DE19540718B4 - Handwerkzeugmaschine mit einer von einer Detektionseinrichtung auslösbaren Blockiereinrichtung - Google Patents
Handwerkzeugmaschine mit einer von einer Detektionseinrichtung auslösbaren Blockiereinrichtung Download PDFInfo
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Abstract
Handwerkzeugmaschine,
insbesondere Bohr- bzw. Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer, mit
einem Maschinengehäuse
(12), mit einem im Maschinengehäuse
(12) untergebrachten Antriebsmotor (11), mit einem den Antriebsmotor
(11) mit einer Werkzeugaufnahme (26) verbindenden Antriebsstrang
(16, 17, 18, 19, 20, 22, 23) zum Drehantrieb eines in die Werkzeugaufnahme (26)
einsetzbaren Werkzeugs (27), mit einer Detektionseinrichtung (46)
zum Erkennen eines unbeherrschten Betriebsfalls der Handwerkzeugmaschine,
insbesondere zum Erkennen des Blockierens des Werkzeugs (27) in
einem Werkstück
(28) mit daraus resultierendem schlagartigen Verdrehen des Maschinengehäuses (12),
mit einer von der Detektionseinrichtung (46) auslösbaren Blockiereinrichtung
(30) für
den Antriebsstrang (16, 17, 18, 19, 20, 22, 23) der Handwerkzeugmaschine,
wobei die Blockiereinrichtung (30) ein im Maschinengehäuse (12)
beweglich gelagertes Sperrglied (31) aufweist, das in eine im Antriebsstrang
(16, 17, 18, 19, 20, 22, 23) angeordnete Sperrverzahnung (32) bei
sich drehendem Antriebsstrang (16, 17, 18, 19, 20, 22, 23) formschlüssig einrückbar ist
und das dann den Antriebsstrang (16, 17, 18,...
Description
- Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Es ist schon eine derartige Handwerkzeugmaschine bekannt (
DE 43 00 021 A1 ), deren Antriebsspindel bei sich ungewollt zu drehen beginnendem Maschinengehäuse schlagartig blockiert wird. Zur Auslösung des Blockiervorgangs dient ein im Maschinengehäuse verschiebbar geführtes Massestück, das im Blockierfall ein Sperrglied zum Eingriff in eine Verzahnung der Antriebsspindel freigibt. Nachteilig an dieser Lösung ist, daß das Massestück ständig betriebsbedingten Erschütterungen ausgesetzt ist und außerdem einem betriebslagenabhängigen Gravitationseinfluß unterliegt, so daß in ungünstigen Betriebslagen nur eine relativ ungenau und spät einsetzende Auslösung der Blockiereinrichtung möglich ist. - Vorteile der Erfindung
- Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß eine annähernd verzögerungsfreie, von unerwünschten Störeinflüssen befreite Blockierauslösung gewährleistet ist.
- Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Handwerkzeugmaschine möglich.
- Zeichnung
- Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
1 einen Längsschnitt durch ein Bohrgerät nach einem ersten Ausführungsbeispiel,2 einen Schnitt durch eine Blockiereinrichtung des Bohrgeräts,3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in2 ,4 einen Querschnitt durch die Blockiereinrichtung,5 einen Schnitt gemäß Linie V-V in4 ,6 einen Längsschnitt durch eine Blockiereinrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel und7 einen Längsschnit durch eine Blockiereinrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel. - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
- In
1 ist als Beispiel für eine Handwerkzeugmaschine ein Bohrgerät10 dargestellt. Das Bohrgerät10 hat einen elektrischen Antriebsmotor11 , der innerhalb eines Maschinengehäuses12 untergebracht ist. Der Antriebsmotor11 weist eine Motorwelle16 auf, die um eine Motorachse21 drehbar ist. An das Maschinengehäuse12 sind ein Handgriff13 und ein Hilfshandgriff14 angesetzt. - Ein vom Antriebsmotor
11 abzugebendes Antriebsmoment ist von einem Ritzel17 , das auf der Motorwelle16 sitzt, auf ein Zahnrad18 übertragbar und von diesem über eine Überlastkupplung (Trennkupplung)19 auf eine Zwischenwelle20 . Die etwa parallel zu der Motorachse21 liegende Zwischenwelle20 steht über ein Kegelradgetriebe22 mit einer Bohrspindel23 in Getriebeverbindung. Die Bohrspindel23 ist endseitig mit einer Werkzeugaufnahme26 für ein Bohrwerkzeug27 versehen, das zur Bearbeitung eines Werkstücks28 dient. Die Teile Motorwelle16 , Ritzel17 , Zahnrad18 , Überlastkupplung19 , Zwischenwelle20 und Bohrspindel23 bilden einen Antriebsstrang zum drehenden Antrieb der Werkzeugaufnahme26 bzw. des darin aufgenommenen Bohrwerkzeugs27 . Das Maschinengehäuse12 und die Bohrspindel23 können zusätzlich ein nicht näher dargestelltes Schlagwerk aufnehmen, so daß das Bohrgerät10 dann auch als Schlagbohrmaschine oder als Bohrhammer eingesetzt werden kann. - Im Maschinengehäuse
12 ist eine Blockiereinrichtung30 für den Antriebsstrang des Bohrgeräts10 angeordnet. Die Blockiereinrichtung30 weist ein gegenüber dem Maschinengehäuse12 axial geführtes Sperrglied31 auf. Das Sperrglied31 ist endseitig mit einem Sperrzahn33 versehen, der in eine korrespondierende Sperrverzahnung32 in der Zwischenwelle20 eingreifen kann. Das Sperrglied31 wird von einer Feder34 in Richtung auf die Sperrverzahnung32 gedrängt. - Ein etwa rechtwinklig zur Verschieberichtung des Sperrgliedes
31 verschiebbarer Sperrstift38 hintergreift einen Schulteransatz39 am Sperrglied31 und dient als Anschlag für das Sperrglied31 , so daß der Sperrzahn33 außer Eingriff der Sperrverzahnung32 bleibt. Der Sperrstift38 ist mit einer zylindrischen Erweiterung37 versehen, die einen Anker40 eines Elektromagneten41 bildet. - Im Betrieb des Bohrgeräts
10 wird dieses vom Bediener am Handgriff13 und gegebenenfalls zusätzlich am Hilfshandgriff14 gehalten. Der Bediener muß dabei einem am Bohrwerkzeug27 angreifenden, um eine Bohrspindelachse44 wirkenden Drehmoment entgegenwirken. Kommt es beim Bohrbetrieb zu einem Festsetzen des Bohrwerkzeugs27 im Werkstück28 , erfährt das Bohrgerät10 eine schlagartige Beschleunigung um die Bohrspindelachse44 , wodurch das Bohrgerät10 dem Bediener aus der Hand geschleudert werden kann, so daß sich dieser unter Umständen verletzen oder das Bohrgerät10 Schaden nehmen kann. - Ein derartiger unbeherrschter Blockierfall wird durch einen Sensor (Detektionseinrichtung)
46 erfaßt. Der Sensor46 ist beispielsweise als Beschleunigungsaufnehmer ausgebildet. In einer Auswerteeinrichtung47 wird das vom Sensor46 erzeugte Signal überwacht. Bei Überschreiten eines bestimmten Schwellwerts aktiviert die Auswerteeinrichtung47 den Elektromagneten41 , wodurch dessen Anker40 gegen die Federkraft42 angezogen wird. Somit wird der Sperrstift38 aus dem Schulteransatz39 ausgerückt und das Sperrglied31 zum Eingriff in die Sperrverzahnung32 freigegeben. - Durch den formschlüssigen Eingriff des Sperrzahns
33 in die Sperrverzahnung32 wird der Antriebsstrang schlagartig gegenüber dem Maschinengehäuse12 blockiert. Gleichzeitig kann über eine Motorsteuerung48 der Antriebsmotor11 ausgeschaltet werden. In jedem Falle wird ein überschüssiges Antriebsmoment von der Überlastkupplung19 abgebaut, die auch als Trennkupplung19 ausgeführt sein kann. - In
2 ist die Blockiereinrichtung30 näher dargestellt. Zu erkennen ist die Zwischenwelle20 , die über ein Lager21 gegenüber dem Maschinengehäuse12 drehbar aufgenommen ist. Endseitig befindet sich in der Zwischenwelle20 die Sperrverzahnung32 , in die das Sperrglied31 mit seinem Sperrzahn33 eingreifen kann. Die Feder34 bringt das Sperrglied31 mit seinem Schulteransatz39 zur Anlage an den Sperrstift38 . Der Sperrstift38 wird von einer Druckfeder Feder42 in Richtung auf seine Sperrstellung gedrängt. Der Anker40 wird teilweise von einer Wicklung43 umschlossen. Nach elektrischer Beaufschlagung der Wicklung43 über Anschlüsse50 ,51 wird der Anker40 entgegen die Kraft der Feder42 axial angezogen. - In
3 ist die Sperrverzahnung32 der Zwischenwelle20 näher dargestellt. Die Sperrverzahnung32 besteht aus sechs radial nach außen weisenden, in Drehrichtung52 geneigten Zähnen53 . Die Zähne53 haben eine etwa radial gerichtete Sperrfläche54 und eine Freifläche55 . Der korrespondiere Sperrzahn33 des Sperrglieds31 ist mit einer korrespondierenden Sperrfläche54a und einer korrespondierenden Freifläche55b versehen. Die Sperrfläche54a des Sperrzahns33 ist etwa parallel zu einer Verschieberichtung56 des Sperrgliedes31 gerichtet, welche etwa im rechten Winkel zu einer Drehachse57 der Zwischenwelle20 liegt. Aufgrund dieser rechtwinkligen Anordnung von Verschieberichtung56 und Drehachse57 ist ein schnellwirkender Eingriff ohne unerwünschtes Überrasten des Sperrzahns33 in die Sperrverzahnung32 möglich. - In
4 ist eine Rückstelleinrichtung60 für das Sperrglied31 dargestellt. Die Rückstelleinrichtung60 weist einen längsverschiebbaren Rückstellschieber61 auf, der endseitig mit einem Betätigungskopf62 fest verbunden ist. Der Betätigungskopf62 ragt aus dem Maschinengehäuse12 hinaus und ist somit vom Bediener des Bohrgeräts10 von außen betätigbar. Der Rückstellschieber61 ist mit einem Rückstellnocken63 versehen, der sich etwa senkrecht zur Betätigungsrichtung64 des Rückstellschiebers61 und etwa in Rückstellrichtung des Sperrgliedes31 erstreckt. - Befindet sich der Sperrzahn
33 des Sperrgliedes31 in Eingriff mit der Sperrverzahnung32 , ist das Sperrglied31 durch Eindrücken des Betätigungskopfes62 und damit durch Längsverschiebung des Rückstellschiebers61 rückstellbar. Der Rückstellnocken63 kommt bei Betätigung des Rückstellschiebers61 in Betätigungsrichtung64 zur Anlage an einen korrespondierenden Nocken (Vorsprung)66 , der am Sperrglied31 ausgebildet ist (5 ). Bei weiterer Betätigung des Rückstellschiebers61 gleiten die Nocken63 ,66 aneinander ab, wobei das Sperrglied31 in Rückstellrichtung65 entgegen der Kraft der Feder34 verschoben wird und der Sperrzahn33 vollständig aus der Sperrverzahnung32 gelangt. Die Höhe der Nocken63 ,66 ist dabei so gewählt, daß der Schulteransatz39 erneut vom Sperrstift38 hintergriffen werden kann und das Sperrglied31 wieder zur Anlage an den Sperrstift38 kommt. Der Rückstellschieber61 wird gleichzeitig mittels einer Rückstellfeder67 in seine in4 gezeigte Ausgangsstellung zurückversetzt. Die Blockiereinrichtung30 des Bohrgeräts10 ist nun wieder für eine weitere Auslösung vorbereitet. - Das in
6 ausschnittsweise dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel lediglich hinsichtlich der Rückstelleinrichtung60 . Gleiche und gleichwirkende Teile sind, wie auch beim nachfolgenden dritten Ausführungsbeispiel, durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. - Das in
6 dargestellte Bohrgerät10 ist mit einer automatischen Rückstelleinrichtung60' versehen. Die Rückstelleinrichtung60' hat einen Rückstellschieber61' , der achsparallel zur Verschieberichtung56 des Sperrgliedes31 liegt. Der Rückstellschieber61' ist mit einem Anker70 eines Elektromagneten71 verbunden. Der Elektromagnet71 ist als Ringmagnet ausgebildet, der den Anker70 konzentrisch umgibt. Der Anker70 wird von einer Feder72 in Verschieberichtung56 des Sperrgliedes31 vorgespannt und in eine Axialstellung mit geringerer magnetischer Überdeckung gedrängt. Sobald der Elektromagnet71 elektrisch beaufschlagt wird, wird der Anker70 entgegen der Feder72 angezogen. Der Rückstellschieber61' bewegt sich dann entgegen der Eingriffrichtung des Sperrgliedes31 auf dieses zu und drängt dessen Sperrzahn33 aus der Sperrverzahnung32 . Das Sperrglied31 wird dabei so weit verschoben, bis der Sperrstift38 infolge der Kraft der Feder42 den Schulteransatz39 am Sperrglied31 hintergreifen kann. Die Blockiereinrichtung30 ist nun wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Aus Darstellungsgründen sind in6 der Rückstellschieber61' und der Sperrstift38 in einer Ebene gezeigt, die jedoch tatsächlich in verschiedenen Ebenen liegen, um sich nicht gegenseitig zu behindern. - Ein Stift
58 greift in eine Längsnut59 im Sperrglied31 und verhindert eine Verdrehung des Sperrzahns33 gegenüber der Sperrverzahnung32 , so daß ein Blockiereingriff stets möglich ist. Die Verdrehsicherung kann dabei auch auf andere Weise, zB. durch vierkantige Ausbildung des Sperrgliedes31 bewirkt werden. Ein Stellungssensor74 überwacht die Stellposition des Sperrgliedes31 . Sobald sich das Sperrglied31 in seiner Ausgangsstellung befindet, wird dies vom Stellungssensor74 erkannt und über die Auswerteeinrichtung47 wird der Elektromagnet71 abgeschaltet, so daß die Feder72 den Rückstellschieber61' in seine Ausgangslage zurückdrängt. Der Stellungssensor74 kann auch zur Überwachung der Blockierstellung des Sperrgliedes31 herangezogen werden, wobei nach Erreichen der Blockierstellung ein von ihm erzeugtes Abschaltsignal den Antriebsmotor11 abschaltet. - Beim in
7 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel sind die beiden Elektromagnete41 ,71 aus6 durch einen einzigen Magnetsteller80 ersetzt. Eine separate Rückstelleinrichtung60 ,60' ist somit nicht erforderlich. Der Magnetsteller80 weist zwei stirnseitig einander gegenüberliegende Permanentmagnete83 ,84 auf mit konusförmigen Überdeckungsvorsprüngen83a ,84a , zwischen denen ein Anker82 verschiebbar gelagert ist. Die Überdeckungsvorsprünge83a ,84a bilden jeweils eine entgegengesetzte Endstellung für den Anker82 . Darüber hinaus ist der Anker82 von zwei ringförmigen Spulen85 ,86 umgeben, die bei Strombeaufschlagung den Anker82 von der einen in die andere Endstellung bzw. wieder zurück stellen. Bei stromlosen Spulen85 ,86 überwiegt immer eine der beiden entgegengerichteten Anziehungskräfte der Permanentmagnete83 ,84 , so daß sich für den Anker82 zwei stabile Endstellungen ergeben. - Das Sperrglied
31 ist rückseitig mit einer Aufnahmeöffnung87 versehen, die einen mit dem Anker82 verbundenen Ankerstab81 aufnimmt. Der Ankerstab81 greift in die Aufnahmeöffnung87 mit axialem Spiel ein. Eine Druckfeder (Feder)88 ist dabei zwischen Ankerstab81 und Sperrglied31 angeordnet, die das Sperrglied31 vom Ankerstab81 weg in Richtung auf die Sperrverzahnung32 drängt. Das Sperrglied31 wird dabei durch einen Innenring89 axial gesichert, der mit einem Ringbund90 am Ankerstab81 zusammenwirkt. - In
7 befindet sich der Ankerstab81 mit Sperrglied31 in seiner ausgerückten Endlage. Durch Beaufschlagung der Spulen85 ,86 kann der Anker82 zum Blockieren der Zwischenwelle20 in seine gegenüberliegende, näher zur Zwischenwelle20 liegende Endstellung gebracht werden. Die Druckfeder88 gewährleistet dabei, daß der Anker82 unabhängig von der Eindringtiefe des Sperrzahnes33 in die Sperrverzahnung32 stets seine Endstellung erreicht, in der er die größte Haltekraft entwickelt.
Claims (14)
- Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohr- bzw. Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer, mit einem Maschinengehäuse (
12 ), mit einem im Maschinengehäuse (12 ) untergebrachten Antriebsmotor (11 ), mit einem den Antriebsmotor (11 ) mit einer Werkzeugaufnahme (26 ) verbindenden Antriebsstrang (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) zum Drehantrieb eines in die Werkzeugaufnahme (26 ) einsetzbaren Werkzeugs (27 ), mit einer Detektionseinrichtung (46 ) zum Erkennen eines unbeherrschten Betriebsfalls der Handwerkzeugmaschine, insbesondere zum Erkennen des Blockierens des Werkzeugs (27 ) in einem Werkstück (28 ) mit daraus resultierendem schlagartigen Verdrehen des Maschinengehäuses (12 ), mit einer von der Detektionseinrichtung (46 ) auslösbaren Blockiereinrichtung (30 ) für den Antriebsstrang (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) der Handwerkzeugmaschine, wobei die Blockiereinrichtung (30 ) ein im Maschinengehäuse (12 ) beweglich gelagertes Sperrglied (31 ) aufweist, das in eine im Antriebsstrang (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) angeordnete Sperrverzahnung (32 ) bei sich drehendem Antriebsstrang (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) formschlüssig einrückbar ist und das dann den Antriebsstrang (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) gegenüber dem Maschinengehäuse (12 ) undrehbar festlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionseinrichtung (46 ) zur Erzeugung eines elektrischen Auslösesignals im unbeherrschten Blockierfall ausgebildet ist, daß die Blockiereinrichtung (30 ) mittels des elektrischen Auslösesignals auslösbar ist, wobei das Sperrglied (31 ) direkt oder indirekt durch einen vom Auslösesignal betätigbaren Elektromagneten (41 ) in die Sperrverzahnung (32 ) einrückbar ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Sperrglied (
31 ) endseitig ein Sperrzahn (33 ) ausgebildet ist, der in Eingriff mit der Sperrverzahnung (32 ) bringbar ist und daß das Sperrglied (31 ) in Bezug auf die Sperrverzahnung (32 ) radial verschiebbar ist, so daß der Sperrzahn (33 ) durch Verschieben des Sperrgliedes (31 ) ein- und ausrückbar ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrverzahnung (
32 ) mehrere Zähne (53 ) aufweist, die jeweils in der einen Drehrichtung eine Sperrfläche (54 ) und in der anderen Drehrichtung eine Freifläche (55 ) aufweisen, wobei die Sperrfläche (54 ) etwa radial nach außen gerichtet ist und die Freifläche (55 ) mehr tangential dazu geneigt ist. - Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrverzahnung (
32 ) an einer Zwischenwelle (20 ) des Antriebsstrangs (16 ,17 ,18 ,19 ,20 ,22 ,23 ) angeordnet ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß antriebsseitig vor der Zwischenwelle (
20 ) eine Trennkupplung (19 ) vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit der Detektionseinrichtung (46 ) und/oder nach Einrücken des Sperrgliedes (31 ) in die Sperrverzahnung (32 ) selbsttätig einen abtriebsseitigen Teil des Antriebsstrangs (20 ,22 ,23 ) vom Antriebsmotor (11 ) trennt. - Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (
31 ) in Einrückrichtung von einer Feder (34 ) vorgespannt ist und daß ein in den Verschiebeweg des Sperrgliedes (31 ) einrückbarer Sperrstift (38 ) des Elektromagneten (41 ) vorgesehen ist, der in Eingriff mit einem Schulteransatz (39 ) am Sperrglied (31 ) bringbar ist, so daß das Sperrglied (31 ) dann durch den Sperrstift (38 ) außer Eingriff der Sperrverzahnung (32 ) haltbar ist, und daß der Sperrstift (38 ) zur Freigabe des Sperrgliedes (31 ) in Abhängigkeit des elektischen Auslösesignals der Detektionseinrichtung (46 ) betätigbar ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrstift (
38 ) in Richtung auf die Eingriffstellung mit dem Sperrglied (31 ) von einer Feder (42 ) vorgespannt ist. - Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstelleinrichtung (
60 ,60' ) zur Rückstellung des Sperrgliedes (31 ) aus seiner Blockierstellung in seine Ausgangsstellung vorgesehen ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung (
60 ) einen handbetätigbaren Rückstellschieber (61 ) aufweist, der mit einem Rückstellnocken (63 ) versehen ist und sich etwa senkrecht zur Betätigungsrichtung der Rückstelleinrichtung (60 ) in Rückstellrichtung (65 ) des Sperrgliedes (31 ) erstreckt und mit einem korrespondierenden, am Sperrglied (31 ) ausgebildeten Vorsprung (66 ) zusammenwirkt. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung (
60' ) einen Elektromagneten (71 ) zur Betätigung des Rückstellschiebers (61' ) aufweist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (
31 ) direkt mittels eines Magnetstellers (80 ) ein- und ausrückbar ist. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetsteller (
80 ) zwei stromlos stabile Endstellungen hat. - Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen durch Permanentmagnete (
83 ,84 ) erzeugt werden und der Magnetsteller (80 ) einen Anker (82 ) aufweist, der mit dem Stellglied (31 ) verbunden ist und der mittels strombeaufschlagter Spulen (85 ,86 ) zwischen den Endstellungen hin und her verstellbar ist. - Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anker (
82 ) und Sperrzahn (33 ) eine Feder (88 ) angeordnet ist.
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