DE19542086A1 - Einrichtung zur Fehlererkennung bei einem Sensor - Google Patents
Einrichtung zur Fehlererkennung bei einem SensorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fehlererkennung
bei einem Sensor, der ein im wesentlichen binäres Ausgangs
signal abgibt, nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Zur Bestimmung der Lage eines Bauteiles oder einer Winkel
stellung werden Sensoren eingesetzt, deren Ausgangssignal im
wesentlichen zwei Zustände annehmen kann, nämlich einen Zu
stand, bei dem das Signal "High" ist, und einem Zustand, bei
dem es "Low" ist.
Solche Sensoren sind beispielsweise Hall-Sensoren bzw.
Hall-Schalter, die bewegbare Teile abtasten, an deren Ober
fläche sich beispielsweise charakteristische Magnetstruktu
ren befinden. Je nachdem ob ein Nordpol oder ein Südpol dem
Hall-Element gegenübersteht, ist das Ausgangssignal des Sen
sors "High" oder "Low".
Die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise von
integrierten Hall-Effekt-Sensoren ist beispielsweise der
Zeitschrift Elektronic Industry 7-1995 zu entnehmen. In die
ser Druckschrift ist ein Artikel von P. Schieffer mit der
Bezeichnung "Integrierte Hall-Effekt-Sensoren zur Positions-
und Drehzahlerkennung" abgedruckt, in dem unter anderem
beschrieben wird, wie ein Hall-Sensor beim Annähern eines
Südpols eines Magneten umschaltet. Der Aufbau dieses
Hall-Sensors ist so, daß ein Chip, der den Hall-IC trägt mit
einem ersten Anschluß an Versorgungsspannung liegt und mit
einem zweiten Anschluß über einen Widerstand auf Masse
geführt wird. An diesem zweiten Anschluß läßt sich das Aus
gangssignal des Hall-Sensors abgreifen. Ein weiterer Eingang
des Hall-ICs ist über einen weiteren Widerstand ebenfalls
auf Versorgungsspannung gelegt. Dieser Eingang führt auf
einen Transistor, der Bestandteil des ICs ist und als soge
nannte "Open-Collector-Ausgangsstufe" wirkt.
Bei der bereits erwähnten Annäherung eines Südpoles eines
Magneten überschreitet das Signal der Hall-Sonde eine Ein
schaltschwelle und der Open-Collector-Ausgang wird durchge
schaltet, das am Ausgang des Hall-ICs liegende Signal nimmt
einen "Low" Zustand an. Wird der Magnet wieder vom IC ent
fernt, wird beim Unterschreiten des der Ausgangsschwelle
entsprechenden Magnetfeldes der Open-Collector-Ausgang wie
der hochohmig und das Ausgangssignal des Hall-Sensors wech
selt in den "High"-Zustand.
Mit solchen Hall-Sensoren lassen sich nicht nur Nord- oder
Südpole erkennen, sondern es ist auch möglich, beispielswei
se eine ferromagnetische Blende zu erfassen, die zwischen
dem Hall-IC und einem gegenüberliegenden Magneten durch
läuft. Generell sind solche Hall-Effekt-Sensoren bei einer
Vielzahl von möglichen Anwendungen einsetzbar. Ein Beispiel
für den Einsatz von mehreren Hall-Effekt-Sensoren wird auch
in der internationalen Patentanmeldung PCT/DE 95/00343 ange
geben. Die dort beschriebene Lösung zeigt auf, wie der Lenk
winkel eines Fahrzeugs mit Hilfe einer Anzahl von
Hall-Sensoren ermittelt wird. Dieses bekannte System zur
Lenkwinkelerkennung besteht aus einem Feinsystem mit einer
Scheibe, die an ihrem Umfang innerhalb einer Spur Aussparun
gen aufweist. Diese drehbare Scheibe wird mit Hilfe mehre
rer, in gleichmäßigen Winkelabständen angeordneter
Hall-Sensoren abgetastet, im Zusammenwirken von Scheibe und
Sensoren entsteht ein Signal, das einen Code wiedergibt, der
eine Absolutwerterkennung innerhalb einer Lenkradumdrehung
ermöglicht. Die Scheibe besteht dabei beispielsweise aus
magnetisch gut leitendem Blech und ist fest mit der Lenk
welle verbunden. Die Aussparungen in der sich mit der Lenk
welle drehenden Scheibe werden mit Hilfe von neun am Umfang
der Scheibe angeordneten Magnet-Hall-Schranken abgetastet,
diese Hall-Schranken sind Bestandteil eines Hall-Sensors, an
dessen Ausgang eine logische 1 ("High") entsteht, wenn zwi
schen Magnet und Hall-Schranke kein Blech ist und eine
logische 0 ("Low") entsteht, wenn der Magnetfluß durch ein
Blechsegment der Scheibe unterbrochen ist.
Da bei einem solchen System für jede Winkelstellung inner
halb von 360° ein eindeutiger Code erhalten wird, kann
sofort nach dem Einschalten eine Aussage über die Winkel
stellung getroffen werden, sofern sichergestellt wird, daß
alle Hall-Sensoren einwandfrei arbeiten. Wird zusätzlich
noch ein Grobsystem eingesetzt, mit einer codierten Scheibe,
die sich mittels eines Getriebes um 1 : 4 untersetzt dreht
und mit zugehörigen Sensoren abgetastet wird, kann der
erfaßbare Winkelbereich auf 720° ausgedehnt werden.
Falls der aus der PCT/DE 95/00343 bekannte Lenkradwinkelsen
sor im Zusammenhang mit einer Fahrdynamikregelung eingesetzt
werden soll, wird eine Eigensicherheit verlangt, diese For
derung bedeutet, daß alle Hall-Sensoren des Systems entweder
zuverlässig funktionieren müssen oder daß ein Ausfall eines
Sensors möglichst schnell und zuverlässig erkannt werden
kann.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Fehlererkennung bei
einem Sensor mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den
Vorteil, daß sofort nach dem Einschalten ein Ausfall des
Sensors sicher und zuverlässig erkannt wird, so daß verhin
dert wird, daß ein fehlerhaftes Ausgangssignal weiter verar
beitet wird. Erzielt wird dieser Vorteil, indem der Open-
Collector-Anschluß des Hall-Sensors oder der Hall-Sensoren
als zusätzlicher Anschluß nach außen geführt wird, so daß
ein Hall-Sensor erhalten wird, der einen Versorgungsspan
nungsanschluß, einen Anschluß zum Open-Collector sowie einen
Masse Anschluß und einen getrennten Anschluß zum Abgriff der
Signalspannung aufweist. Es wird dann den ersten drei An
schlüssen eine in geeigneter Weise modulierte Versorgungs
spannung zugeführt, die jeweils entweder den Zustand "High"
oder den Zustand "Low" aufweist. Je nach Schaltzustand des
Ausgangssignales, also je nachdem ob das Hall-Element einem
Magneten bzw. einer Blende oder einer Lücke gegenübersteht,
kann das Ausgangssignal auf Leitungsbruch und Kurzschluß
überprüft werden. Dabei wird letztendlich überprüft, ob bei
einer temporären Modulation der drei Versorgungsspannungen
sich die Signalspannung in der zu erwartenden Weise verhält
oder nicht. Im letzteren Fall ist eine Fehlfunktion erkannt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 den Aufbau eines Sensors,
beispielsweise eines Hall-Elements einschließlich der zuge
hörigen Auswerteschaltung. In Fig. 2 sind die vorgenommenen
Versorgungsspannungs Modulationen sowie die sich einstellen
den Signalspannungen über der Zeit aufgetragen.
In Fig. 1 ist ein Beispiel für einen Sensor dargestellt,
dessen Aufbau die erfindungsgemäße Fehlererkennung ermög
licht. Dabei besteht das Sensorelement S aus einer Brücken
schaltung von vier Widerständen R1, R2, R3, R4. Das Sensor
element S hat einen Anschluß A1, über den üblicherweise die
Versorgungsspannung UV zugeführt wird.
Ein weiterer Anschluß A3 des Sensorelements führt zu einer
Klemme K3, über die die Spannung U3 zuführbar ist. Ein wei
terer Anschluß des Sensorelements S, an dem die Signalspan
nung US1 abgreifbar ist, führt auf einen Operationsverstär
ker, in dem die vom Sensorelement gelieferte Signalspan
nung US1 in geeigneter Weise aufbereitet und verstärkt wird.
Das Ausgangssignal des Operationsverstärkers ist üblicher
weise bereits ein binäres Signal, das entweder "High" oder
"Low" ist. Dieses Signal wird zur Basis des Transistors T
geführt, der zusammen mit dem Widerstand RC den Open-Col
lector-Ausgang der Auswerteschaltung bildet. Die Verschal
tung des Transistors ist so, daß der Emitter mit dem An
schluß A3 verbunden ist und der Collector direkt zu einem
Anschluß A4 führt, an dem die aufbereitete Signalspannung US
abgreifbar ist. Weiterhin ist der Collector des Transistors
T über den Widerstand RC zum Anschluß A2 geführt. Die be
schriebene Anordnung ist beispielsweise in einem integrier
ten Schaltkreis IC integriert.
Mit der in der Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung
läßt sich eine Fehlererkennung, beispielsweise die Erkennung
eines Leitungsbruchs oder eines Kurzschlusses durchführen.
Dazu werden die an den Anschlüssen A1, A2, A3 liegenden
Spannungen U1, U2, U3 der Auswerteeinrichtung A zugeführt,
wobei die Spannungszufuhr über Schaltmittel S1, S2, und S3
in wählbarer Weise unterbrochen werden kann. Ein möglicher
zeitlicher Verlauf der Spannungen U1, U2, U3 in der Auswer
teeinrichtung A ist in Fig. 2 dargestellt. Außer den zuge
führten Spannungen U1, U2, U3 sind in Fig. 2 auch noch die
Spannungen US0 und US1 über der Zeit t dargestellt. US0 be
zeichnet dabei den Spannungsverlauf am Ausgang des
Hall-Sensors beim Schaltzustand 0 und US1 bezeichnet die
Spannung am Ausgang 4 beim Schaltzustand 1, also bei dem Zu
stand, bei dem dem Sensorelement S kein Magnet bzw. kein
ferromagnetisches Material zugeordnet ist.
Die Auswertung des Verlaufs der Spannung US an Klemme A4 er
folgt in einer nachgeschalteten Auswerteeinrichtung A. Dies
kann ein einfacher Spannungsmesser sein, bei der Auswerte
einrichtung A kann es sich auch um einen Mikrocontroller
oder um das Steuergerät einer Brennkraftmaschine handeln. In
jedem Fall laufen in der Auswerteeinrichtung A Überprüfungen
ab, ob sich die Spannungen US0 bzw. US1 in der in Fig. 2
aufgetragenen Weise verhalten, sofern die ebenfalls in Fig.
2 aufgezeigten Spannungsmodulationen durch Öffnen bzw.
Schließen der Schaltmittel S1, S2, S3 durchgeführt werden.
Weshalb die Spannungsverläufe sich in der in Fig. 2 darge
stellten Weise verhalten müssen, soll im Folgenden kurz
skizziert werden:
Im mit 1 bezeichneten Zeitintervall sind die Spannungen U1 und U2 High (1) die Spannung U3 ist Low (0). Befindet sich das Sensorelement im Schaltzustand 0, ist die Spannung US am Anschluß A4 bei korrekter Funktionsweise Low (0). Befindet sich dagegen das Sensorelement im Schaltzustand 1 muß am Ausgang A4 die Spannung US "High" (1) sein. Im Zeitinter vall 1 ist die übliche Spannungsversorgung dargestellt. Die Versorgungsspannung UV = U1 für das Sensorelement S sowie die Spannung am Open-Collector ist also "High", die Spannung am Anschluß A3 gleich 0, so daß der Sensor das zu erwartende Signal 0 oder 1 je nach Schaltzustand abgeben muß.
Im mit 1 bezeichneten Zeitintervall sind die Spannungen U1 und U2 High (1) die Spannung U3 ist Low (0). Befindet sich das Sensorelement im Schaltzustand 0, ist die Spannung US am Anschluß A4 bei korrekter Funktionsweise Low (0). Befindet sich dagegen das Sensorelement im Schaltzustand 1 muß am Ausgang A4 die Spannung US "High" (1) sein. Im Zeitinter vall 1 ist die übliche Spannungsversorgung dargestellt. Die Versorgungsspannung UV = U1 für das Sensorelement S sowie die Spannung am Open-Collector ist also "High", die Spannung am Anschluß A3 gleich 0, so daß der Sensor das zu erwartende Signal 0 oder 1 je nach Schaltzustand abgeben muß.
Im Zeitintervall 2 wird die eigentliche Versorgungsspan
nung U1 abgeschaltet, während die Spannungen U2 und U3 ge
genüber dem Zeitintervall 1 unverändert bleiben. In diesem
Fall liegt der Anschluß A4 auf einem Spannungspegel, der
"High" (1) ist, denn der Transistor T sperrt und die Span
nung U2 gelangt über den Widerstand RC an den Anschluß A4.
Im Schaltzustand 1 liegt an der Basis des Transistors T und
am Collector des Transistors T jeweils ein Spannungsniveau
"High", so daß auch am Anschluß A4 Spannung auf "High"
liegt.
Im Zeitintervall 3 wird dem Anschluß A3 eine Spannung zuge
führt, die "High" (1) ist. Da U1 "Low" und U2 "High" ist muß
die Spannung US am Ausgang A4 "High" sein unabhängig davon,
ob der Schaltzustand 0 oder 1 vorliegt.
In den übrigen Zeitintervallen 5, 6, 7, 8 wird beim Übergang
von einem Intervall zum nächsten ebenfalls jeweils eine der
Spannungen U1, U2, U3 verändert, also von "High" nach "Low"
oder umgekehrt geschaltet. Es müssen sich dann die unter US0
bzw. US1 dargestellten Änderungen ergeben. Tritt wenigstens
eine der zu erwartenden Änderungen der Spannungen US0 bzw.
US1 nicht ein, wird ein Fehler erkannt.
Das Intervall 9 entspricht wieder dem Intervall 1. Späte
stens nach Durchlaufen der 8 Zeitintervalle von 1 bis 9 muß
eine der zu erwartenden Signaländerungen für US0 oder US1
nicht aufgetreten sein, falls irgendein Fehler aufgetreten
ist. Sind dagegen alle Signaländerungen von US0 bzw. US1
tatsächlich aufgetreten, ist sichergestellt, daß kein Fehler
vorliegt.
Die in Fig. 2 dargestellte temporäre Modulation der Versor
gungsspannungen U1, U2, U3 kann beispielsweise bei jeder
neuen Inbetriebnahme des Sensors abgearbeitet werden. Es ist
auch möglich, nach vorgebbaren Zeiten bzw. vorgebbaren Be
triebsdauern eine solche temporäre Spannungsmodulation zur
Fehlererkennung durchzuführen. Bei jedem der durchgeführten
Testläufe mit Spannungsmodulation ist eine neue Fehlererken
nung durchführbar.
Die vorgeschlagene Fehlererkennung ist besonders im Zusam
menhang mit Hall-Elementen einsetzbar, jedoch ist sie auch
im Zusammenhang mit anderen Sensoren, die ein im wesentli
chen binäres Ausgangssignal liefern verwendbar, wobei we
sentlich ist, daß die zu überwachenden Sensoren mehrere An
schlüsse aufweisen, über die temporäre Modulationen der zu
geführten Spannungen möglich sind.
Die vorgeschlagene Einrichtung zur Fehlererkennung bei einem
Sensor kann beispielsweise bei einem Lenkwinkelsensor einge
setzt werden, wie er aus der internationalen Patentanmeldung
PCT/DE 95/00343 bekannt ist. Es können dann sowohl die Sen
soren (z. B. Hall-Sensoren) des Feinsystems als auch die des
Grobsystems überwacht werden, wobei die Sensoren dann
ebenfalls im Open-Collector-Betrieb zu betreiben sind. Ein
Fehler eines Sensors kann damit sofort erkannt werden.
Claims (8)
1. Einrichtung zur Fehlererkennung bei einem Sensor, der ein
im wesentlichen binäres Ausgangssignal abgibt und Anschlüsse
zur Spannungsversorgung und zur Verbindung mit Masse auf
weist, mit Signalaufbereitungsmittel, die das im wesentli
chen binäre Ausgangssignal der Basis einer
Open-Collector-Ausgangsstufe zuführen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Open-Collector-Ausgangsstufe einen Transistor (T) um
faßt, dessen Emitter mit dem Sensorelement (S) und dem An
schluß (A3) verbunden ist und dessen Collector mit dem An
schluß (A4), an dem die Signalspannung abgreifbar ist, ver
bunden ist und über einen Widerstand (RC) mit einem weiteren
Anschluß (A2) in Verbindung steht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Sensorelement (S), die Aufbereitungsschaltungs
mittel, die wenigstens einen Operationsverstärker (OP) um
fassen, der Transistor (T) und der Widerstand (RC) auf einem
integrierten Schaltkreis (IC) integriert sind.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Signalspannung
und die Fehlererkennung in einer weiteren Aufbereitungs
schaltung (A) erfolgt, die den Eingängen (A1, A2, A3) des
integrierten Schaltkreises (IC) die Spannungen (U1, U2, U3)
zuführt und deren Reaktionen auf die Spannung (US) auswer
tet.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannungen (U1, U2, U3) die Zustände "High" (1) oder
"Low" (0) annehmen können und der Spannungsverlauf in Zeit
intervalle eingeteilt ist und eine Umschaltung von "High" zu
"Low" bzw. "Low" zu "High" so erfolgt, daß innerhalb eines
Zeitintervalles nur eine Umschaltung erfolgt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Spannungsverläufe von (U1, U2, U3) nach 8
Zeitperioden wiederholen.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sensorelemente vorhanden
sind, daß die Funktionsfähigkeit jedes dieser Sensorelemente
durch temporäre Modulation der Versorgungsspannung überwacht
wird, wobei die Modulation der Versorgungsspannungen
(U1, U2, U3) entweder gleichzeitig oder zeitlich versetzt
erfolgt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hall-Elemente Bestandteil eines Lenkwinkelsensors sind,
der wenigstens eine codierte Scheibe umfaßt, die fest mit
der Lenkwelle verbunden ist und an ihrer Oberfläche eine
Struktur aufweist, die in Verbindung mit den zugeordneten
Sensorelementen einen Absolutcode bildet, der für jede
Winkelstellung eindeutig ist.
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