DE1955309A1 - Hin- und hergehende Vorrichtung mit verstellbarem Weg - Google Patents
Hin- und hergehende Vorrichtung mit verstellbarem WegInfo
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Description
5000 KÖLN HEUMARKT 50 TELEFON: (0221) 23 58 68
3. November 1969 E 71 PaGm 69/1
Etablissements Pain-Bourgeas, 331, Avenue Victor-Hugo,
26 - VAIEIiCE, Frankreich
Hin- und hergehende Vorrichtung mit verstellbarem Weg
Die Erfindung betrifft eine hin- und hergehende Vorrichtung, insbesondere für Spinn- und Zwirnmaschinen, die es ermöglicht,
ausgehend von einer geneigten, umlaufenden Kurvenscheibe mit gegebener Hublänge variable Hin- und Herbewegungen abzuleiten,
die zwischen Null und praktisch dem Doppelten des Hubes der Kurvenscheibe liegen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten, der die in der Kurvenscheibe geführte Rolle trägt, zwei zueinander
senkrechte Gleitführungen enthält, eine vertikale und eine horizontale, in denen zwei Zahnstangen mit Schrägverzahnung gelagert
sind, die ineinandergreifen. Eine hin- und hergehende Stange, die die fadenführer trägt, ist am Ende der horizontalen
Gleitführung befestigt. Die vertikale .Gleitführung trägt in ihrer
Mitte auf ihrer dem Zahneingriff entgegengesetzten Seite eine Rolle, die in einer ortsfesten Gleitbahn gleitet, deren
Neigung regelbar ist. Wenn die Kurvenscheibe in Umdrehung versetzt wird, nimmt der Schlitten die beiden Zahnstangen in seiner
Hin- und Herbewegung mit. Daduroh, dass die Rolle der ver-
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tikalen Zahnstange in einer geneigten Gleitführung gleitet, ergibt
sich eine Auf- und Abbewegung der vertikalen Zahnstange und folglich eine entsprechende Verschiebung der horizontalen
Zahnstange, die sich hinzufügt oder abzieht von der Verschiebung, die ihr durch den von der Kurvenscheibe angetriebenen
Schlitten erteilt wird. Wenn die ortsfeste Gleitbahn horizontal gestellt ist, hat sie keine Wirkung auf die vertikale und infolgedessen
auch auf die horizontale Zahnstange. Der Hin- und Herweg ist in diesem Falle gleich dem, den die Kurvenscheibe
dem Schlitten erteilt. Wenn die ortsfeste Gleitbahn in gleicher Richtung wie die Verzahnung der Zahnstangen geneigt ist, kommt
die Verschiebung, die von der vertikalen Zahnstange der horizontalen aufgezwungen wird, in Abzug von der durch den Schlit-
ten/Wirkten Bewegung der horizontalen Zahnstange. Die Resultierende
dieser beiden Bewegungen kann Null sein für eine gegebene Neigung der ortsfesten Gleitbahn. Im Falle einer entgegengesetzten
Neigung der Letzteren wird der Weg der horizontalen Zahnstange vergrössert und kann praktisch das Doppelte des
Kurvenscheibenhubes erreichen. So kann man also hin- und hergehende
Bewegungen mit einer Amplitude zwischen Null und ddm Doppelten des normalen Hubes der Kurvenscheibe erhalten durch
eine einfache Veränderung der Neigung der ortsfesten Gleitbahn.
Im folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die schematischen Darstellungen der Zeichnungen
näher erläutert.
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In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer mit der Kurvenscheibe
verbundenen Vorrichtung gemäss der Erfindung,
Fig« 2, 3 und 4 schematische Darstellungen der Regelung
entsprechend den verschiedenen Neigungen der ortsfesten Gleitbahn,
die die Amplitude des Hubes der hin- und hergehenden Stange bestimmen.
In Fig. 1 befindet sich eine in üblicher Weise geneigte Kurvenscheibe
1 auf ihrer Antriebswelle 2, von der nur ein kurzer Stumpf dargestellt ist. Der KurvensdBibenkranz enthält eine
Rinne 3, die als Führungsbahn für eine in Fig. 1 unsichtbare Rolle dient. Mit dieser Rolle ist ein Schlitten 4 verbunden, der
auf zwei parallelen horizontalen Wellen 5 und 6 gleiten kann, von denen die obere Welle die Welle der Antriebszylinder der
Aufwickelspulen ist, im Falle einer Etagenzwirnmaschine. Ein solcher Zylinder 7 ist dargestellt. Bei zweiseitigen Maschinen
ist an der zweiten Seite ein zweiter Schlitten 41 vorgesehen,
der auf den Wellen 5f und 61 gleiten kann. Der Schlitten 4 trägt
die Gleitführung 8 einer horizontalen, schrägverzahnten Zahnstange 9 und trägt ebenfalls die Gleitführung 10 einer vertikalen
Zahnstange 11 mit entsprechend geneigten Zähnen, die oben in der Zeichnung sichtbar sind. Auf ihrer dem Zahneingriff entgegengesetzten
Seite trägt die Zahnstange 11 auf halber Höhe eine Rolle 16, auf de» Niveau der horizontalen Zahnstange. Diese
Rolle 16 greift in eine Längsnut 12 in der ortsfesten Gleitbahn 13 ein. Die horizontale Zahnstange 9 ist mit einer hin- und her-
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gehenden Stange 14 fest verbunden, die Fadenführer trägt. Ein
Fadenführer 15 ist vor einem Zylinder 7 dargestellt, der eine nicht gezeichnete Aufwickelspule antreibt. Die Wirkungsweise
des Zahnstangenmechanismus ist folgende: Die Kurvenscheibe 1, welche die auf der Rückseite des Schlittens 4 angebrachte Rolle
mitnimmt, treibt den Schlitten zu Hin- und Herbewegungen,an, deren Amplitude konstant gleich dem Hub der Kurvenscheibe ist.
Der Schlitten nimmt bei seinen Verschiebungen die beiden Zahnstangen 9 und 10 mit, die ineinandergreifen. Angenommen, dass
der Schlitten 4 sich in Richtung desPfeiles F verschiebt, so muss die Rolle 16 in der ortsfesten Gleitbahn 13 sich nach
rechts oben bewegen und nimmt die vertikale Zahnstange 11 nach oben mit. Dadurch wird, da die Neigung der Verzahnung (Fig. 2)
und der Gleitbahn 13 in gleicher Richtung ist, die horizontale
Zahnstange 9 nach links gestossen in dem Pfeil F entgegengesetzter
Richtung. Es ist offensichtlich, dass die beiden Bewegungen, denen die Zahnstange 9 unterworfen ist, sich voneinander
abziehen. Wenn z.B. die Verzahnung und ebenso die ortsfeste-Gleitbahn 13 um 45° geneigt ist, ist die Resultierende der beiden
Bewegungen Null und die hin- und hergehende Stange 14 bleibt unbeweglich. Die Bewegung des Schlittens 4 in dem Pfeil F
entgegengesetzter Richtung hat die gleiche Wirkung in der anderen Richtung. Wenn die Gleitbahn 13 eine umgekehrte Neigung hat,
wie die Verzahnung (Fig. 3)» addieren sich die beiden Bewegungen denen die horizontale Zahnstange 9 unterworfen ist. Z.B« wenn
die Verzahnung unter 45° in einer Richtung geneigt ist und die Gleitbahn 13 und 45° in der anderen Richtung, haben die beiden
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der Zahnstange 9 aufgezwungenen Bewegungen die gleiche Amplitude und der Hin- und Herweg wird gegenüber dem Hub der Kurvenscheibe
verdoppelt. Bei der Verschiebung des Schlittens 4 nach rechts (Pfeil P) ist die Rolle 16 nunmehr gezwungen, sich abwärts
zu bewegen, wobei sie die Zahnstange 11 nach unten und die Zahnstange 9 nach rechts aitnimmt. Zu der Verschiebung der
Zahnstange 9 durch den Schlitten 4 kommt die Verschiebung in gleicher Grosse hinzu, die im Beispiel durch die Zahnstange
bewirkt wird. Wenn schliesslich die Gleitbahn 13 horizontal ist, wie in der schematischen Darstellung der Pig. 4, hat das Hin- ·
und Hergehen des Schlittens 4 keine Wirkung auf die vertikale Zahnstange 11, die die horizontale Zahnstange 9 nicht mehr verschiebt
und in diesem Pail ist der Ausschlag einfache der des Schlittens. Es ist bemerkenswert, dass in den vorstehenden Beispielen
eine Neigung der ortsfesten Gleitbahn 13 von 45 zugrunde gelegt wurde. In der Praxis ist wegen der Gegenwirkung
des Verschiebens der Rolle 16 in der Kulisse 12 die Neigung, die die Gleitbahn 13 einnehmen kann, begrenzt. Dagegen kann die
Neigung der Verzahnung grosser als 45° sein und wegen der multiplikativen
Wirkung der Verschiebungen der vertikalen Zahnstange 11 auf die Verschiebungen der horizontalen Zahnstange 9 kann
die Resultierende der Bewegungen, denen die letztere unterworfen ist, geraäss den oben in Betracht gezogenen Grenzfällen entweder
Null oder das Doppelte des Kurvenscheibenhubes sein. Ein einfacher Ergänzungsmechanismus kann die Neigung der Gleitbahn
fortlaufend verändern, um eine fortlaufend kleiner werdende Hin- und Herbewegung zur Bildung zylindrischer Wicklungen mit
abgestumpften Ecken zu erreichen. -
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Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE :(ly Hin- und hergehende Vorrichtung,- insbesondere für Spinnmaschinen u.dgl., die von einer rotierenden, geneigten Kurvenscheibe mit gegebener Hublänge angetrieben wird und deren Ausschlag gegenüber dem Eurvenscheibenhub veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein über eine in der Kurvenscheibe (l) geführte Rolle angetriebener Schlitten (4) eine Gleitführung (8) für eine horizontale Zahnstange (9) mit Schrägverzahnung trägt und eine Gleitführung (lo) für eine vertikale Zahnstange (11) mit entsprechend geneigter Verzahnung, die mit der Zahnstange (9) in Eingriff ist, wobei die vertikale Zahnstange (11) etwa in der Mitte ihrer Hückseite eine Rolle (16) trägt, die in eine längsnut (12) einer an der Maschine ortsfesten Gleitbahn (I3) mit veränderbarer Neigung eingreift.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Zähne der Zahnstangen (9,H) mindestens 45° beträgt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Zahnstange (9) mit einer hin- und hergehenden Stange (I4) fest verbunden ist, die Fadenführer (15) trägt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen die Neigung der Gleitbahn (I3) fortlaufend - insbesondere zur fortlaufenden Verkleinerung— 7 —BADdar Hin- unci Herbewegung der die Fadenführer (15) tragenden Stange (14) - verändernden Mechanismus.IF/Sch009828/1560BAO ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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ID=8656496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19691955309 Pending DE1955309A1 (de) | 1968-11-05 | 1969-11-04 | Hin- und hergehende Vorrichtung mit verstellbarem Weg |
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Also Published As
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