DE19544128A1 - Schalungsanordnung im Baukastenprinzip für Betonstrukturen - Google Patents
Schalungsanordnung im Baukastenprinzip für BetonstrukturenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schalunganordnung und im
besonderen eine Schalungsanordnung im Baukastenprinzip,
die eine Vielzahl von vertikalen, U-förmig gestalteten
Teilen aufweist, die nebeneinanderliegen und abnehmbar
miteinander verbunden werden können, um auf diese Weise
eine gewünschte Größe einer gemeinsamen Schalungsebene
zur Bildung einer Betonstruktur zu schaffen.
Die Verbesserung dieser Erfindung bezieht sich auf eine
herkömmliche Schalungsanordnung zur Bildung einer Be
tonstruktur. Die herkömmliche Schalungsanordnung, die
bereits aus der US-A-4,957,272 bekannt ist, enthält
vertikale Schalungsplatten, vertikale, rückwärtige Rah
men und horizontale, U-förmig gestaltete Verstärkungs
teile, die abnehmbar miteinander verbunden sind und die
dann abnehmbar an den oberen und unteren Enden der
Schalungsplatten befestigt sind. Die rückwärtigen Rah
men werden abnehmbar zwischen den horizontalen, U-för
mig ausgestalteten Teilen hinter den Schalungsplatten
angebracht. Zur weiteren Verstärkung der Schalungsplat
ten enthält die herkömmliche Schalungsanordnung in der
Praxis außerdem mehrere horizontale Verstärkungs
stangen, die an den rückwärtigen Rahmen angeschraubt
sind und auf diese Weise gegen die rückwärtigen Flächen
der Schalungsplatten gedrückt werden, um so die Kon
taktflächen zwischen den Schalungsplatten und den rück
wärtigen Rahmen zu vergrößern. Dadurch wird eine Defor
mation der Schalungsplatten beim Gebrauch verhindert.
In den Schalungsplatten sind Positionierungslöcher an
vorgegebenen Stellen ausgebildet, an denen diese Posi
tionierungslöcher aufeinander ausgerichtet werden kön
nen, wenn zwei beliebige Schalungsplatten einander ge
genüberliegend angeordnet werden. Um einen vorgegebenen
Zwischenraum zwischen zwei gegenüberliegenden Scha
lungsplatten, in den der Beton eingefüllt wird, beizu
behalten, enthält die herkömmliche Schalungsanordnung
weiterhin mehrere Positionierungsstäbe (nicht ab
gebildet). Bei jedem dieser Positionierungsstäbe sind
die beiden Endabschnitte jeweils innerhalb der aufein
ander ausgerichteten Positionierungslöcher der gegen
überliegenden Schalungsplatten angebracht. Auf diese
Weise kann der vorgegebene Raum zwischen den gegenüber
liegenden Schalungsplatten beibehalten werden.
Die herkömmliche Schalungsanordnung weist folgende
Nachteile auf:
- 1. Es wird eine relativ große Anzahl von Teilen benö tigt, wie z. B. Schalungsplatten, rückwärtige Rahmen, U-förmig gestaltete Verstärkungsteile und Verstär kungsstangen, um die herkömmliche Schalungsanordnung zu bilden. Folglich ist ein Zusammenbauen und Aus einanderbauen dieser Teile im Verwendungsfall sehr kompliziert und schwierig.
- 2. Da die Abmessungen der Schalungsplatten relativ groß sind, können die Schalungsplatten nur für die Aus bildung breiterer Wände, wie z. B. Zwischenwände, verwendet werden. Bei einer Verwendung der Scha lungsplatte zur Ausbildung schmälerer Wände, wie z. B. schmale Wände an Durchgängen oder an Abzugs schächten, muß die Schalungsplatte geschnitten wer den, damit sie an die Abmessungen von schmäleren Wänden angepaßt werden kann, wodurch Material ver schwendet wird. Deshalb werden zur Bildung von schmalen Wänden immer noch Ziegel verwendet.
- 3. Um unterschiedliche Abmessungen von Zwischenwänden zur Verwendung in verschiedenen Stockwerken eines Gebäudes auszubilden, müssen einige der Schalungs platten geschnitten werden, damit die geänderten und die ursprünglichen Schalungsplatten so zusammenge baut werden können, daß man die gewünschten Zwi schenwände erhält. Dadurch wird Zeit und Material verschwendet. Durch die Veränderungen in den Abmes sungen der Schalungsplatten ist außerdem ein Aufein anderausrichten der Positionierungslöcher an den ge genüberliegenden Schalungsplatten nicht mehr mög lich. Demzufolge müssen einige Schalungsplatten zum Anbringen der Positionierungsstäbe nochmals mit meh reren zusätzlichen Positionierungslöchern versehen werden. Gleichzeitig müssen die ursprünglichen Posi tionierungslöcher gefüllt werden. Dadurch ist ein Zusammenbauen der geänderten und der ursprünglichen Schalungsplatten sehr unpraktisch.
Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfin
dung, eine Schalungsanordnung im Baukastenprinzip zu
schaffen, die eine Vielzahl von vertikalen, U-förmig
gestalteten Teilen enthält, die leicht und abnehmbar
nebeneinander angebracht und miteinander verbunden wer
den können, um so eine gewünschte Abmessung einer ge
meinsamen Schalungsebene zur Ausbildung einer Beton
struktur zu bilden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
eine Schalungsanordnung im Baukastenprinzip zu schaf
fen, die weiterhin eine Vielzahl von horizontalen Ver
stärkungseinheiten enthält, die abnehmbar miteinander
verbunden werden können und die abnehmbar so an den ge
koppelten, U-förmig gestalteten Teilen angebracht wer
den können, daß die gekoppelten, U-förmig gestalteten
Teile beim Gebrauch verstärkt und in ihrer gemeinsamen
Schalungsebene gehalten werden können.
Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Scha
lungsanordnung im Baukastenprinzip eine Vielzahl von
vertikalen, U-förmig gestalteten Teilen, die nebenein
anderliegen und abnehmbar miteinander verbunden sind,
und eine Vielzahl von horizontalen Verstärkungseinhei
ten, die abnehmbar miteinander verbunden sind.
Jedes der U-förmig gestalteten Teile enthält zwei ge
genüberliegende, vertikale Wände und eine vertikale
Zwischenwand, die die vertikalen Wände miteinander ver
bindet und die als Schalungswand dient. Die vertikalen
Wände der U-förmig gestalteten Teile stoßen an zwei be
liebige, benachbarte, vertikale Wände und sind jeweils
abnehmbar an diesen beiden benachbarten, vertikalen
Wänden angebracht. Auf diese Weise werden die Scha
lungswände so angeordnet, daß sich ihre Seiten berühren
und daß sie in einer gemeinsamen, vertikalen Ebene ge
halten werden.
Die Verstärkungseinheiten stoßen aneinander an und sind
abnehmbar mit den den Schalungswänden gegen
überliegenden, vertikalen Wänden verbunden, um so die
Schalungswände in der gemeinsamen vertikalen Ebene zu
halten. Jedes der Verstärkungseinheiten enthält eine
horizontale Platte, die zwei parallel zu den Schalungs
wänden angeordnete, gegenüberliegende Seiten und zwei
andere, parallel zu den vertikalen Wänden angeordnete
gegenüberliegende Seiten aufweist. Jede der Verstär
kungseinheiten enthält weiterhin erste Flansche, die
sich vertikal von den gegenüberliegenden Seiten der ho
rizontalen Platte weg erstrecken, und zweite Flansche,
die sich vertikal von den anderen gegenüberliegenden
Seiten der horizontalen Platte weg erstrecken. Jeder
der zweiten Flansche stößt an den benachbarten zweiten
Flansch und ist mit diesem zweiten Flansch abnehmbar
verbunden. Die vertikalen Wände und die Schalungswände
jedes der U-förmig gestalteten Teile sind einstückig
ausgebildet.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden in der folgenden detaillierten Beschreibung der
bevorzugten Ausführungsbeispiele dieser Erfindung an
hand der Zeichnung veranschaulicht. In dieser Zeichnung
zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des ersten
bevorzugten Ausführungsbeispieles einer
Schalungsanordnung im Baukastenprinzip
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines verti
kalen, U-förmig gestalteten Teiles der
Schalungsanordnung im Baukastenprinzip
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Ansicht, die zeigt, wie
horizontale Verstärkungseinheiten der
Schalungsanordnung im Baukastenprinzip
abnehmbar an den vertikalen, U-förmig ge
stalteten Teilen gemäß der vorliegenden
Erfindung angebracht sind;
Fig. 4 eine schematische Ansicht, die zeigt, wie
die Schalungsanordnung im Baukasten
prinzip zur Ausbildung einer Betonstruk
tur gemäß der vorliegenden Erfindung an
gewendet wird;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispieles einer
Schalungsanordnung im Baukastenprinzip
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines abge
wandelten vertikalen, U-förmig gestalte
ten Teiles der Schalungsanordnung im Bau
kastenprinzip gemäß einem dritten be
vorzugten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung.
Die Fig. 1 und 4 zeigen das erste bevorzugte Ausfüh
rungsbeispiel einer Schalungsanordnung im Baukasten
prinzip gemäß der vorliegenden Erfindung. Hierbei ent
hält die Schalungsanordnung eine Vielzahl von verti
kalen, U-förmig gestalteten Teilen 1, die nebeneinan
derliegen und abnehmbar miteinander verbunden sind, so
wie eine Vielzahl von horizontalen Verstärkungseinhei
ten 2, die abnehmbar miteinander verbunden sind. Die
miteinander verbundenen, horizontalen Verstärkungsein
heiten 2 werden dann - wie nachfolgend beschrieben -
abnehmbar an den vertikalen, U-förmig gestalteten Tei
len 1 befestigt.
In den Fig. 1 und 2 enthält jedes U-förmig gestal
tete Teil zwei gegenüberliegende, vertikale Wände 12
und eine vertikale Zwischenwand, die die vertikalen
Wände 12 miteinander verbindet. Die vertikale Zwischen
wand dient als Schalungswand 11. Um die U-förmig ge
stalteten Teile 1 miteinander zu verbinden, stoßen die
vertikalen Wände 12 der U-förmig gestalteten Teile 1 an
eine der beiden benachbarten, vertikalen Wände 12 und
werden dann jeweils abnehmbar an einer der beiden be
nachbarten, vertikalen Wände 12 mit Hilfe von Bolzen
elementen 31 befestigt, wie in Fig. 3 dargestellt. Die
Bolzenelemente 31 erstrecken sich durch aufeinander
ausgerichtete Löcher 14 auf den befestigten, vertikalen
Wänden 12. Auf diese Weise können die Schalungswände 11
so angeordnet werden, daß sich ihre Seiten berühren und
daß die Schalungswände 11 in einer gemeinsamen, verti
kalen Ebene gehalten werden.
Wie Fig. 4 zeigt, werden dann zwei gemeinsame vertikale
Ebenen sich gegenüberliegend angebracht, und es wird
zwischen den beiden Ebenen ein vorgegebener Zwischen
raum gelassen, in den zur Ausbildung einer Betonstruk
tur Beton eingefüllt wird. Zusätzlich sind in einigen
der vertikalen Wände 11 Positionierungslöcher 15 an
vorgegebenen Stellen ausgebildet (vgl. Fig. 1 und 2).
An diesen vorgegebenen Stellen können die Positionie
rungslöcher 15 auf einigen der gegenüberliegenden, ver
tikalen Wände 11 aufeinander ausgerichtet werden, um so
in bekannter Art und Weise die Positionierungsstäbe 35
in beliebigen, aufeinander ausgerichteten Positionie
rungslöchern 15 zu befestigen. Daher kann der vorgege
bene Zwischenraum zwischen den gegenüberliegenden, ge
meinsamen, vertikalen Ebenen beibehalten werden, wenn
der Beton in diesen Zwischenraum eingefüllt wird.
Die U-förmig gestalteten Teile 1 können in verschie
denen Abmessungen angefertigt sein. Zum Beispiel können
die vertikalen Wände 11 so ausgebildet sein, daß sie
Breiten von 100 mm, 120 mm, 140 mm, 160 mm, 180 mm und
200 mm aufweisen. In entsprechender Weise können die U-
förmig gestalteten Teile 1 mit verschiedenen Abmessun
gen an den Schalungswänden mit den gewünschten Abmes
sungen angebracht werden, wie z. B. schmale Wände an
schmalen Durchgängen oder an Abzugsschächten. Zusätz
lich können die vertikalen Wände 12 der U-förmig ge
stalteten Teile 1 außerdem als Verstärkungsteile die
nen, um beim Gebrauch eine vertikale Krümmung der Scha
lungswände 11 zu verhindern.
Es wird nochmals auf die Fig. 1 und 3 Bezug genom
men. Jedes der U-förmig gestalteten Teile 1 enthält
weiterhin zwei längliche Blöcke 13, die jeweils an bei
den gegenüberliegenden Innenseiten der vertikalen Wände
12 neben den rückwärtigen Endflächen 121 der vertikalen
Wände 12 befestigt sind. Jedes der Verstärkungseinhei
ten 2 enthält eine horizontale Platte 21, die parallel
zu den Schalungswänden 11 zwei gegenüberliegende Seiten
und parallel zu den vertikalen Wänden 12 zwei andere
gegenüberliegende Seiten besitzt. Jedes der Verstär
kungseinheiten 2 enthält weiterhin zwei erste Flansche
23, die sich jeweils vertikal von den gegenüberliegen
den Seiten der horizontalen Platte 21 weg erstrecken,
sowie zwei zweite Flansche 22, die sich jeweils verti
kal von den anderen gegenüberliegenden Seiten der hori
zontalen Platte 21 weg erstrecken. Die zweiten Flansche
22 der Verstärkungseinheiten 2 stoßen an zwei belie
bige, benachbarte zweite Flansche 22 und sind mit die
sen zwei benachbarten zweiten Flanschen 22 durch Bol
zenelemente 34 abnehmbar verbunden (siehe Fig. 3). Diese
Bolzenelemente 34 erstrecken sich durch aufeinander
ausgerichtete Löcher 24 auf den aufeinandertreffenden
Flanschen 22. Auf diese Weise können die Verstär
kungseinheiten 2 abnehmbar miteinander verbunden wer
den. Einer der ersten Flansche 23 jeder der Verstär
kungseinheiten 2 stößt an die länglichen Blöcke 13 der
vertikalen Wände 12 und ist mit diesen durch Bolzenele
mente 32 und Dichtungselemente 33 (vgl. Fig. 3) so ver
bunden, daß sich jedes Bolzenelement 32 durch das ent
sprechende Dichtungselement 33 hindurch zum Eingriff in
ein Loch 25 in dem ersten Flansch 23 erstreckt. Jedes
Dichtungselement 33 wird von dem entsprechenden längli
chen Block 13 festgehalten und wird durch das jeweilige
Bolzenelement 32 in bekannter Art und Weise gegen den
entsprechenden ersten Flansch 23 gedrückt, um so die
Verstärkungseinheiten 2 auf den U-förmig gestalteten
Teilen 1 zu befestigen und auf diese Weise die Scha
lungswände 11 in ihrer gemeinsamen vertikalen Ebene zu
halten und eine horizontale Krümmung der Schalungswände
11 beim Gebrauch zu verhindern. Da die Schalungsanord
nung im Baukastenprinzip gemäß der vorliegenden Erfin
dung nur zwei Hauptteile, die U-förmig gestalteten
Teile und die Verstärkungseinheiten enthält, ist ein
Auf- und Abbauen der Schalungsanordnung im Bauka
stenprinzip sehr einfach und praktisch.
Es sei noch bemerkt, daß die ersten Flansche 23 direkt
mit den rückwärtigen Endflächen 121 der vertikalen
Wände 12 durch Bolzenelemente ohne Zuhilfenahme der
Dichtungselemente 33 und der länglichen Blöcke 13 ver
bunden werden können, wenn die vertikalen Wände 12 mit
einer größeren Dicke gefertigt sind. Jedes der Bolzen
elemente erstreckt sich durch den ersten Flansch 23 der
entsprechenden vertikalen Wand 12 hindurch und greift
so in bekannter Art und Weise in die entsprechende
rückwärtige Endfläche 121 ein. Auf diese Weise werden
die Verstärkungseinheiten 2 an den U-förmig gestalteten
Teilen 1 befestigt.
Fig. 5 zeigt die etwas abgewandelten Verstärkungseinhei
ten 4 des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles ei
ner Schalungsanordnung im Baukastenprinzip gemäß der
vorliegenden Erfindung. In dieser Darstellung enthält
jedes der abgewandelten Verstärkungseinheiten 4 eine
horizontale Platte 41, zwei erste Flansche 42, die je
weils vertikal an zwei gegenüberliegenden Seiten der
horizontalen Platte 41 ausgebildet sind, ferner zwei
zweite Flansche 43, die jeweils vertikal an zwei ande
ren gegenüberliegenden Seiten der horizontalen Platte
41 ausgebildet sind, und eine Abdeckplatte 41′, die
sich über die ersten und zweiten Flansche 42, 43 gegen
über der horizontalen Platte 41 spannt und an diesen
befestigt ist. Einer der ersten Flansche 42 jeder Ver
stärkungseinheit 4 ist abnehmbar an den vertikalen Wän
den der U-förmig gestalteten Teile befestigt, ähnlich
wie bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Die
zusätzlichen Abdeckplatten 41′ liefern außerdem beim
Gebrauch einen Verstärkungseffekt für die U-förmig ge
stalteten Teile. Weiterhin besitzt jede der Verstär
kungseinheiten 4 Aussparungen 44 neben den acht Ecken
der schachtelartigen Verstärkungseinheit 4 an den Stel
len, an denen die ersten Flansche 42 an die horizontale
Platte 41 und die Abdeckplatte 41′ stoßen. Folglich
können die Aussparungen 44 die Anbringung von Bol
zenelementen (nicht dargestellt) in den aufeinander
ausgerichteten Löchern 45 der benachbarten zweiten
Flansche 43 erleichtern und auf diese Weise die benach
barten zweiten Flansche 43 miteinander verbinden.
Fig. 6 zeigt eine Abwandlung eines U-förmig gestalteten
Teiles 5 des dritten bevorzugten Ausführungsbeispieles
einer Schalungsanordnung im Baukastenprinzip gemäß der
vorliegenden Erfindung. In dieser Darstellung sind die
Schalungszwischenwand 51 und die gegenüberliegenden
vertikalen Wände 52, 53 des abgewandelten U-förmigen
Teiles 5 einstückig ausgebildet und können aus Alumi
nium oder einer Aluminiumlegierung gefertigt sein. Das
abgewandelte, U-förmig gestaltete Teil 5 besitzt ferner
eine Laufschiene 54, die auf der vertikalen Wand 52
ausgebildet ist, und eine Rille 55, die in der vertika
len Wand 53 ausgebildet ist. Dementsprechend kann die
Laufschiene 54 jedes der U-förmig gestalteten Teile 5
in die Rille 55 des benachbarten, U-förmig gestalteten
Teiles 5 eingreifen und auf diese Weise das Ineinander
greifen der U-förmig gestalteten Teile 5 während der
Montage vereinfachen. Außerdem sind in der Laufschiene
54 noch Löcher 56 ausgebildet. Diese Löcher 56 sind je
weils auf die Löcher 57 in der Rille 55 ausgerichtet.
Dementsprechend können die Laufschiene 54 und die Rille
55 außerdem, ähnlich wie zuvor beschrieben, durch Bol
zenelemente in die richtige Lage gebracht werden. Die
vertikalen Wände 52, 53 besitzen auch noch längliche
Blöcke 58, 59, die einstückig an den rückwärtigen End
flächen der vertikalen Wände 52, 53 ausgebildet sind,
damit diese an den ersten Flansch der entsprechenden
Verstärkungseinheit (nicht dargestellt) stoßen und mit
diesem verbunden werden.
Um ein Anhaften des teilweise bereits trockenen Betons
an den Schalungswänden zu verhindern, was beim Abbauen
der Schalungsanordnung im Baukastenprinzip das äußere
Erscheinungsbild der Betonstruktur beeinträchtigt, ist
jede Schalungswand mit einer Schutzschicht, wie z. B.
Lack, überzogen, um das Entfernen der Schalungswände
von der Betonstruktur zu erleichtern. In der vor
liegenden Erfindung besteht der Schutzfilm aus Epoxyd
harz.
Claims (10)
1. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip, gekenn
zeichnet durch
- - eine Vielzahl von vertikalen, U-förmig gestalte ten Teilen (1), die nebeneinanderliegen und ab nehmbar miteinander verbunden sind, wobei jedes U-förmig gestaltete Teil (1) zwei gegenüberlie gende, vertikale Wände (12) enthält, und eine vertikale Zwischenwand, die die vertikalen Wände (12) miteinander verbindet und die als Scha lungswand (11) dient, wobei die vertikalen Wände (12) der U-förmig gestalteten Teile (1) an zwei benachbarte, vertikale Wände (12) stoßen und je weils abnehmbar an diesen beiden benachbarten, vertikalen Wänden (12) befestigt sind, um die Schalungswände (11) so anzuordnen, daß sich ihre Seiten berühren und dadurch die Schalungswände (11) in eine gemeinsame, vertikale Ebene brin gen; und
- - eine Vielzahl von horizontalen Verstärkungsein heiten (2), die abnehmbar miteinander verbunden sind, wobei die Verstärkungseinheiten (2) an die den Schalungswänden (11) gegenüberliegenden ver tikalen Wände (12) stoßen und abnehmbar mit die sen vertikalen Wänden (12) verbunden sind, um auf diese Weise die Schalungswände (11) in einer gemeinsamen, vertikalen Ebene zu halten, wobei jede Verstärkungseinheit (2) eine horizontale Platte (21) enthält, die parallel zu den Scha lungswänden (11) zwei gegenüberliegende Seiten und parallel zu den vertikalen Wänden (12) zwei andere gegenüberliegende Seiten besitzt, wobei ferner jede Verstärkungseinheit (2) erste Flan sche (23) enthält, die sich vertikal von den ge genüberliegenden Seiten der horizontalen Platte (21) weg erstrecken, und zweite Flansche (22), die sich vertikal von den anderen ge genüberliegenden Seiten der horizontalen Platte (21) weg erstrecken, wobei jeder der zweiten Flansche (22) an einen benachbarten zweiten Flansch (22) stößt und abnehmbar mit diesem be nachbarten zweiten Flansch (22) verbunden ist.
2. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei die vertikalen Wände (12) und die Scha
lungswand (11) jedes der U-förmig gestalteten Teile
(1) einstückig ausgebildet sind.
3. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei in einigen der Schalungswände (11) Positio
nierungslöcher (15) an vorgegebenen Steilen ausge
bildet sind.
4. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei jede Verstärkungseinheit (4) weiterhin eine
Abdeckplatte (41′) enthält, die der horizontalen
Platte (41) gegenüberliegt und die sich über die er
sten und zweiten Flansche (42, 43) spannt und an den
ersten und zweiten Flanschen (42, 43) befestigt ist.
5. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
4, wobei jede Verstärkungseinheit (4) vier Ecken be
sitzt, die neben jeweils einem der zweiten Flansche
(43) liegen, wobei jede Verstärkungseinheit (4) Aus
sparungen (44) in den Bereichen aufweist, die neben
den vier Ecken liegen, an denen die ersten Flansche
(42) an die horizontale Platte (41) und die Abdeck
platte (41′) stoßen, wobei die benachbarten zweiten
Flansche (43) durch Bolzenelemente miteinander ver
bunden sind, und diese Bolzenelemente können aus den
Aussparungen (44) heraus durch die benachbarten
zweiten Flansche (43) hindurchgeführt werden.
6. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei jedes der U-förmig gestalteten Teile (5)
eine Laufschiene (54) besitzt, die auf einer verti
kalen Wand (52) des U-förmig gestalteten Teiles (5)
ausgebildet ist, ferner eine Rille (55), die auf der
anderen vertikalen Wand (53) ausgebildet ist, wo
durch die U-förmig gestalteten Teile (5) durch Lauf
schienen (54) und Rillen (55) in Verschlußeingriff
kommen.
7. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei die U-förmig gestalteten Teile (5) aus Alu
minium gefertigt sind.
8. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei die U-förmig gestalteten Teile (5) aus ei
ner Aluminiumlegierung gefertigt sind.
9. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
1, wobei jeder der Schalungswände (51) mit einem
Schutzfilm überzogen ist.
10. Schalungsanordnung im Baukastenprinzip nach Anspruch
9, wobei der Schutzfilm aus Epoxydharz hergestellt
ist.
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