DE19545000C1 - Kurbelwellenlager für Brennkraftmaschine - Google Patents
Kurbelwellenlager für BrennkraftmaschineInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F7/00—Casings, e.g. crankcases
- F02F7/0043—Arrangements of mechanical drive elements
- F02F7/0053—Crankshaft bearings fitted in the crankcase
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C35/00—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
- F16C35/02—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of sliding-contact bearings
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- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Kurbelwellenlager für eine Brennkraftmaschine nach
der Gattung des Hauptanspruchs.
Ein derartiges Kurbelwellenlager ist beispielsweise in der DE 34 26 208 C1
beschrieben. Dieses Kurbelwellenlager hat einen aus einer Leichtmetall-Legierung
gegossenen Lagerdeckel, in den ein Einlegteil (Kern) aus einem eisenmetallischen
Werkstoff eingegossen ist. Dieses Einlegteil weist zwei Büchsen auf, zwischen denen
sich ein Querteil erstreckt, das einen Teil der Lagerbohrung für die Kurbelwelle
aufnimmt. Diese Büchsen werden von Schrauben durchdrungen, mit denen der
Lagerdeckel am Kurbelgehäuse befestigt ist. Die Büchsen zur Aufnahme der
Schrauben stützen sich im zusammengebauten Zustand am Oberteil des
Kurbelwellenlagers ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kurbelwellenlagerung
dahingehend zu verbessern, daß das Gewicht des Lagerdeckels mitsamt des
Einlegteils verringert, jedoch die Bauteilsteifigkeit erhalten und die Geräuschbildung
durch Lagerspielveränderungen im Betrieb der Brennkraftmaschine vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruchs gelöst.
Durch die Ausbildung zweier etwa radial verlaufender
Streben, die bis zur Unterseite des Lagerdeckels reichen, und die Bohrungen zur
Durchführung der Schrauben aufweisen, kann eine Gewichtsreduzierung erreicht
werden, da auf die Ausbildung von Büchsen, die sich über die gesamte Höhe des
Lagerdeckels erstrecken, verzichtet werden kann. Durch die radial verlaufenden
Streben können dennoch Kräfte aus dem Kurbeltrieb bzw. aus der Lagerung der
Kurbelwelle gut aufgenommen und an die Umgebung weitergeleitet werden.
Gleichzeitig ist durch die radiale Anordnung der Streben eine Krafteinleitung von deren
Unterseite (Anlagefläche der Schrauben) in das Oberteil der Kurbelwellenlagerung
möglich.
Eine weitere Verbesserung der Bauteilsteifigkeit und damit der Steifigkeit des
gesamten Kurbelwellenlagers ergibt sich, wenn zusätzlich zu den die Streben
durchdringenden Schrauben zwei weitere Schrauben vorgesehen werden, die jeweils
zwischen der Lagerbohrung und den die Streben durchdringenden Schrauben
angeordnet werden. Eine weitere Gewichtsreduzierung des Einlegteils und damit des
gesamten Lagerdeckels ergibt sich, wenn die Streben zumindest abschnittsweise eine
geringere Wandstärke aufweisen, als daß die Lagerbohrung umgebende Tragteil des
Einlegteils. Dies kann durch Verjüngungen der Streben oder durch Ausnehmungen in
deren Verlauf erfolgen.
Insbesondere wenn das Einlegteil im Bereich der Streben - im Schnitt gesehen -
kastenförmig ausgebildet ist, ergibt sich neben einer erheblichen Gewichtsreduzierung
der Vorteil eines verbesserten Verbands zwischen der Leichtmetall-Legierung und dem
eisenmetallischen Werkstoff. Durch die Formgebung läßt sich ein verbesserter
Formschluß erreichen, der eine fehlende Gefügeverbindung der beiden
unterschiedlichen Werkstoffe durch den Gießvorgang ausgleicht.
Eine ungewünschte bzw. unzulässige Lagerspielerhöhung im Bereich des
Lagerdeckels läßt sich auf vorteilhafte Weise vermeiden, wenn das die Lagerbohrung
aufnehmende Tragteil etwa halbkreisförmig mit zumindest annähernd gleichbleibender
Dicke bzw. gleichbleibendem Querschnitt ausgebildet ist.
Die Einleitung von Kräften aus dem Lagerdeckel in das Oberteil (Kurbelgehäuse) wird
verbessert, wenn das Tragteil Fortsätze aufweist, die von den Schrauben
durchdrungen werden und etwa parallel zur Oberseite des Lagerdeckels verlaufen und
mit dieser abschließen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und der Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine vereinfachte Ansicht eines erfindungsgemäßen Kurbelwellenlagers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen geöffneten Lagerdeckel,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Lagerdeckel und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Einlegteils.
Im nicht näher dargestellten Kurbelgehäuse 1 einer Brennkraftmaschine ist eine
Kurbelwelle 2 in einer Lagerbohrung 3 gelagert. Diese Lagerbohrung ist zum einen
Teil im Lagerabschnitt 4 des nicht näher dargestellten Kurbelgehäuses und zum
anderen Teil in einem daran angrenzenden Lagerdeckel 5 ausgebildet. Zwischen der
Kurbelwelle 2 und der Lagerbohrung 3 ist eine an sich bekannte Lagerschale 6
angeordnet.
Der Lagerdeckel 5 ist aus einer Leichtmetall-Legierung hergestellt und kann
Bestandteil einer das Kurbelgehäuse versteifenden Brücke sein, die mehrere
Lagerdeckel trägt. Solche Lagerbrücken sind beispielsweise in der DE-PS 22 57 651
beschrieben.
Der Lagerdeckel 5 ist durch vier Schrauben 7 bis 10 am Lagerabschnitt 4 befestigt. In
den Lagerdeckel ist ein Einlegteil 11 aus einem eisenmetallischen Werkstoff
eingebettet, das ein die Lagerbohrung 3 umfassendes Tragteil 12 und zwei radial von
diesem ausgehende Streben 13, 14 aufweist. Das Tragteil 12 verläuft etwa
halbkreisförmig um die Lagerbohrung 3 und hat zwei gegenüberliegende Fortsätze
15, 16, die sich parallel zur Oberseite 17 des Lagerdeckels erstrecken und somit am
Lagerabschnitt 4 des Kurbelgehäuses anliegen. Durch das Tragteil 12 bzw. die
Fortsätze 15, 16 verläuft jeweils eine Bohrung 19, 20 durch die die Schrauben 8 bzw.
9 durchgeführt sind. Diese Schrauben 8, 9 stützen sich an der Unterseite 18 des
Lagerdeckels 5 ab. Die Streben 13, 14 weisen ebenfalls jeweils eine Bohrung 21, 22
auf, die jeweils von der Unterseite 18 des Lagerdeckels ausgeht und durch die die
Schrauben 7 und 10 durchgeführt sind.
Die Streben 13, 14, deren Bohrungen 21, 22 sowie die Fortsätze 15, 16 und die
Bohrungen 19, 20 sind so angeordnet, daß die äußeren Schrauben 7 und 10 mit
einem unteren Teilabschnitt innerhalb der Streben 13, 14 und mit einem oberen
Teilabschnitt innerhalb der Leichtmetall-Legierung des Lagerdeckels 5 mit Abstand zu
den Fortsätzen 15, 16 verlaufen. Die beiden inneren Schrauben 8, 9 verlaufen mit
einem oberen Teilabschnitte innerhalb des Einlegteils 11 bzw. des Tragteils 12 und mit
ihrem unteren Abschnitt innerhalb der Leichtmetall-Legierung des Lagerdeckels
zwischen den beiden Streben 13, 14. Das Tragteil 12 ist so bemessen, daß seine
Dicke D (in Achsrichtung der Kurbelwelle) der Breite B des Lagerdeckels 5 im
endbearbeiteten Zustand entspricht, so daß nach der Endbearbeitung des
Lagerdeckels die Seitenflächen 23, 24 sichtbar sind.
Die Streben 13, 14 haben jeweils eine durchgehende Ausnehmung 32, 33, durch die
ein Hohlprofil ausgebildet wird. Diese Ausnehmungen sind im endbearbeiteten Zustand
des Lagerdeckels mit der Leichtmetall-Legierung aufgefüllt. Im unteren Bereich haben
die Streben 13, 14 jeweils einen Abschnitt 30, 31 mit Dicke D, der vollständig aus
eisenmetallischem Werkstoff besteht. An diesen Abschnitten liegen die
Schraubenköpfe der Schrauben 7 und 10 an.
Das Einlegteil kann im Gegensatz zur dargestellten glattflächigen Ausbildung seiner
Außenhaut zur Verbesserung der formschlüssigen Verbindung auch mit einer
profilierten Oberfläche versehen werden. So können beispielsweise die Streben an
ihrer Ober- und/oder Oberseite treppenförmig abgestuft sein. Damit wird die
Ausbildung eines festen Verbandes zwischen dem Einlegteil und der
Leichtmetall-Legierung auch bei der Einleitung von Kräften verbessert. Das Tragteil
und die Fortsätze können ebenfalls zur Verbesserung der formschlüssigen Verbindung
profiliert sein. Diese Bauteile können beispielsweise mit Ausnehmungen oder
Vertiefungen versehen werden.
Die Lagerdeckel können - wie bereits zuvor beschrieben - Bestandteil einer das
Kurbelgehäuse versteifenden Lagerbrücke sein. Die Einlegteile 11 werden zu deren
Herstellung beispielsweise in eine Gießform eingelegt und durch Umgießen mit
Leichtmetall in die Lagerdeckel bzw. die Lagerbrücke eingebettet. Durch die
Formgebung der Einlegteile erfolgt dabei eine formschlüssige Verbindung zwischen
der Leichtmetall-Legierung und dem eisenmetallischen Einlegteil.
Claims (7)
1. Kurbelwellenlager einer Brennkraftmaschine mit einem Lagerdeckel (5) aus einer
Leichtmetall-Legierung, der mittels im Abstand zueinander angeordneter Schrauben
(7 bis 10) an einem zugeordneten Lagerabschnitt (4) eines Kurbelgehäuses (1)
befestigt ist, wobei in den Lagerdeckel jeweils ein Einlegteil (11) aus einem
eisenmetallischen Werkstoff eingegossen ist, das von den Schrauben durchdrungene
Bohrungen (19 bis 22) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegteil
zumindest zwei etwa radial verlaufende Streben (13, 14) aufweist, die bis zur
Unterseite (18) des Lagerdeckels reichen, und daß diese Streben Bohrungen (21, 22)
zur Durchführung jeweils einer Schraube (7, 10) aufweisen.
2. Kurbelwellenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben
(13, 14) einen unteren Abschnitt (30, 31) aufweisen, an dem sich jeweils eine der
Schrauben abstützt.
3. Kurbelwellenlager nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schrauben (7,10) auf gegenüberliegenden Seiten der Lagerbohrung (3) angeordnet
sind, und daß zwischen der Lagerbohrung und den Schrauben jeweils eine weitere,
das Einlegteil (11) durchdringende Schraube (8, 9) vorgesehen ist.
4. Kurbelwellenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einlegteil (11) einen die Lagerbohrung umgebendes Tragteil
(12) aufweist, von dem die Streben ausgehen, und daß die Streben zumindest über
einen Teil ihrer Länge eine geringere Wandstärke als das Tragteil aufweisen.
5. Kurbelwellenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einlegteil im Bereich der Streben zumindest über einen Teil
ihrer Länge als Hohlprofil ausgebildet sind.
6. Kurbelwellenlager nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragteil (12) etwa halbkreisförmig die Lagerbohrung (3) umfaßt.
7. Kurbelwellenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Tragteil (12) etwa parallel zur Oberseite (17) des
Lagerdeckels (5) verlaufende Fortsätze (15, 16) hat, die von jeweils einer der weiteren
Schrauben (8, 9) durchdrungen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545000A DE19545000C1 (de) | 1995-12-02 | 1995-12-02 | Kurbelwellenlager für Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545000A DE19545000C1 (de) | 1995-12-02 | 1995-12-02 | Kurbelwellenlager für Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19545000C1 true DE19545000C1 (de) | 1997-04-30 |
Family
ID=7779022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19545000A Expired - Fee Related DE19545000C1 (de) | 1995-12-02 | 1995-12-02 | Kurbelwellenlager für Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19545000C1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19846389C1 (de) * | 1998-10-08 | 2000-03-02 | Daimler Chrysler Ag | Kurbelwellenlager für eine Brennkraftmaschine |
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-
1995
- 1995-12-02 DE DE19545000A patent/DE19545000C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT, 7, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT, 7, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120703 |