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DE19540684A1 - Lockenwickler - Google Patents

Lockenwickler

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DE19540684A1
DE19540684A1 DE1995140684 DE19540684A DE19540684A1 DE 19540684 A1 DE19540684 A1 DE 19540684A1 DE 1995140684 DE1995140684 DE 1995140684 DE 19540684 A DE19540684 A DE 19540684A DE 19540684 A1 DE19540684 A1 DE 19540684A1
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DE
Germany
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adhesive
hair curler
curler according
winding core
adhesive tape
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DE1995140684
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Hyeong Sook Morin Kim
Georg Wiegner
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/12Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers
    • A45D2/24Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening
    • A45D2/2464Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening tube-like
    • A45D2/2471Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening tube-like comprising bristles
    • A45D2/2478Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening tube-like comprising bristles comprising hooks, e.g. hook and loop-type fastener

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Description

Die Erfindung betrifft einen Lockenwickler mit einem Wickelkern und ei­ nem darauf sitzenden mantelförmigen Haftkörper, der nach außen abstehen­ de Haftfortsätze aufweist.
Derartige Haftwickler zum Aufwickeln menschlichen Haares haben den großen Vorteil gegenüber herkömmlichen Lockenwicklern, ohne zusätzliche Verschlußmittel, wie Spangen, Querriegel usw., eingesetzt werden zu kön­ nen, da sie von selbst im Haar halten.
Nachteilig ist jedoch, daß von den Haftwicklern ebenso wie von den her­ kömmlichen Lockenwicklern eine größere Anzahl an Wicklern in unter­ schiedlichen Durchmessern benötigt werden, damit je nach Haarlänge ein geeigneter Lockenwickler bereitgestellt wird. Im allgemeinen können von einem Lockenwickler nur bis zu drei Wicklungen Haare sicher gehalten werden, so daß die Lockenwickler in mindestens zehn unterschiedlichen Durchmessern angeboten werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Lockenwickler nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 zu schaffen, der die benötigte Anzahl an verschie­ denen Lockenwicklern in unterschiedlichen Durchmessern wesentlich redu­ ziert.
Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ge­ löst.
Hierdurch wird ein Lockenwickler geschaffen, dessen Durchmesser sich beim Aufwickeln von Haaren vergrößert, indem mindestens zu Beginn eines Aufwickelvorganges die Haftbandfahne sich in einer oder mehreren Windun­ gen um den Wickelkern legt und damit Haftkörpermaterial auf dem Wickel­ kern aufbaut. Da das Haftkörpermaterial durch die nach außen vorstehen­ den Haftfortsätze eine bestimmte Dicke besitzt, erhöht sich mit jeder von der Haftbandfahne erzeugten Windung auf dem Wickelkern der Durchmes­ ser des Lockenwicklers. Mit der gewählten Länge der Haftbandfahne wird dabei erreicht, daß der erhöhte Durchmesser jeweils für die gesamte Um­ fangsfläche des Lockenwicklers vorliegt und äußere Erhöhungsabsätze im Durchmesser vermieden werden. Das Ergebnis ist ein Universal-Lockenwick­ ler, mit dem eine größere Breite an verschiedenen Haarlängen gehalten werden kann. Ein solcher Lockenwickler ersetzt eine Mehrzahl Haftwickler unterschiedlicher Durchmesser, was auch einen platzsparenden Verkauf er­ laubt.
Vorteilhaft ist dabei, daß beim Aufwickeln von Haaren auf den Locken­ wickler, dann, wenn die Haftbandfahne sich in zusätzlichen Windungen um den Wickelkern legt, das auf den Lockenwickler gelegte Haar von der In­ nenseite der mitaufgewickelten Haftbandfahne überdeckt wird und die auf­ gewickelte Haftbandfahne einen Haftkörper für das beim Aufwickeln je­ weils nachfolgende Haar bildet. Somit gelangt das aufzuwickelnde Haar in Eingriff mit Haftfortsätzen nicht nur bei der ersten Wicklung um den Haftkörper sondern auch bei der Wicklung um die von der Haftbandfahne um den Wickelkern gelegten Umwindungen. Auf diese Weise können je nach Ge­ samtlänge der Haftbandfahne fünf bis sechs Wicklungen Haar sicher auf dem Lockenwickler gehalten werden.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß der Lockenwickler eine natürliche Lockenform garantiert. Dadurch, daß das Haar einer Haarsträhne auf einen Lockenwickler aufgedreht wird, der anfänglich einen kleineren Durchmes­ ser und dann einen größeren Durchmesser besitzt, entsteht eine Haarloc­ ke, die erst eng und dann weit gekräuselt ist. Dies entspricht ganz dem natürlichen fall einer Locke.
Vorzugsweise besitzt die Haftbandfahne eine Breite, die der des Haftkör­ pers entspricht. Die von dem Haftkörper abgedeckte Umfangsfläche erfährt dann insgesamt eine Durchmesservergrößerung.
Für eine sichere Befestigung der Haftbandfahne an dem Haftkörper können Haftkörper und Haftbandfahne einstückig ausgebildet sein. Eine solche Gestaltung aus nur einem Haftband ist darüberhinaus schnell und kosten­ günstig herstellbar. Zur Fixierung eines ersten Haftbandabschnitts als Haftkörper auf dem Wickelkern kann eine einer Umwindung des Wickelkerns entsprechende Länge eines Haftbandes auf den Wickelkern gelegt und im Be­ reich einer geringfügigen Überlappung einer Anfangskante des Haftbandes durch ein erstes Teilstück eines überstehenden zweiten Haftbandab­ schnitts als Haftbandfahne eine Aneinanderheftung, vorzugsweise durch Verschweißen oder Verkleben, erfolgen.
Die Länge der Haftbandfahne für eine wählbare Anzahl von Umwicklungen kann gemäß Anspruch 5 berechnet werden. Vorzugsweise ist die Länge der Haftbandfahne derart gewählt, daß mit ihr 1 bis 3 Umwicklungen vorgenom­ men werden können.
Die Ausbildung der Haftfortsätze erfolgt vorzugsweise gemäß der Ansprü­ che 7 bis 9. Derartige Haftfortsätze bilden ein Hakenband mit sehr guten Anhafteigenschaften für Haare. Über die Wahl der Höhe der Hakenbandfort­ sätze kann zudem Einfluß genommen werden auf die Durchmesservergrößerung des Lockenwicklers.
Die Breite des Haftkörpers und damit der Bereich der Umfangsfläche des Wickelkerns, der von dem Haftkörper ummantelt wird, kann auf eine Teil­ umfangsfläche, insbesondere durch freie Randbereiche, beschränkt sein. Hierdurch können haftfreie Randzonen geschaffen werden, wodurch die Handhabung des Lockenwicklers bei bestimmten Anwendungsformen, z. B. Einsatz von Chemikalien, erleichtert werden kann. Die gleichen Vorteile gelten für die Gestaltung gemäß Anspruch 15. Eine im wesentlichen vollständige Abdeckung der Umfangsfläche mit dem Haftkörper kann eine Minimierung der Länge des Lockenwicklers erlauben.
Der Wickelkern kann aus einem formstabilen Hohlkern bestehen, der dann vorzugsweise sieb- oder gitterförmig ausgebildet ist. Ein solcher Wic­ kelkörper ist gut luftdurchlässig für eine schnelle Föntrocknung. Alter­ nativ kann der Wickelkern aus einem Schaummaterial bestehen, wodurch diesem eine angenehme weiche Struktur verliehen wird. Ein solcher Loc­ kenwickler ist als Tag- und Nachtwickler benutzbar. Ein bevorzugtes Schaummaterial ist in Anspruch 14 genannt.
Weiterhin kann die Haftbandfahne mit einer Folienlasche hinterlegt sein. Bei einer chemischen Behandlung, insbesondere durch Mittel für Dauerwel­ len, kann dann nur der Nachwuchs zur Behandlung freigegeben werden. Der übrige Haarsträhnenabschnitt kann von einer solchen Folie sicher abge­ deckt werden.
Das für die Haftbandfahne verwendbare Haftband ist vorzugsweise eine textile Grundware mit eingelegten Haftfortsätzen nach Art einer Noppen- oder Schlingenware. Durch eine vorzugsweise löchrige Web- oder Maschen­ struktur der Grundware kann eine gute Luft- und/oder Flüssigkeitsdurch­ lässigkeit erzielt werden. Je nach Art der dabei verwendeten Fasern in Form von Mono- und/oder Multifilamenten kann die Haftbandfahne mit einer höheren oder niedrigeren Eigensteifigkeit hergestellt werden.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgen­ den Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Lockenwicklers,
Fig. 2 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Lockenwicklers gemäß Fig. 1,
Fig. 3 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Lockenwicklers mit aufgewickelter Haftbandfahne, deren Länge auf die Umwicklung abgestimmt ist,
Fig. 4 zeigt schematisch den Lockenwickler gemäß Fig. 2 zusammen mit einer aufzuwickelnden Haarsträhne,
Fig. 5 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel eines Lockenwicklers,
Fig. 6 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Lockenwicklers.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Lockenwickler 1 mit einem Wickelkern 2 und einem darauf sitzenden mantelförmigen Haftkörper 3, der nach außen abstehende Haftfortsätze 4 aufweist. Von dem Haftkörper 3 erstreckt sich radial nach außen eine Haftbandfahne 5 mit nach außen abstehenden Haft­ fortsätzen 6 wählbarer Länge. Die Länge der Haftbandfahne 5 selbst ist derart gewählt, daß die Haftbandfahne 5 den Wickelkern 2 und den Haft­ körper 3 im wesentlichen ganzzahlig umwickelt (vgl. Fig. 3).
Der Wickelkern 2 ist ein formstabiler Hohlkern mit vorzugsweise einer Gitterwandung für eine gute Luftdurchlässigkeit, sofern das für den Hohlkern verwendete Material nicht selbst luftdurchlässig ist.
Der Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 sind hier einstückig aus einem Hakenband gebildet, das zur Bildung des Haftkörpers 3 mit einer Umwin­ dung auf den Wickelkern 2 gelegt ist. Entlang einer Befestigungszone 7, die sich in Axialrichtung des Wickelkerns 2 erstreckt, ist eine Anfangs­ kante des Hakenbandes an dem fortlaufenden Hakenband, das dann die Haft­ bandfahne 5 bildet, befestigt. Die Befestigung erfolgt vorzugsweise durch Schweißen oder Kleben. Der Durchmesser der Umwindung für den Haft­ körper 3 ist an den Durchmesser des Wickelkerns 2 angepaßt, damit der Haftkörper 3 möglichst schlupffrei auf dem Wickelkern 2 sitzt. Sind der Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 aus einem Hakenband hergestellt, so besitzen sie vorzugsweise die gleiche Breite W in Axialrichtung.
Die Haftbandfahne 5 erstreckt sich mit einer Länge L von der Befesti­ gungszone 7 bis zu ihrem freien Ende 8 und bildet damit einen lappenar­ tigen Fortsatz mit im allgemeinen rechteckförmiger Gestalt. Die Länge L der Haftbandfahne 5 ist so gewählt, daß die Haftbandfahne 5 den Wickel­ kern 2 samt Haftkörper 3 jeweils ganzzahlig umwickelt, und zwar jeweils ein- bis dreimal. Fig. 3 zeigt den Lockenwickler 1 mit einer solchen Haftbandfahne 5, die eine Umwicklung der Anzahl eins ermöglicht. Die Länge L der Haftbandfahne 5 kann gemäß der nachfolgenden Formel berech­ net werden:
L = n (d + 2H)·π,
wobei n die Anzahl der ganzzahligen Umwicklungen, d der Durchmesser des Wickelkerns 2 und H die Höhe der nach außen ragenden Haftfortsätze 4, 6 ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird beim Aufwickeln einer Haarsträhne 9 die Haftbandfahne 5 zusammen mit der Haarsträhne 9 aufgewickelt. Dies wird vereinfacht, wenn die Haftbandfahne 5 vorzugsweise eine ausreichende Eigensteifigkeit besitzt. Fig. 4 verdeutlicht, daß, solange die Haft­ bandfahne 5 mitaufgewickelt wird, die Haarsträhne 9 in Eingriff mit Haftfortsätzen 6 gelangt. Erst dann, wenn die Haftbandfahne 5 ganz auf den Wickelkern 2 aufgewickelt ist, ist die Endgestalt des Lockenwicklers 1 erreicht, auf die dann mehrere Wicklungen Haare gewickelt werden kön­ nen. Im allgemeinen werden bis zu drei Wicklungen Haar aufeinander ge­ wickelt. Das mit der Haftbandfahne 5 aufgewickelte Haar drückt sich im allgemeinen in die Freiräume zwischen den Haftfortsätzen 4, 6, so daß mitaufgewickeltes Haar keine Umfangsverstärkung bewirkt, die die Haft­ bandfahnenlänge beeinflussen könnte.
Die Außenseiten des Haftkörpers 3 und der Haftbandfahne 5 weisen jeweils eine Mehrzahl verteilt angeordneter Haftfortsätze 4, 6 in Form von Ha­ kenarmen mit kopfseitigen Haken auf, die durch das Aufschneiden von Schlingen aus einem Nylon-Monofilament erhalten werden. Diese Haken kön­ nen durch einen Hitzeprozeß zu pilzkopfartigen Borsten verformt sein. Ein solches Pilzkopf-Borsten-Band hat ebenfalls vorzügliche Hafteigen­ schaften. Die Faserstärke der Monofilamente ist so gewählt, daß die Haftfortsätze 4, 6 eine ausreichende Steifigkeit besitzen. Die Länge der Haftfortsätze 4, 6 liegt vorzugsweise bei 2 bis 5 mm.
Das für den Haftkörper 3 und die Haftbandfahne 5 verwendete Hakenband ist vorzugsweise eine textile Grundware, in die die Hakenfortsätze 4, 6 eingelegt sind. Die Grundware kann eine Web- oder Maschenware sein, die jedoch vorzugsweise eine löchrige Struktur besitzt. Weiterhin kann ein solches Hakenband zumindest für die Haftbandfahne 5 mit einer Folie hin­ terlegt sein.
Die Hakenfortsätze 4, 6 können sich über die gesamte Breite W des Haft­ körpers 3 und der Haftbandfahne 5 erstrecken. Alternativ können, wie in Fig. 5 dargestellt, bei einem zweiten Ausführungsbeispiel freie seitli­ che Randzonen 10, 11 vorgesehen sein, wo keine Haftfortsätze 4, 6 ange­ ordnet sind.
Die Breite W des Haftkörpers 3 und der Haftbandfahne 5 in Axialrichtung des Wickelkerns 2 kann der des Wickelkerns 2 im wesentlichen entspre­ chen, d. h. Haftkörper 3, Haftbandfahne 5 und Wickelkern 2 haben in Axi­ alrichtung die gleiche Erstreckung. Alternativ kann der Haftkörper 3 aber auch nur ein Teilstück des Wickelkerns 2 in Axialrichtung umman­ teln, so daß seitliche Randzonen des Wickelkerns 2 frei bleiben. Vor­ zugsweise ummantelt der Haftkörper 3 den Wickelkern 2 in Axialrichtung mindestens zur Hälfte.
Gemäß einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Haftbandfahne 5 als separates Teil an dem Haftkörper 3 befestigt sein und dann eine kleinere oder größere Breite W als der Haftkörper 3 auf­ weisen.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des Lockenwicklers, bei dem der Wickelkern 2 von einem Zylinderabschnitt aus einem Schaumstoff ge­ bildet wird. Als Kunststoffmaterial ist Polyethylen bevorzugt. Im übri­ gen gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.
Die beschriebenen Lockenwickler 1 können mit Wickelkernen 2 in verschie­ denen Durchmessern und mit verschiedenen Axialerstreckungen hergestellt werden.
Gemäß einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin­ dung kann der Wickelkern 2 entfallen, wenn das für den Haftkörper 3 ver­ wendete Haftband ausreichende Steifigkeit besitzt. Die Windung des Haft­ körpers 3 übernimmt dann gleichzeitig auch die Funktion des Wickelkerns 2.

Claims (19)

1. Lockenwickler mit einem Wickelkern und einem darauf sitzenden mantel­ förmigen Haftkörper, der nach außen abstehende Haftfortsätze aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich von dem Haftkörper (3) eine Haftband­ fahne (5) mit nach außen abstehenden Haftfortsätzen (6) einer wählbaren Länge radial nach außen erstreckt, die zusammen mit einer Haarsträhne (9) auf den Wickelkern (2) aufwickelbar ist und deren Länge (L) derart gewählt ist, daß die Haftbandfahne (5) den Wickelkern (2) und Haftkörper (3) im wesentlichen ganzzahlig umwickelt.
2. Lockenwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haft­ bandfahne (5) in Axialrichtung des Wickelkerns (2) eine Breite aufweist, die der des Haftkörpers (3) entspricht.
3. Lockenwickler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftkörper (3) und die Haftbandfahne (5) von einem Hakenband gebildet werden, das mit einer fixierten Umwindung auf dem Wickelkern (2) sitzt und mit dem übrigen Hakenbandabschnitt nach außen vorsteht.
4. Lockenwickler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befe­ stigung durch Schweißen oder Kleben von Hakenbandabschnitten aneinander erfolgt.
5. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Haftbandfahne (5) eine Länge (L) besitzt, die sich gemäß L = n·(d + 2H)·π berechnet, wobei n die Anzahl der ganzzahligen Umwicklungen,
d der Durchmesser des Wickelkerns (2),
H die Höhe der nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) ist.
6. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die Haftbandfahne (5) mit einer solchen Länge (L) sich radial nach außen erstreckt, daß die Zahl der Umwicklungen 1 bis 3 beträgt.
7. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) von aufgeschnitte­ nen Schlingen eines Nylon-Monofilamentgarns gebildet werden.
8. Lockenwickler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufge­ schnittenen Schlingen des Nylon-Monofilamentgarns durch Wärmebehandlung pilzkopfartig verformt sind.
9. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die nach außen ragenden Haftfortsätze (4, 6) eine Höhe von 2 bis 5 mm aufweisen.
10. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der Haftkörper (3) mindestens die Hälfte der Axialerstreckung des Wickelkerns (2) ummantelt.
11. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der Haftkörper (3) den Wickelkern (2) in Axialrichtung im we­ sentlichen vollständig ummantelt.
12. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Wickelkern (2) von einem formstabilen Hohlkern mit ei­ ner Gitterwandung gebildet wird.
13. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Wickelkern (2) von einem Zylinderabschnitt aus einem Schaumstoff gebildet wird.
14. Lockenwickler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wic­ kelkern (2) aus geschäumtem Polyethylen besteht.
15. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Haftkörper (3) und die Haftbandfahne (5) seitliche Randbereiche ohne nach außen ragende Haftfortsätze (4, 6) aufweisen.
16. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Haftbandfahne (5) zumindest teilweise mit einer Fo­ lienlasche hinterlegt ist.
17. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Haftbandfahne (5) von einer textilen Grundware mit eingelegten Haftfortsätzen (6) gebildet wird, wobei die Grundware Faden­ verkreuzungen für eine löchrige Web- oder Maschenstruktur aufweist.
18. Lockenwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Haftbandfahne (5) relativ steif ausgebildet ist.
19. Lockenwickler nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine wickel­ kernlose Ausführung, bei der der Haftkörper (3) eine Hohlwindung ist.
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