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DE1958003B2 - Verfahren und vorrichtung zum betriebe eines tunnelofens - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum betriebe eines tunnelofens

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Publication number
DE1958003B2
DE1958003B2 DE19691958003 DE1958003A DE1958003B2 DE 1958003 B2 DE1958003 B2 DE 1958003B2 DE 19691958003 DE19691958003 DE 19691958003 DE 1958003 A DE1958003 A DE 1958003A DE 1958003 B2 DE1958003 B2 DE 1958003B2
Authority
DE
Germany
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combustion chamber
tunnel
additional
flue gas
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691958003
Other languages
English (en)
Other versions
DE1958003A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Bartolomeis, Emilio de, Mailand (Italien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bartolomeis, Emilio de, Mailand (Italien) filed Critical Bartolomeis, Emilio de, Mailand (Italien)
Publication of DE1958003A1 publication Critical patent/DE1958003A1/de
Publication of DE1958003B2 publication Critical patent/DE1958003B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/12Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity with special arrangements for preheating or cooling the charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F27B2009/122Preheating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/36Arrangements of heating devices
    • F27B2009/3607Heaters located above the track of the charge
    • F27B2009/3615Burner in the ceiling directed vertically downwards
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/3005Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types arrangements for circulating gases
    • F27B9/3011Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types arrangements for circulating gases arrangements for circulating gases transversally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betriebe eines Tunnelofens mit schrittweisem Brenngut-Vorschub, in dessen Tunnel in der Vorwärmzone an mehreren über die Länge der Vorwärmzone hin verteilten Stellen zwischen den einzelnen Brcnngutstapeln zusätzliches Rauchgas eingeblasen wird, das in zusätzlicher Brennkammer erzeugt wird.
Die Erfindung soll den Übelstand bekämpfen, daß das Rauchgas im Tunnel infolge des thermischen Auftriebs der heißeren Gasteile in den oberen Schichten heißer als unten ist und daher das Brenngut in den unteren Schichten der Brcnngutstapel in einem großen Teil der Vorwärmzone nur langsamer und darauf nahe dem Fnde der Vorwärm/one weit schneller als in den oberen Stapelschiehtcn erwärmt wird. Da die zulässige Geschwindigkeit der Brenngut-Erwärmung durch die Gefahr des Rissigwerdens begrenzt ist. so ist diese gegen Ende der Vorwärm/one überschnelle Erwärmung der untersten Stapel· schichten und überhaupt der Temperaturunterschied zwischen der obersten und der untersten Schicht des im Tunnel strömenden Rauchgases höchst unerwünscht. Bei einem bekannten Tunnelofen (deutsche Patentschrift 562 809) sucht man diesen Temperaturunterschied zwischen der oberen und der unteren Schicht dadurch auszugleichen, daß man dem an der Ttinneldecke einzuführenden Zusatzrauchgas durch besondere Kaltluftdüsen so viel Kaltluft beimischt, daß es kalter als die Oberschicht ist. Dieses Kühlen des Zusatzrauchgases durch Beimischen kalter LuIt vermehrt die am Ofenende austretende, nicht mehr nutzbare Ahgusinenge, ist also wärmetechnisch ein Verlust.
Dieser Verlust soll vermieden werden: Ls si ill — dies ist der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke — die Kühlung der heißen Oberschicht ni(-ht durch Mischen mit zusätzlicher Luft, sondern durch Mischen mit der kühlen Unterschicht des im
ίο Tunnel strömenden Rauchgases bewirkt werden; e-. soll, anders gesagt, das eingeblasene Zusalzraucinui:, die Schichten des Tunnel-Rauchgassirnmes durcheinander wirbeli.
Dies ist bei dem obengenannten bekannten Ofen
is kaum möglich. Dort wird nümlichdas2Iusatzrauchgu.-für alle Teilstrecken der Vorwiirmzone — das sind dort sechs — in einer ihnen allen gemeinsamen. einzigen Brennkammer erzeugt und vor dem Eintritt in die einzelnen Teilstrecken durch Mischen mit
so Kaltluft in Mischdüsen auf die jeweils inölige Temperatur gekühlt. Diese Mischdüsen verbrauchen einen wesentlichen Teil des Brennkammerdrucks für die Mischung und sie lassen für die Bildung von Blasstrahlen nur wenig Druckgefälle übrig. Überdies liegen sie in den das Zusafrauchgas zum Tunnel führenden kanälen weit ab vorn Tunnel, und diese Kanäle haben zwischen den Düsen und dem Tunnel gleichbleibenden Querschnitt und können daher ein etwa noch vorhandenes Druckgefälle nicht oder nur kaum in Strahl-Geschwindigkeit umsetzen. Die Mischdüsen sind also zur Bildung kräftiger Blasstrahlen, welche den Tunnel-Rauchgasstrom durcheinanderwirbeln könnten, ungeeignet.
Ls gilt daher ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, das bzw. die an den Zrsatzrauchgv.-Einblasstellen den unueminderten Elrennkam:<v.T-druck verfügbar macht.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht da'm. daß das Zusatzrauchgas Tür jede einzelne Teilstrecke der Vorwärm/one in je einer eigenen Zusatz-Brennkammer mit derjenigen Temperatur erzeugt wird, die es beim Einblasen in die jeweilige Teilstrecke haben soll.
Ls wird also die gesamte zur jeweils nötigen Temperatur des Zus?tzrauchgases erforderliche Luftmenge in die jeweilige Brennkammer selbst eingeführt: es ist also zwischen Brennkammer und Tunnel keine Luftzufuhr, keine Mischdüse vorhanden. Ls ist also der volle Brennkammerdruck auch an den Einblasstellen verfügbar, und es können daher mit geeigneter Düsenform kräftigste Blasstrahlen gebildet werden, welche beste Durchmischung des Tunnelrauchgases ergeben.
Ls empfiehl! sich um der Wiirrnccrsparnis willen.
daß Luft für die zusätzliche Brennkammer in an sich bekannter Weise aus der Abkühl/one des Tunnelofens oder durch den Hohlraum der Tunneldcckc entnommen wird. Das ist an sich bekannt (deutsche Auslegcschrift 1 157 992 und schweizerische Patentschrift 290 534).
Die Vorrichtung für dieses Verfahren besteht nach der Erfindung darin, daß für je eine Teilstrecke der Vorwärmzone des Tunnelofens, die sich über einen Brenngutstapel undi die an ihn anschließenden Stapel-
Zwischenräume erstreckt, eine eigene Zusatz-Brennkammer-Einrichtung angeordnet ist, mit einer Brennkammer, einem Hochdruckgebläse für die Verbrennungsluft, den Zusatzrauchgas-VerteilerleitunRen von
i 958 003
der Brennkammer zu den Einhhisstelleri und mit |in den Einhlussiellcn ungeordneten austauschbaren püscn.
Die Düsen werden je nach der Menge und dem pruck des Zusutzrauchgases und nach der gewünschten Sirahlgeschwindigkeit gewählt. Alle diese Größen richten sich nach der Art des Brenngutes und sind ViHi Fall zu Fall zu bemessen.
Ein Alisführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Seitenansicht eines Tunnelofens mit eier Vorrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine vergrößerte Schnittansicht des Ofens nach der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine Seilenansicht zum Teil im Schnitt durch die Vorrichtung gemäß F i g. 2.
Darin sind mit I. und 2 die Seilenwände und mit 3 die Decke des Tunnels, mit 4 der bewegliche, aus den Wagen bestehende Boden, mit 5 die Brenngutstapel und mit 7 die Zwiscnenräume zwischen den Stapeln bezeichnet. Ferner bedeute-1. 8 die Brenner der Brennzone (Scharf-Feuerzone) de.s Ofens, 9 seinen Schornstein, 10 sein Rauchgas-Sauggebläse, 11 sein Einlaßende, 12 sein Kühlluftgebläse, 13 seine Kühlluft-Verteilerleitung und 14 einen wärmedämmenden Hohlraum seiner Tunneldecke.
Mit 15 ist eine Zusatzrauchgas-Brennkammer-Einricluung als Ganzes bezeichnet. Die Zeichnung zeigt um der Übersichtlichkeit willen nur eine einzige solche; weitere sind nach Bedarf zu wählen.
Die Brennluft für die Zusaiz-ßrennkummer-Einrichtung wird zu einem Teil als Heißluft durch den Tunneldecken-Hohlraum 14 und einen Kanal 16, zum anderen Teil als Kaltluft aus der Umgenung von einem Hochdruckgebläse 17 angesaugt und durch eine Düse 18 in eine Brennkammer 19 gedruckt; das
ίο in dieser erzeugte Zusatzrc.uchgas wird durch Verteilerrohre 20 und 31 zum Tunnel abgeführt. Zum Einstellen der gewünschten Luftmenge und Lufttemperatur dienen vor und hinter dem Gebläse 17 angeordnete Schieber 21 bzw. 23 und Thermometer
22 bzw. 24. Falls gewünscht, kann Brennluft für die Zusatz-Brennkammer auch aus dem Kühlluftgebläse 12 durch eine (nicht gezeichnete) Leitung entnommen werden.
Von den Zusatzraur^gas-Verteilern 20 und 31
führen Leitungen 25 zu (KJi an der Tunneldecke befindlichen Düsen 26 und Leitungen 27 zu den an den Tunnelseilen befindlichen Düsen 28.
Der Brenner der Zusatz-Brennkammer ist mit 29 bezeichnet. Die Temperatur des Zusaurauchgases an
der Brennkammer mißt ein Thermometer 30; zur Verteilung auf die Verteilerrohre 20,31 dienen Einstellschieber 32 und 33.
Hierai 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Betriebe eines Tunnelofens mit schrittweisem Brennet-Vorschub, in dessen Tunnel in der Vorwiirmzone an mehreren über die Länge der Vnrwärm/one hin verteilten Stellen zwischen den einzelnen Brenngutstapeln zusätzliches Rauchgas eingeblasen wird, das in zusätzlicher Brennkammer erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzrauchgas für jede einzelne Teilstrecke der Vorwärmzone in je einer eigenen Zusatz-Brennkammer mit derjenigen Temperatur erzeugt wird, die es bum Einblasen in die jeweilige Teilstrecke haben soll.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Luft für die zusätzliche Brennkammer in an sich bekannter Weis« aus der Abkühlzone des Tunnelofens oder durch den Hohlraam der Tunneldecke entnommen wird.
3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für je eine Teilstrecke der Vorwärmzone des Tunnelofens, die sich über einen Brenngutstapel und die an ihn anschließenden Stapel-Zwischenräume erstreckt, eine eigene Zusatz-Brennkammer-Einrichtung (15) angeordnet ist, mit einer Brennkammer (19), einem Hochdruckgebläse (17) für die Verbrennungsluft, den Zusatzrauchgas-Verleile.1 leitungen (20, 31) von der Brennkammer zu den Einblfsstellc" (25,27) und mit an den Einblasstellen angeordneten austauschbaren Diisen (26, 28).
DE19691958003 1968-11-19 1969-11-18 Verfahren und vorrichtung zum betriebe eines tunnelofens Pending DE1958003B2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2390968 1968-11-19

Publications (2)

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DE1958003A1 DE1958003A1 (de) 1971-11-04
DE1958003B2 true DE1958003B2 (de) 1972-03-23

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DE19691958003 Pending DE1958003B2 (de) 1968-11-19 1969-11-18 Verfahren und vorrichtung zum betriebe eines tunnelofens

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DE (1) DE1958003B2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3339585C1 (de) * 1983-11-02 1987-11-12 Didier Engineering Gmbh, 4300 Essen Wärmofen zum Nachwärmen von Röhren, Sonderprofilen und dergleichen Wärmgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3339585C1 (de) * 1983-11-02 1987-11-12 Didier Engineering Gmbh, 4300 Essen Wärmofen zum Nachwärmen von Röhren, Sonderprofilen und dergleichen Wärmgut

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DE1958003A1 (de) 1971-11-04

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