DE19540684C2 - Lockenwickler - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Lockenwickler gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Derartige Haftwickler zum Aufwickeln menschlichen Haares haben den gro
ßen Vorteil gegenüber herkömmlichen Lockenwicklern, ohne zusätzliche
Verschlußmittel, wie Spangen, Querriegel usw., eingesetzt werden zu kön
nen, da sie von selbst im Haar halten.
Aus DE 93 11 823 U1 ist ein Haarwickler für Dauerwellen bekannt, der ei
nen Wickelkörper besitzt, von dem sich eine Folienlasche erstreckt, de
ren Länge an die Länge einer Haarsträhne anpaßbar ist, um vorbehandeltes
Haar vor einer wiederholten Behandlung zu schützen. Diese Folienlasche
ist glatt und ermöglicht kein Anhaften einer Haarsträhne, wodurch das
Aufwickeln der Haare erschwert ist. Um diese Schwierigkeiten zu vermei
den, ist vorgesehen, daß die Folienlasche kombiniert wird mit einer
Haftbandfahne, die sich parallel der Folienlasche erstreckt. Beim Auf
wickeln einer Haarsträhne wird neben der Folienlasche auch die Haftband
fahne zusammen mit einer Haarsträhne aufgewickelt. Die Haftbandfahne
dient also zur Abdeckung der Folienlasche, um die mit der Anbringung der
Folienlasche verbundenen Haftverluste auszugleichen.
Von diesen Haftwicklern ebenso wie von den herkömmlichen Lockenwicklern
wird eine größere Anzahl an Wicklern in unterschiedlichen Durchmessern
benötigt, damit je nach Haarlänge ein geeigneter Lockenwickler bereitge
stellt wird. Im allgemeinen können von einem Lockenwickler nur bis zu
drei Wicklungen Haare sicher gehalten werden, so daß die Lockenwickler
in mindestens zehn unterschiedlichen Durchmessern angeboten werden müs
sen.
Aus DE 295 00 740 U1 ist ein Lockenwickler mit einem zylinderförmigen
Wickelkörper aus einem Kunststoff- oder Latexmaterial bekannt, der teil
weise mit einem Haftband ummantelt ist. Auch dieser Lockenwickler wird
in einer Vielzahl von Durchmessern benötigt.
Aus DE 28 07 797 A1 ist ein Lockenwickler bekannt, der einzelne Haft
fortsätze aufweist, die auf einem Hohlkörper bandähnlich aufgewickelt
sind. Ein wesentlicher Vorteil eines solchen Lockenwicklers ist in der
guten Fähigkeit zu sehen, das darauf aufgewickelte Haar festzuhalten,
auch wenn dieses in dicken Strähnen liegt und lang und sehr dünn ist.
Dieser Vorteil ergibt sich dadurch, daß Festhalteglieder über die gesam
te Fläche des Wicklers verteilt sind. Um den genannten Vorteil eines
solchen Lockenwicklers für verschiedene Lockenwicklerdurchmesser zu er
halten, ist erforderlich, den Hohlkörper mit unterschiedlichen Durchmes
sern zu versehen.
Aufgabe der Erfindung ist daher, einen Lockenwickler nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 zu schaffen, der die benötigte Anzahl an verschie
denen Lockenwicklern in unterschiedlichen Durchmessern wesentlich redu
ziert.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Lockenwickler gemäß dem
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch wird ein Lockenwickler geschaffen, dessen Durchmesser sich
beim Aufwickeln von Haaren vergrößert, indem mindestens zu Beginn eines
Aufwickelvorganges die Haftbandfahne sich in einer oder mehreren Windun
gen um den Wickelkern legt und damit Haftkörpermaterial auf dem Wickel
kern aufbaut. Da das Haftkörpermaterial durch die nach außen vorstehen
den Haftfortsätze eine bestimmte Dicke besitzt, erhöht sich mit jeder
von der Haftbandfahne erzeugten Windung auf dem Wickelkern der Durchmes
ser des Lockenwicklers. Mit der gewählten Länge der Haftbandfahne wird
dabei erreicht, daß der erhöhte Durchmesser jeweils für die gesamte Um
fangsfläche des Lockenwicklers vorliegt und äußere Erhöhungsabsätze im
Durchmesser vermieden werden. Das Ergebnis ist ein Universal-Lockenwick
ler, mit dem eine größere Breite an verschiedenen Haarlängen gehalten
werden kann. Ein solcher Lockenwickler ersetzt eine Mehrzahl Haftwickler
unterschiedlicher Durchmesser, was auch einen platzsparenden Verkauf er
laubt.
Vorteilhaft ist dabei, daß beim Aufwickeln von Haaren auf den Locken
wickler, dann, wenn die Haftbandfahne sich in zusätzlichen Windungen um
den Wickelkern legt, das auf den Lockenwickler gelegte Haar von der In
nenseite der mitaufgewickelten Haftbandfahne überdeckt wird und die auf
gewickelte Haftbandfahne einen Haftkörper für das beim Aufwickeln je
weils nachfolgende Haar bildet. Somit gelangt das aufzuwickelnde Haar in
Eingriff mit Haftfortsätzen nicht nur bei der ersten Wicklung um den
Haftkörper sondern auch bei der Wicklung um die von der Haftbandfahne um
den Wickelkern gelegten Umwindungen. Auf diese Weise können je nach Ge
samtlänge der Haftbandfahne fünf bis sechs Wicklungen Haar sicher auf
dem Lockenwickler gehalten werden.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Lockenwickler eine natürliche
Lockenform garantiert. Dadurch, daß das Haar einer Haarsträhne auf einen
Lockenwickler aufgedreht wird, der anfänglich einen kleineren Durchmes
ser und dann einen größeren Durchmesser besitzt, entsteht eine Haarloc
ke, die erst eng und dann weit gekräuselt ist. Dies entspricht ganz dem
natürlichen Fall einer Locke.
Vorzugsweise besitzt die Haftbandfahne eine Breite, die der des Haftkör
pers entspricht. Die von dem Haftkörper abgedeckte Umfangsfläche erfährt
dann insgesamt eine Durchmesservergrößerung.
Für eine sichere Befestigung der Haftbandfahne an dem Haftkörper können
Haftkörper und Haftbandfahne einstückig ausgebildet sein. Eine solche
Gestaltung aus nur einem Haftband ist darüberhinaus schnell und kosten
günstig herstellbar. Zur Fixierung eines ersten Haftbandabschnitts als
Haftkörper auf dem Wickelkern kann eine einer Umwindung des Wickelkerns
ensprechende Länge eines Haftbandes auf den Wickelkern gelegt und im Be
reich einer geringfügigen Überlappung einer Anfangskante des Haftbandes
durch ein erstes Teilstück eines überstehenden zweiten Haftbandab
schnitts als Haftbandfahne eine Aneinanderheftung, vorzugsweise durch
Verschweißen oder Verkleben, erfolgen.
Die Länge der Haftbandfahne für eine wählbare Anzahl von Umwicklungen
kann gemäß Anspruch 5 berechnet werden. Vorzugsweise ist die Länge der
Haftbandfahne derart gewählt, daß mit ihr 1 bis 3 Umwicklungen vorgenom
men werden können.
Die Ausbildung der Haftfortsätze erfolgt vorzugsweise gemäß der Ansprü
che 7 bis 9. Derartige Haftfortsätze bilden ein Hakenband mit sehr guten
Anhafteigenschaften für Haare. Über die Wahl der Höhe der Hakenbandfort
sätze kann zudem Einfluß genommen werden auf die Durchmesservergrößerung
des Lockenwicklers.
Die Breite des Haftkörpers und damit der Bereich der Umfangsfläche des
Wickelkerns, der von dem Haftkörper ummantelt wird, kann auf eine Teil
umfangsfläche, insbesondere durch freie Randbereiche, beschränkt sein.
Hierdurch können haftfreie Randzonen geschaffen werden, wodurch die
Handhabung des Lockenwicklers bei bestimmten Anwendungsformen, z. B.
Einsatz von Chemikalien, erleichtert werden kann. Die gleichen Vorteile
gelten für die Gestaltung gemäß Anspruch 15. Eine im wesentlichen
vollständige Abdeckung der Umfangsfläche mit dem Haftkörper kann eine
Minimierung der Länge des Lockenwicklers erlauben.
Der Wickelkern kann aus einem formstabilen Hohlkern bestehen, der dann
vorzugsweise sieb- oder gitterförmig ausgebildet ist. Ein solcher Wic
kelkörper ist gut luftdurchlässig für eine schnelle Föntrocknung. Alter
nativ kann der Wickelkern aus einem Schaummaterial bestehen, wodurch
diesem eine angenehme weiche Struktur verliehen wird. Ein solcher Loc
kenwickler ist als Tag- und Nachtwickler benutzbar. Ein bevorzugtes
Schaummaterial ist in Anspruch 14 genannt.
Weiterhin kann die Haftbandfahne mit einer Folienlasche hinterlegt sein.
Bei einer chemischen Behandlung, insbesondere durch Mittel für Dauerwel
len, kann dann nur der Nachwuchs zur Behandlung freigegeben werden. Der
übrige Haarsträhnenabschnitt kann von einer solchen Folie sicher abge
deckt werden.
Das für die Haftbandfahne verwendbare Haftband ist vorzugsweise eine
textile Grundware mit eingelegten Haftfortsätzen nach Art einer Noppen-
oder Schlingenware. Durch eine vorzugsweise löchrige Web- oder Maschen
struktur der Grundware kann eine gute Luft- und/oder Flüssigkeitsdurch
lässigkeit erzielt werden. Je nach Art der dabei verwendeten Fasern in
Form von Mono- und/oder Multifilamenten kann die Haftbandfahne mit einer
höheren oder niedrigeren Eigensteifigkeit hergestellt werden.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgen
den Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehemen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Abbildungen
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Lockenwicklers,
Fig. 2 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Lockenwicklers
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Lockenwicklers mit
aufgewickelter Haftbandfahne, deren Länge auf die
Umwicklung abgestimmt ist,
Fig. 4 zeigt schematisch den Lockenwickler gemäß Fig. 2 zusammen
mit einer aufzuwickelnden Haarsträhne,
Fig. 5 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel eines
Lockenwicklers,
Fig. 6 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines dritten
Ausführungsbeispiels eines Lockenwicklers.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Lockenwickler 1 mit einem Wickelkern 2
und einem darauf sitzenden mantelförmigen Haftkörper 3, der nach außen
abstehende Haftfortsätze 4 aufweist. Von dem Haftkörper 3 erstreckt sich
radial nach außen eine Haftbandfahne 5 mit nach außen abstehenden Haft
fortsätzen 6 wählbarer Länge. Die Länge der Haftbandfahne 5 selbst ist
derart gewählt, daß die Haftbandfahne 5 den Wickelkern 2 und den Haft
körper 3 im wesentlichen ganzzahlig umwickelt (vgl. Fig. 3).
Der Wickelkern 2 ist ein formstabiler Hohlkern mit vorzugsweise einer
Gitterwandung für eine gute Luftdurchlässigkeit, sofern das für den
Hohlkern verwendete Material nicht selbst luftdurchlässig ist.
Der Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 sind hier einstückig aus einem
Hakenband gebildet, das zur Bildung des Haftkörpers 3 mit einer Umwin
dung auf den Wickelkern 2 gelegt ist. Entlang einer Befestigungszone 7,
die sich in Axialrichtung des Wickelkerns 2 erstreckt, ist eine Anfangs
kante des Hakenbandes an dem fortlaufenden Hakenband, das dann die Haft
bandfahne 5 bildet, befestigt. Die Befestigung erfolgt vorzugsweise
durch Schweißen oder Kleben. Der Durchmesser der Umwindung für den Haft
körper 3 ist an den Durchmesser des Wickelkerns 2 angepaßt, damit der
Haftkörper 3 möglichst schlupffrei auf dem Wickelkern 2 sitzt. Sind der
Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 aus einem Hakenband hergestellt, so
besitzen sie vorzugsweise die gleiche Breite W in Axialrichtung.
Die Haftbandfahne 5 erstreckt sich mit einer Länge L von der Befesti
gungszone 7 bis zu ihrem freien Ende 8 und bildet damit einen lappenar
tigen Fortsatz mit im allgemeinen rechteckförmiger Gestalt. Die Länge L
der Haftbandfahne 5 ist so gewählt, daß die Haftbandfahne 5 den Wickel
kern 2 samt Haftkörper 3 jeweils ganzzahlig umwickelt, und zwar jeweils
ein- bis dreimal. Fig. 3 zeigt den Lockenwickler 1 mit einer solchen
Haftbandfahne 5, die eine Umwicklung der Anzahl eins ermöglicht. Die
Länge L der Haftbandfahne 5 kann gemäß der nachfolgenden Formel berech
net werden:
L = n . (d + 2H) . π,
wobei n die Anzahl der ganzzahligen Umwicklungen, d der Durchmesser des
Wickelkerns 2 und H die Höhe der nach außen ragenden Haftfortsätze 4,
6 ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird beim Aufwickeln einer Haarsträhne 9 die
Haftbandfahne 5 zusammen mit der Haarsträhne 9 aufgewickelt. Dies wird
vereinfacht, wenn die Haftbandfahne 5 vorzugsweise eine ausreichende
Eigensteifigkeit besitzt. Fig. 4 verdeutlicht, daß, solange die Haft
bandfahne 5 mitaufgewickelt wird, die Haarsträhne 9 in Eingriff mit
Haftfortsätzen 6 gelangt. Erst dann, wenn die Haftbandfahne 5 ganz auf
den Wickelkern 2 aufgewickelt ist, ist die Endgestalt des Lockenwicklers
1 erreicht, auf die dann mehrere Wicklungen Haare gewickelt werden kön
nen. Im allgemeinen werden bis zu drei Wicklungen Haar aufeinander ge
wickelt. Das mit der Haftbandfahne 5 aufgewickelte Haar drückt sich im
allgemeinen in die Freiräume zwischen den Haftfortsätzen 4, 6, so daß
mitaufgewickeltes Haar keine Umfangsverstärkung bewirkt, die die Haft
bandfahnenlänge beeinflussen könnte.
Die Außenseiten des Haftkörpers 3 und der Haftbandfahne 5 weisen jeweils
eine Mehrzahl verteilt angeordneter Haftfortsätze 4, 6 in Form von Ha
kenarmen mit kopfseitigen Haken auf, die durch das Aufschneiden von
Schlingen aus einem Nylon-Monofilament erhalten werden. Diese Haken kön
nen durch einen Hitzeprozeß zu pilzkopfartigen Borsten verformt sein.
Ein solches Pilzkopf-Borsten-Band hat ebenfalls vorzügliche Hafteigen
schaften. Die Faserstärke der Monofilamente ist so gewählt, daß die
Haftfortsätze 4, 6 eine ausreichende Steifigkeit besitzen. Die Länge der
Haftfortsätze 4, 6 liegt vorzugsweise bei 2 bis 5 mm.
Das für den Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 verwendete Hakenband
ist vorzugsweise eine textile Grundware, in die die Hakenfortsätze 4, 6
eingelegt sind. Die Grundware kann eine Web- oder Maschenware sein, die
jedoch vorzugsweise eine löchrige Struktur besitzt. Weiterhin kann ein
solches Hakenband zumindest für die Haftbandfahne 5 mit einer Folie hin
terlegt sein.
Die Hakenfortsätze 4, 6 können sich über die gesamte Breite W des Haft
körpers 3 und der Haftbandfahne 5 erstrecken. Alternativ können, wie in
Fig. 5 dargestellt, bei einem zweiten Ausführungsbeispiel freie seitli
che Randzonen 10, 11 vorgesehen sein, wo keine Haftfortsätze 4, 6 ange
ordnet sind.
Die Breite W des Haftkörpers 3 und der Haftbandfahne 5 in Axialrichtung
des Wickelkerns 2 kann der des Wickelkerns 2 im wesentlichen entspre
chen, d. h. Haftkörper 3, Haftbandfahne 5 und Wickelkern 2 haben in Axi
alrichtung die gleiche Erstreckung. Alternativ kann der Haftkörper 3
aber auch nur ein Teilstück des Wickelkerns 2 in Axialrichtung umman
teln, so daß seitliche Randzonen des Wickelkerns 2 frei bleiben. Vor
zugsweise ummantelt der Haftkörper 3 den Wickelkern 2 in Axialrichtung
mindestens zur Hälfte.
Gemäß einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die
Haftbandfahne 5 als separates Teil an dem Haftkörper 3 befestigt sein
und dann eine kleinere oder größere Breite W als der Haftkörper 3 auf
weisen.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des Lockenwicklers, bei dem
der Wickelkern 2 von einem Zylinderabschnitt aus einem Schaumstoff ge
bildet wird. Als Kunststoffmaterial ist Polyethylen bevorzugt. Im übri
gen gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.
Die beschriebenen Lockenwickler 1 können mit Wickelkernen 2 in verschie
denen Durchmessern und mit verschiedenen Axialerstreckungen hergestellt
werden.
Gemäß einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin
dung kann der Wickelkern 2 entfallen, wenn das für den Haftkörper 3 ver
wendete Haftband ausreichende Steifigkeit besitzt. Die Windung des Haft
körpers 3 übernimmt dann gleichzeitig auch die Funktion des Wickelkerns
2.
Claims (15)
1. Lockenwickler mit einem Wickelkern, einem darauf sitzenden mantelför
migen Haftkörper, der nach außen abstehende Haftfortsätze aufweist, und
einer von dem Haftkörper radial nach außen sich erstreckender Haftband
fahne mit nach außen stehenden Haftfortsätzen, die zusammen mit einer
Haarsträhne auf den Wickelkern aufwickelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftbandfahne (5) eine Axialerstreckung aufweist, die gleich der
des Haftkörpers (3) und des Wickelkerns (2) ist, und die Länge (L) der
Haftbandfahne (5) derart gewählt ist, daß die Haftbandfahne (5) den Wic
kelkern (2) und den Haftkörper (3) im wesentlichen ganzzahlig umwic
kelt.
2. Lockenwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haft
körper (3) und die Haftbandfahne (5) von einem Hakenband gebildet wer
den, das mit einer fixierten Umwindung auf dem Wickelkern (2) sitzt und
mit dem übrigen Hakenbandabschnitt nach außen vorsteht.
3. Lockenwickler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befe
stigung durch Schweißen oder Kleben von Hakenbandabschnitten aneinander
erfolgt.
4. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Haftbandfahne (5) eine Länge (L) besitzt, die sich gemäß
L = n.(d + 2H) . π
berechnet, wobei
n die Anzahl der ganzzahligen Umwicklungen,
d der Durchmesser des Wickelkerns (2),
H die Höhe der nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) ist.
L = n.(d + 2H) . π
berechnet, wobei
n die Anzahl der ganzzahligen Umwicklungen,
d der Durchmesser des Wickelkerns (2),
H die Höhe der nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) ist.
5. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Haftbandfahne (5) mit einer solchen Länge (L) sich radial
nach außen erstreckt, daß die Zahl der Umwicklungen 1 bis 3 beträgt.
6. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß die nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) von aufgeschnitte
nen Schlingen eines Nylon-Monofilamentgarns gebildet werden.
7. Lockenwickler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufge
schnittenen Schlingen des Nylon-Monofilamentgarns durch Wärmebehandlung
pilzkopfartig verformt sind.
8. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) eine Höhe von 2
bis 5 mm aufweisen.
9. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß der Wickelkern (2) von einem formstabilen Hohlkern mit einer
Gitterwandung gebildet wird.
10. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Wickelkern (2) von einem Zylinderabschnitt aus einem
Schaumstoff gebildet wird.
11. Lockenwickler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wic
kelkern (2) aus geschäumtem Polyethylen besteht.
12. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Haftkörper (3) und die Haftbandfahne (5) seitliche
Randbereiche ohne nach außen ragende Haftfortsätze (4, 6) aufweisen.
13. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Haftbandfahne (5) von einer textilen Grundware mit
eingelegten Haftfortsätzen (6) gebildet wird, wobei die Grundware Faden
verkreuzungen für eine löchrige Web- oder Maschenstruktur aufweist.
14. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Haftbandfahne (5) relativ steif ausgebildet ist.
15. Lockenwickler nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine wickel
kernlose Ausführung, bei der der Haftkörper (3) eine Hohlwindung der
Haftbandfahne (5) ist.
Priority Applications (2)
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Family Applications (1)
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- 1995-11-01 DE DE1995140684 patent/DE19540684C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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