DE19540931A1 - Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Stellantrieb für Deckel oder Hauben von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen,
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1
Ein derartiger Stellantrieb ist aus der DE 41 07 724 C2 vorbekannt. Der dortige
Stellantrieb dient als pneumatischer Zentralverriegelungssteller einer
Zentralverriegelung für Kraftfahrzeuge, die den Türen, Deckeln oder Hauben des
Kraftfahrzeuges zugeordnet ist. Mittels dieses vorbekannten Stellantriebes können
also einzelne Türen des Kraftfahrzeuges durch Betätigung dieses Stellantriebes
verriegelt werden. Die dort vorgesehene Kupplung soll den stellgliedseitigen Teil der
Stellstange, die mit den übrigen Teilen des Kraftfahrzeugschlosses verbunden ist,
derart formschlüssig mit der Buchse verbinden, daß in dieser Stellung des
Stellantriebes ein Herausziehen des stellgliedseitigen Teils der Stellstange aus dem
Stellantrieb unmöglich gemacht wird. Das heißt, diese vorbekannte
Kupplungsanordnung soll ein Stellstangenteil in der Lage zur Buchse verriegeln,
wenn die Stellstange soweit wie möglich in den Stellantrieb hineingezogen ist.
Diese vorbekannte Stellantriebslösung ist jedoch nicht brauchbar, wenn ein
Stellstangenteil in der Lage zur Buchse verriegelt werden soll, wenn die Stellstange
in der anderen Endstellung des Stellantriebes mit aus dem Stellantriebsgehäuse
hinausgeschobenen Stellstangenteilen verriegelt werden soll. Dies ergibt sich
zwangsläufig aus der Kinematik dieses vorbekannten Stellantriebes.
Derartige Anwendungsfälle, bei denen jedoch eine andere Kinematik mit einer
Verriegelung eines Stellstangenteiles gegenüber der Buchse im Fall der
ausgefahrenen Stellung eines Stellstangenteiles aus dem Stellantrieb erfolgen soll,
sind jedoch bekannt. Dies kann zum Beispiel bei Stellantrieben der Fall sein, die als
Hebeeinrichtung für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen verwendet werden.
Diese Hebeeinrichtungen sollen auf einen entsprechenden Steuerbefehl hin zum
Beispiel die Kofferraumklappe einen Spalt weit öffnen, so daß der Benutzer des
Kraftfahrzeuges die Kofferraumklappe durch Anheben vollständig öffnen kann ohne
sich hierbei die Hände zu beschmutzen. Diese an sich bekannten Hebeeinrichtungen
machen die Verwendung von besonderen Griffen an zum Beispiel Kofferraumdeckeln
unnötig, da derartige Griffe beim Betrieb des Kraftfahrzeuges zudem ebenfalls
verschmutzen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Stellantrieb für Deckel oder Hauben von
Kraftfahrzeugen zu schaffen, der eine Verriegelung eines Stellstangenteiles in der
ausgefahrenen Stellung so lange ermöglicht, wie der Benutzer des Kraftfahrzeuges
den Kofferraumdeckel noch nicht weiter angehoben hat.
Diese Aufgabe wird durch die Kennzeichenmerkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Diese erfindungsgemäße Lösung besteht einerseits darin, daß die Kupplung das
durch den Stellmotor angetriebene erste Stellstangenteil gegenüber der Buchse in
der ausgefahrenen Stellung des ersten Stellstangenteiles verriegelt. Die
Verriegelung selbst ist jedoch erfindungsgemäß davon abhängig, welche
Relativstellung das zweite Stellstangenteil gegenüber dem ersten Stellstangenteil
hat. Die Verriegelung erfolgt erfindungsgemäß nur dann, wenn das zweite
Stellstangenteil gegen die Kraft der zwischen den Stellstangenteilen vorgesehenen
Druckfeder in das erste Stellstangenteil hineingeschoben ist. Dies ist immer dann der
Fall, wenn beispielsweise durch den aufliegenden Kofferraumdeckel auf das zweite
Stellstangenteil eine entsprechende, die Rückstellkraft der Druckfeder
überwindende Kraft einwirkt.
Sobald nun der Benutzer des Kraftfahrzeuges den Kofferraumdeckel weiter an hebt,
wird diese auf das zweite Stellstangenteil wirkende Kraft aufgehoben. Daraufhin wird
die Rückstellkraft der Druckfeder wirksam, die das zweite Stellstangenteil aus dem
ersten Stellstangenteil hinausschiebt, woraufhin die Verriegelung durch die
Kupplungsmittel aufgehoben wird und das erste Stellstangenteil gemeinsam mit dem
zweiten Stellstangenteil beispielsweise durch Ansteuerung des Stellmotors in
Gegenrichtung wieder in den Stellantrieb hineingezogen werden kann. Mit dieser
Maßnahme kann eine Verletzung des Bedieners des Kraftfahrzeuges beim
Hineinbeugen in den Kofferraum an den Stellstangenteilen vermieden werden.
Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung des Stellantriebes wird eine Lösung
geschaffen, die die Anforderungen insbesondere bei Hebeeinrichtungen für Deckel
oder Hauben von Kraftfahrzeugen auf sehr einfache und kostengünstige Weise ohne
großen konstruktiven Aufwand erfüllt. Der erfindungsgemäße Stellantrieb ist jedoch
auch für andere Anwendungsfälle brauchbar in denen grundsätzlich eine
Verriegelung der Stellstange in der gegenüber der Buchse ausgefahrenen Stellung
der Stellstange gewünscht ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Stellantriebes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
So kann aus Gründen der Platzersparnis die Druckfeder zwischen den
Stellstangenteilen vorteilhaft eine Schraubendruckfeder sein, die zumindest teilweise
in einer Ausnehmung des zweiten Stellstangenteiles angeordnet und geführt ist.
Der Stellmotor kann zur Vermeidung unnötiger Herstellkosten ein elektrischer
Drehmotor sein, wobei in diesem Fall das erste Stellstangenteil eine Zahnung
aufweist, und wobei zwischen dem Stellmotor und der Zahnung eine
Zahnradübersetzung angeordnet ist, die einerseits die Kraftübertragung und
andererseits die erforderliche Drehzahlreduzierung bewirkt. Um eine Beschädigung
von Stellmotor und dem gesamten Stellantrieb bei Bewegung der Stellstangenteile in
eine der beide Endstellungen und weiterer Bestromung des Stellmotors zu
vermeiden, kann die Zahnradübersetzung ein Zahnrad und ein Ritzel aufweisen,
wobei zwischen Zahnrad und Ritzel eine Rutschkupplung angeordnet ist, die in
diesem Fall eine Drehbewegung gegenüber dem Ritzel ermöglicht.
Ebenfalls in diesem Zusammenhang kann eine Rückstelleinrichtung mit Spiralfeder
vorgesehen sein, gegen deren Rückstellkraft der Stellmotor das erste
Stellstangenteil aus der Buchse herausschiebt, wobei aus Vereinfachungsgründen
die Spiralfeder an der Zahnradübersetzung angreift. Diese Rückstelleinrichtung
ermöglicht dann, daß der gesamte Stellantrieb nur in einer Drehrichtung, z. B. eines
elektrischen Drehmotors bestromt werden muß, nämlich um das erste
Stellstangenteil aus dem Stellgliedgehäuse hinauszubewegen. Wird die Bestromung
des Stellmotors aufgehoben und zugleich die erfindungsgemäße durch die
Kupplungsmittel bewirkte Verriegelung des ersten Stellstangenteiles gegenüber der
Buchse aufgehoben, so wird durch die Rückstellkraft der Rückstelleinrichtung das
erste Stellstangenteil wieder in die Buchse des Stellantriebes hineingezogen.
Das Kupplungsteil kann zur Konstruktionsvereinfachung und zur Kostenminimierung
eine Kupplungsrolle sein, die durch eine Blattfeder in Richtung der Buchse belastet
ist, wobei sich die Blattfeder an dem zweiten Stellstangenteil axial fixiert abstützt.
Durch die axial fixierte Abstützung der Blattfeder an dem zweiten Stellstangenteil
wird die letztlich erforderliche Kraftwirkung auf die Kupplungsrolle abhängig von der
Relativstellung der Stellstangenteile zueinander einfach bewirkt.
Zur Vermeidung des Verklemmens der Kupplungsrolle in der Buchse kann die
Kupplungsrolle in einer Nut der Buchse geführt sein. Die Verriegelung des ersten
Stellstangenteils kann dann in einem Vorsprung der Nut erfolgen, den die
Kupplungsrolle in der entsprechenden Stellung der Stellstangenteile hintergreift.
Ebenfalls der Fertigungsvereinfachung dient die Ausbildung der Buchse einstückig
mit einem Stellantriebsgehäuse und den Stellstangenteilen aus Kunststoff.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stellantriebes ist in den
Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Stellantrieb in einer Ansicht mit Blick auf Buchse und Stellstangenteile;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Stellantrieb gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Stellantrieb gemäß Fig. 2 gemäß der
Schnittlinie A-A.
In den Figuren weist der Stellantrieb, der als Hebeeinrichtung für Deckel oder
Hauben von Kraftfahrzeugen ausgebildet ist, einen Stellmotor (1) auf, der als
elektrischer Drehmotor ausgebildet ist. Dieser Stellmotor (1) weist ein Ritzel auf, das
mit einem Zahnrad (9) kämmt, welches über eine Rutschkupplung (11) mit einem
Ritzel (10) drehverbunden ist. Diese Rutschkupplung (11) ist wie aus der Fig. 3
hervorgeht, eine Kugelanordnung, die federbelastet in die Zahnung des Ritzels (10)
eingreift.
Das Ritzel (10) der Zahnradübersetzung, gebildet aus dem Zahnrad (9) und dem
Ritzel (10), kämmt mit einer Zahnung (8) eines ersten Stellstangenteiles (2), das in
einer Buchse (4) längsverschieblich geführt ist.
Innerhalb des ersten Stellstangenteiles (2) der Stellstange ist ein zweites
Stellstangenteil (3) ebenfalls längsverschieblich angeordnet, wobei der
Längsverschiebeweg es zweiten Stellstangenteiles (3) gegenüber dem ersten
Stellstangenteil (2) in der Fig. 2 mit (U) bezeichnet ist. Dieser Längsverschiebeweg
(U) kann auch als Überhub bezeichnet werden. Demgegenüber ist in der Fig. 2 der
Längsverschiebeweg des ersten Stellstangenteiles (2) gegenüber der Buchse (4) mit
(H) gekennzeichnet, wodurch der Gesamtlängsverschiebeweg (G) des zweiten
Stellstangenteiles (3) gegenüber der Buchse (4) sich als Summe der
Längsverschiebewege (U und H) ergibt.
Die Buchse (4) ist einstückig mit einem Stellantriebsgehäuse (16) aus Kunststoff
gespritzt und weist eine Nut (14) auf, in der eine Kupplungsrolle (5) als Kupplungsteil
der erfindungsgemäßen Kupplung geführt ist. Die Kupplungsrolle (5) wird durch eine
Blattfeder (13), die sich axial fixiert an dem zweiten Stellstangenteil (3) abstützt,
abhängig von der Relativstellung der Stellstangenteile (2, 3) zueinander gegen die
Wandung der Nut (14) der Buchse (4) gedrückt.
Zwischen den Stellstangenteilen (2, 3) ist in einer Ausnehmung (7) des zweiten
Stellstangenteiles (3) eine Schraubendruckfeder (6) angeordnet, die im unbelasteten
Zustand des zweiten Stellstangenteiles (3) zu einer derart definierten Relativposition
der Stellstangenteile (2, 3) führt, daß das zweite Stellstangenteil (3) aus dem ersten
Stellstangenteil (2) um den Überhub herausragt. Wird andererseits das zweite
Stellstangenteil (3) beispielsweise mit dem Gewicht eines Kofferraumdeckels
belastet, so wird das zweite Stellstangenteil (3) gegen die Kraft der
Schraubendruckfeder (6) soweit in das erste Stellstangenteil (2) hineingeschoben,
daß die Blattfeder (13) die Kupplungsrolle (5) gegen die Wandung der Buchse (4)
drückt und einen Vorsprung (15) der Nut (14) im hinausgefahrenen Zustand des
ersten Stellstangenteiles (2) aus der Buchse (4) hintergreift, so daß das erste
Stellstangenteil (2) nicht durch die Rückstellkraft einer Rückstelleinrichtung (12), die
als Spiralfeder ausgebildet ist, in die Buchse (4) hineingezogen werden kann.
Diese beiden möglichen Stellungen der Stellstangenteile (2, 3) gegenüber der
Buchse (4) sind in der Fig. 2 angedeutet. Dabei ist in der Darstellung gemäß Fig.
2 davon ausgegangen worden, daß der Stellantrieb im Kofferraumdeckel befestigt ist
und sich die Stellstangenteile (2, 3) an der übrigen Karosserie in der Fig. 2 unten
abstützen, wenn der Stellmotor (1) im Sinne eines Hinausbewegens des ersten
Stellstangenteiles (2) aus der Buchse (4) angesteuert wird. Wenn dies geschieht,
dann stützt sich das zweite Stellstangenteil (3) an der übrigen Karosserie des
Kraftfahrzeuges ab, so daß es in das erste Stellstangenteil (2) soweit
hineingeschoben ist, daß die Kupplungsrolle (5) sich an der Wandung der Nut (14)
der Buchse (4) anstützt. Sobald das erste Stellstangenteil (2) soweit aus der Buchse
(4) hinausbewegt wurde, daß die Kupplungsrolle (5) den Vorsprung (15) der Nut (14)
hintergreift, wird der Stellmotor (1) ausgeschaltet und der Stellantrieb verbleibt in
dieser Stellung solange wie die Kofferraumklappe sich über den Stellantrieb an der
übrigen Karosserie des Kraftfahrzeuges abstützt.
Sobald nun der Benutzer des Kraftfahrzeuges die Kofferraumklappe weiter anhebt,
wird das zweite Stellstangenteil (3) durch die Kraft der Schraubendruckfeder (6) um
den Überhub (U) aus dem ersten Stellstangenteil (2) hinausgeschoben, so daß die
Blattfeder (13) nicht mehr die Kupplungsrolle (5) in Richtung auf die Wandung der
Nut (14) der Buchse (4) belastet, worauf die Rückstelleinrichtung (12) mit der
Spiralfeder in der Lage ist, das Ritzel (10) bzw. das Zahnrad (9) zu drehen, so daß
das erste Stellstangenteil (2) gemeinsam mit dem zweiten Stellstangenteil (3) in die
Buchse (4) ohne weitere Ansteuerung des Stellmotors (1) hineingezogen wird. Wenn
sich nun der Benutzer des Kraftfahrzeuges in den Kofferraum des Kraftfahrzeuges
hineinbeugt, so wird er dabei nicht durch aus der Buchse (4) hinausgefahrene
Stellstangenteile behindert. Insbesondere wird hierdurch das Risiko von
Kopfverletzungen beim Benutzer des Kraftfahrzeuges verringert.
Bezugszeichenliste
1 Stellmotor, El. Drehmotor
2 Erstes Stellstangenteil
3 Zweites Stellstangenteil
4 Buchse
5 Kupplungsteil, Kupplungsrolle
6 (Schrauben-) Druckfeder
7 Ausnehmung von 3
8 Zahnung von 2
9 Zahnrad
10 Ritzel
11 Rutschkupplung
12 Rückstelleinrichtung
13 Blattfeder
14 Nut
15 Vorsprung von 14
16 Stellantriebsgehäuse
U Längsverschiebeweg von 3 gegenüber 2, Überhub
H Längsverschiebeweg von 2 gegenüber 4
G Längsverschiebeweg von 3 gegenüber 4
2 Erstes Stellstangenteil
3 Zweites Stellstangenteil
4 Buchse
5 Kupplungsteil, Kupplungsrolle
6 (Schrauben-) Druckfeder
7 Ausnehmung von 3
8 Zahnung von 2
9 Zahnrad
10 Ritzel
11 Rutschkupplung
12 Rückstelleinrichtung
13 Blattfeder
14 Nut
15 Vorsprung von 14
16 Stellantriebsgehäuse
U Längsverschiebeweg von 3 gegenüber 2, Überhub
H Längsverschiebeweg von 2 gegenüber 4
G Längsverschiebeweg von 3 gegenüber 4
Claims (9)
1. Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen, mit einem Stellmotor
(1), der auf eine mehrteilige Stellstange wirkt, deren Teile (2, 3) auch
gegeneinander verschiebbar in einer Buchse (4) geführt sind, mit einer ein
radial verstellbares Kupplungsteil (5) aufweisenden Kupplung, die abhängig von
der Relativstellung der Stellstangenteile (2, 3) zueinander ein Stellstangenteil
(2) in der Lage zur Buchse verriegelt und mit einer Druckfeder (6), die zwischen
den Stellstangenteilen (2, 3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplung das durch den Stellmotor (1) angetriebene erste Stellstangenteil (2)
gegenüber der Buchse (4) in der ausgefahrenen Stellung des ersten
Stellstangenteiles (2) verriegelt, wenn das zweite Stellstangenteil (3) gegen die
Kraft der Druckfeder (6) in das erste Stellstangenteil (2) hineingeschoben ist.
2. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (6)
eine Schraubendruckfeder ist, die zumindest teilweise in eine Ausnehmung (7)
des zweiten Stellstangenteiles (3) angeordnet und geführt ist.
3. Stellantrieb nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor (1)
ein elektrischer Drehmotor ist, daß das erste Stellstangenteil (2) eine Zahnung
(8) aufweist und der zwischen dem Stellmotor (1) und der Zahnung (8) eine
Zahnradübersetzung angeordnet ist.
4. Stellantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zahnradübersetzung ein Zahnrad (9) und ein Ritzel (10) aufweist und daß
zwischen Zahnrad (9) und Ritzel (10) eine Rutschkupplung (11) angeordnet ist.
5. Stellantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Rückstelleinrichtung (12) mit Spiralfeder vorgesehen ist, gegen deren
Rückstellkraft der Stellmotor (1) das erste Stellstangenteil (2) aus der Buchse
(4) herausschiebt und daß die Spiralfeder an der Zahnradübersetzung angreift.
6. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil
(5) eine Kupplungsrolle ist, die durch eine Blattfeder (13) in Richtung der
Buchse (4) belastet ist und daß sich die Blattfeder (13) an dem zweiten
Stellstangenteil (3) axial fixiert abstützt.
7. Stellantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsrolle
(5) in eine Nut (14) der Buchse (4) geführt ist und zur Verriegelung des ersten
Stellstangenteiles (2) einen Vorsprung (15) der Nut (14) hintergreift.
8. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (4)
einstückig mit einem Stellantriebsgehäuse (16) und/oder die Stellstangenteile
(2, 3) aus Kunststoff gespritzt sind.
9. Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb als
Hebeeinrichtung für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19540931A DE19540931A1 (de) | 1995-11-03 | 1995-11-03 | Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19540931A DE19540931A1 (de) | 1995-11-03 | 1995-11-03 | Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19540931A1 true DE19540931A1 (de) | 1997-05-07 |
Family
ID=7776494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19540931A Withdrawn DE19540931A1 (de) | 1995-11-03 | 1995-11-03 | Stellantrieb für Deckel oder Hauben von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19540931A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19833612A1 (de) * | 1998-07-25 | 2000-01-27 | Bayerische Motoren Werke Ag | Motorischer Antrieb für ein schwenkbares Karosserieteil, wie Fahrzeugtüre, Haube oder dergleichen |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1945890A1 (de) * | 1969-09-10 | 1971-04-01 | Multuflex Nv | Biegsamer Metallschlauch |
| DE2822649A1 (de) * | 1977-06-02 | 1978-12-07 | Marquette Metal Products Co | Stellantriebsvorrichtung |
| DE2836749A1 (de) * | 1978-08-23 | 1980-03-06 | Rau Swf Autozubehoer | Einrichtung zur verstellung eines beweglich gelagerten elementes |
| DE4107724A1 (de) * | 1991-03-11 | 1992-09-24 | Hella Kg Hueck & Co | Stellantrieb |
| EP0599083A2 (de) * | 1992-11-27 | 1994-06-01 | Werner Riester GmbH & Co. KG Armaturen- und Maschinenantriebe | Antriebseinheit zur Steuerung und Regelung von Armaturen od.dgl. |
-
1995
- 1995-11-03 DE DE19540931A patent/DE19540931A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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