, ist unter einem Winkel geneigt angeordnet.
Der Klemm-Keil 13 ist mit einem vorstehenden Ansatz 17
versehen, der über ein Verbindungsstück 18 mit einem
innerhalb des Sicherheitsgurtaufrollers 1 angeordneten
Mechanismus verbunden ist, der dazu bestimmt ist, den Klemm-
Keil 13, wie nachfolgend noch im einzelnen erläutert wird,
in eine Klemm-Position zu bewegen. Ein Federelement 19 ist
zwischen dem Endabschnitt dem Gehäuse 5 und dem Vorsprung 17
angeordnet, um den Klemm-Keil 13 elastisch in eine gelöste
Position vorzuspannen, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
In dem innerhalb des Gehäuses 5 gebildeten Durchgang 6 ist
ein zusätzliches keilförmiges Element 20 enthalten, das aus
Metall oder aus einem zähen Kunststoffmaterial hergestellt
sein kann. Das zusätzliche Element 20 hat eine gezahnte
Fläche 21, die dazu bestimmt ist, gegen die gezahnte
Seitenwand 8 des Durchgangs 6 anzuliegen. Das zusätzlich
Element 20 hat weiterhin eine geneigte Fläche 22, die gegen
die geneigte Fläche 16 des Klemm-Keils 13 anstößt und diese
führt. Wie am deutlichsten aus Fig. 5 hervorgeht, weist das
zusätzliche Element 20 weiterhin Seitenteile 23, 24 auf, die
quer über den Durchgang 6 innerhalb des Gehäuses 5 verlaufen
und gegen die Seiten des metallischen Bügels 11 anstoßen,
wodurch der Bügel 11 fest in seiner Stellung gehalten wird.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist der Klemm-Keil 13 benachbart
zu dem zusätzlichen Element 20 angeordnet, wobei seine
Fläche 14, die die Zähne 15 trägt, zum Gurtband 3 einen
Abstand aufweist. Demnach kann der Gurtband 3 ungehindert
durch die Klemmvorrichtung 4 laufen, wenn sich die Teile in
der dargestellten Ausgangsposition befinden. Die Seitenteile
23, 24 des zusätzlichen Elements 20 erstrecken sich, wie aus
Fig. 1 ersichtlich ist, in Richtung auf den
Sicherheitsgurtaufroller 1 und sind daran mittels geeigneter
Befestigungsmittel (Vorprünge (25, 26) gehalten.
Wenn sich die Anordnung im erläuterten Zustand befindet,
wobei sich der Klemm-Keil 13 in der gelösten Stellung
befindet, kann sich das Gurtband 3 ungehindert bewegen. Im
Falle eines Unfalls veranlaßt ein Mechanismus innerhalb des
Sicherheitsgurtaufrollers 1, der auf eine Verzögerung
anspricht, die über eine vorbestimmte Grenze hinausgeht, den
Ansatz 17 des Klemm-Keils 13 dazu, daß dieser gegen die
Kraft der Feder 19 bewegt wird. Dies veranlaßt die geneigte
Fläche 16 des Keils dazu, an der geneigten Fläche 22 des
zusätzlichen Elements 20 entlang zu gleiten, wodurch die
Fläche 14 des Klemm-Keils 13, die mit den Zähnen 15 versehen
ist, mit dem Gurtband 3 in Berührung gebracht wird. Wenn
dann am Gurtband 3 gezogen wird, wird der Klemm-Keil 13 das
Gurtband 3 zwischen der Fläche 14 des Klemm-Keils 13 und dem
Bügel 11 festgeklemmt. Jegliche Zugkraft, die auf das
Gurtband 3 wirkt, wird an das Gehäuse 5 und von dort über
den Bügel 11 an den Befestigungsbolzen 2 übertragen. Im
Falle eines Unfalls wird somit keinerlei Last, die auf das
Gurtband 3 einwirkt, an den Sicherheitsgurtaufroller 1 oder
an das Gehäuse 5 des Sicherheitsgurtaufroller 1 übertragen.
Nachfolgend sei auf Fig. 6 bis 13 Bezug genommen, in denen
eine leicht abgeänderte Ausführungsform der Erfindung er
läutert ist. Die Figuren zeigen den Zusammenbau der unter
schiedlichen Teile.
Ein Sicherheitsgurtaufroller 31 ist im wesentlichen in
bekannter Weise aufgebaut und weist zwei mit gegenseitigem
Abstand angeordnete, nach vorn vorstehende Ansätze auf, von
denen nur einer, der mit 32 bezeichnet ist, dargestellt ist.
Die Ansätze 32 sind jeweils auf einer Seite eines offenen
Auslaufs angeordnet, aus dem ein Gurtband 33 herauskommt.
Die Innenfläche eines jeden Ansatzes 32 ist mit
verschiedenen Vorsprüngen 34 versehen. Das Gehäuse des
Sicherheitsgurtaufrollers 31 kann aus Kunststoffmaterial
hergestellt sein, da es an der Kraftübertragung vom Gurtband
33 an das Fahrgestell des Fahrzeugs im Falle eines Unfalls
nicht beteiligt ist.
Ein weiteres Teil 35 weist zwei mit gegenseitigem Abstand
angeordnete Ansätze auf, von denen nur einer, der mit 36
bezeichnet ist, dargestellt ist. Der Ansatz 36 weist an
seiner Außenfläche eine vorstehende Ausformung 37 auf. Die
Ausformungen auf den Ansätzen 36, die sich auf dem Teil 35
befinden, sind dazu bestimmt, in die Vorsprünge 34
einzugreifen, die sich auf den Ansätzen 32 des
Sicherheitsgurtaufrollers 31 befinden.
Das weitere Teil 35, das aus Kunststoff hergestellt sein
kann, trägt zwei vorstehende Arme 38, die an den Ansätzen 36
gehalten, aber relativ zu den Ansätzen 36 nach innen hin
versetzt angeordnet sind. Quer zwischen den Armen 38
erstreckt sich ein keilförmiges Teil 39, das dem
zusätzlichen Element 20 entspricht und eine geneigte Fläche
sowie eine ebene, mit einer Anzahl von Zähnen versehene Flä
che aufweist.
Das weitere Teil 35 wird an dem Sicherheitsgurtaufroller 31
befestigt, indem das Teil, wie mit Pfeil 40 angegeben, nach
oben bis zum Eingriff mit dem Sicherheitsgurtaufroller 31
aufgeschoben wird. Die vorstehende Ausformung 37, die auf
dem Teil 39 angeordnet ist, erfaßt in verriegelnder Weise
die Vorsprünge 34, die sich auf den Ansätzen 32 des
Sicherheitsgurtaufrollers 31 befinden. Die beiden Teile
haben im miteinander verbundenen Zustand das in Fig. 7
dargestellte Erscheinungsbild.
Nunmehr auf Fig. 8 Bezug nehmend, ist ein metallischer Bügel
50 dargestellt, der an einem Ende einen Haken 51 aufweist.
Eine verstärkte Öffnung 52 ist am anderen Ende des Bügels 50
ausgebildet, um einen Bolzen zur Befestigung des Bügels 50
an einem Verankerungspunkt eines Fahrzeugs aufzunehmen.
Fig. 9 zeigt ein Gehäuse 60, das im wesentlichen mit dem in
Fig. 4 erläuterten Gehäuse 5 identisch ist.
Fig. 10 erläutert die Teile nach Fig. 8 und 9, wenn sich
diese im miteinander verbundenen Zustand befinden. Der Haken
51 des Bügels 50 ist mit einer der Versteifungen in Eingriff
gebracht worden, die einen Teil des Gehäuses 60 bilden.
Fig. 11 erläutert die Baugruppen nach Fig. 7 und 10, die zur
Verbindung miteinander in Ausrichtung gebracht sind. Die den
Bügel 50 im Gehäuse 60 umfassende Baugruppe wird in Fig. 11
nach links bewegt, wobei sich der Bügel 50 somit unterhalb
des Sicherheitsgurtaufrollers 31 befindet. Die nach vorn
vorstehenden Arme 38, die sich auf dem weiteren Teil 35
befinden, welches auf dem Sicherheitsgurtaufroller 31
gehalten ist, gehen in den sich axial erstreckenden
Durchgang im Gehäuse 60, der dem unter Bezugnahme auf Fig. 4
beschriebenen Durchgang 6 entspricht, hinein. Ein Klemm-
Keil, der unmittelbar dem Klemm-Keil 13 entspricht, wird in
seine Position innerhalb des Durchgangs gebracht, wenn die
Elemente miteinander verbunden werden, wobei der Klemm-Keil
einen vorstehenden Ansatz aufweist, der dem Ansatz 17
entspricht und mit einem Verbindungsteil, das dem
Verbindungsteil 18 entspricht, und daher mit einem innerhalb
des Sicherheitsgurtaufrollers 31 angeordneten Mechanismus
verbunden wird, der dazu bestimmt ist, das Klemm-Keil in die
Klemm-Stellung zu bewegen. Ein dem Federelement 19
entsprechendes Federelement ist ebenfalls vorhanden.
Eine vollständige Anordnung, die der nach Fig. 12 ent
spricht, ist perspektivisch in Fig. 13 dargestellt.
Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kann in relativ
einfacher Weise zusammengesetzt werden. Der Bügel 12 bzw. 50
kann in einfachster Weise mit dem Gehäuse, das aus einem
Aluminium-Extrusionsteil besteht, verbunden werden, wobei
eine Teilbaugruppe entsteht. Diese Teilbaugruppe kann an
schließend mit dem Sicherheitsgurtaufroller und dem
zusätzlichen Element verbunden werden, welches im
Zusammenwirken mit dem extrudierten Gehäuse die geneigte
Fläche bereitstellt, entlang der sich der Keil bewegen kann.
Die Verbindung des zusätzlichen Teils, das die geneigte
Fläche trägt, entlang der sich der Keil bewegen kann, mit
dem übrigen Teil des Gehäuses des Sicherheitsgurtaufrollers
kann eine relativ einfache, aufschiebbare, einschnappende
Verbindung sein, wie in den Ausführungsformen nach Fig. 6
bis 13 erläutert ist.
Claims (11)
1. Sicherheitsgurtaufroller mit Gurtband-
Klemmvorrichtung, wobei die Klemmvorrichtung (4) ein
Gehäuse (5) aufweist, das aus einem Extrusionsteil aus
Metall hergestellt ist und einen Durchgang (6) definiert,
der parallele einander gegenüberstehende Seitenwände (7,
8) aufweist, durch den das Gurtband (3) hindurch
verläuft, und wobei die Klemmvorrichtung (4) weiter einen
innerhalb des Durchganges (6) befindlichen Klemm-Keil
(13) aufweist, der aus einer Auslösestellung in eine das
Gurtband (3) fassende Stellung beweglich ist, und wobei
in dem Durchgang (6) ein zusätzliches keilförmiges
Element (20) vorgesehen ist, an dessen geneigter Fläche
(22) der Klemm-Keil (13) entlanggleiten kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (5) an einem Teil der Karosserie mittels
eines Bügels (11) befestigt ist, dessen eines Ende (12)
die Form eines Hakens (12) hat, der eine Seitenwand (7)
des Gehäuses (5) erfaßt, dessen Mittenabschnitt durch den
Durchgang (6) hindurchführt und dessen anderes Ende mit
einem Teil der Karosserie des Kraftfahrzeuges verbunden
ist.
2. Sicherheitsgurtaufroller nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Extrusionsteil aus Aluminium
besteht.
3. Sicherheitsgurtaufroller nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Extrusionsteil mit
Verstärkungsmitteln (9, 10) versehen ist, die den ein
ander gegenüberliegenden Seitenwände (7, 8) des Durch
lasses (6) verstärken.
4. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (8)
des Durchlasses (6) an die das zusätzliche keilförmige
Element (20) anstößt, ein gezahntes Profil aufweist,
wobei die entsprechende Fläche (21) des zusätzlichen
keilförmigen Elementes (20) ein entsprechend gezahntes
Profil aufweist.
5. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein einziger
Befestigungsbolzen (2) vorgesehen ist, um den
Sicherheitsgurtaufroller (1) und den Bügel (11) an der
Karosserie zu befestigen.
6. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sicherheitsgurtaufroller (1) mit Mitteln versehen ist,
die bei Betätigung den Klemm-Keil (13) in die eine
Position bewegt, in der der Klemm-Keil (13) das Gurtband
(3) des Sicherheitsgurtes erfaßt.
7. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Federmittel (19)
vorgesehen sind, die den Klemm-Keil (13) in eine Position
vorspannen, in der dieser das Gurtband (3) nicht erfaßt.
8. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche
keilförmige Element (20) Seitenteile (23, 24), aufweist,
die quer über den Durchgang (6) verlaufen, wobei sie den
Bügel (11) umfassen und festhalten und Vorsprünge (25,
26) aufweisen, die an dem Sicherheitsgurtaufroller (1)
befestigt sind.
9. Sicherheitsgurtaufroller nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß keilförmige Element
(35) Ansätze (36) aufweist, die mit Ausformungen (37)
versehen sind, wobei die Ansätze (36) mit an dem
Sicherheitsgurtaufroller (31) ausgebildeten Vorsprüngen
(34) zusammenwirken.
10. Sicherheitsgurtaufroller nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die miteinander zusammenwirkenden
Ausformungen (37) aufschiebbare, einschnappende
Ausformungen sind.
11. Verfahren zum Zusammensetzen einer Anordnung nach
einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch die
Schritte:
- - Befestigen des Extrusionsteils (Gehäuse (5)) am Bügel (11) durch In-Eingriff-Bringen des Hakens (12) des Bügels (11) mit einem Abschnitt (7) des Gehäuses, und
- - anschließendes In-Eingriff-Bringen des Bügels (11) mit dem Sicherheitsgurtaufroller (1).
- - Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem In-Eingriff-Bringen des Bügels (11) mit dem Sicherheitsgurtaufroller (1) das zusätzliche keilförmige Element (20, 35) mit dem Sicherheitsgurtaufroller (1) verbunden wird, wobei das keilförmige Element (20, 35) in den Extrusionsteil (Gehäuse (5)) gelangt, wenn der Bügel (11) mit dem Sicherheitsgurtaufroller (1) in Eingriff gebracht wird.
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