DE19542965A1 - Zerlegbarer Ski - Google Patents
Zerlegbarer SkiInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen zerlegbaren Ski bestehend aus we
nigstens zwei im Bindungsbereich form- und kraftschlüssig mit
einander verbindbaren Skiabschnitten mit einander zugeordneten
Anlageflächen, die sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche
des Ski schräg zur Deckfläche desselben hin erstrecken, wobei
zur Verbindung der beiden Skiabschnitte ein Kniehebelmechanis
mus mit einem an einem Skiabschnitt schwenkbar gelagerten Knie
hebel und einem am anderen Skiabschnitt dem Kniehebel zugeord
neten Eingriffselement dient.
Weiterhin betrifft die Erfindung einen zerlegbaren Ski beste
hend aus wenigstens zwei im Bindungsbereich form- und kraft
schlüssig miteinander verbindbaren Skiabschnitten mit einander
zugeordneten Anlageflächen, die sich in Skilängsrichtung von
der Lauffläche des Ski schräg zur Deckfläche desselben hin er
strecken.
Aus der WO 85/01 883 ist ein zerlegbarer Ski bekannt, der in
erste und zweite Skiabschnitte geteilt werden kann. Auf diesen
sind auf der Skioberfläche jeweils der vordere bzw. hintere
Teil einer Skibindung montiert. Zum Zwecke der Verbindung weist
der erste Skiabschnitt einen etwa U-förmigen Verbin
dungsabschnitt auf, der am Anschlußende des ersten
Skiabschnitts ausgebildet ist. Ein komplementäres Verbindungs
element mit einer sich von diesem in Skilängsrichtung weg er
streckenden Zunge ist am zweiten Skiabschnitt angeordnet und
greift in den U-förmige Verbindungsabschnitt ein. Ein Verriege
lungsmechanismus nach Art eines Kniehebels ist unterhalb der
Skideckfläche, d. h. im Skikörper und zwischen dem vorderen und
dem hinteren Teil der Skibindung angeordnet.
Aufgrund der relativ schmalen Ausbildung der Verbindungszunge
und der relativ geringen Bauhöhe derselben und des zugeordne
ten, U-förmigen Verbindungsabschnitts läßt sich mit der bekann
ten Konstruktion keine ausreichend stabile und somit sichere
und im Belastungsfall praktikable Verbindung erzielen. Die Her
stellung eines zerlegbaren Ski mit einer derartigen Verbindung
ist darüber hinaus sehr aufwendig und erfordert speziell bei
Schichtaufbau des Skikörpers neue Fertigungsmethoden zum An
bringen bzw. Einfügen der Verbindungsabschnitte und -elemente
die Herstellungskosten stark in die Höhe getrieben werden.
Darüber hinaus ist bei der bekannten Konstruktion nachteilig,
daß aufgrund der relativ filigranen Bauweise und erforderlichen
Paßgenauigkeit ein Zusammenfügen der beiden Skiabschnitte bei
Verschmutzung oder Vereisung nahezu unmöglich wird.
Aus der DE-OS 22 60 077 ist ein zerlegbarer Ski bekannt, dessen
miteinander verbindbare Skiabschnitte sich an den Stoß- bzw.
Verbindungsstellen schräg überlappen und sich in Skilängs
richtung von der Lauffläche des Ski schräg zur Deckfläche des
selben hin erstrecken. Zur Verbindung der Skiabschnitte ist
eine sogenannte Schwalbenschwanz- bzw. Nut-Feder-Verbindung in
Mehrfachanordnung vorgesehen. Einzelne trapezförmige, in
Skilängsrichtung verlaufende Profile sind in Länge, Tiefe und
Schräge derart angeordnet, daß die tragenden Flächen der
Gesamtverbindung mindestens so groß wie die Querschnittsfläche
des Ski ist. Es wird weiterhin vorgeschlagen, die Verbindung
der Skiabschnitte durch an sich bekannte Totpunkt- bzw. Kniehe
belverschlüsse zu sichern. Die Profilgebung der einander zuge
ordneten Anlageflächen der miteinander zu verbindenden
Skiabschnitte soll eine selbst nach längerem Gebrauch unverän
dert feste Verbindungsstelle sicherstellen.
Nachteilig bei einer derartigen Ausgestaltung eines zerlegbaren
Ski erscheint die ungenügende Fixierung der beiden profilierten
Anlageflächen der Skiabschnitte. Trotz einer angegebenen Siche
rung durch einen Kniehebelverschluß können die miteinander ver
bundenen Skiabschnitte selbst bei konischem Verlauf der Nuten,
insbesondere bei hoher Beanspruchung, gegeneinander verschoben
werden. Eine Verbindungsstelle gerade im Bindungsbereich ist
beim Skilauf sehr hohen Zugspannungs- und Verwindungskräften
ausgesetzt, so daß die Ausbildung von Profilnuten mit relativ
dünnen Stegen nicht die notwendige Stabilität bieten kann. Wei
terhin ist insbesondere bei einem mehrschichtig aufgebauten Ski
die Anordnung derartiger mit einem Profil versehener Anlageflä
chen kompliziert und kostenintensiv. Ein Verbinden der
Skiabschnitte im verschmutzen oder vereisten Zustand ist auch
hier kaum möglich, da sich Schmutz und Schnee- bzw. Eisreste
innerhalb des konischen Profils festsetzen können, wodurch und
ein Ineinanderschieben unmöglich wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
zerlegbaren Ski anzugeben, der einen besonders einfachen und
kostengünstig herzustellenden Aufbau aufweist und darüber hin
aus im Verbindungsbereich derart stabil ist, daß sich der Ski
in seinem Fahrverhalten von einem einteiligen Ski nicht unter
scheidet. Darüber hinaus soll sich die erfindungsgemäße Kon
struktion durch leichte Handhabbarkeit und geringe Empfind
lichkeit gegen Verschmutzung bzw. Vereisung auszeichnen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß beim zerlegbaren Ski ge
mäß Patentanspruch 1 zum Zwecke der Verbindung der beiden
Skiabschnitte diese zusätzlich zumindest knapp oberhalb der
Skilauffläche miteinander verhakbar sind.
Alternativ wird diese Aufgabe durch einen zerlegbaren Ski nach
Patentanspruch 11 gelöst. Danach sind die beiden Skiabschnitte
zum Zwecke der Verbindung zumindest knapp oberhalb der Skilauf
fläche und zusätzlich unterhalb der Skideckfläche miteinander
verhakbar, wobei die Verhakung durch ein Spannelement fixierbar
ist.
Der zerlegbare Ski gemäß der Erfindung erlaubt ein einfaches,
aber dennoch stabiles Verbinden der beiden Skiabschnitte, wobei
die Stabilität und Passung insbesondere im laufflächennahen Be
reich durch die knapp oberhalb der Skilauffläche vorgesehene
Verhakung bestimmt wird. Selbst wenn ein Skifahrer auf dem Ski
steht und diesen auf Druck belastet, kann kein wesentlicher
Spalt in der Skilauffläche entstehen. Vor allem fördert eine
Belastung des Ski durch den Skifahrer die Verbindung zusätz
lich. Da an den Anlageflächen der zu verbindenden Skiabschnitte
einfach aufgebaute Verhakungen angebracht sind, die beim Inein
anderhaken gleichzeitig von Schmutz oder dergleichen befreit
werden, ist eine derartige Verbindungskonstruktion des erfin
dungsgemäß zerlegbaren Ski unempfindlich gegen Verschmutzung,
Vereisung oder Blockierung durch Schnee.
Insgesamt gibt die Erfindung einen einfach zerlegbaren Ski ho
her Stabilität im Verbindungsbereich an.
Vorteilhafte konstruktive Details des erfindungsgemäßen zerleg
baren Ski sind in den Unteransprüchen beschrieben, auf die aus
drücklich Bezug genommen wird. Besonders sei jedoch noch auf
die Maßnahmen nach den Ansprüchen 14 bis 19 hingewiesen, die
eine einfache, bedarfsgerechte Stabilisierung der Verbindung
erlauben.
Nachstehend werden zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäß
ausgebildeten zerlegbaren Ski anhand der beigefügten Zeichnun
gen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Verbindungsbereich einer ersten Ausführungs
form eines erfindungsgemäß ausgebildeten teilba
ren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei
die Skiabschnitte voneinander getrennt darge
stellt sind;
Fig. 2 den Verbindungsbereich der ersten Ausführungs
form die erfindungsgemäß ausgebildeten, teilba
ren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei
die Skiabschnitte miteinander verbunden, jedoch
noch nicht verriegelt sind;
Fig. 3 den Verbindungsbereich der ersten Ausführungs
form des erfindungsgemäß ausgebildeten zerleg
baren Ski in perspektivischer Teilansicht, wobei
die Skiabschnitte miteinander verriegelt sind;
Fig. 4 den Verbindungsbereich einer zweiten Ausfüh
rungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten
zerlegbaren Ski in schematischer Seiten
schnittansicht;
Fig. 5 den Verbindungsbereich der zweiten Ausführungs
form des erfindungsgemäß ausgebildeten zerleg
baren Ski in Schnittansicht entlang der Linie V-V
in Fig. 4; und
Fig. 6 den Verbindungsbereich der zweiten Ausführungs
form des erfindungsgemäß ausgebildeten teilbaren
Ski in schematischer Seitenansicht.
In den Fig. 1 bis 3 ist der Verbindungsbereich eines zerlegba
ren Ski in perspektivischer Teilansicht dargestellt. Dieser
Verbindungsbereich befindet sich im Bereich der (nicht gezeig
ten) Skibindung, und zwar vorzugsweise zwischen dem vorderen
und hinteren Teil derselben.
In Fig. 1 sind die beiden miteinander zu verbindenden
Skiabschnitte 10 und 11 im voneinander getrennten Zustand dar
gestellt. Hierbei sind die Anlageflächen 16 und 17 der beiden
Skiabschnitte 10 und 11 zu erkennen, die im in den Fig. 2 und 3
gezeigten verbundenen Zustand die stirnseitigen Kontaktflächen
der beiden Skiabschnitte 10 und 11 bilden. Die einander zuge
ordneten Anlageflächen 16 und 17 erstrecken sich in Ski
längsrichtung von der Lauffläche 18 des Ski schräg zur Skideck
fläche 19.
In Fig. 1 ist nicht dargestellt, welcher Skiabschnitt der Ski
spitze und welcher Skiabschnitt dem hinteren Ende des Ski zuge
ordnet ist. Eine derartige Zuordnung ist bei dem dargestellten
Verbindungsbereich auch gar nicht notwendig, da sich die Anla
geflächen 16 und 17 sowohl in Richtung auf die Skispitze als
auch in Richtung auf das Ende des Ski schräg von der Lauffläche
18 zur Deckfläche 19 erstrecken können.
Die Steilheit, mit der sich die Anlageflächen 16 und 17 schräg
von unten nach oben erstrecken, bestimmt die Querschnittsfläche
und somit die für die Kraftübertragung in Skilängsrichtung und
in Belastungsrichtung von oben her wirksame Fläche. In Fig. 1
sind die Anlageflächen 16 und 17 mit einem Winkel gegenüber der
Lauffläche 18 bzw. Deckfläche 19 des Ski von etwa 45° darge
stellt. Eine derartige Abschrägung bietet eine gute Kraftüber
tragung und gewährleistet in Verbindung mit den nachfolgend be
schriebenen Verriegelungseinrichtungen hervorragende Stabili
tät.
Die Anlageflächen 16 und 17 sind, wie in den Fig. 1 bis 3 dar
gestellt, an im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Abschluße
lementen 26 und 27 der einander zugeordneten Enden der beiden
Skiabschnitte 10 und 11 ausgebildet. Diese Abschlußelemente 26
und 27 erstrecken sich jeweils über einen kurzen Abschnitt der
Skilauffläche 18, den schräg geneigten Bereich der zugeordneten
Anlagefläche 16 bzw. 17 und einen kurzen Abschnitt der Skideck
fläche 19. Die Enden der beiden Skiabschnitte 10 und 11 werden
somit von den Abschlußelementen 26 bzw. 27 eingefaßt bzw. um
griffen. Die Abschlußelemente 26 und 27 sind im dargestellten
Fall aus Aluminium gefertigt. Sie können jedoch auch aus ande
ren Metallen, Kunststoff oder dergleichen widerstandsfähigem
Material hergestellt sein. Die Abschlußelemente 26 und 27 sind
mit den zugeordneten stirnseitigen Anschlußenden der beiden
Skiabschnitt 10 und 11 verklebt und zusätzlich durch (nicht ge
zeigte) Schraubverbindungen an denselben gesichert. Um speziell
im Bereich der Skilauffläche 18 eine durchgehend ebene Fläche
zu erhalten, ist in der Skilauffläche 18 der Skiabschnitte 10
und 11 entsprechend den zugeordneten Abschnitten der Abschluß
elemente 26 bzw. 27 eine Vertiefung ausgebildet. Eine derartig
umgreifende und zugleich im Skikörper versenkte Anordnung der
Abschlußelemente 26 und 27 schafft eine stabile Verbindung mit
den zugeordneten Anschlußenden der beiden Skiabschnitte 10 und
11.
Man erkennt in Fig. 1 deutlich, daß die Anlageflächen 16 und 17
einander entsprechende Bereiche mit ebener Fläche aufweisen.
Darüber hinaus umfassen die schrägen Anlageflächen 16 und 17 im
skideckflächennahen Bereich zwei sich quer zur Skilängsrichtung
und etwa parallel zur Skideckfläche 19 erstreckende Nut-Feder-
Verbindungen 25. Bei Aneinanderbringen der Anlageflächen 16 und
17 greift der am Abschlußelemente 27 als Feder ausgebildete Be
reich in den entsprechenden am Abschlußelement 26 als Nut aus
gebildeten Bereich ein. Eine derartige Nut-Feder-Verbindung 25
sichert die in Anlage gebrachten Anlageflächen 16 und 17 gegen
Verschieben in Skilängsrichtung.
Die Anordnung nur einer Nut-Feder-Verbindung wäre natürlich
auch denkbar, jedoch wird durch Anordnung von zwei oder mehr
Nut-Feder-Verbindungen 25 eine erhöhte Stabilität erreicht. Es
ist auch denkbar, daß die schrägen an den Abschlußelementen 26
und 27 ausgebildeten Anlageflächen 16 bzw. 17 mindestens eine
sich etwa in Skilängsrichtung erstreckende Nut-Feder-Verbindung
umfassen. In diesem Fall wäre ein Verschieben der in Anlage ge
brachten Anlageflächen 16 und 17 quer zur Skilängsrichtung un
möglich.
Weiterhin unter Bezugnahme auf Fig. 1 können die beiden
Skiabschnitte 10 und 11 zusätzlich knapp oberhalb der Skilauf
fläche 18 miteinander verhakt werden. Zu diesem Zweck ist am
Abschlußelement 26 des Skiabschnitts 10 eine Verhakung 20 aus
gebildet. Diese laufflächennahe Verhakung 20 der beiden
Skiabschnitte 10 und 11 wird durch einen sich nach oben und
etwa parallel zu den schrägen Anlageflächen 16 und 17 sowie
etwa quer zur Skilängsache erstreckenden Vorsprung 29 am
Skiabschnitt 10 und eine komplementär ausgebildete Hinter
schneidung 29a am anderen Skiabschnitt 11 gebildet. Wie in Fig.
1 durch den Pfeil A kenntlich gemacht, kann der Skiabschnitt 11
mit dem Skiabschnitt 10 verhakt werden, dadurch, daß auf den
sich quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung 29 am
Skiabschnitt 10 der Bereich mit der komplementär ausgebildeten
Hinterschneidung 29 am anderen Skiabschnitt 11 seitwärts aufge
schoben wird. Hierbei kommen die ebenen Bereiche der Anlageflä
chen 16 und 17 zur Anlage und die ebenfalls quer zur Skilängs
richtung verlaufenden Nut-Feder-Verbindungen 25 greifen inein
ander. Ein Verschieben der Anlageflächen 16 und 17 gegeneinan
der in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 ist somit leicht mög
lich, eine Verschiebung senkrecht dazu wird jedoch sowohl von
der Verhakung 20 als auch von den Nut-Feder-Verbindungen ver
hindert. Da der am Abschlußelement 26 angeordnete Vorsprung 29
am Skiabschnitt 10 die komplementär ausgebildete Hinterschnei
dung 29a am Abschlußelement 27 des anderen Skiabschnitts 11
hintergreift, ist somit auch kein Abheben des Skiabschnitts 11
vom Skiabschnitt 10 in Richtung senkrecht zu den Anlageflächen
16 bzw. 17 möglich.
Indem beide Skiabschnitte 10 und 11, d. h. der Vorsprung 29 in
den Bereich mit der Hinterschneidung 29a und die Nut-Feder-Ver
bindungen 25, seitlich ineinandergeschoben werden, wird gleich
zeitig Schmutz und Schnee vom gesamten Verbindungsbereich der
Anlageflächen 16 und 17 entfernt.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Verhakung 20 ist derart
ausgebildet, daß der Vorsprung 29 am Skiabschnitt 10 form
schlüssig in die komplementär ausgebildete Hinterschneidung 29a
eingreift. Darüber hinaus sind die Anlageflächen 16 und 17 der
beiden Skiabschnitte 10 und 11 mit den daran angeordneten Nut-
Feder-Verbindungen 25 derart geformt, daß sie formschlüssig zur
Anlage kommen.
Im skilaufflächennahen Bereich sind die Skiabschnitte 10 und 11
durch die Verhakung 20 in Skilängsrichtung miteinander fixiert.
Um zusätzlich die nötige Fixierung im skideckflächennahen Be
reich sicherzustellen und eine Verschiebung der Skiabschnitte
10 und 11 in Richtung quer zur Skilängsachse zu verhindern, ist
ein auf der Skideckfläche 19 angeordneter Kniehebelmechanismus
12 vorgesehen.
Durch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist eine sowohl
form- als auch kraftschlüssige Verbindung beider Skiabschnitte
10 und 11 gewährleistet.
Fig. 2 zeigt den Kniehebelmechanismus 12 in geöffneter und Fig.
3 in geschlossener Position. Am Skiabschnitt 10 ist ein Kniehe
bel 13 schwenkbar am Abschlußelement 26 gelagert. Am anderen
Skiabschnitt 11 hingegen ist ein dem Kniehebel 13 zugeordnetes
Eingriffselement 15 am Abschlußelement 27 ausgebildet.
Der Kniehebel 13 wird durch zwei an den Seitenwangen 21 des
Skiabschnitts 10 schwenkbar gelagerte Laschen 22 sowie eine an
den freien Enden derselben schwenkbar gelagerte Platte 23 ge
bildet. Die Platte 23 und die Laschen 22 sind aus Aluminium ge
fertigt; jedoch können sie auch aus einem anderen Metall oder
Kunststoff bestehen. Die Laschen 22 sind bogenförmig ausgebil
det und an einem Ende mittels einer durch das Abschlußelement
26 des Skiabschnitts 10 hindurchgeführten Schwenkachse 13a
schwenkbar gelagert. Zusätzlich zu den beiden Laschen 22 an den
Seitenwangen 21 des Skiabschnitts 10 ist etwa in der Mitte der
Anlagefläche 16 und parallel zu den Laschen 22 eine dritte La
sche 22a in einer senkrecht zur Anlagefläche 16 und senkrecht
zur Skideckfläche 19 angeordneten Ausnehmung angeordnet. Die
mittlere Lasche 22a, die ebenfalls bogenförmig ausgebildet ist,
ist auf einer gemeinsamen Schwenkachse mit den Laschen 22 ge
lagert. Die Platte 23 erstreckt sich in den Bereich zwischen
den beiden äußeren Laschen 22 hinein. Die mittlere Lasche 22a
ist ebenfalls auf einer gemeinsamen Schwenkachse 13b mit den
beiden äußeren Laschen 22 und der Platte 23 schwenkbar gela
gert.
Die Platte 23 definiert ein in Schließstellung des Kniehebels
13 oberhalb der Verbindungslinie zwischen den Anlenkpunkten an
den beiden Enden jeder Lasche 22 liegendes Stützelement 24,
welches in Schließstellung mit einer komplementären Eingriffs
fläche 28 des am anderen Skiabschnitts 11 ausgebildeten Ein
griffselements 15 korrespondiert. Das Stützelement 24 ist durch
einen zum Skikern hin gebogenen Fortsatz der schwenkbar
gelagerten Platte 23 gebildet, während die komplementäre
Eingriffsfläche 28 innerhalb einer sich quer über die Deckflä
che des anderen Skiabschnitts 11 bzw. des daran angeordneten
Abschlußelements 27 erstreckenden Nut oder Hinterschneidung
ausgebildet ist.
Wie in Fig. 2 gezeigt, kann der Kniehebel 13 in geöffneter
Stellung um die Schwenkachse 13a von einer Position oberhalb
des Skiabschnitts 10 in eine Position oberhalb des Abschlußele
ments 27 des anderen Skiabschnitts 11 gebracht werden. In die
sem Bereich des Abschlußelements 27 ist das Eingriffselement 15
im skideckflächenintegrierten Abschnitt des Abschlußelements 27
ausgebildet.
Der Kniehebelmechanismus 12 wird in die in Fig. 3 gezeigte
Schließstellung gebracht, indem das Stützelement 24 die Ein
griffsfläche 28 des Eingriffselements 15 hintergreift. Dazu
wird die Platte 23 um die Schwenkachse 13b in Richtung auf die
Skideckfläche 19 des Skiabschnitts 11 bewegt, wobei der gesamte
Kniehebel 13 um die Drehachse 13a weiter in Richtung auf den
Skiabschnitt 11 hin bewegt wird. Die mittlere Lasche 22a bewegt
sich hierbei in einen komplementären Einschnitt 22b im Ab
schlußelement 27 hinein. Wenn die Platte 23 an der Skideckflä
che 19 des Skiabschnitts 11 anliegt, übt das Stützelement 24
eine Druckkraft auf die Eingriffsfläche 28 aus und verpreßt den
skideckflächennahen Bereich des Anschlußelements 27 mit dem
korrespondierenden skideckflächennahen Bereich des Abschlußele
ments 26 des anderen Skiabschnitts 10. In Schließstellung des
Kniehebelmechanismus 12 sind somit beide Skiabschnitte 10 und
11 stabil verriegelt.
Die Laschen 22 und 22a sind derart gebogen und die Schwenkach
sen 13a und 13b derart an den Laschen angeordnet, daß sich die
Platte 23 in Schließstellung gegenüber der Angriffsfläche des
Stützelements 24 an der Eingriffsfläche 28 in einer Übertot
punkt-Stellung befindet, so daß der Kniehebelmechanismus nur
unter Kraftaufwand gegen die Verpressungskraft wieder in die
geöffnete Position gebracht werden kann.
Um ein Öffnen des Kniehebelmechanismus 12, d. h. ein Abheben
der Platte 23 von der Skideckfläche 19 zu erleichtern, kann an
dieser eine (nicht gezeigte) Grifflasche aus einem flexiblen
Kunststoffmaterial befestigt sein. Der Benutzer kann durch ein
faches Ziehen an dieser Grifflasche die Platte 23 leicht von
der Skideckfläche 19 abheben und somit die beiden Skiabschnitte
10 und 11 voneinander trennen.
Um ein seitliches überstehen des Kniehebelmechanismus über die
Seitenwangen 21 des Ski und somit eine Bremswirkung beim Ski
fahren und Verletzungen zu vermeiden, sind, wie in den Fig. 1
bis 3 nur angedeutet, die beiden äußeren Kniehebellaschen 22 an
den zugeordneten Seitenwangen 21 des einen Skiabschnitts 10 je
weils nach innen versetzt bzw. versenkt angeordnet, so daß sie
innerhalb der äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen 21
liegen. Zu diesem Zweck sind jeweils durch den Verschwenkbe
reich um die Schwenkachsen 13a und 13b definierte Ausnehmungen
in den beiden Seitenwangen 21 des Ski ausgebildet.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine weitere Ausführungsform für einen
zerlegbaren Ski.
Fig. 4 zeigt den Verbindungsbereich des zerlegbaren Ski, wel
cher sich wiederum im Bindungsbereich desselben befindet, im
Seitenlängsschnitt. Die miteinander verbindbaren Skiabschnitte
sind mit den Bezugsziffern 10 und 11 bezeichnet. Beide
Skiabschnitte 10 und 11 weisen einander zugeordnete Anlageflä
chen 16 und 17 auf, die sich in Skilängsrichtung von der Lauf
fläche 18 des Ski schräg zur Skideckfläche 19 erstrecken. Die
Anlageflächen 16 und 17 sind an einander zugewandten stirnsei
tigen Enden der beiden Skiabschnitte 10 und 11 an im wesentli
chen U-förmig ausgebildeten Abschlußelementen 26 und 27 ausge
bildet. Zusätzlich ist an den in Fig. 4 gezeigten Abschlußele
menten 26 und 27 eine Mehrzahl von sich in den Skikörper hinei
nerstreckenden Fortsätzen ausgebildet, die zur weiteren Stabi
lisierung der Verbindung zwischen Abschlußelement und Skikörper
beitragen. An der Skideckfläche 19 können die U-förmig ausge
bildeten Abschlußelemente 26 und 27 zusätzlich mit dem Skikör
per verschraubt (nicht gezeigt) sein.
Die beiden Anlageflächen 16 und 17 der zugeordneten
Skiabschnitte 10 und 11 weisen neben einem ebenen Bereich, an
dem sie plan aneinanderliegen, zum Zwecke der Verbindung knapp
oberhalb der Skilauffläche 18 und zusätzlich unterhalb der Ski
deckfläche 19 Verhakungen 20 und 30 auf. Diese Verhakungen 20
und 30 sind durch jeweils einen sich nach oben und unten und
etwa parallel zu den schrägen Anlageflächen 16 und 17 sowie
etwa quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung 40 bzw. 41
am einen Skiabschnitt 10 bzw. 11 einerseits und jeweils eine
komplementär ausgebildete Hinterschneidung 42 bzw. 43 am ande
ren Skiabschnitt 11 bzw. 10 andererseits gebildet. Die Verha
kungen 20 und 30 greifen dann formschlüssig ineinander, wenn
die beiden Abschlußelemente 26 und 27 in einer Richtung senk
recht zu den Seitenwangen ineinandergeschoben werden. Damit ist
gewährleistet, daß die Skiabschnitte 10 und 11 sowohl in Rich
tung senkrecht zur Skideckfläche 19 bzw. Skilauffläche 18 als
auch in Skilängsrichtung zusammengehalten sind.
Zur Erhöhung der Verbindungsstabilität können die schrägen An
lageflächen 16 und 17 zusätzlich mindestens eine sich quer zur
Skilängsrichtung oder etwa parallel zur Skideckfläche 19 er
streckende Nut-Feder-Verbindung umfassen.
Befinden sich beide Skiabschnitte 10 und 11 in dem Zustand, in
dem die Verhakungen 20 und 30 wirksam sind, d. h. sind die bei
den Abschlußelemente 26 und 27 seitwärts ineinandergeschoben,
so entsteht noch keine ausreichend kraftschlüssige Verbindung
zwischen diesen. Die Verbindung muß ein geringes Spiel aufwei
sen, da sonst kein unter normalem Kraftaufwand zu bewerk
stelligendes Ineinanderschieben möglich wäre. Die beiden
Skiabschnitte gleiten aufgrund dieses Spiels leicht an den An
lageflächen 16 und 17 aneinander.
Um hier zum Gebrauch des Ski Abhilfe zu schaffen, wird die ver
hakte Verbindung durch ein Spannelement 31 fixiert. Ein solches
Spannelement 31 ist in Fig. 4 als ein Anpreßmittel in Form ei
ner exzentrisch am Abschlußelement 27 gelagerten Walze 32 aus
gebildet. Diese Walze 32 ist am Abschlußelement 27 des
Skiabschnitts 11 um eine sich quer zur Skilängsrichtung und
etwa parallel zur Skideckfläche 19 bzw. Skilauffläche 18 er
streckende Schwenkachse 35 verschwenkbar gelagert. In Fig. 5
ist das erwähnte Spannelement 31 in Schnittdarstellung entlang
der Linie V-V in Fig. 4 gezeigt.
Im Bereich der Walze 32 ist in der Anlagefläche 16 des Ab
schlußelements 27 eine Anpreßfläche 39 innerhalb einer Vertie
fung 37 ausgebildet (vgl. Fig. 5).
Das Spannelement 31 ist, wie in Fig. 4 gezeigt, zwischen beiden
Verhakungen 20 und 30 angeordnet. Hierbei ist der Abstand zwi
schen dem Spannelement 31 und der skilaufflächennahen Verhakung
20 größer als der Abstand zwischen dem Spannelement 31 und der
skideckflächennahen Verhakung 30.
Wie in Fig. 4 angedeutet und in Fig. 6 in Seitenansicht deut
lich zu erkennen, kann die Walze 32 mit einem Betätigungshebel
34 um die Schwenkachse 35 verschwenkt werden. In der Schließ
stellung des Hebels 34 wird die Walze um die Schwenkachse 35
derart verschwenkt, daß der von der Schwenkachse 35 radial vor
springende Teil der auf der Schwenkachse 35 exzentrisch gela
gerten Walze 32 an die Anpreßfläche 39 der Anlagefläche 16 ge
preßt wird. Hierbei greift der radial vorspringende Teil der
Walze 32 in die Vertiefung 37 im Abschlußelement 27 des
Skiabschnitts 10 ein. Durch das Eingreifen der exzentrisch ge
lagerten Walze 32 in die Vertiefung 37 wird verhindert, daß
sich die beiden Skiabschnitte 10 und 11 von selbst unter Bela
stung in Richtung senkrecht zu den Seitenwangen 21 des Ski
verschieben. Um eine besonders gute Verspannung in dieser Rich
tung zu gewährleisten, ist, wie in Fig. 5 gezeigt, die exzen
trisch gelagerte Walze 32 zusätzlich in Richtung auf die seit
lichen Begrenzungen der Vertiefung 37 hin schräg angeschnitten.
Somit wird durch die senkrecht zur Schwenkachse 35 in der Ver
tiefung 37 wirkende Anpreßkraft eine Verkeilung der Walze 32 in
der Vertiefung 37 erreicht.
In Schließstellung des Betätigungshebels 34 verspannt das
Spannelement 31 die beiden Anlageflächen 16 und 17 gegeneinan
der, so daß sich zwischen der Verhakung 20 und dem Spannelement
31 ein Hebelarm mit Drehpunkt im Bereich der laufflächennahen
Verhakung 20 ergibt, welcher größer ist als der Hebelarm, der
zwischen dem Spannelement 31 und der Verhakung 30 im skideck
flächennahen Bereich entsteht. Auf diese Weise wird erreicht,
daß im Bereich der Verhakung 20 die skilaufflächennahen Berei
che der Abschlußelemente 26 und 27 fest gegeneinander gepreßt
werden, so daß eine durchgängige und durch keinen Spalt
unterbrochene Skilauffläche gewährleistet ist, und zwar auch
unter Belastung durch den Skifahrer. Im Bereich der Skideck
fläche jedoch entsteht aufgrund des kleineren Hebelarms zwi
schen dem Spannelement 31 und der Verhakung 30 im skideck
flächennahen Bereich zwischen den beiden Anlageflächen 16 und
17 eine Zugkraft, die dazu führt, daß der Vorsprung 40 an der
Anlagefläche 16 auf Zug gegenüber der Hinterschneidung 42 an
der Anlagefläche 17 belastet wird. Je nach Spiel der Verbindung
kann sogar zwischen beiden Anlageflächen 16 und 17 in diesem
Bereich ein kleiner Spalt entstehen.
Wird der Ski durch den auf diesem Verbindungsbereich stehenden
Skifahrer, der eine Druckkraft senkrecht auf die Skideckfläche
19 ausübt, belastet, so schließt sich der möglicherweise ent
standene Spalt im skideckflächennahen Bereich, wobei jedoch die
fest verpreßte Verbindung im skilaufflächennahen Bereich stabil
aufrecht erhalten bleibt.
Das Spannelement 31 ist in der in den Fig. 4 und 5 gezeigten
Ausführungsform als exzentrisch gelagerte Walze 32 ausgebildet.
Jedoch sind auch andere Konstruktionen dieses Spannelements
denkbar. So kann die Walze 32 auch zentrisch gelagert sein, wo
bei sie an ihrem Umfang einen radialen Vorsprung oder einen
ovalen Querschnitt aufweist. Wichtig bei einer derartigen Kon
struktion ist jedoch, daß ein Bereich des Spannelements 31 in
Schließstellung des Hebels 34 eine Druckkraft auf die Anpreß
fläche 39 ausübt. Die Walze 32 kann auch durch eine oder meh
rere Rollen ersetzt sein.
Wie in Fig. 6 gezeigt, weist der Betätigungshebel 34 zwei Arme
36 auf, die an den Seitenwangen 21 des Skiabschnitts 11 mit der
Schwenkachse 35 der Walze 32 befestigt ist. Am freien Ende der
Arme 36 ist eine Platte 38 angebracht, die in Schließstellung
an der Skideckfläche 19 anliegt. Bei Anordnung der Skibindung
auf der Skideckfläche 19 wird der Betätigungshebel 34 zusätz
lich dadurch in Schließstellung gehalten, daß der Skifahrer mit
seinem Skistiefel den Betätigungshebel 34 von oben her belastet
und in Schließstellung hält. Dadurch, daß die exzentrisch gela
gerte Walze 32 so weit um die Schwenkachse 35 verschwenkt wird,
daß der radial vorspringende Bereich etwas oberhalb der kürze
sten Verbindungsstrecke zwischen Schwenkachse und Anpreßfläche
39 zu liegen kommt, befindet sich der Betätigungshebel 34 in
Schließstellung in einer Übertotpunkt-Position. Ein Öffnen des
Betätigungshebels 34 ist somit nur durch ein Abheben desselben
von der Skideckfläche unter Kraftaufwand möglich. Um ein Öffnen
des Betätigungshebels 34 zu erleichtern, ist an diesem eine
(nicht gezeigte) flexible Grifflasche oder dergleichen vorgese
hen, die der Benutzer leicht greifen kann.
Die beiden Arme 36 des Betätigungshebels 34 sind an den zuge
ordneten Seitenwangen 21 des einen Skiabschnitts 11 jeweils
nach innen versenkt angeordnet, so daß sie innerhalb der äuße
ren Begrenzung der beiden Seitenwangen 21 liegen. Mit dieser
Maßnahme wird erreicht, daß kein zusätzlicher Reibungswider
stand im Schnee auftritt und das Verletzungsrisiko erheblich
minimiert wird.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale wer
den als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Claims (26)
1. Zerlegbarer Ski bestehend aus wenigstens zwei im Bindungs
bereich form- und kraftschlüssig miteinander verbindbaren
Skiabschnitten (10, 11), die im Bereich ihrer Verbindung
einander zugeordnete Anlageflächen (16, 17) umfassen, die
sich in Skilängsrichtung von der Lauffläche (18) des Ski
schräg zur Deckfläche (19) desselben hin erstrecken, wobei
zur Verbindung bzw. zum Zusammenhalt der beiden
Skiabschnitte (10, 11) ein Kniehebelmechanismus (12) mit
einem an einem Skiabschnitt (10) schwenkbar gelagerten
Kniehebel (13) und einem am anderen Skiabschnitt (11) dem
Kniehebel (13) zugeordneten Eingriffselement (15) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Zwecke der Verbindung bzw. des Zusammenhalts der
beiden Skiabschnitte (10, 11) diese zusätzlich knapp
oberhalb der Skilauffläche (18) miteinander verhakbar
(Verhakung 20) sind.
2. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kniehebel (13) durch zwei an den Seitenwangen (21) des
einen Skiabschnitts (10) schwenkbar gelagerte Laschen (22)
sowie eine an den freien Enden derselben schwenkbar gela
gerte Platte (23) gebildet ist, die sich in den Bereich
zwischen den beiden Laschen (22) hineinerstreckt und ein
in Schließstellung des Kniehebels (13) oberhalb der Ver
bindungslinie zwischen den Anlenkpunkten an den beiden En
den jeder Lasche (22) liegendes Stützelement (24) defi
niert, welches in Schließstellung mit einer komplementären
Eingriffsfläche (28) des am anderen Skiabschnitt (11)
ausgebildeten Eingriffselements (15) korrespondiert.
3. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Stützelement (24) durch einen zum Skikern hin geboge
nen Fortsatz der schwenkbar gelagerten Platte (23)
gebildet ist, während die komplementäre Eingriffsfläche
(28) innerhalb einer sich quer über die Deckfläche des
anderen Skiabschnitts (11) erstreckenden Nut oder
Hinterschneidung ausgebildet ist.
4. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die schrägen Anlageflächen (16, 17) im skideckflächennahen
Bereich mindestens eine sich quer zur Skilängsrichtung und
etwa parallel zur Skideckfläche (19) erstreckende Nut-Fe
der-Verbindung (25) umfassen.
5. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die schrägen Anlageflächen (16, 17) mindestens eine sich
etwa in Skilängsrichtung erstreckende Nut-Feder-Verbindung
umfassen.
6. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die schwenkbar gelagerten Laschen (22) an einem die
schräge Anlagefläche (16) des zugeordneten Skiabschnitts
(10) umfassenden Abschlußelement (26) aus Metall, Kunst
stoff oder dergleichen widerstandfähigem Material angeord
net sind.
7. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die einander zugeordneten Enden der beiden Skiabschnitte
(10, 11) durch im wesentlichen U-förmig ausgebildete
Abschlußelemente (26, 27) eingefaßt sind.
8. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die schwenkbar gelagerten Laschen (22) jeweils Bogen
laschen sind.
9. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Kniehebel-Laschen (22) an den zugeordneten Sei
tenwangen (21) des einen Skiabschnitts (10) jeweils nach
innen versetzt angeordnet sind, so daß sie innerhalb der
äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen (21) liegen.
10. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die laufflächennahe Verhakung (20) der beiden
Skiabschnitte (10, 11) durch einen sich nach oben und etwa
parallel zu den schrägen Anlageflächen (16, 17) sowie etwa
quer zur Skilängsachse erstreckenden Vorsprung (29) am
einen Skiabschnitt (10) und eine komplementär ausgebildete
Hinterschneidung (29a) am anderen Skiabschnitt (11)
gebildet ist.
11. Zerlegbarer Ski bestehend aus wenigstens zwei im Bindungs
bereich form- und kraftschlüssig miteinander verbindbaren
Skiabschnitten (10, 11) mit einander zugeordneten Anlage
flächen (16, 17), die sich in Skilängsrichtung von der
Lauffläche (18) des Ski schräg zur Deckfläche (19) dessel
ben hin erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Zwecke der Verbindung bzw. des Zusammenhalts der
beiden Skiabschnitte (10, 11) diese zumindest knapp
oberhalb der Skilauffläche (18) und zusätzlich unterhalb
der Skideckfläche (19) miteinander verhakbar (Verhakungen
20 und 30) sind, wobei die Verhakung durch ein
Spannelement (31) fixierbar ist.
12. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannelement (31) entweder zwischen den beiden Verha
kungen (20, 30) oder oberhalb derselben, d. h. knapp un
terhalb der Skideckfläche (19) wirksam ist.
13. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannelement (31) knapp unterhalb der oberen Verhakung
(30) wirksam ist.
14. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannelement (31) ein Anpreßmittel (32) umfaßt, wel
ches an einem der beiden Skiabschnitte (10, 11) um eine
sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Ski
deckfläche (19) bzw. Lauffläche (18) des Ski erstreckende
Schwenkachse (35) verschwenkbar gelagert ist.
15. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anpreßmittel (32) mit einem Betätigungshebel (34) ge
koppelt ist.
16. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem Anpreßmittel (32) eine Anpreßfläche (39) an der Anla
gefläche (16) des anderen Skiabschnitts (10) zugeordnet
ist, wobei diese Anpreßfläche (39) sich vorzugsweise
innerhalb einer Vertiefung (37) befindet, in die in
Schließstellung ein radial vorspringendes Teil des
Anpreßmittels (32) eingreift.
17. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anpreßmittel (32) durch eine exzentrisch gelagerte
Rolle bzw. Walze gebildet ist.
18. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anpreßmittel (32) durch eine zentrisch gelagerte Rolle
bzw. Walze mit einem radialen Vorsprung gebildet ist.
19. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anpreßmittel (32) durch eine zentrisch gelagerte Rolle
bzw. Walze mit ovalem Querschnitt gebildet ist.
20. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Betätigungshebel (34) zwei jeweils an den Seitenwangen
(21) des einen Skiabschnitts (11) mit der dem Anpreßmittel
zugeordneten Schwenkachse (35) befestigte Arme (36) sowie
eine mit den freien Enden derselben verbundene Platte (38)
umfaßt, die in Schließstellung an der Skideckfläche (19)
anlegbar ist.
21. Zerlegbarer Ski nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Anpreßmittel (32) zugeordnete Schwenkachse (35) an
einem die schräge Anlagefläche (16 oder 17) des
zugeordneten Skiabschnitts (10 oder 11) definierenden
Abschlußelement (26 oder 27) aus Metall, Kunststoff oder
dergleichen widerstandsfähigen Material gelagert ist.
22. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anpreßmittel (32) in einer Ausnehmung (33) an dem die
schräge Anlagefläche (16, 17) des zugeordneten
Skiabschnitts (10, 11) definierenden Abschlußelement (26,
27) gelagert ist.
23. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß
die einander zugeordneten Enden der beiden Skiabschnitte
(10, 11) durch im wesentlichen U-förmig ausgebildete Ab
schlußelemente (26, 27) eingefaßt sind.
24. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Arme (36) des Betätigungshebels (34) an den zu
geordneten Seitenwangen (21) des einen Skiabschnitts (11)
jeweils nach innen versenkt angeordnet sind, so daß sie
innerhalb der äußeren Begrenzung der beiden Seitenwangen
(21) liegen.
25. Zerlegbarer Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß
die schrägen Anlageflächen (16, 17) mindestens eine sich
quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur
Skideckfläche (19) erstreckende Nut-Feder-Verbindung
umfassen.
26. Ski nach einem der Ansprüche 11 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verhakungen (20, 30) der beiden Skiabschnitte (10, 11)
durch jeweils einen sich nach oben und/oder unten und etwa
quer zur Skilängsachse sowie parallel zur Skideck- oder
Lauffläche erstreckenden Vorsprung (40, 41) am einen
Skiabschnitt (10) und eine komplementär ausgebildete
Hinterschneidung (42, 43) am anderen Skiabschnitt (11)
gebildet ist.
Priority Applications (4)
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| DE19542965A DE19542965C2 (de) | 1995-11-17 | 1995-11-17 | Zerlegbarer Ski |
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| EP96935257A EP0861110A1 (de) | 1995-11-17 | 1996-11-13 | Zerlegbarer ski |
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| DE19542965C2 DE19542965C2 (de) | 1997-09-04 |
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