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DE19542965A1 - Zerlegbarer Ski - Google Patents

Zerlegbarer Ski

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Publication number
DE19542965A1
DE19542965A1 DE19542965A DE19542965A DE19542965A1 DE 19542965 A1 DE19542965 A1 DE 19542965A1 DE 19542965 A DE19542965 A DE 19542965A DE 19542965 A DE19542965 A DE 19542965A DE 19542965 A1 DE19542965 A1 DE 19542965A1
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DE
Germany
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ski
demountable
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sections
pressing means
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Application number
DE19542965A
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English (en)
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DE19542965C2 (de
Inventor
Arnulf Aaasnes
Emil Abry
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Aasnes Skifabrikk A S
Original Assignee
Aasnes Skifabrikk A S
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Publication date
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Priority to PCT/IB1996/001223 priority patent/WO1997018863A1/de
Priority to EP96935257A priority patent/EP0861110A1/de
Publication of DE19542965A1 publication Critical patent/DE19542965A1/de
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Publication of DE19542965C2 publication Critical patent/DE19542965C2/de
Priority to NO982247A priority patent/NO982247D0/no
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/02Skis or snowboards collapsible; divided

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen zerlegbaren Ski bestehend aus we­ nigstens zwei im Bindungsbereich form- und kraftschlüssig mit­ einander verbindbaren Skiabschnitten mit einander zugeordneten Anlageflächen, die sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche des Ski schräg zur Deckfläche desselben hin erstrecken, wobei zur Verbindung der beiden Skiabschnitte ein Kniehebelmechanis­ mus mit einem an einem Skiabschnitt schwenkbar gelagerten Knie­ hebel und einem am anderen Skiabschnitt dem Kniehebel zugeord­ neten Eingriffselement dient.
Weiterhin betrifft die Erfindung einen zerlegbaren Ski beste­ hend aus wenigstens zwei im Bindungsbereich form- und kraft­ schlüssig miteinander verbindbaren Skiabschnitten mit einander zugeordneten Anlageflächen, die sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche des Ski schräg zur Deckfläche desselben hin er­ strecken.
Aus der WO 85/01 883 ist ein zerlegbarer Ski bekannt, der in erste und zweite Skiabschnitte geteilt werden kann. Auf diesen sind auf der Skioberfläche jeweils der vordere bzw. hintere Teil einer Skibindung montiert. Zum Zwecke der Verbindung weist der erste Skiabschnitt einen etwa U-förmigen Verbin­ dungsabschnitt auf, der am Anschlußende des ersten Skiabschnitts ausgebildet ist. Ein komplementäres Verbindungs­ element mit einer sich von diesem in Skilängsrichtung weg er­ streckenden Zunge ist am zweiten Skiabschnitt angeordnet und greift in den U-förmige Verbindungsabschnitt ein. Ein Verriege­ lungsmechanismus nach Art eines Kniehebels ist unterhalb der Skideckfläche, d. h. im Skikörper und zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil der Skibindung angeordnet.
Aufgrund der relativ schmalen Ausbildung der Verbindungszunge und der relativ geringen Bauhöhe derselben und des zugeordne­ ten, U-förmigen Verbindungsabschnitts läßt sich mit der bekann­ ten Konstruktion keine ausreichend stabile und somit sichere und im Belastungsfall praktikable Verbindung erzielen. Die Her­ stellung eines zerlegbaren Ski mit einer derartigen Verbindung ist darüber hinaus sehr aufwendig und erfordert speziell bei Schichtaufbau des Skikörpers neue Fertigungsmethoden zum An­ bringen bzw. Einfügen der Verbindungsabschnitte und -elemente die Herstellungskosten stark in die Höhe getrieben werden. Darüber hinaus ist bei der bekannten Konstruktion nachteilig, daß aufgrund der relativ filigranen Bauweise und erforderlichen Paßgenauigkeit ein Zusammenfügen der beiden Skiabschnitte bei Verschmutzung oder Vereisung nahezu unmöglich wird.
Aus der DE-OS 22 60 077 ist ein zerlegbarer Ski bekannt, dessen miteinander verbindbare Skiabschnitte sich an den Stoß- bzw. Verbindungsstellen schräg überlappen und sich in Skilängs­ richtung von der Lauffläche des Ski schräg zur Deckfläche des­ selben hin erstrecken. Zur Verbindung der Skiabschnitte ist eine sogenannte Schwalbenschwanz- bzw. Nut-Feder-Verbindung in Mehrfachanordnung vorgesehen. Einzelne trapezförmige, in Skilängsrichtung verlaufende Profile sind in Länge, Tiefe und Schräge derart angeordnet, daß die tragenden Flächen der Gesamtverbindung mindestens so groß wie die Querschnittsfläche des Ski ist. Es wird weiterhin vorgeschlagen, die Verbindung der Skiabschnitte durch an sich bekannte Totpunkt- bzw. Kniehe­ belverschlüsse zu sichern. Die Profilgebung der einander zuge­ ordneten Anlageflächen der miteinander zu verbindenden Skiabschnitte soll eine selbst nach längerem Gebrauch unverän­ dert feste Verbindungsstelle sicherstellen.
Nachteilig bei einer derartigen Ausgestaltung eines zerlegbaren Ski erscheint die ungenügende Fixierung der beiden profilierten Anlageflächen der Skiabschnitte. Trotz einer angegebenen Siche­ rung durch einen Kniehebelverschluß können die miteinander ver­ bundenen Skiabschnitte selbst bei konischem Verlauf der Nuten, insbesondere bei hoher Beanspruchung, gegeneinander verschoben werden. Eine Verbindungsstelle gerade im Bindungsbereich ist beim Skilauf sehr hohen Zugspannungs- und Verwindungskräften ausgesetzt, so daß die Ausbildung von Profilnuten mit relativ dünnen Stegen nicht die notwendige Stabilität bieten kann. Wei­ terhin ist insbesondere bei einem mehrschichtig aufgebauten Ski die Anordnung derartiger mit einem Profil versehener Anlageflä­ chen kompliziert und kostenintensiv. Ein Verbinden der Skiabschnitte im verschmutzen oder vereisten Zustand ist auch hier kaum möglich, da sich Schmutz und Schnee- bzw. Eisreste innerhalb des konischen Profils festsetzen können, wodurch und ein Ineinanderschieben unmöglich wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zerlegbaren Ski anzugeben, der einen besonders einfachen und kostengünstig herzustellenden Aufbau aufweist und darüber hin­ aus im Verbindungsbereich derart stabil ist, daß sich der Ski in seinem Fahrverhalten von einem einteiligen Ski nicht unter­ scheidet. Darüber hinaus soll sich die erfindungsgemäße Kon­ struktion durch leichte Handhabbarkeit und geringe Empfind­ lichkeit gegen Verschmutzung bzw. Vereisung auszeichnen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß beim zerlegbaren Ski ge­ mäß Patentanspruch 1 zum Zwecke der Verbindung der beiden Skiabschnitte diese zusätzlich zumindest knapp oberhalb der Skilauffläche miteinander verhakbar sind.
Alternativ wird diese Aufgabe durch einen zerlegbaren Ski nach Patentanspruch 11 gelöst. Danach sind die beiden Skiabschnitte zum Zwecke der Verbindung zumindest knapp oberhalb der Skilauf­ fläche und zusätzlich unterhalb der Skideckfläche miteinander verhakbar, wobei die Verhakung durch ein Spannelement fixierbar ist.
Der zerlegbare Ski gemäß der Erfindung erlaubt ein einfaches, aber dennoch stabiles Verbinden der beiden Skiabschnitte, wobei die Stabilität und Passung insbesondere im laufflächennahen Be­ reich durch die knapp oberhalb der Skilauffläche vorgesehene Verhakung bestimmt wird. Selbst wenn ein Skifahrer auf dem Ski steht und diesen auf Druck belastet, kann kein wesentlicher Spalt in der Skilauffläche entstehen. Vor allem fördert eine Belastung des Ski durch den Skifahrer die Verbindung zusätz­ lich. Da an den Anlageflächen der zu verbindenden Skiabschnitte einfach aufgebaute Verhakungen angebracht sind, die beim Inein­ anderhaken gleichzeitig von Schmutz oder dergleichen befreit werden, ist eine derartige Verbindungskonstruktion des erfin­ dungsgemäß zerlegbaren Ski unempfindlich gegen Verschmutzung, Vereisung oder Blockierung durch Schnee.
Insgesamt gibt die Erfindung einen einfach zerlegbaren Ski ho­ her Stabilität im Verbindungsbereich an.
Vorteilhafte konstruktive Details des erfindungsgemäßen zerleg­ baren Ski sind in den Unteransprüchen beschrieben, auf die aus­ drücklich Bezug genommen wird. Besonders sei jedoch noch auf die Maßnahmen nach den Ansprüchen 14 bis 19 hingewiesen, die eine einfache, bedarfsgerechte Stabilisierung der Verbindung erlauben.
Nachstehend werden zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäß ausgebildeten zerlegbaren Ski anhand der beigefügten Zeichnun­ gen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Verbindungsbereich einer ersten Ausführungs­ form eines erfindungsgemäß ausgebildeten teilba­ ren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei die Skiabschnitte voneinander getrennt darge­ stellt sind;
Fig. 2 den Verbindungsbereich der ersten Ausführungs­ form die erfindungsgemäß ausgebildeten, teilba­ ren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei die Skiabschnitte miteinander verbunden, jedoch noch nicht verriegelt sind;
Fig. 3 den Verbindungsbereich der ersten Ausführungs­ form des erfindungsgemäß ausgebildeten zerleg­ baren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei die Skiabschnitte miteinander verriegelt sind;
Fig. 4 den Verbindungsbereich einer zweiten Ausfüh­ rungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten zerlegbaren Ski in schematischer Seiten­ schnittansicht;
Fig. 5 den Verbindungsbereich der zweiten Ausführungs­ form des erfindungsgemäß ausgebildeten zerleg­ baren Ski in Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4; und
Fig. 6 den Verbindungsbereich der zweiten Ausführungs­ form des erfindungsgemäß ausgebildeten teilbaren Ski in schematischer Seitenansicht.
In den Fig. 1 bis 3 ist der Verbindungsbereich eines zerlegba­ ren Ski in perspektivischer Teilansicht dargestellt. Dieser Verbindungsbereich befindet sich im Bereich der (nicht gezeig­ ten) Skibindung, und zwar vorzugsweise zwischen dem vorderen und hinteren Teil derselben.
In Fig. 1 sind die beiden miteinander zu verbindenden Skiabschnitte 10 und 11 im voneinander getrennten Zustand dar­ gestellt. Hierbei sind die Anlageflächen 16 und 17 der beiden Skiabschnitte 10 und 11 zu erkennen, die im in den Fig. 2 und 3 gezeigten verbundenen Zustand die stirnseitigen Kontaktflächen der beiden Skiabschnitte 10 und 11 bilden. Die einander zuge­ ordneten Anlageflächen 16 und 17 erstrecken sich in Ski­ längsrichtung von der Lauffläche 18 des Ski schräg zur Skideck­ fläche 19.
In Fig. 1 ist nicht dargestellt, welcher Skiabschnitt der Ski­ spitze und welcher Skiabschnitt dem hinteren Ende des Ski zuge­ ordnet ist. Eine derartige Zuordnung ist bei dem dargestellten Verbindungsbereich auch gar nicht notwendig, da sich die Anla­ geflächen 16 und 17 sowohl in Richtung auf die Skispitze als auch in Richtung auf das Ende des Ski schräg von der Lauffläche 18 zur Deckfläche 19 erstrecken können.
Die Steilheit, mit der sich die Anlageflächen 16 und 17 schräg von unten nach oben erstrecken, bestimmt die Querschnittsfläche und somit die für die Kraftübertragung in Skilängsrichtung und in Belastungsrichtung von oben her wirksame Fläche. In Fig. 1 sind die Anlageflächen 16 und 17 mit einem Winkel gegenüber der Lauffläche 18 bzw. Deckfläche 19 des Ski von etwa 45° darge­ stellt. Eine derartige Abschrägung bietet eine gute Kraftüber­ tragung und gewährleistet in Verbindung mit den nachfolgend be­ schriebenen Verriegelungseinrichtungen hervorragende Stabili­ tät.
Die Anlageflächen 16 und 17 sind, wie in den Fig. 1 bis 3 dar­ gestellt, an im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Abschluße­ lementen 26 und 27 der einander zugeordneten Enden der beiden Skiabschnitte 10 und 11 ausgebildet. Diese Abschlußelemente 26 und 27 erstrecken sich jeweils über einen kurzen Abschnitt der Skilauffläche 18, den schräg geneigten Bereich der zugeordneten Anlagefläche 16 bzw. 17 und einen kurzen Abschnitt der Skideck­ fläche 19. Die Enden der beiden Skiabschnitte 10 und 11 werden somit von den Abschlußelementen 26 bzw. 27 eingefaßt bzw. um­ griffen. Die Abschlußelemente 26 und 27 sind im dargestellten Fall aus Aluminium gefertigt. Sie können jedoch auch aus ande­ ren Metallen, Kunststoff oder dergleichen widerstandsfähigem Material hergestellt sein. Die Abschlußelemente 26 und 27 sind mit den zugeordneten stirnseitigen Anschlußenden der beiden Skiabschnitt 10 und 11 verklebt und zusätzlich durch (nicht ge­ zeigte) Schraubverbindungen an denselben gesichert. Um speziell im Bereich der Skilauffläche 18 eine durchgehend ebene Fläche zu erhalten, ist in der Skilauffläche 18 der Skiabschnitte 10 und 11 entsprechend den zugeordneten Abschnitten der Abschluß­ elemente 26 bzw. 27 eine Vertiefung ausgebildet. Eine derartig umgreifende und zugleich im Skikörper versenkte Anordnung der Abschlußelemente 26 und 27 schafft eine stabile Verbindung mit den zugeordneten Anschlußenden der beiden Skiabschnitte 10 und 11.
Man erkennt in Fig. 1 deutlich, daß die Anlageflächen 16 und 17 einander entsprechende Bereiche mit ebener Fläche aufweisen. Darüber hinaus umfassen die schrägen Anlageflächen 16 und 17 im skideckflächennahen Bereich zwei sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche 19 erstreckende Nut-Feder- Verbindungen 25. Bei Aneinanderbringen der Anlageflächen 16 und 17 greift der am Abschlußelemente 27 als Feder ausgebildete Be­ reich in den entsprechenden am Abschlußelement 26 als Nut aus­ gebildeten Bereich ein. Eine derartige Nut-Feder-Verbindung 25 sichert die in Anlage gebrachten Anlageflächen 16 und 17 gegen Verschieben in Skilängsrichtung.
Die Anordnung nur einer Nut-Feder-Verbindung wäre natürlich auch denkbar, jedoch wird durch Anordnung von zwei oder mehr Nut-Feder-Verbindungen 25 eine erhöhte Stabilität erreicht. Es ist auch denkbar, daß die schrägen an den Abschlußelementen 26 und 27 ausgebildeten Anlageflächen 16 bzw. 17 mindestens eine sich etwa in Skilängsrichtung erstreckende Nut-Feder-Verbindung umfassen. In diesem Fall wäre ein Verschieben der in Anlage ge­ brachten Anlageflächen 16 und 17 quer zur Skilängsrichtung un­ möglich.
Weiterhin unter Bezugnahme auf Fig. 1 können die beiden Skiabschnitte 10 und 11 zusätzlich knapp oberhalb der Skilauf­ fläche 18 miteinander verhakt werden. Zu diesem Zweck ist am Abschlußelement 26 des Skiabschnitts 10 eine Verhakung 20 aus­ gebildet. Diese laufflächennahe Verhakung 20 der beiden Skiabschnitte 10 und 11 wird durch einen sich nach oben und etwa parallel zu den schrägen Anlageflächen 16 und 17 sowie etwa quer zur Skilängsache erstreckenden Vorsprung 29 am Skiabschnitt 10 und eine komplementär ausgebildete Hinter­ schneidung 29a am anderen Skiabschnitt 11 gebildet. Wie in Fig. 1 durch den Pfeil A kenntlich gemacht, kann der Skiabschnitt 11 mit dem Skiabschnitt 10 verhakt werden, dadurch, daß auf den sich quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung 29 am Skiabschnitt 10 der Bereich mit der komplementär ausgebildeten Hinterschneidung 29 am anderen Skiabschnitt 11 seitwärts aufge­ schoben wird. Hierbei kommen die ebenen Bereiche der Anlageflä­ chen 16 und 17 zur Anlage und die ebenfalls quer zur Skilängs­ richtung verlaufenden Nut-Feder-Verbindungen 25 greifen inein­ ander. Ein Verschieben der Anlageflächen 16 und 17 gegeneinan­ der in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 ist somit leicht mög­ lich, eine Verschiebung senkrecht dazu wird jedoch sowohl von der Verhakung 20 als auch von den Nut-Feder-Verbindungen ver­ hindert. Da der am Abschlußelement 26 angeordnete Vorsprung 29 am Skiabschnitt 10 die komplementär ausgebildete Hinterschnei­ dung 29a am Abschlußelement 27 des anderen Skiabschnitts 11 hintergreift, ist somit auch kein Abheben des Skiabschnitts 11 vom Skiabschnitt 10 in Richtung senkrecht zu den Anlageflächen 16 bzw. 17 möglich.
Indem beide Skiabschnitte 10 und 11, d. h. der Vorsprung 29 in den Bereich mit der Hinterschneidung 29a und die Nut-Feder-Ver­ bindungen 25, seitlich ineinandergeschoben werden, wird gleich­ zeitig Schmutz und Schnee vom gesamten Verbindungsbereich der Anlageflächen 16 und 17 entfernt.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Verhakung 20 ist derart ausgebildet, daß der Vorsprung 29 am Skiabschnitt 10 form­ schlüssig in die komplementär ausgebildete Hinterschneidung 29a eingreift. Darüber hinaus sind die Anlageflächen 16 und 17 der beiden Skiabschnitte 10 und 11 mit den daran angeordneten Nut- Feder-Verbindungen 25 derart geformt, daß sie formschlüssig zur Anlage kommen.
Im skilaufflächennahen Bereich sind die Skiabschnitte 10 und 11 durch die Verhakung 20 in Skilängsrichtung miteinander fixiert. Um zusätzlich die nötige Fixierung im skideckflächennahen Be­ reich sicherzustellen und eine Verschiebung der Skiabschnitte 10 und 11 in Richtung quer zur Skilängsachse zu verhindern, ist ein auf der Skideckfläche 19 angeordneter Kniehebelmechanismus 12 vorgesehen.
Durch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist eine sowohl form- als auch kraftschlüssige Verbindung beider Skiabschnitte 10 und 11 gewährleistet.
Fig. 2 zeigt den Kniehebelmechanismus 12 in geöffneter und Fig. 3 in geschlossener Position. Am Skiabschnitt 10 ist ein Kniehe­ bel 13 schwenkbar am Abschlußelement 26 gelagert. Am anderen Skiabschnitt 11 hingegen ist ein dem Kniehebel 13 zugeordnetes Eingriffselement 15 am Abschlußelement 27 ausgebildet.
Der Kniehebel 13 wird durch zwei an den Seitenwangen 21 des Skiabschnitts 10 schwenkbar gelagerte Laschen 22 sowie eine an den freien Enden derselben schwenkbar gelagerte Platte 23 ge­ bildet. Die Platte 23 und die Laschen 22 sind aus Aluminium ge­ fertigt; jedoch können sie auch aus einem anderen Metall oder Kunststoff bestehen. Die Laschen 22 sind bogenförmig ausgebil­ det und an einem Ende mittels einer durch das Abschlußelement 26 des Skiabschnitts 10 hindurchgeführten Schwenkachse 13a schwenkbar gelagert. Zusätzlich zu den beiden Laschen 22 an den Seitenwangen 21 des Skiabschnitts 10 ist etwa in der Mitte der Anlagefläche 16 und parallel zu den Laschen 22 eine dritte La­ sche 22a in einer senkrecht zur Anlagefläche 16 und senkrecht zur Skideckfläche 19 angeordneten Ausnehmung angeordnet. Die mittlere Lasche 22a, die ebenfalls bogenförmig ausgebildet ist, ist auf einer gemeinsamen Schwenkachse mit den Laschen 22 ge­ lagert. Die Platte 23 erstreckt sich in den Bereich zwischen den beiden äußeren Laschen 22 hinein. Die mittlere Lasche 22a ist ebenfalls auf einer gemeinsamen Schwenkachse 13b mit den beiden äußeren Laschen 22 und der Platte 23 schwenkbar gela­ gert.
Die Platte 23 definiert ein in Schließstellung des Kniehebels 13 oberhalb der Verbindungslinie zwischen den Anlenkpunkten an den beiden Enden jeder Lasche 22 liegendes Stützelement 24, welches in Schließstellung mit einer komplementären Eingriffs­ fläche 28 des am anderen Skiabschnitts 11 ausgebildeten Ein­ griffselements 15 korrespondiert. Das Stützelement 24 ist durch einen zum Skikern hin gebogenen Fortsatz der schwenkbar gelagerten Platte 23 gebildet, während die komplementäre Eingriffsfläche 28 innerhalb einer sich quer über die Deckflä­ che des anderen Skiabschnitts 11 bzw. des daran angeordneten Abschlußelements 27 erstreckenden Nut oder Hinterschneidung ausgebildet ist.
Wie in Fig. 2 gezeigt, kann der Kniehebel 13 in geöffneter Stellung um die Schwenkachse 13a von einer Position oberhalb des Skiabschnitts 10 in eine Position oberhalb des Abschlußele­ ments 27 des anderen Skiabschnitts 11 gebracht werden. In die­ sem Bereich des Abschlußelements 27 ist das Eingriffselement 15 im skideckflächenintegrierten Abschnitt des Abschlußelements 27 ausgebildet.
Der Kniehebelmechanismus 12 wird in die in Fig. 3 gezeigte Schließstellung gebracht, indem das Stützelement 24 die Ein­ griffsfläche 28 des Eingriffselements 15 hintergreift. Dazu wird die Platte 23 um die Schwenkachse 13b in Richtung auf die Skideckfläche 19 des Skiabschnitts 11 bewegt, wobei der gesamte Kniehebel 13 um die Drehachse 13a weiter in Richtung auf den Skiabschnitt 11 hin bewegt wird. Die mittlere Lasche 22a bewegt sich hierbei in einen komplementären Einschnitt 22b im Ab­ schlußelement 27 hinein. Wenn die Platte 23 an der Skideckflä­ che 19 des Skiabschnitts 11 anliegt, übt das Stützelement 24 eine Druckkraft auf die Eingriffsfläche 28 aus und verpreßt den skideckflächennahen Bereich des Anschlußelements 27 mit dem korrespondierenden skideckflächennahen Bereich des Abschlußele­ ments 26 des anderen Skiabschnitts 10. In Schließstellung des Kniehebelmechanismus 12 sind somit beide Skiabschnitte 10 und 11 stabil verriegelt.
Die Laschen 22 und 22a sind derart gebogen und die Schwenkach­ sen 13a und 13b derart an den Laschen angeordnet, daß sich die Platte 23 in Schließstellung gegenüber der Angriffsfläche des Stützelements 24 an der Eingriffsfläche 28 in einer Übertot­ punkt-Stellung befindet, so daß der Kniehebelmechanismus nur unter Kraftaufwand gegen die Verpressungskraft wieder in die geöffnete Position gebracht werden kann.
Um ein Öffnen des Kniehebelmechanismus 12, d. h. ein Abheben der Platte 23 von der Skideckfläche 19 zu erleichtern, kann an dieser eine (nicht gezeigte) Grifflasche aus einem flexiblen Kunststoffmaterial befestigt sein. Der Benutzer kann durch ein­ faches Ziehen an dieser Grifflasche die Platte 23 leicht von der Skideckfläche 19 abheben und somit die beiden Skiabschnitte 10 und 11 voneinander trennen.
Um ein seitliches überstehen des Kniehebelmechanismus über die Seitenwangen 21 des Ski und somit eine Bremswirkung beim Ski­ fahren und Verletzungen zu vermeiden, sind, wie in den Fig. 1 bis 3 nur angedeutet, die beiden äußeren Kniehebellaschen 22 an den zugeordneten Seitenwangen 21 des einen Skiabschnitts 10 je­ weils nach innen versetzt bzw. versenkt angeordnet, so daß sie innerhalb der äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen 21 liegen. Zu diesem Zweck sind jeweils durch den Verschwenkbe­ reich um die Schwenkachsen 13a und 13b definierte Ausnehmungen in den beiden Seitenwangen 21 des Ski ausgebildet.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine weitere Ausführungsform für einen zerlegbaren Ski.
Fig. 4 zeigt den Verbindungsbereich des zerlegbaren Ski, wel­ cher sich wiederum im Bindungsbereich desselben befindet, im Seitenlängsschnitt. Die miteinander verbindbaren Skiabschnitte sind mit den Bezugsziffern 10 und 11 bezeichnet. Beide Skiabschnitte 10 und 11 weisen einander zugeordnete Anlageflä­ chen 16 und 17 auf, die sich in Skilängsrichtung von der Lauf­ fläche 18 des Ski schräg zur Skideckfläche 19 erstrecken. Die Anlageflächen 16 und 17 sind an einander zugewandten stirnsei­ tigen Enden der beiden Skiabschnitte 10 und 11 an im wesentli­ chen U-förmig ausgebildeten Abschlußelementen 26 und 27 ausge­ bildet. Zusätzlich ist an den in Fig. 4 gezeigten Abschlußele­ menten 26 und 27 eine Mehrzahl von sich in den Skikörper hinei­ nerstreckenden Fortsätzen ausgebildet, die zur weiteren Stabi­ lisierung der Verbindung zwischen Abschlußelement und Skikörper beitragen. An der Skideckfläche 19 können die U-förmig ausge­ bildeten Abschlußelemente 26 und 27 zusätzlich mit dem Skikör­ per verschraubt (nicht gezeigt) sein.
Die beiden Anlageflächen 16 und 17 der zugeordneten Skiabschnitte 10 und 11 weisen neben einem ebenen Bereich, an dem sie plan aneinanderliegen, zum Zwecke der Verbindung knapp oberhalb der Skilauffläche 18 und zusätzlich unterhalb der Ski­ deckfläche 19 Verhakungen 20 und 30 auf. Diese Verhakungen 20 und 30 sind durch jeweils einen sich nach oben und unten und etwa parallel zu den schrägen Anlageflächen 16 und 17 sowie etwa quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung 40 bzw. 41 am einen Skiabschnitt 10 bzw. 11 einerseits und jeweils eine komplementär ausgebildete Hinterschneidung 42 bzw. 43 am ande­ ren Skiabschnitt 11 bzw. 10 andererseits gebildet. Die Verha­ kungen 20 und 30 greifen dann formschlüssig ineinander, wenn die beiden Abschlußelemente 26 und 27 in einer Richtung senk­ recht zu den Seitenwangen ineinandergeschoben werden. Damit ist gewährleistet, daß die Skiabschnitte 10 und 11 sowohl in Rich­ tung senkrecht zur Skideckfläche 19 bzw. Skilauffläche 18 als auch in Skilängsrichtung zusammengehalten sind.
Zur Erhöhung der Verbindungsstabilität können die schrägen An­ lageflächen 16 und 17 zusätzlich mindestens eine sich quer zur Skilängsrichtung oder etwa parallel zur Skideckfläche 19 er­ streckende Nut-Feder-Verbindung umfassen.
Befinden sich beide Skiabschnitte 10 und 11 in dem Zustand, in dem die Verhakungen 20 und 30 wirksam sind, d. h. sind die bei­ den Abschlußelemente 26 und 27 seitwärts ineinandergeschoben, so entsteht noch keine ausreichend kraftschlüssige Verbindung zwischen diesen. Die Verbindung muß ein geringes Spiel aufwei­ sen, da sonst kein unter normalem Kraftaufwand zu bewerk­ stelligendes Ineinanderschieben möglich wäre. Die beiden Skiabschnitte gleiten aufgrund dieses Spiels leicht an den An­ lageflächen 16 und 17 aneinander.
Um hier zum Gebrauch des Ski Abhilfe zu schaffen, wird die ver­ hakte Verbindung durch ein Spannelement 31 fixiert. Ein solches Spannelement 31 ist in Fig. 4 als ein Anpreßmittel in Form ei­ ner exzentrisch am Abschlußelement 27 gelagerten Walze 32 aus­ gebildet. Diese Walze 32 ist am Abschlußelement 27 des Skiabschnitts 11 um eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche 19 bzw. Skilauffläche 18 er­ streckende Schwenkachse 35 verschwenkbar gelagert. In Fig. 5 ist das erwähnte Spannelement 31 in Schnittdarstellung entlang der Linie V-V in Fig. 4 gezeigt.
Im Bereich der Walze 32 ist in der Anlagefläche 16 des Ab­ schlußelements 27 eine Anpreßfläche 39 innerhalb einer Vertie­ fung 37 ausgebildet (vgl. Fig. 5).
Das Spannelement 31 ist, wie in Fig. 4 gezeigt, zwischen beiden Verhakungen 20 und 30 angeordnet. Hierbei ist der Abstand zwi­ schen dem Spannelement 31 und der skilaufflächennahen Verhakung 20 größer als der Abstand zwischen dem Spannelement 31 und der skideckflächennahen Verhakung 30.
Wie in Fig. 4 angedeutet und in Fig. 6 in Seitenansicht deut­ lich zu erkennen, kann die Walze 32 mit einem Betätigungshebel 34 um die Schwenkachse 35 verschwenkt werden. In der Schließ­ stellung des Hebels 34 wird die Walze um die Schwenkachse 35 derart verschwenkt, daß der von der Schwenkachse 35 radial vor­ springende Teil der auf der Schwenkachse 35 exzentrisch gela­ gerten Walze 32 an die Anpreßfläche 39 der Anlagefläche 16 ge­ preßt wird. Hierbei greift der radial vorspringende Teil der Walze 32 in die Vertiefung 37 im Abschlußelement 27 des Skiabschnitts 10 ein. Durch das Eingreifen der exzentrisch ge­ lagerten Walze 32 in die Vertiefung 37 wird verhindert, daß sich die beiden Skiabschnitte 10 und 11 von selbst unter Bela­ stung in Richtung senkrecht zu den Seitenwangen 21 des Ski verschieben. Um eine besonders gute Verspannung in dieser Rich­ tung zu gewährleisten, ist, wie in Fig. 5 gezeigt, die exzen­ trisch gelagerte Walze 32 zusätzlich in Richtung auf die seit­ lichen Begrenzungen der Vertiefung 37 hin schräg angeschnitten. Somit wird durch die senkrecht zur Schwenkachse 35 in der Ver­ tiefung 37 wirkende Anpreßkraft eine Verkeilung der Walze 32 in der Vertiefung 37 erreicht.
In Schließstellung des Betätigungshebels 34 verspannt das Spannelement 31 die beiden Anlageflächen 16 und 17 gegeneinan­ der, so daß sich zwischen der Verhakung 20 und dem Spannelement 31 ein Hebelarm mit Drehpunkt im Bereich der laufflächennahen Verhakung 20 ergibt, welcher größer ist als der Hebelarm, der zwischen dem Spannelement 31 und der Verhakung 30 im skideck­ flächennahen Bereich entsteht. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Bereich der Verhakung 20 die skilaufflächennahen Berei­ che der Abschlußelemente 26 und 27 fest gegeneinander gepreßt werden, so daß eine durchgängige und durch keinen Spalt unterbrochene Skilauffläche gewährleistet ist, und zwar auch unter Belastung durch den Skifahrer. Im Bereich der Skideck­ fläche jedoch entsteht aufgrund des kleineren Hebelarms zwi­ schen dem Spannelement 31 und der Verhakung 30 im skideck­ flächennahen Bereich zwischen den beiden Anlageflächen 16 und 17 eine Zugkraft, die dazu führt, daß der Vorsprung 40 an der Anlagefläche 16 auf Zug gegenüber der Hinterschneidung 42 an der Anlagefläche 17 belastet wird. Je nach Spiel der Verbindung kann sogar zwischen beiden Anlageflächen 16 und 17 in diesem Bereich ein kleiner Spalt entstehen.
Wird der Ski durch den auf diesem Verbindungsbereich stehenden Skifahrer, der eine Druckkraft senkrecht auf die Skideckfläche 19 ausübt, belastet, so schließt sich der möglicherweise ent­ standene Spalt im skideckflächennahen Bereich, wobei jedoch die fest verpreßte Verbindung im skilaufflächennahen Bereich stabil aufrecht erhalten bleibt.
Das Spannelement 31 ist in der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform als exzentrisch gelagerte Walze 32 ausgebildet. Jedoch sind auch andere Konstruktionen dieses Spannelements denkbar. So kann die Walze 32 auch zentrisch gelagert sein, wo­ bei sie an ihrem Umfang einen radialen Vorsprung oder einen ovalen Querschnitt aufweist. Wichtig bei einer derartigen Kon­ struktion ist jedoch, daß ein Bereich des Spannelements 31 in Schließstellung des Hebels 34 eine Druckkraft auf die Anpreß­ fläche 39 ausübt. Die Walze 32 kann auch durch eine oder meh­ rere Rollen ersetzt sein.
Wie in Fig. 6 gezeigt, weist der Betätigungshebel 34 zwei Arme 36 auf, die an den Seitenwangen 21 des Skiabschnitts 11 mit der Schwenkachse 35 der Walze 32 befestigt ist. Am freien Ende der Arme 36 ist eine Platte 38 angebracht, die in Schließstellung an der Skideckfläche 19 anliegt. Bei Anordnung der Skibindung auf der Skideckfläche 19 wird der Betätigungshebel 34 zusätz­ lich dadurch in Schließstellung gehalten, daß der Skifahrer mit seinem Skistiefel den Betätigungshebel 34 von oben her belastet und in Schließstellung hält. Dadurch, daß die exzentrisch gela­ gerte Walze 32 so weit um die Schwenkachse 35 verschwenkt wird, daß der radial vorspringende Bereich etwas oberhalb der kürze­ sten Verbindungsstrecke zwischen Schwenkachse und Anpreßfläche 39 zu liegen kommt, befindet sich der Betätigungshebel 34 in Schließstellung in einer Übertotpunkt-Position. Ein Öffnen des Betätigungshebels 34 ist somit nur durch ein Abheben desselben von der Skideckfläche unter Kraftaufwand möglich. Um ein Öffnen des Betätigungshebels 34 zu erleichtern, ist an diesem eine (nicht gezeigte) flexible Grifflasche oder dergleichen vorgese­ hen, die der Benutzer leicht greifen kann.
Die beiden Arme 36 des Betätigungshebels 34 sind an den zuge­ ordneten Seitenwangen 21 des einen Skiabschnitts 11 jeweils nach innen versenkt angeordnet, so daß sie innerhalb der äuße­ ren Begrenzung der beiden Seitenwangen 21 liegen. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß kein zusätzlicher Reibungswider­ stand im Schnee auftritt und das Verletzungsrisiko erheblich minimiert wird.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale wer­ den als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Claims (26)

1. Zerlegbarer Ski bestehend aus wenigstens zwei im Bindungs­ bereich form- und kraftschlüssig miteinander verbindbaren Skiabschnitten (10, 11), die im Bereich ihrer Verbindung einander zugeordnete Anlageflächen (16, 17) umfassen, die sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche (18) des Ski schräg zur Deckfläche (19) desselben hin erstrecken, wobei zur Verbindung bzw. zum Zusammenhalt der beiden Skiabschnitte (10, 11) ein Kniehebelmechanismus (12) mit einem an einem Skiabschnitt (10) schwenkbar gelagerten Kniehebel (13) und einem am anderen Skiabschnitt (11) dem Kniehebel (13) zugeordneten Eingriffselement (15) dient, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Verbindung bzw. des Zusammenhalts der beiden Skiabschnitte (10, 11) diese zusätzlich knapp oberhalb der Skilauffläche (18) miteinander verhakbar (Verhakung 20) sind.
2. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (13) durch zwei an den Seitenwangen (21) des einen Skiabschnitts (10) schwenkbar gelagerte Laschen (22) sowie eine an den freien Enden derselben schwenkbar gela­ gerte Platte (23) gebildet ist, die sich in den Bereich zwischen den beiden Laschen (22) hineinerstreckt und ein in Schließstellung des Kniehebels (13) oberhalb der Ver­ bindungslinie zwischen den Anlenkpunkten an den beiden En­ den jeder Lasche (22) liegendes Stützelement (24) defi­ niert, welches in Schließstellung mit einer komplementären Eingriffsfläche (28) des am anderen Skiabschnitt (11) ausgebildeten Eingriffselements (15) korrespondiert.
3. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (24) durch einen zum Skikern hin geboge­ nen Fortsatz der schwenkbar gelagerten Platte (23) gebildet ist, während die komplementäre Eingriffsfläche (28) innerhalb einer sich quer über die Deckfläche des anderen Skiabschnitts (11) erstreckenden Nut oder Hinterschneidung ausgebildet ist.
4. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Anlageflächen (16, 17) im skideckflächennahen Bereich mindestens eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche (19) erstreckende Nut-Fe­ der-Verbindung (25) umfassen.
5. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Anlageflächen (16, 17) mindestens eine sich etwa in Skilängsrichtung erstreckende Nut-Feder-Verbindung umfassen.
6. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbar gelagerten Laschen (22) an einem die schräge Anlagefläche (16) des zugeordneten Skiabschnitts (10) umfassenden Abschlußelement (26) aus Metall, Kunst­ stoff oder dergleichen widerstandfähigem Material angeord­ net sind.
7. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten Enden der beiden Skiabschnitte (10, 11) durch im wesentlichen U-förmig ausgebildete Abschlußelemente (26, 27) eingefaßt sind.
8. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbar gelagerten Laschen (22) jeweils Bogen­ laschen sind.
9. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kniehebel-Laschen (22) an den zugeordneten Sei­ tenwangen (21) des einen Skiabschnitts (10) jeweils nach innen versetzt angeordnet sind, so daß sie innerhalb der äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen (21) liegen.
10. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die laufflächennahe Verhakung (20) der beiden Skiabschnitte (10, 11) durch einen sich nach oben und etwa parallel zu den schrägen Anlageflächen (16, 17) sowie etwa quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung (29) am einen Skiabschnitt (10) und eine komplementär ausgebildete Hinterschneidung (29a) am anderen Skiabschnitt (11) gebildet ist.
11. Zerlegbarer Ski bestehend aus wenigstens zwei im Bindungs­ bereich form- und kraftschlüssig miteinander verbindbaren Skiabschnitten (10, 11) mit einander zugeordneten Anlage­ flächen (16, 17), die sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche (18) des Ski schräg zur Deckfläche (19) dessel­ ben hin erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Verbindung bzw. des Zusammenhalts der beiden Skiabschnitte (10, 11) diese zumindest knapp oberhalb der Skilauffläche (18) und zusätzlich unterhalb der Skideckfläche (19) miteinander verhakbar (Verhakungen 20 und 30) sind, wobei die Verhakung durch ein Spannelement (31) fixierbar ist.
12. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (31) entweder zwischen den beiden Verha­ kungen (20, 30) oder oberhalb derselben, d. h. knapp un­ terhalb der Skideckfläche (19) wirksam ist.
13. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (31) knapp unterhalb der oberen Verhakung (30) wirksam ist.
14. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (31) ein Anpreßmittel (32) umfaßt, wel­ ches an einem der beiden Skiabschnitte (10, 11) um eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Ski­ deckfläche (19) bzw. Lauffläche (18) des Ski erstreckende Schwenkachse (35) verschwenkbar gelagert ist.
15. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßmittel (32) mit einem Betätigungshebel (34) ge­ koppelt ist.
16. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anpreßmittel (32) eine Anpreßfläche (39) an der Anla­ gefläche (16) des anderen Skiabschnitts (10) zugeordnet ist, wobei diese Anpreßfläche (39) sich vorzugsweise innerhalb einer Vertiefung (37) befindet, in die in Schließstellung ein radial vorspringendes Teil des Anpreßmittels (32) eingreift.
17. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßmittel (32) durch eine exzentrisch gelagerte Rolle bzw. Walze gebildet ist.
18. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßmittel (32) durch eine zentrisch gelagerte Rolle bzw. Walze mit einem radialen Vorsprung gebildet ist.
19. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßmittel (32) durch eine zentrisch gelagerte Rolle bzw. Walze mit ovalem Querschnitt gebildet ist.
20. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (34) zwei jeweils an den Seitenwangen (21) des einen Skiabschnitts (11) mit der dem Anpreßmittel zugeordneten Schwenkachse (35) befestigte Arme (36) sowie eine mit den freien Enden derselben verbundene Platte (38) umfaßt, die in Schließstellung an der Skideckfläche (19) anlegbar ist.
21. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Anpreßmittel (32) zugeordnete Schwenkachse (35) an einem die schräge Anlagefläche (16 oder 17) des zugeordneten Skiabschnitts (10 oder 11) definierenden Abschlußelement (26 oder 27) aus Metall, Kunststoff oder dergleichen widerstandsfähigen Material gelagert ist.
22. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßmittel (32) in einer Ausnehmung (33) an dem die schräge Anlagefläche (16, 17) des zugeordneten Skiabschnitts (10, 11) definierenden Abschlußelement (26, 27) gelagert ist.
23. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten Enden der beiden Skiabschnitte (10, 11) durch im wesentlichen U-förmig ausgebildete Ab­ schlußelemente (26, 27) eingefaßt sind.
24. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arme (36) des Betätigungshebels (34) an den zu­ geordneten Seitenwangen (21) des einen Skiabschnitts (11) jeweils nach innen versenkt angeordnet sind, so daß sie innerhalb der äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen (21) liegen.
25. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Anlageflächen (16, 17) mindestens eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche (19) erstreckende Nut-Feder-Verbindung umfassen.
26. Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakungen (20, 30) der beiden Skiabschnitte (10, 11) durch jeweils einen sich nach oben und/oder unten und etwa quer zur Skilängsachse sowie parallel zur Skideck- oder Lauffläche erstreckenden Vorsprung (40, 41) am einen Skiabschnitt (10) und eine komplementär ausgebildete Hinterschneidung (42, 43) am anderen Skiabschnitt (11) gebildet ist.
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