DE19541138C1 - Elektrische Steckverbindung - Google Patents
Elektrische SteckverbindungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
- H01R4/2416—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
- H01R4/242—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members being plates having a single slot
- H01R4/2425—Flat plates, e.g. multi-layered flat plates
- H01R4/2429—Flat plates, e.g. multi-layered flat plates mounted in an insulating base
- H01R4/2433—Flat plates, e.g. multi-layered flat plates mounted in an insulating base one part of the base being movable to push the cable into the slot
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung mit einem Ansteuerkabel und
einem mit Steckerfahnen versehenen Betätigungselement insbesondere einem So
lenoiden eines Ventils.
Elektrische Steckverbindungen dieser Art sind aus der DE 40 37 353 bekannt. Dort
sind Ventile gezeigt, die mittels Betätigungsmagnet, d. h. Solenoiden betätigt werden.
Dieses Betätigungselement ist innerhalb eines Gehäuses angeordnet, an dem an einer
Seite Steckerfahnen zum Anschluß des Betätigungselementes herausragen. Diese
bekannten Ventile sind dabei auf Grundplatten montiert, über welche die Druckmit
telanschlüsse zum und vom Ventil gegeben werden. Die Grundplatte enthält in dieser
bekannten Bauform desweiteren eine Anschlußpartie durch welche elektrische An
schlußleiter geführt sind, die nach Aufstecken des Ventils auf die Grundplatte und
somit der Steckerfahnen auf die Anschlußpartie, elektrisch mit dem
Betätigungsmagnet verbunden sind. Von der Steckverbindung zwischen Betätigungs
magnet und elektrischer Anschlußpartie führen elektrische Leiter zu einer Anschluß
platte, durch welche wiederum elektrische Leiter angelegt sind. Diese können dann
durch Einbringen von Kontaktbrücken eine elektrische Verbindung zwischen den ex
ternen Anschlußleitungen und den elektrischen Leitern der Anschlußpartie und somit
des Betätigungsmagneten herstellen. Bei dieser sicherlich zweckmäßigen bekannten
Bauform ist es zwischen den eigentlichen externen Signal- und Nulleitern und dem
Betätigungsmagneten notwendig, mehrere Steckverbindungen herzustellen. Eine di
rekte Kontaktierung an die externen Leitungen ist in dieser bekannten Bauform nicht
vorgesehen.
Aus der DE 42 30 414 C2 ist es bekannt, die Signaldrähte eines Feldbusses, die von einem
aus flexiblen Kunststoffmaterial bestehenden Isolationsmantel umgeben sind, dadurch zu
kontaktieren, daß die mit der jeweils zugeordneten Bus-Kommunikationseinheit
verbundenen Kontakteinrichtungen als Schneidmittel ausgebildet sind und daß die jeweiligen
Signaldrähte der Busleitung auf die Schneidmittel aufgedrückt werden, so daß die
Schneidmittel den Isolationsmantel durchdringen und mit dem Leitungsmaterial in Kontakt
geraten.
Scharfkantige Metallformteile, in die die Leiter eingeklemmt werden, führen gemäß
DE 26 04 241 C2 zum Durchschneiden der Leiterisolierung und zum elektrischen Kontakt.
Nach der DE 28 40 277 C2 rasten Formteile eines Klemmkontaktes ineinander ein, wobei in
ihrem Berührungsbereich Schneidkanten in die Isolierung eines zwischen den Formteilen
eingelegten isolierten Drahtes einschneiden und elektrischen Kontakt mit dem metallischen
Leiter erzeugen.
Gemäß der US 3.842.546 wird elektrischer Kontakt dadurch erzeugt, daß in
zusammenfügbaren Gehäuseformteilen zwischen metallischen Spitzen bzw. Schneiden und
gegenüberliegenden Andruckbereichen ein isolierter Leiter eingelegt und beim
Zusammenfügen der Formteile von den Spitzen bzw. Schneiden die Isolierung
durchdrungen wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Steckverbindung der
gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzubilden, daß die Steckverbindung einfach
und schnell montierbar ist, und aus einfach und kostengünstig herstellbaren Teilen
bewerkstelligt werden kann.
Die gestellte Aufgabe ist bei einer elektrischen Steckverbindung der gattungsgemäßen
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die einzelnen Adern des Ansteuerkabels
innerhalb eines Steckergehäuses in angeformten Schlitzen fixierbar einlegbar sind, die
so ausgerichtet und gestaltet sind, daß die Kabel beim Aufstecken des Steckergehäu
ses direkt mittels der Steckerfahnen kontaktiert werden.
Aus dem Aufsatz "ASI auf dem Vormarsch" aus "Flexible Automation 2/95" ist es be
kannt, auf ein als Busleitung ausgelegtes Zweileiterflachbandkabel ein Steckverbin
dungsgehäuse als sogenannte Busklemme anzubringen, die direkt mit der Busleitung
kontaktiert ist. Hierbei werden innerhalb dieses Gehäuses der Busklemme sowohl die
Kontaktierung durchgeführt als auch die Verbindung der kontaktierten Stellen mit elek
trischen Anschlußsteckern oder Stiften. Der Nachteil hierbei ist jedoch, daß innerhalb
der Busklemme zum einen die Kontaktierung und zum anderen das Bereitstellen eines
oder mehrerer elektrischen Anschlußstifte erfolgen muß. Die vorliegende Erfindung
verzichtet auf einen Zwischenschritt und verbindet die Leitungen direkt mit den
Steckerfahnen des anzuschließenden Gerätes, welches hierbei das Betätigungsele
ment eines Ventils ist. D.h. Wesen der Erfindung ist, daß die Kabel innerhalb des Ge
häuses in einer entsprechend definierten Position fixierbar gehalten werden, und auf
die Steckerfahnen des anzuschließenden Betätigungselementes direkt aufgeschoben
werden, derart, daß die Steckerfahnen die Isolierung der Anschlußdrähte durchstoßen
und direkt mit den einzelnen Kabeln kontaktieren. Der Zwischenschritt einer zusätzli
chen Steckverbindung zwischen Kabel und Steckerfahne entfällt hierbei, und die
Steckerfahne kontaktiert mit dem Kabel direkt. Dadurch wird die Steckverbindung
einfacher und zum anderen ist der Montageaufwand erheblich kleiner. In weiteren
Ausgestaltungen der Erfindung werden die Kabel am Boden der Schlitze dadurch fi
xiert gehalten, daß dieselben in Hinterschneidungen fixiert bzw. eingeklemmt gehalten
sind. Um die Kabel in diese Hinterschneidungskontur gut einführen zu können, sind die
Schlitze in ihrem Querschnitt sich zum Boden hin verjüngend ausgebildet. In weiterer
vorteilhafter Ausgestaltung ist ein Dichtelement vorgesehen, welches im montierten
Zustand zwischen Steckergehäuse und Betätigungselement abdichtet und somit bei
spielsweise die Schutzart IP 67 gewährleistet.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im nachfolgenden näher beschrie
ben.
Fig. 1 zeigt ein Ventil 1 mitsamt Betätigungselement 2 bspw. in Form eines
Solenoiden in Seitenansicht, wobei das aufgesteckte Steckergehäuse 3 im Querschnitt
gezeigt ist. Zu sehen ist hierbei eine der beispielsweise beiden Leitungen 4, 5,
Signalleiter und Null-Leiter. Die jeweilige Leitung bzw das jeweilige Kabel 4, 5 ist dabei
durch eine Gehäuseöffnung in das Innere des Steckergehäuses 3 geführt und wird
abgewinkelt über eine entsprechend vorstehende Kante 8 geführt, so daß in Wirkung
eine Zugentlastung steht. Die Enden des hier sichtbaren Leiters liegen abgewinkelt am
Boden des Schlitzes ein. Die Abmessungen des Steckergehäuses 3 sind hinsichtlich
der in die Schlitze eingelegten Kabel und der Länge der Steckerfahnen 6 so
dimensioniert, daß beim Aufstecken des Steckergehäuses die Steckerfahnen den bzw.
die Leiter mittig treffen und durchstoßen. Die Kabel sind dabei als Litze ausgeführt, so
daß ein Durchstoßen mit der Steckerfahne durch die Isolierung und durch die Litze
möglich ist. Hierdurch wird die Kontaktierung bewerkstelligt. Somit wird die
Steckerfahne direkt mit den herangeführten Leitungen verbunden, so daß auf die
Einbringung zusätzlicher Kontaktiermittel zwischen Leitung und Steckerfahne
verzichtet werden kann. Durch das Einlegen der Leitungen in die Schlitze können
dieselben beim Eingriff der Steckerfahnen während des Aufsteckens des
Steckergehäuses auch nicht ausweichen, und werden zwangsläufig durchstoßen und
damit kontaktiert. Das positionsgenaue Aufsetzen des Steckergehäuses wird durch die
Führung und Versteifung 7 gewährleistet.
Fig. 2 zeigt eine Frontansicht, bei welcher die Kabel 4, 5, die in das Steckergehäuse
3 eingeführt werden, dargestellt sind, in Bezug auf die Position der Steckerfahnen 6.
Die Steckerfahnen 6 greifen hierbei mittig in die Litzen der Signal- und O-Leiter ein.
Dabei ist in Draufsicht in durchscheinender Darstellung die Leitungsführung in Form
einer zweiten Zugentlastungsmöglichkeit gezeigt. Die Enden der Kabel 4, 5 sind über
den mit den Steckerfahnen 6 kontaktierten Bereich hinaus erstreckt und hinter
innerhalb des Steckergehäuses angeordneten Kanten umgelenkt, und eingeklemmt,
so daß auch auf die Weise eine zuverlässige Zugentlastung des Kabels entsteht.
Fig. 2a zeigt eine weitere Seitenansicht auf das Steckergehäuse 3 alleine, in welcher
die Anordnung der Schlitze 11 gezeigt ist, die durch das Steckergehäuse 3 hindurch
angelegt sind. Die Schlitzkontur verjüngt sich zum Boden 12 des Schlitzes 11 hin, so
daß nach außen ein trichterartiger Konturverlauf entsteht. Hierdurch wird das
Einführen und Einbringen des jeweiligen Kabels leichter. Der Grund 12, also die Partie
nahe dem Boden jeder der Schlitze, ist dabei gemäß der Querschnittskontur der Kabel
entsprechend geformt. Dieser Bodenabschnitt ist im Querschnitt etwas breiter als der
anschließende Schlitzquerschnitt, so daß an der Übergangsstelle eine
Hinterschneidungskontur entsteht. Hierdurch wird das Kabel, welches durch den
Schlitz bis zum Grund hin eingeführt wird, in dieser Position am Boden hinter der
Hinterschneidungskontur festgehalten. Diese Schlitze setzen sich auch in das
Steckergehäuse hinein fort, so daß die Enden der Kabel so gehalten werden, daß sie
beim Aufstecken des Steckergehäuses von den Steckerfahnen des
Betätigungselementes an- bzw. durchgestoßen werden.
Fig. 3 zeigt die Sicherung des Steckergehäuses 3 auf dem Solenoiden 2, welche für
jede alternative Ausgestaltungsform, wie oben dargestellt, einsetzbar ist. Dabei weist
hier das Ventilgehäuse 1 eine Hinterschneidungskontur 9 auf, und das
Steckergehäuse 3 weist Schnapphaken 10 auf, die diese Hinterschneidungskontur im
montierten Zustand fixierend hintergreifen. Die Hinterschneidungskonturen 9 können
ebenfalls auch direkt am Gehäuse 3 des Solenoiden angeformt, und die
Schnapphaken 10 entsprechend ausgebildet sein.
Claims (7)
1. Elektrische Steckverbindung zwischen einem Ansteuerkabel und einem mit
Steckerfahnen versehenen Betätigungselement insbesondere einem Solenoiden
eines Ventils,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Kabel (4, 5) des Ansteuerkabels innerhalb eines
Steckergehäuses (3) in angeformten Schlitzen (11) fixierbar einlegbar sind, die
so ausgerichtet und gestaltet sind, daß die Kabel (4, 5) beim Aufstecken des
Steckergehäuses (3) direkt mittels der Steckerfahnen (6) kontaktiert werden.
2. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dimensionierung der Schlitztiefen (11) an die innerhalb des
Steckergehäuses (3) angelegten Längen der Steckerfahnen (6) entsprechend
abgestimmt sind, und daß die herausragenden Enden der Steckerfahnen (6) zur
Bewerkstelligung des Anschneidens der Kabel (4, 5) entsprechend geformt sind.
3. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze (11) am Boden (12) derselben eine Hinterschneidungskontur
aufweisen, derart, daß die eingelegten Kabel (4, 5) am Boden (12) der Schlitze
(11) fixiert gehalten sind.
4. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze (11) in ihrem Querschnitt sich zum Boden (12) hin verjüngend
ausgebildet sind.
5. Elektrische Steckverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kabel (4, 5) des Ansteuerkabels innerhalb des Steckergehäuses (3) so
geführt sind, daß eine Eintrittsebene des Ansteuerkabels in das Steckergehäuse
entsteht und eine Kontaktierebene, in welcher die Steckerfahnen (6) mit den
Kabeln (4, 5) kontaktieren, und daß die beiden Ebenen höhenversetzt angeordnet
sind, derart, daß die Kabel (4, 5) zwecks Zugentlastung über eine Klemmkante
geführt sind.
6. Elektrische Steckverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kabel (4, 5) hinter der Kontaktierstelle mit den Steckerfahnen (6) hinter
eine Kante innerhalb des Steckergehäuses (3) in entgegengesetzter Richtung
umgelegt sind zwecks Zugentlastung.
7. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß nahe dem Solenoiden (2) oder dem Ventilgehäuse (1)
Hinterschneidungskonturen (9) angeordnet sind, und daß das Steckergehäuse
(3) Schnapphaken (10) aufweist, die das auf die Steckerfahnen (6) aufgesteckte
Steckergehäuse (3) in montierter Lage festhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995141138 DE19541138C1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Elektrische Steckverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995141138 DE19541138C1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Elektrische Steckverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19541138C1 true DE19541138C1 (de) | 1997-01-30 |
Family
ID=7776619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995141138 Expired - Fee Related DE19541138C1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Elektrische Steckverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19541138C1 (de) |
Citations (5)
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1995
- 1995-10-30 DE DE1995141138 patent/DE19541138C1/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| ASI auf dem Vormarsch. In: Flexible Automation 2/95, S. 48-50 * |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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