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DE1955977A1 - Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung - Google Patents

Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung

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Publication number
DE1955977A1
DE1955977A1 DE19691955977 DE1955977A DE1955977A1 DE 1955977 A1 DE1955977 A1 DE 1955977A1 DE 19691955977 DE19691955977 DE 19691955977 DE 1955977 A DE1955977 A DE 1955977A DE 1955977 A1 DE1955977 A1 DE 1955977A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electro
optical
electrodes
arrangement
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691955977
Other languages
English (en)
Inventor
Gantz Dipl-Phys Joachim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robotron VEB
Original Assignee
Robotron VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robotron VEB filed Critical Robotron VEB
Publication of DE1955977A1 publication Critical patent/DE1955977A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 
    • G02F1/03Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  based on ceramics or electro-optical crystals, e.g. exhibiting Pockels effect or Kerr effect
    • G02F1/0305Constructional arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Modulation, Optical Deflection, Nonlinear Optics, Optical Demodulation, Optical Logic Elements (AREA)

Description

  • Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung Die Erfindung betrifft eine elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung. Derartige Anordnungen können z. B. zur Abtastung von in fotografischen und anderen Medien gespeicherten Informationen, zur Zeichen- und Bildwiedergabe sowie zur Erzeugung logischer Verknüpfungen von Licht strömen Verwendung finden.
  • Bekanntlich läßt sich die beim Anlegen elektrischer Felder in bestimmten elektrooptischen Medien, insbesondere in bestimmten Kristallen auftretende Doppelbrechung zur Licht steuerung aus nutzen. Alle derartigen Anordnungen bestehen grundsätzlich aus einem Polarisator, der das einfallende Licht linear polarisiert, einem elektrooptischen Medium, an das durch geeignet angebrachte Elektroden ein elektrisches Feld angelegt werden kann, und einem Analysator, der den Polarisationszustand des aus dem elektrooptischen Medium austretenden Lichte-s anzeigt. Hierbei führt das Anlegen des elektrischen Feldes zu einer von der Feldstärke abhängigen Phasenverschiebung zwischen dem ordentlichen und außerordentlichen Strahl und damit zu einer Änderung des Polarisationszustandes des durch das elektrooptische Medium hindurchlaufenden Lichtes. Durch eine geeignete Wahl der Kristallabmessungen, der Feldstärke und der Stellung von Analysator und Polarisator zueinander läßt sich erreichen, daß beispielsweise im feldfreien Zustand alles Licht hindurchgelassen wird, bei anliegendem Feld aber keines. Dabei kann sowohl der longitudinale als auch der transversale elektrooptische Effekt ausgenutzt werden, d. h., das Feld kann entweder parallel zur Ausbreitungsrichtung des Lichtes oder senkrecht dazu anliegen.
  • Es ist bereits bekannt, eine Vielzahl von elektroottischen Zellen mit den dazugehörigen Elektroden in Form einer Matrix zwischen einem Polarisator und einem Analysator so anzuordnen, daß beispielsweise im feldfreien Zustand kein Licht hindurchtreten kann, und eine bestbrunte stelle der Matrix dadurch lichtdurchlässig zu machen, daß an die Elektroden der an dieser Stelle befindlichen elektrooptischen Zelle eine genügend hohe Spannun0' gelegt wird, so daß die Polarisationsebene des vom Polarisator kommenden Lichtes so gedreht wird, daß es ungehindert durch den Analysator hindurchtreten kann.
  • Insbesondere ist es bekannt, auf den dem Licht zu- und abgewandten Seiten eines ersten elektrooptischen Mediums eine Anzahl von parallelen Elektroden so anzuordnen, daß sich jeweils zwei Elektroden direkt gegenüberliegen. Dieses Medium ist mit den Elektroden zwischen einem Polarisator und einem ersten Analysator anzuordnen. Nach dem ersten Analysator ist ein zweites elektrooptisches Medium, das in gleicher weise mit einem System von parallelen Blektrodenpuaren versehen ist, so anzuordnen, daß die Elektrodenpaare des ersten und zweiten Mediums senkrecht zueinander stehen. Weiterhin ist ein zweiter Analysator hinter dem zweiten elektrooptischen Medium anzuordnen. Der Polarisator und der erste Analysator sind beispielsweise um einen Winkel von 90° gegeneinander verdreht und das elektrooptische Medium ist so dimensioniert, daX im feldfreien Zustand kein Licht durch die Anordnung hindurchtreten kann.
  • Wird nun an zwei sich gegent.iberliebenden Elektroden des ersten elektrooptischen Mediums eine genügend hohe Spannung angelegt, die in der Lage ist, die Pol'irisationsebene des durch das elektrooptische Medium hindurchtretenden Lichtes um einen Winkel von 90° zu drehen, so kann im Bereich der pansen, durch die beiden spannungsführenden Elektroden gebildeten Zeile Licht durch den ersten Analysator hindurchtreten. Ist der zweite Analysator wiederum senkrecht zum ersten angeordnet, so kann im feldfreien Zustand des zweiten elektrooptischen Mediums kein Licht durch den zweiten Analysator hindurchgelangen. Wird aber an zwei gegenüberliegende Elektroden des zweiten elektrooptischen Mediums ebenfalls eine genügend hohe Spannung angelegt, die in der Lage ist, die Polarisation des durch den ersten Analysator hindurchtretenden Lichtes iiederum um einen Winkel von 90° zu drehen, so kann im Bereich der durch die beiden Elektroden des zweiten elektrooptischen Mediums gebildeten Spalte Licht durch den zweiten Analysator hindurchtreten. Bei gleichzeitigem Vorhandensein der Spannungen an jeweils zwei Elektrodenpaaren des ersten und zweiten elektrooptischen Mediums kann also bei der beschriebenen Stellung des Polarisators und der Analysatoren Licht im jeweiligen Kreuzungsbereich der beiden Elektrodenpaare durch die gesamte Anordnung hindurchtreten.
  • Bei der bekannten Lösung wird der longitudinale elektrooptische Effekt ausgenutzt, d. h., das elektrische Feld liegt parallel zur Ausbreitungsrichtung des Lichtes an den elektrooptischen Zellen. Die Elektroden befinden sich also immer im Strahlengang. Sie müssen entweder aus einem optisch transparenten Material oder aber netzartig oder ähnlich geformt sein. In Jedem Fall ist aber mit dieser Anordnung ein bestimmter Lichtverlust verbunden. Außerdem ist das elektrische Feld, das sich zwischen jeweils zwei parallellaufenden Elektroden aus-bildet, nicht scharf begrenzt. Die Feldlinien verlaufen im elektrooptischen Medium nicht parallel, sondern wölben sich nach außen tonnenförmig auseinander. Dadurch ist das Feld nicht homogen, die Feldstärke nimmt nach den Rändern der Elektroden hin ab, und es ist auch über die Ränder hinaus noch ein gewisses Feld vorhanden, das eine gewisse Drehung der Polarisationsebene hervorruft. Das führt dazu, daß auch der jeweils lichtdurchlässige Bereich nicht scharf begrenzt; ist, sondern daß die Lichtdurchlässigkeit beispielsweise in der Mitte der Elektrodenpaare am größten ist und nach den Rändern zu abnimmt. Durch diesen Umstand bedingt können auch die Elektrodenpaare nicht beliebig dicht nebeneinander liegen, sondern es muß ein gewisser Mindestabstand eingehalten werden, der von der Spannung, der Kristalldicke und anderen Bedingungen abhängt. Dadurch ist bei gegebenen KristallabmaDen der Zahl der zu verwirklichenden Matrixpunkte, dem sogenannten Auflösungsvermögen, eine obere Grenze gesetzt.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer elektrooptischen Anordnung zur Lichtsteuerung die Lichtverluste zu verringern, die Lichtdurchlässigkeit einer elektrooptischen Zelle gleichmäßig zu gestalten und einen möglichst geringen Zeilenabstand zu erreichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Ausnutzung eines bekannten elektrooptischen Effektes die Elektroden so anzuordnen, daß sie keine Lichtverluste verursachen können und daß das Streufeld, das sich zwischen den Elektroden ausbildet, keinen Einfluß auf die elektrooptische Zelle hat.
  • Erfindungsgemäß sird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung, bestehend aus einen Polarisator, einem Analysator, einer Vielzahl von elektrooptischen Zellen und einem Elektrodensystem, das mit den elektrooptischen Zellen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet ist, daß in Ausnutzung des transversalen elektrooptiscben Effekts jeweils eine von zwei potentialverschie denen Elektroden abwechselnd so zwischen den einzelnen elektrooptischen Zellen angebracht ist, daß das sich in den elektrooptischen Zellen ausbildende elektrische Feld senkrecht auf der Ausbreitungsrichtung des Lichtes steht. Hierbei können jeweils eine oder mehrere Elektroden über je einen Schalter wahlweise an eine Spannungsquelle geschaltet werden, während die jeweils folgenden Elektroden mit dem Massepotential verbunden sind.
  • Eine Zeile der erfindungsgemäßen Anordnung besteht demnach aus zwei äußeren, mit dem Massepotential verbundenen Elektroden, zwei sich nach innen anschließenden elektrooptischen Zellen und einer in der Mitte, zwischen.diesen Zellen, angeordneten Elektrode, die über einen Schalter wahlweise an eine Spannungsquelle angeschlossen werden kann.
  • Beim Schließen eines Schalters entsteht so in den beiden elektrooptischen Zellen der entsprechenden Zeile ein homogenes elektrisches Feld. Dieses elektrische Feld ist durch die beiden mit dem Massepotential verbundenen Elektroden scharf begrenzt, so daß im Bereich der durch die beiden genannten Elektroden begrenzten Zeile die Phasenverschiebung zwischen dem ordentlichen und dem außerordentlichen Strahl den gleichen Betrag hat. Die Elektroden befinden sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung also nicht im Strahlengang, sondern begrenzen seitlich den Bereich, in dem das elektrische Feld zur Wirkung kommen kann. Dadurch werden die bei der Ausnutzung des longitudinalen elektrooptischen Effektes auftretenden Lichtverluste durch die Elektroden vermieden und die Elektroden selbst können aus einem nichttransparenten Material bestehen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß hinter einer ersten erfindungsgemäßen Anordnung von elektrooptischen Zellen mit dem zugehörigen Elektrodensystem, dem ersten Polarisator und dem eraten Analysator eine zweite ebensolche Anordnung von elektrooptischen Zellen mit dem zugehörigen Elektrodiensystems einem zweiten Polarisator und einem zweiten Analysator angeordnet ist. Die zweite Anordnung ist gegenüber der ersten Anordnung so um einen. Winkel von 900 gedreht, daß sich die elektrooptischen Zellen und die zugehörigen Elektroden beider Anordnungen - in, Ausbreitungsrichtung des Lichtes gesehen - senkrecht schneiden.
  • Der Analysator der ersten Anordnung ist mit dem Polarisator der zweiten Anordnung zusammengefaßt, so daß der mittlere Analysator gegenüber dem äußeren Polarisator und Analysator um einen Winkel von 90° gedreht ist.
  • Bei dieser Anordnung wird beim Anlegen einer Spannung an jeweils eine Elektrode der beiden Anordnungen die Polarisationsebene des Lichtes nur im Kreuzungsbereich der Zeile und Spalte gedreht, die durch die den spannungsführenden Elektroden der ernten und zweiten Anordnung von elektrooptischen Zellen benachbarten, am Massepotential liegenden Elektroden gebildet werden.
  • Ein anderes Merkmal der Erfindung sieht vor, daß zur Verringerung der erforderlichen Halbwellenspannung jede elektrooptische Zelle durch Einfügen von zusätzlichen Elektroden in Unterzellen aufgeteilt ist.
  • Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht nämlich darin, daß bei einer Verringerung des Elektrodenabstandes die zur Drehung der Polarisationsebene des Lichtes um einen Winkel von 90° erforderliche Spannung, die sogenannte Halbwellenspannung, in gleichem Maße sinkt, während sie bei Anordnungen des Standes der Technik, die den longitudinalen Effekt anwenden, konstant ist. Für eine erfindungagemäße Anordnung slektrooptischer Zellen mit geringem Zeilen- und Elektrodenabstand ist somit unter sonst gleichen Bedingungen auch eine geringere Spannung erforderlich. 8011 jedoch eine Anordnung mit größerem Zeilenabstand mit der gleichen geringen Halbwellenspannung wie bei dem eben genannten geringen Zeilenabstand geschaltet werden so besteht die Möglichkeit, den größeren Zeilen- und Elektrodenabstand durch Einführen von Zwischenelektroden aus mehreren geringeren' Abständen zusannenzusetzen. Das zur Schaltung der größeren elektrooptischen Zelle :>rforderliche Feld wird dabei aus mehreren Teilfeldern zusainmengesetzt, wobei die Teilspannungen der n-te Teil der Gesamtspannung sind, wenn n die Anzahl der Unterbereiche ist.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfahrungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Fig. 1: eine erfindungsgemäße elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung, Fig. 2: zwei erfindungsgemäße elektrooptische Anordnungen nach Fig. 1 zur zweidimensionalen Lichtsteuerung kombiniert.
  • In der erfindungsernäßen Anordnung nach Fig. 1 tritt aus einem Polarisator 9 linear polarisiertes Licht und fällt auf eine schichtförmige Anordnung von elektrooptischen Medien, die elektrooptischen Zellen 1 mit der Lange 2, der Breite 3 und der Dicke 4. Zwischen den elektrooptischen Zellen 1 befinden sich abwechselnd die Elektroden 5; 8. Die Elektroden 5 können über die Schalter 6 wahlweise an die Spannungsquelle 7 geschaltet werden, während die Elektroden 8 mit dem Massepotential verbunden sind. Hinter den elektrooptischen Zellen 1 ist der Analysator 10 angeordnet, der gegenüber dem Polarisator 9 um einen Winkel von 90° gedreht ist.
  • Wird nun an eine der Elektroden 5 über den zugehörigen Schätber 6. eine Spannung angeschaltet, so bildet sich in den zwei elektrooptischen Zellen 1 zwischen dieser Elektrode 5 und den beiden benachbarten Elektroden 8 ein homogenes elektrisches Feld aus, das durch die Elektroden 8 scharf begrenzt ist. Ist das Feld genügend groß, so ist die Polarisationsebene des linear polarisierten Lichtes im Bereich der von den beiden beteiligten Elektroden 8 begrenzten Zeile mit der zweifachen Dicke 4 nach Verlassen der elektrooptischen Zelle 1 um einen Winkel von 90° gedreht. Durch den Analysator 10 kann das Licht jetzt ungehindort hindurchtreten, weil er gegenüber dem Polarisator 9 um den gleichen Winkel von 90° gedreht ist, um den das Licht in den elektrooptischen Zellen 1 gedreht wird. Ist dagegen keine der Elektroden 5 an die Spannungsquelle 7 angeschaltet, so wird die Polarisationsebene des Lichtes in keinem Paar der elektrooptischen Zellen 1 gedreht, und durch den Analysator 10 kann kein Licht hindurchtreten. Liegt an einer der Elektroden 5 eine Bpannung an, wobei U /2 die zur Drehung der Polarisationsebene um einen Winkel von 90° erforderliche sogenannte Halbwellenspannung ist, 80 reicht die in: Bereich der Zeile1 die durch die beiden der spannungsführenden Elektrode 5 benachbarten Slektroden 8 gebildet wird, hervorgerufene Phasenverschiebung ZRischon dem ordentlichen und außerordentlichen Strahl nicht aus, um die Polarisationsebene des einfallenden Lichtes um einen Winkel von 90° zu drehen. Es entsteht elliptisch polarisiertes Licht. Durch den nachtolgenden Analysator 10, der wiederum senkrecht zum Polarisator 9 steht, kann nicht die volle Lichtmenge, sondern nur ein Teil hindurchtreten. Dadurch ist mit der erfindungsgemäßen Anordnung also nicht nur eine zeilenweiweise Hell-Dunkelmodulation möglich, sondern es können auch Grautöne erzielt werden.
  • In Fig. 2 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der ertindungsgemäßen elektrooptischen Anordnung nach Fig. 1 zur zweidimensionalen Licht steuerung gezeigt. Hinter einer ersten erfindungsgemäßen Anordnung von elektrooptischen Zellen 1 mit den zugehörigen Elektroden 5 8,.dem Polarisator 9 und einem Analysator 11 ist eine zweite Anordnung von elektrooptischen Zellen 1 mit den zugehörigen Elektroden 5 8 und dem Analysator 10 angebracht. Der mittlere Analysator 11 ist gegenüber dem Polarisator 9 und dem Analysator 10 um einen Winkel von 90° gedreht.
  • Weiterhin sind in der Anordnung gemäß Fig. 2 die elektrooptischen Zellen 1 und die zugehörigen Elektroden 5; 8 der zweiten Anordnung gegenüber der ersten Anordnung so um einen Winkel von 900 gedreht, daß sie - in Ausbreitungsrichtung des Lichtes geseien - die elektrooptischen Zellen 1 und :ie zugehörigen Elektroden 5 8 der ersten Anordnung senkrecht schneiden.
  • Wird nun der n-te Schalter 6 der ersten Anordnung und der m-te Schalter 6 der zweiten Anordnung betätigt, so liegen an der n-ten Elektrode 5 der ersten Anordnung und der m-ten Elektrode 5 der zweiten Anordnung die Spannungen der Spannungsquellen 7 an.
  • Sind diese Spannungen zur Drehung der Polarisationsebenen um einen Winkel von 90° ausreichend bemessen, so kann im Ereuzungsbereich der durch die beteiligten Elektroden 8 begrenzten Zeile n und Spalte m Licht durch die gesamte Anordnung hindurchdringen.
  • Durch Variation der Größe der Spannung an den Elektroden 5 kann auch bei der Anordnung nach Fig. 2 die hindurchgelassene Lichtmenge gesteuert werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Elektrooptische Anordnung zur Lichts teuerung, bestehend aus einem Polarisator, einem Analysator, einer Vielzahl von elektrooptischen Zellen und einem Elektrodensystein, das mit den elektrooptischen Zellen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausnutzung des transversalen elektrooptischen Effektes jeweils eine der Vielzahl von Elektroden (5; 8) abwechselnd so zwischen den einzelnen elektrooptischen Zellen (1) angebracht ist, daß das sich in den elektrooptischen Zellen (1) ausbildende elektrische Feld senkrecht auf der aus breStuzgsrichtung des Lichtes steht, wobei die Elektroden (5) über Schalter (6) wahlweise an eine Spannungsquelle (?) geschaltet werden können und die jeweils folgenden Elektroden (8) mit dem Massepotential verbunden sind.
  2. 2. Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der ersten Anordnung eine zweite Anordnung von elektrooptischen Zellen (1), den zugehörigen Elektroden (5 8) und einem Analysator (10) angeordnet ist, die gegenüber der ersten Anordnung so um einen Winkel von 90° gedreht ist, daß sich die elektrooptischen Zellen (1) und die zugehörigen Elektroden (5; 8) beider Anordnungen - in Ausbreitungsrichtung des Lichtes gesehen -senkrecht schneiden.
  3. 3. Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Halbwellenspannung Jede elektrooptische Zelle (1) durch Einfügen von zusätzlichen Elektroden (5; 8) in Unterzellen aufgeteilt ist.
DE19691955977 1968-11-18 1969-11-07 Elektrooptische Anordnung zur Lichtsteuerung Pending DE1955977A1 (de)

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