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DE19543917A1 - Haarband - Google Patents

Haarband

Info

Publication number
DE19543917A1
DE19543917A1 DE1995143917 DE19543917A DE19543917A1 DE 19543917 A1 DE19543917 A1 DE 19543917A1 DE 1995143917 DE1995143917 DE 1995143917 DE 19543917 A DE19543917 A DE 19543917A DE 19543917 A1 DE19543917 A1 DE 19543917A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
braid
hair band
section
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995143917
Other languages
English (en)
Inventor
Napoleon Mancheno
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995143917 priority Critical patent/DE19543917A1/de
Publication of DE19543917A1 publication Critical patent/DE19543917A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D8/00Hair-holding devices; Accessories therefor
    • A45D8/36Hair straps; Hair rings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G5/00Hair pieces, inserts, rolls, pads, or the like; Toupées

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein zopfähnliches Haarband, das vor allem im Haar, jedoch auch als Hals- oder Armband getragen werden kann.
Haarbänder bestehen im allgemeinen aus Stoffmaterialien und werden von den Trägern sowohl zum Fixieren wie auch als Haarschmuck benutzt (siehe z. B. DE-G 88 15 647.8).
Ein Problem herkömmlicher Haarbänder besteht darin, daß sie meistens nur zum Binden eines größeren Zopfes am Hinterkopf gebraucht werden können, da eine gewisse Menge an Haaren zur stabilen Zopfbildung vonnöten ist. Die fehlende Variabilität verhindert eine Vielzahl von Ge­ staltungsmöglichkeiten, wie z. B. das Binden von Zöpfen seitlich oder an der Vorderpartie des Kopfes.
Bisher war es außerdem nur unter Schwierigkeiten möglich, Schmuck, wie z. B. Straß, Perlen oder Steine bestehend aus anderen Materialien, unmittelbar im Haar anzubringen und dadurch das Haar zu verzieren.
Durch die vorliegende Erfindung wird diese Problemlage in einfacher und ästhetisch anspre­ chender Weise dadurch gelöst,
daß ein zopfähnliches Haarband ausgebildet wird, das einen längeren Abschnitt aufweist, der aus haarähnlichen, miteinander verflochtenen Fasern besteht, wobei die Enden fixiert sind und das zudem dadurch gekennzeichnet ist,
daß zumindest an einem der fixierten Enden ein oder mehrere stabile, zugfeste Fäden verankert sind und an den überstehenden Fäden Schmuckstücke befestigt oder aufgefädelt sind und der verbleibende freie Teil der Fäden mit einem Abschlußelement versehen ist, an oder in dem die den Schmuck tragenden Fäden befestigt sind und so die Schmuckstücke fest mit dem zopfartigen Abschnitt verbunden sind,
und daß ein Mittel zur Befestigung des Bandes im Haar oder Mittel zur Schlaufenbildung vorhanden ist.
Schmückende Elemente können mit dem erfindungsgemäßen Haarband an jeder beliebigen Stelle im Haar dadurch angebracht werden, daß das Haarband eben an der gewünschten Stelle im Haar befestigt wird. Da das vorliegende Haarband wie ein Teil der wirklichen Haare wirkt, erscheinen die Schmuckstücke so, als ob sie im Haar selbst befestigt wären. Damit ergibt sich eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten.
Zudem bietet das vorliegende Haarband die Möglichkeit, den optischen Eindruck einer Ver­ längerung des Haares zu erwecken. Haarverlängerungen stellen im allgemeinen eine unange­ nehme und aufwendige Prozedur dar, weil zumeist ein Verflechten bzw. Verkleben des Haares notwendig ist, wodurch ein schnelles Verändern bzw. Abnehmen der Haarverlängerung unmög­ lich wird. Auch dieses Problem wird durch das erfindungsgemäße Haarband gelöst, da es sehr schnell fixiert und wieder abgenommen werden kann.
In vorteilhafter Weise wird der zopfartige Abschnitt an seinen Enden zur Fixierung mit einem flexiblen Material, vorzugsweise mit Draht, abgebunden. Aus ästhetischen Gründen werden dann die Abbindestellen vorteilhaft mit einem einhüllenden, verzierenden Ring verborgen.
Zur Ausbildung einer geraden Linie in dem Bereich, in dem Schmuck aufgefädelt ist - also zwi­ schen Abbindestelle und Abschlußelement - ist in einer Gestaltungsvariante parallel zu den zugfesten Fäden ein Drahtstück eingebaut.
Bevorzugt besteht die Befestigung der Fäden und gegebenenfalls des Drahtstücks am Ab­ schlußelement darin, daß diese dort angeklebt werden.
Als Befestigungsmittel für das Haarbandes im Haar wird bevorzugt ein Ringgummi angewandt, da mit diesem verschiedene Befestigungsvarianten durchführbar sind. Insbesondere kann da­ mit das erfindungsgemäße Band - wie unten noch gezeigt wird - an beliebiger Stelle im Haar an einer dünnen Haarsträhne angebracht werden, ebenso wie auch ein Pferdeschwanz mit Haar­ bandverzierung hergestellt werden kann. Andererseits kann zur Befestigung des Haarbandes auch ein Clip oder dergleichen vorgesehen werden.
Doch nicht nur zum Binden von Haar kann vorliegendes Band Verwendung finden, es kann - als Schleife ausgebildet - auch als Halskette oder als Armband getragen werden, bei Anbringung eines Ohrclips kommt sogar die Anwendung als Ohrring in Frage. Aufgrund der vorteilhaften, neuen Methode zur Fixierung von Schmuck besteht außerdem die Möglichkeit neben Perlen eine Vielzahl von anderen, auch schwere Schmuckteile, anzubringen, z. B. Teile aus Metall oder Leder.
Ein erfindungsgemäßes Band besteht also vorzugsweise
  • a) aus einem zopfförmigen Abschnitt, der aus unterschiedlichem, jedoch immer haarähnlichem Material gebildet ist und der in Farbe, Länge und Dicke beliebig variiert werden kann;
  • b) aus an den zopfförmigen Abschnitt angesetzten, mittels einer speziellen Anbindung befestigten, aus Schmuckstücken aufgebauten Abschnitten, die in variabler Länge aufgebaut werden können,
wobei die Schmuckfixierung wie folgt ablaufen kann:
  • 1. am Ende des zopfartigen Abschnitts werden Fäden aus Nylon verankert, wobei die benötigte Menge von Fäden vorzugsweise mittels einer Nadel an das zopfförmige Material angenäht wird. Die Länge der Fäden ist hierbei beliebig.
  • 2. an die einzelnen Fäden werden nun bevorzugt mit einer Durchbohrung ausgestattete Schmuckstücke ästhetisch passend nacheinander aufgefädelt, die bestückten Fäden werden im weiteren einzeln oder miteinander mit einem Abschlußstück versehen und das Abschlußstück und die Fäden miteinander unlösbar verbunden, z. B. verklebt, so daß die Schmuckstücke nunmehr fest am Zopfteil fixiert sind. Gegebenenfalls überstehende Teile der Fäden werden nach dem Abschlußstück abgeschnitten.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Haarbandes in Verbindung mit den Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein halbfertiges Haarband;
Fig. 2 ein Haarbandendstück mit Abdeckring;
Fig. 3 ein fertiggestelltes Haarbandendstück;
Fig. 4 die Anwendung des Haarbandes an einer dünnen Haarsträhne;
Fig. 5 die Anwendung des Haarbandes bei einem dicken Haarzopf.
Die Fig. 1 zeigt ein halbfertiges Haarband mit zopfartigem Mittelteil 1, beidseitig bereits ange­ brachten Abbindungen 2 und daran bereits fixierten Fäden 3 für die Schmuckstückaufnahme. Lediglich schematisch ist die Anbringung von Einzelschmuckstücken 5 und die des Abschluß­ elementes 6 an einem Aufnahmefaden in Fig. 1 wiedergegeben. In Fig. 2 ist gezeigt, wie die Abbindestellen 2 mit einem einhüllenden Ring 4, vorzugsweise einem metallischen Ring, zu versehen sind. Fig. 3 zeigt schließlich ein besonders ansprechend gestaltetes Ende eines erfindungsgemäßen Bandes mit einem Hüllring 4 und mit einer Vielzahl von plazierten Einzel­ schmuckstücken 5, die alle von dem mit Klebstoff am Fadenende befestigten, kugelförmigen Abschlußelement 6 gehalten werden.
Die Applizierung des Haarbandes an eine dünne Haarsträhne ist in Fig. 4 gezeigt. Hierzu ist eine dünne Haarsträhne vom Haaransatz her drei mal um die mit dem Haarband mittels des Ringgummis 7 gebildete Schlaufe zu wickeln. Im folgenden ist die Schleife zuzuziehen und an den Haaransatz zu verschieben. Diese Befestigungsweise kann überall im Haar erfolgen.
Die Fig. 5 zeigt, wie mit dem erfindungsgemäßen Haarband ein dickes Haarbündel gebunden werden kann. Hierzu wird der zu bindende Haarzopf durch das wiederum als Schlaufe ausgebil­ dete, erfindungsgemäße Band gezogen, die Schlaufe verengt und die freien Enden des Bandes oberhalb des Zopfes ein oder mehrmals verknotet. Damit entsteht ein stabiler, mit dem Haarband verzierter Haarzopf.

Claims (8)

1. Haarband dadurch gekennzeichnet,
daß es einen, aus einem Bündel Einzelfasern bestehenden, zopfartig geflochtenen, an den Enden fixierten Abschnitt (1) aufweist,
daß zumindest an einem der fixierten Enden (2) des zopfartigen Abschnitts (1) ein oder mehrere stabile, zugfeste Fäden (3) verankert sind und an diesen Fäden Schmuckstücke (5) angebracht oder aufgefädelt sind und diese von einem Abschlußelement (6) gehalten werden,
und daß im zopfartigen Abschnitt ein Mittel (7) zur Befestigung im Haar oder zur Schlaufen­ bildung vorhanden ist.
2. Haarband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zopfartige Abschnitt (1) an seinen Enden zur Fixierung mit einem flexiblen Material (2), insbesondere Draht, abgebunden ist.
3. Haarband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zopfartige Abschnitt an seinen Enden zur Fixierung verklebt ist.
4. Haarband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zugfesten Fäden (3) in die fixierten Enden eingenäht sind.
5. Haarband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel im zopfartigen Abschnitt ein Ringgummi vorgesehen ist.
6. Haarband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endenfixierungen (2) im zopfartigen Abschnitt (1) mit einem einhüllenden Ring (4) verborgen sind.
7. Haarband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den zugfesten Fäden ein Drahtstück zwischen Fixierung (2) und Abschluß­ element (6) eingebaut ist.
8. Haarband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zugfesten Fäden (3) und gegebenenfalls das Drahtstück mit dem Abschlußelement (6) fest verbunden, beispielsweise verklebt sind.
DE1995143917 1995-11-24 1995-11-24 Haarband Withdrawn DE19543917A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008071505A2 (en) 2006-12-13 2008-06-19 Sylvia Croes-Stoffer Hair extension element, method for installing it and a holding member
ITBG20120020A1 (it) * 2012-04-23 2013-10-24 Francesco Galimberti Metodo per realizzare extension ai cavalli
US20190174896A1 (en) * 2017-12-12 2019-06-13 Peng-Fei Chu Coil hair tie

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