DE19580102C2 - Unterwasserkupplung mit Metalldichtungen - Google Patents
Unterwasserkupplung mit MetalldichtungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Kupplungen,
die bei Unterwasserbohrungen und -produktionseinsätzen
verwendet werden, und betrifft
eine Unterwasser-Hydraulikkupplung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Unterwasser-Hydraulikkupplungen verwendete weiche Dich
tungen haben zahlreiche Nachteile, von denen die hauptsächlichen
sind: 1) das Unvermögen der Dichtung, der zerstörenden
Wirkung der Unterwasserumgebung für längere Zeitspannen
zu widerstehen, und 2) das Unvermögen der weichen
Dichtungen, höhere Drücke zu halten, mit denen das Hydrauliksystem
beaufschlagt wird.
Es steht eine Metalldichtung zur Verfügung, die den zer
störerischen Wirkungen der Umgebung und den höheren Drücken
besser widersteht. Diese Dichtung ist eine Druckdichtung,
die zwischen dem Ende des Steckteils der Kupplung und dem
inneren Ende der großen Bohrung im Aufnahmeteil positioniert
ist. Wenn das Steckteil in das Aufnahmeteil eingesetzt
wird, wird die Metalldichtung zwischen den beiden
Teilen gestaucht und die Abdichtung zwischen beiden bewirkt.
Wegen der Stauchung kann die Dichtung nur einmal
verwendet werden. Wenn die Kupplung aus irgendeinem Grund
getrennt wird, kann die einmal gestauchte Dichtung durch
eine neue Dichtung ersetzt werden. Ein Beispiel für eine
derartige Kupplung ist in US-PS 3,918,485 gezeigt.
Ein anderer Typ Hydraulikkupplung mit einer Metalldichtung
ist in US-PS 4,637,470 offenbart. Bei ihr sitzt
eine V-förmige Metalldichtung in dem Aufnahmeteil
und wird nur wirksam, wenn sie durch den Druck von der
Stirnfläche des Steckteils fest zusammengedrückt wird. Das
heißt, daß beträchtliche Kräfte benötigt werden, um die Kupplung
zuerst zu verriegeln und sie unter dem
notwendigen Druck verriegelt zu halten. Diese Konstruktion
könnte schon bei geringfügiger Trennung des Steck- und Auf
nahmeteils leck werden, was wegen der Innendrücke, wenn
jede Hydraulikleitung unter Druck steht,
ein Problem ist. Die Kupplung mit
V-Dichtung erfordert einen Vorlastmechanismus, um eine
Trennung der Kupplungsteile zu verhindern. Extrem enge Tole
ranzen sind sowohl für die Kupplungen als auch für die
Verteilerplatte erforderlich. Die Kupplung mit V-Dichtung
ist im Prinzip wiederverwendbar und die Kupplung kann mehr
als einmal gekuppelt und entkuppelt werden, ohne daß die
Dichtung ausgewechselt werden muß. In der Praxis jedoch
würde die V-Dichtung ziemlich oft herausspringen oder zur
Seite schnellen, wenn die Kupplung getrennt wird. Wenn die
Kupplung wieder verbunden wird, ohne die V-Dichtung wieder
in Position zu bringen, würde die Kupplung im Betrieb zerstört
werden.
In der US-PS 4,694,859 ist eine Unterwasser-Hydraulik
kupplung mit einer radialen Metalldichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart. Diese
Kupplung hat eine wiederverwendbare radiale Metalldichtung,
die mit dem Umfang des Steckteils in Eingriff gelangt,
wenn dieses im Aufnahmeteil positioniert wird.
Zu den Vorteilen dieser Konstruktion gehört, daß sie
keinen Vorlastmechanismus benötigt, gegenüber Bewegung der
zwei Kupplungshälften relativ zueinander tolerant ist und
zwischen den Kupplungen und den Verteilerplatten größere
Toleranzen erlaubt.
In US-PS 4,832,080, US-PS 5,099,882 und US-PS 5,277,225
sind Unterwasser-Hydraulikkupplungen gezeigt, die wenigstens
zwei radiale Metalldichtungen zum Abdichten zwischen
dem Steckteil und der Aufnahmekammer des Aufnahmeteils haben.
Es sind durch Druck aktivierte Dichtungen gezeigt, die
so geformt sind, daß sie zwischen den Steck- und Aufnahmeteilen
radial abdichten, und die Kupplungen sind für die
Fluidkommunikation über zueinander passende Radialkanäle
und den Ringraum zwischen den Teilen druckausgeglichen.
In der US-PS 5,015,016 ist eine Unterwasser-Hydraulik
kupplung gezeigt, die eine ringförmige Metalldichtung mit V-
förmigem Querschnitt hat. Eine zylindrische Hülse hält die
Dichtung an ihrem Platz. Beim Einsetzen des Steckteils in
die Kupplung berührt die Stirnfläche des Steckteils die
Lippe der V-Dichtung, die die V-Dichtung leicht zusammendrückt,
um die Dichtung vor dem Unterdrucksetzen der Kupplung
vorzuspannen. Wenn das System mit Druck belastet ist,
wird die Hülse auf das Steckteil gedrückt, um die V-Dichtung
am Steckteil zu halten. Das Unterdrucksetzen zwingt
die V-Dichtung dazu, sich in Längsrichtung gegen die Stirnfläche
des Steckteils und die innenliegende Schulter des
Hülsenelementes auszudehnen.
Ausgehend von der aus US-PS 4,694,859 bekannten Kupplung
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Kupplung so
auszugestalten, daß sie unter Beibehaltung einer einfachen
Bauweise eine verbesserte und zuverlässigere Abdichtung
auch bei besonders hohen Innen- und Außendrücken gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist im Anspruch 1
angegeben. Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte
weitere Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung vereint die Vorteile einer radialen Metall
dichtung und einer Stirnflächendichtung zwischen den Kupplungsteilen,
wobei die Metalldichtungen auch bei wiederholtem
Lösen und Zusammenfügen der Kupplung wiederverwendet
werden können. Die Verwendung zweier durch Druckbeaufschlagung
aufweitbarer Metalldichtringe mit unterschiedlicher
Wirkrichtung, nämlich radial bzw. axial, hat den besonderen
Vorteil, daß der axial abdichtende Dichtring nicht nur etwaiges
Hydraulikfluid zurückhalten kann, das am ersten, radial
wirkenden Metalldichtring vorbeigepreßt wird, sondern
auch von außen zwischen Steckteil und Aufnahmeteil einsickerndes
Meerwasser, auch bei hohem Unterwasserdruck, zurückhält
und daran hindert, den radial wirkenden Metalldichtring
zu erreichen und zusammenzudrücken.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand
der folgenden Figuren im einzelnen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 das Steckteil und das Aufnahmeteil der Kupplung,
wobei das Steckteil teilweise in die Bohrung des Aufnahmeteils
eingesteckt ist, in einer Ansicht im Schnitt;
Fig. 2 die Dichtungen, die bei der Kupplung verwendet
werden, im Schnitt, in einem Zustand, bevor das Steckteil
vollständig in die Bohrung des Aufnahmeteils eingesetzt
ist; und
Fig. 3 die Dichtungen, die bei der Kupplung verwendet
werden, in einer Darstellung im Schnitt, wobei das Steckteil
vollständig in die Bohrung des Aufnahmeteils eingesteckt
ist.
In der Fig. 1 sind das Steckteil 10 und das Aufnahmeteil 20
im Schnitt dargestellt, und zwar so, daß das Steckteil
teilweise in die Bohrung des Aufnahmeteils eingesteckt ist.
Das Steckteil 10 ist an einer Verteilerplatte 11 mittels
Verschraubung 41 oder sonstigen Mitteln, wie beispielsweise
Bolzenschrauben, befestigt. Das Aufnahmeteil 20 ist an einer
zweiten Verteilerplatte 21 mittels einer Verschraubung
oder sonstigen Mitteln befestigt. Techniken zum Befestigen
der Teile an solchen Platten sind dem Fachmann allgemein
bekannt.
Das Steckteil 10 hat, wie in der Fig. 1 gezeigt, einen
Sockel 31, der in die Verteilerplatte 11 eingeschraubt ist.
Daran anschließend befindet sich ein Flansch 42 und eine abgeschrägte
Schulter 43. Die Schulter 43 ist nach unten zum Abschnitt
44 der zylindrischen Wand des Steckteils abgeschrägt, eine äußere
Schulter 38 bildet eine stufenweise Verringerung des Außen
durchmessers, und ein zweiter Abschnitt 37 der Steckteilwand endet
an der Stirnfläche 45 des Steckteils. Die zylindrische
Steckteilwand ist für ein Verschieben innerhalb des Aufnahmeteils,
wie im folgenden erläutert, ausgebildet. Bei einer
bevorzugten Ausführungsform hat die Wand verschiedene
Außendurchmesser.
Das Steckteil ist auch mit einer mittleren Bohrung
32 versehen. Die Bohrung 32 kann in ihrem Verlauf
durch das Steckteil 10 verschiedene Durchmesser
änderungen haben. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
hat das erste Ende der mittleren Bohrung einen Innen
gewindeabschnitt 50 zum Anschließen einer Hydraulikleitung.
Anschließend an den Gewindeabschnitt befindet sich ein
zylindrischer Durchlaß 51, der sich in Längsrichtung innerhalb
des Steckteils erstreckt und an einem Ventilsitz
66 endet, der eine abgeschrägte Schulter ist.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist die Ventilgliedanordnung
des Steckteils verschiebbar in der mittleren Bohrung
32 aufgenommen und umfaßt
ein hohles, zylindrisches Ventilglied 64, dessen
Außendurchmesser so dimensioniert ist, daß es innerhalb der
zylindrischen Bohrung 32 verschiebbar ist. Das Ventilglied
hat eine konische Form und ist so dimensioniert, daß es auf
dem Ventilsitz 66 am Ende der Bohrung im Steckteil aufsitzen
kann. Eine Wendelfeder 71 dient dazu, das
Ventilglied 64 gegen den Ventilsitz 66 in eine geschlossene
Position vorzuspannen. Die Wendelfeder 71 ist in der
zylindrischen Bohrung 32 angeordnet und mittels eines Feder
bundes 72 verankert, der durch einen Bund-Sprengring 73
an seiner Position gehalten ist.
Das Aufnahmeteil 20 hat einen Sockel 90, der nach Bedarf in
eine Verteilerplatte 21 eingeschraubt wird. Das Aufnahmeteil
20 hat auch eine Schulter 91, die in der Nähe des Sockels
90 und des zylindrischen Hauptteils 92 liegt. Die zentrale
Bohrung 81 hat mehrere Durchmesseränderungen über ihren
Verlauf in Längsrichtung axial durch
das Aufnahmeteil 20. An einem ersten oder äußeren Ende der
zentralen Bohrung 81 ist ein innenliegender Gewindeabschnitt
95 vorgesehen, um eine mit einem Gewinde versehene Hydraulik
leitung anschließen zu können. Der Gewindeabschnitt 95
der zentralen Bohrung 81 endet an einem zylindrischen
Durchlaß 96, in welchem eine Ventilanordnung veschiebbar
aufgenommen ist. Der zylindrische Durchlaß 96 endet an
einem Ventilsitz 106 für die Anlage des Ventilglieds 104.
Innerhalb des Ventilsitzes befindet sich eine zylindrische
Aufnahmekammer 107. In der Aufnahmekammer wird das
Steckteil 10 verschiebbar aufgenommen. Wie in der Fig. 1
gezeigt, werden, wenn die Ventilglieder miteinander in Kontakt
stehen, die Ventile zwangsweise in die geöffneten Positionen
gebracht, so daß zwischen dem Steckteil und dem
Aufnahmeteil ein Fluid strömen kann.
Die Ventilanordnung des Aufnahmeteils 20 hat ein Ventilglied
104, das verschiebbar in dem zylindrischen Durchlaß 96 des
Aufnahmeteils 20 aufgenommen ist. Das Ventilglied 104 hat im
allgemeinen eine konische Form, um auf dem Ventilsitz 106
aufzusitzen. Um das Ventil in die geschlossene Position
vorzuspannen, ist eine Feder 119 zwischen der
Schulter des Ventils und einem Federbund 120 mit einem
Bundsprengring 121 in der Bohrung des Aufnahmeteils vorgesehen.
Die Ventile des Aufnahmeteils und des Steckteils
sind vorzugsweise bezüglich ihrer Bauteile und Funktionsweise
identisch.
Es wird nun auf die Fig. 2 Bezug genommen, in der die Dich
tungen in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung im einzelnen gezeigt sind. In der Aufnahmebohrung
107 des Aufnahmeteils befinden sich Abschnitte mit verschiedenen
Innendurchmessern zur Positionierung eines Paares hohler,
druckbeaufschlagter Metalldichtunen. An dem am weitesten innen
liegenden Ende der Aufnahmebohrung ist ein zylindrischer
Abschnitt 54 so dimensioniert, daß in ihm das zweite Ende
37 der Steckteilwand verschiebbar aufgenommen ist. Am am weitesten
außenliegenden Ende der Aufnahmebohrung ist der zylindrische
Abschnitt 56 so dimensioniert, daß in ihm das
erste Ende 44 der Steckteilwand verschiebbar aufgenommen ist.
Der zylindrische Abschnitt 54 endet an einer innenliegenden
Schulter 46, die eine Fläche zum Positiionieren einer hohlen
Metalldichtung 48 schafft. Die hohle Metalldichtung ist
vorzugsweise eine C-förmige Metalldichtung, die druckbeaufschlagt
ist, um sich sowohl radial nach innen gegen die
Sondenwand des Steckteils als auch radial nach außen gegen
die Aufnahmebohrung im Bereich des zylindrischen Abschnittes
55 auszudehnen. Falls gewünscht, kann die Metalldichtung 48
so dimensioniert sein, daß sie entweder mit der Aufnahmebohrung
am Abschnitt 55 oder mit dem zweiten Ende 37
der Steckteilwand eine geringe radiale Preßpassung hat. Es ist
beabsichtigt, daß die Metalldichtung 48 eine Fluidabdichtung
aufgrund des Hydraulikfluiddrucks innerhalb der Kupplung
selbst bewirkt. Die Metalldichtung ist vorzugsweise
aus einem dünnen Metall hergestellt, das ausreichend flexibel
ist, um den wiederholten Verwendungen ohne Ermüdungserscheinungen
zu widerstehen. Solche Dichtungen sind von entsprechenden
Herstellern erhältlich.
Um die Metalldichtung 48 bei der Trennung vom Steckteil und
Aufnahmeteil in ihrer Position zu halten, ist oberhalb der
Dichtung eine Beilagscheibe 47 positioniert. Die Beilagscheibe
47 wird mit einem Halteclip 49 in ihrer Position
gehalten. Der Halteclip 49 ist vorzugsweise so geformt, daß
er in eine Nut in der Aufnahmebohrung eingreift, obwohl
andere Methoden, wie beispielsweise Verschraubung, verwendet
werden können, um das Befestigungselement oder andere Mittel
zum Halten der Metalldichtung 48 und/oder der Beilagscheibe
47 in ihrer Position festzulegen. Alternativ kann
die Beilagscheibe 47 weggelassen werden und es können ein
Befestigungselement oder andere Mittel als einziger Mechanismus
zum Halten der Metalldichtung 48 in ihrer Position
verwendet werden.
In der Aufnahmebohrung 107 weiter nach außen befindet sich die
Schulter 58 zur Positionierung
der zweiten hohlen Metalldichtung 60. Die zweite
hohle Metalldichtung 60 ist ähnlich wie die erste hohle
Metalldichtung 48, aber so ausgebildet,
daß sie in Längs- oder Axialrichtung zusammengedrückt
werden kann. Wie bei der bevorzugten Ausführungsform
gezeigt, ist die Metalldichtung 60 auch flexibel,
um in Abhängigkeit vom Fluiddruck in
Axialrichtung abzudichten, wobei der Druck die Dichtung
so belastet, daß diese gegen die nach innen vorspringende
Schulter 58 in der Aufnahmekammer und die nach außen vorspringende
Schulter 38 des Steckteils aufgeweitet wird. Die Metalldichtung
60 wird durch einen Halteclip 61 zurückgehalten, der
so geformt ist, daß er in eine Nut in der Aufnahmebohrung
paßt. Andere Haltemittel, wie beispielsweise ein mit einem
Gewinde versehenes Halteelement, können verwendet werden,
um die Metalldichtung zurückzuhalten, so daß sie wiederholt
verwendet werden kann.
Die hohle Metalldichtung 60 kann eine C-förmige Dichtung,
eine U-förmige Dichtung oder eine V-förmige Dichtung sein,
die zwischen der äußeren Schulter 38 des Steckelementes und
der innenliegenden Schulter 58 des Aufnahmeteils eine
Dichtung zwischen den Stirnflächen bildet. Derartige Dichtungen
werden auf dem Markt von mehreren
Herstellern angeboten.
Die Aufnahmekammer 107 des Aufnahmeteils hat auch eine Nut
77 für eine elastomere Reservedichtung 76, wie sie in den
Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Die elastomere Reservedichtung
kann eine Schwalbenschwanzdichtung sein, wie in den US-PS
4,900,071 und 5,052,439 offenbart, um dazu beizutragen,
zu verhindern, daß die Dichtung in der Aufnahmebohrung
implodiert, wenn das Steckteil herausgezogen wird. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
hat die Wand des Steckteils jedoch eine schmale
Stufe 57 an ihrem Außendurchmesser, um dazu beizutragen,
die Implosion zu verhindern, indem die elastomere Dichtung
76 mit Unterwasserdruck ausgeglichen wird, wenn das Steckteil
aus der Aufnahmekammer entfernt wird.
Wie gezeigt, beseitigt die vorliegende Erfindung die Not
wendigkeit für jegliche externe Vorlasteinrichtungen oder
Federringe zum Vorbelasten einer der Metalldichtungen.
Statt dessen wird die hohle Metalldichtung 60 vor dem Unter
drucksetzen leicht zusammengedrückt, denn der Leitungsdruck
dient dazu, die Metalldichtung 60 aufzuweiten, damit
sie zwischen der Außenschulter 38 des Steckteils und
der Innenschulter 58 in der zylindrischen Bohrung des Auf
nahmeteils eine Dichtung bildet. Gleichzeitig wird die Metall
dichtung 48 mit Druck beaufschlagt, um sich in radialer
Richtung auszudehnen und mit der zylindrischen Außenfläche
des Steckteilkörpers und der zylindrischen Bohrung des
Aufnahmeteils zusammenzuwirken. Beide Dichtungen sind wieder
verwendbar, weil sie bei Trennung des Steckteils von dem
Aufnahmeteil der Kupplung an ihrem Platz zurückgehalten
werden.
Claims (7)
1. Unterwasser-Hydraulikkupplung mit
einem Aufnahmeteil (20) mit einer Aufnahmebohrung (81),
einem Steckteil (10), das in die Aufnahmebohrung (81) einsteckbar ist, und
einer ersten ringförmigen hohlen Metalldichtung (48), die in der Aufnahmebohrung (81) angeordnet ist und die Umfangsfläche der Aufnahmebohrung (81) in Radialrichtung gegen die Umfangsfläche des eingesteckten Steckteils (10) abdichtet und durch Beaufschlagung mit dem in der Kupplung herrschenden Fluiddruck in Radialrichtung zur Verstärkung der Dichtkraft aufweitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite ringförmige hohle Metalldichtung (60) auf einer Ringschulter (58) in der Aufnahmebohrung (81) angeordnet ist und diese Ringschulter (58) in Axialrichtung gegen eine Ringschulter (38) des eingesteckten Steckteils (10) abdichtet und durch den in der Kupplung herrschenden Fluiddruck in Axialrichtung zur Verstärkung der Dichtkraft aufweitbar ist.
einem Aufnahmeteil (20) mit einer Aufnahmebohrung (81),
einem Steckteil (10), das in die Aufnahmebohrung (81) einsteckbar ist, und
einer ersten ringförmigen hohlen Metalldichtung (48), die in der Aufnahmebohrung (81) angeordnet ist und die Umfangsfläche der Aufnahmebohrung (81) in Radialrichtung gegen die Umfangsfläche des eingesteckten Steckteils (10) abdichtet und durch Beaufschlagung mit dem in der Kupplung herrschenden Fluiddruck in Radialrichtung zur Verstärkung der Dichtkraft aufweitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite ringförmige hohle Metalldichtung (60) auf einer Ringschulter (58) in der Aufnahmebohrung (81) angeordnet ist und diese Ringschulter (58) in Axialrichtung gegen eine Ringschulter (38) des eingesteckten Steckteils (10) abdichtet und durch den in der Kupplung herrschenden Fluiddruck in Axialrichtung zur Verstärkung der Dichtkraft aufweitbar ist.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Metalldichtung (48) in der
Aufnahmebohrung (81) so angeordnet ist, daß sie beim Einstecken
des Steckteils (10) an dessen Umfangsfläche zur abdichtenden
Anlage kommt, bevor das Steckteil (10) vollständig
eingesteckt ist.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeteil (20) und das Steckteil
(10) jeweils einen Durchlaßkanal für das Fluid und ein
diesen absperrendes Ventil (104, 64) aufweisen, daß die Ventile
(104, 64) so angeordnet sind, daß sie durch das vollständige
Einstecken des Steckteils (10) in die Aufnahmebohrung
(81) geöffnet werden, und daß die erste Metalldichtung
(48) zur abdichtenden Anlage an der Umfangsfläche des Steckteils
(10) kommt, bevor die Ventile (84, 104) öffnen.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Metalldichtung
(48) auf einer Ringschulter (46) der Aufnahmebohrung
(81) positioniert ist.
5. Kupplung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und/oder zweite Metalldichtung
(48, 60) durch in der Aufnahmebohrung (81) befestigte
Rückhaltemittel auf der jeweiligen Ringschulter
(46, 58) fixiert sind.
6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und/oder die
zweite Metalldichtung (48, 60) einen C-förmigen Querschnitt
hat.
7. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich ein in der Aufnahmebohrung
(81) angeordneter elastomerer Dichtring
vorgesehen ist, der an der Umfangsfläche des Steckteils (10)
abdichtend anliegt.
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