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DE19543586A1 - Funkwecker mit analoger Zeitanzeige - Google Patents

Funkwecker mit analoger Zeitanzeige

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Publication number
DE19543586A1
DE19543586A1 DE1995143586 DE19543586A DE19543586A1 DE 19543586 A1 DE19543586 A1 DE 19543586A1 DE 1995143586 DE1995143586 DE 1995143586 DE 19543586 A DE19543586 A DE 19543586A DE 19543586 A1 DE19543586 A1 DE 19543586A1
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DE
Germany
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time
hand
wake
radio
alarm
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Application number
DE1995143586
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English (en)
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DE19543586B4 (de
Inventor
Franz Kaeser
Horst Graf
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U.T.S. PRAEZISIONSTECHNIK GMBH, 78739 HARDT, DE
Original Assignee
KUNDO STAIGER GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor
    • G04C3/146Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor incorporating two or more stepping motors or rotors
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P8/00Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
    • H02P8/40Special adaptations for controlling two or more stepping motors

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Description

Die Erfindung betrifft einen Funkwecker mit analoger Zeitanzeige mit einer Quartzsteuer­ schaltung, mit einem ersten Schrittmotorantrieb für den Sekundenzeiger und einem zweiten Schrittmotorantrieb für den Min.- u. Std.-Zeiger, mit einer ersten Zeigerstellungsdetektion für den Sek.-Zeiger und einer zweiten für den Min.-Zeiger mit dem Std.-Zeiger und mit einem Microcomputer zur Einleitung und Abwicklung der Einstell- und Fortschaltvorgänge der beiden Zeigerantriebssysteme während der Korrekturvorgänge und während der laufenden Uhrzeitanzeige durch die Quartzsteuerschaltung, und mit einem elektronischen digitalen Zeitspeicher zur Erfassung der von der Quartzsteuerschaltung vorgegebenen laufenden Uhrzeit, sowie mit einer zugeordneten Einrichtung zur Verabfolgung von zeitlich voreinstellbaren Wecksignalen und mit wenigstens einem an dem Funkwecker zugänglichen manuell betätigbaren elektrischen Schalter.
Zweck der Erfindung ist es, zur Vereinheitlichung der zur Herstellung derartiger Funkwecker notwendigen Baugruppen beizutragen.
Ein Funkwecker mit den einleitend zitierten Merkmalen ist bekannt.
Es sind auch elektrische Funkwecker mit analoger Zeitanzeige bekannt, welche über eine elektromechanische Wecksignalauslösevorrichtung verfügen. Diese Wecksignalauslösevorrichtung wird in bekannter Weise durch ein Weckerstellrad mit Weckerstellzeiger gebildet, welcher zur Einstellung der Weckzeit relativ zum Zifferblatt verstellbar ist. Hierbei wird vom Weckerstellrad die Position des relativ zu diesem polar verstellbaren Stundenrohres mit Stund.-Zeiger abgetastet und bei Übereinstimmung der Zeitanzeige mit der eingestellten Weckzeit erfolgt eine axiale Verschiebung von Weckerstellrad und Stundenrad relativ zueinander. Durch diese axiale Verschiebung wird ein elektromechanischer Kontakt betätigt und damit der Wecksignalstromkreis geschlossen, wodurch der Wecksignalgeber zum Ertönen gebracht wird.
Eine solche Wecksignalauslösevorrichtung ist z. B. durch die DE-PS 30 15 982 C3 bekannt. Die Betätigung dieser mechanischen Wecksignalauslösevorrichtung durch das Uhrwerk erfordert ein erhöhtes Drehmoment, dem nur durch einen deutlich erhöhten Stromverbrauch des Uhrwerksantriebes entsprochen werden kann, welcher jedoch eine merkbare Verringerung der Laufzeit des Funkweckers nach sich zieht.
Die Zuordnung dieser bekannten vorbeschriebenen elektromechanischen Wecksignalauslösevorrichtung hat jedoch auch einen nicht unwesentlichen sachlichen Aufwand an Bauteilen zufolge, der sich in einer gewissen Preiserhöhung niederschlägt. Zudem sind die Uhrwerke für Funkuhren mit und ohne elektromechanische Wecksignalauslösevorrichtung unterschiedlich aufgebaut, was zu einer Erhöhung der Typenzahl an bereitzustellenden Funkuhrwerken beiträgt.
Zur Betätigung der Einstellung des Weckerstellzeigers bei der elektromechanischen Wecksignalauslösevorrichtung ist die Zuordnung eines manuellen Stellelementes notwendig, über welches die Einstellung der Weckzeit vornehmbar ist. Hierzu ist in vielen Fällen der Funkwecker vom Aufstellungsort abzunehmen, um dann mit beiden Händen die Einstellung der Weckzeit vornehmen zu können.
Das manuelle Stellelement wird in der Regel durch eine das Weckeruhrwerk durchragende Stellwelle gebildet, welche an ihrem vorderen Ende durch ein angesetztes oder angeformtes Ritzel mit dem Weckerstellrad der elektromechanischen Wecksignalauslösevorrichtung in Verzahnungseingriff steht und die an ihrem hinteren Ende aus dem Weckeruhrwerk hervorragt und dort ein die manuelle Verstellung erleichterndes Betätigungselement, z. B. einen Stellknopf oder ein Stellrad trägt.
Eine derartige Anordnung eines Stellelementes ist z. B. durch die DE-PS 29 47 244 C3 bekannt.
Die Funkuhrwerke mit zwei getrennten Schrittmotorantrieben sind bei komplexem Aufbau sehr kompakt ausgestaltet, um die Außenabmessungen klein zu halten. Es ist deshalb sehr schwierig, die Stellwelle für das Weckerstellrad der Wecksignalauslösevorrichtung an geeigneter Stelle im Funkuhrwerk anzuordnen.
Es sind ferner elektronische Funkwecker mit Digitalanzeige der Uhrzeit bekannt, welchen eine digitalelektronische Wecksignalauslösevorrichtung zugeordnet ist. Letztere verfügt über digitale Speichersysteme, welche durch manuelle Einstellschalter für jeden Ziffernwert von Minute und Stunde anhand eines digitalen Anzeigesystemes auf die Weckzeit einstellbar sind. Einstellschalter und digitales Anzeigesystem sind in der Regel für die Einstellung und die Anzeige von Uhrzeit und Weckzeit gemeinsam vorgesehen. Hierzu erfolgt eine manuelle Umschaltung vom einen digitalen System zum anderen; lediglich die elektronischen Speichersysteme für Uhrzeit und Weckzeit sind jeweils gesondert zugeordnet.
Bei der Betätigung des manuellen Einstellschalters für das Wecksignal wird eine Impulsfolge auf das jeweilige Speichersystems für die Weckzeit übermittelt und dieses entsprechend fortgestellt, wodurch auch das zugehörende Anzeigesystem seine digitale Anzeige verändert.
Für Weckeruhren und damit auch für Funkwecker wird jedoch neuerdings mehr und mehr wieder die Analoganzeige mit Sekunden-, Minuten- u. Stundenanzeige durch Zeiger vorgezogen, weil diese unvermittelt die Ablesung des gewohnten klassischen Anzeigebildes der analogen Zeigerzeitanzeige gestattet, welche eine momentane, intuitive Zeitablesung erlaubt.
Dies ist insbesondere für die Zeitablesung während der Nachtstunden von Interesse bzw. von Bedeutung. Außerdem ist dieses Anzeigesystem preiswerter.
Die Zuordnung einer elektromechanischen Wecksignalauslösevorrichtung bedingt jedoch auch einen erhöhten Platzbedarf des betreffenden Uhrwerkes, also auch bei Funkweckern, insbesondere durch die zuzuordnende, notwendige Weckzeiteinstellvorrichtung. Dadurch sind Bestrebungen zu einer Verringerung der Außenabmessungen eines Weckeruhrwerkes Grenzen gesetzt.
Um eine bleibende Abschaltung des Wecksignales vornehmen zu können, ist es üblich, einer elektrischen Weckeruhr einen sogenannten Alarmschalter zuzuordnen, der zwei verschiedene Schaltpositionen einnehmen und der z. B. als ein Schieber, eine verschwenkbare Klappe, einen verschiebbaren Stellknopf etc. ausgebildet sein kann. Diese Betätigungselemente sind jeweils in die eine oder die andere von zwei Endlagen bleibend verstellbar, in welchen ein zugeordneter elektrischer Kontakt entweder geschlossen oder geöffnet und somit der Wecksignalstromkreis geschlossen oder unterbrochen sind. Der Alarmschalter wird stets in die Position "Aus" gebracht, wenn entweder das verabfolgte Wecksignal für dauernd beendet oder die Verabfolgung des Wecksignales nach den nächsten 12 Stunden, z. B. am Abend, unterbrochen werden soll.
Der Alarmschalter wird stets dann am Abend zu Beginn der Nachtruhe auf "Ein" gestellt, wenn das Wecksignal am anderen Morgen ertönen soll.
Es ist bekannt, einer elektrischen Weckeruhr eine sogenannte vom Wecksignalkontakt schaltbare elektronische Wecksignalsteuerschaltung zuzuordnen. Über letztere ist sowohl der Wecksignalgeber - meist nach einem gewissen Impulsrhythmus des Wecksignales - steuerbar als auch das Wecksignal als solches beeinflußbar. Die Wecksignal­ steuerschaltung ihrerseits ist in aller Regel Teil der elektronischen Quartzsteuerschaltung, sie wird von letzterer zeitlich gesteuert und ist mit dieser baulich zusammengefaßt. Bei Funkweckern können beide Steuerschaltungen vorteilhaft auch Teil des Microcomputers sein und mit diesem zusammen eine Baueinheit in Form eines gemeinsamen Funkuhrenchips bilden.
Durch die zugeordnete elektronische Wecksignalsteuerschaltung kann der Weckvorgang für den Benutzer der Weckeruhr komfortabler eingerichtet werden.
So kann z. B. die Wecksignalverabfolgung durch die sogenannte Snooze-Taste vorübergehend unterbrochen und durch die Wecksignalsteuerschaltung sporadisch wiederholt werden, um dann erneut durch die Snooze-Taste gelöscht zu werden.
Bei den bekannten Funkweckern mit Analoganzeige ist der elektromechanischen Wecksignalsteuerschaltung nämlich vielfach eine sogenannte Snooze-Taste zugeordnet, welche die vorübergehende Unterbrechung der Wecksignalgabe nach der Wecksignalauslösung ermöglicht. Nach einer bestimmten, vorgegebenen Zeit ertönt das Wecksignal erneut, um dann gegebenenfalls wiederum durch die sogenannte Snooze-Taste unterbrochen zu werden. Durch die Betätigung des Alarmschalters oder durch die zeitbedingte Unterbrechung des Wecksignalkontaktes der Wecksignalauslösevorrichtung wird schließlich dann das Wecksignal bis zur nächsten Wecksignalgabe beendet.
Es sind Funkwecker bekannt, deren Uhrwerk einen einmotorigen Antrieb aufweist. Sekunden-, Minuten-, und Stundenzeigern sind Zeigerstelldedektionen zugeordnet, durch welche bei der Inbetriebsetzung des Funkweckers alle Zeiger exakt in die Stellung "0" bzw. "12" geführt werden können.
Von dieser Stellposition aus wird dann das Zeigerwerk durch das eingegangene Zeittelegramm des Zeitzeichensenders (z. B. DCF 77) über den zugeordneten Microcomputer in die jeweilige korrekte Zeitanzeige geführt. Dem Uhrwerk ist hierbei eine elektromechanische Wecksignalauslösevorrichtung zugeordnet, über welche entsprechend von deren Voreinstellung die Verabfolgung des Wecksignales eingeleitet wird. Da bei diesem Funkwecker Sekunden-, Minuten- und Stundenzeiger vom gemeinsamen Antriebsmotor über entsprechende Getriebeübersetzungen miteinander angetrieben werden, ist der einleitende Stellvorgang bei der Inbetriebsetzung des Funkweckers langwierig, was insbesondere bei Verkaufsdemonstrationen im Fachgeschäft hinderlich ist. Dasselbe ist beim jeweiligen Austausch der speisenden Trockenbatterie der Fall. Auch hierbei liegen die Bedingungen einer einleitenden Inbetriebnahme vor, so daß der Stellvorgang entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt.
Es sind ferner Funkuhrwecker bekannt, deren Zeigerwerk über keinerlei Zeigerstellungs­ detektoren verfügt. Es ist statt dessen ein elektrischer Stellknopf vorgesehen, mit welchem der Sekundenzeiger bei der Inbetriebnahme auf die Stellung "0" bzw. "12" elektrisch beschleunigt durch den einzigen Schrittmotor eingestellt werden kann.
Bei der Inbetriebnahme dieses Funkweckers werden zudem Minuten- und Stundenzeiger mechanisch mittels einer üblichen Zeigerstellwelle auf die volle vorhergegangene Stunde eingestellt.
Aus diesen Voreinstellungen heraus werden dann die 3 Zeiger des Zeigerwerkes bei der einleitenden Inbetriebnahme aufgrund des verabfolgten Zeittelegrammes des Zeitzeichensenders (z. B. DCF 77) auf den aktuellen Anzeigestand der Uhrzeit weitergeführt. Auch diesem Funkwecker ist eine elektromechanische Wecksignalauslösevorrichtung zugeordnet, über welche - je nach mechanischer Voreinstellung - das Wecksignal verabfolgt werden kann.
Der Aufbau des Uhrwerkes eines solchen Funkweckers ist zwar einfacher, jedoch ist die Einstellung des Funkweckers bei der Inbetriebnahme komplizierter. Er führt zudem bei bestimmten Grenzbedingungen zur Fehleinstellung. Ein solches Funkuhrwerk ist z. B. durch die DE-PS 42 36 903 C1 bekannt.
Es sind auch Funkwecker der einleitend zitierten Art bekannt, bei welchen 2 getrennte Motorantriebe (Schrittschaltmotoren) für den Sek.-Zeiger einerseits und den Min.-Zeiger mit Std.-Zeiger andererseits verwendet werden und welche unabhängig voneinander durch die Elektronik bzw. den Microprozessor der Funkuhr ansteuer- bzw. fortstellbar sind. Durch beiden Antriebssystemen, für den Sek.-Zeiger sowohl als auch den Min.- mit Std.- Zeiger zugeordnete Zeigerpositionserfassungssysteme, welche meist als elektrooptische Lichtschranken ausgebildet sind, ist beim Stellvorgang eine Einstellung sowohl des Sek.- Zeigers als auch des Min.- u. Std.-Zeigers, über die jeweils zugeordneten Antriebssysteme auf die Stellung "0" bzw. "12" möglich.
Von dieser Ausgangsposition aus ist dann nach Erhalt des Zeittelegrammes vom zugehörigen Zeitzeichensender aus die einleitende Einstellung des Uhrwerkes des Funkweckers auf die laufende Zeitanzeige möglich. Die Steuerung dieser Vorgänge wird im wesentlichen durch den, dem Funkwecker zugeordneten Microprozessor bzw. Microcomputer vorgenommen.
Nach der einmal vorgenommenen Einstellung der Zeigerwerke des Funkweckers wird die Zeigerstellung in gewissen Zeitabständen, z. B. täglich ein oder mehrere Male, jeweils nach Empfang eines Zeittelegrammes über den zugeordneten Zeitzeichenempfängers, überprüft und ggf. korrigiert. Dies geschieht entweder durch selbsttätige vorübergehende Abschaltung des Zeigerwerksantriebes bei festgestellter Voreilung oder durch selbsttätige beschleunigte Fortstellung der Zeigerwerksantriebe bei festgestellter Nacheilung der Zeitanzeige. Durch die Aufteilung des Uhrwerksantriebes in zwei unabhängig voneinander fortstellbare Schrittmotorantriebe wird eine zeitlich stark reduzierte Einstellzeit des Uhrwerkes bei der Neueinstellung zur Inbetriebnahme erzielt.
Zwischen den einzelnen Korrekturvorgängen des Funkweckers erfolgt die chronometrische Steuerung der Zeitanzeige durch die zugeordnete Quartzsteuerschaltung, d. h. zwischen den Korrekturen arbeitet der Funkwecker als reine Quartzuhr.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Funkwecker mit Zeitanzeige durch Sekundenzeiger einerseits und Minuten- u. Stundenzeiger so fortzubilden, daß die Fertigung und Lagerhaltung vereinfacht und die baulichen Abmessungen verringert werden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch,
daß zur Eingabe der Weckzeit der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) durch die Betätigung eines zugeordneten Schalters (19) vom Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) auf einen zugeordneten Impulsgeber höherer Frequenz (10, 15) umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) durch die Steuerelektronik (10) beschleunigt auf "0,12" Uhr einstellbar sind,
daß dann durch einen zugeordneten Schalter (18) der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) über die Steuerelektronik (10) entweder durch Dauerimpulse des Impulsgebers höherer Frequenz (10, 15) bei Dauerbetätigung oder durch Einzelschritte bei taktweiser Betätigung beschaltbar und dadurch der Sekundenzeiger (6) auf die erwünschte Weckzeit auf dem Zifferblatt der Funkuhr einstellbar sind, während gleichzeitig die bei diesem Vorgang auf den Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) für einen jeden Schritt desselben übermittelten Impulse auf einem zugeordneten elektronischen Zählspeicher erfaßbar sind und daß durch Betätigung eines Schalters (18) der Inhalt des Zählspeichers - nach entsprechender Umrechnung des Microcomputers (10) - auf einen elektronischen Weckzeitspeicher (23) desselben als Weckzeiteingabe übertragbar ist und der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) wieder auf den Impulsgeber höherer Frequenz (10, 15) schaltbar ist, bis zu dem dem aktuellen Zeitstand entsprechenden Sekundenzeigerstand und daß dann der Schrittmotorantrieb (12) auf den normalen Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10) zurückschaltbar ist und daß bei Erreichen der eingestellten Weckzeit und damit bei eingetretener Übereinstimmung zwischen dem eingezählten Zählstand des elektronischen digitalen Weckzeitspeichers (23) und dem Zählstand des elektronischen digitalen Uhrzeitspeichers (22) das Wecksignal auslösbar ist.
Eine erste Weiterbildung der Erfindung wird dahin gesehen, daß zur Einleitung der Umschaltung des Schrittmotorantriebes für den Sek.-Zeiger auf einen Impulsgeber höherer Frequenz und zur Steuerung der Einstellung des Sek.-Zeigers auf eine bestimmte Weckzeit auf dem Zifferblatt ein erster Schalter Anwendung findet, der unterschiedlich betätigbar ist und daß zur Fixierung der eingesteuerten Weckzeit und zur Weiterführung des Sek.-Zeigers sowie zur Rückschaltung des Schrittmotorantriebes für den Sek.-Zeiger auf den Sek.-Stand und Sek.-Takt der Quartzsteuerschaltung ein zweiter Schalter zugeordnet ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird darin gesehen, daß der zweite Schalter der Snooze-Schalter der Funkweckeruhr ist.
Schließlich wird eine Weiterbildung der Erfindung noch darin erkannt, daß zur Kontrolle der eingestellten Weckzeit durch Betätigen eines Schalters der Schrittmotorantrieb für den Sek.- Zeiger auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umgeschaltet und der Sek.-Zeiger im Schnellgang auf dem im Wecksignalspeicher erfaßten Wert der eingestellten Weckzeit gestellt wird.
Der Funkwecker nach der Erfindung hat eine Reihe von Vorteilen aufzuweisen. So ist die Weckzeiteinstellung durch den Sekundenzeiger präzise auf einen Minutenstrich des Zifferblattes vornehmbar, d. h. die Weckzeit kann von 12 zu 12 Minuten eingestellt werden. Die Auslösung des Wecksignales erfolgt sekundengenau und das Bild der analogen Zeitanzeige wird nicht in seiner Ablesung durch einen störenden Weckerstellzeiger beeinträchtigt. Fehlablesungen der Zeitanzeige sind also ausgeschlossen.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Die schematische Darstellung des Funkweckers nach der Erfindung in Form eines Blockschaltbildes.
Fig. 2 Das Uhrwerk des Funkweckers nach der Erfindung in schematischer Darstellung.
In Fig. 1 ist das Zeigerwerk (1) für die Sekundenanzeige einerseits und die Minutenanzeige mit der Std.-Anzeige andererseits angedeutet. Über die konzentrischen Zeigerwellen 2, 3 und 4 werden die auf letzteren angeordneten Sekunden - (6), Minuten- (7) und Stundenzeiger (8) bewegt.
Die Zeigerwelle (2) wird von dem Schrittmotorantrieb (12) für Sekunden und die Zeigerwellen (3, 4) werden von dem Schrittmotorantrieb (13) für Minuten und Stunden jeweils über die Verbindungswellen (16, 17) angetrieben.
Die Schrittmotorantriebe (12, 13) werden über den Microcomputer (10) gesteuert. Der Microcomputer (10) besteht aus dem Microprozessor und den notwendigen Speicherperipherien, welche jedoch im einzelnen nicht dargestellt sind. Sie stellen in-so-fern einen Teil des Microcomputers (10) dar.
Der Microcomputer (10) wird durch den Uhrenquartz (15) gesteuert, der auch die Zeitbasis für den Microcomputer (10) mit integrierter Quartzsteuerschaltung, welche für die Zeitsteuerung der Sek.-Min.- u. Stund.-Anzeige verantwortlich ist, bildet.
Ein Snooze-Schalter (18) und ein Set-Schalter (19) welche zur Einleitung und Abwicklung von Steuer- u. Schaltvorgängen in der Schaltungsanordnung des Funkweckers nach der Erfindung dienen, sind mit dem Microcomputer (10) verbunden. Der Microcomputer (10) ist ferner mit der elektronischen Wecksignalsteuerschaltung (20) verknüpft, welche durch den elektronischen Uhrzeitspeicher (22) und den elektronischen Weckzeitspeicher (23) gebildet ist. Beiden Speichern (22, 23) ist eine elektronische Vergleicherschaltung (24, 25) zugeordnet, welche über die Wecksignalsteuerschaltung den Wecksignalgeber (25), z. B. einen Summer, steuert.
Die elektronischen Baugruppen (22, 23, 24) sind zweckmäßig mit in die Pheripherie des Microcomputers (10) einbezogen.
Das Uhrwerk (30) des Funkweckers nach der Erfindung das in Fig. 2 dargestellt ist, besteht aus dem Gehäuse (31) mit der Batterieaufnahme (32) und der Rückseite (33), welche z. B. durch die Leiterbahnenseite (36) einer gedruckten Leiterplatte (34) gebildet sein kann. Auf diese gedruckte Leiterplatte (34) können vorteilhaft die beiden Schalter (18, 19) und ggf. weitere angeordnet und als sogenannte Gummitasten oder Knackschalter ausgebildet sein.
Das Uhrwerk (30) arbeitet zunächst im Normalbetrieb des Funkweckers im Sekundentakt, welcher durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15) des Funkweckers nach der Erfindung vorgegeben ist. Der Antrieb des Uhrwerkes (30) wird durch die Schrittmotorantriebe (12, 13) vorgenommen, jeweils unter Steuerung durch den Microcomputer (10).
Es sei angenommen, daß an dem Funkwecker nach der Erfindung noch keine Weckzeit eingestellt ist.
Durch Betätigen des Schalters "Set" (19) während einiger Sekunden (3-5 Sekunden) wird nun der Schrittmotorantrieb für Sekunde vom normalen Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umgeschaltet, welcher ebenfalls durch den Microcomputer (10) gebildet ist (die Betätigungsdauer von 3-5 Sekunden kann leicht am Sekundenzeiger (6) abgelesen werden). Der Sekundenzeiger (6) läuft dadurch im Schnellgang weiter und zwar mit einer Frequenz von ca. 16-20 Hz und wird durch den Microcomputer (10) in seiner Stellung "0", "12" über die Sekunden­ zeigerdetektion, welche nicht dargestellt ist, aber Stand der Technik darstellt, erfaßt und angehalten.
Durch ein erneutes Betätigen von Schalter (19) - entweder dauernd (Schnellgang) oder kurzzeitig (Einzelschritte) - wird der Sekundenzeiger (6) auf die gewünschte Weckzeit auf dem Zifferblatt des Funkweckers nach der Erfindung eingestellt. Hierbei entspricht ein Umlauf des Sekundenzeigers (6) auf dem Zifferblatt 12 Stunden, d. h. ein Sekundenschritt umfaßt 12 Minuten.
Der Sekundenzeiger ersetzt also bei diesem Einstellmodus für die Weckzeit gewissermaßen den klassischen Weckerstellzeiger einer Weckeruhr, insbesondere eines Funkweckers, mit elektromechanischer Wecksignalauslösevorrichtung.
Die einzelnen Schritte, welche vom Sekundenzeiger (6) bis zur Erreichung der eingestellten Weckzeit zurückgelegt werden, sind gleichzeitig in einem Additionsspeicher (Zählspeichers) des Microcomputers (10) abgelegt.
Der Sekundenzeiger (6) kann bei der Wecksignaleinstellung, von der Stellung "0" bzw. "12" ausgerechnet, um maximal 60 Schritte, also insgesamt über maximal 12 Stunden auf dem Zifferblatt verstellt werden.
Wird der Sekundenzeiger (6) absichtlich oder versehentlich um mehr als 60 Schritte verstellt, so beginnt bei dieser Ausführungsform der Erfindung mit der nochmaligen Passage der Stellung "0,12" die Einzählung der einzustellenden Weckzeit erneut.
Das eingestellte Wecksignal würde praktisch bei jedem 12 Stunden Wecker in einem jeden 12-Stunden-Zyklus des 24-Stunden-Tages einmal verabfolgt, d. h. nachmittags 3 Uhr und frühmorgens 3 Uhr oder 11 Uhr vormittags und 23 Uhr abends etc. Durch entsprechende Betätigung des Alarmschalters 21 kann hierbei das jeweils unerwünschte Wecksignal in einem 12-Stunden-Zyklus in bekannter Weise unterbunden werden.
Nun erfolgt die Betätigung des Schalters "Snooze" (18), wodurch die Einzählung im Weckzeitspeicher fixiert bzw. in den Microcomputer (10) übernommen wird.
Danach bewegt sich der Sekundenzeiger (6) unter Einfluß seiner mit erhöhter Frequenz betätigten Schrittmotorantriebes (12) im Schnellgang solange weiter, bis er den durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15) vorgesehenen aktuellen Zeigerstand erreicht hat. Der Schnellgang wird abgebrochen und der Schrittmotorantrieb (12) mit dem Sekundenzeiger (6) im Sekundenschritt fortbewegt.
Durch die Betätigung des Schalters "Snooze" (18) werden im einzelnen folgende
Rechenschritte durch den Microcomputer (10) vorgenommen:
  • 1. Multiplikation der Anzahl der im Additionszähler des Microcomputers (10) erfaßten Einstellschritte mit 12 (Minuten);
  • 2. Division des Minutenproduktes durch 60 unter Beibehaltung der Restminuten;
  • 3. Übertragung des Quotienten (Stunden und Restminuten) auf den Weckzeit­ speichers (23) des Microcomputers (10).
Es ist vorgesehen, daß der Sekundenzeiger (6) unter dem Einfluß seines Antriebes seine Stellposition auf dem Zifferblatt zur Festlegung des Weckzeitpunktes, auch dann verläßt und in beschriebener Weise zur Anzeige der aktuellen Zeit im Sekundentakt zurückkehrt, wenn innerhalb von 8 Sekunden nach erfolgter Einstellung des Sekundenzeigers (6) auf die betreffenden Weckzeit der Schalter "Snooze" (18) nicht betätigt worden sein sollte. Die auf dem Additionsspeicher zuvor durch den Schalter "Set" (19) eingegebene Weckzeit wird in diesem Falle wieder selbsttätig gelöscht.
Ebenso ist vorgesehen, daß der Sekundenzeiger (6) seine Einstellung auf die Position "0,12" selbsttätig wieder verläßt und beschleunigt auf die aktuelle Sekundenanzeige weiterläuft, falls eine weitere Betätigung des Schalters "Set" (19) zur Einstellung des Sekundenzeigers (6) auf die Weckzeit unterbleiben sollte.
Der Schrittmotorantrieb (13) des Minuten- (7) u. des Stundenzeigers (8) bleibt bei dem beschriebenen Stellvorgang unbeeinträchtigt, d. h. die Zeitanzeige des Funkweckers nach der Erfindung nach Minuten und Stunden wird auch während der Stellmaßnahme am Funkwecker nach der Erfindung und danach fortgesetzt.
Bei einer späteren Kontrolle einer eingestellten Weckzeit wird entweder der Schalter "Set" (19) einige Sekunden (<3-5 Sekunden) oder der zugeordnete Alarmschalter (21) betätigt. Danach stellt sich der Sekundenzeiger (6) im Schnellgang selbsttätig auf die Weckzeit, so daß die eingestellte Weckzeit kontrolliert bzw. festgestellt werden kann.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung kann auch eine solche Anordnung gewählt werden, daß nach Betätigen des Alarmschalters (21) zur Herstellung der Weckbereitschaft der Sekundenzeiger (6) im Schnellgang auf die zuvor eingestellte Weckzeit läuft und dort verweilt bis zum Öffnen des Alarmschalters (21), um dann nach Abschalten des Weckers im Schnellgang wieder die aktuellen Sekundenanzeige anzunehmen, und dann im Sekundentakt fortzuschreiten.
Durch die Betätigung des Alarmschalters (21) wird die Weckbereitschaft des Funkweckers hergestellt. Durch den nach der Betätigung des Alarmschalters (21) auf die Weckzeit eingestellten Sekundenzeiger (6) werden sowohl der Alarmzeitpunkt als auch die bestehende Weckbereitschaft angezeigt.
Die Beendigung der Wecksignalgabe wird jeweils entweder durch die Wecksignalsteuer­ schaltung in zeitlicher Abhängigkeit oder durch Betätigung, d. h. Öffnen des Alarmschalters (21), initiiert.
Es wäre auch möglich, den Funkwecker nach dieser Ausführungsform dieser Erfindung derart weiterzubilden, daß der Sekundenzeiger (6) nach Eintreten der Wecksignalgabe nur kurzzeitig auf der Anzeige der Weckzeit verharrt, dann aber im Schnellgang wieder zur aktuellen Zeitanzeige weiter eilt und dann im regulären Sekundentakt fortschreitet.
Die Löschung einer auf dem Funkwecker nach der Erfindung eingestellten Weckzeit erfolgt immer dann, wenn auf diesem der Schalter "Set" (19) und der Schalter "Snooze" (18) zur Eingabe einer neuen Weckzeit betätigt worden sind.
Gemäß einer zweckmäßigen Fortbildung des Funkweckers nach der Erfindung werden, während des Schnellganges, d. h. wenn der Schrittmotorantrieb (12) für die Sekunden auf einen Impulsgeber höherer Frequenz als dem Sekundentakt entspricht, umgeschaltet ist, zustandsbedingte Kriterien, so z. B. Batteriespannung, Empfangsqualität des eingehenden Zeitzeichens für den Funkwecker etc. vom zugeordneten Microcomputer (10) erfaßt und in Form von deutlich sichtbaren Unregelmäßigkeiten in der Schrittfrequenz des fortschreitenden Sekundenzeigers (6) dargestellt.
Die in Fig. 1 gegebene Darstellung der elektronischen Wecksignalsteuerschaltung (20) mit ihren Baugruppen (22, 23, 24) ist von mehr symbolischen Charakter und dient mehr der Erläuterung. Die Funktion dieser Schaltung (20) wird im wesentlichen durch den Microcomputer (10) übernommen und in diesem, z. B. über die zugeordnete Software, abgewickelt.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Funkweckers nach der Erfindung ist die Einstellung und die Verabfolgung eines oder mehrerer weiterer Wecksignale oder Weckzeiten vorgesehen. Es besteht so die Möglichkeit, im Verlaufe eines 12-Stunden-Zyklus zwei oder mehrere voreinstellbare Wecksignale zu verabfolgen.
Für die Einstellung einer zweiten Weckzeit ist nun die Wecksignalsteuerschaltung des Funkweckers nach der Erfindung bzw. dessen Einstellungsmodus für diese zweite Weckzeit durch entsprechende Ausweitung der Speicherkapazität und durch entsprechende Programmierung des Microcomputers (10) derart ausgebildet, daß nach der Aufsummierung der Einstellschritte des Sekundenzeigers (6) auf dem Additionszähler und der Übernahme von dessen Zählstand, nach entsprechender Umrechnung auf dem Microcomputer (10), in einem ersten Weckzeitspeichers (23) durch Betätigung der Snooze- Taste (18), der Sekundenzeiger (6) nicht sofort auf die aktuelle Sekundenanzeige weiterschreitet, sondern zunächst wieder selbsttätig auf die Stellung "0,12" Uhr zurückkehrt.
Nun erfolgt die Einstellung der zweiten Weckzeit, wiederum durch Drücken der "Set"-Taste (19), entweder durch Dauerbetätigung und/oder Einzeltasten. Die Übernahme der auf dem Additionszähler aufgelaufenen Zählsumme der Einstellschritte des Sekundenzeigers (6) auf den zweiten Weckzeitspeichers des Microcomputers (10) - nach Umrechnung durch diesen - erfolgt ebenfalls durch Betätigung der Snooze-Taste (18).
Danach eilt der Sekundenzeiger (6) wieder auf die aktuelle Sekundenzeit und schreitet dann im Sekundentakt fort (wurde keine zweite Weckzeit eingegeben , so eilt der Sekundenzeiger (6) nach einiger Zeit selbsttätig von der Stellung "0,12" Uhr auf die aktuelle Sekundenanzeige und schreitet dann mit dieser fort).
Wird dann der Alarmschalter (21) zur Herstellung der Weckbereitschaft geschlossen, so läuft der Sekundenzeiger (6) beschleunigt zunächst auf die Position der ersten Weckzeit und wenn diese zeitlich schon verstrichen sein sollte auf die Position der zweiten Weckzeit.
Nach dem Ende der Verabfolgung des der ersten Weckzeit entsprechenden Alarms wird der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) automatisch auf die Position der zweiten Weckzeit weitergeführt.
Ist keine zweite Weckzeit eingegeben, so eilt der Sekundenzeiger (6) wieder beschleunigt auf die aktuelle Uhrzeit weiter, um dann im Sekundentakt fortzuschreiten.
Diese Abschaltung des ersten Alarms erfolgt entweder selbsttätig durch die Wecksignalauslösevorrichtung nach der Erfindung oder durch manuelle Betätigung des Alarmschalters (21). Entsprechendes gilt auch für die Abschaltung eines zweiten Alarms.
Steht der Sekundenzeiger (6) auf der ersten Weckzeit und möchte man diese überspringen oder aber will man die zweite Alarmzeit anzeigen oder verändern, so wird der Alarmschalter (21) kurz geöffnet. Dadurch eilt der Sekundenzeiger in die Position der zweiten Weckzeit. Dann wird der Alarmschalter (21) erneut betätigt und die zweite Weckzeit wird dadurch vorbereitend aktiviert.
Wird der Alarmschalter (21) hierbei jedoch nicht geschlossen, so läuft der Sekundenzeiger (6) nach einer Wartezeit von z. B. 8 Sekunden automatisch in die Position der aktuellen Sekundenanzeige und schreitet dann im Sekundentakt weiter.
Durch einen zugeordneten kleinen Schalter oder durch Bondoption ist die Auswahl zwischen der Betriebsversion des Funkweckers mit einer oder mit zwei Weckzeiten möglich. Unter Bondoption wird die Möglichkeit verstanden, durch Umlöten an Anschlußstiften (Pins) eines Chips oder an mit den Pins verbundenen Leiterbahnen eine bestimmte Betriebsversion des Funkweckers nach der Erfindung auszuwählen.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, die Einstellung weiterer Weckzeiten auf dem Funkwecker nach der Erfindung vorzunehmen, falls dies vom Benutzer gewünscht sein sollte.
Auf den dem Microcomputer (10) zugeordneten elektronischen Speichern sind natürlich hierfür die notwendigen Speicherkapazitäten zur Verfügung zu stellen.
Bei der Änderung einer der eingestellten Weckzeiten ist stets auch die Neueinstellung der anderen eingestellten Weckzeit notwendig bzw. erforderlich.
Für die vorgesehene Betriebsversion des Funkweckers nach der Erfindung mit zwei einstellbaren Weckzeiten wäre es für eine eventuelle Ausgestaltung als Schaltuhr sinnvoll, einen pulsfreien Alarmausgang zur Verfügung zu haben. Dessen Elektronik könnte dann derart ausgestaltet sein, daß der Ausgang beim Alarm für die erste Weckzeit aktiv und beim Alarm für die zweite Weckzeit wieder inaktiv wird.
Dadurch ließen sich auf einfache Weise vielfältige chronometrisch gesteuerte Schaltungsaufgaben abwickeln bzw. bewältigen. Der Funkwecker nach der Erfindung könnte so als Schaltuhr für die verschiedensten Zwecke Einsatz finden.
Zur Kontrolle der auf dem Funkwecker nach der Erfindung eingestellten Weckzeiten ist jeweils nur der Alarmschalter (21) zu schließen. Der Sekundenzeiger wird hierbei bei einer jeden Betätigung auf die nächste eingestellte Weckzeit positioniert.
Nach Unterbrechung des Alarmschalters (21) und dessen erneuter Betätigung eilt der Sekundenzeiger (6) in die Position der nächsten, d. h. zweiten Weckzeit weiter und sofort.
Bei den bisher beschriebenen Anordnungen des Funkweckers nach der Erfindung ist - wie schon erläutert - die Einstellung der Weckzeit auf einen 12-Stunden-Zyklus beschränkt. Um störende Wecksignale im anderen 12-Stunden-Zyklus zu unterbinden, ist die Betätigung des Alarmschalters (21) zum geeigneten Zeitpunkt erforderlich, z. B. beim Beginn der Nachtstunden.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung eines Funkweckers nach der Erfindung ist es deshalb möglich, diesem ein 24-Stunden Wecksystem zuzuordnen: Hierzu ist eine entsprechende Ausgestaltung des Steueralgorithmus des Microcomputers (10) bzw. eine entsprechend erweiterte Auslegung von dessen Software erforderlich.
Dadurch wird es möglich, auf dem Additionsspeicher maximal 2 × 60 = 120 Einstellschritte des Schalters "Set" (19) aufzuzählen, so daß eine Einstellung des Sekundenzeigers (6) zur Eingabe der Weckzeit um maximal 2 × 12 = 24 Stunden auf dem Zifferblatt erfolgen kann.
Durch Betätigung der Taste "Snooze" (18) wird der Zählstand des Additionszählers nach entsprechender Umrechnung durch den Microcomputer (10) auf dessen Weckzeitspeichers (23) übertragen.
Gemäß der Erfindung wird nun der Weckzeitbereich von 24 Stunden in zwei 12-Stundenbereiche unterschieden, deren erster Stunden von 00 Uhr - 12 Uhr und deren zweiter die Stunden von 12 Uhr - 00 Uhr (24 Uhr) umfassen.
Und zur Einstellung von Weckzeiten, welche im Bereich der Stunden von 00 Uhr - 12 Uhr liegen, vollzieht der Sekundenzeiger (6) bei der Weckzeiteinstellung eine Drehbewegung von max. 60 Schritten. So sind z. B. für die Einstellung der Weckzeit auf 7.00 Uhr morgens 35 Schritte auf der Sekundenteilung des Zifferblattes von dem Sekundenzeiger (6) durch entsprechende Betätigung der Taste Set (19) zurückzulegen.
Andererseits ist für die Einstellung von Weckzeiten, welche im Bereich der Stunden von 12 Uhr - 00 Uhr (24 Uhr) liegen durch den Sekundenzeiger (6) eine Drehbewegung auf dem Zifferblatt von 60 - max. 120 Schritten zu vollziehen.
So wären z. B. für die Einstellung der Weckzeit auf 16.00 Uhr insgesamt 60 + 4 × 5 = 80 Einstellschritte auf dem Zifferblatt von dem Sekundenzeiger (6) durch die Betätigung der Taste Set (19) zurückzulegen.
Vorteilhaft wird die Anordnung nach der Erfindung derart ausgestaltet, daß jeweils beim Überschreiten eines der 12-Stundenbereiche von der Elektronik der Wecksignalsteuerschaltung des Funkweckers nach 60 Einstellschritten über den zugeordneten elektrischen oder elektronischen Wecksignalgeber ein kurzes, akustisches Aufmerksamkeitssignal verabfolgt wird, und zwar als Hinweis für den gerade die Einstellung einer Weckzeit vornehmenden Benutzer.
So wird zweckmäßig bei der Passage der Stellung 12.00 Uhr bei dem Sekundenzeiger (6) ein akustischer Impuls durch die Elektronik verabfolgt, wo hingegen bei der Passage der Stellung 00 Uhr (24 Uhr) nach 120 Einstellschritten des Sekundenzeigers (6) zwei akustische Impulse oder ein einziger längerer Impuls imitiert werden.
Dies sei an einem Betätigungsbeispiel erläutert:
Momentane Uhrzeit 16.00 Uhr
Es war noch keine Weckzeit gespeichert. Beim Drücken der Taste "Set" (19) über mehr als z. B. 3-5 Sekunden läuft der Sekundenzeiger (6) auf die Position "0,12" Uhr. Wird jetzt der Sekundenzeiger (6) durch weitere Betätigung der Taste "Set" (19) auf 6 Uhr (= 30 Sekundenschritte) gestellt, so erfolgt die Verabfolgung des eingestellten Alarms um 6.00 Uhr.
Will man aber nun statt dessen die Weckzeit um 16.00 Uhr auf 18.00 Uhr abends einstellen, so überfährt man einmal bei der Einstellung der Weckzeit durch die Taste "Set" (19) die 6.00 Uhr-Position auf dem Zifferblatt, d. h. der Sekundenzeiger (6) wird um 60 + 30 Stellschritte vorgestellt.
Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird die Anzahl der Einstellschritte der Sekundenzeiger (6) auf dem Additionszähler des Microcomputers (10) aufsummiert. Damit ist dem Microcomputer (10) des Funkweckers das Kriterium vermittelt, daß die zu verabfolgende Weckzeit erst relevant ist, wenn die 6 Uhr-Position durch das Zeigerwerk des Funkweckers nach der Erfindung zum zweiten Mal angelaufen wird.
Wird nun der Alarmschalter (21) zu einem beliebigen Zeitpunkt zur Kontrolle oder zur vorbereitenden Aktivierung des Funkweckers geschlossen, so bewegt sich der Sekundenzeiger (6) auf die zuvor eingestellte Weckzeit. Man erkennt dann an der Anzahl der dann vom Sekundenzeiger (6) bis zum Erreichen der eingestellten Weckzeit zurückgelegten Sekundenschritte, ob der Alarm innerhalb des Bereiches von 00 Uhr (24 Uhr) bis 12 Uhr oder aber innerhalb des Bereiches von 12 Uhr bis 00 Uhr (24 Uhr), erfolgen wird. Vollzieht nämlich der Sekundenzeiger (6) weniger als 60 Schritte bei diesem Vorgang, so geschieht die Verabfolgung des Alarmes für eine eingestellte Weckzeit zwischen 00 Uhr und 12 Uhr. Vollzieht der Sekundenzeiger (6) hingegen mehr als 60 Schritte, d. h. mehr als einen ganzen Umlauf auf dem Zifferblatt, so wird der Alarm für eine eingestellte Weckzeit innerhalb des Zeitbereiches von 12 Uhr bis 00 Uhr (24 Uhr) verabfolgt.
Zweckmäßig kann auch hier die Verabfolgung eines kurzen akustischen Signales durch den Wecksignalgeber vorgesehen werden, sobald der Sekundenzeiger (6) bei seiner Fortstellung zur Anzeige der Weckzeit und der Weckbereitschaft die Position 12 Uhr nach 60 Schritten überschreitet, d. h., wenn die Weckzeit im zweiten 12-Stundenbereich niedergelegt ist.
Eine weitere Möglichkeit zur Weckbereitschaftsanzeige für den Funkwecker nach der Erfindung besteht darin, daß in dem laufenden 12-Stunden-Bereich, in dem der Alarm für die eingestellte Weckzeit verabfolgt werden soll, der Sekundenzeiger (6) auf der Alarmzeit steht, in der übrigen Zeit hingegen vom Sekundenzeiger (6) die aktuelle Uhrzeit im Sekundenschritt angezeigt wird. Hierzu sei folgendes Beispiel gegeben:
Weckzeit 7.00 Uhr
Der Sekundenzeiger läuft um 19.00 Uhr auf die Weckzeit und bleibt dort stehen, bis der Alarm nach 7.00 Uhr beendet wird. Danach werden wieder bis 19.00 Uhr die Sekunden angezeigt.
Für den Einsatz des 24-Stunden-Wecksystemes beim Funkwecker nach der Erfindung ist eine 24- Stunden-Ausschalttaste zweckmäßig.
Durch Bondoption kann alternativ zwischen einer Funktionsweise des Funkweckers nach der Erfindung mit 12 Stunden oder 24 Stunden-Wecksystem gewählt werden.
Bei der vorstehend bisher beschriebenen Funkweckeruhr nach der Erfindung ist der Sekundenzeiger (6) auf 60 Einzelschritte entlang der Pheripherie des Zifferblattes einstellbar, d. h. im Zeitabstand von 12 Minuten zu 12 Minuten.
Für manche Benutzer eines derartigen Funkweckers mag eine solche Unterteilung etwas zu ungenau sein.
Gemäß einer möglichen Weiterbildung des Funkweckers nach der Erfindung wird eine Ausführungsform desselben vorgeschlagen, welche eine Auflösung der Einstellbarkeit der Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) von 6 Minuten zu 6 Minuten ermöglicht.
Hierzu wird der vorgeschriebene Funkwecker nach der Erfindung derart abgewandelt, daß einem jeden Sekundenschritt des Sekundenzeigers (6) zwei Betätigungsimpulse der Taste "Set" (19) zugeordnet sind.
Beim jeweils ersten Tastendruck wird die Weckzeit auf dem zugeordneten Zählspeicher um 6 Minuten fortgeschaltet, ohne daß sich jedoch der Sekundenzeiger (6) dabei zunächst bewegt.
Beim zweiten Tastendruck wird dann die Weckzeit um weitere 6 Minuten auf dem Zählspeicher weitergeschaltet und erst dann der Sekundenzeiger (6) um 1/60 der Sekundenskala, also um einen Sekundenschritt fortbewegt.
Um eine Irritierung des Benutzers bei dem Einstellvorgang zu vermeiden, wird ein jeder Tastendruck auf die Taste "Set" (19) durch einen kurzen Signalton auf dem Wecksignalgeber des Funkweckers bestätigt.
Diese Auflösung der Einstellbarkeit der Weckzeitschritte von 12 Minuten auf 6 Minuten wird durch eine geeignete Ausbildung der Elektronikschaltung des Funkweckers nach der Erfindung, insbesondere der Software des Microcomputers (10) erreicht.
Irgendwelche mechanische Veränderungen des Funkuhrwerkes sind hierbei nicht erforderlich.
Hierzu seien nun folgende Einstellbeispiele gegeben:
  • 1. Gewünschte Weckzeit: 6.12 Uhr
    Die Taste "Set" (19) wird mehr als 3-5 Sekunden gedrückt. Es wird ein kurzes akustisches Signal als Quittung auf dem Wecksignalgeber verabfolgt und der Sekundenzeiger (6) läuft im Schnellgang auf die Stellung "0,12" Uhr (oder auf eine schon zuvor eingestellte Weckzeit).
    Entweder durch längeres Drücken oder durch Einzelbetätigung der Taste "Set" (19) wird der Sekundenzeiger (6) auf der Sekundenskala auf 6.00 Uhr einge­ stellt.
    Zwei weitere Betätigungen der Taste "Set" (19) addieren nun 2 × 6 = 12 Minuten hinzu. Hierbei bewegt sich der Sekundenzeiger (6) erst beim zweiten Tasten­ druck um einen Sekundenschritt weiter.
    Durch anschließende Betätigung der Snooze-Taste (18) wird die Uhrzeit "6,12" vom Zählspeicher auf den Microcomputer (10) übernommen.
    Anschließend bewegt sich der Sekundenzeiger (6) in üblicher Weise im Schnell­ gang auf die aktuelle Sekunde weiter, um dann wieder im Sekundentakt fort­ zuschreiten.
  • 2. Gewünschte Weckzeiten: 6.30 Uhr
    Die Taste "Set" (19) wird wieder länger als 3-5 Sekunden betätigt. Es ertönt wieder ein kurzes Signal als Bestätigung und der Sekundenzeiger (6) läuft im Schnellgang auf die Position "0,12" Uhr (oder auf eine schon zuvor eingestellte Weckzeit).
    Durch längeres Drücken oder durch Einzelbetätigungen der Taste "Set" (19) wird der Sekundenzeiger (6) auf zwei Teilstriche nach 6.00 Uhr gestellt, was einer Weckzeit von 6.24 Uhr entspricht.
    Eine weitere Betätigung der Taste "Set" (19) addiert nun 6 Minuten hinzu, ohne daß sich der Sekundenzeiger (6) hierbei nochmals weiterbewegt.
    Durch anschließende Betätigung der Snoozetaste (18) wird dann die Uhrzeit 6.30 Uhr als Weckzeit in den Microcomputer (10) übernommen.
    Ein nachfolgender Abruf der eingestellten Weckzeit erfolgt wie schon oben beschrieben. Hierbei wird der letzte Zwischenschritt von 6 Minuten durch den Sekundenzeiger (6) nicht mehr angezeigt. Dieser letzte Zwischenschritt könnte jedoch gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung durch einen kurzen Signalton gekennzeichnet werden. Der Benutzer der Weckeruhr würde dadurch angewiesen, der durch den Sekundenzeiger (6) angezeigten Weckzeit noch die Zwischenzeit von 6 Minuten hinzuzufügen.
Eine andere geeignete Weiterbildung des grundlegenden Erfindungsgedankens besteht nun darin, bei dem Funkwecker nach der Erfindung den Sekundenzeiger (6) der Uhr zur Einstellung bzw. zur Anzeige eines Temperaturwertes zu verwenden und hierzu auf dem Zifferblatt zusätzlich zur normalen Zeitskala auch eine Temperaturskala zuzuordnen, z. B. über 0-60 Grad Celsius. Nötigenfalls wäre es auch möglich, einem jeden Sekundenschritt auf dem Zifferblatt 0,5 Grad Celsius zuzuordnen, um auf diese Weise eine feinere Unterteilung des Temperaturbereiches, z. B. über 0-30 Grad Celsius über die Zeitskala von 60 Sekunden zu erreichen.
Durch unmittelbare Zuordnung eines Temperatursensors zur Uhr, insbesondere auch Weckeruhr, ist es so möglich, auf dem Zifferblatt eine Anzeige des Istwertes der Raumtemperatur vorzunehmen. Zu diesem Zweck ist der insbesondere Weckeruhr vorteilhaft eine weitere Taste zugeordnet, über welche die Abrufung des vom Temperatursensor ermittelten Temperaturwertes auf dem Zifferblatt durch den Sekundenzeiger (6) möglich ist.
Wie weiter oben schon beschrieben wurde, kann nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Prinzip auch eine Schaltuhr realisiert werden.
Durch die Zusammenfassung beider vorstehend behandelter Weiterbildungen der Erfindung ist es nun möglich, unter Zuordnung einer separaten Taste "Set" (19) die Einstellung einer Solltemperatur auf dem Zifferblatt vorzunehmen, so daß die Schaltuhr nach der Erfindung als Reglungseinrichtung, z. B. für eine Raumheizung oder eine Klimaanlage einsetzbar ist. Zur Steuerung des Regelvorganges wird hierzu sehr vorteilhaft der uhreninterne Microcomputer (10), der bei einer Funkuhr, insbesondere einem Funkwecker ohnehin vorhanden ist, in Verbindung mit dem eingebauten Temperatursensor mitverwendet.
Die temperaturabhängige Steuerung der Regelstrecke, z. B. einer elektrischen Raumheizung oder einer elektrischen Klimaanlage, ist die Thermostatschaltuhr nach der Erfindung über eine geeignete elektrische Steuerleitung mit der Regelstrecke verbunden, wobei die unmittelbare Schaltung der letzteren über einen geeigneten, dort zugeordneten Schaltverstärker vorgenommen wird, um die Schaltstrecke der Thermostatschaltuhr entsprechend zu entlasten.
Zur Steuerung der thermischen Regelstrecke, z. B. der Raumheizung oder der Klimaanlage, wird entweder nur die Tagestemperatur durch Einstellung des Sekundenzeigers (6) an der Schaltuhr vorgegeben und bei Nacht dieser eingestellte Temperaturwert um einen fest im Microcomputer (10) einprogrammierten Wert abgesenkt, oder aber es werden beide Solltemperaturen für Tag und Nacht mittels unterschiedlicher Einstellung am Sekundenzeiger (6) eingegeben.
Die zur Festlegung des betreffenden Temperatursollwertes emittierte Impulsfolge an der zusätzlichen Taste "Set" (19) zur Einstellung des Sekundenzeigers (6) wird auch hier von einem Additionszähler durch die Betätigung der Snooze-Taste (18) des Funkweckers nach entsprechender Umrechnung in die Speicher des Microcomputers (10) übernommen und festgelegt.
Über einen zugeordneten Analog-Digital-Wandler wird der vom Temperatursensor des Funkweckers ermittelte analoge Anzeigewert des Istwertes für Temperatur in einen digitalen Wert umgesetzt, welcher vom Microcomputer (10) mit dem Sollwert der Temperatur verglichen und ggf. in einen Steuervorgang für die Regelstrecke umgesetzt wird.
Bei einer geeigneten Weiterbildung dieser vorgeschriebenen Einrichtung kann eine solche Anordnung gewählt werden, daß zusätzlich zur temperaturabhängigen Schaltung für eine Regelstrecke auch noch wenigstens ein Schaltvorgang zu einer voreinstellbaren Festzeit abgewickelt wird. Hierbei sind sowohl der Sollwert der Temperatur als auch die Festzeit für den weiteren Schaltvorgang über je eine der beiden zugeordneten Tasten "Set" (19) am Sekundenzeiger (6) in schon vorbeschriebener Weise sowohl einstellbar als auch wieder abrufbar. Dieser Schaltvorgang zu einer vorwählbaren Festzeit kann zur zusätzlichen Beeinflussung der zugeordneten Regelstrecke dienen, oder aber zur Steuerung eines anderen Gerätes Anwendung finden.
Durch die unmittelbare oder schaltungstechnische Zuordnung andere physikalische Größenwerte erfassender Sensoren könnte über den Sekundenzeiger (6) auch hierfür Sollwerte, so z. B. für Luftfeuchte, Geschwindigkeit, Druck etc. eingestellt werden. Auch hierfür wäre durch Betätigung unterschiedlicher Tasten "Set" (19) jeweils der Abruf von ermittelten IST- und eingestellten SOLL- Werten der betreffenden physikalischen Größenwerte möglich.
Bei Verzicht auf eine Sekundenanzeige an der Uhr wäre auch eine fortlaufende IST-Wert-Anzeige des betreffenden physikalischen Größenwertes durch den Sekundenzeiger (6) und seinen Schrittmotor möglich. Eine solche Ausgestaltung wäre jedoch nur dann zweckmäßig bzw. sinnvoll, wenn ein vor- und rückwärts steuerbarer Schrittmotor als Antrieb für den Sekundenzeiger (6) zur Anwendung käme.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Funkuhr bzw. des Funkweckers nach der Erfindung besteht in der Beistellung eines die Qualität der Empfangsverhältnisse am Aufstellungsort kennzeichnenden Indikators.
Bei Inbetriebnahme einer Funkuhr, ebenso wie auch danach im normalen Betrieb, ist es wünschenswert, eine Information darüber zu erhalten, ob am gewählten Standort ausreichend gute Empfangsverhältnisse vorliegen. Eine solche Information könnte auch über den Sekundenzeiger ausgegeben werden.
Bei Funkuhren ist es bekannt, eine Anzeige vorzusehen, welche ein Indiz für die Empfangsqualität des Zeittelegrammes durch den Zeitzeichenempfänger der Funkuhr vermittelt.
So ist es bekannt, der Funkuhr eine vom Ausgang des Zeitzeichenempfängers geschaltete Leuchtdiode zuzuordnen, welche im Sekundenkontakt des vom Zeitzeichenempfänger übermittelten Zeittelegrammes - je nach der technischen Qualität von dessen Übermittlung - mehr oder weniger deutlich aufleuchtet.
Hierzu ist jedoch - falls die Leuchtdiode unmittelbar dem Funkuhrwerk zugeordnet ist - in den Zifferblättern der damit zu bestückenden Funkuhren eine entsprechende Öffnung vorzusehen, oder aber das Funkuhrwerk ist über eine besondere Zuleitung mit der am Gehäuse anzuordnenden Leuchtdiode zu verbinden. Der Stromverbrauch einer Leuchtdiode ist vergleichsweise hoch.
Es ist ferner bekannt, zur Anzeige der Empfangsqualität den Schrittmotor für den Sekundenzeiger (6) zeitweise auf den Ausgang des Zeitzeichenempfängers umzuschalten. Je nach Qualität der Sekundenimpulse und des eingehenden Zeittelegrammes vollzieht nun der Sekundenzeiger (6) mehr oder weniger deutliche Sekundenschritte. Dieses Fortschreiten des Sekundenzeigers (6) vermittelt eine sichere Indikation für die Qualität der wirksamen Funkübertragung.
Hierbei ist einem jeden Impuls des Zeittelegrammes, das vom Zeitzeichensender (DCF 77) verabfolgt wird, ein Schritt des Sekundenschrittmotors zugeordnet.
Bei störungsfreiem Empfang und bei Erkennung des Zeittelegrammes durch den Funkzeichenempfänger vollzieht der Sekundenzeiger (6) somit regelmäßig einen Schritt pro Sekunde, ausgenommen in der 59. Sekunde des Zeittelegrammes.
Diese bekannte Methode einer Empfangsidikation für den Zeitzeichenempfänger bedarf jedoch einer gewissen Beobachtungsdauer des Fortschreitens des Sekundenzeigers (6), um eine sichere Beurteilung der Empfangsqualität zu ermöglichen. Diese Indikationsmethode ermöglicht aber nur eine Aussage über den momentanen Zustand der Empfangsqualität bzw. der Zeitzeichenübertragung, über dessen mögliche Veränderung im Verlaufe mehrerer Stunden, oder gar mehrerer Tage, ist jedoch ein eindeutiges Ergebnis nicht erzielbar.
Es ist andererseits bekannt und üblich, bei Funkuhren die eingehenden Zeittelegramme des Zeitzeichensenders (z. B. DCF 77) von dem zugeordneten Microcomputer (10) auf Richtigkeit überprüfen zu lassen, und damit ein Qualitätskriterium für die Zeitzeichenübertragung zu vermitteln.
Diese Überprüfung der Zeitzeichenqualität durch den Microcomputer (10) erfolgt nach absoluten Kriterien, z. B. auf Plausibilität oder durch Vergleich zweier oder mehrerer eingegangener Zeittelegramme auf Sukzessivität.
Bei den bekannten Funkuhren und Funkweckern wird diese Prüfung auf Richtigkeit des eingehenden Zeittelegrammes bei einer jeden Korrekturmaßnahme, d. h. ein oder mehrere Male am Tage vorgenommen.
Kommt kein ordnungsgemäßer Empfang zustande, so wird der Korrekturvorgang fortgesetzt bzw. wiederholt und die Einrichtung auf Eingang eines ordnungsgemäßen Zeittelegrammes geprüft.
Die Resultate dieser Überprüfungen können nun vom Microcomputer statistisch erfaßt und bedarfsweise durch Abruf zur Anzeige gebracht werden.
Gemäß der Erfindung kann nun der von seinem Sekundenschrittmotor antreibbare Sekundenzeiger (6) zur Anzeige der momentan bestehenden und auch der vorhergegangenen Empfangsqualitäten verwendet werden (falls die Empfangsqualität seit einigen Stunden oder Tagen nicht ausreichend gewesen sein sollte).
Durch Wahl eines geeigneten Algorithmus für den Microcomputer (10) können nun die statistisch ermittelten Werte der Empfangsqualität selbsttätig oder auf manuellen Abruf über den Sekundenschrittmotor und den diesem zugeordneten Sekundenzeiger (6) durch entsprechendes abweichendes Verhalten von dem üblichen Sekundenschritt indiziert werden.
Dies könnte gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung nach der Erfindung nach folgendem Modus abgewickelt werden:
  • a) Der letzte Empfangsversuch war erfolgreich:
    Der Sekundenzeiger vollzieht im Schnellgang eine ganze Runde und schreitet dann anschließend wieder im normalen Sekundentakt weiter.
  • b) Der letzte Empfangsversuch war nicht erfolgreich:
    Der Sekundenzeiger (6) vollzieht 15 Schritte im Schnellgang und bleibt stehen, bis der Stand des Sekundenzeigers (6) wieder mit dem Sekundenstand über­ einstimmt. Dann schreitet der Sekundenzeiger (6) wieder im Sekundentakt weiter.
  • c) Die Empfangsversuche der Funkuhr waren seit einem ganzen Tag nicht mehr erfolgreich:
    Der Sekundenzeiger (6) vollzieht 30 Schritte im Schnellgang und bleibt stehen, bis der Stand des Sekundenzeigers (6) wieder mit dem Sekundenstand über­ einstimmt. Dann schreitet der Sekundenzeiger (6) wieder im Sekundentakt weiter.
  • d) Die Empfangsversuche der Funkuhr waren seit mehr als einem Tag nicht mehr erfolgreich:
    Der Sekundenzeiger (6) vollzieht im Schnellgang 45 Schritte und bleibt stehen, bis der Stand des Sekundenzeigers (6) wieder mit dem absoluten Sekunden­ stand übereinstimmt. Dann schreitet der Sekundenzeiger (6) wieder im üblichen Sekundentakt weiter.
Die Anzeige der Empfangsqualität in vorbeschriebener Weise ist bei allen Funkuhren mit Sekundenzeiger möglich.
Die Anzeige der Übertragungsqualität kann durch den Microcomputer (10) gesteuert werden, dem hierzu eine entsprechend ausgebildete Software zuzuordnen ist.
Eine andere zweckmäßige Ausbildungsform dieses Erfindungsgedankens kann bei Funkweckern dadurch verwirklicht werden, daß die verschiedenen Grade der Empfangsqualitäten, so wie diese vorstehend beschrieben wurden, durch unterschiedliche, serielle, akustische Verabfolgungen über den zugeordneten Wecksignalgeber erfolgen. Diese akustischen Qualitätshinweise können durch die Anzahl und gegebenenfalls auch durch die Dauer voneinander unterschieden werden.
Der manuelle Abruf der Anzeige der Empfangsindikation kann z. B. durch eine zugeordnete separate Taste stattfinden.
Denkbar wäre auch die Verwendung der Snooze-Taste (18) unter einem von der normalen Verwendung dieser Taste abweichenden Betätigungsmodus.
So wäre z. B. eine Betätigung der Snooze-Taste (18) über mehrere Sekunden oder eine kurzzeitige Mehrfachbetätigung der Snooze-Taste (18) zu diesem Zwecke denkbar.
Diese von der funktionseigenen Betätigung der Snooze-Taste (18) abweichende Zusatzbetätigung wird von der Elektronik bzw. dem Microcomputer (10) unterschieden und ihrer jeweiligen Zweckbestimmung zugeführt.
Aus den Ergebnissen der beschriebenen Empfangsqualitätsindikation erhält der Benutzer der Funkuhr oder des Funkweckers nach der Erfindung ggf. Hinweise dahingehend, zur Verbesserung der Empfangssituation beizutragen.
Dies kann durch Wahl eines geänderten Aufstellungsortes - falls möglich - bzw. einer anderen Ausrichtung des Uhrgehäuses der Funkuhr oder des Funkweckers geschehen. Auch die Entfernung am Aufstellungsort der Funkuhr vorhandener abschirmender metallischer Gegenstände kann sich vorteilhaft auf die Empfangsbedingungen auswirken.
Im Rahmen einer anderen Fortbildung des Funkweckers nach der Erfindung ist vorgesehen, eine getrennte Eingabe der Weckzeit nach Stunden und Minuten durch den Sekundenzeiger (6) in den Microcomputer (10) vorzunehmen. Das heißt, es wird z. B. zunächst der Sekundenzeiger (6) auf die gewünschte Stunde und dann der Sekundenzeiger (6) auf die gewünschte Minuten auf dem Zifferblatt eingestellt. Auf diese Weise wäre in einfacher Form die Einstellung und die Verabfolgung einer minutengenauen Wecksignalgabe möglich, falls dies vom Benutzer des Funkweckers gewünscht sein sollte.
Durch diese getrennte Einstellung der beiden Zeitwerte auf dem Funkwecker ergeben sich entsprechend gedehnte Einstellbereiche mit erweiterter Einstellgenauigkeit. Zweckmäßig werden beide Einstellwerte für Stunde und Minute auf getrennten Weckzeitspeichern abgelegt, nach dem die Einstellwerte zuvor auf Additionszähler für Stunde und für Minute aufsummiert wurden.
Die sequentielle Eingabe der Weckzeit für Stunde und Minute wird zunächst durch Betätigung der Taste "Set" (19)(< als 3-5 Sekunden) initiiert bzw. eingeleitet.
Der Sekundenzeiger (6) läuft auch hier unter Steuerung durch den Microcomputer (10) auf die Position "00,(12)" Uhr. Durch anschließende nochmalige Betätigung der Taste "Set" (19), entweder dauernd oder durch Einzeltastung, wird zunächst auf die für den Funkwecker nach der Erfindung übliche Weise der Sekundenzeiger (6) auf den entsprechenden Stundenstrich des Zifferblattes eingestellt. Die Anzahl der hierzu erforderlichen Einzelschritte des Sekundenzeigers (6) wird auf einem zugeordneten Additionszähler erfaßt und nach Betätigung der Taste "Snooze" (18) und nach entsprechender Umrechnung auf dem Microcomputer (10) auf den Weckzeitspeicher (23) für Stunden übertragen und dort festgelegt.
Gleichzeitig wird der Funkwecker nach der Erfindung auf den Einstellmodus für Minuten vorbereitet.
Durch fortgesetztes Betätigen der Taste "Set" (19) wird nun der Sekundenzeiger (6) - entweder aus der Einstellposition für die ausgewählte Stunde heraus oder nach einem Vorlauf auf die Position "00,(12)" Uhr auf die gewünschte Minute auf der Strichskala des Zifferblattes eingestellt. Auch diese Impulsfolge wird auf einem Additionszähler festgehalten. Durch nochmaliges Betätigen des Schalters "Snooze" (18) wird der Zählstand des Additionszählers nach Umrechnung durch den Microcomputer (10) auf den Weckzeitspeicher (23) für Minuten übertragen und festgelegt.
Zur Verdeutlichung dieses Einstellmodus für Stunde und Minute sei nachfolgend eine beispielsweise Einstellung einer Weckzeit vermittelt.
Einstellbeispiel:
Weckzeit:
06.15 Uhr.
Zuerst wird durch längeres Betätigen der Taste "Set" (19) der Microcomputer (10) veranlaßt, den Sekundenzeiger (6) in üblicher Weise aus der jeweiligen sekundlichen Anzeigestellung heraus beschleunigt auf die Stellposition "00,(12)" Uhr zu führen.
Der Sekundenzeiger (6) wird dann zunächst durch die Taste "Set" (19) auf den Stundenstrich 6 Uhr eingestellt = 30 Schritte des Sekundenzeigers (6) ab der Stellposition "00,(12)" Uhr. Diese Einstellung 6 Uhr wird dann durch Betätigung der Taste "Snooze" (18) abgespeichert.
Nun wird der Sekundenzeiger (6) durch erneutes Betätigen der Taste "Set" (19) auf den entsprechenden Minutenstrich der gewünschten Minute (15) eingestellt und diese Minuteneinstellung durch erneutes Betätigen der Taste "Snooze" (18) in den Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) übernommen.
Nach erfolgter Abspeicherung der Weckzeit auf dem Weckzeitspeicher (23) bewegt sich der Sekundenzeiger (6) wieder auf die aktuelle Sekundenzeit auf dem Zifferblatt des Funkweckers weiter.
Der getrennt nach Stunden und Minuten eingegebene Wert der eingestellten Weckzeit wird nun durch den Microcomputer (10) in einen einzigen Anzeigewert des Sekundenzeigers (6) für die eingestellte Weckzeit auf dem Zifferblatt umgerechnet.
Nach Betätigen des Alarmschalters (21) wird der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) zunächst auf die Minutenposition (15) gestellt, um die eingestellte Minute vorübergehend anzuzeigen. Dann bewegt sich der Sekundenzeiger (6) von selbst zur Anzeige der eingestellten Weckzeit auf den Strich der Minuten- bzw. Sekundenskala des Zifferblattes, der dem Wert der eingestellten Weckzeit am nächsten kommt, da zunächst nur eine Unterteilung von 12 zu 12 Minuten auf dem Zifferblatt möglich ist.
Im vorliegenden Beispiel wäre dies die Stellung 6.12 Uhr, d. h. ein Schritt auf der Minutenskala nach der Stundenmarke für 6.00 Uhr.
Man könnte verallgemeinernd zunächst von einer digitalen Einstellung von Stunde und Minute sprechen, wo hingegen die bleibende Anzeige der eingestellten Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) quasi analog erfolgt.
Auf diese Weise ist die eingestellte Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) in einem 12-Minutenraster auf dem Zifferblatt anzeigbar.
Durch kurzes Öffnen und nachfolgendes Schließen des Alarmschalters (21) wird der Einstellmodus für die Anzeige der eingestellten Weckzeit auf dem Funkwecker bedarfsweise erneut initiiert, d. h. zunächst bewegt sich der Sekundenzeiger (6) auf den Minutenstrich (15), um dann auf den analogen Wert der eingestellten Weckzeit fortzuschreiten, welcher der getrennt nach Stunde und Minute, sozusagen digital eingestellten Weckzeit am nächsten kommt.
Diese Anzeige der eingestellten Weckzeit bleibt zweckmäßig für die Dauer der Aktivierung des Funkweckers, d. h. während des geschlossenen Alarmschalters (21) aufrechterhalten, um dem Benutzer des Funkweckers die voreingestellte Weckzeit permanent, d. h. bis zur Wecksignalgabe, anzuzeigen.
Es ist grundsätzlich möglich, diesen vorbeschriebenen minutengenauen Einstellmodus auch auf ein 24-Stunden-Wecksystem auszudehnen, d. h. auf ein Wecksystem, bei dem die Einstellung der Weckzeit über einen Zeitraum von 24 Stunden möglich ist.
Bei einem derartigen Wecksystem mit einem Einstellbereich über 24 Stunden und mit einem Einstellmodus getrennt nach Stunden und Minuten wird die Einstellung der Minute wie vorbeschrieben durchgeführt.
Für die Einstellung der Stunden sind jedoch - wie schon bei dem Funkwecker nach der Erfindung mit 24-Stunden-Weckzeiteinstellung beschrieben - zwei 12-Stunden-Bereiche, nämlich einer von 0.00 Uhr - 12.00 Uhr, welcher durch eine erste Umdrehung des Sekundenzeigers (6) durchlaufen wird (0-60 Schritte) und einer von 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr welcher in einer zweiten Umdrehung des Sekundenzeigers (6) durchlaufen wird (60-120 Schritte), zu beachten.
Um für den Benutzer des Funkweckers nach der Erfindung zusätzlich zur polaren, visuell erfaßbaren Zeigerstellung des Sekundenzeigers (6) noch erkennbar zu machen, in welchem der beiden 12-Stunden-Bereiche der Sekundenzeiger (6) sich bei der Einstellung gerade befindet, wird vorteilhaft im Rahmen der Erfindung der Taste "Set" (19) eine akustische Kennzeichnung, z. B. über den Wecksignalgeber des Funkweckers, zugeordnet, dies derart, daß, wenn sich der Sekundenzeiger (6) im Bereich 0-12 Stunden bewegt bei einer jeden Betätigung der Taste "Set" (19) ein kurzer Quittierungston verabfolgt, hingegen dann, wenn sich der Sekundenzeiger (6) im Bereich 12-24 Stunden bewegt, bei einer jeden Betätigung der Taste "Set" (19) zwei kurze akustische Quittierungssignale nacheinander imitiert werden.
Bei Betätigung des Alarmschalters (21) bewegt sich auch bei dieser Ausführungsform des Funkweckers unter einem Einstellbereich über 24 Stunden und der Sekundenzeiger (6) auf die zuvor eingestellte Minute der Weckzeit, - dem vorgenannten Ausführungsbeispiel entsprechend - z. B. auf den Minutenstrich (15) des Zifferblattes.
Danach schreitet der Sekundenzeiger (6) - in diesem Falle abweichend von der vorgeschriebenen Funktion - zunächst wieder auf die Position "00,12" Uhr, um von dort aus dann die entweder im ersten 12-Stunden-Bereich oder im zweiten 12-Stunden-Bereich niedergelegte Weckzeit nach Stunde und Minute in einer Position anzusteuern, welche dem Wert der eingestellten Weckzeit am nächsten kommt. Anhand des bei diesem Vorgang durchlaufenen Winkels ist hierbei für den Benutzer erkennbar, in welchem der beiden 12-Stunden-Bereiche die Weckzeit niedergelegt wurde.
Bei dem beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel dieser Fortbildung des Funkweckers nach der Erfindung ist vorgesehen, zunächst die Stunde und dann die Minute der gewünschten Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) auf dem Zifferblatt einzustellen. Es ist jedoch auch denkbar, die Einstellung der unterschiedlichen Zeiteinheiten in umgekehrter Folge vorzunehmen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung derjenigen Ausführungsform des Funkweckers nach der Erfindung mit zwei oder mehreren einstellbaren Weckzeiten wird noch darin gesehen, eine direkte individuelle Übertragung der auf dem Zählspeicher aufgelaufenen Impulsfolge einer Weckzeiteinstellung auf dem Zifferblatt durch den Sekundenzeiger (6) auf einen der zu belegenden Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) vorzunehmen.
Gemäß dieser Weiterbildung wird dem Funkwecker nach der Erfindung für einen jeden Weckzeitspeicher (23) eine Zuweisungstaste (18) zugeordnet, so daß die auf dem Zifferblatt gemäß der Erfindung durch den Sekundenzeiger (6) nach Art eines Weckerstellzeigers eingestellte bzw. vorgewählte Weckzeit, auf den jeweiligen Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) zur Übernahme gezielt übertragen werden kann.
Diese Zuweisungstasten (18), die außen am Gehäuse des Funkweckers nach der Erfindung angeordnet werden können, ersetzen teilweise die Funktion des als Snooze-Taste ausgebildeten Schalters (18), mit dem ebenfalls bei der bisherigen Ausführungsform des Funkweckers nach der Erfindung mit zwei oder mehreren einstellbaren Weckzeiten eine auf dem Zählspeicher aufgelaufene Impulsfolge einer durch den Sekundenzeiger (6) auf dem Zifferblatt vorgenommenen Weckzeiteinstellung auf einen Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) übertragen werden kann.
Durch die individuellen Zuweisungstasten (18) für die einzelnen Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) wäre auch ein Abruf der jeweils auf den einzelnen Weckzeitspeicher (23) eingegebenen Weckzeit dann möglich, wenn die Betätigung der Zuweisungstaste (18) bei nicht auf dem Zählspeicher aufgelaufener Impulsfolge einer durch den Sekundenzeiger (6) ausgewählten Weckzeit vorgenommen wird.
Durch diese Ausführungsform der Erfindung ist eine vereinfachte Betätigung des Funkweckers mit mehreren einstellbaren Weckzeiten nach der Erfindung, bei nur leicht erhöhtem Aufwand an Bauteilen und Betätigungselementen möglich.
Vor allem bei der Auswahl einer Einstellmöglichkeit von mehr als zwei Weckzeiten auf mehr als zwei Weckzeitspeichern (23) weist diese Fortbildung der Erfindung deutliche Vorteile auf.

Claims (33)

1. Funkuhr mit analoger Zeitanzeige und mit einer Quartzsteuerschaltung (10, 15) mit
einem ersten Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) und einem zweiten Schrittmotorantrieb (13) für den Minuten- (7) und den Stundenzeiger (8);
mit einer ersten Zeigerstellungsdetektion für den Sekundenzeiger (6) und einer zweiten für den Minutenzeiger (7) mit dem Stundenzeiger (8) und mit einem Microcomputer (10) zur Einleitung und Abwicklung der Einstell- und Fortschaltvorgänge der beiden Zeigerantriebssysteme (12, 13) während der Korrekturvorgänge und während der laufenden Uhrzeitanzeige durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15), sowie mit einer zugeordneten Einrichtung zur Verabfolgung von zeitlich voreinstellbaren elektrischen Wecksignalen und mit wenigstens einem an der Funkuhr zugänglichen manuell betätigbaren elektrischen Schalter und mit einem elektronischen digitalen Uhrzeitspeicher (22) zur Erfassung der von der Quartzsteuerschaltung (10, 15) vorgegebenen laufenden Uhrzeit,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Eingabe der Weckzeit der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) durch die Betätigung eines zugeordneten Schalters (19) vom Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) auf einen zugeordneten Impulsgeber höherer Frequenz (10, 15) umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) durch die Steuerelektronik (10) beschleunigt auf "0,12" Uhr einstellbar sind,
daß dann durch einen zugeordneten Schalter (18) der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) über die Steuerelektronik (10) entweder durch Dauerimpulse des Impulsgebers höherer Frequenz bei Dauerbetätigung oder durch Einzelschritte bei taktweiser Betätigung beschaltbar und dadurch der Sekundenzeiger (6) auf die erwünschte Weckzeit auf dem Zifferblatt der Funkuhr einstellbar sind, während gleichzeitig die bei diesem Vorgang auf den Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) für einen jeden Schritt desselben übermittelten Impulse auf einem zugeordneten elektronischen Zählspeicher erfaßbar sind, daß durch Betätigung eines Schalters (18) der Inhalt des Zählspeichers - nach entsprechender Umrechnung durch den Microcomputer (10) - auf einen elektronischen Weckzeitspeichers (23) desselben als Weckzeiteingabe übertragbar ist und der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) wieder auf den Impulsgeber höherer Frequenz (10, 15) schaltbar ist, bis zu dem dem aktuellen Zeitstand entsprechenden Sekundenzeigerstand und daß dann der Schrittmotorantrieb (12) auf den normalen Sekundentakt der Quartzsteuer­ schaltung (10, 15) zurückschaltbar ist, und daß bei Erreichen der eingestellten Weckzeit und damit bei eingetretener Übereinstimmung zwischen dem eingezählten Zählstand des elektronischen digitalen Weckzeitspeichers (23) und dem Zählstand des elektronischen digitalen Uhrzeitspeichers (22) das Wecksignal auslösbar ist.
2. Funkuhr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einleitung der Umschaltung des Schrittmotorantriebes (12) für die Sekunden auf einen Impulsgeber höherer Frequenz und zur Steuerung der Einstellung des Sekundenzeigers (6) auf eine bestimmte Weckzeit auf dem Zifferblatt, ein erster Schalter (19) zugeordnet ist, der unterschiedlich betätigbar ist
und daß zur Auslösung der Umrechnung und Übertragung der eingesteuerten Weckzeit und zur Weiterführung und Zurückschaltung des Schrittmotorantriebes (12) für den Sekundenzeiger (6) auf den Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) ein zweiter Schalter (18) zugeordnet ist.
3. Funkuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter der Snooze-Schalter (18) der Funkweckeruhr ist.
4. Funkuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle der eingestellten Weckzeit der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) durch Betätigen eines Schalters (19) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) im Schnellgang auf den im Weckzeitspeicher (23) erfaßten Wert der eingestellten Weckzeit einstellbar ist.
5. Funkuhr nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die vorher eingelesene Weckzeit eingestellte Sekundenzeiger (6) durch erneutes Betätigen eines Schalters (19) oder nach einer vom Microcomputer (10) bestimmten Zeitdauer auf den geltenden Zeitstand der Quartzsteuerschaltung (10, 15) im Schnellgang führbar ist und dann der Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) auf den normalen Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) zurückschaltbar ist.
6. Funkuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zur Kontrolle einer eingestellten Weckzeit durch einen Schalter (19) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umgeschalteten Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) dieser durch den Microcomputer (6) bei noch nicht eingegebener Weckzeit in die Stellung "0,12" weiterführbar ist, dort vorübergehend verharrt und bei Nichteingabe einer Weckzeit wieder in den durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15) vorgegebenen Stand der Uhrzeitanzeige weiterführbar ist und der Schrittmotorantrieb (12) auf den Sekundentakt der ersteren (10, 15) zurückschaltbar ist.
7. Funkuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zur Eingabe der Weckzeit durch die Betätigung eines zugeordneten Schalters (19) vom Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umgeschalteten Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) und bei durch den Microcomuter (10) auf Stellung "0,12" gestelltem Sekundenzeiger (6) bei Ausbleiben einer manuell vorgegebenen Fortstellung des Sekundenzeigers (6) zur Wecksignaleingabe nach Ablauf einer vom Microcomputer (10) vorgegebenen Zeitdauer der Sekundenzeiger (6) von letzterem (10) selbsttätig im Schnellgang auf den durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15) vorgegebenen Zeitstand weiterführbar und der Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) auf den Sekundentakt der Quartzsteuerschaltung (10, 15) zurückschaltbar sind.
8. Funkuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auslösung des Wecksignals der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) auf den Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) im Eilgang auf die der eingespeicherten Weckzeit (23) entsprechende Zeigerstellung des Sekundenzeigers (6) auf dem Zifferblatt einstellbar ist und daß der Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) vorübergehend oder bis zum Ende der Wecksignalgabe in dieser Position auf dem Zifferblatt verharrt, dann aber im Schnellgang bis zur Erreichung des von der Quartzsteuerschaltung (10, 15) vorgegebenen aktuellem Zeitstandes weiterführbar ist und dann wieder in dem von letzterer (10, 15) vorgegebenen Sekundentakt fortstellbar ist.
9. Funkwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Umsetzung und Übertragung einer durch Einstellung des Schrittmotor­ antriebes (12) für den Sekundenzeiger (6) auf die Weckzeit auf dem Zifferblatt der Uhr, angefallenen und aufgezählten Impulsfolge durch die Betätigung eines Schalters (18, 19) auf den Weckzeitspeicher (23), eine zuvor auf diesem (23) abgespeichert gewesene Weckzeit selbsttätig wieder löschbar ist.
10. Funkuhr nach einem der Ansprüche 1-9, gekennzeichnet durch eine solche Ausgestaltung und Programmierung des Microcomputers (10) der Wecksignalsteuerschaltung, daß zur Eingabe einer zweiten Weckzeit auf einem Weckzeitspeicher (23) der Wecksignalsteuer­ schaltung nach der Umsetzung und Übernahme einer ersten Weckzeit auf einem Weckzeitspeicher (23) durch den Microcomputer (10) nach Betätigung der Snooze-Taste (18), der Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) nicht sofort auf die aktuelle Sekundenanzeige fortstellbar ist sondern zunächst wieder selbsttätig auf die Stellung "0,12" Uhr einstellbar ist und daß dann durch Betätigung der Taste "Set" (19) über den Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) die Einstellung der zweiten Weckzeit auf dem Zifferblatt und deren Umsetzung und Übernahme durch den Microcomputer (10), nach Betätigung der Snooze-Taste (18) in einem Weckzeitspeicher (23) vornehmbar ist.
11. Funkwecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung von Weckzeiten über einen Bereich von 24 Stunden der Weckzeitspeicher (23) des Microcomputers (10) zur Aufnahme von Weckzeiten zwischen 0.00 und 24.00 Stunden ausgestaltet ist und daß der Additionsspeicher mindestens zur Annahme von 2 × 60 = 120 Einstellschritten die vom Schalter "Set" (19) initiiert wurden, ausgebildet ist.
12. Funkwecker nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der 24-Stunden Einstellbereich für die Weckzeit in zwei 12 Stunden-Bereiche von 00.00 Uhr - 12.00 Uhr und 12.00 Uhr - 24.00 Uhr unterteilt ist und daß zur Einstellung von Weckzeiten im ersten Einstellbereich der Sekundenzeiger (6) auf dem Zifferblatt um 0-60 Schritte und zur Einstellung von Weckzeiten im zweiten Einstellbereich von 60-120 Schritte auf dem Zifferblatt einstellbar ist.
13. Funkwecker nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle einer eingestellten Weckzeit der Schrittmotor (12) für den Sekundenzeiger (6) durch Betätigung eines Schalters (19) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) durch den Micro­ computer (10) für einen im ersten Einstellbereich von 0.00 Uhr - 12.00 Uhr nieder­ gelegte Weckzeit um 0-60 Einstellschritte und für eine im zweiten Einstellbereich von 12.00 Uhr - 24.00 Uhr niedergelegte Weckzeit um 60-120 Einstellschritte auf dem Zifferblatt verstellbar ist.
14. Funkwecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung eines Schalters (21) zur Anzeige der eingestellten Weckzeit und der Weckbereitschaft des Funkweckers der Schrittmotorantrieb des Sekundenzeigers (6) durch den Microcomputer (10) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar und auf den der im Weckzeitspeicher (23) nieder­ gelegten Weckzeit entsprechenden Anzeigestand auf dem Zifferblatt entweder um 0-60 Schnitte für eine Weckzeit im ersten Stundenbereich (0.00-12.00 Uhr) oder um 60-120 Schritte für eine Weckzeit im zweiten Stundenbereich (12.00-24.00 Uhr) einstellbar ist, daß der Sekundenzeiger (6) in dieser Anzeigeposition bis zur beendeten Wecksignalgabe verharrt, um dann wieder durch seinen Schrittmotor­ antrieb (12) beschleunigt auf den aktuellen Sekundenstand fortgestellt zu werden und im normalen Sekundentakt fortzuschreiten.
15. Funkwecker nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter durch den bei Einstellung der Weckbereitschaft betätigbaren Alarmschalter (19) gebildet ist.
16. Funkwecker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle der eingestellten Weckzeiten der Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) durch Betätigung eines Schalters (19) auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar und der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) im Schnellgang auf den Anzeigewert der ersten in einem Weckzeitspeicher (23) niedergelegten Weckzeit einstellbar ist und in dieser Stellung bis zur erneuten Betätigung eines Schalters (19) oder bis zum Ablauf einer vom Microcomputer (10) vorgegebenen Zeitdauer verharrt, um dann auf den Anzeigewert einer weiteren im Weckzeitspeicher (23) niedergelegten Weckzeit fortzuschreiten, und von diesem zweiten Anzeigewert beschleunigt auf die aktuelle Sekunden weiterzulaufen und im normalen Sekundentakt weiterzuschreiten.
17. Funkwecker nach Anspruch 10 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Funkwecker als Schaltuhr ausgebildet ist, über mindestens einen Schalt­ ausgang verfügt und daß eine erste durch den Sekundenzeiger (6) eingestellte Weckzeit eine erste Schaltzeit und eine durch den Sekundenzeiger (6) eingestellte zweite Weckzeit eine zweite Schaltzeit darstellen.
18. Funkwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Funkwecker ein Temperatursensor zugeordnet ist, daß auf dem Zifferblatt eine Temperaturskala vorgesehen ist und daß der vom Temperatur­ sensor ermittelte Temperaturwert durch den Microcomputer (10) über den Schritt­ motorantrieb (12) in eine Temperaturanzeige durch den Sekundenzeiger (6) auf der Temperaturskala des Zifferblattes umsetzbar ist.
19. Funkwecker nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der vom Temperatursensor ermittelte Analogwert der Temperatur über einen Analog-Digital-Wandler dem Microcomputersystem (10) zuführbar ist, daß der Schrittmotorantrieb (12) des Sekundenzeigers (6) nach Betätigung eines Schalters vom Sekundentakt auf einen Impulsgeber höherer Frequenz umschaltbar ist und der Sekundenzeiger (6) im Schnellgang vom Microcomputer (10) auf den vom Temperatursensor ermittelten Temperaturwert entsprechenden Zeigerstand auf der Temperaturskala des Zifferblattes einstellbar ist,
und daß der Sekundenzeiger (6) nach einer vom Microcomputer (10) bestimmten Dauer oder nach Betätigung eines Schalters von der Temperaturanzeige auf den aktuellen Sekundenstand zurückschaltbar ist.
20. Funkwecker nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperatursensor am oder im Gehäuse des Funkweckers angeordnet ist.
21. Funkwecker nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber höherer Frequenz als dem Sekundentakt entspricht, durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15) des Funkweckers gebildet ist.
22. Funkuhr mit analoger Zeitanzeige und mit einer Quartzsteuerschaltung (10, 15) mit
einem ersten Schrittmotorantrieb (12) für den Sekundenzeiger (6) und einem zweiten Schrittmotorantrieb (13) für den Minuten (7) und den Stundenzeiger (8);
mit einer Zeigerstellungsdedektion für den Minutenzeiger (7) mit dem Stundenzeiger (8) und mit einem Microcomputer (10) zur Einleitung und Abwicklung der Einstell- und Fortschaltvorgänge des Zeigerantriebssystems (13) während der Korrekturvorgänge und während der laufenden Uhrzeitanzeige durch die Quartzsteuerschaltung (10, 15),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Funkwecker Teil eines Regelkreises ist,
daß der Schrittmotorantrieb (12) mit dem Sekundenzeiger (6) durch Betätigung eines Schalters auf einen bestimmten Sollwert eines physikalischen Größenwertes auf einer hierfür vorgesehenen Skala des Zifferblattes einstellbar ist,
daß die für die Einstellung des Schrittmotorantriebes (12) für den Sekundenzeiger (6) auf den erwünschten Sollwert erforderlichen Einstellimpulse aufsummierbar und auf den Microcomputer (10) zur Eingabe des Sollwertes übertragbar sind,
daß ein physikalischer Sensor zur Ermittlung des Istwertes des physikalischen Größenwertes zugeordnet und über einen Analog-Digital-Wandler mit dem Microcomputer (10) zur Eingabe des Istwertes der physikalischen Größe verbunden ist und
daß der Funkwecker über eine Steuerverbindung mit der Regelstrecke des Regelsystemes verknüpft ist.
23. Funkuhr nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Regelsystemes ein systemeigener Microcomputer (10) der Funkuhr dient.
24. Funkwecker nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellung der gewünschten Weckzeit auf dem Zifferblatt durch den Sekundenzeiger (6) getrennt nach Stunden und Minuten, zeitlich nacheinander aufeinanderfolgend vornehmbar ist,
daß für einen jeden dieser Einstellvorgänge für Stunde und Minute ein Schalter (19) betätigbar ist, und daß die für eine jede Zeiteinheit auf dem Zifferblatt vorgenommene Einstellung des Sekundenzeigers (6) durch Betätigen eines weiteren Schalters (18) auf den Microcomputer (10) übernehmbar ist
und daß beim Betätigen des Alarmschalters (21) nach vorgenommener Einstellung der Weckzeit zunächst der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) auf den Wert der voreingestellten Minute und danach auf einen vom Microcomputer (10) ermittelten, der eingestellten Weckzeit möglichst nahekommenden Anzeigewert auf dem Zifferblatt für Stunde und Minute fortstellbar ist, der bis zur Wecksignalgabe beibehalten wird.
25. Funkwecker nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Betätigung der Einstellvorgänge für Minute und Stunde vorgesehene Schalter die Taste "Set" (19) ist, welche nacheinander zur Eingabe von Stunde und Minute unter Beachtung von zwischen Pausen betätigbar ist.
26. Funkwecker nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Übernahme eines Einstellwertes für Stunde und Minute in den Microcomputer (10) zu betätigende Schalter jeweils durch den Schalter "Snooze" (18) des Funkweckers gebildet ist.
27. Funkwecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einteilung und Auslegung des Weckzeitspeichers (23) für den Microcomputer (10) so gewählt ist, daß pro Stunde 10 Weckzeiteinstellungen, jeweils von 6 zu 6 Minuten möglich sind,
daß bei einer jeden Betätigung der Taste "Set" (19) der Additionszähler um jeweils einen Schritt, der Sekundenzeiger (6) hingegen nur nach einem jeden zweiten Betätigungsschritt der Taste "Set" (19) um einen Sekundenschritt auf dem Zifferblatt formstellbar sind.
28. Funkwecker nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer jeden Betätigung der Taste "Set" (19), welche einen Zählimpuls für den Additionszähler zur Folge hat, ein kurzzeitiger akustischer Impuls als ein Quittierungssignal über einen zugeordneten akustischen Signalgeber verabfolgbar ist.
29. Funkwecker nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß nach Betätigung des Alarmschalters (21) zur Aktivierung der Weckbereit­ schaft des Funkweckers der Sekundenzeiger (6) durch den Microcomputer (10) beschleunigt auf den identischen oder angenährten Wert der eingestellten Weckzeit führbar ist, um dort bis zur Wecksignalgabe zu verharren, und daß beim Erreichen des angenährten Wertes der Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) der letzte durch diesen nicht mehr vollzogene 6-Minutenschritt durch einen akustischen Impuls anzeigbar ist, der über einen zugeordneten Signalgeber verabfolgbar ist.
30. Funkwecker nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß der akustische Signalgeber durch den eigenen Wecksignalgeber (25) des Funkweckers gebildet ist.
31. Funkwecker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß für einen jeden Wecksignalspeicher (23) des Microcomputers (10) eine eigene Zuweisungstaste (18) vorgesehen ist, durch welche die auf dem Zählspeicher bei der Festlegung einer erwünschten Weckzeit durch den Sekundenzeiger (6) auf dem Zifferblatt mittels Betätigung des Schalters (19) auf dem Zählspeicher aufgelaufene Impulszahl gezielt dem Microcomputer (10) zur Umsetzung und Übernahme auf den entsprechenden Weckzeitspeicher (23) zuführbar ist.
32. Funkwecker nach einem der Ansprüche 4-6 und Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß durch die einem jeden Weckzeitspeicher (23) zugeordnete Zuweisungstaste (18) bei nicht auf dem Zählspeicher aufgelaufener Impulsfolge einer Weckzeit­ einstellung, durch deren Betätigung (18) die auf dem zugeordneten Weckzeit­ speicher (23) niedergelegte Weckzeit zur Anzeige durch den Sekundenzeiger (6) auf dem Zifferblatt abrufbar ist.
33. Funkwecker nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer nicht auf dem Weckzeitspeicher (23) niedergelegten Weckzeit der Sekundenzeiger (6) bei der Betätigung der betreffenden Zuweisungstaste (18) auf die Stellung "0,12" Uhr auf dem Zifferblatt eilt, dort einige Sekunden verharrt, und dann wieder auf den Sekundenstand eilt und den Sekundentakt fortsetzt.
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