DE19543987A1 - Kolbenmechanismus, Motor oder Pumpe, der mit Stützrollen auf einer Nocke versehen ist - Google Patents
Kolbenmechanismus, Motor oder Pumpe, der mit Stützrollen auf einer Nocke versehen istInfo
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Description
FR-A-2 651 836 beschreibt und stellt einen Hydraulikmechanismus,
Motor oder Pumpe, dar, umfassend eine Nockenbahn; einen Zylinder
block, der in bezug auf die Nockenbahn drehbar um eine Rotations
achse angeordnet ist; zumindest einen Zylinder, der in diesem
Zylinderblock ausgespart ist; zumindest ebensoviele Kolben wie
Zylinder, die jeweils verschiebbar im Inneren eines Zylinders
entlang einer Verschiebeachse des Kolbens angeordnet sind;
ebensoviele Stützrollen für die Wälzbewegung der Kolben auf der
Nockenbahn wie Kolben, wobei jede Rolle auf einem Kolben montiert
ist, die um eine Rollenachse, die auf der Verschiebeachse des
Kolbens senkrecht steht, mittels eines Rotationslagers rotiert,
axial von zwei transversalen Endflächen begrenzt wird und zumindest
teilweise in das Innere des Zylinders eindringen kann, in dem
dieser Kolben verschiebbar angeordnet ist, wobei das Ende des
Kolbens, in dem das Rotationslager der Rolle ausgespart ist, zwei
Aussparungen umfaßt, die jeweils zumindest dem Freiraum ent
sprechen, der sich zumindest zwischen der zylindrischen Fläche der
Rolle, der Fläche des Zylinders und einer der transversalen
Endflächen der Rolle befindet, wobei der Freiraum im oberen Teil
des Kolbens zumindest in dem Bereich offen ist, in dem die
zylindrische Fläche der Rolle aus dem Kolben vorspringend angeord
net ist; und zwei Keilungsstücke für jede Rolle, die jeweils in
einer der beiden Aussparungen zwischen der entsprechenden Endfläche
der Rolle und der Innenfläche des Zylinders angeordnet sind, an der
das Keilungsstück anliegt, um die Beibehaltung der axialen Position
der Rolle parallel zu ihrer Rotationsachse zu gewährleisten, wobei
sich jedoch einerseits entlang der Kolbenachse zumindest eines der
beiden Keilungsstücke bis zum unteren Teil der Aussparung er
streckt, so daß es mit dem Kolben in die Richtung des Austritts des
Kolbens aus dem Zylinder verschoben wird, und andererseits das
Keilungsstück eine Nut umfaßt, die sich parallel zur Achse des
Kolbens erstreckt und in die Fläche dieses Keilungsstückes mündet,
die der entsprechenden Endfläche der Rolle gegenüberliegt, wobei
ein Vorsprung, der in bezug auf den Zylinder hinsichtlich der
Rotation um die Kolbenachse unbeweglich und vorspringend in bezug
auf den Zylinder angeordnet ist, in die Nut dermaßen eingeführt
ist, daß die Translation des Keilungsstückes in bezug auf den
Zylinder parallel zur Kolbenachse frei bleibt.
Nach dem bekannten Stand der Technik wurde einerseits der Vorsprung
in bezug auf den Zylinderblock durch Befestigung an oder entlang
einer transversalen Endfläche des Zylinderblocks unbeweglich
angeordnet, andererseits durchdrang bei gewissen Durchführungsarten
der Vorsprung die Wand des Zylinderblocks, die die transversale
Endfläche vom Inneren des betreffenden Zylinders trennt.
Es ist anzumerken, daß diese Technik gewisse Nachteile aufweist.
Insbesondere ist die transversale Endfläche des Zylinderblocks
nicht immer leicht zugänglich, insbesondere, was die Zwischenzylin
derreihen der Motoren betrifft, die drei parallele Zylinderreihen
oder mehr umfassen. Außerdem bewirkt die bekannte Durchführungsart,
bei der der Vorsprung die Wand des Zylinderblocks durchdringt, daß
Bohrungen in den Zylindern selbst zugelassen werden, was nicht der
besten anzustrebenden Anordnung entspricht.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden, und sie
sieht zu diesem Zweck in dem bereits beschriebenen Mechanismus vor,
daß ein Loch, das in dem Zylinderblock ausgespart ist, in eine
Peripheriefläche desselben mündet, wobei jedoch ein Stück, das die
allgemeine Form eines U aufweist, welches einen ersten Schenkel und
einen zweiten Schenkel umfaßt, die durch den Balken des U verbunden
sind, auf dem Zylinderblock durch Einführen des ersten Schenkels in
das Loch und durch Befestigung des ersten Schenkels in bezug auf
den Zylinderblock durch ein Befestigungsmittel montiert ist, wobei
der zweite Schenkel in die Nut eingeführt wird, die das Keilungs
stück umfaßt, und den Vorsprung bildet, wobei der Balken des U über
die Peripheriefläche des Zylinderblocks greift.
Die folgende vorteilhafte Anordnung wird ferner vorzugsweise
gewählt: der erste Schenkel des U besitzt vor seiner Einführung in
das Loch des Zylinderblockes eine bestimmte transversale Abmessung,
die größer als die Abmessung des Loches nach einer bestimmten
transversalen Richtung ist, wobei das Befestigungsmittel von der
Klemmung gebildet wird, die zwischen dem ersten Schenkel und der
Wand des Loches nach Einführen des ersten Schenkels in das Loch
besteht, wodurch die bestimmte transversale Abmessung des ersten
Schenkels des U und die bestimmte transversale Richtung des Loches
im wesentlichen deckungsgleich werden.
Nach einer ersten Durchführungsart ist der erste Schenkel des U als
offener Ring ausgeführt und aus einem elastischen Material
hergestellt, wobei eine der transversalen Abmessungen des Ringes
vor seinem Einführen in das Loch des Zylinderblockes die bestimmte
transversale Abmessung darstellt. Der Ring ist vorzugsweise
metallisch.
Nach einer zweiten Durchführungsart ist der erste Schenkel des U
mit Zähnen versehen, deren Enden mit der bestimmten transversalen
Abmessung zusammenfallen und deren Funktion darin besteht, ein
Verhaken des ersten Schenkels in der Wand des Loches herbeizufüh
ren. Bevorzugterweise ist der erste Schenkel in Form eines flachen
Bandes ausgeführt, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten
begrenzt wird, die jeweils mit den Zähnen versehen sind.
Schließlich umfaßt der erste Schenkel des U nach einer dritten
Durchführungsart eine Bewehrung und einen Körper zur Umhüllung der
Bewehrung, der aus einem Material mit einem geringen Elastizitäts
modul hergestellt ist, wobei der Elastizitätsmodul des Materials
vorzugsweise höchstens gleich 10 000 Megapascal ist.
Vorzugsweise ist das Loch einerseits zylindrisch, und besitzt eine
Achse, die im wesentlichen zu der Rotationsachse des Zylinderblocks
radial ist, und einen bestimmten Durchmesser, andererseits ist der
Körper ebenfalls zylindrisch und besitzt einen Durchmesser vor
Einführung des ersten Schenkels des U in das Loch, der größer als
der bestimmte Durchmesser des Loches ist; außerdem ist die
Bewehrung in Form eines flachen Bandes ausgeführt, das von zwei
einander gegenüberliegenden Kanten begrenzt wird, die jeweils mit
einer Auszackung für die Befestigung der Umhüllung in dem Körper
versehen sind.
Meistens, die erste und zweite Durchführungsart inbegriffen, ist
das Loch zylindrisch und besitzt eine Achse, die im wesentlichen zu
der Rotationsachse des Zylinderblocks radial ist, wobei die Achse
des zylindrischen Loches vorzugsweise in der Radialebene enthalten
ist, die die Rotationsachse des Zylinderblocks und die Verschie
beachse des Kolbens enthält.
Der Hauptvorteil der Erfindung besteht einerseits in der neuen
Möglichkeit, einfach die Festsetzung des Kolbens hinsichtlich einer
Rotation um die Zylinderachse durchzuführen, auch für die Zwischen
zylinderreihen, andererseits diese Festsetzung durchzuführen, ohne
die Wand des Zylinders zu durchdringen.
Die Erfindung wird besser verständlich, und Nebenmerkmale und deren
Vorteile werden im Laufe der Beschreibung von Durchführungsarten
sichtbar, die im nachfolgenden als Beispiele angeführt sind.
Es versteht sich, daß die Beschreibung und die Zeichnungen nur
beispielhaften und nicht einschränkenden Charakter haben.
Es wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, wobei:
Fig. 1 einen Axialschnitt eines erfindungsgemäßen Hydraulikmo
tors darstellt;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Ebene darstellt, die die Rota
tionsachse und die Achse eines Zylinders des Motors aus
Fig. 1 enthält;
Fig. 3 eine Ansicht nach III-III aus Fig. 2 darstellt;
Fig. 4 einen Schnitt einer zweiten Durchführungsart eines
erfindungsgemäßen Motors analog zu jenem aus Fig. 2
darstellt;
Fig. 5 einen Schnitt nach V-V aus Fig. 4 darstellt;
Fig. 6 einen Schnitt einer dritten Durchführungsart eines
erfindungsgemäßen Motors analog zu jenem aus Fig. 2
darstellt;
Fig. 7 einen Schnitt nach VII-VII aus Fig. 6 darstellt.
Der Motor aus Fig. 1 besteht aus:
- - einem Gehäuse aus zwei Teilen 1a, 1b, die durch Schrauben 2 verbunden sind;
- - einer Nockenbahn 3, die mit dem Gehäuse 1a, 1b verbunden ist;
- - einer Ausgangswelle 4, die in dem Gehäuse rotierend um eine Achse 5 mittels zweier Rollenlager 6 angeordnet ist, und deren inneres Ende mit einer Verzahnung 7 versehen ist;
- - einem Zylinderblock 8, der eine zentrale Aussparung umfaßt, die mit einer Verzahnung 9 versehen ist, die mit der Ver zahnung 7 der Welle im Eingriff ist, um die Welle 4 drehfest mit dem Zylinderblock 8 zu verbinden und diesen Zylinderblock in bezug auf diese Welle zu zentrieren;
- - einer Vielzahl von Zylindern 10, die radial sternförmig in bezug auf die Achse 5 angeordnet sind und je einen Kolben 11 enthalten, der verschiebbar darin angeordnet ist;
- - einer ebenen Fläche 12, mit der der Zylinderblock 8 versehen ist und die auf die Rotationsachse 5 senkrecht steht und in die die Leitungen 13 münden, die mit den verschiedenen Zylindern 10 verbunden sind;
- - einem Flüssigkeitsverteiler 14 zu den verschiedenen Zylindern 10; der mit einer ebenen Fläche 15 versehen ist, die auf die Rotationsachse 5 senkrecht steht und gegenüber der Fläche 12 des Zylinderblocks angeordnet ist und auf ihr aufliegt und der zwei Ringnuten 16, 17 umfaßt, die selektiv mit einer Druck flüssigkeitsquelle 18 bzw. mit einem Behälter einer Flüssig keit ohne Druck 19 in Verbindung stehen, wobei jedoch eine Vorrichtung 20 mit Haken und Bügel diesen Flüssigkeitsver teiler 14 drehfest mit dem Teil 1a des Gehäuses verbindet und die Leitungen 21, 22 die Ringnuten 16 bzw. 17 mit der ebenen Fläche 15 verbinden und nacheinander während der relativen Rotation des Zylinderblocks 8 in bezug auf den Verteiler 14 mit den Leitungen 13 des Zylinderblocks in Verbindung gebracht werden können.
Eine zylindrische Rolle 23 ist in einem Lager 24, das am Ende eines
jeden Kolbens 11 ausgespart ist, gelagert und rotierend um eine
Rollenachse 25 montiert, die zur Kolbenachse 26, die mit der
Zylinderachse 10 zusammenfällt, orthogonal ist, und liegt auf der
Nockenbahn 3 auf. Diese Rolle 23 kann zumindest teilweise in das
Innere des Zylinders eindringen, so daß auf der Seite einer jeden
transversalen Fläche 27, die die Rolle begrenzt, eine Aussparung 28
in dem Teil des Kolbens 11 ausgespart ist, der diese Rolle trägt,
wodurch es möglich ist, auf beiden Seiten der Rolle Freiräume zu
bilden. Jede Aussparung entspricht zumindest dem Freiraum, der sich
zumindest zwischen der Zylinderfläche 10, der zylindrischen Fläche
der Rolle 23 und der entsprechenden transversalen Fläche 27 der
Rolle befindet, wobei dieser Freiraum außerdem im oberen Teil des
Kolbens zumindest in dem Bereich, in dem die Rolle aus dem Kolben
vorspringend angeordnet ist, offen ist.
Die beschriebenen Anordnungen sind in jeder dargestellten Durch
führungsvariante zu finden. In den dargestellten Varianten ist die
Ebene, die auf der Achse 25 der Rolle 23 senkrecht steht und die
Achse 26 des Kolbens enthält, eine Symmetrieebene für den Kolben
11, das Lager 24, die Rolle 23 und die beiden Freiräume. Es wäre
auch möglich und erfindungsgemäß, eine asymmetrische Anordnung
vorzusehen, bei der die Freiräume in bezug auf eine Ebene, die auf
der Achse 25 der Rolle senkrecht steht, nicht zueinander sym
metrisch sind.
Für jede Durchführungsart ist ein Mittel vorzusehen, um die Rolle
23, die auf einem Kolben 11 montiert ist, in ihrem Lager 24 in
Axialposition zu halten und ihre Winkeleinstellung in bezug auf die
Achse 26 des Kolbens konstant zu halten, um zu bewirken, daß die
Rolle 23 gegenüber der Nockenbahn 3 angeordnet und in bezug auf
diese Nockenbahn richtig eingestellt ist, um auf der Nockenbahn zu
rollen. Die zur Erreichung dieses Ziels vorgesehenen Mittel
unterscheiden sich von einer Durchführungsart zur anderen und
werden nun beschrieben.
Bei den Durchführungsarten der Fig. 2 bis 7 enthält jeder
Freiraum, der zwischen einer Aussparung 28 des Kolbens 11 und der
Innenwand des Zylinders 10 begrenzt wird, ein Keilungsstück 29
entsprechender Form mit einem Querschnitt, der im wesentlichen als
Halbmond (Fig. 3) ausgebildet ist. Dieses Keilungsstück 29 weist
eine ebene Fläche 29A auf, die gegenüber einer der Endflächen 27
der Rolle 23 angeordnet ist, und eine zylindrische Fläche 29B, die
an der Innenfläche des Zylinders 10 anliegt, und verwirklicht somit
die axiale Keilung der Rolle in der Richtung, die die Fläche 27 der
Rolle auf der Fläche 29A des Stücks 29 zum Anliegen bringt.
Bei der Durchführungsart der Fig. 2 und 3, umfaßt eines der
Keilungsstücke 29 eine Nut 36, die parallel zur Achse 26 des
Kolbens (und des Zylinders) verläuft und in die obere Fläche dieses
Keilungsstückes 29 mündet. Ein zylindrisches Blindloch 30 ist in
dem Zylinderblock ausgespart, weist eine Radialachse 31 auf, die in
der Ebene enthalten ist, die sowohl die Achse 26 des Kolbens als
auch die Rotationsachse 5 enthält, und mündet in die Peripherieflä
che 32 des Zylinderblocks 8, die zylindrisch ist und die Achse 5
aufweist. Eine Klammer, die in dem beschriebenen Beispiel metal
lisch ist, ist vorgesehen und weist die allgemeine Form eines U mit
zwei Schenkeln auf. Der erste Schenkel 33 des U weist als Ende
einen offenen Ring 34 auf, der im wesentlichen zylindrisch ist und
dessen Außendurchmesser vor Einführung in das Loch 30 leicht größer
ist als der Durchmesser des Loches 30. Der Ring 34 wird in das Loch
30 eingeführt und bleibt durch elastische Verformung des Ringes,
der vorzugsweise aus Stahl besteht, in fester Position. Der zweite
Schenkel 35 des U ist im Zylinder 10 und in der Nut 36 des
Keilungsstückes 29 enthalten und ermöglicht die Verschiebung des
Keilungsstückes 29 parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließlich
ist der Balken 37 des U über der Peripheriefläche 32 des Zylinder
blocks angeordnet, die er übergreift. Es muß angemerkt werden, daß
das Loch 30 an die Öffnung 38 des Zylinders 10 angrenzt und nur
durch eine dünne Wand 39 von ihr getrennt ist.
Bei der Durchführungsart der Fig. 4 und 5 haben sich nur die
Form und die Ausführung der Klammer im Vergleich zu der Durch
führungsart der Fig. 2 und 3 geändert. Die Klammer ist in Form
eines U ausgeführt, das metallisch, aus Stahl ist und in Form eines
zu einem U gefalteten Bandes ausgeführt ist. Der erste Schenkel 133
des U ist flach und von zwei einander gegenüberliegenden, im
wesentlichen parallelen Kanten 40 begrenzt, die mit Zähnen 41
versehen sind, die nach Einführung in das Loch 30 dessen Verhaken
in den Wänden des Loches ermöglichen. Der Abstand der Zacken, die
der einen und anderen Kante 240 angehören, ist vor Einführung des
ersten Schenkels 133 in das Loch 30 größer als der Durchmesser des
Loches. Das Einführen in das Loch erfolgt unter Kraftaufwendung.
Der zweite Schenkel 135 des U ist, wie in der Durchführungsart der
Fig. 2 und 3, im Inneren des Zylinders 10 angeordnet, ist in der
Nut 36 des Keilungsstückes 29 enthalten und ermöglicht die
Verschiebung desselben parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließ
lich ist der Balken 137 des U über der Peripheriefläche 32 des
Zylinderblocks 8, die er übergreift, angeordnet.
Bei der Durchführungsart der Fig. 6 und 7 unterscheidet sich nur
die Form und die Ausführung des ersten Schenkels der Klammer von
jenen der Durchführungsarten der Fig. 2 und 3. Die Klammer ist
in Form eines U mit einer metallischen Bewehrung aus Stahl
ausgeführt. Die Bewehrung 233 des ersten Schenkels des U wird von
zwei im wesentlichen parallelen Kanten begrenzt, die mit Auszackun
gen 42 versehen sind und voneinander mit einer Breite, die geringer
als der Durchmesser des Loches 30 ist, entfernt sind. Dieser Teil
der Bewehrung ist mit einer zylindrischen Buchse 43 umhüllt, die
aus einem Material mit einem geringen Elastizitätsmodul, beispiels
weise aus einem Kunststoff mit einem Elastizitätsmodul, das
höchstens gleich 10 000 Megapascal ist, besteht. Der Durchmesser der
Buchse 43 vor ihrem Einführen in das Loch 30 ist etwas größer als
der Durchmesser des Loches 30. Der zweite Schenkel 235 des U ist im
Inneren des Zylinders 10 angeordnet und in der Nut 36 des Keilungs
stückes 29 enthalten und ermöglicht die Verschiebung desselben
parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließlich ist der Balken 237
des U über der Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8, die er
übergreift, angeordnet.
Bei jeder der drei beschriebenen Durchführungsarten besitzt der
erste Schenkel 33; 133; 233-43 des U eine bestimmte transversale
Abmessung - Durchmesser des Ringes 34 im freien Zustand, Abstand
der einander gegenüberliegenden Zähne 41, Durchmesser der Buchse 43,
die größer ist all der Durchmesser des Loches 30 und ganz
allgemein, die größer ist als die transversale Abmessung des Loches
nach einer bestimmten transversalen Richtung im allgemeinsten Fall,
in dem das Loch 30 nicht zylindrisch und von kreisförmigem
Querschnitt ist. Die Befestigung des ersten Schenkels in dem
Loch 30 ergibt sich jedesmal durch eine Montage mit Klemmung, die
auf das ungefähre zur Deckung Bringen der bestimmten transversalen
Abmessung des ersten Schenkels (33; 133; 233-43) des U und der
bestimmten transversalen Richtung des Loches 30 folgt.
Der Ring 34, der hier aus Stahl gefertigt ist, weist eine gewisse
Elastizität auf, die dessen Einführen in das Loch 30 und sodann die
Beibehaltung seiner Position in diesem Loch ermöglicht.
Bei jeder der dargestellten Durchführungsarten wird die Klammer in
bezug auf den Zylinderblock 8 und folglich in bezug auf den
Zylinder 10 festgesetzt und kann somit eine bestimmte Stellung des
Kolbens 11 und der Rolle 23 in bezug auf die Achse 26 des Kolbens
bewahren, wodurch die Beibehaltung einer zufriedenstellenden
Position der Rolle 23 in bezug auf die Nockenbahn 3 ermöglicht
wird.
Es ist anzumerken, daß das Loch 30 an irgendeiner Stelle der
Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8 angeordnet sein kann,
insbesondere an Stellen, die von den transversalen Endflächen 8A
des Zylinderblocks entfernt sind, insbesondere in der Nähe der
Zylinder einer mittleren Zylinderreihe eines Motors mit 3 par
allelen Zylinderreihen oder mehr. Da das Loch 30 eine radiale
Richtung aufweist (Achse 31, die im wesentlichen durch die
Rotationsachse 5 geht), erfolgt die Befestigung der Klammer ohne
Bohrung durch die Wand des Zylinders 10, wodurch dieser also
keineswegs beschädigt wird. Es ist auch anzumerken, daß die
Ausführung von radialen Bohrungen bei der Bearbeitung eines
Zylinderblocks mit radial angeordneten Zylindern leicht zu
bewerkstelligen ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebenen Durch
führungsarten, sondern deckt im Gegenteil alle Varianten ab, die im
Zusammenhang mit diesen möglich sind, ohne über deren Rahmen oder
Zielsetzung hinaus zugehen.
Claims (12)
1. Hydraulikmechanismus, Motor oder Pumpe, umfassend
- - eine Nockenbahn (3);
- - einen Zylinderblock (8), der in bezug auf die Nockenbahnen drehbar um eine Rotationsachse (5) angeordnet ist;
- - zumindest einen Zylinder (10), der in diesem Zylinderblock ausgespart ist;
- - zumindest ebensoviele Kolben (11) wie Zylinder (10), die jeweils verschiebbar im Inneren eines Zylinders (10) entlang einer Verschiebeachse (26) des Kolbens montiert sind;
- - ebensoviele Stützrollen (23) für die Wälzbewegung der Kolben auf der Nockenbahn wie Kolben, wobei jede Rolle (23) auf einem Kolben (11) montiert ist, die um eine Rollenachse (25), die auf der Verschiebeachse (26) des Kolbens senkrecht steht, mittels eines Rotationslagers rotiert, axial von zwei transversalen Endflächen (27) begrenzt wird und zumindest teilweise in das Innere des Zylinders (10) eindringen kann, in dem dieser Kolben verschiebbar montiert ist, wobei das Ende des Kolbens, in dem das Rotationslager der Rolle ausgespart ist, zwei Aussparungen (28) umfaßt, die jeweils zumindest dem Freiraum entsprechen, der sich zumindest zwischen der zylindrischen Fläche der Rolle, der Fläche des Zylinders (10) und einer der transversalen Endflächen (27) der Rolle (23) befindet, wobei der Freiraum im oberen Teil des Kolbens (11) zumindest in dem Bereich offen ist, in dem die zylindrische Fläche der Rolle aus dem Kolben vorspringend angeordnet ist;
- - und zwei Keilungsstücke (29) für jede Rolle (23), die jeweils in einer der beiden Aussparungen zwischen der entsprechenden Endfläche (27) der Rolle und der Innenfläche des Zylinders (10) angeordnet sind, an der das Keilungsstück anliegt, um die axiale Beibehaltung der Position der Rolle parallel zu ihrer Rotationsachse (26) zu gewährleisten, wobei sich jedoch einerseits entlang der Kolbenachse zumindest eines der beiden Keilungsstücke (29) bis zum unteren Teil der Aussparung erstreckt, so daß es mit dem Kolben in die Richtung des Austritts des Kolbens aus dem Zylinder verschoben wird, und andererseits das Keilungsstück (29) eine Nut (36) umfaßt, die sich parallel zur Achse (26) des Kolbens erstreckt und in die Fläche dieses Keilungsstückes mündet, die der entsprechenden Endfläche (27) der Rolle gegenüberliegt, wobei ein Vorsprung (35; 135; 235), der in bezug auf den Zylinder hinsichtlich der Rotation um die Kolbenachse unbeweglich und vorspringend in bezug auf den Zylinder angeordnet ist, in die Nut (36) dermaßen eingeführt ist, daß die Translation des Keilungsstückes in bezug auf den Zylinder parallel zur Kolbenachse (26) frei bleibt; dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch (30), das in dem Zylinderblock (8) ausgespart ist, in eine Peripheriefläche (32) desselben mündet, wobei jedoch ein Stück, das die allgemeine Form eines U aufweist, das einen ersten Schenkel (33; 133; 233-43) und einen zweiten Schenkel (35; 135; 235) umfaßt, die durch den Balken (37; 137; 237) des U verbunden sind, auf dem Zylinderblock montiert ist, indem der erste Schenkel (33; 133; 233-430) in das Loch eingeführt ist und der erste Schenkel in bezug auf den Zylinderblock durch ein Befestigungsmittel befestigt ist, und der zweite Schenkel (35; 135; 235) in die Nut eingeführt ist, die das Keilungsstück (29) umfaßt, und den Vorsprung bildet, wobei der Balken (37; 137; 237) des U über die Peripherie (32) des Zylinderblocks greift.
2. Mechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schenkel des U vor seiner Einführung in das Loch
des Zylinderblocks eine bestimmte transversale Abmessung
besitzt, die größer als die Abmessung des Loches (30) nach
einer bestimmten transversalen Richtung ist, wobei das
Befestigungsmittel von der Klemmung, die zwischen dem ersten
Schenkel und der Wand des Loches nach Einführung des ersten
Schenkels in das Loch besteht, gebildet wird, wobei die
bestimmte transversale Abmessung des ersten Schenkels des U
und die bestimmte transversale Richtung des Loches in
Deckungsgleichheit gebracht sind.
3. Mechanismus nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schenkel des U in Form eines offenen Ringes (34)
ausgeführt und aus einem elastischen Material hergestellt ist,
wobei eine der transversalen Abmessungen des Ringes vor dessen
Einführung in das Loch des Zylinderblocks die bestimmte
transversale Abmessung darstellt.
4. Mechanismus nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring metallisch ist.
5. Mechanismus nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schenkel (133) des U mit Zähnen (41) versehen
ist, deren Enden mit der bestimmten transversalen Abmessung
zusammenfallen und deren Funktion darin besteht, ein Verhaken
des ersten Schenkels in der Wand des Loches (30)
herbeizuführen.
6. Mechanismus nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schenkel in Form eines flachen Bandes ausgeführt
ist, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten (40)
begrenzt wird, die jeweils mit den Zähnen (41) versehen sind.
7. Mechanismus nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schenkel des U eine Bewehrung (233) und einen
Körper zur Umhüllung der Bewehrung umfaßt, der aus einem
Material mit einem geringen Elastizitätsmodul gefertigt ist.
8. Mechanismus nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastizitätsmodul des Materials höchstens gleich 10 000
Megapascal ist.
9. Mechanismus nach einem der Ansprüche 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewehrung (233) in Form eines flachen Bandes
ausgeführt ist, das von zwei einander gegenüberliegenden
Kanten begrenzt ist, die jeweils mit einer Auszackung (42) für
die Befestigung der Bewehrung in dem Körper (43) versehen ist.
10. Mechanismus nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Loch (30) einerseits zylindrisch ist und eine Achse
(31) aufweist, die im wesentlichen in bezug auf die
Rotationsachse (5) des Zylinderblocks (8) radial ist, und
einen bestimmten Durchmesser aufweist, und daß andererseits
der Körper (43) auch im wesentlichen zylindrisch ist und einen
Durchmesser besitzt, der vor Einführung des ersten Schenkels
des U in das Loch (30) größer als der bestimmte Durchmesser
des Loches ist.
11. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Loch zylindrisch ist und eine Achse (31) aufweist, die
im wesentlichen in bezug auf die Rotationsachse (5) des
Zylinderblocks radial ist.
12. Mechanismus nach einem der Ansprüche 10 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (31) des zylindrischen Loches (30) in der
radialen Ebene enthalten ist, die die Rotationsachse des
Zylinderblocks (8) und die Verschiebeachse (26) des Kolbens
(11) enthält.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR9414361A FR2727471A1 (fr) | 1994-11-30 | 1994-11-30 | Mecanisme, moteur ou pompe, a pistons munis de rouleaux d'appui sur une came |
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