DE19546641C2 - Backofen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Backofen nach dem Oberbegriff des Anspru
ches 1.
Derartige Backöfen sind allgemein bekannt, beispielsweise aus der
DE 21 25 469 A und der EP 0 388 605 A1. Derartige auch als Etagen-
Backöfen bezeichnete Backöfen sind in der Regel mit 2 bis 6 Herden aus
gestattet. In einen quasi-geschlossenen Kreislauf wird dabei das Heizgas
in der Energiezelle erhitzt und über seitlich am Ofengehäuse angeordnete
Heizgas-Zuführkanäle in die Heizregister, d. h. die Heizgaskanäle zwischen
den Heizplatten, geblasen. Aus den offenen Rückseiten der Register wird
das Heizgas angesaugt und erneut in die Energiezelle transportiert, in
der es wieder erhitzt wird. Der in der Energiezelle befindliche Brenner
wird automatisch in Abhängigkeit von der Backtemperatur ein- und ausge
schaltet. Regelgröße ist dabei meist die Temperatur des umgewälzten Heiz
gases. Die Temperatur im Backraum ist der Temperatur des umgewälzten
Heizgases direkt proportional. Der Backofen backt ausschließlich durch
Wärmestrahlung von den heißen Heizplatten sowie durch Wärmeleitung auf
grund des Kontaktes des Backgutes mit der jeweils unteren Heizplatte. Bei
den unteren Heizplatten kann es sich um Stein-Backplatten handeln. Der
artige Backöfen backen nicht mittels Konvektion, da die umgewälzten
Heizgase in einem geschlossenen Kreislauf arbeiten und nicht in den
Backraum gelangen. Insoweit als durch den Brenner Frischluft angesaugt
wird, werden abgekühlte Heizgase durch einen Kamin abgeführt. Backöfen
mit einem derartigen Beheizungsprinzip weisen systembedingt nicht mehr
als 6 Herde auf, da die Strömungs- und Wärmeübergangsverhältnisse bei
mehr als 6 Herden nicht mehr ohne weiteres beherrschbar sind. Anderer
seits ist es wünschenswert, die Zahl der übereinander angeordneten Herde
zu vergrößern, um die Kapazität des Backofens, bezogen auf seine Grund
fläche, zu vergrößern.
Nur bei Radiator-Backöfen und Ringrohr-Backöfen ist es möglich, mehr
als 6 Herde übereinander anzuordnen. Hierbei wird entweder Thermoöl als
Energieträger durch ein Leitungs- und Radiatorensystem gepumpt, oder es
wird Wasser in einem geschlossenen System erhitzt und dann als Dampf
durch ein mit hohem Druck beaufschlagtes Ringsystem geleitet.
Aus der DE 27 57 618 A1 ist ein Etagenbackofen mit Heizgasumwälzung
bekannt, der vier übereinander angeordnete Backkammern aufweist, von
denen jeweils die beiden oberen und die beiden unteren Backkammern zu
einer Backkammer-Gruppe zusammengefasst sind. Auf der Druckseite des
Ventilators ist ein Abgasstutzen vorgesehen, der mit einer verstellbaren
Drossel zur Regelung des Saugzuges ausgestattet ist. Im Sammelkanal be
findet sich in Höhe der Isolierschicht eine Absperrvorrichtung in Gestalt
einer Klappe, welche von einem Stellmotor über ein Gestänge geöffnet
oder geschlossen werden kann. Damit ist eine Beaufschlagung unterschied
licher Herde mit unterschiedlichen Heizgasmengen möglich.
Aus der DE 28 29 910 C2 ist ein Umwälzbackofen mit mindestens zwei
Backherden bekannt. Bei diesem Herd soll die Aufgabe gelöst werden,
nicht nur einen wahlweisen Betrieb der beiden Backherdgruppen zu ermöglichen,
sondern auch bei gleichzeitigem Betrieb beider Backherdgruppen
die Backherdgruppen mit unterschiedlichen Temperaturen betreiben zu
können, so dass beispielsweise ein Sortimentbacken möglich ist. Jeder
Herdgruppe sind unterschiedliche Heizgaszuführkanäle zugeordnet, wobei
eine Stellklappe vorgesehen ist, die so eingestellt werden kann, dass der
einen Herdgruppe mehr und der anderen Herdgruppe weniger Heizgas zu
geführt wird. Die Stellklappe kann in Abhängigkeit von der Temperatur
verstellbar sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Backofen der gattungs
gemäßen Art so auszugestalten, dass die Zahl der übereinander angeordne
ten Herde erheblich vergrößert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeich
nungsteil des Anspruches 1 gelöst. Durch die erfindungsgemäßen Maß
nahmen ist es grundsätzlich möglich, die Zahl der Herde zu verdoppeln,
beispielsweise von 5 auf 10. Die Ausgestaltung dieses Lösungsprinzips
ergibt sich aus den Unteransprüchen. Beim Anfahren, d. h. Aufheizen des
Backofens läuft der Brenner durchgehend, wobei die mindestens eine Stell
klappe so geregelt wird, dass sämtliche Herde gleichzeitig aufgeheizt
werden. Während des Betriebes können die einzelnen Herde oder zumin
dest einzelnen Herdgruppen mit unterschiedlichen Backraumtemperaturen
betrieben werden, und zwar je nach Stellung der mindestens einen Stell
klappe. Parallel ist es zweckmäßig, eine Anpassung des Heizgasvolumen
stroms an die Stellung der mindestens einen Stellklappe vorzusehen.
Die Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be
schreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch einen Backofen,
Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch den Backofen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Backofen,
Fig. 4 einen geringfügig abgewandelten Backofen in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 5 eine Stellklappe des Backofens gemäß der Einzelheit V in Fig. 2 in
einer Regelstellung einer Stellklappe,
Fig. 6 die Einzelheit V in einer weiteren Regelstellung der Stellklappe,
Fig. 7 die Einzelheit V in einer mittleren Regelstellung der Stellklappe,
Fig. 8 eine dritte Ausführungsform eines Backofens im vertikalen Quer
schnitt in einer Fig. 2 entsprechenden Darstellung und
Fig. 9 eine Stellklappe gemäß der Einzelheit IX in Fig. 8 in verschiede
nen Regelstellungen.
Der in der Zeichnung dargestellte Backofen ist als sogenannter Etagenofen
ausgebildet. Er weist einen Herdkörper 1 auf, in dem mehrere, im vorlie
genden Ausführungsbeispiel zehn, Herde 2a, 2b, 2c, 2d, 2e und 3a, 3b,
3c, 3d, 3e etagenartig übereinander angeordnet sind. Die Herde 2a bis 2e
bilden eine untere Herdgruppe 2, während die oberen Herde 3a bis 3e
eine obere Herdgruppe 3 bilden. Es ist auch möglich, insgesamt fünf
Herdgruppen mit jeweils zwei Herden oder zwei Herdgruppen, von denen
die eine vier Herde und die andere sechs Herde aufweist, zu bilden.
Jeder Herd weist einen Backraum 4 auf, der an seiner Oberseite durch
eine im wesentlichen nur durch Wärmestrahlung heizende obere, durch ein
dünnes Blech gebildete Heizfläche 5 begrenzt ist. Er weist weiterhin eine
zur Aufnahme von Backgut 6 dienende untere Backplatte 7 auf, die durch
Wärmeleitung direkt auf das Backgut und zwischen Backgutteilen durch
Wärmestrahlung heizt. Die unteren Backplatten 7 bestehen bevorzugt aus
Stein, können aber auch aus Metall bestehen. Im Gegensatz zu den oberen
Heizflächen 5 weisen sie eine beträchtliche Masse und damit eine be
trächtliche Wärmespeicherkapazität auf, die für den Backprozeß von Bedeutung
ist. An ihrer Vorderseite sind die Herde 2a bis 3e jeweils durch
Klappen 8 verschließbar.
Unterhalb der unteren Backplatte 7 des unteren Herdes 2a, oberhalb der
oberen Heizfläche 5 des Herdes 2e, unterhalb der unteren Backplatte 7 des
Herdes 3a, zwischen allen Herden 2a bis 3e und oberhalb der oberen
Heizfläche 5 des oberen Herdes 3e sind Heizgaskanäle 9, ausgebildet, in
die Heizgas durch den Klappen 8 benachbarte seitliche Eintrittsöffnungen
10 eintritt. Die konstruktiven Begrenzungen der Heizgaskanäle 9 ein
schließlich der hiermit fest verbundenen Heizflächen 5 bezeichnet man in
der Praxis als Register bzw. Heizregister; sie sind allgemein bekannt.
Die den beiden segmentierten Seitenwänden 11, 12 des Herdkörpers 1 zuge
ordneten Eintrittsöffnungen 10 werden über Heizgas-Zuführkanäle 13a, 13b
und 14a, 14b mit Heizgas versorgt, wovon die Heizgas-Zuführkanäle 13a,
13b der unteren Herdgruppe 2 und die Heizgas-Zuführkanäle 14, 14b der
oberen Herdgruppe 3 zugeordnet und mit den jeweiligen Eintrittsöffnungen
10 verbunden sind. Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, sind die Zu
führkanäle 13a bis 14b an den Seitenwänden 11, 12 angebracht. Sie ver
jüngen sich linear von unten nach oben, können aber auch quaderförmig
ohne Verjüngung ausgebildet sein. Die Zuführkanäle 13a bis 14b sind an
eine unterhalb der unteren Herdgruppe 2 im Herdkörper 1 angeordnete
Energiezelle 15 angeschlossen, und zwar an einen Heizgas-Mischraum 16.
In diesen Heizgas-Mischraum 16 münden ebenfalls zwei an der Rückwand
17 des Herdkörpers 1 angeordnete, voneinander getrennte Heizgas-Rück
führkanäle 18, 18a. Die Heizgaskanäle 9 jeder Herdgruppe 2, 3 münden
jeweils in einen einer Herdgruppe 2 bzw. 3 zugeordneten Heizgas-Sam
melraum 18b bzw. 18c.
Im Heizgas-Mischraum 16 ist eine zylindrische Brennkammer 19 angeordnet,
in die ein Brenner 20 einmündet. Die durch die Verbrennung im Brenner
20 entstehenden heißen Rauchgase strömen entsprechend den Strömungs
richtungspfeilen 21 aus der Brennkammer 19 in den Heizgas-Mischraum 16.
Dort werden sie mit entsprechend den Strömungsrichtungspfeilen 22 zuge
führten abgekühlten Heizgasen gemischt, wodurch Heizgas mit einer ent
sprechenden Mischtemperatur erzeugt wird. Dieses Heizgas wird durch die
Heizgas-Zuführkanäle 13a bis 14b und die Eintrittsöffnungen 10 durch die
Heizgaskanäle 9 in den jeweils zugeordneten Heizgas-Sammelraum 18b bzw.
18c und von dort in die jeweils nachgeordneten Heizgas-Rückführkanäle 18
bzw. 18a gesaugt, wozu dort jeweils ein, insgesamt also zwei Sauggebläse
23, 24 vorgesehen sind, von denen jeweils eines zwischen dem Heizgas-
Sammelraum 18b der Herdgruppe 2 und dem Heizgas-Rückführkanal 18 und
das andere zwischen dem Heizgas-Sammelraum 18c der Herdgruppe 3 und
dem zugeordneten Heizgas-Rückführkanal 18a angeordnet ist. In dem Maße,
in dem Heizgas vom Brenner 20 im Mischraum 16 neu zugeführt wird, wer
den abgekühlte Heizgase entsprechend dem Strömungsrichtungspfeil 25
durch einen Kamin 26 abgeführt.
An der dem Mischraum 16 zugeordneten und mit diesem verbundenen Ein
trittsseite 27, 28 der Zuführkanäle 13a bis 14b ist bei der Ausführungs
form nach den Fig. 1 bis 3 eine Stellklappe 29, 30 angeordnet, die je
weils um eine Schwenkachse 31 mittels eines Stellmotors 32, 33 ver
schwenkbar ist. Die Schwenkachse 31 liegt in der jeweiligen Trennwand 34
zwischen den einander zugeordneten Heizgas-Zuführkanälen 13a, 14a bzw.
13b, 14b. Die Stellklappen 29 bzw. 30 sind so ausgebildet, daß mit ihnen
jeweils der Eintritt 35a, 35b der Zuführkanäle 13a bzw. 13b oder der
Eintritt 36a bzw. 36b der Zuführkanäle 14a bzw. 14b wahlweise vollstän
dig geschlossen werden können, wie den Fig. 5 und 6 entnehmbar ist.
Dazwischen ist jede Zwischenstellung möglich, in der alle Eintritte 35a
bis 36b teilweise bis vollständig geöffnet sind, wie beispielsweise Fig. 7
entnehmbar ist.
Die Herdgruppen 2 und 3 sind durch eine Isolierung 37 voneinander ge
trennt. An diese Isolierung 37 schließt sich eine Trennwand 37a an, die
die Heizgas-Sammelräume 18b und 18c und die Heizgas-Rückführkanäle 18
und 18a voneinander trennt.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 unterscheidet sich von der nach den
Fig. 1 bis 3 nur dadurch, daß die Sauggebläse 23', 24' zwischen dem
Heizgas-Mischraum 16 und der Eintrittsseite 27, 28 der Zuführkanäle 13a,
14a und 13b, 14b, also auf deren Druckseite, angeordnet sind.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß beispielsweise jeweils in einem Herd 2a
und 3e jeder Herdgruppe 2, 3 Temperaturfühler 38 angeordnet sind, die
die Temperatur der Heizgase, beispielsweise im Bereich der Eintrittsöff
nungen 10 erfassen. Von diesen Temperaturfühlern 38 werden der gemesse
nen Temperatur entsprechende Signale über Leitungen 39a, 39b bzw. 40%
40b auf Eingänge einer zentralen Steuereinheit 41 gegeben, bei der es
sich im wesentlichen um einen Rechner handelt. Von der Steuereinheit 41
führen Ausgangs-Leitungen 42, 43 auf die Stellmotoren 32, 33 und Aus
gangs-Leitungen 44, 45 auf die Sauggebläse 23', 24'. Bei der Ausgestal
tung nach den Fig. 1 bis 4 führen die letztgenannten Leitungen 44, 45
entsprechend auf die Sauggebläse 23, 24.
Die Temperatursollwerte für die Heizgas-Temperatur im Bereich der jewei
ligen Temperaturfühler 38, d. h. die Sollwerte für die Backraumtemperatu
ren, werden im Bedienfeld 46 der Steuereinheit 41 eingegeben. Damit wer
den Grundstellungen der Stellklappen 29, 30 vorgegeben, was in den Fig.
5 bis 7 jeweils ausgezogen dargestellt ist. Je nach den Schwankungen der
Temperatur, die an den Temperaturfühlern 38 abgetastet werden, werden
dann die Stellklappen in einem Regelbereich verstellt, der durch strich
punktierte Linien in den Fig. 5 bis 7 angedeutet ist. Wenn auch die
Sauggebläse 23', 24' oder gegebenenfalls die Sauggebläse 23, 24 in der
geschilderten Weise an die Steuereinheit 41 angeschlossen sind, können
auch durch Veränderung der Drehzahl der Sauggebläse die Luftmengen
verändert werden, die dem einen Paar von Zuführkanälen 23, 14a bzw.
dem anderen Paar von Zuführkanälen 13b, 14b zugeführt werden. Es sei
ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die zusätzliche Möglichkeit der Re
gelung der Drehzahl und damit der Leistung der Sauggebläse 23, 24 bzw.
23', 24' fakultativ zu der Regelung der Stellklappen 29, 30 vorgesehen
ist. Damit ist es möglich, mit nur einer Energiezelle 15 eine große Zahl
von Herden 2a bis 3e, beispielsweise zehn Herde, zu heizen, und zwar mit
genau definierten Backtemperaturen in jedem einzelnen Herd.
Insbesondere wenn nicht die Sauggebläse 23', 24' entsprechend Fig. 4,
sondern entsprechend Fig. 1 vorgesehen sind, dann wird es zweckmäßig
sein, die Temperatur jeweils nur im Backraum 4 jedes Herdes oder eines
oder mehrerer Herde einer Herdgruppe 2 bzw. 3 oder hinter einer Herd
gruppe 2 bzw. 3 im Heizgas-Rückführungskanal (18) zu messen.
In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Variante dargestellt, bei der vor
jeder Eintrittsöffnung 10 eines Heizgaskanals 9 noch eine Stellklappe 47
angeordnet ist, die von einem Stellmotor 48 um eine Schwenkachse 49 ver
stellt werden kann entsprechend der Darstellung in Fig. 9. Bei dieser
Ausgestaltung muß jeder Eintrittsöffnung 10 ein nicht dargestellter Tem
peraturfühler zugeordnet sein, der mit der zentralen Steuereinheit 41
verbunden ist. In gleicher Weise muß der entsprechende Stellmotor 48 mit
der zentralen Steuereinheit 41 gekoppelt sein. Bei dieser Ausgestaltung
kann gegebenenfalls auf die voneinander getrennten Zuführkanäle 13 bis
14b verzichtet werden, d. h. jeder Seitenwand 11 bzw. 12 des Herdkörpers
1 könnte auch nur ein gemeinsamer Zuführkanal zugeordnet sein.
Claims (7)
1. Backofen
mit mehreren etagenartig übereinander angeordneten Herden (2a bis 3e), die von einer Vorderseite aus mit Backgut (6) beschickbare Backräume (4) aufweisen,
mit jeweils einer jeden Backraum (4) begrenzenden oberen Heizfläche (5) bzw. unteren Backplatte (7),
mit einer Heizgas-Umwälz-Einrichtung
mit außerhalb der Backräume (4) zumindest zwischen diesen angeord neten, den Heizflächen (5) und Backplatten (7) zugeordneten Heizgas kanälen (9),
mit einer zentralen Energiezelle (15), mit einem Brenner (20) und einem Heizgas-Mischraum (16),
mit mindestens einem an den Heizgas-Mischraum (16) einerseits und die Heizgaskanäle (9) andererseits angeschlossenen Heizgas-Zuführkanal (13a bis 14b),
mit mindestens einem die Heizgaskanäle (9) mit dem Heizgas- Mischraum (16) verbindenden Heizgas-Rückführkanal (18, 18a) und
mit mindestens einem Gebläse (23, 24; 23', 24') zum Umwälzen von Heizgas durch den Heizgas-Mischraum (16), den mindestens einen Heizgas-Zuführkanal (13a bis 14b), die Heizgaskanäle (9) und den min destens einen Heizgas-Rückführkanal (18, 18a),
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Heizgas-Umwälz-Einrichtung jedem Herd (2a bis 3e) minde stens eine Stellklappe (47) zur Beaufschlagung jedes Herdes (2a bis 3e) mit unterschiedlichen Heizgasmengen zugeordnet ist.
mit mehreren etagenartig übereinander angeordneten Herden (2a bis 3e), die von einer Vorderseite aus mit Backgut (6) beschickbare Backräume (4) aufweisen,
mit jeweils einer jeden Backraum (4) begrenzenden oberen Heizfläche (5) bzw. unteren Backplatte (7),
mit einer Heizgas-Umwälz-Einrichtung
mit außerhalb der Backräume (4) zumindest zwischen diesen angeord neten, den Heizflächen (5) und Backplatten (7) zugeordneten Heizgas kanälen (9),
mit einer zentralen Energiezelle (15), mit einem Brenner (20) und einem Heizgas-Mischraum (16),
mit mindestens einem an den Heizgas-Mischraum (16) einerseits und die Heizgaskanäle (9) andererseits angeschlossenen Heizgas-Zuführkanal (13a bis 14b),
mit mindestens einem die Heizgaskanäle (9) mit dem Heizgas- Mischraum (16) verbindenden Heizgas-Rückführkanal (18, 18a) und
mit mindestens einem Gebläse (23, 24; 23', 24') zum Umwälzen von Heizgas durch den Heizgas-Mischraum (16), den mindestens einen Heizgas-Zuführkanal (13a bis 14b), die Heizgaskanäle (9) und den min destens einen Heizgas-Rückführkanal (18, 18a),
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Heizgas-Umwälz-Einrichtung jedem Herd (2a bis 3e) minde stens eine Stellklappe (47) zur Beaufschlagung jedes Herdes (2a bis 3e) mit unterschiedlichen Heizgasmengen zugeordnet ist.
2. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stellklappe (47) in Abhängigkeit von der Temperatur verstellbar
ist.
3. Backofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stellklappe (47) in Abhängigkeit von der Heizgas-Temperatur
verstellbar ist.
4. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stellklappe (47) mittels eines Stellmotors (48) verstellbar ist.
5. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das mindestens eine Gebläse (23, 24; 23', 24') in Abhängigkeit von
der Temperatur steuerbar ist.
6. Backofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das mindestens eine Gebläse (23, 24; 23', 24') in Abhängigkeit von
der Heizgas-Temperatur steuerbar ist.
7. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Steuerung jeder Stellklappe (47) und/oder des mindestens einen
Gebläses (23, 24; 23', 24') eine zentrale Steuereinheit (41) vorgesehen ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19546641A1 (de) | 1997-06-19 |
| DE29609771U1 (de) | 1996-08-01 |
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