DE19505075B4 - Hydraulische Unterseekupplung mit Vordichtungs-Führung - Google Patents
Hydraulische Unterseekupplung mit Vordichtungs-Führung Download PDFInfo
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Abstract
Hydraulische Unterseekupplung mit:
a) einer Aufnahme (20) mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Längsbohrung (81), die sich dadurch erstreckt, wobei die Bohrung zwei Umfangsschultern (26, 30) aufweist, um eine äußere (25), eine zwischenliegende (29) und eine innere (33) Zylinderfläche zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende bis zum zweiten Ende der Aufnahme verengen,
b) einer ringförmigen Dichtung (60), die in der Aufnahmebohrung angeordnet ist,
c) einem Dichtungshalteelement (84, 85), das mit der Aufnahme zum Halten der Dichtung in der Aufnahme in Eingriff bringbar ist, wobei das Dichtungshalteelement eine Bohrung (89, 90) aufweist,
d) einem Sondenelement (10), das in die Aufnahmebohrung eingebracht werden kann, wobei das Sondenelement ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Außenfläche mit einer Stufe (38) darauf aufweist, um zwei Zylinderflächen zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende zum zweiten Ende des Sondenelementes verringern, wobei die geringste...
a) einer Aufnahme (20) mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Längsbohrung (81), die sich dadurch erstreckt, wobei die Bohrung zwei Umfangsschultern (26, 30) aufweist, um eine äußere (25), eine zwischenliegende (29) und eine innere (33) Zylinderfläche zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende bis zum zweiten Ende der Aufnahme verengen,
b) einer ringförmigen Dichtung (60), die in der Aufnahmebohrung angeordnet ist,
c) einem Dichtungshalteelement (84, 85), das mit der Aufnahme zum Halten der Dichtung in der Aufnahme in Eingriff bringbar ist, wobei das Dichtungshalteelement eine Bohrung (89, 90) aufweist,
d) einem Sondenelement (10), das in die Aufnahmebohrung eingebracht werden kann, wobei das Sondenelement ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Außenfläche mit einer Stufe (38) darauf aufweist, um zwei Zylinderflächen zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende zum zweiten Ende des Sondenelementes verringern, wobei die geringste...
Description
- Diese Erfindung betrifft allgemein hydraulische Kupplungen zum Gebrauch bei Unterseebohrungs- und -herstellungsanwendungen. Insbesondere umfaßt die Erfindung eine hydraulische Unterseekupplung mit einer verbesserten Führung der Kupplungselemente vor der Abdichtung zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement der Kupplung.
- Hydraulische Unterseekupplungen sind seit langem bekannt. Die Kupplungen umfassen normalerweise ein Einsteckelement und ein Aufnahmeelement mit Dichtungen, um den Übergang zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement abzudichten.
- Das Aufnahmelement hat im allgemeinen einen zylindrischen Körper mit einer Bohrung relativ großen Durchmessers an einem Ende und einer Bohrung relativ kleinen Durchmessers am anderen. Die kleine Bohrung erleichtert Verbindungen zu Hydraulikleitungen, während die große Bohrung die Dichtungen enthält und den Einsteckteil der Kupplung aufnimmt. Das Einsteckelement umfaßt einen zylindrischen Abschnitt an einem Ende, um die Verbindung mit Hydraulikleitungen zu erleichtern. Wenn der zylindrische Abschnitt des Einsteckelementes in die große Bohrung des Aufnahmeelementes eingebracht wird, werden entsprechend verschiedenen Ausführungsformen der Vorrichtung die Dichtungen entweder am Ende oder an der Stirnfläche des Einsteckelementes anliegen oder mit dem Einsteckelement um seinen Umfang in Eingriff stehen. Das Hydraulikfluid kann dann frei durch die Aufnahme- und Einsteckabschnitte der Kupplung fließen, und Dichtungen verhindern, daß dieser Fluß aus den Verbindungen der Kupplung entweicht.
- Ein Rückschlagventil kann in dem Aufnahmeelement und dem Einsteckelement vorgesehen sein. Jedes Rückschlagventil ist offen, wenn die Kupplung hergestellt ist, jedes Ventil schließt sich jedoch, wenn die Kupplung zerstört wird, so daß verhindert wird, daß Fluid aus dem System, dessen Teil die Kupplung ist, austritt.
- In der
US 4,69,859 (Robert E. Smith III) ist eine hydraulische Unterseekupplung mit radialer Metalldichtung offenbart. Diese Kupplung schafft eine wiederverwendbare radiale Metalldichtung, die mit dem Umfang der Sonde in Eingriff steht, wenn sie innerhalb des Aufnahmeelementkörpers angeordnet ist. Die Metalldichtung wird am Ort durch einen zylindrischen Körper oder ein Halteelement gehalten. Das Halteelement verhindert ein Lösen der Metalldichtung von dem Aufnahmeelementkörper. Wenn die Einsteck- und Aufnahmeteile der Kupplung unter Druck getrennt werden, verhindert das Halteelement, daß die Metalldichtung durch die Bohrung des Aufnahmeelementes nach außen ausgeblasen wird. Diese Kupplung verwendet eine druckbetätigte C-Ring-Metalldichtung. Verschiedene Vorteile dieses Aufbaus bestehen darin, daß er keinen Vorlastmechanismus erfordert, tolerant gegen Bewegungen der zwei Kupplungshälften relativ zueinander ist und größere Toleranzen zwischen den Kupplungen und den Verteilerplatten ermöglicht. Das Halteelement kann ebenfalls zum Vorladen der C-Ring-Metalldichtung verwendet werden, indem sie radial nach innen gedrängt wird, um in Eingriff mit dem Umfang des Einsteckelementes zu kommen. Dies wird ermöglicht durch Positionierung der Dichtung auf einer Schulter innerhalb der Bohrung des Aufnahmeelementes und dann durch ein Verriegeln des Halteelementes gegen die Dichtung. - In den
US 4,832,080 , 5,099,882 und 5,277,225 (für Robert E. Smith III) sind hydraulische Unterseekupplungen dargestellt mit zumindest zwei radialen Metalldichtungen zum Abdichten zwischen dem Einsteckelement und der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes. Druckbetätigte Dichtungen sind dargestellt, die so ausgelegt sind, daß sie radial zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement abdichten, und die Kupplungen sind zur Fluidkommunikation druckausgeglichen durch übereinstimmende Radialdurchlässe und den ringförmigen Raum zwischen den Elementen. - In den
US 5,029,613 und 5,284,183 (für Robert E. Smith III) sind hydraulische Unterseekupplungen beschrieben mit einem Dichtungselement mit einer Metallippe, die nach innen radial vorsteht, um eine radiale Metall-Metall-Dichtung mit dem Einsteckelement in Abhängigkeit vom Fluiddruck in der Kupplung zu bilden, sowie Sperr- oder Haltemittel zum Halten der Dichtung gegen die innere Schulter des Aufnahmeelementes. In den Kupplungen der US-A-5029613 und 5284183 ist vorzugsweise das Einsteckelement vor dem Dichtungseingriff der radialen Metalldichtungen mit dem Einsteckelement oder der Sonde mit der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes ausgerichtet und in sie geführt. - Eine verbesserte Führung der Sonde in das Aufnahmeelement hilft bei der Sicherstellung einer höheren Dichtungszuverlässigkeit und einer längeren Dichtungstandzeit bei hydraulischen Unterseekupplungen. Desweiteren tritt bei Kupplungen der vorgenannten Art wegen des hohen Unterseedruckes manchmal ein Unterdruck während des Entfernens des Einsteckelementes aus der Aufnahmekammer oder Bohrung auf.
- Die Erfindung basiert auf einer hydraulischen Kupplung der vorgenannten Art mit einem Einsteck- und einem Aufnahmeelement zur Fluidkommunikation zwischen ihnen und Ventilen zur Steuerung des Fluidflusses in jedem der Elemente. Die Er findung umfaßt ein Einsteckelement bzw. eine Sonde mit einem Körper mit einer Außenschulter und einer extern abgestuften zylindrischen Außenfläche, ein Aufnahmeelement mit einer abgestuften Innenbohrung, wobei die gestuften Flächen des Einsteckelementes und des Aufnahmeelementes so dimensioniert sind, daß sie gegeneinander gleiten, bevor die Radialdichtung mit dem Einsteckelement in Eingriff kommt. Vorzugsweise wird eine druckbetätigte ringförmige Metalldichtung verwendet, um die Radialabdichtung mit dem Einsteckelement zu bilden. Die Dichtung kann mittels eines Hülsenelementes gehalten werden, das eine Innenbohrung aufweist, die zur Aufnahme des Einsteckelementes dimensioniert ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Unterseekupplung zu schaffen, die eine verbesserte Führung des Einsteckelements in das Aufnahmeelement aufweist, um eine längere Lebensdauer und eine höhere Dichtungszuverlässigkeit zu gewährleisten. Eine weitere Aufgabe ist es, eine Unterseekupplung zu schaffen, die es erlaubt, dass Meeresdruck in den Ring zwischen den Kupplungselementen herein- oder herausfließen kann während des Einschiebens oder Herausziehens des Steckerelementes, um eine Implosion der Dichtungen aufgrund des Meeresdrucks zu verhindern, wenn das Ende des Einsteckelementes von der Dichtung freikommt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruches.
- Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung verbessert die Führung der Sonde oder des Einsteckelementes in die Bohrung des Aufnahmeelementes durch Schaffen zweier Gleitflächen, wobei die Dichtung zwischen den Flächen angeordnet ist. Ein enges Zusammenpassen des Einsteckelementes mit der entsprechenden Fläche in dem Aufnahmeelement liefert eine verbesserte Führung während des Einbringens des Einsteckelementes. Dies hilft bei der Sicherstellung einer höheren Dichtungszuverlässigkeit und einer längeren Dichtungsstandzeit. Die abgestuften Flächen treten in Eingriff, bevor das Einsteckelement die Dichtung erreicht oder die Tellerventile offen sind.
- Die Stufen auf dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement erlauben es ferner, Seedruck nach außen oder in die Ringkammer zwischen den Elementen während des Einbringens oder des Herausziehen des Einsteckelementes abzugeben. Als Resultat ermöglicht die Erfindung die Verhinderung einer Implosion von Dichtungen aufgrund von Seedruck, wenn das Ende des Einsteckelementes die Dichtung freigibt und Seedruck in die Ringkammer zwischen den Elementen eindringt. Somit ermöglicht es die Erfindung, den Druck auf die Dichtungen zwischen den Elementen auszugleichen.
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1 ist eine Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Einsteckelementes und eines Aufnahmeelementes der Kupplung, wobei das Einsteckelement teilweise in die Bohrung des Aufnahmeelementes eingebracht ist. -
2 ist eine Schnittdarstellung der gestuften Schulter und der Dichtungen gemäß1 . -
3 ist eine Schnittdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Einsteck- und des Aufnahmeelementes, wobei das Einsteckelement in dichtender Anlage mit den Dichtungen im Aufnahmeelement ist. -
4 ist eine Schnittdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Einsteck- und des Aufnahmeelementes der Kupplung, wobei das Einsteckelement vollständig in die Aufnahmebohrung eingefügt ist. -
1 ist eine Schnittdarstellung des Einsteckelementes10 und des Aufnahmeelementes20 , bei der das Einsteckelement teilweise in der Bohrung des Aufnahmeelementes aufgenommen ist. Das Einsteckelement10 ist mit einer Verteilerplatte mit Gewinden41 oder anderen Mitteln wie Einstellschrauben befestigt. Das Aufnahmeelement20 ist mit einer zweiten Verteilerplatte mittels Gewinden90 oder anderen Mitteln verbunden. Die Techniken zur Verbindung der Elemente mit solchen Platten sind dem Fachmann allgemein bekannt. - Das in
1 dargestellte Einsteckelement10 umfaßt einen Sondengriff31 , einen Flansch42 und eine Schulter43 . Die Schulter43 ist nach unten bis auf eine größte Zylinderfläche44 der zylindrischen Sondenwand abgeschrägt, eine Außenschulter38 liefert eine abgestufte Verminderung des Außendurchmessers, und der zweite Außendurchmesser37 der Sondenwandung endet in einer Sondenstirnfläche45 endet. Vorzugsweise ist die Umfangsschulter oder Stufenhöhe 254/1000 mm im Radius . Die Schulter oder die Stufe können rechtwinklig sein oder zur Ausbildung eines positiven Winkels, wie in2 dargestellt ist, abgeschrägt sein. Die Sondenwand des Einsteckelementes hat an ihrem ersten Ende44 einen größeren Außendurchmesser und hat an ihrem zweiten Ende37 einen geringeren Außendurchmesser. Die Sondenwand ist für den gleitenden Eingriff mit dem Aufnahmeelement20 und dem Dichtungshalteelement83 dimensioniert, wie im folgenden beschrieben wird. - Der Körper des Einsteckelementes ist desweiteren mit einer Mittenbohrung
32 versehen. Die Bohrung kann in ihrem Verlauf durch den Körper des Einsteckeelementes10 verschiedene Durchmesservariationen aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das erste Ende der Mittenbohrung einen mit Innengewinde versehenen Abschnitt50 zur Verbindung mit einer Hydraulikleitung. Angrenzend und innerhalb des Gewindeabschnittes ist ein zylindrischer Durchlaß51 , der sich längs innerhalb des Körpers des Einsteckelements erstreckt, und an einem Venteilsitz66 endet, der eine abgeschrägte Schulter ist. - Wie in
1 dargestellt ist, ist der Tellerventilaufbau des Einsteckelementes verschiebbar innerhalb der Mittenbohrung32 aufgenommen. Die verschiedenen Teile der Tellerventilanordnung sind ein zylindrischer hohler Ventilkopf64 , der einen Außendurchmesser aufweist, der zum Verschieben innerhalb der zylindrischen Bohrung32 dimensioniert ist. Der Ventilkopf ist von konischer Form und so dimensioniert, daß er auf dem Ventilsitz66 am Ende der Bohrung des Einsteckelementes sitzt. Der Ventilkopf umfaßt ferner einen Stab65 oder ein Betätigungselement, das sich von ihm aus erstreckt. Eine Wendelfeder71 wird verwendet, um das Ventil64 in eine geschlossenene Position gegen den Ventilsitz66 zu zwängen. Die Ventilwendelfeder71 ist innerhalb der zylindrischen Bohrung32 angeordnet und mit einer Feder hülse72 verankert, die durch eine Hülsenklemme73 am Ort gehalten wird. - Das Aufnahmeelement
20 umfaßt ein Gewinde90 , der optionell in eine Verteilerplatte eingeschraubt ist. Das Aufnhmelement20 umfaßt ebenfalls eine Schulter91 , die dem Gewinde90 und dem Hauptzylinderkörper92 benachbart ist. Die Mittenbohrung81 hat in ihrem Verlauf längs oder axial durch den Körper des Aufnahmeelementes20 verschiedene Variationen in ihrem Durchmesser. Ein erstes oder äußeres Ende der Mittenbohrung81 ist ein mit Innengewinde versehener Durchlaß96 zur Verbindung mit einer Hydraulikleitung mit Gewinde. Der Gewindeabschnitt95 der Mittenbohrung81 endet an einem zylindrischen Durchlaß96 , der eine Tellerventilanordnung verschiebbar aufnimmt. Der zylindrische Durchlaß96 endet am Ventilsitz106 zur Lagerung des Tellerventils104 . Innerhalb des Ventilsitzes ist eine zylindrische Aufnahmekammer107 vorgesehen. Die Aufnahmekammer nimmt verschieblich die Sonde oder das Einsteckelement10 auf. Wie in1 dargestellt ist, wenn die Tellerventile miteinander in Kontakt stehen, werden die Ventile in offene Positionen für Fluidfluß zwischen dem Einteckelement und dem Aufnahmeelement gezwängt. - Die Ventilanordnung des Aufnahmeelementes
20 umfaßt ein Tellerventil104 , das verschiebbar innerhalb des zylindrischen Durchlasses96 des Aufnahmeelementes20 angeordnet ist. Das Tellerventil104 hat eine im wesentlichen konische Form zum Aufliegen auf dem Ventilsitz106 und einen Stab105 oder Betätigungselement, das sich von ihm aus erstreckt. Um das Ventil in die geschlossene Position zu zwängen ist eine Ventilwendelfeder119 zwischen der Schulter des Ventils und einer Federhülse120 mit einer Hülsenklemme121 in der Bohrung des Aufnahmeelementes angeordnet. Die Ventile des Aufnahmeelementes und des Einsteckelementes haben vorzugsweise gleichen Aufbau und Funktion. - In der Aufnahmekammer
107 des Aufnahmeelementes sind verschiedene Stufen oder Umfangsschultern vorhanden, die eine Folge von Innendurchmessern schaffen. Wie in2 dargestellt, steht am ersten Ende14 des Aufnahmeelementes in einer bevorzugten Ausführungsform die Aufnahmekammer107 mit einem zweistöckigen Dichtungshalter in Eingriff. Das erste Element84 des Dichtungshalters kann mit der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes verschraubt sein oder mit der Außenfläche des Aufnahmeelements, außerhalb der Aufnahmekammer, falls gewünscht. Alternativ kann das Dichtungshalteelement in eine Nut oder in einen Schlitz der Aufnahmekammer eingreifen, anstatt verschraubt zu sein. Das Dichtungshalteelement kann so ausgelegt sein, daß es bei einem Innendurchmesser25 in die Aufnahmekammer paßt, der der gleiche Durchmesser wie der Innendurchmesser27 sein kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Durchmesser25 größer als der Durchmesser27 , wobei eine Umfangsschulter26 zwischen ihnen liegt. Die Schulter26 ist jedoch nicht notwendig, falls sich der Innendurchmesser27 über den gesamten Weg zum ersten Ende14 des Aufnahmeelementes erstreckt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Dichtungshalter ein erstes Element84 , ein zweites Element85 , wobei jedes dieser Elemente eine Oberfläche zur Schwalbenschwanzverbindung einer elastomeren Dichtung86 liefert. Die elastomere Dichtung86 hat in der bevorzugten Ausführungsform eine Schwalbenschwanzverbindung mit den zwei Stücken des Dichtungshalteelementes. Das erste Element84 ist mit dem Aufnahmeelement verschraubt, während das zweite Element85 eine Gleitpassung gegen den Durchmesser25 der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform hat ferner das weite Stück85 eine Nut87 , die zum Sitz eines O-Ringes88 dimensioniert ist, der eine ringförmige Dichtung zur Abdichtung gegen die Schulter26 ist. - Der Innendurchmesser
89 , des zweistückigen Halteelementes84 ,85 ist so dimensioniert, daß er verschieblich am größten Außendurchmesser44 des Einsteckelementes oder der Sonde anliegt. Vorzugsweise ergibt sich eine enge Passung zwischen dem Durchmesser44 des Einsteckelementes oder der Sonde und dem Innendurchmesser89 ,99 des Dichtungshalteelements. - Der Durchmesser
27 und die Schulter28 in der Aufnahmekammer107 sind so dimensioniert, daß sie eine Sitzfläche die metallische C-Ringdichtung60 schaffen. Vorzugsweise hat die metallische C-Ring-Dichtung einen Hohlraum, so daß die Dichtung abhängig vom Fluiddruck in der Kupplung ist, um sich nach außen radial gegen den Durchmesser27 zu erstrekken. Der Durchmesser29 ist so dimensioniert, daß er fest mit der Zylinderfläche44 des Einsteckelementes oder der Sonde paßt und einen gleitenden Kontakt damit ermöglicht. Vorzugsweise liefern der Innendurchmesser29 und der Innendurchmesser des Dichtungshalteelementes eine feste gleitende Passung mit dem Einsteckelement bzw. der Zylinderfläche44 der Sonde. - Die Schulter
30 liefert eine weitere Verminderungsstufe in der Aufnahmekammer und ist vorzugsweise 254/1000 mm im Radius. Eine innere zylindrische Fläche33 ist für einen festen, gleitenden Eingriff mit der Oberfläche37 des Einsteckelementes oder der Sonde ausgebildet. - Die hohle Metalldichtung
60 ist vorzugsweise eine C-förmige Metalldichtung, die druckbetätigt ist, um sich sowohl radial nach innen gegen die Sondenwandung45 als auch radial nach außen gegen die Aufnahmekammer beim Durchmesser27 zu erstrecken. Falls gewünscht, kann die Metalldichtung so dimensioniert sein, daß sie eine geringe radiale Überlappung mit entweder der Aufnahmekammer beim Durchmesser27 oder mit der Probenwandung bei der Zylinderfläche44 aufweist. - Die Metalldichtung ist vorzugsweise aus einem dünnen Metall gefertigt, das flexibel ist, um wiederholten Verwendungen ohne Ermüdung zu widerstehen. Die Dichtung kann einfach von Metalldichtungsherstellern bezogen werden.
- Die elastomere Dichtung
86 ist ebenfalls eine ringförmige Dichtung, vorzugsweise mit einer Schwalbenschwanzverbindung mit dem Dichtunghalteelement, wie oben beschrieben ist. Wie in3 dargestellt ist, ist der Innendurchmesser der Dichtung86 so dimensioniert, daß er mit der Zylinderfläche44 des Einsteckelementes, wenn es in die Aufnahmekammer eingefügt ist, in Eingriff steht. Wie in2 dargestellt ist, sind die Zylinderfläche44 des Einsteckelementes und die Innendurchmesser89 ,99 des zweistückigen Dichtungshalteelementes in festem Kontakt, während die Außenfläche37 des Einsteckelementes und der Zylinderfläche33 der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes ebenfalls in festen, gleitenden Eingriff kommen, bevor die Dichtung86 oder60 mit dem Einsteckelement oder der Sondenwandung in Eingriff kommt. Aufgrunddessen erlauben es die abgestuften Durchmesser, daß Seedruck während eines Teileingriffs oder bei einer Entfernung des Einsteckelements aus der Aufnahmekammer nach außen oder in die Ringkammer zwischen den Elementen dringt, wie in den1 und2 dargestellt ist. Desweiteren liefern die Stufen eine Führung für das Einsteckelement in die Aufnahmekammer, bevor es in Eingriff mit den Dichtungen kommt. Die Führung erfolgt an zwei getrennten Flächen auf jeder Seite der Dichtungen. - Wie in
3 dargestellt ist, sind die Ventile in jedem Element geschlossen, bis die Dichtungen60 ,86 die Zylinderfläche44 des Einsteckelementes oder der Sonde berühren. Dann werden, wie in4 dargestellt ist, die Ventile zum Öffnen gezwängt, um einen Fluidfluß zwischen den Elementen zu ermöglichen. Obwohl die bestimmte Dichtungsanordnung wie beschrieben bei der erfindungsge mäßen Kupplung bevorzugt ist, können andere Arten von Dichtungen verwendet werden. Beispielsweise können andere Dichtungen als solche mit Schwalbenschwanzverbindung mit dem Dichtungshalteelement verwendet werden. Entsprechend können andere druckbetätigte Dichtungen verwendet werden. Die Dichtungen sollten jedoch wiederverwendbar und nach der Trennung des Einsteck- und des Aufnahmeelementes der Kupplung am Ort gehalten sein.
Claims (9)
- Hydraulische Unterseekupplung mit: a) einer Aufnahme (
20 ) mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Längsbohrung (81 ), die sich dadurch erstreckt, wobei die Bohrung zwei Umfangsschultern (26 ,30 ) aufweist, um eine äußere (25 ), eine zwischenliegende (29 ) und eine innere (33 ) Zylinderfläche zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende bis zum zweiten Ende der Aufnahme verengen, b) einer ringförmigen Dichtung (60 ), die in der Aufnahmebohrung angeordnet ist, c) einem Dichtungshalteelement (84 ,85 ), das mit der Aufnahme zum Halten der Dichtung in der Aufnahme in Eingriff bringbar ist, wobei das Dichtungshalteelement eine Bohrung (89 ,90 ) aufweist, d) einem Sondenelement (10 ), das in die Aufnahmebohrung eingebracht werden kann, wobei das Sondenelement ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Außenfläche mit einer Stufe (38 ) darauf aufweist, um zwei Zylinderflächen zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende zum zweiten Ende des Sondenelementes verringern, wobei die geringste Zylinderfläche (37 ) gleitend in Eingriff mit der innersten Zylinderfläche (33 ) der Aufnahmebohrung steht und der größten Zylinderfläche (44 ) gleitend in Eingriff mit dem Dichtungshalteelement gebracht werden kann, bevor die ringförmige Dichtung mit dem Sondenelement in Eingriff kommt. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, wobei die ringförmige Dichtung (
60 ) eine hohle, druckbetätigte Metalldichtung ist. - Unterseekupplung nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Teil des Dichtungshalteelementes (
84 ,85 ) mit der Aufnahme verschraubt ist. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1 mit ferner einer zweiten ringförmigen Dichtung (
86 ), wobei das Dichtungshalteelement so ausgebildet ist, daß es bei der Trennung der Sonde von der Aufnahme die Dichtung am Ort hält. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, wobei die geringste Zylinderfläche (
37 ) des Sondenelementes gleitend in Eingriff mit der innersten Zylinderfläche (33 ) der Aufnahmebohrung stehen kann und die größte Zylinderfläche (44 ) für den gleitenden Eingriff mit dem Dichtungshalteelement ausgebildet ist, bevor die zweite ringförmige Dichtung (86 ) das Sondenelement ergreift. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, wobei die Umfangsschulter (
30 ), die nächst des zweiten Endes der Aufnahmebohrung liegt, und die Stufe (38 ) der Außenfläche der Einsteckelementes so dimensioniert sind, daß sie eine Ringkammer zwischen der Aufnahme der Sonde bilden, wenn die Sonde teilweise in die Aufnahmebohrung eingebracht wird. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, ferner mit Ventilen (
64 ,104 ) in der Sonde und der Aufnahme, wobei die Ventile in geschlossenen Positionen vorgespannt sind, bis die ringförmige Dichtung (60 ) den Außendurchmesser des Elements erreicht. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, wobei das Dichtungshalteelement eine zweistückige Hülse mit einer zweiten ringförmigen Dichtung (
86 ) aufweist, die zwischen den zwei Stücken gehalten ist. - Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 8, wobei die zweite ringförmige Dichtung eine Schwalbenschwanzverbindung mit der zweistückigen Hülse aufweist.
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