DE19548976C1 - Bremsschaltung für Reihenschlußmotoren - Google Patents
Bremsschaltung für ReihenschlußmotorenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungsanordnungen zum
netzunabhängigen Bremsen eines Reihenschlußmotors mit den
Merkmalen der nebengeordneten Patentansprüche 1 und 2.
Schaltungsanordnungen und Einrichtungen zum Bremsen eines
Reihenschlußmotors ohne Wendepole bei konstanter Bürsten
stellung sind in unterschiedlichen Auslegungen und Tech
niken bekannt.
Die Offenlegungsschriften DE 42 40 972 A1, DE 36 36 555 A1
und DE 38 02 419 A1 dokumentieren beispielsweise solche
Schaltungsanordnungen.
Um eine sanfte Abbremsung bei einer ausreichenden Kommutierung
zu erzielen, wird im allgemeinen bei derartigen
Systemen der Bremsstrom geregelt. Diese Regelung besteht
üblicherweise aus einem im Takt gesteuerten Transistor,
der der Feldwicklung parallel geschaltet ist.
Besonders von Nachteil bei einer derartigen Regelung ist es,
daß die Motorabbremsung nicht betriebssicher ist. Versagt
zum Beispiel die Ansteuereinrichtung des Transistors und
wird hierdurch der Transistor während des Bremsvorgangs
nicht aufgesteuert, so ist der Reihenschlußmotor unmittelbar
kurzgeschlossen, wodurch ein hohes Abbremsmoment er
zeugt wird, mit den Folgen einer schlagartigen Abbremsung
des Motors. Diese schlagartige Abbremsung des Motors kann
bei handgeführten Elektrowerkzeugen (Winkelschleifer, Hand
kreissäge) zu schweren Unfällen führen. Oder der Transistor
wird dauerleitend, wodurch keine Abbremsung erfolgt. Auch
ein derartiger Zustand kann zu Unfällen führen.
Für eine sanfte Schnellabbremsung wird auch vorgeschlagen,
der Feldwicklung eine Diodenanordnung während des Brems
vorgangs parallel zu schalten.
Diese Diodenanordnung bewirkt einen Spannungsrückstand,
der über die Feldwicklung fließt und einen kontinuierlichen
Bremsvorgang gewährleistet.
Eine solche Diodenanordnung ist im Prinzip betriebssicher.
Die Nachteile bestehen darin, daß entweder, für eine aus
reichende Kommutierung während des Bremsvorgangs, Wende
pole vorhanden sein müssen, oder eine Bürstenverstellung
vorgenommen werden muß.
Aus der EP 0 408 986 A2 ist eine Schaltvorrichtung für
elektrische Umschaltung von Elektrowerkzeugen bekannt.
Dabei wird als Umschaltung das Ein/Ausschalten oder die
Drehrichtungsumkehr des in dem Gehäuse des Elektrowerk
zeuges eingebauten Reihenschlußmotors bezeichnet. Für
diesen Vorgang ist an dem zylindrischen Gehäuse ein ver
drehbarer Stellring vorgesehen, der in Höhe des B-Lager
schildes des Reihenschlußmotors so positioniert ist, daß
der Stellring mit nach innen gerichteten Vorsprüngen eine
verdrehbare Platte oder einen Schaltring am Reihenschluß
motor ergreifen und mit diesem gemeinsam eine Drehbewegung
durchführen kann. Mit dieser Drehbewegung werden gleich
zeitig die an der Platte oder dem Schaltring angeordneten
Bürsten verdreht. Ein Hinweis, daß diese Schaltvorrichtung
auch zum Bremsen des Reihenschlußmotors verwendet werden
kann, ist der Druckschrift nicht zu entnehmen.
Aus der DE 37 31 079 A1 ist ein Elektrohandwerkzeug mit
einem Universalmotor mit Rechts- und Linkslauf bekannt.
Die Bürsten des Motors sind in einem verstellbaren Träger
ring angeordnet, der außerdem noch mit den Bürsten ver
bundene Kontaktfedern trägt. Am Lagerschild und am Ständer
ist jeweils ein feststehender Kontakt angeordnet, der durch
Verdrehen des Trägerringes mit dessen Kontaktfedern in Ver
bindung gebracht werden kann. Dabei ist mit dem ersten
Kontakt ein Netzanschluß verbunden, während mit dem
zweiten Kontakt ein Anschluß der Feldwicklung ver
bunden ist. Je nachdem, in welche Richtung der Träger
ring verdreht wird, wird die Stromflußrichtung durch
die Bürsten bei deren gleichzeitiger Verschiebung am
Umfang des Kollektors vertauscht. Weitere Schaltmittel,
insbesondere zum Abbremsen des Motors, sind dieser Druck
schrift nicht entnehmbar.
Die grundsätzliche Bremsschaltung zur Widerstandsbremsung
eines Reihenschlußmotors ist aus der US 4 144 482 bekannt.
Allerdings erfolgt die Umschaltung in den Bremsbetrieb
ausschließlich über Kontakte des Umschalters, eine Bürsten
verstellung oder Kontaktbetätigung über eine Bürstenver
stelleinrichtung ist dort nicht vorgesehen.
Aus der nicht vorveröffentlichten DE 195 40 740 C1 mit
älterem Zeitrang ist eine Bremsschaltung bekannt, bei
der zur Umschaltung vom Motorbetrieb in den Bremsbetrieb
die Bürstenhalteeinrichtung verstellt wird, wobei gleich
zeitig mittels an der Bürstenhaltevorrichtung und dem
Motorgehäuse vorgesehenen Kontakten die notwendigen
Schaltverbindungen hergestellt werden. Ein Schaltstell
ring oder separate Umschaltglieder und Betätigungsglieder
an der Bürstenhalteeinrichtung sind hier aber nicht vor
gesehen.
Eine vergleichbare Bremsschaltung ist auch aus der
DE 35 11 893 A1 bekannt, wobei dort vorgesehen ist,
zum Umschalten vom Motor- in den Bremsbetrieb und umgekehrt
die beiden Umschaltglieder des doppelpoligen Um
schalters zeitversetzt zu betätigen. Eine Bürstenver
stellung ist auch dort nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, konstruktiv
einfache und betriebssichere Bremsschaltungen unter
Verwendung verstellbarer Bürsten für Reihenschlußmotoren
zu schaffen, womit die Motoren in verhältnismäßig kurzer
Zeit mittels einer Kurzschlußbremsung (Generatorbetrieb)
abbremsbar sind, um solche Bremsschaltungen bei mit
gefährlichen Werkzeugen bestückten Motoren und im
besonderen bei handgeführten Elektrowerkzeugen ver
wenden zu können.
Diese Aufgbabe wird durch die Merkmale der nebengeord
neten Patentansprüche 1 und 2 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den übrigen
Ansprüchen und der Beschreibung zu entnehmen.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Bremsschaltungen
mittels einer Bürstenverstellung liegen darin, daß
hiermit bei einer elektrodynamischen Bremsung eines Reihen
schlußmotors nach dem Prinzip der Selbsterregung während
des Umschaltens von Motorbetrieb in den Bremsbetrieb die
Bremsung selbsttätig eingeleitet wird, wobei der Feldwicklung
für den kontinuierlichen Bremsvorgang eine Diodenan
ordnung parallel geschaltet ist, die eine verhältnismäßig
sichere Bremsung gewährleistet und durch die Bürstenver
stellung eine entsprechend gute Kommutierung erzielt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. 1 und 2 Schaltungsanordnungen zum Bremsen
eines Reihenschlußmotors in Ver
bindung mit einer Bürstenverstellung,
Fig. 3 einen Teilschnitt im Bereich des
Kollektors eines Reihenschlußmotors
mit der Anordnung eines Schaltstellrings,
Fig. 4 eine Ansicht des Schaltstellrings
quer zum Kollektor,
Fig. 5 und 5a Ansichten des Schaltstellrings in
Verbindung mit Umschalter,
Fig. 6, 6a und 6b Ansichten des Schaltstellrings mit
integrierten zugeordneten Kontakten.
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zum netzunabhängigen
elektrischen Bremsen eines Reihenschlußmotors mittels Um
schalter in Verbindung mit einer Bürstenverstellung und
eines Strompfads.
Für eine solche Schaltungsanordnung findet in bekannter
Weise ein zweipoliger Umschalter Anwendung, wobei beim
Stand der Technik eine Bürstenverstellung nicht vor
gesehen ist. Zur Erreichung einer ausreichenden Kommutierung
während des Bremsvorgangs wird der Bremsstrom
üblicherweise geregelt. Die Nachteile einer solchen
Regelung wurde eingangs beschrieben.
Eine insgesamt wesentlich verbesserte Kommutierung
wird durch verstellbare Bürsten erreicht. Bei verstell
baren Bürsten befinden sich die Bürsten in bekannter
Weise an einer Bürstenhalteeinrichtung, die über
entsprechende Bedienungseinrichtungen betätigt wird.
Fig. 3 und 4 zeigt eine Einrichtung, bei der die
Bürstenhalteeinrichtung als ein Schaltstellring 1
ausgebildet ist. Der Schaltstellring 1 greift über
das Motorengehäuse 2 des Stromwendermotors, und
der Schaltstellring 1 besitzt
entsprechende Vorrichtungen 3, an denen die Bürsten 4, 4′
angeordnet sind, wobei der Schaltstellring 1 noch weitere
Vorrichtungen 5, 5′ (Fig. 4, 5 und 5a) zur Betätigung der
Umschaltglieder S1 und S2 (Fig. 1) aufweist. Die Umschalt
glieder S1 und S2 sind jeweils für sich separat in einem
Schaltgehäuse angeordnet, und sie bilden jeweils einen ein
poligen Umschalter 6 (Fig. 5a), wobei die Bürsten 4, 4′
jeweils durch ein flexibles Kabel verbunden sind. Beim Ein
schalten des Reihenschlußmotors wird der Schaltstellring 1
mit den daran angeordneten Bürsten 4, 4′ in der Richtung
zur ablaufenden Kante der Feldpole bewegt, wobei die Um
schalter 6 derart zu dem Schaltstellring 1 angeordnet sind,
daß zuerst das Umschaltglied S2 über die Vorrichtung 5 am
Schaltstellring 1 betätigt wird, und wenn der Schaltstell
ring 1 mit den Bürsten 4, 4′ etwa die Endstellung erreicht
hat, wird entsprechend das Umschaltglied S1 betätigt, wodurch
der Motorbetrieb des Reihenschlußmotors eingeleitet
wird. Dem Schaltstellring 1 ist in bekannter Weise eine
Arretiervorrichtung zugeordnet, die automatisch bei der
Motorbetriebsstellung einrastet, wobei durch eine manuelle
Betätigung der Arretierung der Schaltstellring 1 durch
Federkraft in die Ausschaltstellung des Motors zurückge
führt wird; hierbei wird dann zuerst das Umschaltglied S1
betätigt und der Motor vom Netz getrennt, und beim Er
reichen der Endstellung wird das Umschaltglied S2 be
tätigt, wodurch der Bremsbetrieb des Reihenschlußmotors
eingeleitet wird.
Das voneinander unabhängige und zeitversetzte Schalten
der Umschaltglieder S1 und S2 ist deshalb von Vorteil,
da einerseits die Bürsten 4, 4′ beim Einschalten des
Motors sowohl im Motorbetrieb als auch im Bremsbetrieb
jeweils die vorteilhafte Bürstenstellung aufweisen, und
andererseits ist das zeitversetzte Schalten der Umschalt
glieder S1, S2 erforderlich, um ein Kurzschließen des
Netzes über die Diodenanordnung des Strompfades 14 durch
die Lichtbögen, die beim Schalten an den Umschaltgliedern
S1, S2 vorhanden sind, zu verhindern.
Die Wegstrecke des Schaltstellrings 1 liegt vorteilhaft
bei 30°. Anker und Feldwicklung 13 können schaltungsmäßig
auch vertauscht angeordnet werden.
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der der Schalt
stellring mit separaten Umschaltgliedern S1, S2 in Ver
bindung steht. Die Umschaltglieder S1 und S2 können auch
unmittelbar am Schaltstellring und am Motorengehäuse ange
ordnet sein. Fig. 2 zeigt eine derartige Schaltungsanordnung.
Die Bürsten 4, 4′ sind jeweils direkt mit den Kontakten 7
und 7a verbunden, die federnd an den Vorrichtungen 5a
(Fig. 6) des Schaltstellrings 1 angeordnet sind. Dem Kontakt
7 sind die Kontakte 8 und 9, und dem Kontakt 7a sind
die Kontakte 10 und 11 zugeordnet. Die Kontakte 8, 9, 10
und 11 sind entweder unmittelbar am Motorengehäuse 2 oder
an einer Vorrichtung, die am Motorengehäuse installiert
ist, feststehend angeordnet. Zu dem Kontakt 8 führt ein
erster Netzanschluß und zum Kontakt 9 eine Kurzschluß
brücke 12, wobei zum Kontakt 10 ein erster Anschluß der
Feldwicklung 13 und ein erster Anschluß des Strompfads 14
sowie die Kurzschlußbrücke 12 führt. Der Kontakt 11 ist
durch eine Brücke 15, zu der ein zweiter Anschluß des Strom
pfads 14 führt, mit einem weiteren Kontakt 16 verbunden. Der
Kontakt 16 und zwei weitere Kontakte 17 und 18 sind auch am
Motorengehäuse 2 oder an einer Vorrichtung, die am Motoren
gehäuse 2 installiert ist, feststehend angeordnet. Zu dem
Kontakt 18 führt ein zweiter Netzanschluß und zum Kontakt
17 ein zweiter Anschluß der Feldwicklung 13. Den Kontakten
16, 17 und 18 ist ein an einer Vorrichtung des Schaltstellrings
1 federnd angeordneter Kontakt 19 zugeordnet, wobei
der Kontakt 19 derart ausgebildet ist, daß er jeweils die
Kontakte 16 und 17 oder 17 und 18 überbrücken kann.
Um den Bremsvorgang sanft einzuleiten, wird der Anker zuerst
über den Strompfad 14 kurzgeschlossen, indem der Kontakt 7
mit dem Kontakt 9 und der Kontakt 7a mit dem Kontakt 11 in
Verbindung gebracht wird, und danach wird der Kontakt 19 mit
den Kontakten 17 und 16 in Verbindung gebracht.
Bei der Fig. 6 sind die Kontakte 8, 9, 10, 11, 16, 17 und 18 zum
Beispiel fest am Motorengehäuse 2 integriert, und die Kontakte
7, 7a und 19 des Schaltstellrings 1 werden den Kontakten
am Motorengehäuse 2 zugeordnet, wobei der Schalt
stellring 1 durch die Abdeckkappe 20 des Motors in seiner
Lagerung gehalten wird.
Fig. 6a zeigt eine Anordnung der Kontakte, bei der die
Kontakte 8, 9, 10, 11, 16, 17 und 18 an einer Vorrichtung
21 angeordnet sind. Die Vorrichtung 21 mit den Kontakten
wird nach der Montage des Schaltstellrings 1 am Motoren
gehäuse 2 den Kontakten 7, 7a und 19 des Schaltstell
rings 1 zugeordnet, indem die Vorrichtung 21 an dem
Motorengehäuse 1 installiert wird. Der Schaltstellring 1
kann hierbei mit entsprechenden Einrichtungen 22 am Schalt
stellring 1 durch die Vorrichtung 21 in seiner Lagerung
gesichert werden.
Fig. 6b zeigt eine Anordnung der Kontakte, bei der die
Kontakte um 90° gedreht, im Vergleich zu der Kontakt
anordnung der Fig. 6, angeordnet sind.
Die Kontakte 8, 9, 10, 11, 16, 17 und 18 sind vorzugs
weise mit einer Steckverbindungseinrichtung 23 ver
sehen, wobei die Kontakte 11 und 16 sowie die Kontakte
9 und 10 intern miteinander verbunden sein können.
Die Vorrichtung 21 kann vorteilhaft als Steckmodul
ausgebildet sein, indem die Vorrichtung 21 direkt
durch Steckverbindungen mit der Feldwicklung 13 in
Verbindung gebracht wird.
Bei der Schaltungsanordnung der Fig. 2 ist eine
doppelte Netztrennung vorhanden. Der Schaltvorgang
bei diesem System erfolgt mit einer ent
sprechenden Zeitverzögerung, daher besteht nicht
die Gefahr, daß das Netz sich über die Kurzschluß
brücke 12 und den Strompfad 14 und die Brücke 15
kurzschließt.
Claims (5)
1. Bremsschaltung zum netzunabhängigen Bremsen eines in
einem Motorengeräusch (2) eingebauten Reihenschlußmotors
mit einer Feldwicklung (13) und einem Anker, wobei dem
Anker zwei Bürsten (4, 4′) über eine verstellbare
Bürstenhalteeinrichtung mit daran angeordneten Ein
richtungen zur Betätigung von zwei Umschaltglieder
(S1, S2) für die Bremsschaltung zugeordnet sind,
wobei die Bürstenhalteeinrichtung als Schaltstellring (1) ausgebildet ist, der über das Motorengehäuse (2) des Reihenschlußmotors greift und Vorrichtungen (3) zur Halterung der Bürsten (4, 4′) sowie zwei weitere Vorrichtungen (5, 5′) zur Betätigung der zwei jeweils separat in ein am Schaltgehäuse angeordneten, als ein poliger Umschalter (6) mit einem Arbeitskontakt (a, c), einem Ruhekontakt (b, d) und einem Anschluß (x, y) aus gebildete Umschaltglieder (S1, S2) aufweist,
wobei die Feldwicklung (13) mit den Anschlüssen (x, y) der Umschaltglieder (S1, S2) verbunden ist, der Arbeitskontakt (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) mit einem ersten Netzanschluß, der Ruhekontakt (b) des ersten Umschaltgliedes (S1) mit der ersten Bürste (4) des Ankers und dem Arbeitskontakt (c) des zweiten Umschaltgliedes (S2) sowie der Ruhekontakt (d) des zweiten Umschalt gliedes (S2) mit der zweiten Bürste (4) des Ankers und einem zweiten Netzanschluß verbunden ist,
wobei die Umschalter (6) mit ihrem Schaltgehäuse derart am Motorengehäuse (2) zu dem Schaltstellring (1) angeordnet sind, daß beim Einschalten des Reihenschluß motors durch Drehen des Schaltstellringes (1) in eine erste Richtung zuerst das zweite Umschaltglied (S2) durch die erste Vorrichtung (5) am Schaltstellring (1) betätigt wird und beim weiteren Drehen des Schaltstell ringes (1) bis zu einer Endstellung durch die zweite Vorrichtung (5′) am Schaltstellring (1) das erste Schaltglied (S1) betätigt wird, wodurch der Motor betrieb bewirkt wird, und beim Ausschalten des Reihen schlußmotors durch Drehen des Schaltstellringes (1) in eine zweite Richtung die Betätigung der zwei Schalt glieder (S1 und S2) in umgekehrter Reihenfolge er folgt, wodurch der Bremsbetrieb bewirkt wird.
wobei die Bürstenhalteeinrichtung als Schaltstellring (1) ausgebildet ist, der über das Motorengehäuse (2) des Reihenschlußmotors greift und Vorrichtungen (3) zur Halterung der Bürsten (4, 4′) sowie zwei weitere Vorrichtungen (5, 5′) zur Betätigung der zwei jeweils separat in ein am Schaltgehäuse angeordneten, als ein poliger Umschalter (6) mit einem Arbeitskontakt (a, c), einem Ruhekontakt (b, d) und einem Anschluß (x, y) aus gebildete Umschaltglieder (S1, S2) aufweist,
wobei die Feldwicklung (13) mit den Anschlüssen (x, y) der Umschaltglieder (S1, S2) verbunden ist, der Arbeitskontakt (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) mit einem ersten Netzanschluß, der Ruhekontakt (b) des ersten Umschaltgliedes (S1) mit der ersten Bürste (4) des Ankers und dem Arbeitskontakt (c) des zweiten Umschaltgliedes (S2) sowie der Ruhekontakt (d) des zweiten Umschalt gliedes (S2) mit der zweiten Bürste (4) des Ankers und einem zweiten Netzanschluß verbunden ist,
wobei die Umschalter (6) mit ihrem Schaltgehäuse derart am Motorengehäuse (2) zu dem Schaltstellring (1) angeordnet sind, daß beim Einschalten des Reihenschluß motors durch Drehen des Schaltstellringes (1) in eine erste Richtung zuerst das zweite Umschaltglied (S2) durch die erste Vorrichtung (5) am Schaltstellring (1) betätigt wird und beim weiteren Drehen des Schaltstell ringes (1) bis zu einer Endstellung durch die zweite Vorrichtung (5′) am Schaltstellring (1) das erste Schaltglied (S1) betätigt wird, wodurch der Motor betrieb bewirkt wird, und beim Ausschalten des Reihen schlußmotors durch Drehen des Schaltstellringes (1) in eine zweite Richtung die Betätigung der zwei Schalt glieder (S1 und S2) in umgekehrter Reihenfolge er folgt, wodurch der Bremsbetrieb bewirkt wird.
2. Bremsschaltung zum netzunabhängigen Bremsen eines
in einem Motorgehäuse (2) eingebauten Reihenschlußmotors
mit einer Feldwicklung (13) und mit einem Anker, wobei
dem Anker zwei Bürsten (4, 4′) über eine verstellbare
Bürstenhalteeinrichtung mit daran angeordneten Kontakten
(7, 7a, 19) zum Schalten der Motorbetriebs
phase und der Motorabbremsphase zugeordnet sind,
wobei die Bürstenhalteeinrichtung als Schaltstellring (1) ausgebildet ist, über das Motorengehäuse (2) des Reihenabschlußmotors greift und Vorrichtungen (3) zur Halterung der Bürsten (4, 4′) sowie Vorrichtungen (5a), an denen jeweils ein erster Kontakt (7) und ein zweiter Kontakt (7a), die jeweils mit einer der Bürsten (4, 4′) verbunden sind, und ein dritter Kontakt (19) angeordnet sind, aufweist, und dem ersten Kontakt (7) ein feststehender vierter und ein fünfter Kontakt (8 und 9) und dem zweiten Kontakt (7a) ein feststehender sechster und ein siebter Kontakt (10 und 11) und dem dritten Kontakt (19) ein feststehender achter, ein neunter und ein zehnter Kontakt (16, 17 und 18) zugeordnet ist, indem die zugeordneten Kontakte (8, 9; 10, 11; 16, 17, 18) unmittelbar am Motorenge häuse (2) oder an einer Vorrichtung, die am Motorenge häuse (2) installiert ist, feststehend angeordnet sind,
wobei der vierte Kontakt (8) mit einem ersten Netzanschluß und der fünfte und der sechste Kontakt (9 und 10) mit einem ersten Anschluß der Feldwicklung (13) und mit einem ersten Anschluß eines Strompfades (14) verbunden ist, der siebte Kontakt (11) durch eine Brücke (15) mit dem achten Kontakt (16) und mit dem zweiten Anschluß des Strompfades (14) verbunden ist, der zweite Anschluß der Feldwicklung (13) mit dem neunten Kontakt (17) und ein zweiter Netzanschluß mit dem zehnten Kontakt (18) verbunden ist, und wobei bei Motorbetrieb der erste Kontakt (7) mit dem vierten Kontakt (8) und der zweite Kontakt (7a) mit dem sechsten Kontakt (10) und der dritte Kontakt (19) mit dem neunten und dem zehnten Kontakt (17 und 18) in Verbindung steht und zur Um schaltung in den Bremsbetrieb durch die Zurückführung des Schaltstellringes (1) diese Verbindungen getrennt werden und daraufhin der erste Kontakt (7) mit dem fünften Kontakt (9) und der zweite Kontakt (7a) mit dem siebten Kontakt (11) und der dritte Kontakt (19) mit dem achten und dem neunten Kontakt (16, 17) in Verbindung gebracht wird.
wobei die Bürstenhalteeinrichtung als Schaltstellring (1) ausgebildet ist, über das Motorengehäuse (2) des Reihenabschlußmotors greift und Vorrichtungen (3) zur Halterung der Bürsten (4, 4′) sowie Vorrichtungen (5a), an denen jeweils ein erster Kontakt (7) und ein zweiter Kontakt (7a), die jeweils mit einer der Bürsten (4, 4′) verbunden sind, und ein dritter Kontakt (19) angeordnet sind, aufweist, und dem ersten Kontakt (7) ein feststehender vierter und ein fünfter Kontakt (8 und 9) und dem zweiten Kontakt (7a) ein feststehender sechster und ein siebter Kontakt (10 und 11) und dem dritten Kontakt (19) ein feststehender achter, ein neunter und ein zehnter Kontakt (16, 17 und 18) zugeordnet ist, indem die zugeordneten Kontakte (8, 9; 10, 11; 16, 17, 18) unmittelbar am Motorenge häuse (2) oder an einer Vorrichtung, die am Motorenge häuse (2) installiert ist, feststehend angeordnet sind,
wobei der vierte Kontakt (8) mit einem ersten Netzanschluß und der fünfte und der sechste Kontakt (9 und 10) mit einem ersten Anschluß der Feldwicklung (13) und mit einem ersten Anschluß eines Strompfades (14) verbunden ist, der siebte Kontakt (11) durch eine Brücke (15) mit dem achten Kontakt (16) und mit dem zweiten Anschluß des Strompfades (14) verbunden ist, der zweite Anschluß der Feldwicklung (13) mit dem neunten Kontakt (17) und ein zweiter Netzanschluß mit dem zehnten Kontakt (18) verbunden ist, und wobei bei Motorbetrieb der erste Kontakt (7) mit dem vierten Kontakt (8) und der zweite Kontakt (7a) mit dem sechsten Kontakt (10) und der dritte Kontakt (19) mit dem neunten und dem zehnten Kontakt (17 und 18) in Verbindung steht und zur Um schaltung in den Bremsbetrieb durch die Zurückführung des Schaltstellringes (1) diese Verbindungen getrennt werden und daraufhin der erste Kontakt (7) mit dem fünften Kontakt (9) und der zweite Kontakt (7a) mit dem siebten Kontakt (11) und der dritte Kontakt (19) mit dem achten und dem neunten Kontakt (16, 17) in Verbindung gebracht wird.
3. Bremsschaltung nach Anspruch 2, wobei die fest
stehenden Kontakte (8, 9; 10, 11; 16, 17, 18) an
einer Vorrichtung (21) angeordnet sind, die nach
der Montage des Schaltstellrings (1) am Motorenge
häuse (2) installiert und dem Schaltstellring (1)
angeordnet wird und der Schaltstellring (1) Ein
richtungen (22) aufweist, mit denen in Zusammen
wirken mit der Vorrichtung (21) der Schaltstell
ring (1) in seiner Lagerung gesichert wird.
4. Bremsschaltung nach Anspruch 3, wobei die fest
stehenden Kontakte (8, 9; 10, 11; 16, 17, 18) vor
zugsweise mit einer Steckverbindungseinrichtung (23)
versehen sind und der siebte und der neunte Kontakt
(11 und 16) sowie der fünfte und der sechste Kontakt
(9 und 10) intern miteinander verbunden sind, und
wobei die Vorrichtung (21) vorteilhaft als Steckmodul
ausgebildet ist, das direkt durch Steckverbindungen
mit den Anschlüssen der Feldwicklung (13) in Ver
bindung gebracht wird.
5. Bremsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der
Anker und die Feldwicklung (13) schaltungsmäßig
vertauscht angeordnet sind.
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|---|---|---|---|---|
| DE102011005593A1 (de) * | 2011-03-16 | 2012-09-20 | Hilti Aktiengesellschaft | Handwerkzeugmaschine |
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1995
- 1995-12-28 DE DE1995148976 patent/DE19548976C1/de not_active Expired - Fee Related
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