DE19547116A1 - Reset-Schaltung mit variabler Zeitverzögerung - Google Patents
Reset-Schaltung mit variabler ZeitverzögerungInfo
- Publication number
- DE19547116A1 DE19547116A1 DE19547116A DE19547116A DE19547116A1 DE 19547116 A1 DE19547116 A1 DE 19547116A1 DE 19547116 A DE19547116 A DE 19547116A DE 19547116 A DE19547116 A DE 19547116A DE 19547116 A1 DE19547116 A1 DE 19547116A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- capacitor
- voltage
- transistor
- resistor
- reset circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F1/00—Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
- G06F1/24—Resetting means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
- Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Reset-Schaltung zur Erzeugung
eines zuverlässigen Reset-Signals.
Eine automatische Reset-Schaltung wird benutzt, um eine Schaltung, welche bei
spielsweise einen Mikroprozessor beinhaltet, nach einer Stromunterbrechung wieder
zu starten. Derartige Reset-Schaltungen funktionieren in vielen Fällen nicht zu
verlässig, insbesondere wenn viele kurzzeitige Stromunterbrechungen innerhalb einer
kurzen Zeitdauer vorliegen oder wenn die Spannung aus einer Spannungsversorgung
nur geringfügig unter den unteren Grenzwert der Betriebsspannung abfällt, welche
der Mikroprozessor benötigt.
In derartigen Fällen tritt eine Datenverstümmelung und ein unzuverlässiger Reset-
Vorgang auf, wobei sich das System auch in einer Endlosschleife ,,aufhängen" kann.
Bei Versuchen, die genannten Probleme zu vermeiden, wurden Schaltungen ent
wickelt, welche Freigab-Eingänge von Schreib-Lesespeichern (RAMs), wie sie in
mikroprozessorbasierten Schaltungen verwendet werden, blockieren, nachdem die
Betriebsspannung einen Wert (z. B. 4,7 Volt) geringfügig oberhalb des Grenzwerts
(z. B. 4,5 Volt) der Betriebsspannung (5,0 Volt) erreicht hat. Diese Schaltungen zie
hen Strom aus einer für den Speicher-Backup gedachten Batterie, was die Lebens
dauer dieser Batterie verkürzt. Einige Schaltungen erzeugen einen Reset-Impuls,
nachdem die Betriebsspannung wieder hergestellt wurde. Keine dieser Schaltun
gen ermöglicht die zuverlässige Erzeugung eines Reset-Impulses, welcher beginnt
unmittelbar nachdem die Betriebsspannung abgefallen ist und endet nachdem die
Betriebsspannung zuverlässig wieder hergestellt ist.
Es besteht somit die Aufgabe, eine Reset-Schaltung so weiterzubilden, daß ohne
Belastung externer Batterien zuverlässige Reset-Impulse bei definierten Spannungen
erzeugt werden.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf
die begleitenden Zeichnungen näher beschrieben, welche zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung; und
Fig. 3A und 3B zeitliche Signalverläufe nach dem Stand der Technik bzw. der
vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist dargestellt eine Schaltung 1 zur Detektion eines Spannungsabfalls
von einer Spannungsquelle V, welche Schaltung mit einer Reset-Freigabeschaltung
3 verbunden ist. Die Freigabeschaltung 3 ist über eine Verzögerungsschaltung 4
mit einem Reset-Impulsgenerator 5 verbunden, welcher an seinem Ausgang einen
Reset-Impuls erzeugt.
Die Schaltung 1 zur Detektion eines Spannungsabfalls detektiert einen sehr geringen
Spannungsabfall gegenüber einer Nennspannung der Spannungsquelle, z. B. im Be
reich der grenzwertigen Leitspannung eines Bipolartransistors und bewirkt unmittel
bar den Betrieb der Reset-Freigabeschaltung 3, welche den Reset-Impulsgenerator
5 zur Ausgabe eines Reset-Impulses veranlaßt. Der Beginn des Reset-Impulses wird
von einer zu schützenden Schaltung detektiert, welche heruntergefahren wird.
Wenn der Wert der Spannungsquelle bei dem Reset-Impulsgenerator auf einen Wert
unterhalb eines vorbestimmten Grenzwertes (GRENZE in Fig. 1) abfällt, kann
diese den Reset-Impuls nach der Freigabe ohne die Freigabeschaltung halten.
Wenn die Spannung der Spannungsquelle wieder hergestellt ist, kann die Freigabe
schaltung darin verzögert werden, den Reset-Impulsgenerator zur Beendigung der
Reset-Impulse zu veranlassen, bis jegliche Gefahr multipler Ausfälle oder Span
nungsschwankungen beseitigt ist. Die entsprechende Zeitkonstante kann variabel
sein. Die Beendigung des Reset-Impulses ermöglicht es der zu schützenden Schal
tung, zurückgesetzt zu werden.
Fig. 2 zeigt ein schematisches Diagramm einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Die Schaltung zur Detektion des Spannungsabfalls beinhaltet einen bipolaren Tran
sistor 10 (PNP-Typ in der dargestellten Ausführungsform), dessen Emitter mit der
zu überwachenden Spannungsquelle, im Beispiel +5VDC, verbunden ist. Ein Kon
densator 12 in Reihe mit einem Widerstand 14 ist zwischen die Basis des Transistors
10 und Erde geschaltet. Ein Vorschaltwiderstand 16 ist ebenfalls zwischen die Basis
des Transistors 10 und Erde geschaltet.
Der Kollektor des Transistors 10 ist typischerweise an eine externe Schaltung ange
schlossen, beispielsweise eine digitale Logikschaltung und einen Speicher-Backup in
einer Batterieschaltung für einen Strom-Aus-Zustand.
Während des Betriebs ist die Emitter-Basis-Schaltung des Transistors 10 stromlei
tend und der Kondensator 12 wird durch den Widerstand 14 aufgeladen. Nach der
Aufladung des Kondensators 12 bildet die Basis des Transistors 10 einen Grenzwert
der Betriebsspannung unterhalb des Emitters.
Die Zeitkonstante von Kondensator 12 und Widerstand 14 sollte sehr gering sein,
z. B. im Bereich von Mikrosekunden liegen. Der Wert des Widerstands 16 sollte
wesentlich größer sein als derjenige des Widerstands 14, z. B. 100 kOhm.
Die Freigabeschaltung weist vorzugsweise einen zweiten PNP-Transistor 18 auf.
Dessen Kollektor liegt auf Erde und sein Emitter ist über einen Widerstand 20
in Reihe mit einem Kondensator 22 auf Erde geschaltet. Die Zeitkonstante des
Widerstands 20 und des Kondensators 22 sollte ebenfalls sehr gering sein und im
Bereich von Mikrosekunden liegen.
Die Verbindung zwischen Kondensator 22 und Widerstand 20 liegt über einen hohen
Widerstand 24 (z. B. 620 kOhm) an der Spannungsquelle +5VDC. Der Widerstand
24 kann als variabler Widerstand ausgebildet sein.
Die Basis des Transistors 18 ist über einen Widerstand 26 mit dem Kollektor des
Transistors 10 verbunden, welcher über den Widerstand 28 auf Erde gelegt ist.
Der Reset-Impulsgenerator besteht aus einem Operationsverstärker 30, dessen nicht
invertierender Eingang mit der Verbindung zwischen den Widerständen 24 und 20
verbunden ist. Sein invertierender Eingang ist an den Mittelabgriff eines Spannungs
teilers gelegt, der aus zwei Widerständen 32 und 34 besteht, welche zwischen +5VDC
und Erde geschaltet sind. Der Ausgang des Operationsverstärkers liegt über einen
Widerstand 36 an +5VDC und erzeugt ein Reset-Signal bzw. ein Vorhandensein
von Strom indizierendes Signal.
Während des Betriebs leitet der Transistor 10 über den Widerstand 16 und den
Widerstand 28 von der Spannungsquelle +5VDC auf Erde. Der Kondensator 12
wird nahezu auf +5VDC aufgeladen. Aufgrund der Leitfähigkeit des Transistors 10
kann der Transistor 18 nicht leiten, da dessen Emitter-Basis-Verbindung durch den
gesättigten Transistor 10 kurzgeschlossen ist.
Während der Transistor 18 nicht leitet, beträgt die Spannung am nichtinvertieren
den Eingang des Operationsverstärkers 30 +5VDC (die Spannung am invertierenden
Eingang ist aufgrund der Spannungsteilung durch die Widerstände 32 und 34 gerin
ger) und der Ausgangsspannungswert des Operationsverstärkers ist hoch. Dies ist zu
einem frühem Zeitpunkt in Fig. 3B dargestellt, welche die Spannung +5VDC als
hoch und das Reset-Signal ebenfalls als hoch darstellt.
Wenn nun ein Leistungsabfall eintritt, was in Fig. 3B durch das LEISTUNG-Signal
dargestellt ist, fällt die Emitterspannung des Transistors 10 mit einer Rate ab, wie
sie durch die durchgezogene Linie +5VDC in Fig. 3B dargestellt ist, wobei diese
Rate durch externe Schaltungen bestimmt wird bzw. durch das Entladeverhalten
von Kapazitäten in externen Schaltungen. Sobald die Spannung am Emitter des
Transistors 10 unter den Wert fällt, bei welchem die Emitter-Basis-Verbindung
stromleitend bleibt (das Basispotential wird durch den Kondensator 12 gehalten),
kann der Transistor 10 nicht mehr leitend bleiben.
Wenn der Transistor 10 nicht mehr leitend ist, wird der Kurzschluß um den Transi
stor 18 eliminiert. Über die Widerstände 28 und 26 wird die Basis des Transistors
18 auf Erde gelegt, wodurch der Transistor 18 angeschaltet wird. Hierdurch kann
sich der Kondensator 22 durch den Widerstand 20 und den Transistor 18 schnell,
das heißt in Mikrosekunden, entladen.
Durch die plötzliche Entladung des Kondensators 22 sinkt die Spannung am nichtin
vertierenden Eingang des Operationsverstärkers 30 sofort auf ein niedriges Niveau
ab, was durch die Vorderkante des Reset-Signals aus Fig. 3B dargestellt ist.
Die Beendigung der Leitfähigkeit des Transistors 10 beendet auch die Durchleitung
durch die sich verschlechternde Gleichspannungsquelle zu externen digitalen Schal
tungen oder einem Batterieschalter, falls dieser angeschlossen ist.
Wenn sich die +5VDC-Spannung verschlechtert, fällt sie eventuell unter den Span
nungswert GRENZE an der Verbindung zwischen den Widerständen 32 und 34.
Der Ausgang des Operationsverstärkers verbleibt dann auf niedrigem Niveau, und
zwar ohne Unterstützung der Freigabeschaltung aufgrund der geringen Versorgungs
spannung. Das Niveau, bei welchem dieses auftritt, wird durch die Werte der Wi
derstände 32 und 34 des Spannungsteilers eingestellt.
Es ist ersichtlich, daß der Reset-Signal-Impuls zuverlässig und sofort ausgelöst wird
bei einem sehr geringen Spannungsabfall der +5VDC-Versorgungspannung, wobei
die geringe einfache Emitter-Basis-Grenzspannung eines Transistors ausreicht, um
ihn zu verhindern.
Wenn die Spannung wieder hergestellt ist, was durch das LEISTUNG-Signal in
Fig. 3B dargestellt ist, beginnt die Spannung am +5VDC-Eingang anzuwachsen, wie
es durch die durchgezogene Linie dargestellt ist. Weil jedoch der Kondensator 22
entladen ist, verbleibt der nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers 30
auf niedrigem Niveau. Der Kondensator 20 wird aus dem +5VDC-Eingang über
den Widerstand 24 langsam, das heißt während 62 msec oder mehr, geladen. Erst
wenn die Spannung am Kondensator 22 die GRENZE-Spannung am invertierenden
Eingang des Operationsverstärkers 30 überschreitet, steigt dessen Ausgangssignal
auf hohes Niveau, was durch die durchgezogene, ansteigende Linie am Ende des
RESET-Impulses in Fig. 3B dargestellt ist. Externe Schaltungen, welche das Ende
des Reset-Impulses erhalten, werden hierdurch zurückgesetzt (Reset) und funktio
nieren wieder.
Es sei angemerkt, daß bei Systemen, in welchen sich die +5VDC-Spannung nur
langsam wieder herstellt, das Ende des Reset-Impulses über einen längeren Zeit
raum verzögert werden kann. Beispielsweise kann bei Wahl eines Widerstands 24
von einem MegOhm und eines Kondensators 22 von einem Mikrofarad die Beendi
gung des Reset-Impulses über mehr als eine Sekunde verzögert werden. Änderun
gen des Reset-Augenblicks sind durch die unterbrochenen Linien in den +5VDC
und RESET-Signalen in Fig. 3B dargestellt, welche für eine langsame Wieder
herstellung der Spannung und eine entsprechende Verzögerung der Endkante des
Reset-Impulses stehen, wobei bei einer schnellen Wiederherstellung der Spannung
die entsprechende Endkante des RESET-Impulses zeitlich früher liegt.
Dies sollte mit dem Beispiel aus dem Stand der Technik gemäß Fig. 3A verglichen
werden. Wenn hier ein Spannungsverlust auftritt, wird dieser nur detektiert, wenn
die +5VDC-Spannung auf z. B. 4,7 Volt abgesunken ist, wie es sich aus der +5VDC-
Kurve ergibt. Hierdurch werden die Vorderkanten des logischen Niveaus von LEI
STUNG VORHANDEN und der RESET-Impuls durch eine Zeit t1 verzögert, welche
manchmal groß genug ist, um den Inhalt eines EPROM zu zerstören.
Wenn die Spannung wieder hergestellt wird, wie es sich aus der LEISTUNG-Kurve
ergibt, beginnt die +5VDC-Spannung anzuwachsen. Wenn sie einen Wert von +4,7
Volt erreicht, wird das logische Niveau von LEISTUNG VORHANDEN auf hoch
gesetzt. Typischerweise tritt die Führungskante des logischen Niveaus des RESET-
Impulses bei einer Zeit t2 nach der Wiederherstellung des logischen Niveaus von
LEISTUNG VORHANDEN auf. Es gibt keine Möglichkeit, das Ende des RESET-
Impulses mit variabler Zeit zu verzögern oder eine Zeit festzulegen, um sicherzustel
len, daß ein Stromversorgungsübergangsintervall vergangen ist.
Die Spannung am Kondensator 12 folgt der Ermitterspannung des Transistors 10
(abzüglich des Spannungsabfalls an der Verbindung zwischen Emitter und Basis).
Mit der Wiederherstellung der vollen +5VDC geht die Schaltung somit wieder in
einen Zustand über, bei welchem der Transistor 10 leitet und der Transistor 18
kurzgeschlossen ist und nicht leitet, so wie es zu Beginn beschrieben wurde.
Sobald jedoch die nächste Stromunterbrechung unmittelbar nach der ersten auftritt,
sogar während der Zeit, in welcher die +5VDC-Spannung ansteigt, wiederholt sich
der oben beschriebene Prozeß, weil die Spannung an dem Kondensator 12 der Emit
terspannung des Transistors 10 (abzüglich des Spannungsabfalls an der Verbindung
zwischen Emitter und Basis) folgt.
Es sei angemerkt, daß die Schaltung als Indikationsschaltung für das Vorhandensein
von Energie verwendet werden kann, weil der Ausgang des Operationsverstärkers 30
bei Vorhandensein von Energie (Spannung) auf hohem logischen Niveau (+5VDC)
steht und beim Fehlen von Energie auf geringem logischen Niveau steht.
Zwar wurde die Schaltung unter Bezugnahme auf eine positive Spannungsquelle
und bipolare Transistoren in PNP-Bauweise beschrieben, ein Fachmann erkennt je
doch, daß die Erfindung auch unter Verwendung von bipolaren NPN-Transistoren
und einer negativen Spannungsquelle funktioniert. Alternativ können auch andere
Halbleiter verwendet werden, wobei die Prinzipien der vorliegenden Erfindung er
halten bleiben; die Verwendung der Bezeichnung "Transistor" meint somit jegliche
Halbleiter oder Schalter, welche eine entsprechende Funktion gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung ausführen können.
Claims (15)
1. Reset-Schaltung mit einer ersten Vorrichtung (5) zur Erzeugung eines Reset-
Impulses, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zweite Vorrichtung (3) zur
Freigabe der ersten Vorrichtung (5) zum Starten des Reset-Impulses aufweist,
sowie eine dritte Vorrichtung (1) zur Detektion eines Spannungsabfalls einer
Spannungsquelle (V) und zur Freigabe der zweiten Vorrichtung (3) nach die
ser Detektion, und eine Verzögerungseinheit (4) zur Verzögerung der Dauer
des Reset-Impulses bis zur Wiederherstellung der vollen Versorgungsspannung
(V).
2. Reset-Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte
Vorrichtung (1) aufweist einen ersten Transistor (10) in Reihe mit einem ersten
Widerstand, eine Einrichtung zur Aufladung eines ersten Kondensators (12)
durch den Transistor (10) von der Spannungsquelle (V), eine Einrichtung zur
Aufrechterhaltung der Leitfähigkeit dem ersten Transistors (10) aus einer La
despannung des ersten Kondensators (12), eine Einrichtung zur Verhinderung
der zweiten Vorrichtung (3) an der Leitung des ersten Transistors (10) und
eine Einrichtung zur Entladung des Kondensators (12), wobei die Leitfähig
keit des ersten Transistors (10) verhindert wird und die zweite Vorrichtung
(3) daraufhin freigegeben wird, wenn die Versorgungspannung (V) unter die
Ladespannung des Kondensators (12) fällt.
3. Reset-Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Vorrichtung (3) aufweist einen zweiten Transistor (18), welcher parallel zu
dem ersten Transistor (10) geschaltet ist, jedoch bei Leitfähigkeit des ersten
Transistors (10) außer Betrieb bleibt, einen Kondensator (22), welcher an den
zweiten Transistor (18) angeschlossen ist und durch die Versorgungsspannung
aufgeladen wird, wobei der Kondensator (22) auch an die erste Vorrichtung (5)
angeschlossen ist, und eine Einrichtung zum Entladen des zweiten Kon
densators (22) durch den zweiten Transistor (18) aufgrund des Betriebs und
der Leitfähigkeit des zweiten Transistors (18), wodurch die erste Vorrichtung
(5) freigegeben wird.
4. Reset-Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer
dem einen variablen Widerstand (24) aufweist, welcher zwischen den zweiten
Kondensator (22) und die Versorgungsspannung geschaltet ist, um die Lade
zeit des zweiten Kondensators (22) und die daraus resultierende Dauer des
Reset-Impulses einzustellen.
5. Reset-Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Vorrichtung (5) ein Operationsverstärker (30) ist, dessen nichtinvertierender
Eingang an den zweiten Kondensator (22) angeschlossen ist und dessen inver
tierender Eingang an eine Grenzspannungsquelle angeschlossen ist sowie eine
Einrichtung zur Erzeugung des Reset-Impulses vom Ausgang des Operations
verstärkers (30).
6. Reset-Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Emit
ter des ersten bipolaren Transistors (10) mit einem ersten Pol einer Versor
gungsspannung (V) und dessen Basis über den ersten Kondensator (12) und
einen ersten Widerstand (14) mit dem anderen Pol der Versorgungsspannung
(V) verbunden ist, die Basis des zweiten bipolaren Transistors (18) in einer
Schaltung mit dem anderen Pol der Versorgungsspannung (V) und dessen
Emitter über einen zweiten Widerstand (20) an den zweiten Kondensator (22)
angeschlossen ist, wobei ein anderes Ende des zweiten Kondensators (22) mit
dem anderen Pol der Versorgungsspannung (V) verbunden ist, wobei die Ver
bindungsstelle des zweiten Kondensators (22) und des zweiten Widerstands
(20) über einen dritten Widerstand (24) mit dem ersten Pol der Versorgungs
spannung (V) und direkt mit dem nichtinvertierenden Eingang des Operati
onsverstärkers (30) verbunden ist und durch eine Einrichtung zur Aufrechter
haltung des zweiten Transistors (18) im nichtleitfähigen Zustand, während der
erste Transistor (10) leitfähig und in Betrieb ist und im leitfähigen Zustand zur
Entladung des zweiten Kondensators (22) auf eine Spannung, welche geringer
ist als die erste Grenzspannung, die an den invertierenden Eingang des Ope
rationsverstärkers (30) bei Nichtleitung des ersten Transistors (10) angelegt
wird, wobei ein Reset-Impuls durch den Operationsverstärker (30) ausgelöst
wird.
7. Reset-Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Zeitkonstante des ersten Kondensators (12) und des ersten Wi
derstands (14) im Bereich von Mikrosekunden liegt.
8. Reset-Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Zeitkonstante des zweiten Kondensators (22) und des zweiten
Widerstands (20) im Bereich von Mikrosekunden liegt.
9. Reset-Schaltung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Zeitkonstante des zweiten Kondensators (22) und des dritten
Widerstands (24) im Bereich einer halben bis zwei Sekunden liegt.
10. Reset-Schaltung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß der dritte Widerstand (24) variabel ist.
11. Reset-Schaltung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Pol der Versorgungsspannung (V) positiv ist und die Tran
sistoren (10, 18) vom PNP-Typ sind.
12. Reset-Schaltung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Vorrichtung (5) ein Operationsverstärker (30)
mit einer an seinen invertierenden Eingang angelegten Grenzspannung ist und
der nichtinvertierende Eingang mit der Versorgungsspannung (V) verbunden
ist, welche höher als die Grenzspannung ist, und die zweite Vorrichtung (3)
einen Schalter zum Umschalten des nichtinvertierenden Eingangs des Ope
rationsverstärkers (30) auf eine geringere Spannung als die Grenzspannung
beinhaltet, welcher durch die dritte Vorrichtung (1) freigegeben wird.
13. Reset-Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Vorrichtung (3) einen ersten Kondensator in Reihe mit einer Entladestrecke
aufweist, welche an den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers
(30) angeschlossen ist, die Entladestrecke vor der Freigabe der zweiten Vorrich
tung (3) nichtleitend gehalten wird und zur Leitung und Entladung des ersten
Kondensators gegen Erde freigegeben wird, wobei der nichtinvertierende Ein
gang des Operationsverstärkers (30) auf Erde gelegt wird.
14. Reset-Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte
Vorrichtung (1) einen Kondensator aufweist, welcher auf eine Spannung nahe
derjenigen der Spannungsquelle (V) aufgeladen wird sowie eine elektrisch lei
tende Einrichtung, welche an der elektrischen Leitung gehindert wird, sobald
die Versorgungsspannung (V) geringer wird als die am Kondensator anliegende
Spannung, wobei die Beendigung der elektrischen Leitung der elektrisch lei
tenden Einrichtung die Freigabe der zweiten Vorrichtung (3) triggert, um den
nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers (30) auf eine Spannung
geringer als die Grenzspannung zu schalten.
15. Reset-Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen
Ladewiderstand in Reihe mit dem ersten Kondensator zur Versorgungsspan
nung (V) aufweist, der Ladewiderstand den ersten Kondensator zur Bildung ei
ner Endkante des Reset-Impulses auflädt, nachdem die Versorgungsspannung
(V) der Spannungsquelle im Anschluß an den detektierten Spannungsabfall
wieder hergestellt wurde, mit einer Zeitkonstante, welche die Beendigung des
Reset-Impulses in vorbestimmtem Maß verzögert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/366,671 US5543741A (en) | 1994-12-30 | 1994-12-30 | Reset circuit for generating reset pulse over an interval of reduced voltage supply |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19547116A1 true DE19547116A1 (de) | 1996-07-04 |
| DE19547116C2 DE19547116C2 (de) | 1998-10-22 |
Family
ID=23444011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19547116A Expired - Fee Related DE19547116C2 (de) | 1994-12-30 | 1995-12-16 | Reset-Schaltung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5543741A (de) |
| CA (1) | CA2164036C (de) |
| DE (1) | DE19547116C2 (de) |
| GB (1) | GB2297444B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0962808A (ja) * | 1995-08-25 | 1997-03-07 | Mitsubishi Electric Corp | 非接触icカード及び非接触icカードシステム |
| US5760625A (en) * | 1995-10-03 | 1998-06-02 | Ford Motor Company | Low cost microcomputer power supply with power on reset and low voltage inhibit functionality |
| KR0162599B1 (ko) * | 1996-05-07 | 1999-01-15 | 김광호 | 단순한 전원 제어 기능을 갖는 컴퓨터 시스템 |
| US6274292B1 (en) * | 1998-02-25 | 2001-08-14 | Micron Technology, Inc. | Semiconductor processing methods |
| CA2282091A1 (en) * | 1999-09-10 | 2001-03-10 | Nortel Networks Corporation | Apparatus for circuit power-down |
| US6486718B1 (en) * | 2001-05-21 | 2002-11-26 | Roche Diagnostics Corporation | Microprocessor self-power down circuit |
| US6819539B1 (en) | 2001-08-20 | 2004-11-16 | Cypress Semiconductor Corp. | Method for circuit recovery from overstress conditions |
| US7142400B1 (en) | 2002-03-27 | 2006-11-28 | Cypress Semiconductor Corp. | Method and apparatus for recovery from power supply transient stress conditions |
| CN100462897C (zh) * | 2004-11-30 | 2009-02-18 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 具重启控制电路的计算机系统 |
| US7992029B2 (en) * | 2006-03-03 | 2011-08-02 | Seagate Technology Llc | Electronic device with temporary flag for fail safe and power cycling |
| CN101751099B (zh) * | 2008-12-18 | 2012-01-25 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 信号发生电路 |
| JP2012244569A (ja) * | 2011-05-24 | 2012-12-10 | Funai Electric Co Ltd | リセット回路 |
| JP7791130B2 (ja) * | 2023-03-31 | 2025-12-23 | 株式会社日立製作所 | 鉄道車上制御装置のリセット回路及びリセット方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3103489C2 (de) * | 1981-02-03 | 1982-11-04 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Rücksetzschaltung für Mikroprozessoren |
| DE3130067A1 (de) * | 1981-07-30 | 1983-02-17 | Vdo Adolf Schindling Ag, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zur versorgungsspannungsueberwachung |
| US5313112A (en) * | 1991-12-23 | 1994-05-17 | Ford Motor Company | Low voltage inhibiting circuit for a microcomputer |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4234920A (en) * | 1978-11-24 | 1980-11-18 | Engineered Systems, Inc. | Power failure detection and restart system |
| US4245150A (en) * | 1979-02-26 | 1981-01-13 | International Business Machines Corporation | Power line disturbance detector circuit |
| US4296338A (en) * | 1979-05-01 | 1981-10-20 | Motorola, Inc. | Power on and low voltage reset circuit |
| US4260907A (en) * | 1979-06-12 | 1981-04-07 | Telex Computer Products, Inc. | Power-on-reset circuit with power fail detection |
| DE3035896C2 (de) * | 1980-09-24 | 1984-02-09 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulen bei Störung der Stromversorgung |
| US4367422A (en) * | 1980-10-01 | 1983-01-04 | General Electric Company | Power on restart circuit |
| US4367423A (en) * | 1981-01-06 | 1983-01-04 | General Electric Company | Reset signal generator |
| US4399538A (en) * | 1981-04-30 | 1983-08-16 | Pitney Bowes Inc. | Control system for inhibiting processing communications |
| JPS5932024A (ja) * | 1982-08-13 | 1984-02-21 | Hitachi Ltd | 半導体集積回路 |
| US4581552A (en) * | 1984-02-17 | 1986-04-08 | Texas Instruments Incorporated | Power-up clear circuitry having two thresholds |
| US4748352A (en) * | 1984-07-27 | 1988-05-31 | Omron Tateisi Electronics Co. | Power source reset circuit for contactless switch |
| JPH0693616B2 (ja) * | 1986-07-21 | 1994-11-16 | 沖電気工業株式会社 | リセツト回路 |
| US4788462A (en) * | 1987-02-12 | 1988-11-29 | United Technologies Corporation | Power-On-Reset (POR) circuit |
| US4902910A (en) * | 1987-11-17 | 1990-02-20 | Xilinx, Inc. | Power supply voltage level sensing circuit |
| FR2641083B1 (de) * | 1988-12-22 | 1991-05-10 | Sgs Thomson Microelectronics |
-
1994
- 1994-12-30 US US08/366,671 patent/US5543741A/en not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-11-29 CA CA002164036A patent/CA2164036C/en not_active Expired - Fee Related
- 1995-12-16 DE DE19547116A patent/DE19547116C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1995-12-29 GB GB9526714A patent/GB2297444B/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3103489C2 (de) * | 1981-02-03 | 1982-11-04 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Rücksetzschaltung für Mikroprozessoren |
| DE3130067A1 (de) * | 1981-07-30 | 1983-02-17 | Vdo Adolf Schindling Ag, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zur versorgungsspannungsueberwachung |
| US5313112A (en) * | 1991-12-23 | 1994-05-17 | Ford Motor Company | Low voltage inhibiting circuit for a microcomputer |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z: Design & Elektronik, Ausgabe 26 vom 22.12.1987, S. 6-8, 10, 12, 13 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2297444A (en) | 1996-07-31 |
| GB9526714D0 (en) | 1996-02-28 |
| CA2164036C (en) | 1998-05-12 |
| US5543741A (en) | 1996-08-06 |
| DE19547116C2 (de) | 1998-10-22 |
| CA2164036A1 (en) | 1996-07-01 |
| GB2297444B (en) | 1999-07-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19547116C2 (de) | Reset-Schaltung | |
| DE2318437B2 (de) | Anordnung zum Abschalten und erneuten Starten eines Betriebssystems in Abhängigkeit von Spannungsausfallbedingungen einer das Betriebssystem speisenden Primärspannungsquelle | |
| DE1281321B (de) | Schaltung zur UEberpruefung der Funktionsbereitschaft von Feuermeldern | |
| DE3109482A1 (de) | Kurzschlussschutzvorrichtung fuer einen gleichstromsteller | |
| DE2438839A1 (de) | Batteriebetriebene ueberwachungsvorrichtung mit an eine batterie-leistungsquelle anzuschliessenden elektrischen leitungen | |
| DE3724926A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ueberpruefung der zuleitungen eines schalters oder sensors | |
| DE102011012284A1 (de) | Überspannungsschutzschaltung und Verfahren zur Überprüfung einer Überspannungsschutzschaltung | |
| DE2701614A1 (de) | Anzeigesystem | |
| DE2950871C2 (de) | ||
| DE3134436C2 (de) | Statischer Halbleiterspeicher mit einer Hilfsspannungsquelle | |
| DE69616266T2 (de) | Einschalt-rücksetzschaltung | |
| DE3240706C2 (de) | ||
| EP0970555A1 (de) | Elektronische sicherung | |
| DE2816886C2 (de) | Impulszeit-Additionsschaltung, insbesondere für das Brennstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine | |
| DE3240707A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ueberwachung von elektronischen rechenbausteinen | |
| DE19532677A1 (de) | Überwachungsschaltung für eine Versorgungsspannung | |
| DE2415029B2 (de) | Gegen spannungsausfall gesichertes speichersystem | |
| DE3839077A1 (de) | Heilungsschaltung fuer latch-up-zustand (unerwuenschtes sperren) bei halbleiter-elektronikschaltungen | |
| DE3227264C2 (de) | ||
| DE2609428C2 (de) | Verfahren zur Verhinderung der Verarbeitung der durch zu geringe Versorgungsspannung während des Betriebsspannungsausfalls in einem batteriegepufferten Halbleiterspeicher hervorgerufenen Störungen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3515133A1 (de) | Kurzschlussfeste transistorendstufe | |
| DE102022104088A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Funktionsüberprüfung eines Halbleiterschalters | |
| EP0502549B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zündüberwachung einer Zündanlage | |
| DE1270608B (de) | Elektronische UEberwachungsschaltung zum Erzeugen eines Steuersignales nach Ablauf einer bestimmten einstellbaren Verzoegerungszeit | |
| US3309688A (en) | Pulse width fault detection apparatus |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |