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DE19540844A1 - Anzeigevorrichtung für Binärinformation, linearer Nocken für die Anzeigevorrichtung für Binärinformation und Verfahren zur Erzeugung von Formmustern auf dem linearen Nocken - Google Patents

Anzeigevorrichtung für Binärinformation, linearer Nocken für die Anzeigevorrichtung für Binärinformation und Verfahren zur Erzeugung von Formmustern auf dem linearen Nocken

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DE19540844A1
DE19540844A1 DE19540844A DE19540844A DE19540844A1 DE 19540844 A1 DE19540844 A1 DE 19540844A1 DE 19540844 A DE19540844 A DE 19540844A DE 19540844 A DE19540844 A DE 19540844A DE 19540844 A1 DE19540844 A1 DE 19540844A1
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DE
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pattern
information
linear cam
bit
phase
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DE19540844A
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Inventor
Takashi Ida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Materials Corp
Original Assignee
Mitsubishi Materials Corp
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Publication date
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Publication of DE19540844A1 publication Critical patent/DE19540844A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19540844C2 publication Critical patent/DE19540844C2/de
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B21/00Teaching, or communicating with, the blind, deaf or mute
    • G09B21/02Devices for Braille writing
    • GPHYSICS
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    • G09B21/00Teaching, or communicating with, the blind, deaf or mute
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    • G09B21/003Teaching or communicating with blind persons using tactile presentation of the information, e.g. Braille displays

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für Binär­ information zur Anzeige von Information, wie beispielsweise Brailleschrift, die in einer binären Notation angezeigt wird, indem eine Vielzahl von parallel ange­ ordneten, voneinander beabstandeten Stiften einzeln zum Erscheinen oder zum Verschwinden gebracht werden. Die Erfindung bezieht sich auch auf einen li­ nearer Nocken, der derart gestaltet ist, daß er es ermöglicht, den Zustand, in welchem die Stifte erscheinen oder verschwinden, zu ändern. Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Verfahren zur Erzeugung eines optimalen Musters für die Festlegung der Form des linearen Nockens.
Fig. 9 ist eine Darstellung einer aus dem Stand der Technik bekannten Anzei­ gevorrichtung, insbesondere einer Braillevorrichtung mit einem Feld von 4 × 2 Punkten. Bezieht man sich auf Fig. 9, so bezeichnen die Bezugszeichen P1 bis P8 Braillestifte, die in vier Zeilen und zwei Reihen angeordnet sind; die Bezugs­ zahl 1 bezeichnet eine Halte- beziehungsweise Tragevorrichtung für die ver­ schiebbare Halterung der Braillestifte P1 bis P8; Bezugszahl 2 bezeichnet einen nahezu rechtwinkligen linearen Nocken, der Muster aus Vorsprüngen und Ver­ tiefungen aufweist, die auf seiner oberen Oberfläche ausgeformt sind, und die Bezugszahl 3 bezeichnet einen Schrittmotor, der eine Welle 3a aufweist. Ein entsprechender Gewindekanal ist im linearen Nocken 2 und der Welle 3a ausge­ formt, und wenn der Schrittmotor 3 angetrieben wird, wird der lineare Nocken 2 linear parallel zur Welle bewegt. Im hinteren Teil sind ein linearer Nocken, der dieselbe Form wie der lineare Nocken 2 aufweist, und ein Schrittmotor (beide sind nicht gezeigt) vorgesehen, und es wird der gleiche Betrieb ausgeführt.
Die Fig. 10(a) und 10(b) sind Darstellungen der Form des linearen Nockens 2 und des Zustands der Stifte P1 bis P4 zu dieser Zeit. Beim in Fig. 10(a) gezeigten linearen Nocken 2 sind Vorsprünge oder Vertiefungen, die eine vor­ bestimmte Höhe aufweisen, im Stiftintervall L ausgebildet. Die Braillestifte P1 und P2 entsprechen den Vertiefungen 2a und 2b des abfallenden linearen Nockens 2 und die Braillestifte P3 und P4 entsprechen den Vorsprüngen 2c und 2d, die von einer Anzeigeoberfläche 1a vorstehen. Als Ergebnis erfolgt die binäre Anzeige "0011", und wenn der lineare Nocken 2 um das Stiftintervall L in Richtung des Pfeiles A bewegt wird, wird, wie in Fig. 10(b) gezeigt, "0110" angezeigt.
Auf diese Art wechselt durch Bewegung des linearen Nockens 2 in Einheiten des Stiftintervalls L das Erscheinungs-/Verschwindemuster der Stifte P1 bis P4, und in ähnlicher Art wechselt das Erscheinungs-/Verschwindemuster der Stifte P5 bis P8 durch den (nicht gezeigten) linearen Nocken.
Es gibt 16 Arten von Mustern, die 4-Bit Binärzahlen, wie das Erscheinungs-/Ver­ schwindemuster der oben beschriebenen Braillestifte P3 und P4, anzeigen können. Muster aus Vorsprüngen und Vertiefungen, die alle diese Erscheinungs- /Verschwindemuster erzeugen können, müssen auf dem linearen Nocken 2 ausgebildet werden.
Wenn jedoch 16 Arten von Mustern einfach in einer Reihe miteinander ver­ bunden sind, beträgt die Länge des Musters 64 und die gesamte Länge des linearen Nockens beträgt 64 × L. Wenn die gesamte Länge des linearen Nockens lang wird, nimmt das Gewicht des linearen Nockens zu, und es treten die unten beschriebenen Probleme auf.
Der Reibungswiderstand und die Reaktionszeit nehmen beide zu, wenn die Entfernung, über die sich der lineare Nocken, bewegt, lang wird und das Ge­ wicht zunimmt. Auch die Braillevorrichtung des Standes der Technik, die einen linearen Nocken aufweist, ist unpraktisch groß und schwer.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anzeigevorrichtung für Binärinformation, die alle die Erscheinungs-/Verschwindemuster einer Vielzahl von Stiften erzeugen kann, und die von kleiner Größe und leichtem Gewicht ist, einen linearen Nocken zur Verwendung in der Vorrichtung, dessen Gesamtlänge verkürzt ist und ein Verfahren zur Erzeugung eines optimalen Formmusters zur Festlegung der Form des linearen Nockens, zu schaffen.
Die vorliegenden Erfindung ist auf ein Mustererzeugungsverfahren gerichtet zur Erzeugung eines optimalen Musters, das für das Bestimmen der Form des linearen Nockens verwendet wird, um die n Stifte zur selben Zeit zum Auf­ tauchen oder zum Verschwinden zu bringen als Ergebnis der linearen Bewegung des linearen Nockens entlang der Anordnung der Stifte. Der lineare Nocken wird in einer Anzeigevorrichtung für Binärinformation verwendet, in welcher n Stifte, die hintereinander angeordnet sind, mittels eines linearen Nockens von einer An­ zeigeoberfläche zum Erscheinen oder Verschwinden gebracht werden, und eine n-Bit Information auf der Basis des Erscheinungs-/Verschwindemuster der Stifte angezeigt wird. Das Verfahren umfaßt einen ersten Schritt der Initialisierung von n-Bit Information und einer Phasennummer. Das Verfahren setzt sich fort mit einen zweiten Schritt des Verschiebens von Musterinformation um ein Bit und zur Festlegung von "1" oder "0" des Endbits der Musterinformation und somit zur Schaffung neuer Phaseninformation, die keinem Muster einer beliebigen Information entspricht, die schon erhalten wurde. Ein dritter Schritt des Ver­ fahrens umfaßt das Einstellung von Information, die verschieden ist von der Information, die im zweiten Schritt beim Endbit der Musterinformation eingestellt wurde, und somit zur Schaffung neuer Phaseninformation, die nicht irgendeiner Musterinformation entspricht, die schon erhalten wurde. Ein vierter Schritt des Verfahrens umfaßt die Wiederholung der obigen Schritte, während die Phasen­ nummer aktualisiert wird und das Erzeugen einer Vielzahl von Arten von Form­ mustern von vorbestimmten Bits von jedem einer Vielzahl von Musterinformatio­ nen, die als Ergebnis der obigen Schritte erhalten wurden.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird im ersten Aspekt der vorliegende Erfindung jedes einer Vielzahl von Arten von Formmustern, das im vierten Schritt erhalten wurde, in zwei Teile geteilt, und eines der geteilten zwei Muster wird über ein anderes gelegt, wobei die Phase um 1/2 verschoben wird, um eine neue Form zu erhalten.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird im ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Muster aus einer Vielzahl von Formmustern, die im vierten Schritt erhalten wurden, ausgewählt, so daß die gesamte Zahl der Änderungen in der nebeneinanderliegenden binären Information klein ist und so daß die Zahl der Binärinformation, die dem Vorsprung des linearen Nockens entspricht klein ist.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird im zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Muster aus einer Vielzahl von Formmustern, die im fünften Schritt erhalten wurden, ausgewählt, so daß die gesamte Zahl der Änderungen in der nebeneinanderliegenden binären Information klein ist und so daß die Zahl der Binärinformation, die dem Vorsprung des linearen Nockens entspricht, klein ist.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Vorsprung- und Vertiefungsform, die dem Formmuster entspricht, das man mit dem Ver­ fahren gemäß dem zweiten oder vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung erhalten hat, in einem Intervall der Größe eines halben Stiftintervalls der n Stifte ausgeformt.
Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung, wird eine Anzeige­ vorrichtung für Binärinformation, die einen linearen Nocken gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung aufweist, bereitgestellt.
Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden Phasen nach­ einander in Übereinstimmung mit der Phasennummer verschoben, es werden alle möglichen Typen eines Sequenz von Musterinformation, die nicht redundant sind, ausgebildet, und ein Formmuster zur Festlegung der Vorsprung- und Vertiefungsform des linearen Nockens wird für jeden der Typen geschaffen. Der lineare Nocken, bei dem die Vorsprung- und Vertiefungsform entsprechend dem Formmuster in Stiftintervallen ausgeformt ist, kann alle die Erscheinungs-/Ver­ schwindezustände einer Vielzahl von Stiften mit einer minimalen notwendigen Bewegung erzeugen.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird in jedem der Vielzahl von Typen von Formmustern, die in Übereinstimmung mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung erhalten wurden, ein neues Formmuster derart erhalten, daß die geteilten Muster jeweils in der halben Phase überein­ ander gelegt werden. Wenn eine Vorsprung- und Vertiefungsform gemäß diesem neuen Formmuster im linearen Nocken in einem Intervall von einem halben der oben beschriebenen Stiftintervalle ausgeformt wird, ist es möglich, die gesamte Länge des linearen Nocken etwa halb so groß zu machen.
Der lineare Nocken, der ein Vorsprung- und Vertiefungsmuster hat, das gemäß dem Formmuster, das in Übereinstimmung mit dem dritten oder vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ausgewählt ist, ausgeformt ist, hat eine Form, die eine kleine Zahl von Vorsprüngen und einen kleinen Betrag von Änderungen in den Vorsprüngen und Vertiefungen aufweist. Man kann somit einen linearen Nocken erhalten, der leichtgewichtiger ist und einen geringen Reibwiderstand der Stifte aufweist, wenn der lineare Nocken bewegt wird.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise beschrie­ ben; in dieser zeigt:
Fig. 1 die Form des linearen Nockens 5 gemäß einer ersten Aus­ führungsform;
Fig. 2 Muster (B1 bis B4), die in jeder Phase (F1 bis F16) des linearen Nockens der Fig. 1 angezeigt werden;
Fig. 3 ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zur Erzeugung einer Phasense­ quenz (Fig. 2) darstellt;
Fig. 4 ein Flußdiagramm, das sich aus Fig. 3 fortsetzt;
Fig. 5 eine Darstellung der Phasensequenzen, die man beim Verfahren der Fig. 3 und 4 erhält;
Fig. 6(a) und 6(b) die Form des linearen Nockens mit halben Abstand gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 7 eine erste Darstellung eines Verfahrens zur Festlegung der Form in Fig. 6;
Fig. 8(a) und 8(b) zusätzliche Darstellungen eines Verfahrens zur Festlegung der Form in Fig. 6;
Fig. 9 die Konstruktion einer Braillevorrichtung nach dem Stand der Tech­ nik, die einen linearen Nocken aufweist; und
Fig. 10(a) und 10(b) die Beziehung zwischen der Form eines linearen Nockens 2 der Fig. 9 und den Braillestiften P1 bis P4.
Fig. 1 zeigt die Form eines linearen Nockens 5 gemäß einer ersten Ausführungs­ form der vorliegenden Erfindung und den wesentlichen Teil einer entsprechenden Braillevorrichtung (siehe Fig. 9). Den Komponenten in Fig. 1, die denen in Fig. 9 entsprechen, wurden die gleichen Bezugszahlen gegeben und auf deren Be­ schreibung wurde verzichtet.
Bezieht man sich auf Fig. 1, so bezeichnen die Bezugszeichen d1, d2, . . . d19 Anzeigepunkte, die entweder eine Höhe h1 oder h2 (h2 < h1) aufweisen und die im gleichen Intervall, wie das Intervall L der Braillestifte P3 und P4 festgelegt sind. Die Form, die man durch Verbinden dieser fortlaufenden Anzeigepunkte d1, d2, . . . d19 durch gerade Linien erhält, ist ein Vorsprung- und Vertiefungsmuster, das auf der oberen Oberfläche eines linearen Nockens 5 ausgeformt ist. Als Ergebnis aus obigem kann die Position des Stiftes sanft von einer Vertiefung zu einem Vorsprung und umgekehrt durch eine lineare Bewegung des linearen Nockens 5 bewegt werden.
Die Stifte P1 bis P4 sind an den fortlaufenden vier Anzeigepunkten positioniert. Wenn die Höhe des entsprechenden Anzeigepunktes h2 beträgt, so steht der Stift von der Anzeigeoberfläche 1a vor, und "1" wird angezeigt; wenn die Höhe des entsprechenden Anzeigepunktes h1 ist, verschwindet der Stift und "0" wird angezeigt. Auf diese Weise wird ein Anzeigemuster in Übereinstimmung mit dem Vorspringen oder dem Abfallen der Braillestifte P1 bis P4 festgelegt.
Hier wird, wenn die laufende Phase des in Fig. 5 gezeigten linearen Nockens 5 mit F1 bezeichnet wird, die Phase, nachdem der lineare Nocken 5 linear um das Stiftintervall L in Richtung des Pfeiles A bewegt wurde, mit F2 bezeichnet, und die Phasen, wenn der lineare Nocken in Einheiten des Stiftintervalls L bewegt wurde als F3, F4, . . . F16 in ähnlicher Weise bezeichnet, wobei jede der Phasen F1 bis F16 eine Entsprechung zu den Anzeigemustern B1 bis B4 besitzt, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind (nachfolgend wird darauf unter der Bezeichnung "Phasen­ sequenz" Bezug genommen).
Wie man in Fig. 2 sieht, sind in den Phasen F1 bis F16 alle Muster, die durch vier Bit dargestellt werden können, gezeigt, und es ist kein doppeltes Muster vorhanden. Das heißt, es wird zu jeder Zeit, wenn der linearen Nocken 5 in Einheiten des Stiftintervalls L bewegt wurde, eine verschiedene Anzeige dar­ gestellt und es werden alle Muster dargestellt.
Die Anzeigepunkte d1, d2, . . . d19, die das oben beschriebene Vorsprung- und Vertiefungsmuster des linearen Nockens 5 bilden, werden in der Praxis auf der Basis der in Fig. 2 gezeigten Phasensequenz festgelegt. Ein Verfahren zur Erzeugung einer Phasensequenz wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 beschrieben. Hierbei wird ein Anzeigepunkt, der eine Höhe h1 aufweist mit "0" und ein Anzeigepunkt, der eine Höhe h2 aufweist, mit "1" bezeichnet, und es wird ein Fall beschrieben, bei dem n Braillestifte vorhanden sind. Es wird weiterhin die k-te Phase durch die folgende Gleichung dargestellt:
Fk = (f(1,k), f(2,k), f(3,k), . . . ,f(n,k)).
Zu Beginn wird in Schritt SP1 (siehe Fig. 3) die erste Phase F1 initialisiert (alles auf "0" gesetzt) und die zweite Phase F2 initialisiert (alles auf "0" gesetzt, bis auf das Endbit, das auf "1" gesetzt wird). In Schritt SP2 wird die Phasennum­ mer k auf "3" gesetzt.
In Schritt SP3 wird jedes Bit f(i,j) der (k-1)-ten Phase um ein Bit verschoben und das Endbit m vorübergehend auf "0" gesetzt, um die k-te Phase Fk zu erhalten. Die somit erhaltene Phase Fk wird mit allen Phasen Fc (1 c k - 1) verglichen, die schon festgesetzt wurden. Wenn eine passende Phase vorhanden ist, wird das Endbit m wieder auf "1" gesetzt und das Verfahren schreitet fort zu Schritt SP10, der später beschrieben wird. Wenn keine passende Phase vorhanden ist, schreitet das Verfahren zu Schritt SP6 fort, wo eine Überprüfung durchgeführt wird, um festzustellen, ob die Phase FK die letzte Phase ist (k = 2n). Wenn die Phase Fk nicht die letzte Phase ist, wird in Schritt SP9 die Phasennummer k ak­ tualisiert und das Verfahren kehrt zum oben beschriebenen Schritt SP3 zurück.
Im Schritt SP10 wird der gleiche Vergleich wie im oben beschriebenen Schritt SP4 durchgeführt. Wenn eine passende Phase vorhanden ist, schreitet das Verfahren zu Schritt SP14 fort; wenn keine passende Phase vorhanden ist, wird eine Überprüfung durchgeführt, um festzustellen, ob Phase Fk die letzte Phase ist. Wenn Phase Fk nicht die letzte Phase ist, wird die Phasennummer k aktuali­ siert und das Verfahren kehrt zum oben beschriebenen Schritt SP3 zurück (Schritte SP11 und SP12).
Wenn die letzte Phase im obigen Verfahren festgesetzt wurde, werden alle erhaltenen Phasen F1 bis F2n in Schritt SP7 oder SP12 als Phasensequenzen ausgegeben. Fig. 5 zeigt die erste Phasensequenz, die man erhält, wenn die Zahl n der Braillestifte 4 beträgt.
Andererseits schreitet, wenn eine vorher passende Phase vorhanden ist, sogar wenn m entweder auf "0" oder "1" gesetzt ist, das heißt, wenn beide Schritte SP4 und SP10 auf "Ja" sind, das Verfahren zum nachfolgend beschriebenen Schritt SP14 fort. Da immer eine passende Phase in der Phase vorhanden ist, in welcher m = 1 in Schritt SP8 gesetzt wurde, nachdem die Phasensequenz im oben beschriebenen Schritt SP7 ausgegeben wurde, schreitet das Verfahren in ähnlicher Weise zu Schritt SP14 fort.
In Schritt SP14 wird ein Maximum c, das f(n,c) erfüllt, aus den Phasen, die schon festgesetzt wurden, ausgewählt. In Schritt SP15 (siehe Fig. 4) wird eine Überprüfung durchgeführt, um festzustellen ob c sich in dieser Auswahl befin­ det. Wenn c vorhanden ist, wird das ausgewählt c auf die Phasennummer k gesetzt, und f(n,k) wird auf "1" gesetzt (Schritte SP16 und SP17). Die Phase Fk, die man durch diese Einstellung erhält, wird mit allen Phasen Fc verglichen, die vorher in Schritt SP18 festgesetzt wurden. Wenn keine passende Phase vorhanden ist, wird die Phasennummer k aktualisiert (Schritt SP19), und das Verfahren kehrt zum oben beschriebenen Schritt SP3 zurück. Wenn eine passen­ de Phase vorhanden ist, kehrt das Verfahren zu Schritt SP14 zurück und die oben beschriebenen Verfahren werden wiederholt.
Wenn kein c im Schritt SP15 vorhanden ist, wurden alle Phasensequenzen erhalten, und das Verfahren wird beendet.
Jede der somit erhaltenen gesamten Phasensequenzen repräsentiert alle Muster, und jede stellt eine Optimierungsphasensequenz da, die kein Duplikat ist.
Es sind insgesamt 16 Typen von Phasensequenzen vorhanden, die man erhält, wenn die Zahl der Braillestifte 4 beträgt, einschließlich der oben beschriebenen Phasensequenz der Fig. 5. Das Optimierungsmuster S1 erhält man von jedem Bit, das durch die gepunktete Linie der Fig. 5 umgeben ist.
S1 = "0000100110101111000"
In ähnlicher Weise erhält man von den anderen Phasensequenzen die unten beschriebenen Optimierungsmuster S2 bis S16.
S2 = "0000100111101011000"
S3 = "0000101001101111000"
S4 = "0000101001111011000"
S5 = "0000101100111101000"
S6 = "0000101101001111000"
S7 = "0000101111001101000"
S8 = "0000101111010011000"
S9 = "0000110010111101000"
S10 = "0000110100101111000"
S11 = "0000110101111001000"
S12 = "0000110111100101000"
S13 = "0000111100101101000"
S14 = "0000111101001011000"
S15 = "0000111101011001000"
S16 = "0000111101100101000"
Das Optimalmuster, das Muster S10 unter den Optimalmustern entspricht, ist eine Phasensequenz der Fig. 2, und die Anzeigepunkte d1, d2, . . . d19 des linea­ ren Nockens 5 (siehe Fig. 1) werden auf der Basis des Optimalmusters festge­ legt.
Durch die Verschiebung der in Fig. 2 gezeigten optimierten Phasensequenzen F1 bis F16 kann eine neue Phasensequenz gebildet werden. Wenn beispielsweise die Phasen, wie F3, F4, F5, . . . ,F16, F1 und F2 verschoben werden, so erhält man das unten gezeigte Optimierungsmuster S10′.
S10′ = "0011010010111100001"
Auf diese Art erhält man insgesamt 16 Typen von Optimierungsphasensequen­ zen aus einer Optimierungsphasensequenz. Als Ergebnis erhält man 16 Typen von Optimierungsmustern. Das heißt, wenn n Anzeigestifte vorhanden sind, erhält man 2y (wobei y = 2(n-1)) Typen von Optimierungsphasensequenzen und entsprechende Optimierungsmuster.
Wenn die Vorsprung- und Vertiefungsmuster des linearen Nockens 5 nach dem oben beschriebenen Verfahren bestimmt werden, ist es möglich die gesamte Länge des linearen Nockens 5 zu verkürzen und die Vorrichtung kompakt und leichtgewichtig zu machen. Es wird weiterhin die Bewegungsdistanz zwischen den Phasen verkürzt und das Ansprechverhalten der Musterumschaltung wird verbessert.
Das Stiftintervall L der in der ersten Ausführungsform beschriebenen Stifte P1 bis P4 beträgt bei einer Braillevorrichtung im allgemeinen 2,4 mm. Wenn Vor­ sprung- und Vertiefungsmuster im linearen Nocken in Übereinstimmung mit diesem Intervall ausgebildet werden, so ist deren Neigung sanfter als notwendig. Daher befaßt sich eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Fall, bei welchem die Vorsprung- und Vertiefungsabstände die Hälfte des Stiftintervalls L betragen.
Fig. 6(a) zeigt die Form eines linearen Nockens 6 mit halbem Abstand gemäß dieser Ausführungsform. Anzeigepunkte d1 und d22, die eine vorbestimmte Höhe aufweisen, sind in einem Intervall L/2 auf der oberen Oberfläche des linearen Nockens 6 der Fig. 6(a) festgelegt und Vorsprung- und Vertiefungs­ muster sind ausgeformt. Fig. 8(b) zeigt einen Zustand, in welchem der lineare Nocken 6 um ein Intervall L/2 in Richtung des Pfeiles A bewegt ist. Zu jeder Zeit, wenn der lineare Nocken 6 um das Intervall L/2 bewegt wird, wird durch die Anzeigestifte P1 bis P4 eine unterschiedliche Anzeige dargestellt.
Ein Verfahren zur Festlegung der Vorsprung- und Vertiefungsmuster des linearen Nockens 6 mit halbem Abstand wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 beschrieben.
Zu Beginn wird die Phasensequenz, die man durch das Verfahren der ersten Ausführungsform erhalten hat, in zwei Teile geteilt, und es werden zwei Muster aus jeder geteilten Phasensequenz erzeugt. Dann werden die beiden Muster einander überlagert, wobei man jedes andere Bit der zwei Muster durch Division erhält. Als Ergebnis erhält man ein Optimalmuster mit halbem Abstand.
Um es detaillierter zu beschreiben, wird im Fall der Phasensequenz der Fig. 2, die Phasensequenz, wie in Fig. 7 gezeigt, geteilt und man erhält zwei Muster, die mit der gestrichelten Linie umrandet sind. Das heißt, es werden, wie in Fig. 8(a) gezeigt, Muster S101 und S102 aus dem Optimalmuster S10 gebildet.
S101 = "00001101001"
S102 = "00101111000".
Als nächstes wird, wie in Fig. 8(b) gezeigt, das Muster S102 bezüglich des Musters S101 um eine halbe Phase verschoben, die Muster S101 und S102 werden einander überlagert, und man erhält ein Optimalmuster S103 mit halbem Abstand.
S103 = "0000010011110111000010".
Die Anzeigepunkte d1 und d22 werden auf der Basis dieses Optimalmusters mit halbem Abstand bestimmt, und die Vorsprung- und Vertiefungsmuster des in Fig. 6 gezeigten linearen Nockens mit halbem Abstand werden bestimmt. Wenn der lineare Nocken 6 mit halbem Abstand sequentiell um ein Intervall L/2 in Richtung des Pfeiles A bewegt wird, so werden alle Anzeigemuster, die durch vier Bit dargestellt werden können, durch die Stifte P1 bis P4 ohne Duplizierung dargestellt.
Es ist auch möglich, ein Optimalmuster mit halbem Abstand mit dem gleichen Verfahren des Optimalmusters, das man aus den anderen im ersten Ausfüh­ rungsbeispiel beschriebenen Phasensequenzen und den Phasensequenzen, die man durch Verschiebung der vorherigen Phasensequenzen erhält, zu erhalten. Es ist deswegen möglich, aus einer optimierten Phasensequenz 16 Typen von Optimalmustern mit halbem Abstand zu erhalten.
Gemäß der zweiten oben beschriebenen Ausführungsform ist es möglich, die gesamte Länge des linearen Nockens 6 mit halbem Abstand auf die Hälfte des linearen Nockens 5 der ersten Ausführungsform zu verkürzen, womit man eine kompaktere und leichtgewichtigere Vorrichtung und ein verbessertes Ansprech­ verhalten erzielen kann.
Als nächstes wird ein Verfahren zur Auswahl eines bevorzugteren Musters aus einer Vielzahl von Optimalmustern mit halbem Abstand, die man durch das oben beschriebene Verfahren erhalten hat, beschrieben.
Als erstes werden zwei nebeneinanderliegende Bit des kontinuierlichen Bitstro­ mes der Optimalmuster mit halbem Abstand miteinander verglichen, und die Zahl der Nichtübereinstimmungen wird gezählt. Als Ergebnis erhält man die Zahl Q der Fälle, bei denen das Muster von "0" auf "1" oder von "1" auf "0" wechselt. Die Zahl Q der Änderungen wird für alle Optimalmuster mit halbem Abstand geprüft, und es wird das Optimalmuster mit halbem Abstand, das die kleinste Zahl Q von Änderungen aufweist, ausgewählt.
In einem Fall, bei dem die Vorsprung- und Vertiefungsmuster des linearen Nockens durch die auf diese Art ausgewählten Optimalmuster mit halbem Abstand ausgebildet werden, beträgt die Zahl der Zeitpunkte, bei denen die Braillestifte P1 bis P4 erscheinen oder verschwinden, wenn der lineare Nocken bewegt wird, Qmin, die kleiner ist als die Zahl der Zeitpunkte für die anderen Muster. Das heißt, der Verschleiß der Braillestifte und jedes Teils, das sich in Kontakt mit diesen Stiften befindet, wenn der lineare Nocken bewegt wird, wird reduziert.
Weiterhin wird die gesamte Zahl von "1" Bit für jedes Optimalmuster mit halbem Abstand, das die Anzahl Qmin von Wechseln aufweist, gezählt, und es wird ein Muster ausgewählt, so daß die gesamte Zahl R ein Minimum darstellt. Wenn die Vorsprung- und Vertiefungsmuster des linearen Nockens durch die Optimalmu­ ster mit halbem Abstand ausgebildet werden, auf diese Art ausgewählt werden, wird, da die Zahl der Vorsprünge des linearen Nockens reduziert wurde, das Volumen des linearen Nockens und das Gewicht im Verhältnis zu den anderen Fällen reduziert.
Es kann, wie oben beschrieben, ein linearer Nocken mit halbem Abstand ver­ wirklicht werden, der eine geringe Reibung aufweist und leichtgewichtig ist, da das Optimalmuster mit halbem Abstand durch das oben beschriebene Verfahren ausgewählt wurde.
Das Optimalmuster und das Optimalmuster mit halbem Abstand des im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel beschriebenen Nockens stellen nur ein Beispiel dar. Zusätzlich zu diesem Beispiel kann ein optimales Muster durch das oben beschriebene Verfahren erzielt werden.
Obwohl die oben beschriebenen Ausführungsformen einen Fall beschreiben, bei dem eine Anzeige in einer binären Notation durch vier Braillestifte P1 bis P4 erfolgt, ist es möglich, ein Optimalmuster und ein Optimalmuster mit halbem Abstand durch das oben beschriebene Verfahren zu erzeugen, auch wenn die Zahl der Braillestifte mehr oder weniger als vier beträgt.
Die Vorsprung- und Vertiefungsform, die im linearen Nocken, basierend auf dem optimalen Muster ausgebildet wird, ist nicht auf die oben beschriebene Form be­ schränkt. Es können beispielsweise die Vorsprünge und Vertiefungen durch eine Krümmung ausgebildet werden.
Wie bis hierher beschrieben wurde, können gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch Vorteile erzielt werden, daß die gesamte Länge des linearen Nockens stark vermindert werden kann, und daher die Vorrichtung, in welche der lineare Nocken eingefügt ist, kompakt und leichtgewichtig gestaltet werden kann, und man beim Umschalten der Muster eine Verbesserung der Reaktionsgeschwindig­ keit erhält.
Bezugszeichenliste
1a Anzeigenoberfläche
F1 bis F4 Braillestifte
5 linearer Nocken
6 linearer Nocken mit halbem Abstand
P1 Stifte
d1 Anzeigepunkte
h1, h2 Höhen
L Abstand zwischen Anzeigepunkten

Claims (7)

1. Verfahren zur Erzeugung eines optimalen binären Musters, das einer optimalen Anordnung von Vorsprüngen und Vertiefungen auf einem linearen Nocken entspricht, wobei der lineare Nocken (5) in einer Anzeige­ vorrichtung für Binärinformation verwendet wird, in welcher n Stifte (P), die in Serie angeordnet sind, durch Bewegung des linearen Nockens (5) gegenüber einer Anzeigeoberfläche (1a) in ausgewählter Weise zum Erscheinen und zum Verschwinden gebracht werden, so daß eine Vielzahl unterschiedlicher Phasen einer n-Bit Information als Muster aus "Einsern" und "Nullen" auf der Basis des Erscheinungs-/Verschwindemusters der Stifte (P), das durch die Vorsprünge und Vertiefungen des linearen Noc­ kens hervorgerufen wird, angezeigt wird, wobei das Verfahren folgendes umfaßt:
einen ersten Schritt (SP1) der Initialisierung des Musters der n-Bit In­ formation, indem alles auf "Null" gesetzt wird, und der Initialisierung der Phasennummer auf den Wert k = 1;
einen zweiten Schritt (SP3) des Verschiebens des Musters der n-Bit Information um ein Bit, um ein neues letztes Bit des Musters der Informa­ tion zu errichten, und des Setzen des letzten Bits des Musters der Infor­ mation auf "1" oder "0", und somit zur Schaffung einer neuen Phase k = k + 1, wenn das Muster der n-Bit Information keinem Muster der n-Bit Information entspricht, die bisher erhalten wurde;
einen dritten Schritt des Festsetzens einer Information, die sich von der Information unterscheidet, die im zweiten Schritt beim letzten Bit der n-Bit Musterinformation festgelegt wurde, und somit zur Schaffung einer neuen Phase k = k + 1, wenn das Muster der n-Bit Information keinem Muster der n-Bit Information entspricht, die bisher erhalten wurde; und
einen vierten Schritt der Wiederholung der zweiten und dritten Schritte zur Erzeugung einer ausgewählten Vielzahl von Phasen, die verschiedene Muster der n-Bit Information definieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, das weiter folgendes umfaßt:
einen fünften Schritt des Teilens der Vielzahl von Mustern der n-Bit Infor­ mation, die im vierten Schritt erhalten wurden, in zwei Teile, und des Überlagerns eines der geteilten zwei Muster über ein anderes mit einer Phasenverschiebung von 1/2.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Muster aus einer Vielzahl von Mustern, die im vierten Schritt erhalten wurden, ausgewählt wird, derart, daß die gesamte Zahl von Wechseln in nebeneinanderliegen­ der Binärinformation klein ist und die Zahl der Binärinformation, die den Vorsprüngen des linearen Nockens (5) entspricht, klein ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei mindestens ein Muster aus einer Vielzahl von Mustern, die im fünften Schritt erhalten wurden, ausgewählt wird, derart, daß die gesamte Zahl der Wechsel in der nebeneinanderlie­ genden Binärinformation klein ist und die Zahl der Binärinformation, die den Vorsprüngen des linearen Nockens (5) entspricht, klein ist.
5. Linearer Nocken (6) für eine Anzeigevorrichtung für Binärinformation, wobei die Vorsprung- und Vertiefungsform, die dem Formmuster ent­ spricht, das durch das im Anspruch 2 beanspruchte Verfahren erhalten wurde, in einem Intervall ausgeformt ist, das der Hälfte des Stiftintervalls (L) der n Stifte (P) entspricht.
6. Anzeigevorrichtung für Binärinformation, die einen in Anspruch 5 be­ anspruchten linearen Nocken (6) aufweist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die zweiten und dritten Schritte genü­ gend oft wiederholt werden, um 2n Phasen auszubilden.
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