DE19542068A1 - Zangenartiges Werkzeug - Google Patents
Zangenartiges WerkzeugInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25B25/005—Implements for fastening, connecting or tensioning of wire or strip for applying wire clasps to hose couplings
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- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
- B25B7/12—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools involving special transmission means between the handles and the jaws, e.g. toggle levers, gears
- B25B7/126—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools involving special transmission means between the handles and the jaws, e.g. toggle levers, gears with fluid drive
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
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- F16P1/02—Fixed screens or hoods
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein zangenartiges Werkzeug, insbesondere
eine pneumatisch betriebene Handzange, mit einem von beweglichen Zan
genbacken gebildeten Zangenmaul.
Konstruktive Ausgestaltungen und Anwendungsgebiete zangenartiger
Werkzeuge sind ausgesprochen groß. So sind beispielsweise auch pneu
matisch betriebene Handzangen im Einsatz, mit denen Klemmschellen ge
schlossen werden, die beispielsweise für eine fluiddichte Verbindung von
Schläuchen, Rohren oder dergleichen sorgen.
Gerade bei diesem Anwendungsfall ist die Handhabung dergestalt, daß die
ausführende Person mit der einen Hand die beteiligten Bauteile (Schlauch,
Rohr, Klemmschelle) zueinander in Position bringt und hält, während die
andere Hand die Zange an die Klemmschelle heranführt, um die Klemmung
auszuführen. Dies hat sich insofern als unfallträchtig herausgestellt, als
während des Betätigens der Handzange Finger der die Bauteile haltenden
Hand in den Bereich des Zangenmaules geraten und durch die sich
schließenden Zangenbacken verletzt werden.
Davon ausgehend ist es die Ausgabe der Erfindung, diesem auch bei
anderen Zangenbauformen vorliegenden Mißstand abzuhelfen und das
gattungsgemäße zangenartige Werkzeug in der Weise konstruktiv
weiterzubilden, daß solchen Unfällen zuverlässig vorgebeugt werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das zangenartige Werk
zeug die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen weiteren
Merkmale aufweist.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beansprucht. Die Erfindung ist anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles nachstehend beschrieben, wobei desweiteren auf die
zugehörige Zeichnung Bezug genommen wird.
In dieser zeigt
Fig. 1 eine teilgeschnittene Gesamtansicht einer pneumatisch betriebenen
Handzange nach der Erfindung und
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Zangenbacken-Bereiches bei
geschlossenen Zangenbacken.
Die in Fig. 1 gezeigte pneumatisch betriebene Handzange 1 weist einen im
wesentlichen an sich bekannten konstruktiven Aufbau auf. Sie besteht zu
nächst aus einem einen Pneumatikzylinder bildenden Gehäuse 2, welches
in seinen Abmessungen dergestalt gewählt ist, daß es mit einer Hand
problemlos gehandhabt werden kann. Ein Auslösehebel 3 ist am hinteren
Gehäuseende schwenkbeweglich gehalten (Anlenkpunkt 4). Er wird von
einer Rückstellfeder 5 beaufschlagt, um ihn nach dem Niederdrücken in
seine Ausgangslage zurückzubewegen. Beim Niederdrücken des
Auslösehebels 3 beaufschlagt dieser ein Ventil 6, welches auf nicht näher
gezeigte, im Stand der Technik allerdings bekannte Weise über einen
Druckluftanschluß 7 die Ausfahrbewegung (Pfeil 8) einer Kolbenstange 9
und somit eine Zangen-Schließbewegung einleitet, wie dies später noch im
einzelnen erläutert wird.
An das dem Auslösehebel 3 gegenüberliegende Ende des Gehäuses 2 ist
ein Kopfteil 10 der pneumatischen Handzange 1 angesetzt und mit dem
Gehäuse 2 mittels Überwurfmutter 12 verbunden. Der Kopfteil 10 weist
vordere und hintere (in zur Zeichenebene parallelen Ebenen verlaufende)
Begrenzungswände auf, wobei aufgrund der Schnittdarstellung in Fig. 1 nur
die hintere Begrenzungswand 13 gezeigt ist. Zwischen beiden
Begrenzungswänden 13 sind Zangenbacken 14, 15 aufgenommen und von
den Begrenzungswänden 13 über dortige Lagerstellen 16, 17
schwenkbeweglich gehalten. Eine ebenfalls von beiden Lagerstellen 16, 17
gehaltene Bügelfeder 18 stützt sich mit ihren Bügeln 19, 20 an den
Innenflächen 11, 21 der Zangenbacken 14, 15 ab und drückt diese in die in
Fig. 1 gezeigte, geöffnete Position.
Das durch die Federkraft eines jeden Federbügels 19, 20 eingeleitete
Drehmoment wird von einem endseitigen Widerlager 22, 23 einer jeden
Zangenbacke 14, 15 aufgenommen, welches sich jeweils über eine Rolle 24, 25
an einem konusförmig zulaufenden Stöße 26 abstützt, der endseitig
auf die Kolbenstange 9 aufgesetzt und mit dieser über einen Gewindebolzen
31 verbunden ist.
Ein an der Verbindungsstelle Stößel 26/Kolbenstange 9 sich befindender
Kragen 27 dient der konzentrischen Führung dieser beiden Bauteile inner
halb des Gehäuses 2 und er dient desweiteren der Abstützung einer
Druckfeder 39, deren gegenüberliegendes Ende sich am Kopfteil 10 der
Handzange 1 abstützt, so daß damit die Rückstellbewegung der
Kolbenstange 9 bzw. des Stößels 26 gewährleistet ist.
Die vorderen auslaufenden Enden der Zangenbacken 14, 15 bilden ein Zan
genmaul 29. In dessen Bereich stützt sich jeweils beidseitig an den
Innenflächen 11, 21 eine Blattfeder 30 ab, die darüberhinaus mittig von einer
Druckfeder 30 beaufschlagt ist, die innerhalb eines an der vorderen bzw.
hinteren Begrenzungswand 13 angesetzten und von dort nach innen
wegragenden Stützbockes 32 aufgenommen ist.
Wie sich aus der Darstellung nach Fig. 1 ergibt, bildet also die Blattfeder 28
im Bereich des Zangenmaules 29 einen Verdrängungskörper, der verhin
dert, daß unbeabsichtigt Fremdkörper (z. B. Finger einer Hand) in das Zan
genmaul 29 hinein und damit in den Schließweg der Zangenbacken 14, 15
geraten.
Fig. 2 zeigt den Kopfteil 10 der Handzange 1 bzw. die beiden Zangenbacken
14, 15 in ihrer Schließstellung. Diese wird, wie bereits erwähnt, durch die
Axialbewegung (Pfeil 8) der Kolbenstange 9 bzw. des Stößels 26 und die
darauffolgende Schwenkbewegung (Pfeile 33) der Zangenbacken 14,15 um
ihre jeweilige Lagerstelle 16, 17 eingeleitet.
Mit diesem Arbeitsgang wird eine fluiddichte Verbindung zwischen einem
Rohr 34 und einem es umgebenden Schlauch 35 mittels Klemmschelle 36
hergestellt. Zu diesem Zweck weist die Klemmschelle 36 diametral
gegenüberliegende Ausbauchungen 37, 38 auf, die jeweils mittels der
Handzange 1 zusammengedrückt werden um damit den wirksamen
Durchmesser der Klemmschelle 36 zu verringern und so die Innenfläche des
Schlauches 35 auf das Rohr 34 zu pressen.
Damit die Ausbauchungen 37, 38 in den Einflußbereich der Zangenbacken
14, 15 innerhalb des Zangenmaules 29 gelangen können, muß die Blattfeder
28 mit einem gewissen Kraftaufwand nach innen verdrängt werden, wobei
dieser Kraftaufwand im wesentlichen durch die Federhärte der Druckfeder
30 bestimmt wird. Diese Federhärte ist in sinnvoller Weise auch im Hinblick
auf die beabsichtigte Schutzwirkung der Blattfeder 28 zu wählen.
Claims (3)
1. Zangenartiges Werkzeug, insbesondere pneumatisch betriebene
Handzange, mit einem von beweglichen Zangenbacken gebildeten
Zangenmaul, dadurch gekennzeichnet, daß das Zangenmaul (29) in
seiner Offenstellung durch einen beweglich in ihm aufgenommenen
Verdrängungskörper (28) verschlossen wird, um dem unbeabsichtigen
Eindringen von Fremdkörpern vorzubeugen.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verdrängungskörper als Blattfeder (28) ausgebildet ist, die sich an
Innenflächen (11, 21) der Zangenbacken (14, 15) abstützt.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfeder (28) mittig von einer sie gegen die Zangenbacken-Innenflächen
(11, 21) pressenden Druckfeder (30) beaufschlagt ist, die
von einem im Bereich des Zangenmaules (29) angeordneten Stützbock
(32) aufgenommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995142068 DE19542068C2 (de) | 1995-11-11 | 1995-11-11 | Zangenartiges Werkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995142068 DE19542068C2 (de) | 1995-11-11 | 1995-11-11 | Zangenartiges Werkzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19542068A1 true DE19542068A1 (de) | 1997-05-15 |
| DE19542068C2 DE19542068C2 (de) | 1999-12-02 |
Family
ID=7777206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995142068 Expired - Fee Related DE19542068C2 (de) | 1995-11-11 | 1995-11-11 | Zangenartiges Werkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19542068C2 (de) |
Cited By (2)
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| DE19934288C1 (de) * | 1999-07-21 | 2000-12-07 | Eckold Vorrichtung | Zange zum mechanischen Bearbeiten von Werkstücken |
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