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DE19545867A1 - Modulare Klemmvorrichtung zum Befestigen von Leitungen - Google Patents

Modulare Klemmvorrichtung zum Befestigen von Leitungen

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Publication number
DE19545867A1
DE19545867A1 DE1995145867 DE19545867A DE19545867A1 DE 19545867 A1 DE19545867 A1 DE 19545867A1 DE 1995145867 DE1995145867 DE 1995145867 DE 19545867 A DE19545867 A DE 19545867A DE 19545867 A1 DE19545867 A1 DE 19545867A1
Authority
DE
Germany
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clamping
clamping device
rails
pieces
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995145867
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waggonfabrik Talbot GmbH and Co KG
Original Assignee
Waggonfabrik Talbot GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waggonfabrik Talbot GmbH and Co KG filed Critical Waggonfabrik Talbot GmbH and Co KG
Priority to DE1995145867 priority Critical patent/DE19545867A1/de
Publication of DE19545867A1 publication Critical patent/DE19545867A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • F16L3/223Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals each support having one transverse base for supporting the pipes
    • F16L3/2235Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals each support having one transverse base for supporting the pipes each pipe being supported by a common element fastened to the base
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • F16L3/221Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals having brackets connected together by means of a common support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine modulare Klemmvorrichtung zum Befestigen von Leitungen.
Das Lieferprogramm der Firma LYCAB AB, Karlskrona, Schweden, umfaßt - unter dem Markennamen "MCT Brattberg" - eine modulare Klemmvorrichtung für Leitungen, bei der man aus einem Baukastensystem paarweise Klemmstücke mit eingeformten Mulden für unterschiedliche Leitungsdurchmesser und entsprechenden vorgegebenen Raster-Außen­ maßen ausgewählen und in Quaderform in mehreren übereinanderliegenden Reihen in einem Spannrahmen zusammenstellen kann. Zum Füllen von im Rahmen verbleibenden Lücken werden Blindstücke verwendet.
Die Muldenwände der paarigen Klemmstücke umschließen nach dem Festziehen einer separaten Preßplatte innerhalb des Rahmens die Leitungen an ihren Außenumfängen. Diese hauptsächlich zum dichten Durchführen von Leitungen durch Wände angebotene Klemmvorrichtung hat, unter anderem bedingt durch die Preßplatte, eine relativ große Bauhöhe, und ist zum Festlegen von parallelen Leitungen nebeneinander in einer Ebene auf einer Unterlage weder vorgesehen noch geeignet.
Generell ist es bekannt, z. B. an Untergestellen von Fahrzeugen Leitungen mittels fester Grundschienen festzulegen, an denen dann einzelne oder doppelte Rohrschellen für die einzelnen Leitungen angeschraubt werden müssen. Hierbei ergibt sich oft das Problem, daß Abstände der Leitungen untereinander bzw. ein Abstand einer ersten Leitung zu einer Referenzlinie, z. B. der Untergestell-Längsmitte, ausgemessen werden müssen. Das ist in einer Serienfertigung ein zeitraubendes und damit teures Vorgehen.
Durch Meßfehler kann es dabei auch zu Fehlverlegungen kommen.
Aus DE 43 03 112 C2 ist ein Befestigungselement zum Festlegen von Leitungen an Grundschienen mit T-Nuten bekannt, das einen hammerförmigen Fuß und an seiner davon wegweisenden Seite flache Mulden zum Zentrieren von Leitungen aufweist, die in bzw. auf den Mulden mittels Kabelbindern festlegbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer modularen Klemmvorrichtung der ein­ gangs genannten Art eine einfache, flexible Montage unterschiedlicher Leitungsdurch­ messer und -abstände in einer Ebene auf einer Unterlage zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Merkmale der Unteransprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen dieses Gegenstands an.
Einer auf einer Unterlage zu befestigenden Grundschiene werden ein Baukasten von an der Schiene mittels Profilfüßen positionierbaren, modularen Klemmstücken, eine komple­ mentäre, mit symmetrisch angeordneten gleichen Klemmstücken bestückte Halteschiene sowie Verbindungsstücke zum formschlüssigen Verbinden der beiden Schienen zuge­ ordnet. Die daraus bedarfsgerecht zusammenstellbare Klemmvorrichtung kann man ins­ besondere beim serienmäßigen Verlegen von mehreren parallelen Leitungen schon vor dem Festlegen auf einer Unterlage (Untergestell-Unterboden, Seitenwand oder dgl.) vor­ montieren. Zum Befestigen der vormontierten Klemmvorrichtung kann man deshalb an der Unterlage selbst Fixpunkte vorgeben, z. B. in Gestalt von Anschweiß-Schraubbolzen, auf die das Ensemble später aufgesteckt und mit Schraubenmuttern aufgeschraubt werden kann. Natürlich sind auch andere geeignete Befestigungsmittel verwendbar.
Von Vorteil ist es, wenn die Schienen an ihrem Nutgrund mit regelmäßigen Durchbrüchen, z. B. Langlöchern, versehen sind, weil man sie dann von Meterware einfach bedarfs­ gerecht ablängen und ohne weitere Bearbeitung wie erwähnt befestigen kann.
Die Klemmstücke sind als Baukastenelemente in an sich bekannter Weise mit unter­ schiedlichen, den Leitungsdurchmessern angepaßten Mulden zu versehen, deren Tiefe jeweils etwas geringer als der Leitungsradius ist, damit man eine hinreichende Klemm­ wirkung erzielt. Der Abstand zwischen dem jeweiligen Muldengrund und dem Fuß (vor­ zugsweise ein hammerförmiger Klemmfuß zum Einsetzen in die T-Nuten der Grund- bzw. Halteschiene) ist ebenfalls in Abhängigkeit vom Leitungsdurchmesser und Modultyp so variabel, daß sämtliche Mittenachsen der nebeneinander in einer Klemmvorrichtung lie­ genden Leitungen denselben Abstand von der Unterlage einhalten bzw. etwa mittig in der Trennfuge zwischen den beiden Schienen liegen. Es versteht sich, daß auch die Länge der Verbindungsstücke passend zu dimensionieren ist, damit die notwendige Klemm­ wirkung erzielt wird.
Man kann beispielsweise bei einer Gesamterhebung der Klemmvorrichtung über die Unterlage von ca. 70 mm Leitungen im Durchmesserbereich von 10-35 mm mit einem Abstand der Leitungs-Mittenachsen von ca. 35 mm von der Unterlage befestigen. Selbst­ verständlich sind aber auch größere oder kleinere Leitungsabmessungen mit entsprechender Muldenausbildung in den Klemmstücken erfaßbar.
Im Bedarfsfall könnte man durchaus auch Einzelleitungen mit der hier beschriebenen Klemmvorrichtung festlegen, wenn sich das in der betreffenden Umgebung anbietet, statt dafür auf systemfremde andere Befestigungsmittel zurückzugreifen.
Weitere Vorteile des Gegenstands der Erfindung gehen aus den Skizzen einer bevorzug­ ten Ausführungsform und deren sich im folgenden anschließender eingehender Beschrei­ bung hervor.
Es zeigen in vereinfachter, unmaßstäblicher Darstellung
Fig. 1a) und 1b) eine Zusammenstellung einer Klemmvorrichtung in Längs- und Seitenansicht,
Fig. 2a)-2d) Ansichten von Bauteilen der Klemmvorrichtung gemäß Fig. 1.
Gemäß den beiden Ansichten in Fig. 1a) und 1b) trägt eine Unterlage 1, z. B. der Unter­ boden eines Fahrzeuguntergestells, eine Klemmvorrichtung 2 zum Befestigen von mit dünnen Linien angedeuteten Leitungen 3 unterschiedlicher Durchmesser.
Die Klemmvorrichtung 2 umfaßt im wesentlichen eine Grundschiene 4 mit C-Querschnitt bzw. eingeformter T-Nut. Mit der Grundschiene 4 ist eine Halteschiene 5 gleichen oder ähnlichen Querschnitts über wenigstens zwei Verbindungsstücke 6 (vgl. Fig. 2a) verbun­ den. Jede Schiene 4, 5 hat im Grund ihrer T-Nut fortlaufende Durchbrüche 7, durch die man Befestigungsmittel, z. B. Schrauben 8, zum Festlegen der Schienen 4, 5 an der Unterlage 1 führen kann.
Die Grundschiene 4 und die Halteschiene 5 werden hier nur zur begrifflichen Unterschei­ dung individuell bezeichnet, können aber selbstverständlich identisch ausgeführt sein. Man kann eine Grundschiene aber auch wesentlich länger als eine Halteschiene ausfüh­ ren, sich z. B. quer oder längs über einen Fahrzeug-Unterboden, eine Seitenwand oder eine Innendecke erstreckend, und dann auch mehrere Halteschienen bzw. Klemmvorrich­ tungen mit Abstand voneinander auf derselben Grundschiene montieren.
Zum radialen und axialen Festlegen der Leitungen 3 sind in die T-Nuten der Grundschiene 4 und der Halteschiene 5 zwischen einem Paar von Verbindungsstücken 6 verschiedene modulare Klemmstücke 9 mittels hammerförmiger Füße 9F ("Nutsteine") nebeneinander von den Enden der Schienen her einsetzbar. Das in Fig. 1 angedeutete Abstandsmaß "a" zwischen den zueinanderweisenden Kanten der Schienen 4, 5 wird durch den Durchmes­ ser der größten festzulegenden Leitung vorgegeben.
Die Form der einzelnen Klemmstücke, die vorzugsweise aus Kunststoff (z. B. Polyamid) präzise gefertigt werden, ist neben Fig. 1b) auch in Fig. 2b) bis 2d) verdeutlicht. An den "Stiel" der Füße 9F schließt sich demnach jeweils vorzugsweise einstückig ein Körper 9K an, in dessen von dem Fuß abgewandte Seite eine Mulde 9M eingeformt ist. Der Fuß und der Körper müssen jedoch nicht zwingend aus demselben Material bestehen.
Paare aus zwei gleichen bzw. komplementären Klemmstücken 9 schließen jeweils eine Leitung 3 zwischen sich ein, wobei ihre Mulden 9M die Leitungen 3 an ihrem Umfang um­ fassen bzw. zentrieren.
Es gibt ersichtlich mehrere unterschiedliche Muldenhalbmesser und -tiefen. Letztere ist etwas kleiner als der Radius der zugehörigen Leitung und wird hauptsächlich durch die Forderung bestimmt, daß nach dem Befestigen der Klemmvorrichtung an der Unterlage sämtliche Leitungsmittenachsen auf gleichem Abstand von der Unterlage und damit in der Trennfugenebene mittig zwischen den Schienen 4, 5 liegen sollen. Eine gewisse Elasti­ zität der Muldenflächen bzw. des Klemmstückmaterials wird für einen begrenzten Aus­ gleich von Durchmesserunterschieden vorzusehen sein.
Man könnte die Auflageflächen der Klemmstücke auch so weit elastisch oder plastisch verformbar ausführen, daß sich die Mulden erst beim Verspannen der beiden Schienen 4, 5 gegeneinander einformen. Jedoch würde damit die bei der Montage erwünschte Quer­ abstandspositionierung der Leitungen beeinträchtigt.
Die Breite der Klemmstücke, d. h. ihre Erstreckung längs der Schienen 4 oder 5, ist grund­ sätzlich willkürlich festlegbar; sie sollte mindestens dem Durchmesser der jeweils vorgese­ henen Leitung entsprechen, kann aber sowohl größer als auch bei besonderem Bedarf kleiner sein.
Im Baukastensystem der Klemmstücke 9 werden diese zumindest für einen begrenzten Bereich der einzuklemmenden Leitungsdurchmesser sämtlich gleich breit oder, bei großen Spannen von Leitungsdurchmessern, ausgehend von einem Breiten-Grundmaß ganze Vielfache dieses Grundmaßes breit sein.
Man kann damit nun schon bei der zeichnerischen Leitungsverlegung sehr einfach, ggf. computergestützt, ein Raster für die Abstände mehrerer parallel zu verlegender bzw. in einer gemeinsamen Klemmvorrichtung festzulegender Leitungen schaffen, auch wenn diese unterschiedliche Durchmesser haben.
Die erreichte einfache und schnelle Serienmontage kann noch verbessert werden, wenn die Klemmstücke nach Maßgruppen farblich gekennzeichnet sind.
Die Verbindungsstücke 6 bilden gemäß Fig. 2a) prinzipiell eine Vereinigung zweier Klemmstücke ohne Mulden, d. h. sie haben zwei einander entgegengesetzte Füße 6F, die den Füßen 9F der Klemmstücke entsprechen. Dazwischen erstreckt sich ein Körper 6K, dessen Höhe etwa der Höhe zweier Klemmstück-Körper 9K entspricht. Die Verbindungs­ stücke 6 sind längs von einer Bohrung durchdrungen, welche ebenfalls auf ein Befesti­ gungsmittel (Schraube 8) aufgefädelt werden kann. Man kann zur Materialersparnis bzw. zum Erreichen einer definierten Nachgiebigkeit der Verbindungsstücke beim Einspannen auch eine Querbohrung vorsehen.
Zur Vormontage einer Klemmvorrichtung "ohne Unterlage" wird man wie folgt vorgehen: Zunächst werden beide fertig abgelängten Schienen 4 und 5 jeweils mit der benötigten, vorgegebenen Anzahl von passenden Klemmstücken 9 und ggf. Abstandshaltern in glei­ cher Reihenfolge lückenlos bestückt. Dann werden die Leitungsabschnitte z. B. in die grundschienenseitigen Klemmstück-Mulden 9M eingelegt. Die Halteschiene 5 samt ihren Klemmstücken wird aufgelegt, und von beiden Seiten werden die Verbindungsstücke ein­ geschoben.
Anschließend kann das vormontierte Ensemble z. B. auf Anschweiß-Schraubbolzen auf­ gesteckt werden und mit Muttern festgeschraubt werden, wobei die Leitungen zwischen den Klemmstücken radial und axial festgelegt werden.
Wenn der Abstand der Flanken der beiden Füße jedes Verbindungsstücks voneinander geringfügig kleiner ist als der Abstand der entsprechenden Flanken zweier komplemen­ tärer Klemmstücke nebst eingefaßter Leitung, kann man gleichzeitig mit dem Einschieben der Verbindungsstücke durch den formschlüssigen Eingriff der Fuß-Flanken mit den bei­ den Schienen eine gewisse Vorspannung der Schienen gegeneinander erreichen, die ein Herausfallen der Verbindungs- oder Klemmstücke beim Manipulieren der vormontierten Klemmvorrichtung verhindern kann.
Man kann die Schienen aber auch jeweils an der Außenseite jedes eingesetzten Verbin­ dungsstücks mit Abschlußstücken (z. B. Nutsteine mit Innengewinde) verschließen, zu deren Befestigung mit Schrauben von außen wieder die Durchbrüche 7 genutzt werden können.
Wenn, wie ebenfalls in Fig. 1 zu sehen ist, die Füße 6F der Verbindungsstücke die lichte Höhe der T-Nuten in den Schienen ausfüllen, wird einer Verformung der Schienen beim Anziehen der Schrauben 8 vorgebeugt. Zum Erzielen einer hinreichenden Einspannkraft an den Klemmstücken müssen dann auch deren Füße 9F am Grund der T-Nuten auflie­ gen (hier nicht gezeigt).
Je nach Länge der Schienen bzw. der Anzahl der festzulegenden Leitungen und Klemm­ stücke wird man auch Zwischen-Verbindungsstücke im Längsverlauf der Schienen 4, 5 und entsprechende Fixpunkte an der Unterlage vorsehen. Bei Verwendung einstückiger Zwischen-Verbindungsstücke 6 könnte dann die zweite Schiene nur in Längsrichtung auf­ gefädelt werden.
Man wird deshalb in zwei Hälften mit Durchgangslöchern geteilte Zwischen-Verbindungs­ stücke (hier nicht gezeigt) verwenden, die dann zwischen Klemmstücken 9 einzeln in die Schienen 4, 5 eingeführt werden und beim Zusammensetzen der Schienen mit ausge­ fluchteten Durchgangslöchern einander gegenüber zu liegen kommen.
Um die Klemmvorrichtung an einer vorab festgelegten Grundschiene zu befestigen, kann man eine Variante der zweigeteilten Verbindungsstücke vorsehen, bei der die Bohrung der grundschienenseitigen Hälfte ein Innengewinde hat. In diesem Fall sind wieder beide Schienen mit den benötigten Klemmstücken sowie mit den Verbindungsstück-Hälften zu bestücken, die Leitungsabschnitte in die halteschienenseitigen Klemmstückmulden einzu­ legen und zusammen in die grundschienenseitigen Klemmstückmulden einzuführen. Die ausgefluchteten Hälften der Verbindungsstücke können dann z. B. mit Durchsteckschrau­ ben befestigt werden.
Es ist schließlich auch möglich, Klemmstücke - vorzugsweise solche von geringer Breite - generell mit einer Durchgangsbohrung quer zur Mulde zu versehen, um diese Klemmstücke bei Bedarf als geteilte Verbindungsstücke der vorstehend erörterten Art verwenden zu können.

Claims (11)

1. Modulare Klemmvorrichtung (2) zum Befestigen von Leitungen (3), umfassend
  • - eine an einer Unterlage (1) befestigbare Grundschiene (4),
  • - paarige Klemmstücke (9) mit angeformten, auf der Grundschiene positionierbaren Füßen (9F) und mit eingeformten Mulden (9M) zum Einlegen und Zentrieren von Leitungen (3),
  • - eine der Grundschiene (4) entsprechende Halteschiene (5) mit einer symmetrischen Bestückung mit Klemmstücken (9) und
  • - mindestens zwei beidseits der Reihen von Klemmstücken (9) angeordnete Verbindungsstücke (6) mit beidseitigen, in beiden Schienen (4, 5) positionierten Füßen (6F) zum Verbinden der Halteschiene (5) mit der Grundschiene (4), wobei die Leitungen (3) beim Befestigen der Halteschiene (5) an der Grundschiene (4) nebeneinander zwischen den paarigen Klemmstücken festgelegt werden.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, deren beide Schienen (4, 5) als C-Profilabschnitte mit T-Nuten ausgeführt sind und deren Klemmstücke (9) und Verbindungsstücke (6) als Nutsteine zum Einsetzen in die T-Nuten der Schienen ausgeführte Füße (9F, 6F) haben.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 2, in der die Tiefe der Mulden (9M) in den Klemmstücken geringer als der Radius der festzulegenden Leitung (3) ist und die Abstände des Grundes der jeweiligen Mulde (9M) zum Fuß (9F) des Klemmstücks (9) in Abhängigkeit vom Durchmesser der festzulegenden Leitung (3) so bestimmt sind, daß bei Verlegung unterschiedlicher Leitungsdurchmesser alle Leitungs-Mittenachsen auf gleicher Höhe über der Unterlage (1) mittig zwischen den Schienen (4, 5) liegen.
4. Klemmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, deren Grund- und Halteschiene (4, 5) mit Durchbrüchen (7) zum Durchstecken von Befestigungsmitteln (insbesondere Schrauben 8) versehen sind.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, deren Verbindungsstücke (6) Durchgangsbohrungen zum Durchführen von Befestigungsmitteln aufweisen.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, deren Verbindungsstücke (6) zum formschlüssigen Verbinden der Schienen einstückig mit zwei endseitigen, in den Schienen (4, 5) positionierbaren Füßen (6F) ausgeführt sind.
7. Klemmvorrichtung nach Anspruch 5, deren Verbindungsstücke in zwei Hälften mit ausfluchtbaren Durchgangsbohrungen zum Durchstecken von die Schienen aneinander festlegenden Befestigungsmitteln (Schrauben 8) geteilt sind.
8. Klemmvorrichtung nach Anspruch 7, in der die Bohrung einer - in der Grundschiene festzulegenden - Hälfte der zweigeteilten Verbindungsstücke ein Innengewinde aufweist.
9. Klemmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, deren Klemmstücke (6) mit definiertem Rastermaß zum Vorgeben der Abstände der nebeneinander liegenden Leitungen gefertigt sind.
10. Klemmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, deren Klemmstücke (9) zumindest im Bereich der Mulden (9M) nachgiebig sind, um Durchmesserunterschiede der Leitungen (3) in begrenzten Umfang auszugleichen.
11. Klemmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, deren Klemmstücke (9) nach Maßgruppen farblich gekennzeichnet sind.
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