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DE19540486A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen

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Publication number
DE19540486A1
DE19540486A1 DE1995140486 DE19540486A DE19540486A1 DE 19540486 A1 DE19540486 A1 DE 19540486A1 DE 1995140486 DE1995140486 DE 1995140486 DE 19540486 A DE19540486 A DE 19540486A DE 19540486 A1 DE19540486 A1 DE 19540486A1
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DE
Germany
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belt
roller
filling
rollers
rolled
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DE1995140486
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DE19540486C2 (de
Inventor
Martin Heinrichs
Josef Wiese
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Individual
Original Assignee
Individual
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/22Fish-rolling apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C7/00Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen und dergleichen.
Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen und dergleichen ist vielfältig bekannt.
Im häuslichen Bereich geht man beim Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen, Kohlrouladen, gefüllte Weinlaubblätter oder ähnlichen von einem flachen Gut aus, auf das die Füllung gelegt und anschließend von Hand gewickelt wird. Zum Abschluß erfolgt noch das Verschließen durch einen oder mehrere Spieße, Rouladennadeln, Rouladenklammern oder ähnliches als Hilfsmittel, die durch das gewickelte Gut hindurchgestochen werden, um den gewickelten Zustand zu erhalten und ein Aufwickeln zu verhindern.
Auch im industriellen Bereich erfolgt die Herstellung größerer Stückzahlen von Rouladen für die Befüllung von Gläsern, Dosen usw. immer noch in der oben geschilderten Weise.
Aber auch Vorrichtungen und Verfahren für die industrielle Herstellung von Rouladen sind bekannt. Nach der deutschen Offenlegungsschrift 44 09 511 ist bekannt, daß man ein einzurollendes Gut auf ein Förderband legt und die Füllung auflegt. Das Förderband wird dabei an dem einem Ende nach oben und zurückgeführt, so daß aufgrund der Kreisbewegung der Wickelvorgang ausgelöst wird.
Nachteilig ist hier, daß sich das einzurollende Gut bei der genannten Verfahrensweise übereinanderschieben kann, ohne daß ein Einrollvorgang stattgefunden hat. Auch läßt sich nicht ausreichend die Straffheit des zu wickelnden Guten steuern, so daß entweder die Roulade zu locker gewickelt ist oder, wenn eine breiige Füllung zugegeben wurde, diese herausgedrückt wird. Auch gibt es Probleme bei zu rollendem Gut mit unterschiedlicher Größe.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren zu entwickeln, bei der ein Befüllen, Einwickeln und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen, Kohlrouladen oder ähnliches in variabler Größe und Konsistenz möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen und dergleichen gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches und deren weiterer Ausgestaltung gemäß den Ansprüchen 2 bis 16 oder des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß Anspruch 17 mit seinen kennzeichnenden Merkmalen und der weiteren Ausgestaltung nach den Ansprüchen 18 bis 20.
Erfindungsgemäß bedient man sich einer Vorrichtung mit einem Zufuhrband für Fischfiletstücke, Rouladenstücke, Kohlblätter oder ähnlichem Gut, welches bevorzugterweise als ein Endlosband kontinuierlich oder in einzelnen Arbeitsschritten arbeitet.
Über dem Zuführband kann ein Gewürzdosierer mit Kräutern, Senf, Ketchup, Marinaden oder ähnlichen angebracht sein, der durch eine Meßeinheit automatisch das Gut bestreut und/oder bestreicht, wenn es unter diesem vorbei bewegt wird. Diese Meßeinheit kann vorteilhafterweise so ausgelegt sein, daß sie auch die Steuerung für das Füllen, Einrollen und Verschließen übernimmt.
Im Anschluß an das Zufuhrband befindet sich eine Führungseinheit, die das ankommende Gut unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit des Zufuhrbandes exakt in die gewünschte Richtung des Rollbandes lenkt, damit das Gut auf die vorgesehene Stelle auf das Rollband zwischen den Umlenkrollen gelangt, wobei mindestens eine verfahrbar ist. Die Umlaufrollen können dabei einfache Laufrollen und/oder Antriebsrollen sein.
Diese Führungseinheit kann fest angebracht sein. In einer bevorzugten Ausführungsform läßt sich die Führungseinheit verstellen, so daß immer eine optimale Ablage des Gutes auf dem Rollband gewährleistet wird.
Die Führungseinheit kann aus einem einfachen geformten Blech, an dem das Gut entlanggleitet und gleichzeitig geführt wird, bestehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Führungseinheit mit einem Endlosband ausgerüstet ist, wobei die Bewegungsrichtung des Bandes an der Seite der Zufuhr in Richtung Rollbandes erfolgen sollte.
Im weiteren Studium des Verfahrens gelangt das Gut auf das sich bewegende Rollband. Nach dem das Gut zu einem Teil auf dem Rollband aufliegt und der Anfang des zu rollenden Gutes auf dem Rollband mindestens die Mitte des Abstandes der beiden Umlaufrollen von ihrer Ausgangslage erreicht hat, wird über ein Meßkopf ein Signal zur Betätigung der Fülleinheit ausgelöst, die die gewünschte Menge des entsprechenden Produktes auf das einzurollende Gut gibt.
Die Fülleinheit kann dabei fest installiert sein, aber es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn sie entsprechend dem einzurollenden Gut und der Füllung höhen- und/oder seitenverstellbar positioniert werden kann.
Die Fülleinheit kann dabei einfach sein oder aus mehreren unterschiedlichen Füllkammern nebeneinander bestehen, die entsprechend des gewünschten Produktes einzeln, abwechselnd oder gemeinsam abgerufen werden können.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn noch während des Füllvorganges mindestens eine der beiden Umlenkrollen des Rollbandes gegen die andere Umlenkrolle gefahren wird, so daß aus der Ebene des Rollbandes zwischen den beiden Umlenkrollen sich eine rillenförmige Tasche bildet, in der sich mindestens schon ein Teil des einzurollende Gut befindet.
Es ist vorteilhaft, wenn die Öffnung der Tasche dabei nur so groß ist, daß ein Rest des Zufuhrgutes und das oder die späteren Verschließmittel noch hindurchgelangen.
In einer bevorzugten Ausführungsform, können beide Umlenkrollen sich gegeneinander bewegen, um die Tasche zu bilden.
Die Taschenbildung wird durch einen Spannmechanismus auf das Rollband unterstützt, der im Zusammenspiel mit der Geschwindigkeit des Rollbandes und/oder der Umlenkrollen 1 und/oder der Umlenkrolle 2 die Durchmesseränderung der Tasche unterstützt.
Durch das Verfahren der oder die Umlenkrollen, die sich auf der Seite des Abfuhrbandes befindet, wird die Bewegung des einzurollenden Gutes zwangsläufig in eine Drehbewegung umgewandelt, die für den Einrollvorgang nötig ist. Nachdem die Umlenkrollen möglichst weit gegeneinander gefahren sind und sie die Einrollposition erreicht haben, findet der eigentliche Einrollvorgang statt.
Das einzurollende Gut wird durch die rinnenförmige Taschenbildung des Rollbandes zwischen den Umlenkrollen und durch Unterstützung der Umlenkrollen und der Bewegung des Rollbandes in Richtung des Abfuhrbandes in eine Einrollage gezwungen.
Der besondere Vorteil ist, daß die verbleibende Öffnung der sich bildenden Tasche sehr klein ist und somit das einzurollende Gut bei der Drehbewegung nur auf eine weiteren Teil des Zufuhrgute gelangen kann und der Rollvorgang erzwungen wird.
Es hat sich gezeigt, daß der Durchmesser des Gutes im Anfangsstadium des Einrollens wesentlich kleiner ist, als im fertigen Stadium.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist der, daß die erforderlichen Veränderungen im Durchmesser der Tasche, um eine möglichst gleichmäßig festes Rollgut zu erhalten, durch das Rollband mit Hilfe der Spanneinrichtung ausgeglichen werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist, daß durch die Veränderung des Durchmessers der Tasche auch Güter gerollt werden können, die sehr unterschiedlich in ihrer Größe sind. Aber da die Straffheit der Rollung ebenfalls eingestellt werden kann, ist es auch möglich, Güter von sehr unterschiedlicher Konsistenz mit gleichbleibender Konsistenz zu verarbeiten.
Bevorzugt wird nach dem beendeten Rollvorgang durch ein Meßsignal und einem hier nicht näher beschriebenen Steuer­ mechanismus der Verschließvorgang der Verschließeinrichtung ausgelöst.
Das Signal kann sowohl von einem Meßkopf über dem Rollgut aber auch von einer Meßeinrichtung über dem Zufuhrband, in dem z. B. das Ende des Zufuhrgutes erfaßt wird erfolgen. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht allein auf diese beiden Möglichkeiten, sondern läßt auch andere zu.
Es hat sich gezeigt, daß es möglich ist das oder die Verschlußmittel im unterschiedlichem Winkel zur Achse des Rollguts einzubringen. Diese können Spieße, Nadeln, Klammern Stifte oder ähnliches sein.
Als besonders vorteilhaft zeigt sich die Anwendung einer Spießvorrichtung die höhen- und/oder seitenverfahrbar ist, die hier nicht näher beschrieben wird.
Nach der Auslösung des Verschließvorganges werden ein oder mehrere Spieße oder ähnliches in das eingerollte Gut eingedrückt.
Es hat sich gezeigt, daß es vorteilhaft ist, wenn während des Aufsetzens des Spießes und/oder der Führungskanäle und/oder des Einführens des Spießes in das Rollgut das Auseinanderfahren der Umlenkrollen bereits stattfindet. Der Spieß wird währenddessen weiter in das eingerollte Gut gedrückt, hierbei kann die Bewegung des Rollbandes fortgeführt werden.
Bei Beendigung des Spießvorganges haben die Umlenkrollen ihre Endposition erreicht, so daß das Rollband wieder eine Ebene bildet. Nachdem der Spießmechanismus das Gut freigegeben hat, wird es auf das Abfuhrband befördert.
Als Vorteilhaft hat sich hier erwiesen, wenn die Ebene des Rollbandes eine geringe Neigung zum Abfuhrband hin aufweist, dieses ist aber nicht zwingend erforderlich.
Die Erfindung ermöglicht es auch, wenn der Verschlußvorgang nicht auf dem Rollband ausgeführt werden soll, diese auf dem Abfuhrband oder später vorzunehmen.
Weiter Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, die eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des Verfahrens zeigen:
Es zeigen
Fig. 1a eine Vorrichtung zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen in einem ersten Verfahrensstadium
Fig. 1b eine Vorrichtung zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen in Stadium des Rollen und Verschließens
Fig. 1c eine Vorrichtung zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen im späten Verfahrensstadium.
Der Beginn des Verfahrens wird in der Fig. 1a dargestellt. Das Zufuhrgut (9) befindet sich auf dem Zufuhrband (4). Diese Zufuhrband (9) ist bevorzugterweise ein Endlosband. Über dem Zufuhrband (9) wurde eine Meßeinheit (12) angeordnet, mit die Lage des Zufuhrgutes bestimmt wird. Sie gibt ein Signal für die Bestreuung des Zufuhrgutes aus einer nicht dargestellten Dosiervorrichtung mit Gewürzen oder ähnlichem.
Durch die Bewegung dieses Zufuhrbandes (4) wird das Gut (9) durch die Führungseinheit (11) in die gewünschte Lage auf das in dieser Arbeitsposition noch gestreckte aber sich in Bewegung befindende Rollband (3) aufgelegt.
Die Umlenkrollen (1) und (2) sind in ihrer Ausgangsposition dargestellt.
Die hier dargestellte Führungseinheit (11) besteht aus nicht näher bezeichneten Umlenkrollen und einem vorteilhafterweise umlaufenden Band. Die Richtung des sich bewegenden Bandes ist dabei auf der Seite des Zufuhrbandes (4) in Richtung des Rollbandes (3).
Im weiteren sind noch über dem Rollband (3) die Fülleinheit (7), die Verschließeinheit (6) und der Meßkopf (13) dargestellt. Neben dem Rollband (3) ist das Abfuhrband (5) zu erkennen.
In der Fig. 1b ist die Vorrichtung in dem Arbeitsstadium des Rollens dargestellt.
Nachdem das Zufuhrgut (9) das Rollband (3) erreicht hat wurden die Umlenkrollen (1) und (2) aus ihrer Ausgangsposition herausgefahren und so gegeneinander, daß das Rollband (3) zwischen den Umlenkrollen (1) und (2) eine rinnenförmige Taschenform bildet, in der das Gut zwangsläufig gerollte werden muß. Die verbleibende Öffnung ist geringfügig größer als es zur Durchführung des eingesetzten Verschließmittels, einem Spieß (10) notwendig ist.
Für die erforderliche Veränderung des Durchmessers der rinnenförmigen Taschenform ist eine hier nicht dargestellte Spannvorrichtung vorgesehen.
Das gerollte Gut (8) wird nach dem Heranfahren der Verschließeinrichtung (6) mit einem Spieß (10) verschlossen.
Während des Verschließvorganges werden die beiden Umlenkrollen (1) und (2) wieder in ihre Ausgangsposition gefahren, wie in der Fig. 1c dargestellt.
Nach Freigabe des eingerollten Guts (8) durch den Verschließmechanismus (10) erfolgt der Wegtransport des Guts auf das Abfuhrband (5).
Vorteilhafterweise ist das Rollband (3) in der gestreckten Form leicht gegen das Abfuhrband (5) geneigt.
Bezugszeichenliste
Umlenkrolle 1, 2
Rollband 3
Zufuhrband 4
Abfuhrband 5
Verschließeinheit 6
Befüllungseinheit 7
gerollte Gut 8
Zufuhrgut 9
Spieß 10
Führungseinheit 11
Meßeinheit 12
Meßkopf 13

Claims (20)

1. Vorrichtung zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Rollband 3 und mindestens einer beweglichen und/oder verfahrbahren Umlenkrolle (1, 2) besteht, worüber das Rollband (3) herumbewegbar läuft und dessen Oberseite zwischen den Umlenkrollen (1) und (2) eine Ebene bildet und daß die Umlenkrolle (1) und/oder die Umlenkrolle (2) gegeneinander so verfahrbar sind, daß das Rollband (3) beim Zusammenfahren der Umlenkrollen (1) und (2) eine rinnenförmige Tasche für das einzurollende Gut (9) bildet, deren Größe durch eine Spannvorrichtung gesteuert wird und daß an der einen Seite ein Zufuhrband (4) mit einer Führungseinheit (11) und einer Meßeinheit (12) und auf der anderen Seite ein Abfuhrband (5) angeordnet sind und über dem Rollband (3) eine Fülleinheit (7), eine Verschließeinheit (6) und ein oder mehrere Meßköpfe angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufband (3) bevorzugt ein Endlosband ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (1, 2) derart gegeneinander verfahrbar sind, daß das Rollband (3) an der Stelle der Wickelung zu einer rinnenförmigen Tasche sich ausbildet oder zu einer Ebene geformt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (1) und/oder (2) die Funktion einer Laufrolle besitzen und/oder als Antriebsrolle dienen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufuhrband (4) bevorzugt ein Endlosband über eine Umlenkrolle ist, welches bevorzugt aus einem hygienischen Material besteht und bevorzugt mit einer rutschhemmenden Oberfläche ausgestattet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinheit (11) für das auf das Rollband (3) zu führende Gut (9) aus einem geformten und fest angebrachten oder verstellbaren Blech besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinheit (11) für das auf das Rollband (3) zu beschickende Gut (9) aus einem über Rollen geführtes Endlosband besteht, welche fest positioniert oder in der Lage verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließeinheit (6) über dem Rollband (3) zwischen den Umlenkrollen (1) und (2) angeordnet ist und höhenverstellbar und/oder seitenverstellbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließeinheit (6) das gerollte Gut (9) einfach oder mehrfach verschließt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließeinheit (6) das eingerollte Gut (8) in einem Winkel von 0° bis 90° zur Achslage einfach oder mehrfach verschließt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließeinrichtung (11) bevorzugt aus einer Spießvorrichtung besteht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleinheit (7) über dem Rollband (3) zwischen den Umlenkrollen (1) und (2) angeordnet ist und höhenverstellbar und/oder seitenverstellbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleinheit (7) aus einer oder mehreren Kammern mit Füllkanälen besteht und die Belegung des Guts (9) einzeln oder gemeinsam oder abwechselnd erfolgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene des Rollbandes (3) bevorzugt in Richtung des Abfuhrbandes (5) geneigt ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich über dem Zufuhrband (4) eine nicht dargestellte Dosiereinheit für Gewürze befindet.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollband (9) durch einen Spannmechanismus im Durchmesser veränderbar ist.
17. Verfahren zum Füllen, Einrollen und Verschließen von Rollmöpsen, Rouladen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Lagen des zu rollenden Guts (9) über eine Zufuhreinrichtung (4) und einer Führungseinrichtung (11) auf das Rollband (3) der zwischen den Umlenkrollen (1 und 2) gebracht wird, wobei das Rollband (3) beim Beschicken durch das Gewicht des Guts (9) und/oder einer Füllmasse und/oder des Gegeneinanderfahrens der Umlenkrollen (1) und (2) eine rinnenförmige Tasche bildet und durch die Bewegung des Rollbandes (3) der Anfang des zu rollenden Guts (9) auf Grund der Taschenform nach oben gelenkt wird und die Bewegung in eine Drehbewegung umgewandelt wird und dabei gleichzeitig der Rollvorgang einsetzt, wobei durch eine veränderte Bandspannung die Straffheit des Rollguts (8) gesteuert wird und nach Beendigung des Rollvorganges die Verschließeinheit (6) über einen Meßkopf (13) oder der Meßeinheit (12) ausgelöst wird, wobei nach dem Fixieren des gerollten Guts (8) mit dem Verschließmittel (10) die Umlenkrollen (1) und (2) auseinanderfahren und das Rollband (3) zwischen den Umlenkrollen (1 und 2) eine Ebene bildet, aus der das gewickelte Gut (8) auf das Abfuhrband (5) gefördert wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß daß die beweglichen Rollen (1) und/oder (2) nach der Beendigung des Wickelvorganges wieder in ihre Ausgangslage zurückfahren.
19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließung einfach oder mehrfach erfolgt.
20. Verfahren nach Anspruch 17 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließung einen Spieß (10), einer Nadel, einen Stift, einer Klammer oder ähnlichen erfolgt.
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