DE19541694C2 - Vorrichtung zum Erstellen von Stelzen für stelzenverlegte Plattenbeläge auf Böden - Google Patents
Vorrichtung zum Erstellen von Stelzen für stelzenverlegte Plattenbeläge auf BödenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalungsring zum Erstellen von Stelzen für
stelzenverlegte Plattenbeläge auf Böden umfassend mindestens zwei sta
pelbare, mit einer aushärtbaren Masse ausfüllbare, ringförmige Schalungs
körper, wobei zumindest ein Endabschnitt eines jeden Schalungsringes
Mittel zur Verbindung desselben mit einem weiteren Schalungsring auf
weist.
Plattenbeläge, beispielsweise Beton- oder Zementplatten, werden üblicher
weise auf Stelzen verlegt, wenn diese als unterlüfteter Terrassenbelag vor
gesehen sind. Ein unterlüfteter Terrassenbelag wird im allgemeinen auf ei
ne mit Gefälle versehene Stahlbetondecke, die oberseitig durch Abdich
tungs- bzw. Wärmedämmschichten abgeschlossen ist, aufgebracht. Es ist
häufig erwünscht, den eigentlichen Plattenbelag horizontal ausgerichtet
vorzusehen und das Gefälle der Stahlbetondecke auszugleichen. Eine Un
terlüftung ist immer dann zweckmäßig, wenn als Bodenplatten große For
mate verwendet werden, die so stabil sind, daß sie die auftretenden Ver
kehrslasten aufnehmen können, auch dann wenn sie nur auf den Eck
punkten gelagert sind. Da sich in solchen Belägen kein Wasser aufstauen
kann werden Frostschäden vermieden.
Zum Ausgleich von Unebenheiten sowie des bodenseitigen Gefälles ist es
üblich, im Bereich der vorgesehenen Plattenstöße, vorzugsweise im Be
reich der Plattenecken, Kunststoffteller zu verlegen, auf denen die Ecken
der Platten aufgelegt werden können. Zum Höhenausgleich wird Mörtel
unterfüllt. Es sind jedoch auch Kunststoffteller mit Verstellmechanismen
oder Ausgleichsscheiben bekannt.
In der DE 28 49 168 A1 sind Schalungsringe beschrieben, die zu ihrer ge
genseitigen Verbindung jeweils einen kragenartigen Bund aufweisen. Die
ser Bund greift in eine im anderen Schalungsring angeordnete komple
mentäre Ausnehmung ein. Durch Verbinden mehrerer derartiger Scha
lungsringe miteinander können unterschiedlich hohe Stelzenformen gebildet
werden, durch die mit entsprechenden Abständen zueinander angeordnet
eine Verlegung eines horizontalen Plattenbelages auf einem unebenen
oder mit Gefälle versehenen Untergrund möglich ist.
Die einzelnen Schalungsringe können gleiche oder auch unterschiedliche
Höhe aufweisen, so daß durch Kombination und Zusammenfügen unter
schiedlicher hoher einzelner Schalungsringe die tatsächlich benötigte Stel
zenhöhe angenähert werden kann. Eine verbleibende Resthöhe ist schließ
lich durch Mörtel ausgleichbar. Eine exakte Vornivellierung der aus den
Schalungsringen gefertigten Stelzenformen ist daher nicht möglich.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Er
stellen von Stelzen für stelzenverlegte Plattenbeläge auf Böden schaffen,
die eine exakte Einrichtbarkeit der aus zwei oder mehreren Schalungsrin
gen erstellten Stelzenhülsen erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mittel zur
Verbindung von zwei Schalungsringen einen konisch verjüngten Endab
schnitt eines ersten Schalungsringes und einen bezüglich seines Innen
durchmessers an die konische Verjüngung des ersten Schalungsringes an
gepaßten Endabschnitt des zweiten Schalungsringes umfassen, so daß der
erste Schalungsring nach einem Einsetzen seines verjüngten Endab
schnittes in den Endabschnitt des zweiten Schalungsringes durch eine sich
beim Einsetzen einstellende Klemmverbindung reibschlüsssig gehalten ist.
Durch die beiden aufeinander abgestimmten Endabschnitte von zwei zu
sammensetzbaren Schalungsringen, die reibschlüssig miteinander befestigt
sind, ist es möglich, eine aus zwei Schalungsringen bestehende Stelzen
hülse in ihrer Höhe stufenlos einzurichten. Von besonderem Vorteil ist hier
bei, daß die beiden Schalungsringe geneigt zueinander angeordnet sein
können, so daß auch bei abschüssigem Gelände die Oberkante der aus
den Schalungsringen gebildeten Stelzenhülse eine horizontale Ausrichtung
hat. Ein Einnivellieren der aus einer unterschiedlichen Anzahl von Scha
lungsringen bestehenden Stelzenhülsen erfolgt sodann durch Zusammen
drücken der Stelzenhülsen, ohne daß die reibschlüssige Verbindung aufge
hoben wird. Insbesondere ist dieser Vorgang reversibel, so daß ein zu wei
tes Eindrücken eines Schalungsringes in einen weiteren dieser dem ge
wünschten Maß entsprechend wieder herausgezogen werden kann.
Es ist vorteilhaft, den Schalungsring aus einem nachgiebigen oder in gerin
gem Umfange elastisch reagierenden Kunststoff herzustellen. Durch Ein
schieben des einen Schalungsringes entlang seinem konischen Abschnitt in
den zweiten, entsprechend ausgebildeten Schalungsring, wird eine Ver
spannung zunächst auf den einsteckseitigen Endabschnitt des einen
Schalungsringes ausgeübt, so daß dieser darin verklemmt ist. Da der
Schalungsring nachgiebig ist, ist es möglich, den ein- oder aufgegesetzten
Schalungsring tiefer in oder auf den ersten Schalungsring hineinzudrücken,
um die gewünschte Höhe der Stelze einzustellen. Es wird ersichtlich, daß
bei Vorsehen eines im geringen Umfang elastisch reagierenden Kunststof
fes die auf den einzusetzenden Schalungsring ausgeübte Verklem
mungskraft größer ist als bei einem solchen, der aus einem nachgiebigen
Material hergestellt ist.
In einer Ausgestaltung ist der Schalungsring im Schnitt kreisförmig ausge
bildet. Sollte bei Vorsehen einer solchen Ausgestaltung ein nicht nachgiebi
ges Material verwendet worden sein, empfiehlt es sich, in die Ringwand des
Schalungsringes ausgehend von seinem nicht verjüngten Abschnitt einen
Dehnungsschlitz vorzusehen. Darüber hinaus ist bei Vorsehen eines kreis
förmigen Schalungsringes eine horizontale Einrichtung der Oberkante des
oberen Schalungsringes möglich, da der obere Schalungsring in beliebiger
Richtung geneigt auf dem unteren Schalungsring angeordnet werden kann.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Schalungsring in etwa
die Form eines aus drei Kreisringstücken zusammengefügten Ringkörpers
auf. Durch versetztes Ineinanderstecken der Schalungsringe wird erreicht,
daß der einzusetzende Schalungsring lediglich mit seinen durch die Kreis
ringstücke gebildeten Kanten innenseitig an dem weiteren Schalungsring
anliegt. Der einzusetzende Schalungsring wird somit von dem anderen
Schalungsring umspannt, wobei die nicht in Kontakt befindlichen Wan
dungsbereiche des weiteren Schalungsringes als nachgiebige oder elasti
sche Federelemente dienen, um den ersten Schalungsring sicher zu ver
klemmen. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß aufgrund der relativ
kleinen Kontaktfläche zwischen den beiden Schalungsringen der zuoberst
liegende Schalungsring ohne große Kraftanstrengung beliebig in seiner Hö
he sowie in seiner Neigung einrichtbar ist. Die durch den darunter liegenden
Schalungsring ausgeübte Verklemmkraft ist groß genug, damit diese den
zuoberst liegenden Schalungsring bis zum Aushärten des eingefüllten
Mörtels fixiert.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung dieses Ausführungsbeispiels weisen
die Kreisringstücke jeweils mittig innenseitig eine Führungsnut auf, die zur
Aufnahme der durch die Kreisringstücke gebildeten Kanten eines weiteren
Schalungsringes dienen. Somit ist ein jeweils gleichgeartetes Inein
anderstecken mehrerer Schalungsringe gewährleistet.
Im Bereich der aneinandergrenzenden Kreisringstücke ist es zweckmäßig,
nach außen gerichtete Justierleisten vorzusehen, die zum Eingreifen in die
Führungsnuten dienen.
Es ist zweckmäßig, die Führungsnuten sowie die Justierleisten durch eine
wellenförmige Ausbeulung der Schalungsringwandung zu erstellen.
Ferner kann es zweckmäßig sein, daß dem Schalungsring an seinem unte
ren Wandabschnitt sowie an seinem oberen Wandabschnitt jeweils ein
nach innen gerichteter bzw. nach außen gerichteter Versteifungssteg zuge
ordnet ist, so daß die Wand des Schalungsringes im Querschnitt S-förmig
ausgebildet ist.
Weitere Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung sind Bestandteil der
Unteransprüche sowie der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch zwei ineinandergesteckte im Schnitt
kreisförmige Schalungsringe,
Fig. 2 einen aus drei kreisringförmigen Stücken zusammengefügter
Schalungsring in einer zum Teil geschnittenen Draufsicht,
Fig. 3 der Schalungsring der Fig. 2 in einem Schnitt entlang der
Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt durch zwei der in Fig. 3 gezeigten Scha
lungsringe, die ineinandergesteckt sind,
Fig. 5 die in Fig. 4 gezeigten Schalungsringe in einer zum Teil ge
schnittenen Draufsicht und
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines unterlüfteten Ter
rassenbelages.
Fig. 1 zeigt einen Schalungsring 1, der kreisförmig ausgebildet ist. Der
Schalungsring 1 ist konisch verjüngt, wobei die Verjüngung so ausgebildet
ist, daß der obere verjüngte Endabschnitt in das nicht verjüngte Ende eines
zweiten Schalungsringes 2 einsteckbar ist. In die Schalungsringe 1, 2 ist
ausgehend von deren nicht verjüngten Endabschnitten ein Dehnungsschlitz
3 eingebracht, damit ein Herabdrücken des Schalungsringes 2 auf den
Schalungsring 1 gewährleistet ist. Der Schalungsring 2 verspannt umfäng
lich den in diesen eingesetzten Abschnitt des Schalungsringes 1, wodurch
eine ausreichende Standfestigkeit der aus den Schalungsringen 1 und 2
gebildeten Stelzenschalung gewährleistet ist bis eingefüllter Mörtel ausge
härtet ist.
Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß bezüglich der aus den Schalungsringen 1, 2
zu bildenden Stelze diese entsprechend der gewünschten Höhe stufenlos
einstellbar ist und daß der Schalungsring 2 in beliebige Richtungen geneigt
einrichtbar ist.
Fig. 2 zeigt einen weiteren Schalungsring 8 in einer zum Teil geschnitte
nen Draufsicht. Der Schalungsring 8 weist in etwa die Form eines Ringkör
pers auf, der aus drei gleichen Kreisringstücken 9, 10, 11 zusammengesetzt
ist. Im Bereich der durch die aneinandergefügten Kreisringstücke 9, 10, 11
gebildeten Kanten sind nach außen vorspringende Justierleisten 12, 13, 14
ausgebildet. Der Schalungsring 8 mit seinen Kreisringstücken 9, 10, 11 ist
so ausgebildet, daß dieser ein gleichseitiges Dreieck 15 umschließt, dessen
Ecken den Justierleisten 12, 13, 14 zugeordnet sind.
In die Kreisringstücke 9, 10, 11 ist innenseitig jeweils eine Führungsnut 16,
17, 18 eingebracht, die zur Aufnahme der Justierleisten 12, 13, 14 eines
weiteren gleichartigen Schalungringes 8 dienen. Jede Führungsnut 16, 17,
18 ist mittig bezüglich eines Kreisringstückes 9, 10, 11 angeordnet, so daß
durch gedankliches Verbinden der Führungsnuten 16, 17, 18 ebenfalls ein
gleichseitiges Dreieck 19 umschlossen wird. Die Verwendung von Kreis
ringstücken 9, 10, 11, deren Radius größer ist als der Radius eines das
Dreieck 15 umschließenden Kreises, hat zur Folge, daß das gleichseitige
Dreieck 19 eine kleinere Kantenlänge bezüglich des Dreieckes 15 aufweist.
Durch die konische Ausbildung des Schalungsringes 8 ist gewährleistet,
daß die Justierleisten 12, 13, 14 in die Führungsnuten 16, 17, 18 eingreifen
können und daß auf einen eingesetzten Schalungsring 8 eine Verklem
mungskraft auf dessen Justierleisten 12, 13, 14 ausgeübt wird. Dies ist
vorteilhaft, damit der Schalungsring 8 auf einfache Weise sowohl in der Hö
he als auch in beliebige Richtungen geneigt vornivellierbar ist.
Der Schalungsring 8 weist an seinem verjüngten, unteren Ende einen nach
innen gerichteten Versteifungssteg 20 sowie an seinem oberen, nicht ver
jüngten Ende, einen nach außen gerichteten Versteifungssteg 21 auf. Das
Vorsehen der Versteifungsstege 20, 21 ist zweckmäßig, um dem in Fig. 3
dargestellten Schalungsring 8 bei Vorsehen einer möglichst geringen
Wandstärke eine ausreichende Formstabilität zu verleihen, damit dieser
formstabil dem eingefüllten Mörtel standhält. Der Schalungsring 8 ist als
Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellt und weist eine nur sehr geringe
Wandstärke auf.
Ist ein relativ unnachgiebiger Kunststoff gewählt, kann es zweckmäßig sein,
im Bereich der Justierleisten 12, 13, 14 in den Versteifungssteg 20 Ein
schnitte einzubringen, die sich beim Einsetzen eines weiteren Schalungs
ringes durch Deformation der Wand aufweiten.
Es ist zweckmäßig die Justierleisten 12, 13, 14 und die Führungsnuten 16,
17, 18, wie in Fig. 3 gezeigt, als wellenförmige Wandungsausbeulungen
vorzusehen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 2, woraus durch
Vorsehen der Versteifungsstege 20, 21 der S-förmige Wandquerschnitt des
Schalungsringes 8 ersichtlich ist.
Fig. 4 zeigt im Querschnitt den Schalungsring 8, in den ein weiterer,
gleichgearteter Schalungsring 22 eingesetzt ist. Der Schnitt erfolgt entlang
der Linie II-II der Fig. 5. Dabei greifen die Justierleisten 12, 13, 14 des
Schalungsringes 22 in die Führungsnuten 16, 17, 18 des Schalungsringes 8
ein.
Fig. 5 zeigt die beiden Schalungsringe 8, 22 in einer zum Teil geschnitte
nen Draufsicht. Durch Eindrücken des Schalungsringes 22 in den Scha
lungsring 8 wird dieser im Bereich seiner Führungsnuten 16, 17, 18 ausge
beult, wobei die Wandung des Schalungsringes 8 im Bereich seiner Ju
stierleisten 12, 13, 14 gemäß den Pfeilen 23 eingezogen wird. Diesem
Wandbereich kommt sodann eine federähnliche Funktion zu, so daß der in
den Schalungsring 8 eingesetzte Schalungsring 22 fest in diesem verspannt
ist.
Fig. 6 zeigt die mit Mörtel 24 aufgefüllten Schalungsringe 8, 22, die als
Stelze für einen aus Betonplatten 25 bestehenden Bodenbelag vorgesehen
sind. Die Schalungsringe 8, 22 befinden sich nunmehr in ihrer Einbaulage,
wobei der Schalungsring 22 mit seinem Versteifungssteg 21 bodenseitig
aufliegt. Nach einem vorläufigen Ineinandersetzen der Schalungsringe 8, 22
sind diese mit dem unteren Versteifungssteg 21 des Schalungsringes 22 an
der vorbestimmten Position auf einer Abdichtung aufgesetzt worden. In
gleicher Art und Weise sind an weiteren Positionen Schalungsringe, die den
Schalungsringen 8, 22 entsprechen, aufgestellt worden. Nunmehr werden
die Schalungsringe 8, 22 in ihrer Höhe und Neigung so eingerichtet, daß
der zuoberst liegende Schalungsring 8 mit seinem Versteifungssteg 20 be
züglich der anderen zu erstellenden Stelzen vornivelliert ist. Anschließend
wird in die vornivellierten Schalungsringe 8, 22 der Mörtel 24 eingefüllt.
Nach dem Auffüllen der Schalung 8, 22 mit Mörtel 24 reicht dieser geringfü
ging, etwa 1 cm, aus der Schalung 8, 22 oberseitig heraus. Die Oberseite
des Mörtels 24 kann mit einer wasserundurchlässigen Folie belegt sein, um
ein Eindringen von Sickerwasser in den Mörtel 24 der Stelze zu verhindern.
Die anschließend aufgelegten Betonplatten 25 werden mit geringem Druck
ausgerichtet, um ein glattes Aufliegen im Bereich der erstellten Mörtelstelze
zu erhalten. Auf diese Weise sind ebenfalls betonplatteneigene Dicken
unterschiede ausgleichbar, so daß eine vollkommen horizontal ausgerichte
te Terrassenoberfläche erstellbar ist. Nach Aushärten des Mörtels 24 ist die
Stelze bzw. der aus den Betonplatten 25 erstellte Terrassenbelag begeh
bar.
In einer nicht dargestellten Weiterbildung der in den Figuren dargestellten
Schalungsringe weisen diese in die Unterkante eingebrachte Drainageöff
nungen auf, so daß innerhalb der Schalungsringe aufgestautes Wasser
herausfließen kann.
In der vorangegangenen Figurenbeschreibung sind beispielhaft Schalungen
gezeigt worden, die aus einem oder zwei Schalungsringen bestehen. Sind
höhere Stelzen gefordert, sind durch Verbinden ebenfalls Stelzen herstell
bar, deren Höhe entsprechend höher ist.
1
Schalungsring
2
Schalungsring
3
Dehnungsschlitz
8
Schalungsring
9
Kreisringstück
10
Kreisringstück
11
Kreisringstück
12
Justierleiste
13
Justierleiste
14
Justierleiste
15
gleichseitiges Dreieck
16
Führungsnut
17
Führungsnut
18
Führungsnut
19
gleichseitiges Dreieck
20
Versteifungssteg
21
Versteifungssteg
22
Schalungsring
23
Pfeil
24
Mörtel
25
Betonplatten
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Erstellen von Stelzen für stelzen
verlegte Plattenbeläge auf Böden umfassend
mindestens zwei stapelbare, mit einer aushärtbaren
Masse (24) ausfüllbare, ringförmige Schalungskörper
(1, 2, 8, 22), wobei zumindest ein Endabschnitt
eines jeden Schalungsringes (1, 2, 8, 22) Mittel zur
Verbindung desselben mit einem weiteren Schalungs
ring (1, 2, 8, 22) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Verbindung von zwei Schalungs
ringen (1, 2, 8, 22) einen konisch verjüngten End
abschnitt eines ersten Schalungsringes (1, 2, 8, 22)
und einen bezüglich seines Innendurchmessers an die
konische Verjüngung des ersten Schalungsringes (1,
2, 8, 22) angepaßten Endabschnitt des zweiten
Schalungsringes (1, 2, 8, 22) umfassen, so daß der
erste Schalungsring (1, 2, 8, 22) nach einem Ein
setzen seines verjüngten Endabschnittes in den End
abschnitt des zweiten Schalungsringes (1, 2, 8, 22)
durch eine sich beim Einsetzen einstellende Klemm
verbindung reibschlüssig gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalungsring (1, 2, 8, 22) aus einem nach
giebigen oder in geringem Maße elastisch reagieren
den Kunststoff hergestellt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verjüngungswinkel des konischen
Abschnittes des ersten Schalungsringes (1, 2, 8, 22)
so gewählt ist, daß die äußere Wand des zweiten
Schalungsringes (1, 2, 8, 22) abschnittsweise im
Bereich des Einsteckendes des ersten Schalungsringes
(1, 2, 8, 22) bereits bei einem ersten Einsteckab
schnitt beim Verbinden mit dem weiteren Schalungs
ring (1, 2, 8, 22) an dessen Innenwand anliegt.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wandung
des Schalungsringes (1, 2) ein Dehnungsschlitz (3)
eingebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalungsring
(8, 22) im Schnitt in etwa die Form eines aus drei
Kreisringstücken (9, 10, 11) zusammengefügten Ring
körpers aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwand des Schalungsringes (8, 22) drei
Führungsnuten (16, 17, 18) aufweist, wobei jeweils
eine Führungsnut (16, 17, 18) mittig auf jedem
Kreisringstück (9, 10, 11) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der aneinandergrenzenden Kreisring
stücke (9, 10, 11) Justierleisten (12, 13, 14) vor
gesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Schalungsring (8, 22) an seinem oberen
Wandabschnitt ein nach außen gerichteter Ver
steifungssteg (21) und an seinem unteren Wandab
schnitt ein nach innen gerichteter Versteifungssteg
(20) angeformt sind, so daß die Wand des Schalungs
ringes (8, 22) im Querschnitt S-förmig ausgebildet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Versteifungssteg (21) im Bereich der
Führungsnuten (16, 17, 18) Einschnitte aufweist.
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1995
- 1995-11-09 DE DE19541694A patent/DE19541694C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE19541694A1 (de) | 1997-05-15 |
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