[go: up one dir, main page]

DE19545693C2 - Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE19545693C2
DE19545693C2 DE19545693A DE19545693A DE19545693C2 DE 19545693 C2 DE19545693 C2 DE 19545693C2 DE 19545693 A DE19545693 A DE 19545693A DE 19545693 A DE19545693 A DE 19545693A DE 19545693 C2 DE19545693 C2 DE 19545693C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
output signal
lambda
amplitude
catalytic converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19545693A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19545693A1 (de
Inventor
Ulrich Staufenberg
Peter Olejnik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann VDO AG
Original Assignee
Mannesmann VDO AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann VDO AG filed Critical Mannesmann VDO AG
Priority to DE19545693A priority Critical patent/DE19545693C2/de
Priority to US08/761,160 priority patent/US5761901A/en
Publication of DE19545693A1 publication Critical patent/DE19545693A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19545693C2 publication Critical patent/DE19545693C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N11/00Monitoring or diagnostic devices for exhaust-gas treatment apparatus
    • F01N11/007Monitoring or diagnostic devices for exhaust-gas treatment apparatus the diagnostic devices measuring oxygen or air concentration downstream of the exhaust apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N2550/00Monitoring or diagnosing the deterioration of exhaust systems
    • F01N2550/02Catalytic activity of catalytic converters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/40Engine management systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine, bei welchem aus der Amplitude des Ausgangssignals einer hinter dem Katalysator angeordneten Lambdasonde und aus der Amplitude des Ausgangssignals einer vor dem Katalysator angeordneten Lambdasonde ein Verhältnis gebildet und die Verhältniszahl mit einem Schwellwert verglichen wird, wobei bei Unterschreitung des Schwellwertes der Katalysator als fehlerhaft erkannt wird.
Zur Erzielung möglichst schadstofffreier Abgase sind Regeleinrichtungen für Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen der Sauerstoffgehalt im Abgaskanal gemessen und ausgewertet wird. Hierzu sind Sauerstoffmeßsonden, sogenannte Lambdasonden bekannt, die nach dem Prinzip der Ionenleitung durch einen Festelektrolyten infolge einer Sauerstoffpartialdruckdifferenz arbeiten und entsprechend dem im Abgas vorliegenden Sauerstoff-Partialdruck ein Spannungssignal abgeben, das beim Übergang vom Sauerstoffmangel zum Sauerstoffüberschuß bzw. andersherum einen Spannungssprung aufweist.
Das Ausgangssignal der Lambdasonde wird durch einen Regler ausge­ wertet, welcher wiederum über ein Stellglied das Kraftstoff-Luft-Gemisch einregelt.
Mit der Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses wird in erster Linie eine Verminderung schädlicher Anteile der Abgasemission von Brennkraftmaschinen angestrebt.
Zur Diagnose des Konvertierungsgrades des Katalysators wird eine zweite Lambdasonde hinter dem Katalysator angeordnet.
Aus der DE 40 09 901 A1 ist ein Verfahren zur Überwachung des Konvertierungsgrades eines Katalysators bekannt, bei welchem die Signale beider Lambdasonden der Überwachung des Konvertierungsgrades dienen. Dabei werden beiden Sondensignalen Zulässigkeitsbereiche zugeordnet und ein Fehlersignal erzeugt, wenn beide Sondensignale ihre Zulässigkeitsbereiche überschreiten.
Der Wirkungsgrad eines Katalysators wird üblicherweise dadurch bestimmt, daß die Amplitude des Signals der hinteren Lambdasonde und die Amplitude des Signals der vorderen Lambdasonde ins Verhältnis gesetzt werden. Überschreitet diese Verhältniszahl einen vorgegebenen Grenzwert, ist der Katalysator defekt.
Das so bestimmte Amplitudenverhältnis orientiert sich am maximal möglichen Hub der jeweiligen Lambdasonde. Dieser Hub verändert sich aber auch von Sonde zu Sonde in Abhängigkeit der Streuungen des Herstellungsprozesses sowie aufgrund der Sondenalterung.
Weiterhin unterliegt die vor dem Katalysator angeordnete Lambdasonde im Betrieb einer stärkeren Sondenalterung.
Daraus ergeben sich Unschärfen für die jeweilige Bestimmung des Wirkungsgrades des Katalysators.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bestimmung des Wirkungsgrades des Katalysators anzugeben, welches die Unschärfen infolge des Herstellungsprozesses und der Sondenalterung kompensiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß für jede Sonde nach jedem Sondenumschlag ein Extremwert des jeweiligen Sondenausgangssignals bestimmt wird.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Bestimmung des Amplitudenverhältnisses über jeweils eine Vollschwingung der Sondensignale erfolgt. Dabei werden die Signalhubänderungen über die Lebensdauer der Lambdasonden miteinbezogen.
Vorteilhafterweise ergeben sich die Extremwerte über eine kontinuierliche Differenzbildung von aufeinanderfolgenden diskreten Abtastungen des Ausgangssignals jeder Lambdasonde, wobei nach einem Vorzeichenwechsel der Differenz vom positiven zum negativen auf ein Maximum und bei einem Vorzeichenwechsel der Differenz vom negativen zum positiven ein Minimum erkannt wird.
In einer Ausführung wird das Ausgangssignal jeder Lambdasonde diskret abgetastet und aus den diskreten Abtastungen zur Glättung des jeweiligen Signals ein Mittelwert gebildet, der wiederum der Extremwertbildung zugrundegelegt wird. Vorteilhafterweise erfolgt die Glättung über eine gleitende Mittelwertbildung aus mehreren aufeinanderfolgenden Abtastungen der Ausgangssignale jeder Lambdasonde nach einem Sondenumschlag. Um die Genauigkeit der Bestimmung des Wirkungsgrades zu erhöhen, wird das Amplitudenverhältnis des Ausgangssignals der hinter dem Katalysator angeordneten Lambdasonde zu dem Ausgangssignal der vor dem Katalysator angeordneten Lambdasonde für mehrere Diagnosefenster gebildet, wobei die in den einzelnen Diagnosefenstern ermittelten Amplitudenverhältnisse gemittelt werden und mit einem Schwellwert verglichen werden.
Vorzugsweise werden die Ausgangssignale der Lambdasonden während mehrerer aufeinanderfolgender, sich nicht überlappender Drehzahlbereiche der Brennkraftmaschine gemessen.
In einer anderen Ausführung werden die Ausgangssignale während mehrerer aufeinanderfolgender, sich nicht überlappender Lastbereiche gemessen.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsbeispiele zu. Eines davon soll anhand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1: schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches für eine Brennkraftmaschine
Fig. 2: gemittelte Lambda-Signalverläufe mit Extrema
Fig. 3: Spannungsverlauf einer Lambdasonde über dem Kraftstoff-Luft- Gemisch (λ-Faktor)
Gemäß Fig. 1 besteht die Vorrichtung aus einem Verbrennungsmotor 1 mit einem Katalysator 2. Über ein Saugrohr 3 wird dem Motor 1 Luft zugeführt. Der Kraftstoff wird über Einspritzventile 4 in das Saugrohr 3 eingespritzt. Zwischen Motor 1 und Katalysator 2 ist eine erste Lambdasonde 5 zur Erfassung des Motorabgases angeordnet. Im Abgaskanal ist hinter dem Katalysator 2 eine weitere Lambdasonde 6 vorgesehen. Die Lambdasonden 5 und 6 messen den jeweiligen Lambdawert des Abgases vor und hinter dem Katalysator 2. Beide von den Lambdasonden 5 und 6 gelieferten Signale werden an einen Regler 8 mit PI-Charakteristik geführt, der gewöhnlich in einem nicht weiter dargestellten Steuergerät im Kraftfahrzeug angeordnet ist.
Aus diesen Signalen und einem ebenfalls zugeführten Sollwert bildet der Regler 8 ein Stellsignal, welches den Einspritzventilen 4 zugeführt wird. Dieses Stellsignal führt zu einer Veränderung der Kraftstoffzumessung, welche zusammen mit der angesaugten Luftmasse (Luftmassenmesser 7) einen bestimmten Lambdawert des Abgases zur Folge hat.
Zur Feststellung der Funktionstüchtigkeit des Katalysators wird eine Katalysatordiagnose bei Betriebstemperatur des Katalysators in verschiedenen Last- bzw. Drehzahlbereichen durchgeführt, welche sich nicht überlappen.
Unter der Voraussetzung, daß die Katalysatortemperatur zwischen einer minimalen und einer maximalen Katalysatortemperaturschwelle liegt und die Motortemperatur eine vorgegebene Motortemperaturschwelle übersteigt, wird das Diagnoseprogramm gestartet.
Zunächst wird mit Sondenumschlag von "mager" nach "fett" an der als Regelsonde arbeitenden ersten Lambdasonde 5 ein Analyseintervall gestartet, welches endet, wenn die Regelsonde 5 in die andere Richtung umschlägt. Aus dem nicht gemittelten Sondensignal der ersten Lambdasonde 5 erfolgt die Erkennung der Sondenumschläge über Spannungsschwellwerte für die erste Lambdasonde 5.
Die Sondensignale LS5A und LS6A der Lambdasonden 5 und 6 werden innerhalb des Analyseintervalls in einem festgelegten Zeitraster von 20 ms abgetastet.
Für jede Lambdasonde werden die Sondensignale über vier Abtastwerte gleitend gemittelt.
Bei diskreter Abtastung des Sondensignals weist ein Vorzeichenwechsel zweier aufeinanderfolgender Abtastsignale auf ein Extremum hin. Die Extremwertbildung erfolgt aufgrund der Berechnung des Differenzbetrages aufeinanderfolgender Signale.
In Fig. 2 ist mit Kurve a der Signalverlauf der Sonde 5 vor dem Katalysator und mit Kurve b der Signalverlauf der Sonde 6 hinter dem Katalysator dargestellt. Die Extremwerte sind entsprechend markiert.
Nachdem ein Maximum für das Signal der ersten Lambdasonde 5 bestimmt ist, wird das entsprechende Maximum für das Signal der zweiten Lambdasonde 6 ermittelt. Ist bis zu dem zweiten Maximum des Signals der ersten Lambdasonde 5 kein entsprechendes Signal der zweiten Lambdasonde 6 erkannt worden, wird für dieses Analyseintervall die Amplitude der zweiten Sonde 6 zu Null gesetzt und damit das Amplitudenverhältnis gebildet.
Die Ermittlung des Minimums erfolgt analog zu der Maximabestimmung nach einem Sondenumschlag von "fett" nach "mager" an der Lambda- Regelsonde.
Zwischen dem Maximum und dem Minimum des Signals der ersten Lambdasonde 5 muß sich das Maximum der zweiten Lambdasonde 6 finden lassen. Nach dem Minimum des zweiten Sondensignals wird ein Betrachtungsintervall abgeschlossen.
Aus dem Minimum und dem Maximum der Meßwerte der Lambdasonde 5 und den entsprechenden Werten der Lambdasonde 6 für das jeweilige Analyseintervall werden die Amplitudenwerte gebildet. Das Amplitudenverhältnis ergibt sich dann aus der Division der Amplitudenwerte der Lambdasonde 6 durch den der Lambdasonde 5.
Der Amplitudenverhältniswert wird gespeichert. Je nachdem, wieviele Analyseintervalle untersucht werden, wird für jedes Analyseintervall nach oben beschriebenem Verfahren ein Amplitudenverhältniswert gebildet.
Aus den für ein Diagnosefenster ermittelten Amplitudenverhältniswerten wird anschließend eine Amplitudenverhältnis-Mittelwertbildung vorgenommen.
Dieser Amplitudenverhältnis-Mittelwert wird mit einem für jedes Diagnosefenster abgelegten Amplitudenverhältnis-Schwellwert verglichen.
Ein defekter Katalysator ergibt einen großen mittleren Amplitudenverhältniswert. Ist der mittlere Amplitudenverhältniswert kleiner oder gleich dem entsprechenden Schwellwert, ist der Katalysator intakt.
Jede Lambdasonde liefert über den das jeweilige Kraftstoff-Luft-Gemisch repräsentierenden λ-Faktor einen Signalverlauf, wie er in Fig. 3 dargestellt ist. Je nachdem, welcher Typ von Lambdasonde für die Regelung verwendet wird, können entweder der Widerstand oder die Spannung über dem λ- Faktor betrachtet werden.
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die Signalspannung.
Ist die Sonde aktiv, so weist sie eine Signalspannung auf, welche außerhalb des Bereiches (ULSU, ULSO) liegt. Während des Mager-Ausschlages liefert die Lambdasonde ein minimales Ausgangssignal, das unterhalb von ULSU liegt. Während des Fett-Ausschlages wird ein maximales Spannungssignal oberhalb von ULSO in einem Bereich von 600 bis 800 mV gemessen. Dieser maximale Wert unterliegt aufgrund von Herstellungstoleranzen und Alterungserscheinungen gewissen Streuungen, die durch einen Sondenkorrekturfaktor korrigiert werden.
Das Verfahren soll nun am Beispiel der Katalysatordiagnose zur Überwachung der Sauerstoffspeicherfähigkeit des Katalysators näher erläutert werden.
Nach dem Start des Verbrennungsmotors wird der Katalysator mit einem überfetteten Kraftstoff-Luft-Gemisch versorgt, was eine Nachverbrennung im Katalysator zufolge hat. Die auf diese Weise im Katalysator erzeugte Temperatur liegt unter der Betriebstemperatur des Katalysators, welche normalerweise bei 200°C bis 300°C liegt. Der Katalysator weist somit eine stark eingeschränkte O2-Speicherfähigkeit auf. Voraussetzung für die Bestimmung des Sondenkorrekturfaktors ist, daß kein Regelkreis aktiv ist.
Die Meßzeit TMAX umfaßt ca. 2 Min und sollte vor Erreichen der Betriebstemperatur des Katalysators abgeschlossen sein.
Während der Meßzeit TMAX wird sowohl die Sondenspannung LS5 der vor dem Katalysator 2 angeordneten Lambdasonde 5 als auch die Sondenspannung LS6 der hinter dem Katalysator 2 angeordneten Lambdasonde 6 mehrmals in zeitlich gleichmäßigen Abständen gemessen.
Die Meßwerte LS5n und LS6n werden gemittelt und die Mittelwerte LS5Mit und LS6Mit werden in einem Speicher abgelegt.
Die Bestimmung des Sondenkorrekturfaktors erfolgt für jede der beiden Lambdasonden 5 und 6 getrennt, aber nach analogem Algorithmus.
Die Mittelwerte LS5Mit und LS6Mit werden jeweils durch eine applizierbare Konstante LS5MAX bzw. LS6MAX dividiert.
Diese applizierbare Konstante entspricht dem maximalen Signalwert (Fett- Spannungswert) einer Referenz-Sonde und ist üblicherweise für beide Sonden unterschiedlich. Es ist aber auch denkbar, für beide Lambdasonden dieselbe Konstante zu verwenden.
Der so ermittelte Quotient entspricht dem Sondenkorrekturfaktor LS5KOR und LS6KOR
Die Kalibrierungswerte LS5KOR und LS6KOR werden im Speicher des Steuergerätes abgelegt. Sie werden während des Betriebes des Motors ständig genutzt und bei einem neuen Startvorgang vor Erreichen der Betriebstemperatur des Motors neu gebildet.
Zur eigentlichen Katalysatordiagnose wird das Amplitudenverhältnis der jeweils korrigierten Amplituden der ersten und zweiten Lambdasonde gebildet, wobei LSiA die maximale Spannung der jeweiligen Sonde repräsentieren.

Claims (9)

1. Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine, bei welchem aus der Amplitude des Ausgangssignals einer hinter dem Katalysator angeordneten Lambdasonde und aus der Amplitude des Ausgangssignals einer vor dem Katalysator angeordneten Lambdasonde ein Verhältnis gebildet und die Verhältniszahl mit einem Schwellwert verglichen wird, wobei bei Überschreitung des Schwellwertes der Katalysator als fehlerhaft erkannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Sonde nach jedem Sondenumschlag ein Extremwert (Maximum, Minimum) des jeweiligen Sondenausgangssignals bestimmt wird, welcher der Amplituden­ verhältnisbildung zugrunde gelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Extremwerte sich über eine kontinuierliche Differenzbildung von aufeinanderfolgenden diskreten Abtastungen der Ausgangssignale jeder Lambdasonde ergeben, wobei nach einem Vorzeichenwechsel der Differenz vom positiven zum negativen auf ein Maximum und bei einem Vorzeichenwechsel der Differenz vom negativen zum positiven ein Minimum erkannt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal jeder Lambdasonde diskret abgetastet wird, aus den diskreten Abtastungen zur Glättung des jeweiligen Signals ein Mittelwert gebildet wird, der wiederum der Extremwertbildung zugrundeliegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Glättung die Mittelwerte gleitend aus mehreren aufeinanderfolgenden Abtastungen der Ausgangssignale jeder Lambdasonde nach einem Sondenumschlag ermittelt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem fett/mager-Umschlag der ersten Lambdasonde das Maximum des jeweiligen diskret abgetasteten Ausgangssignals und nach einem mager/fett-Umschlag das Minimum des jeweiligen diskret abgetasteten Ausgangssignals bestimmt wird, wobei der Differenzbetrag zwischen Maximum und Minimum die Amplitude des jeweiligen Ausgangssignals jeder Sonde darstellt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Amplitudenverhältnis des Ausgangssignals der hinter dem Katalysator angeordneten Lambdasonde zu dem Ausgangssignal der vor dem Katalysator angeordneten Lambdasonde für mehrere Diagnosefenster gebildet wird, wobei die in den einzelnen Diagnosefenstern ermittelten Amplitudenverhältnisse gemittelt werden und mit einem Schwellwert verglichen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale während mehrerer aufeinanderfolgender, sich nicht überlappender Drehzahlbereiche der Brennkraftmaschine gemessen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale während mehrerer aufeinanderfolgender, sich nicht überlappender Lastbereiche gemessen werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Amplitude der beiden Lambdasonden mittels eines Sondenkorrekturfaktors angepaßt werden bevor sie zum Amplitudenverhältnis verarbeitet wird.
DE19545693A 1995-12-07 1995-12-07 Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine Expired - Fee Related DE19545693C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19545693A DE19545693C2 (de) 1995-12-07 1995-12-07 Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine
US08/761,160 US5761901A (en) 1995-12-07 1996-12-06 Method of checking the efficiency of a catalytic convertor in an internal combustion engine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19545693A DE19545693C2 (de) 1995-12-07 1995-12-07 Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19545693A1 DE19545693A1 (de) 1997-06-12
DE19545693C2 true DE19545693C2 (de) 1999-03-25

Family

ID=7779467

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19545693A Expired - Fee Related DE19545693C2 (de) 1995-12-07 1995-12-07 Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine

Country Status (2)

Country Link
US (1) US5761901A (de)
DE (1) DE19545693C2 (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19752965C2 (de) * 1997-11-28 2002-06-13 Siemens Ag Verfahren zur Überwachung des Abgasreinigungssystems einer fremdgezündeten Brennkraftmaschine
DE19963903A1 (de) * 1999-12-31 2001-07-12 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine insbesondere eines Kraftfahrzeugs
US6397583B1 (en) 2001-03-08 2002-06-04 Ford Global Technologies, Inc. Method for catalyst monitoring using flex fuel
DE50301188D1 (de) * 2003-05-14 2005-10-20 Pierburg Instr Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Abgasmessung von Verbrennungskraftmaschinen
DE102005004670B4 (de) * 2005-02-02 2007-05-24 Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr Verfahren zur Diagnose des Alterungsgrades eines im Abgaskanal einer Brennkraftmaschine angeordneten Katalysators
US8065871B1 (en) 2007-01-02 2011-11-29 Cummins Ip, Inc Apparatus, system, and method for real-time diagnosis of a NOx-adsorption catalyst
US8186336B2 (en) * 2009-09-29 2012-05-29 GM Global Technology Operations LLC Fuel control system and method for improved response to feedback from an exhaust system
US8756922B2 (en) 2011-06-10 2014-06-24 Cummins Ip, Inc. NOx adsorber catalyst condition evaluation apparatus and associated methods

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4009901A1 (de) * 1990-03-28 1991-10-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur ueberwachung des konvertierungsgrades eines katalysators im abgassystem einer brennkraftmaschine
DE4024210A1 (de) * 1990-07-31 1992-02-06 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur lambdaregelung einer brennkraftmaschine mit katalysator
DE4140618A1 (de) * 1991-12-10 1993-06-17 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der konvertierungsfaehigkeit eines katalysators

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2984312B2 (ja) * 1990-04-11 1999-11-29 日本特殊陶業株式会社 空燃比センサによる触媒の浄化率測定方法及びその劣化時期検知方法
JP3186076B2 (ja) * 1991-03-20 2001-07-11 株式会社日立製作所 内燃機関の排気浄化用触媒転換効率推定法
JP3303981B2 (ja) * 1991-12-20 2002-07-22 株式会社日立製作所 エンジン排気ガス浄化装置の診断装置
US5386693A (en) * 1993-09-27 1995-02-07 Ford Motor Company Engine air/fuel control system with catalytic converter monitoring
US5363646A (en) * 1993-09-27 1994-11-15 Ford Motor Company Engine air/fuel control system with catalytic converter monitoring

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4009901A1 (de) * 1990-03-28 1991-10-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur ueberwachung des konvertierungsgrades eines katalysators im abgassystem einer brennkraftmaschine
DE4024210A1 (de) * 1990-07-31 1992-02-06 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur lambdaregelung einer brennkraftmaschine mit katalysator
DE4140618A1 (de) * 1991-12-10 1993-06-17 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der konvertierungsfaehigkeit eines katalysators

Also Published As

Publication number Publication date
US5761901A (en) 1998-06-09
DE19545693A1 (de) 1997-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008042549B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Diagnose einer Abgassonde
DE19953601C2 (de) Verfahren zum Überprüfen eines Abgaskatalysators einer Brennkraftmaschine
DE102018206451B4 (de) Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit 3-Wege-Katalysator und Lambdaregelung über NOx-Emissionserfassung
DE69003459T2 (de) System zum Bestimmen von Fehlern einer Sauerstoffmesszelle und zum Kontrollieren des Luft-/Brennstoff-Verhältnisses.
DE60222226T2 (de) Verfahren zur Bestimmung des Kraftstoff-Schwefelgehalts einer Brennkraftmaschine
DE102008001569A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Adaption eines Dynamikmodells einer Abgassonde
DE3500594A1 (de) Zumesssystem fuer eine brennkraftmaschine zur beeinflussung des betriebsgemisches
DE102006014916B4 (de) Diagnoseverfahren für eine Abgassonde und Diagnosevorrichtung für eine Abgassonde
DE10001133A1 (de) Vorrichtung zum Steuern des Luft-Kraftstoffverhältnisses bei einer Verbrennungskraftmaschine
DE4238807A1 (en) IC engine exhaust gas catalyser monitoring system - uses cross-correlation function for signals from oxygen@ sensors inserted in exhaust line before and after catalyser
DE19545693C2 (de) Verfahren zur Überprüfung des Wirkungsgrades eines Katalysators in einer Brennkraftmaschine
DE69425920T2 (de) System zur Rückkoppelungsregelung des Luft/Kraftstoffverhältnisses in einer Brennkraftmaschine
DE19545706C2 (de) Verfahren zur Kalibrierung einer Lambdasonde in einer Brennkraftmaschine
EP1365234B1 (de) Verfahren zur Korrektur des NOx-Signals eines NOx-Sensors
DE102011004562B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
DE102023210670B4 (de) Verfahren zum Betreiben einer Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug, Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug sowie Computerprogrammprodukt
DE102021102456B3 (de) Verfahren zum Betreiben einer Antriebseinrichtung sowie entsprechende Antriebseinrichtung
DE10300939A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung des NOx-Signals eines NOx-Sensors
EP1434049B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung des NOx-Signals eines NOx-Sensors
DE102015222022B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Korrektur einer Kennlinie einer Lambdasonde
DE102015203458B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
DE4323244B4 (de) Elektronisches Steuersystem für die Kraftstoffzumessung bei einer Brennkraftmaschine
DE102008005881B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
DE102012207639A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Dynamik-Diagnose einer Abgassonde
EP1331478B1 (de) Verfahren zur Bestimmung der NOx-Konzentration in Abgasen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MANNESMANN VDO AG, 60326 FRANKFURT, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SIEMENS AG, 80333 MUENCHEN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee