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DE1954068B2 - OsziUatorschaltung mit einem Parallelresonanzquarz - Google Patents

OsziUatorschaltung mit einem Parallelresonanzquarz

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Publication number
DE1954068B2
DE1954068B2 DE19691954068 DE1954068A DE1954068B2 DE 1954068 B2 DE1954068 B2 DE 1954068B2 DE 19691954068 DE19691954068 DE 19691954068 DE 1954068 A DE1954068 A DE 1954068A DE 1954068 B2 DE1954068 B2 DE 1954068B2
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DE
Germany
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transistor
oscillator circuit
voltage
control electrode
resistor
Prior art date
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Application number
DE19691954068
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English (en)
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DE1954068A1 (de
Inventor
Jakob Carouge Genf Luscher (Schweiz)
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Societe Suisse pour lIndustrie Horlogere SA
Original Assignee
Societe Suisse pour lIndustrie Horlogere SA
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Publication date
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    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/04Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using oscillators with electromechanical resonators producing electric oscillations or timing pulses
    • G04F5/06Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using oscillators with electromechanical resonators producing electric oscillations or timing pulses using piezoelectric resonators
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
    • H03B5/32Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
    • H03B5/36Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator active element in amplifier being semiconductor device
    • H03B5/364Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator active element in amplifier being semiconductor device the amplifier comprising field effect transistors

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  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
  • Liquid Deposition Of Substances Of Which Semiconductor Devices Are Composed (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Oszillatorschaltung mit einem Parallelresonanzquarz und mit einem das aktive Element des Oszillators darstellenden ersten Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode, mit einem in Reihe mit dem Feldeffekttransistor geschalteten Widerstand, einem zwischen der Steuerelektrode dieses Transistors und dem von ihm abgewandten Ende des Widerstands angeordneten Schwingquarz sowie mit einem kapazitiven Spannungsteiler, der parallel zu dem Schwingquarz geschaltet ist und dessen Ausgang mit dem Verbindungspunkt des Transistors mit dem Widerstand verbunden ist.
Bezweckt wird durch die Erfindung die Verwirklichune eines Quarz-Oszillatorkreises, der sich in miniaturisierter Form ausführen läßt, insbesondere mindestens teilweise als integrierte (gedruckte) Schaltung, und der befähigt ist, bei sehr verringertem Leistungsaufwand ein periodisches Signal von besonders stabiler Frequenz zu erzeugen.
Diese beiden Bedingungen gewinnen namentlich dann ihre ganze ßedeutung. wenn ein solcher Quarz-Oszillatorkreis die Zeitbasis eines elektronischen Zeiimeßgeräts. besonders einer Armbanduhr, darstellt,
ίο das bekannflich eine Reihe von Frequenzteilerstufen für das von dem Gazilki torkreis erzeugte Signal umfaßt sowie einen elektromechanischen Wandler, der von dem durch diese Freqiienzteilerslufen in der Frequenz verminderten Signal gespeist wird und zum Antrieb des Räderwerks der Uhr dient.
Bekannt ist ein Oszillator (Electronics vom 3. !0.66, S. .07, J. Pa η i co »FET stabilizes amplitude of Wien bridge oscillator«), bei dem mit Hilfe der gleichgerichteten Ausgangsspannung ein Feldeffekttransistor gesteuert svird. der in einer Oszillatorschaltung die Amplitude der erzeugten Schwingungen beeinflußt. Das Signal dieses Oszillators ist hinsich.-lich seiner Form stabil, soweit seine Frequenz nicht höher als O.i MHz ist. Dieser Oszillator, der kein Quarz-Oszillator ist und dessen Frequenzkonstanz also viel geringer als die eines solchen ist, enthält eine verhältnismäßig große Zahl von hochohmigen Widerständen und hat des'.alb einen verhältnismäßig hohen Energieverbrauch. Diese auf seinem Aufbau beruhende Eigenschaft macht den Oszillator wenig geeignet für eine miniaturisierte, insbesondere integrierte Bauweise. Ferner ist er wegen des Vorhandenseins vieler hochohmiger Widerstände sehr temperaturempfindlich, auch sind die für seine Speisung benötigten Spannungen viel zu hcch. um von einer Batterie geringer Abmessungen geliefert werden zu können. Die vorerwähnten Eigenschaften dieser bekannten Oszillatoren machen sie ungeeignet für die Verwendung als Zeitbasis Tür ein elektronisches Präzisionsuhrwerk, insbesondere für das einer Armbanduhr.
Bekanntlich gibt es unter den Quarzoszillatoren solche, die mit Quarz-Scherungsschwingern arbeiten. Diese weisen geringe Alterungserscheinungen auf. sind wenig stoßempfindlich and lassen sich so bearbeiten, daß ihr Temperaturkoeffizient über einen ausreichend großen Temperaturbereich konstant bleibt und den Temperaturkoeffizienten, der von dem eigentlichen Oszillatorkreis herrührt, kompensiert.
Diese Art Quarz eignet sich also besonders gut zur Verwendung in einer Armbanduhr. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß der Energieverbrauch eines eir.en solchen Quarz enthaltenden Oszillators nur unter der Bedingung gering ist. daß man den Qaarz in dem Kreis in Parallelresonanz arbeiten läßt. Außerdem muß, wenn der Verbrauch des Oszillators bei der Lieferung einer Wechselspannung in c'er Größenordnung eines Volt einige μW nicht überschreiten soll, die Kapazität, die der Oszillatorkreis für den Quarz darstellt, sehr klein sein, d. h. von der Großenordnung der statischen Kapazität des Quarzes selbst sein.
Bei den wohlbekannten, sogenannten Drei-Punkt-Oszillatorkreisen, zu denen sowohl die Colpitts-Oszillatoren als auch der durch die USA.-Patentschrift 3 213 390 bekanntgewordene eingangs erwähnte Oszillator gehören, benötigt man nur einen einzigen Transistor, der das aktive Element des Kreises bildet, um das Aufrechterhalten der Schwingung zu gewähr-
leisten. Nun muß der Transistor in diesen Schaltungen über wenigstens 7\vei Pole an Punkte des Stromkreises angeschlossen werden, die eine hohe impedanz für die Schwingungsfrequenz aufweisen. Dieser Sachverhalt wirkt sich dann besonders störend ;<us. wenn der Oszillator sehr wenig Energie verbrauchen soll. da mindestens eine der erwähnten Impedanzen von dem Strom durchflossen werden muß, der für den Transistor zur Erfüllung der Schwingungsbedingungen benötigt wird. Diese einen hohen Wert aufweisende Impedanz kann diejenige einer Spule, eines angeschlossenen Stromkreises oder eines Widerslands von hohem ohmschem Wert sein.
Angesichts des geringen in einer Armbanduhr verfügbaren Raumes ist die Verwendung einer Spule oder eines angeschlossenen Stromkreises nicht sehr empfehlenswert, und sie ;-i außerdem wenig wirtschaftlich.
Die Verwendung eines Widerstands von höherem ohmschem Wert würde den Gebrauch einer höheren Speisespannung zur Erzielung des Tür den Transistor unentbehrlichen Gleichstroms erforderlich machen, der natürlich dazu führen würde, daß ein verhältnismäßig betrachtlicher Leistungsverlust in diesem Widerstand auftritt
Verwendet man dagegen einen W iderstand von niedrigem ohmschem Wert, so wird die infolge der Wechselspannung des Oszillatorausgangs verlorer. gehende Leistung verhältnismäßig hoch.
Die heute üblichen, in das Gehäuse einer Armbanduhr einsetzbaren Batterien von verhältnismäßig kleinen Abmessungen können nur eine sehr schwache und eine niedrige Spannung aufweisende Energie liefern, was natürlich die Möglichkeit der Verwendung eines Widerstands von hohem ohmscheyi Wert ausschließt. Die Verwendung eines Widerstands von geringem ohmschem Wert würde zum Verbrauch eines sehr großen Anteils der in der Batterie zur Verfügung stehenden Energie in dem Oszillator führen, da diese Energie fast vollständig für die Speisung des Frequenzteilers und der Zeitanzeigevorrichtung der Armbanduhr bestimmt werden müßte.
Es ist noch auf die Notwendigkeit hinzuweisen, daß die Amplitude des von einem Oszillatorkreis der beschriebenen Art abgegebenen Signals, deren Wert durch die von diesem Oszillator zu steuernden elektronischen Stromkreise, z. B. Frequenztcilerkreise. festgelegt ist, durch ein sehr einfaches Mitte! einstellbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Oszillatorschaltung mit einem Paralleiresonanzquarz der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß ein besonders geringer Energieverbrauch, auch bei Speisung durch eine Stromquelle von niedriger Spannung, sehr geringe Temperatur- und Stoßempfindlichkeit sowie gute Herstellbarkeit in miniaturisierter, integrierter Bauweise ermöglicht werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Oszillatorschaltung der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß der Widerstand von einem zweiten Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode gebildet wird, der in Reihe mit dem ersten Feldeffekttransistor angeordnet ist, und daß sie einen mit der Steuerelektrode des zweiten Transistors verbundenen Spannungsgenerator enthält, der eine für den Betrieb dieses TransL'ors im Sättigungsbereich ausreichende Spannung liefert.
Die in diesem Oszillatorkreis verwendeten Transistoren sind voneilhafterweise solche vom »Trägeranreicherungs-' < oder »enhancemenU'-Typ. deren Durchgangsstrom bekanntlich außerordentlich schwach ist. wenn ihre Steuerspannung Null beträgt. was die Verwirklichung eines Oszillatorkreises von sehr geringem Energieverbrauch ermöglicht.
Im Interesse der Erzielung einer Stabilisierung des von dem Oszillatorkreis abgegebenen periodischen Signals im Hinblick auf die Stabilisierung der Frequenz dieses Signals kann der erwähnte Steuerspannungsgeneraior von einem Verstärker gebildet werden, der von einem von dem Ausgangssignal des Oszillatorkreises abgeleiteten Signal gesteuert wird und über seinen Ausgang mit der Steuerelektrode des
if, zweiten Transistors verbunden ist.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Verstärker einen Widerstand und einen dritten Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode umfaßt, die in Reihe mit einer Speiseg'eichspannungsquelle geschaltet sind, wobei die Steuerelektrode des dritten Transistors mit dem Verbindungspunki von zwei einen Spannungsteiler für die ■ on dem Oszillatorkreis gelieferte periodische Spannvig bildenden Kondensatoren und der Verbindungspunkt des Widerstandes mit dem dritten Transistor mit der Steuerelektrode des zweiten Transistors verbunden ist.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise
Fig. 1 das Schahschema eines Quarz-Oszillatorkreises mit Parallelresonan/ bekannter Art,
Fig. 2 das Schaltschema eines Quarz-Oszillatorkreises mit Parallelreso.ian? gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 und 4 Erläuterungsdiagramme und
F i g. 5 das Schema einer eine Variante des in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels bildenden Schaltung.
Der in Fig. 1 dargestellte Oszillatorkreis enthält einen Feldeffekttransistor T1 mit isolierter Steuerelektrode, einen Widerstand R1. der in Reihe mit diesem Transistor sowie mit einer Gleichspannungsquclle P angeordnet ist. einen von zwei Kondensatoren C1 und C2 gebildeten und zwischen der Steuerelektrode des Transistors T1 und dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle P angeordneten Spannungsteiler, wobei der Verbindungspunki der Kondensatoren C1 und C2 mit dem Verbindungspunki des Widerstands R1 und des Transistors T, verbunden ist, einen Quarz Q, dessen beide Elektroden mit den beiden Enden des Spannungsteilers C1 und C2 verbunden sind. Ein Widerstand R2 sichert die Polarisation des Transistors T1. Der Widerstand R1 trägt dazu bei, die Amplitude des periodischen, an den Klemmen α, und cj2, die an die eine bzw. die andere Elektrode des Quarzes Q angeschlossen sind, von dem Oszillator gelieferten Signals festzulegen.
Fs wurde bereits gezeigt (vgl. zum Beispiel H eisin g: »Quartz Crystals for electrical circuits«. D. Van Nostrand). daß die in einem Quarz ver-
brauchte Leistung gleich
X1
2 Kn
ist. wobei V die
Amplitude der an den Quarz gelegten Wechselspannung und R1, der Paraileläquivalenzwiderstand des Quarzes ist.
Dieser Widerstand Rp ist gegeben durch die Be-Ziehung
(C0 + Cr)2 R,
vobei
«ι = Winkelfrequenz,
C0 = statische Kapazität des Quarzes,
C7- = Gesamtkapazität, die der Kreis für den
Quarz darstellt,
Re = Reihenäquivalenzwiderstand des Quarzes.
Die Kapazität C0 ist für einen mit einer Frequenz von einigen MHz schwingenden Quarz, z. B. von der Größenordnung 1 bis 2 pF, während die Kapazität C7- eines klassischen Oszillatorkreises 10 bis 30 pF beträgt. Der Wert dieser Kapazität ist vergleichsweise wichtig; es folgt daraus, daß der Paralleläquivalentwiderstand des Quarzes klein ist, was zu einer erheblichen, in dem Quarz verbrauchten Leistung führt.
V1
Diese Leistung ist in Wirklichkeil größer als yR- ,
denn zu dem Paralleläquivalentwiderstand Rn kommt einerseits ein von dem Widerstand R1 herrührender Äquivalentwiderstand R', so daß
ist, und andererseits der Widerstand R2. so daß die gesamte verbrauchte Leistung gleich ist:
P =
V2 2 Rn
Yl
'2R2
Der Widerstand R2 kann einen sehr hohen ohmschen Wert haben, was eine Vernachlässigung des
V1
Ausdrucks -, „ erlaubt.
Damit diese Leistung P besonders klein ist, müßte der Oszillalorkreis gleichzeitig eine sehr kleine Kapazität CT und einen sehr großen ohr.ischen Widerstand R' aufweisen.
Das wäre nur möglich bei Anwendung einer hohen Speisespannung, und zwar wegen des für den Transistor T1 für das korrekte Funktionieren des Oszillatorkreises benötigten Stromes, was von vornherein die Verwendung eines solchen Oszillatorkreises in allen den Fällen ausschließen würde, in denen die Speisung durch eine kleine Batterietablette erfolgt, wie z. B. wenn ein Oszillatorkreis der dargestellten Art dazu bestimmt wird, die Zeitbasis eines elektronischen Uhrwerks geringer Abmessungen, z. B. einer elektronischen Armbanduhr, zu bilden.
Der in F i g. 2 dargestellte, hinsichtlich seines Aufbaus sehr einfache Oszillatorkreis erlaubt es. diesen Mangel zu beheben und ist mit Ausnahme des Quarzes, des Trimmers Tr und eventuell der Widerstände R3 und R4 leicht in integrierter Form so zu verwirklichen, daß die Kapazität des Kreises auf einem besonders geringen Wert gehalten werden kann.
In diesem Kreis wird der aus F i g. 1 ersichtliche Widerstand R, durch einen zweiten Feldeffekttransistor T2 mit isolierter Steuerelektrode ersetzt, an die eine Polarisationsspannung angelegt wird, die einen ausreichenden Wert hat, um diesen Transistor in den Sättigungsbereich für den ihn durchfließenden Strom zu bringen. Diese Spannung wird am Verbindungspunkt der beiden Widerstände R3 und R4 ab genommen, die in Reihe mit der Stromquelle angeordnet sind und einen Spannungsteiler darstellen. Die Einstellung der Frequenz dieses Oszillatorkreises erfolgt durch den Trimmer Tr.
F i g. 3 zeigt die Veränderung eines einen Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode durchfließenden Stromes in Abhängigkeit von der Speisespannung und für einen bestimmten Wert der an diese Elektrode gelegten Polarisationsspannung.
ίο Im Sättigungsbereich ist der Ausgangswiderstand,
d r
der sogenannte Sättigungswiderstand, gleich ^-: er
wird für kleine Ströme sehr groß.
Wenn die elektronischen Bauteile des dargestellten Oszillatorkreises in integrierter Form ausgeführt werden und wenn infolgedessen die Kapazität des Kreises gering ist. ist der den Transistor T2 durchfließende Strom sehr klein und also der Sättigungswiderstand sehr groß. Dies ist besonders vorteilhaft, denn aus diesem Grunde ist der Wert des obenerwähnten Widerstands R' selbst sehr groß, so daß die durch den Oszillatorkreis nach F i g. 2 verbrauchte Leistung sehr gering ist.
Beispielsweise ist der Speisestrom eines Oszillatorkreises gemäß Fig. 2, der als Zeitbasis einer elektronischen Uhr dient, von der Größenordnung von 1 μΑ. Für einen so geringen Strom kann der Sättigungswiderstand eines Feldeffekttransistors einen Wert von 100 MU und mehr annehmen, was das Vernachlässigen des Einflusses der von dem Quarz Q verbrauchten Leistung in der Leistungsbilanz erlaubt. Es kann ferner gezeigt werden, daß in einem Oszülatorkreis dieser Art die Amplitude der Wechselspannung an dem Quarz direkt proportional dem die Transistoren T1 und T2 durchfließenden Strom ist. so daß es möglich ist, die Wechselspannung an dem Quarz durch in geeigneter Weise erfolgendes Steuern des den Transistor T2 durchfließenden Stromes einzustellen.
In Fig. 2 sind V1. V2 und V die Wechselspannungsamplituden, die zwischen den Punkten a3 und Ci1. a2 und a3. a2 und ax des Kreises auftreten: V3 ist die Steuergleichspannung des Transistors T2. i der die Transistoren T1 und T2 durchfließende Gleichstrom.
Wie ersichtlich sind der Sättigungsstrom i5 und die Steuerspannung Vc eines Feldeffekitransistors mit isolierter Steuerelektrode durch die Beziehung verbunden :
is = K(Vr-V^2.
wobei K die Steilheit des Transistors in AV2 und V,. seine Schwellenspannung ist.
Diese Beziehung wird üblicherweise wie in F i g. 4 veranschaulicht dargestellt, die die Veränderung von yX in Abhängigkeit von Ve zeigt.
Wenn die Steuerspannung Ve einen sinusförmigen Verlauf hat, wie das z. B. fiir den Transistor T, der
Fall ist, ist der diesen durchfließende Strom offenbar ein periodischer Strom, dessen Spitzenwert ip dem Maximalwert dieser Spannung Ve (F i g. 4) entspricht. Die Kurve des periodischen Stroms kann in eine Fourier-Reihe zerlegt werden, so daß man für den Transistor T1 schreiben kann:
= L
954068
die Amplitude der Grundkomponente des Stromes,
der Spitzenstrom,
der Wert des Winkels zwischen dem Augenblicken dem der Sättigungsstrom sein Maximum erreicht, und dem, in dem dieser Strom Null geworden ist.
b) ί =
wobei i = Gleichstromkomponente des Stromes, und die Werte /((9) und ψ(θ) sich von einer Fourierzcrlegung der Stromkurve, wie beschrieben, herleiten. Man kann ferner schreiben:
c) V2 = U-R.,
wobei Rn der Scheinwiderstand zwischen den Punkten a3 und Q1 ist
d. h. nach Kombination der Beziehungen a) und c):
nid durch Kombination von b) und d): f[H)
e) V1 = ι- K0
J)
ψ{θ) '
Wenn die Kapazität der Kondensatoren C1 und C2 z. B. so ist, daß C] = C2, woraus sich V1 = V2 ableitet. ist die Amplitude der Spannung 1' gleich
d.h.:
g) V= i-
40
2 ' ψ(θ) ' (R '+ R2") ·
Grundsätzlich kann (■) zwischen 0 und 180" liegen.
fifi\
was für -~üji einen Wert zwischen 2 und 1,33 ergibt.
Unter normalen Arbeitsbedingungen für den beschriebenen Oszillalorkreis ist (-) gleich 90c und
vW) ~ ''^' so ^^ ^e Amplitude der Wechselspannung an dem Quarz wird:
K2
55
Diese Amplitude ist also effektiv proportional dem die Transistoren T1 und T2 durchfließenden Strom, dessen Größe durch Einwirken auf die Steuerspannung V3 des Transistors T2 bestimmt werden kann. da man bekanntlich diesen Strom durch die oben bereits angegebene Beziehung
i= K2(V3-V,/
definiert, in der V = Schwellenspannung des Transistors T2, K2 = Steilheit des Transistors T2 ist.
Im Falle des Oszillatorkreises nach Fig. 2 ist die Amplitude des von diesem erzeugten periodischen Signals ein Tür alle Mal über den Spannungsteiler festgelegt, der die Widerstände K3 und R4 enthält und von dem der Wert der Steuerspannung des Transistors T2 abhängt.
Die Ausführungsvariante nach F i g. 5 erlaubt die Erzielung einer gewissermaßen perfekten Stabilisierung der Amplitude des an den Klemmen des Quarzes erhaltenen periodischen Signals, und zwar unter entsprechender Steuerung der Steuerspannung des Transistors T2, so wie dies nachstehend beschrieben wird. Eine Stabilisierung der Signalamplitude ist in der Tat höchst wünschenswert, namentlich im Bereich der Ausführung als integrierter Stromkreis, da die Eingangskapazität dieser Art Transistoren ebenso wie die Kapazitäten der Verbindungsstellen der verschiedenen Bauelemente bekanntlich von der angelegten Spannung abhängen.
Gemäß der Erfindung ist es vorgesehen, diese Steuerung mit Hilfe eines Verstärkers zu verwirklichen, der von einem vom Ausgangssignal des Oszillatorkreises abgeleiteten Signal gesteuert wird und in der Weise auf den Transistor T2 einwirkt, daß bei jeder Vergrößerung der Amplitude dieses Ausgangssignals dieser eine proportionale Verminderung des diesen Transistor durchfließenden Stromes entspricht und umgekehrt. Durch diese Gegenwirkung kann man leicht eine besonders gute Stabilisierung der Amplitude des von dem Oszillatorkreis erzeugten Signals erzielen.
Da die Polarisationsspannung des Transistors T2 eine Gleichspannung sein muß, ist es notwendig, die am Ausgang des Osziiiatorkreixe;» erhaltene, den Verstärker steuernde Spannung gleichzurichten oder, daß die Ausganusspannung dieses Verstärkers gleichgerichtet wird.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsvariante des Kreises wird von der zweiten dieser beiden Möglichkeiten Gebrauch gemacht.
Dieser Verstärker besteht aus einem 'Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode und aus einem Widerstand R3, die mit der Stromquelle P in Reihe geschaltet und von einem kapazitiven, die in Reihe zwischen die Ausgangsklemmen α, und a2 des Oszillatorkreises geschalteten Kondensatoren C3 und C4 enthaltenden Spannungsteiler gesteuert werden. Eine Klemmdiode D bestimmt die Gleichspannung im t unkt d. Wenn die Spitze-Spilze-Spannung in diesem Punkt eine derjenigen der Schwellenspannung des Transistors T3 entsprechende Größe erreicht, veranlaßt der daraus in diesem Transistor resultierende Stroi.i einen Abfall der Spannung an dem Widerstand K3, was zu einem gut bestimmten Wert der Steuerspannung des Transistors T2 führt. Diese Spannung ist um so niedriger bzw. um so mehr vermindert, als die Steuerspannung des Transistors T3 erhöht ist, d. h.. die Amplitude des von dem Oszillatorkreis abgegebenen Wechselspannungssignals ist erheblich bzw. gering. Man erhält auf diese Weise die Regelung des die Transistoren T, und T2 durchfließenden Stromes auf den der gewünschten Spannung an dem Quarz entsprechenden Wert, der durch das Verhältnis der Kapazitäten der Kondensatoren C3 und C4 des Spannungsteilers gut bestimmt ist, an welchen die Steuerelektrode des Transistors T3 angeschlossen ist und durch die Schwellenspannung dieses Transistors
Die Gleichrichtung der für die Steuerung des Transistors T; benötigten Spannung wird im vorliegender Fall durch den Transistor T3 verwirklicht, wobei eir
Kondensator C5 die Wechselkomponenten der Ausgangsspannung des von diesem Transistor und dem Widerstand R3 gebildeten Verstärkers unterdrückt.
Die Gesamtheit der mit den Bezugszeichen T1, T2, T2,CUC2, C3, C4, C5 und D bezeichneten Bauelemente läßt sich leicht in integrierter Bauweise ausführen.
Selbstverständlich könnte der von dem Transistor T3 und dem Widerstand R3 gebildeteVerstärker als Variante von unterschiedlicher Beschaffenheit sein, ohne von der Erfindung abzuweichen.
Der beschriebene Oszillatorkreis ist für die Speisung durch eine Quecksilberoxid- oder Silber-Batterie P vorgesehen, deren ausgezeichnete Spannungsstabilität bekannt ist. Da andererseits die von diesem Oszillatorkreis erzeugte Signalamplitude auf die beschriebene Weise besonders gut stabilisiert wird, folgt daraus, daß der Quarz-Oszillatorkreis nach der Erfindung eine sehr hohe Stabilität hinsichtlich der Frequenz des erzeugten Signals bei sehr geringem Leistungsverbrauch aufweist.
Die in den beschriebenen Schaltungen verwendeten Transistoren sind vom P-Typ; selbstverständlich könnten dieselben Kreise mit N-Typ-Transistoren ausgeführt werden, wobei einfach die Polaritäten der Speisequel'ic jedes Kreises umgekehrt werden müssen.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung der
ίο Oszillatorkreis in Verbindung mit einer Verwendung auf dem Gebiet der Zeitmeßtechnik erläutert wurde, läßt sich ein solcher Kreis sehr wohl auch auf anderen Gebieten gebrauchen, namentlich in allen den Fällen, in denen die Konstanz der Amplitude und Frequenz des erzeugten Signals eine besonders wichtige Bedingung darstellt wie auch gleichzeitig der Energiebedarf einer der geringstmöglichen sein soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Oszillatorschaltung mit einem Paralleltesonanzquarz und mit einem das aktive Element des Oszillators darstellenden ersten Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode, mit einem in Reihe mit dem Feldeffekttransistor geschalteten Widerstand, einem zwischen der Steuerelektrode dieses Transistors und dem von ihm abgev, andten Ende des Widerstands angeordneten Schwingquarz sowie mit einem kapazitiven Spannungsteiler, der parallel zu dem Schwingquarz geschaltet ist und dessen Ausgang mit dem Verbindungspunkt des Transistors mit dem Widerstand verbunden ist, dadurch gekennzeichnet. daß der Widerstand von einem zweiten Feldeffekttransistor (T2) mit isolierter Steuerelektrode gebildet wird, der in Reihe mit dem ersten Feldeffekttransistor (T1) angeordnet ist. und daß sie einen mit der Steuerelektrode des zweiten Transistors (T2) verbundenen Spannungsgenerator (P. R^. R4; P, R3, T3. C3. C4) enthält," der eine für den Betrieb dieses Transistors im Sättigungsbereich ausreichende Spannung liefert.
2. Oszillatorschaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (T1-T,) vom Trägeranreicherungs- oder »enhancement«- Typ sind.
3. Oszillatorschaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsgenerator von einem /erstärker gebildet wird, der von einem aus dem Ausgan^ssignr1 des Gszillaurkreises abgeleiteten Signal gesteuert wird und über seinen Ausgang mit der Steuerele1 trode des zweiten Transistors (T2) verbunden ist.
4. Oszillatorschaltung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker einen Widerstand (R3) und einen dritten Feldeffekttrinsistor(T3) mit isolierter Steuerelektrode umfaßt, die in Reihe mit einer Speisegieichspannurgsquelle (P) geschaltet sind, wobei die Steuerelektrode des dritten Transistors (T3) mit dem Verbindungspunkt (ä) von zwei einen Spannungsteiler für die von dem Oszillatorkreis gelieferte ρ odische Spannung bildenden Kondensatoren IC,, C4) und der Verbindungspunkt des Widerstandes (R,) mit dem dritten Transistor (T3) mit der Steuerelektrode des zweiten Transistors (72) verbunden ist.
DE19691954068 1968-10-23 1969-10-23 OsziUatorschaltung mit einem Parallelresonanzquarz Pending DE1954068B2 (de)

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