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DE19546029A1 - Fahrtschreiber mit einem im Schreibsystem für die Geschwindigkeitsaufzeichnungen vorgesehenen Schrittmotor - Google Patents

Fahrtschreiber mit einem im Schreibsystem für die Geschwindigkeitsaufzeichnungen vorgesehenen Schrittmotor

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DE19546029A1
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Herbert Dipl Ing Kirner
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Siemens AG
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Mannesmann VDO AG
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    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders
    • G01P1/125Speed recorders with recording discs
    • GPHYSICS
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    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
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  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fahrtschreiber mit einem im Schreibsystem für die Geschwindigkeitsaufzeichnungen vorgesehenen Schrittmotor, wobei das Schreibsystem auf einer Montageplatte angeordnet ist und einen Anschlag umfaßt, an welchem beim Auftreten des Geschwindigkeitsmeßwertes "Null" der mit dem Schrittmotor in getrieblicher Verbindung stehende Träger des Geschwindigkeitsschreibstiftes anliegt.
Die Aufzeichnungen von Fahrtschreibern, das heißt die Aufzeichnungen wenigstens der von einem Kraftfahrzeug gefahrenen Geschwindigkeiten, der zurückgelegten Strecken und der verschiedenen Arbeitszeiten sowie der Pausen eines Fahrers dienen bekanntlich der Beurteilung der wirtschaftlichen Nutzung eines Fahrzeuges vor allem aber der Unfallauswertung und bei Verkehrskontrollen dem Nachweis der Einhaltung von Verkehrsvorschriften.
Insofern muß insbesondere für die Geschwindigkeitsaufzeichnungen ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den auf einer Diagrammscheibe aufgedruckten Kreislinien der Geschwindigkeitsskale bestehen. Aufgrund vielfältiger Fertigungs- und Montagetoleranzen insbesondere bei solchen Fahrtschreibern, bei denen die Diagrammscheiben einer relativ zum Gerätegehäuse bewegbaren Auflage zugeordnet und die Träger der Schreibstifte in dem Gehäuse verschiebbar gelagert sind, ist eine solche Übereinstimmung nach der Montage eines Fahrtschreibers nicht ohne weiteres gegeben. Das heißt, es ist vorbehaltlich einer Einstellung der Steilheit der Kennlinie des Geschwindigkeitsmeßsystems erforderlich den Geschwindigkeitsschreibstift exakt auf einen Geschwindigkeitsskalenkreis vorzugsweise jedoch auf die Grundlinie der Geschwindigkeitsaufzeichnungen zu positionieren, was im allgemeinen einen erheblichen Justieraufwand erfordert.
Das bisher übliche Justierverfahren, das ein Herantasten an die Sollage des Geschwindigkeitsschreibstiftes aufgrund einer Testaufzeichnung darstellte sieht vor, entweder das Geschwindigkeitsmeßwerk in einer geeigneten Langlochbefestigung zu verdrehen oder den Halter des Geschwindigkeitsschreibstiftes zu verbiegen. Dabei ist in der Regel mehrmals ein Testlauf und ein öffnen und Schließen des Fahrtschreibers vorzunehmen. Ein solches Justierverfahren das eine Vielzahl von Handgriffen erfordert und dessen Ergebnis von der subjektiven Geschicklichkeit und Sorgfalt des Justierenden abhängt ist zeitraubend, zeitlich nicht planbar und kann demnach nicht unmittelbar in den Fertigungsfluß einer Großserienfertigung eingegliedert werden.
Der Erfindung lag somit die Aufgabe zugrunde den Justieraufwand für das Positionieren des Geschwindigkeitsschreibstiftes zu verringern, insbesondere die für die Justierung erforderlichen Mittel zu vereinfachen und den Justiervorgang effektiver zu machen.
Die Lösung der Aufgabe beschreibt der Schutzanspruch 1. Eine bevorzugte Ausführungsvariante ist im Unteranspruch 2 definiert.
Der besondere Vorzug, den die Erfindung bietet, ist darin zu sehen, daß Justiermaßnahmen wie ein Verbiegen des Halters des Geschwindigkeitsschreibstiftes, bei dem u. a. die Unsicherheit der mechanischen Hysterese besteht oder das Verstellen des Geschwindigkeitsmeßwerkes, das bei jedem Justiereingriff ein Lösen und wieder Festziehen wenigstens zweier Schraubverbindungen erforderlich macht, vermieden werden können.
Vorteilhaft ist ferner, daß der erfindungsgemäß vorgesehene Anschlag zur Justierung der Nullage des Schreibsystems unmittelbar und mit der erforderlichen Drehbarkeit und Selbsthemmung an der Montageplatte des Schreibsystems spritzgießtechnisch angeformt ist, so daß weder eine getrennte Montage des Anschlages noch ein Festspannen, nach einem Justiervorgang beispielsweise mittels einer Schraube, erforderlich sind. Außerdem ermöglicht es die Erfindung, daß für die verschiedenen Meßbereiche nur eine Montageplatte herzustellen ist. Das heißt, daß die verschiedenen meßbereichsbedingten Nullagen des Geschwindigkeitsschreibstiftes entweder mit einem einzigen, in geeigneter Weise ausgebildeten Anschlag eingestellt werden können oder daß zur Abdeckung sämtlicher Meßbereiche wenigstens zwei einstellbare Anschläge vorgesehen sind, von denen der für den oder die kleineren Meßbereiche vorgesehene Anschlag auf einfache Weise, vorzugsweise werkzeuglos entfernbar ist.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß in gleicher Weise auch die Nullage eines für das Aufzeichnen der Motordrehzahlen vorgesehenen Schreibsystems justiert werden kann, wenn ein Fahrtschreiber zusätzlich mit einem solchen Schreibsystem ausgerüstet ist.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Schreibsystems eines Fahrtschreibers in seiner Nullage unter Verwendung eines Anschlages,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Befestigungsstelle des Anschlages gemäß der Pfeilrichtung A in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teildarstellung einer Ausführungsvarianten des Schreibsystems gemäß Fig. 1 unter Verwendung von wenigstens zwei unterschiedlichen Meßbereichen zugeordneten Anschlägen,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Ausführungsvarianten gemäß Fig. 3 in Pfeilrichtung B,
Fig. 5 eine Teilschnittdarstellung der Ausführungsvarianten gemäß Fig. 3,
Fig. 6 ein weiteres die Ausbildung eines einstellbaren Anschlages betreffendes Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 dargestellte Bauform eines Schreibsystems 1 findet vorzugsweise in Fahrtschreibern Anwendung, bei denen die Diagrammscheibe 2 entweder selbsttätig eingezogen und ausgegeben werden kann oder einer Schublade bzw. einem Träger, welche parallel zu einer das Schreibsystem 1 tragenden Montageplatte 3 verschoben bzw. verschwenkt werden können, zugeordnet ist. Die Erfindung ist aber auch bei Fahrtschreibern realisierbar, bei denen das Uhrwerk und der den Diagrammscheiben zugeordnete Zentrier- und Mitnahmedorn in einem aufklappbaren Deckel angeordnet sind, was bekanntlich den Vorteil bietet, daß im Gegensatz zu den erstgenannten Fahrtschreibertypen ein Anheben und Absenken der Schreibstifte bzw. der Diagrammscheibenauflage, wenn letztere sich beim Wechseln einer Diagrammscheibe noch oder wieder in Schreibposition befindet, nicht erforderlich ist. Wesentlich ist, daß in diesem Falle der Fahrtschreiber nach der funktionsfertigen Montage des Schreibsystems 1 von seiner Rückseite her offen und somit ein Justieren des Schreibsystems 1 durchführbar ist.
In Fig. 1 ist mit 4 ein Zentrier- und Mitnahmedorn bezeichnet, dessen nicht dargestellter uhrzeitsynchroner Antrieb beispielsweise im Boden 5 einer Schublade angeordnet ist. Mit 6, 7, 8 und 9 sind an der Montageplatte 3 vorzugsweise spritzgießtechnisch angeformte Halter bezeichnet, von denen das eine Halterpaar 6, 7 der Befestigung einer Führungsstange 10 dient, während in dem anderen Halterpaar 8, 9 eine Exzenterwelle 11 gelagert ist. Letztere ist von einem nicht dargestellten Stellmotor über Zahnräder 12, 13 und 14 antreibbar und besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer zylindrischen Stange 15, welche in Mitnehmern 16 und 17, die in den Haltern 8 und 9 gelagert sind, exzentrisch aufgenommen ist. Dabei ist dem Mitnehmer 16 das Zahnrad 12 zugeordnet. Eine in der Montageplatte 3 vorgesehene Aussparung 18 dient dazu, daß der Zentrier- und Mitnahmedorn 4 in die Ebene der Montageplatte 3 hineinragen kann und somit die Montageplatte 3 als Niederhalter für die Diagrammscheiben 2 wirkt. Ferner geht aus der Fig. 1 hervor, daß auf der Führungsstange 10 ein Träger 19 verschiebbar gelagert ist. An dem Träger 19 ist ein Arm 20 ausgebildet, der mit einem Finger 21 in den Bewegungsbereich der Exzenterwelle 11 eingreift. Außerdem ist an dem Arm 20 eine die Registrierkraft liefernde Schenkelfeder 22 gehaltert sowie ein Schreibstift 23 befestigt, und zwar an einem in Fig. 1 nicht sichtbaren, die Stange 15 der Exzenterwelle 11 untergreifenden Schenkel des Armes 20. Der Vollständigkeit halber sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt, daß der eine Schenkel 24 der Schenkelfeder 22 sich stets an dem Arm 20 abstützt, während der andere Schenkel 25 an der exzentrisch gehalterten Stange 15 anliegt und beim Verschwenken der Exzenterwelle 11 im Sinne eines Absenkens des Schreibstiftes 23 auf die Diagrammscheibe 2 als federnder Mitnehmer dient. Im Gegensatz hierzu hat der Finger 21 die Aufgabe nach einem gewissen Leerhub als Mitnehmer beim Abheben des Schreibstiftes 23 von der Diagrammscheibe 2 zu dienen.
Der meßwertabhängige Antrieb des Trägers 19, der somit auf der Führungsstange 10 verschoben als auch um die Führungsstange 10 im geringen Maße verschwenkt wird, geht aus von einem Schrittmotor 26, welcher mittels Schrauben 27 und 28 auf geeigneten Stützen an der Montageplatte 3 befestigt ist. Das auf der gegen die Montageplatte 3 weisenden Motorwelle befestigte Ritzel 29 kämmt mit einem Zahnrad 30, welches mit einem Zahnrad 31 ein Teil bildet. Letzteres steht in Eingriff mit einer an dem Träger 19 ausgebildeten Verzahnung 32. Eine in der Montageplatte 3 vorgesehene Aussparung 33 ermöglicht nicht nur ein Durchgreifen des Schreibstiftes 23 auf die Diagrammscheibe 2, sondern auch ein Eintauchen des Trägers 19 in die Plattenebene der Montageplatte 3, wodurch eine weitgehende Bauraumverdichtung gegeben ist.
Die in der Fig. 1 dargestellte Diagrammscheibe 2 ist in der üblichen Weise mit einem für eine Aufzeichnungsdauer von 24 Stunden ausgelegten Skalen- und Diagrammnetzwerk versehen, von dem der Einfachheit halber nur die Zeitskalen 34 und 35 sowie die Geschwindigkeitsskalenkreise, von denen einer mit 36 bezeichnet ist, dargestellt sind. Mit 37 ist eine konzentrische Linie bezeichnet, welche die Nullinie der Geschwindigkeitsaufzeichnungen darstellt, die vom Schreibstift 23 aufgezeichnet wird, wenn der Träger 19 mittels eines an ihm ausgebildeten Tastansatzes 38 an der exzentrischen Kontur 39 eines Anschlages 40 anliegt. Der Anschlag 40 ist als Outsertteil unmittelbar an der Montageplatte 3 angeformt. Dabei ist der Sitz des Anschlages 40 an der Montageplatte 3 derart, daß ein Verdrehen möglich, sonst aber eine erschütterungs- und temperaturdehnungssichere Verbindung mit der Montageplatte 3 gegeben ist. Die hierzu erforderliche Haltekraft des Anschlages 40 an der Montageplatte 3, mit anderen Worten das für das Verstellen des Anschlages 40 erforderliche Drehmoment, läßt sich mit den Maßen h, d₁ und d₂ des Anschlages 40 bzw. des an dem Anschlag 40 angeformten nicht näher bezeichneten Flansches bestimmen. Mit einer in geeigneter Weise ausgebildeten Riffelung an der Montageplatte 3 kann die Haltekraft verstärkt werden.
Zum Verstellen des Anschlages 40 ist dieser mit einem dem Ansetzen einen Schraubendrehers geeigneten Schlitz 41 oder, was für das Einleiten größerer Stellkräfte günstiger ist, mit einem Außen- oder Innensechskant versehen. Denkbar ist ferner den Anschlag 40 mit einem, beispielsweise mit einem Rändel versehenen Stellknopf auszubilden, so daß eine werkzeuglose Justierung vorgenommen werden kann. Im übrigen ist in der Fig. 1 mit der strichpunktierten Lage des am Träger 19 ausgebildeten Armes 20 die ebenfalls mit dem Anschlag 40 einstellbare Nullage des Schreibsystems 1 bei einem; größeren Meßbereich dargestellt. Mit 42 ist eine Feder bezeichnet, die am Träger 19 angreift und dem Ausgleich des Getriebespiels im Schreibsystem 1 dient.
Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Anschlages 43, an welchem ein Arm 44 angeformt ist, welcher die Montageplatte 3 umgreift. Der Arm 44 dient somit einer zusätzlichen Halterung des Anschlages 43 an der Montageplatte 3 und indem er als Knebel ausgebildet wird, gleichzeitig als Stellelement. Zum besseren Verständnis dieses Ausführungsbeispiels sei noch erwähnt, daß die Montageplatte 3 konzentrisch zur Achse des Anschlages 43 derart freigeschnitten ist, daß eine Drehbewegung des Armes 44 innerhalb eines gewissen Winkelbereichs möglich ist. Der Hub des exzentrischen Teils 45 des Anschlages 43 muß, wenn nicht wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 mehrere Meßbereiche abgedeckt werden sollen, der möglichen maximalen Toleranzsumme, welche sich durch Fertigungs- und Montagetoleranzen der Bauteile des Schreibsystems 1 ergeben kann, entsprechen.
Bei den Ausführungsvarianten gemäß den Fig. 3, 4 und 5 ist ein Träger 46 vorgesehen, an dem zwei Tastansätze 47 und 48 ausgebildet sind. Diesen sind an der Montageplatte 3 angeformte Anschläge 49 und 50 zugeordnet. Die verdrehbar angeformten Anschläge 49 und 50 sind jeweils mit einem Betätigungsschlitz 51 bzw. 52 sowie mit einer Kurvenbahn 53 bzw. 54 versehen und dienen jeweils der Justierung unterschiedlicher Nullagen des Trägers 46 bzw. des Geschwindigkeitsschreibstiftes. Diese Lösung ist insbesondere darin zweckmäßig, wenn Meßbereiche zur Anwendung kommen, die eine relativ große Differenz im Registrierhub aufweisen.
Bei dieser Lösung ist es erforderlich, daß der dem Meßbereich mit dem kleineren Registrierhub zugeordnete Anschlag entfernt, wird wenn das Schreibsystem einen größeren Registrierhub ausführen soll. Demzufolge ist der Anschlag 49 ausbrechbar ausgebildet, das heißt, er ist lediglich über einen Steg 55 mit einem an der Montageplatte 3 angeformten Ring 56 verbunden und zwar derart, daß der Steg 55 im wesentlichen in Bewegungsrichtung des Trägers 46 ausgerichtet ist, um die Anschlagkräfte optimal aufnehmen zu können. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß mit 57 ein Lagerschenkel des Trägers 46 und mit 58 und 59 die Lagerschenkel des Trägers 19 bezeichnet sind.

Claims (4)

1. Fahrtschreiber mit einem im Schreibsystem für die Geschwindigkeitsaufzeichnungen vorgesehenen Schrittmotor, wobei das Schreibsystem auf einer Montageplatte angeordnet ist und einen Anschlag umfaßt, an welchem beim Auftreten des Geschwindigkeitsmeßwertes "Null" der mit dem Schrittmotor in getrieblicher Verbindung stehende Träger des Geschwindigkeitsschreibstiftes anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (40, 43, 49, 50) auf der Montageplatte (3) drehbar gelagert und die mit dem Träger (19, 46) des Geschwindigkeitsstiftes (23) zusammenwirkende Mantelfläche des Anschlages (40, 43, 49, 50) wenigstens teilweise als Kurvenbahn (39, 45, 53, 54) ausgebildet ist.
2. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (40, 43, 49, 50) als Outsertteil an der Montageplatte (3) derart angeformt ist, daß er in bezug auf die Drehbarkeit selbsthemmend ausgebildet ist.
3. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (40) als Exzenter (39) ausgebildet ist.
4. Fahrtschreiber nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung mehrerer voneinander relativ weit entfernter Nullagen des Geschwindigkeitsschreibstiftes (23) mehrere Anschläge (53, 54) derart ausgebildet sind, daß sie wenigstens bis auf einen ausbrechbar sind.
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