DE19537305A1 - Halbleiter-Platteneinrichtung und Speicherverwaltungsmethode - Google Patents
Halbleiter-Platteneinrichtung und SpeicherverwaltungsmethodeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiter-
Platteneinrichtung, die mit einer Festplatteneinheit aus
tauschbar ist, und eine Speicherverwaltungsmethode, wobei die
Halbleiter-Platteneinrichtung unter der DOS-Umgebung arbeitet
und mit einem Schnellspeicher (Flash Memory) als Speicherein
richtung und einer Steuereinheit für die Speicherverwaltung
ausgestattet ist.
Herkömmlichen Computer sind mit Speichereinrichtungen von
großer Kapazität zur Speicherung von großen Programmen ausge
stattet. Eine typische Speichereinrichtung ist eine Festplat
teneinheit, die als eine magnetische Speichereinheit einge
stuft ist. Auf der einen Seite ist eine Festplatte nicht
teuer und hinsichtlich einer großen Speicherkapazität leicht
verfügbar, aber auf der anderen Seite benötigt diese ein
großes Energieausmaß und verursacht aufgrund ihres Motors
eine Vielzahl von Geräuschen, sie ist groß und schwer und
weist eine niedrige Vibrationstoleranz auf. Daher sind die am
meisten zugänglichen Anwendungen für die Festplatteneinheit
Desktop-Personalcomputer, die nicht transportierbar sind, und
einige Arten an Laptop-Computern. Transportierbare Informati
ons-Terminals, wie elektronische Personal Notebooks und ähn
liche, erfordern allerdings Speichereinrichtungen mit niedri
gem Leistungsverbrauch, da sie auf Batteriebasis arbeiten.
Die bei dieser Art der Anwendung benutzten Speichereinrich
tungen sollten hinsichtlich des Gewichtes leicht, beanspruch
bar, nicht teuer sein und zudem eine große Speicherkapazität
bereitstellen.
Eine Halbleiter-Platteneinrichtung, die einen Schnellspeicher
verwendet, kann für diese Anwendung verwendet werden, obwohl
diese teurer als die vorstehend beschriebene Festplattenein
heit ist. Die herkömmliche Halbleiter-Platteneinrichtung ar
beitet derart, daß sie die vorstehend beschriebene magneti
sche Speichereinrichtung simuliert. Daher liest diese Daten
von und schreibt Daten zu einer Zentraleinheit, wie ein Per
sonal-Computer (auf den nachstehend als PC Bezug genommen
wird) oder ein tragbares Informations-Terminal, in Einheiten
von 512 Byte.
Nachstehend erfolgt eine Beschreibung einer herkömmlichen
Halbleiter-Platteneinrichtung sowie der Speicherverwaltung
und der Datenverarbeitung innerhalb dieser Einrichtung. Fig.
13 zeigt ein allgemeines Blockdiagramm einer herkömmlichen
Halbleiter-Platteneinrichtung. Wie dieser Figur zu entnehmen
ist, umfaßt eine Halbleiter-Platteneinrichtung 100 einen
Schnittstellenschaltkreis 101, eine CPU 102, eine Tabelle zur
Wandlung einer logischen Sektoradresse in eine physikalische
Sektoradresse (auf die nachstehend als Wandlungstabelle Bezug
genommen wird) 103, einen Schnellspeicher (Flash Memory) 104,
einen Schnellsteuerschaltkreis 105 und einen Sektorpuffer zur
Dateneingabe und -ausgabe (auf den nachstehend als Sektorpuf
fer Bezug genommen wird) 106.
Eine Zentraleinheit 110, wie ein tragbares Informations-Ter
minal, ist mit der CPU 102 der Halbleiter-Platteneinrichtung
über den Schnittstellenschaltkreis 101 verbunden, wobei die
CPU 102 mit der Wandlungstabelle 102 und dem Schnellsteuer
schaltkreis 105 verbunden ist, und der Schnellsteuerschalt
kreis 105 mit dem Schnellspeicher 104 und dem Sektorpuffer
106 verbunden ist.
Der Schnittstellenschaltkreis 101 dient zur Dateneingabe und
-ausgabe mit der Zentraleinheit, die mit der Halbleiter-Plat
teneinrichtung 100 verbunden ist. Die CPU 102 führt die
Adreßdaten- und Speicherverwaltung innerhalb der Halbleiter-
Platteneinrichtung 100 durch. Die Wandlungstabelle 103 be
zieht die logische Sektoradresse (LSA), die von der
Zentraleinheit 110 übermittelt ist, auf die physikale Sekto
radresse (PSA), die innerhalb der Halbleiter-Platteneinrich
tung 100 verwendet wird. Die Schnellsteuereinheit 105 steuert
relativ einfache Lese- und Schreibabläufe zu und von dem
Schnellspeicher 104. Der Sektorpuffer wird verwendet, wenn
Daten in den Schnellspeicher 104 bzw. von diesem ein- und
ausgegeben werden.
Der Schnellspeicher 104 ist ein nicht-flüchtiger Speicher,
der elektronisch beschreibbar und löschbar ist. Die Löschung
von Daten wird in Einheiten eines Löschblocks durchgeführt.
Ein Überschreiben an der gleichen Adresse ist verhindert.
Typischerweise umfaßt die Halbleiter-Platteneinrichtung 100
einige bis zu einigen zehn Schnellspeicherbausteine (Flash
Memory Chips). Fig. 14 zeigt den inneren Aufbau des
Schnellspeichers 104, wobei eine Vielzahl von Löschblöcken
121 innerhalb eines Schnellspeicherbausteins 120 gezeigt
sind. Der Schnellspeicher wird lediglich in Einheiten einiger
oder einiger zehn an kByte gelöscht. Ein Löschblock 121 kenn
zeichnet die kleinste Einheit, mit dem der Schnellspeicher
gelöscht wird. Falls beispielsweise ein Schnellspeicher von
16 Mbit Löschblöcke 121 von 64 KByte umfaßt, umfaßt der
Schnellspeicherbaustein 120 32 Löschblöcke.
Im Fall des Betriebs einer Festplatteneinheit mit einem PC
unter DOS wird ein Speicherbereich vom 512 Byte als Sektor
bezeichnet und auf eine Gruppe von einigen Sektoren als ein
Cluster Bezug genommen. Daten werden als Cluster verarbeitet.
Die Dateibelegungstabelle (File Allocation Table, FAT)
verwaltet die Cluster. Der Name der Daten, das Datum der
Speicherung, die Größe und die Unterverzeichnisinformation
sind in dem Verzeichniseintragsbereich der Festplatte gespei
chert und werden bei jeder Erneuerung der Daten wieder einge
schrieben. Da allerdings die Halbleiter-Platteneinrichtung,
die einen Schnellspeicher verwendet, einen oberen Grenzwert
hinsichtlich der Zahl ihrer Schreibvorgänge aufweist, werden
die FAT und der Verzeichniseintragsbereich schnell den oberen
Grenzwert bei Schreib- und Löschvorgängen erreichen, falls
die Halbleiter-Platteneinrichtung die gleiche Datenverarbei
tung durchführt, wie dieses die Festplatteneinheit vornimmt.
Es wird beispielsweise angenommen, daß die Halbleiter-Plat
teneinrichtung einen Schnellspeicher verwendet, der Blöcke
von 64 KByte aufweist. Wenn nun ein Teil der Daten in einem
Löschblock überschrieben werden soll, müssen zunächst die
gültigen Daten in dem Löschblock zu einem anderen Löschblock
übertragen werden, dann der gesamte Löschblock gelöscht wer
den und letztendlich die verschobenen Daten und die erneuer
ten Daten in den gelöschten Löschblock zurückgeschrieben wer
den. Mit dieser Methode würde sich allerdings die Anzahl an
Löschvorgängen rapide akkumulieren und schnell den oberen
Grenzwert überschreiten. Die herkömmliche Halbleiter-Platten
einrichtung überwindet diese Begrenzung durch Verwendung der
Wandlungstabelle 103.
Fig. 15 zeigt ein Beispiel des internen Aufbaus der Wand
lungstabelle 103. Wie in dieser Figur gezeigt ist, bezieht
die Wandlungstabelle 103 die LSA, die durch die Zentralein
heit 110 verwendet wird, auf die PSA, die durch die Halblei
ter-Platteneinrichtung 100 zur dortigen Datenverwaltung ver
wendet wird. Während die LSA festgelegt ist, kann die PSA be
liebig durch die CPU 102 der Halbleiter-Platteneinrichtung
100 neu zugewiesen werden. Aus diesem Grunde ist die Spalte
für die PSA leer.
Mithin ermöglicht die Wandlungstabelle 103 der Halbleiter-
Platteneinrichtung Daten in willkürlichen Bereichen eines
Schnellspeichers 104 unabhängig von der LSA zu speichern, die
die Zentraleinheit 110 bereitstellt. Die Wandlungstabelle 103
wird häufig wieder beschrieben und ist daher aus SRAM oder
DRAM gefertigt. Die Speicherkapazität, die für die Halblei
ter-Platteneinrichtung von beispielsweise 20 MByte benötigt
wird, beträgt ca. 80 KByte.
Fig. 16 zeigt den Aufbau eines Löschblocks 121 des Schnell
speichers, der für eine herkömmliche Halbleiter-Plattenein
richtung verwendet wird. Die Blockinformation, wie die Anzahl
an Blocklöschungen, ist in einem Löschblock-Informations
speicherbereich 130 gespeichert. Da die Wandlungstabelle 103
aus einem flüchtigen Speicher gefertigt ist, geht der Inhalt
der Wandlungstabelle 103 bei einem Abschalten der Leistungs
zufuhr zu der Halbleiter-Platteneinrichtung 100 verloren.
LSA-Daten, die zu jeder PSA assoziiert sind, sind in einem
LSA-Speicherbereich 131 des Löschblocks 121 gespeichert, der
ein nicht-flüchtiger Speicherbereich ist, und die Wandlungs
tabelle 103 wird durch Lesen sämtlicher in den LSA-Speicher
bereichen 131 gespeicherten Daten wieder hergestellt, wenn
die Leistung erneut der Halbleiter-Platteneinrichtung 100 zu
geführt wird. Mit 132 gekennzeichnete Bereiche sind Daten
speicherbereiche.
Fig. 17 zeigt die herkömmliche unterteilte Datenverwaltung.
In der Figur kennzeichnet ein schraffierter Abschnitt die Da
ten. Da DOS die Daten in Einheiten eines Sektors liest und
schreibt, werden Daten, die 512 Byte übersteigen, in mehrere
Sektoren unterteilt. Die unterteilten Daten werden durch die
FAT verwaltet, die in der Platteneinheit resident vorliegt.
Mithin benötigen eine herkömmliche Festplatteneinheit und die
Halbleiter-Platteneinrichtung bei Daten von beispielsweise
beiden, 500 Byte und 10 Byte, die gleichen durch den Cluster
definierten Speicherbereiche, um diese unter der DOS-Umgebung
zu speichern.
Fig. 18 zeigt die Leseabläufe der herkömmlichen Festplatten
einheit. Die Lese- und Schreibabläufe werden unter Bezugnahme
auf diese Figur beschrieben. In Fig. 18 wird der Fall berück
sichtigt, daß ein Benutzer die Daten "AAA.TXT" von der Fest
platteneinheit lesen möchte. Die Zentraleinheit liest den
Verzeichniseintragsbereich 140 der Festplatteneinheit und
sucht die Daten "AAA.TXT". Der Verzeichniseintragsbereich 140
umfaßt Dateinamen und die Cluster-Nummern, die diesen Dateien
zugewiesen sind. In dem vorliegenden Beispiel erhält die Zen
traleinheit die Cluster-Nummer "3" von dem Verzeichnisein
tragsbereich 140 und ermittelt die in dem Datenbereich 142
gespeicherten Daten "a".
Die der Cluster-Nummer "3" zugewiesene FAT 141 enthält die
Zahl "4", die anzeigt, daß die nächsten Daten unter der Clu
ster-Nummer "4" gespeichert sind. Mithin wird der Leseablauf
fortgesetzt, bis die Zahl "FFFF" gelesen ist, die das Ende
der Datenabfolge anzeigt. Die Zentraleinheit hat nun die Da
tei "AAA.TXT" bestimmt, die aus der Abfolge von Daten a, b, c
und d besteht.
Fig. 19 ist ein schematisches Diagramm, das die Adreßwand
lung, die die LSA/PSA-Wandlung verdeutlicht, bei einem Lese
vorgang bei einer herkömmlichen Halbleiter-Platteneinrichtung
100 zeigt. Dieser Wandlungsvorgang muß immer ausgeführt wer
den, wenn Daten (inklusive der FAT) von der Halbleiter-Plat
teneinrichtung 100 gelesen werden.
Es wird der Fall angenommen, daß die Zentraleinheit 110 Daten
von der LSA "2" lesen will. Die Zentraleinheit 102 ermittelt,
daß sie die Daten von der PSA "4" bestimmen kann, indem auf
die Wandlungstabelle 103 in der Halbleiter-Platteneinrichtung
100 Bezug genommen wird. Mithin liest gemäß diesem Beispiel
die CPU 102 die Daten "b" von dem Schnellspeicher 104.
Fig. 20 ist ein schematisches Diagramm, das die Adreßwand
lung, die die LSA/PSA-Wandlung verdeutlicht, bei einem
Schreibvorgang bei der herkömmlichen Halbleiter-Plattenein
richtung 100 zeigt. In dieser Figur überprüft die CPU 102
zunächst, ob ein leerer Bereich in dem Schnellspeicher 104
zum Schreiben der Daten existiert. Falls die CPU einen sol
chen findet, schreibt sie die Daten dorthin und erneuert die
Wandlungstabelle.
Es wird der Fall angenommen, daß die Zentraleinheit 110 die
Daten "d" an die LSA = 11 schreiben will. Die CPU 102 wählt
einen PSA-Bereich, beispielsweise PSA = 2, aus den leeren
PSA-Bereichen (PSA = 0-2, 5, 7-11) des Schnellspeichers
104 und schreibt die Daten "d" in den Datenspeicherbereich
132 mit der PSA = 2. Zur gleichen Zeit schreibt die CPU 102
"11" in den LSA-Speicherbereich 131 des PSA-Bereichs 2 des
Schnellspeichers 104 und schreibt "2" an die PSA der Wand
lungstabelle 103, die mit der LSA = 11 assoziiert ist.
Fig. 21 ist ein schematisches Diagramm, das die Adreßwand
lung, die die LSA/PSA-Wandlung verdeutlicht, bei einem Über
schreibungsvorgang bei der herkömmlichen Halbleiter-Platten
einrichtung 100 zeigt. Falls beispielsweise die Zentralein
heit 110 ein Überschreiben der Daten "b1" an der LSA = 2 in
dieser Figur anfordert, wählt die CPU 102 zunächst einen
leeren PSA-Bereich, beispielsweise PSA = 5, aus PSA-Bereichen
0-2, 5, 7-11 und speichert die Daten "b1" in dem Daten
speicherbereich 132 der PSA = 5 des Schnellspeichers 104. Zur
gleichen Zeit schreibt die CPU 102 "2" in den LSA-Speicherbe
reich 131 der PSA = 5 des Schnellspeichers 104 und schreibt
"5" in die PSA der Wandlungstabelle 103, die mit der LSA = 2
assoziiert ist.
Mithin verbleiben die Daten, die in dem Schnellspeicher 104
zu überschreiben sind, intakt. Die Daten werden gelöscht,
wenn die Datenbereiche knapp werden. Dieser Ablauf wird
durchgeführt, um die Anzahl an Löschungen zu minimieren. Eine
Blocklöschung des Schnellspeichers 104 wird durchgeführt,
nachdem die in dem Block gespeicherten und zu löschenden gül
tigen Daten zu einem leeren Block verschoben sind und darauf
folgend die Wandlungstabelle erneuert ist. In der vorstehen
den Beschreibung hinsichtlich der Fig. 19 bis 21 sind die
Funktionen des Schnellsteuerschaltkreises 105 und des Sektor
puffers 106 zur leichteren Verständlichkeit weggelassen.
Herkömmliche Halbleiter-Platteneinrichtungen weisen einen da
hingehenden Nachteil auf, daß die bezüglich Sektoren durchge
führte Datenverwaltung einen großen Speicher erfordert. Bei
spielsweise benötigt eine Halbleiter-Platteneinrichtung von
20 MByte 40960 Sektoren, dies sich folgendermaßen ermitteln:
20 MByte + 512 Byte = 40960 Sektoren.
Die Anzahl an Bits, die zur Unterscheidung von 40960 Sektoren
erforderlich ist, wird folgendermaßen erhalten:
ln40960 ÷ ln2 = 15,3.
Das heißt, daß 16 Bits benötigt werden. Daher trägt der Ge
samtspeicher, der für die Wandlungstabelle benötigt wird:
40960 ÷ 16 = 80 KByte.
Mithin wird für die Halbleiter-Platteneinrichtung von 80
MByte eine Wandlungstabelle von 160 KByte Speicher benötigt
und für die Halbleiter-Platteneinrichtung von 160 MByte die
Wandlungstabelle von 320 KByte Speicher benötigt (ca. 2,5
MBit). Gleichermaßen trifft dieses Argument auch auf den LSA-
Speicherbereich des Schnellspeichers zu und daher benötigt
der LSA-Speicherbereich das gleiche Speicherausmaß wie die
Wandlungstabelle. Dies führt zu einem Problem beim Verwenden
von größeren Halbleiter-Platteneinrichtungen und ebenso zu
höheren Kosten.
Mithin ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halb
leiter-Platteneinrichtung, die unter der DOS-Umgebung arbei
tet, bereitzustellen, die einen vernünftigen Weg für die ef
fizientere Datenverwaltung des Schnellspeichers als bei einer
herkömmlichen Halbleiter-Platteneinrichtung erlaubt und die
die magnetische Platteneinheit exakt simuliert, und eine
passende Datenverwaltungsmethode bereitzustellen.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Halbleiter-Platten
einrichtung bereitgestellt, die unter DOS arbeitet, mit einer
Schnittstelleneinrichtung, die eine unter DOS arbeitende Zen
traleinheit verbindet, einem Hauptspeicher, der einen
Schnellspeicher vom Blocklöschungstyp umfaßt, welcher zumin
dest einen fortlaufenden Datenspeicherbereich zum Speichern
von Daten aufweist, einer Steuereinrichtung, die die Daten
eingabe-/ausgabe bezüglich der Zentraleinheit über die
Schnittstelle steuert und die Adreßdaten- und Speicherver
waltung für den Hauptspeicher durchführt und einem schnellen
Hilfsspeicher, der zwischen der Steuereinrichtung und dem
Hauptspeicher verwendet wird.
In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
stellt die Steuereinrichtung jedesmal, wenn eine Datei mit
Daten in dem Hauptspeicher gespeichert wird, einen erweiter
ten Verzeichniseintragsbereich unmittelbar nach der Speiche
rung der letzten Datendatei bereit und speichert Verzeichni
seintragsdateien von sämtlichen Datendateien, die in dem
Hauptspeicher gespeichert sind, sowie deren Startadressen in
dem erweiterten Verzeichniseintragsbereich und ist somit in
der Lage, die gewünschten Daten in dem Hauptspeicher mittels
der Startadressen wieder aufzufinden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung speichert die Steuereinrichtung die Verzeichniseintrags
daten in dem erweiterten Verzeichniseintragsbereich vor einer
dortigen Speicherung der Startadresse.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Speicherverwaltungsme
thode für Halbleiter-Platteneinrichtungen bereit, die unter
DOS arbeiten und Schnellspeicher als den Hauptspeicher ver
wenden, mit den Schritten: Bereitstellen eines fortlaufenden
Datenspeicherbereichs in dem Hauptspeicher zum Speichern von
Daten, Identifizieren des von der Zentraleinheit übermittel
ten Datentyps mittels der ebenfalls von der Zentraleinheit
übermittelten LSA und Schreiben der Daten auffortlaufende
Weise in den Datenspeicherbereich des Hauptspeichers in Über
einstimmung mit dem identifizierten Datentyp bei einem
Schreibvorgang, und Lesen von gewünschten Daten mittels der
von der Zentraleinheit übermittelten LSA bei einem Lesevor
gang.
In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung um
faßt die Speicherverwaltungsmethode die folgenden Schritte:
Bereitstellen eines erweiterten Verzeichniseintragsbereichs
unmittelbar nach Speicherung der letzten Datendatei in dem
Hauptspeicher, Speichern von Verzeichniseintragsdateien sämt
licher Datendateien, die in dem Hauptspeicher gespeichert
sind, sowie deren Startadressen in dem erweiterten Verzeich
niseintragsbereich auf fortlaufende Weise, und zwar jedesmal
dann, wenn eine Datendatei in dem Datenspeicherbereich ge
speichert ist, und Wiederauffinden der gewünschten Daten in
dem Hauptspeicher mittels der Startadresse.
In einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung umfaßt die Speicherverwaltungsmethode den Schritt des
Speicherns der Verzeichniseintragsdaten in dem erweiterten
Verzeichniseintragsbereich vor Speichern der Startadresse.
Die Steuereinrichtung der Halbleiter-Platteneinrichtung der
vorliegenden Erfindung identifiziert den von der Zentralein
heit übermittelten Datentyp mittels der LSA, die ebenfalls
von der Zentraleinheit übermittelt ist, und liest und
schreibt die Daten fortlaufend in dem Datenspeicherbereich
des Hauptspeichers, ohne eine FAT zu verwenden.
In der Halbleiter-Platteneinrichtung der vorliegenden Erfin
dung wird jedesmal dann, wenn eine Datendatei in dem Haupt
speicher gespeichert wird, seitens der Steuereinrichtung der
erweiterte Verzeichniseintragsbereich, der die Verzeichni
seintragsdatei der in dem Hauptspeicher gespeicherten Daten
datei speichert, sowie dessen Startadresse und die dem die
Datendatei speichernden Bereich nachfolgende Startadresse be
reitgestellt und erneuert, wodurch die Steuereinrichtung in
der Lage ist, die gewünschten Daten von dem Hauptspeicher
mittels der Startadresse wieder aufzufinden.
In der Halbleiter-Platteneinrichtung der vorliegenden Erfin
dung speichert die Steuereinrichtung die Verzeichniseintrags
daten in dem erweiterten Verzeichniseintragsbereich, bevor
die Startadresse dort gespeichert wird.
Gemäß der Speicherverwaltungsmethode der vorliegenden Erfin
dung wird ein fortlaufender Datenspeicherbereich in dem
Hauptspeicher zum Speichern von Daten bereitgestellt, der Typ
der seitens der Zentraleinheit übermittelten Daten mittels
der LSA identifiziert, die ebenfalls von der Zentraleinheit
übermittelt wird, und die Daten in oder von dem Daten
speicherbereich des Hauptspeichers eingeschrieben oder aus
gelesen, ohne daß eine FAT verwendet wird.
Die Speicherverwaltungsmethode der vorliegenden Erfindung um
faßt zusätzlich zu der vorstehenden Speicherverwaltungsme
thode die folgenden Schritte: Bereitstellen und Erneuern des
erweiterten Verzeichniseintragsbereichs, der die Verzeichni
seintragsdatei jeder gespeicherten Datendatei und deren
Startadresse sowie der dem die Datendatei speichernden Be
reich unmittelbar nachfolgenden Startadresse speichert, und
zwar jedesmal, wenn die Datendatei in dem Datenspeicherbe
reich gespeichert wird, und Wiederauffinden der gewünschten
Daten in dem Hauptspeicher mittels der Startadresse.
Die Speicherverwaltungsmethode der vorliegenden Erfindung um
faßt zusätzlich zu der vorstehenden Speicherverwaltungsme
thode den Schritt des Speicherns der Verzeichniseintragsdaten
in dem erweiterten Verzeichniseintragsbereich Vorspeichern
der Startadresse.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispie
len unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zei
gen
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm der in dem vorliegen
den Ausführungsbeispiel verwendeten Halbleiter-Plattenein
richtung,
Fig. 2 den inneren Aufbau des Löschblocks des in der Halblei
ter-Platteneinrichtung gemäß Fig. 1 verwendeten Schnellspei
chers,
Fig. 3 den Ablauf des Schreibens von Daten in die Halbleiter-
Platteneinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 4 den Ablauf des Schreibens von Daten in die Halbleiter-
Platteneinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 5 den Ablauf des Schreibens von Daten in die Halbleiter-
Platteneinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 6 den Ablauf des Schreibens von Daten in die Halbleiter-
Platteneinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 7 den inneren Aufbau des erweiterten Verzeichnisein
tragsbereichs,
Fig. 8 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der CPU 102a
beim Lesen von Daten zeigt,
Fig. 9 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der CPU 102a
beim Lesen von Daten zeigt,
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der CPU 102a
beim Schreiben von Daten zeigt,
Fig. 11 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der CPU 102a
beim Schreiben von Daten zeigt,
Fig. 12 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der CPU 102a
beim Schreiben von Daten zeigt,
Fig. 13 ein schematisches Blockdiagramm einer herkömmlichen
Halbleiter-Platteneinrichtung,
Fig. 14 den inneren Aufbau eines Schnellspeichers 104, der in
der Einrichtung gemäß Fig. 13 verwendet wird,
Fig. 15 den inneren Aufbau der Wandlungstabelle der Einrich
tung gemäß Fig. 13,
Fig. 16 den Aufbau des Löschblocks 121 des Schnellspeichers
104, der in der Einrichtung gemäß Fig. 13 verwendet wird,
Fig. 17 die herkömmliche unterteilte Datenverwaltung,
Fig. 18 die Arbeitsweise einer herkömmlichen Festplattenein
heit beim Lesen von Daten,
Fig. 19 den Adreßwandlungsabschnitt beim LSA/PSA-Wandlungs
ablauf beim herkömmlichen Datenlesen,
Fig. 20 den Adreßwandlungsabschnitt bei dem LSA/PSA-Wand
lungsvorgang beim herkömmlichen Datenschreiben, und
Fig. 21 den Adreßwandlungsabschnitt bei dem LSA/PSA-Wand
lungsvorgang beim Überschreiben von Daten.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend detailliert anhand
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockdiagramm der Halbleiter-
Platteneinrichtung, die in dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel verwendet wird. Die gleichen Komponenten, wie die in
Fig. 13 gezeigten, die eine herkömmliche Halbleiter-Platten
einrichtung darstellt, sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und Beschreibungen dieser Komponenten sind weggelas
sen. Lediglich die Punkte, die sich von denen der Fig. 13 un
terscheiden, sind nachstehend beschrieben. Der Hauptunter
schied zwischen Fig. 1 und Fig. 13 ist der, daß die Fig. 1 die
Wandlungstabelle 103 der Fig. 13 nicht umfaßt. Da folgerich
tig der verwendbare Speicher des Schnellspeichers in Fig. 1
größer als der in Fig. 13 ist, wird der Schnellspeicher in
Fig. 1 mit 104a gekennzeichnet. Die CPU in Fig. 1 ist glei
chermaßen mit 102a gekennzeichnet. Übereinstimmend ist die
Halbleiter-Platteneinrichtung in Fig. 1 mit 100a
gekennzeichnet, um deren Unterschied gegenüber der Fig. 13 zu
betonen.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Halbleiter-Platteneinrichtung 100a
einen Schnittstellenschaltkreis 101, die CPU 102a, den
Schnellspeicher 104a, einen Schnellsteuerschaltkreis 105 und
einen Sektorpuffer 106.
Eine (host unit) Zentraleinheit 101 ist mit der CPU 102a über
den Schnittstellenschaltkreis 101 der Halbleiter-Plattenein
richtung 100a verbunden. Die CPU 102a ist mit dem Schnell
steuerschaltkreis 105 verbunden, der wiederum mit dem
Schnellspeicher 104a und dem Sektorpuffer 106 verbunden ist.
Der Schnittstellenschaltkreis 101 tauscht Daten mit der Zen
traleinheit 110 aus, die mit der Halbleiter-Platteneinrich
tung 100a verbunden ist. Die CPU 102a verwaltet die Adreßda
ten und den Speicher der Halbleiter-Platteneinrichtung 100a.
Der Schnellsteuerschaltkreis 105 steuert anstelle der CPU
102a die relativ einfachen Aufgaben des Lesens von Daten von
und des Schreibens von Daten in den Schnellspeicher 104a. Der
Schnellspeicher 104a liest oder schreibt Daten lediglich in
Einheiten von 8 oder 16 Bit. In der DOS-Umgebung muß dieser
allerdings Daten mit der Zentraleinheit 110 in Einheiten von
512 Byte austauschen. Ein Sektor 106 wird daher als schneller
Zwischenspeicher (Cache Memory) zwischen der CPU 102a und dem
Schnellspeicher 104a verwendet.
Die CPU 102a bestimmt und steuert die Basisadressen, die ver
wendet werden, wenn der Sektorpuffer 106 und der Schnellspei
cher 104a Daten lesen und schreiben. Der Schnellsteuerschalt
kreis 105 erhöht und verringert an Stelle der CPU 102a die
Basisadressen des Schnellspeichers 104a und des Sektorpuffers
106 zum Lesen und Schreiben von Daten zwischen diesen.
Wenn der Schnellspeicher 104a vom Typ eines befehlsgesteuer
ten Schnellspeichers ist, spezifiziert der Schnellsteuer
schaltkreis 105 eine Adresse des Schnellspeichers, gibt ent
weder einen Schreibpuls zum Schreiben oder einen Lesepuls zum
Lesen aus und schreibt oder liest dann Daten an der spezifi
zierten Adresse.
Der Schnellspeicher 104a ist ein nicht-flüchtiger Speicher,
der elektrisch löschbar und beschreibbar ist, wie nachstehend
beschrieben wird. Eine Löschung von in dem Schnellspeicher
gespeicherten Daten wird für den gesamten Löschblock
durchgeführt und ein Überschreiben ist nicht möglich. Der in
nere Aufbau des Schnellspeichers gleicht dem in Fig. 14 ge
zeigten. Mithin ist eine detaillierte Beschreibung des
Schnellspeichers 104a weggelassen. Der Schnittstellenschalt
kreis 101 dient als Schnittstelleneinrichtung, die CPU 102a
und der Schnellsteuerschaltkreis 105 als Steuereinrichtung,
der Schnellspeicher 104a als der Hauptspeicher und der Sek
torpuffer 106 als ein schneller Hilfsspeicher.
Fig. 2 zeigt den Aufbau eines Löschblocks 121a des Schnell
speichers, der für die Halbleiter-Platteneinrichtung in dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
verwendet wird. In Fig. 2 sind die gleichen Komponenten wie
die in Fig. 16 gezeigten, welche einen herkömmlichen Lösch
block darstellt, mit den gleichen Bezugszeichen versehen und
die Beschreibung dieser Komponenten ist weggelassen. Ledig
lich die gegenüber der Fig. 16 unterschiedlichen Punkte wer
den nachstehend beschrieben.
Der Unterschied zwischen Fig. 2 und Fig. 16 ist der, daß Fig.
2 den LSA-Speicherbereich 131 der Fig. 16. nicht aufweist. Der
Aufbau von Fig. 2 umfaßt lediglich einen Löschblock-Informa
tionsspeicherbereich 130 und einen Datenspeicherbereich 132.
Der Löschblock-Informationsspeicherbereich 130 wird verwen
det, um die Gesamtzahl von Blocklöschungen zu speichern, die
bis zum derzeitigen Zeitpunkt durchgeführt wurden. Der augen
blickliche obere Grenzwert für die Zahl an Löschungen eines
Schnellspeichers liegt in der Größenordnung von 100 000.
Mithin reichen drei Byte zur Speicherung der Gesamtzahl-an
Löschungen für den Löschblock-Informationsspeicherbereich 130
aus. Des weiteren kann der Löschblock-Informationsspeicher
bereich 130 ebenfalls Daten speichern, die aus verschiedenen
Gründen nicht verwendet werden dürfen.
Die Fig. 3-6 sind schematische Darstellungen, die den
Schreibvorgang in einer Halbleiter-Platteneinrichtung 100a
gemäß Fig. 1 zeigen. Der Schreibvorgang gemäß der vorliegen
den Erfindung wird nachstehend unten Bezugnahme auf diese
Figuren detailliert beschrieben. Die gleichen Komponenten wie
die in Fig. 1 gezeigten sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und die Beschreibungen dieser Komponenten sind weg
gelassen.
Es wird der Fall angenommen, daß, wie in Fig. 3 gezeigt ist,
Daten mit "ABCD.TXT" und 2500 Byte in die Halbleiter-Platten
einrichtung 100a der vorliegenden Erfindung einzuschreiben
sind. Es wird weiter angenommen, daß der Schnellspeicher 104a
der Halbleiter-Platteneinrichtung 100a die Daten mit
"MANBO5.DAT" und 1000 Byte in dem Datenspeicherbereich auf
weist.
Die Adressen 0-(x-1) des Schnellspeichers 104a sind als ein
Boot-Bereich gesichert, in dem die Hochfahrdaten gespeichert
sind. Die Hochfahrdaten werden durch die Zentraleinheit 110
verwendet, um das System mit der Halbleiter-Platteneinrich
tung 100a hochzufahren, und dementsprechend müssen die Hoch
fahrdaten in dem spezifischen Bereich gespeichert sein, der
mit der LSA korrespondiert. Im allgemeinen muß der Boot-
Bereich in der LSA = 0 vorliegen.
Nun wird angenommen, daß die Datei "MANBO5.DAT" die Adresse
x-(y-1) des Schnellspeichers 104a belegt. Falls eine
Adresse des Schnellspeichers 104a 8 Bit beträgt, ist die
Adresse (y-1) die Adresse x plus 999. Falls die Adresse 16
Bit beträgt, ist die Adresse (y-1) die Adresse x plus 499.
Der Bereich des Schnellspeichers, der von der Adresse y bis
z-1 reicht, ist mit einem erweiterten Verzeichnisein
tragsbereich belegt, der ein erweiterter Bereich des herkömm
lichen Verzeichniseintragsbereich ist. Fig. 7 zeigt den in
ternen Aufbau des erweiterten Verzeichniseintragsbereichs.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, umfaßt der erweiterte Verzeichni
seintragsbereich die Startadresse des Schnellspeichers für
jede Datei zusätzlich zu der gleichen Verzeichnisinformation
für die Datei, wie diese in dem herkömmlichen Verzeichnisein
tragsbereich enthalten ist. Der herkömmliche Verzeichnisein
tragsbereich weist 32 Byte auf, die aus einem Dateinamen (8
Byte), einer Erweiterung (3 Byte), einem Attribut (1 Byte),
einer Erneuerungszeit (2 Byte), einem Erneuerungsdatum (2
Byte), einer Start-Cluster-Zahl (2 Byte), einer Dateigröße (4
Byte) und einem reservierten Bereich (10 Byte) bestehen. Der
erweiterte Verzeichniseintragsbereich umfaßt ebenfalls die
vorstehenden Informationen für jede Datei.
Die herkömmliche Verzeichnisinformation für sämtliche Dateien
wird zunächst gespeichert und dann werden die vorstehend be
schriebenen Startadressen des Schnellspeichers für diese Da
teien hinzugefügt. Dieser Aufbau wird verwendet, da in eini
gen Fällen DOS einen Dateinamen in Einheiten von 32 Byte
sucht. Ein Schnellspeicher der so aufgebaut ist, daß eine
Adresse zu 16 Byte korrespondiert, und der beispielsweise die
Kapazität von 20 MByte aufweist, umfaßt die Adressen 0-
1048576. Daher beträgt der Umfang des zur Speicherung der
Startadresse des Schnellspeichers benötigte Speicher ledig
lich 3 Byte.
In Fig. 3 sind die Daten "ABCD.TXT" in fünf Sektoren unter
teilt und zu der Halbleiter-Platteneinrichtung 100a übermit
telt, da
2500 ÷ 512 = 4,88 ≈ 5.
Zudem werden die Daten zu dem Sektorpuffer 106 über den
Schnittstellenschaltkreis 101, die CPU 102a und den Schnell
steuerschaltkreis 105 übermittelt, wie es in Fig. 4 gezeigt
ist.
Die Daten sind in fünf Sektoren mit jeweils 512 Byte aufge
teilt. Falls die Halbleiter-Platteneinrichtung 100a in der
Lage ist, sämtliche Daten als eine Einheit zu empfangen, sen
det die Zentraleinheit 110 sämtliche Daten zu dem Sektorpuf
fer 106 auf einmal. Falls diese dazu nicht in der Lage ist,
sendet die Zentraleinheit 110 jeweils einen Sektor zu einer
Zeit zu dem Sektorpuffer 106, woraufhin dieser wiederum zu
dem Schnellspeicher 104a über den Schnellsteuerschaltkreis
105 übermittelt wird, wobei dieser Vorgang solange wiederholt
wird, bis sämtliche Sektoren der Halbleiter-Platteneinrich
tung 100a übermittelt sind. Da der Schnellspeicher 104a Daten
in Einheiten von 8 oder 16 Bit liest oder schreibt, wird der
Schnellsteuerschaltkreis 105 verwendet, wenn Daten von 512
Byte hinsichtlich des Schnellspeichers 104a gelesen oder ge
schrieben werden.
Als nächstes werden die Daten beginnend mit der Adresse z des
Schnellspeichers 104a geschrieben, wie dies in Fig. 5 gezeigt
ist. Dann wird der erneuerte, erweiterte Verzeichniseintrags
bereich geschrieben, und zwar beginnend mit der letzten
Adresse des auf die Daten speichernden Bereichs folgenden
Adresse, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. In dem Schnellspei
cher 104a werden keine Daten an Adressen gespeichert, die hö
her liegen als die für den erweiterten Verzeichniseintrags
bereich. In den Fig. 4 bis 6 ist die Zentraleinheit 110 nicht
enthalten, um die Beschreibung zu vereinfachen. Mithin ver
fügt die Zentraleinheit 110 zum Speichern der Daten in die
Halbleiter-Platteneinrichtung 100a über die Fähigkeit der
Halbleiter-Platteneinrichtung 100a, die Daten zu schreiben,
die Verzeichnisinformation des Verzeichniseintragsbereiches
zu erneuern und ebenfalls die FAT zu erneuern.
Nachstehend wird die Erneuerung der FAT beschrieben. Da bei
der Halbleiter-Platteneinrichtung 100a gemäß der vorliegenden
Erfindung Daten in einem fortlaufenden Datenspeicherbereich
132 des Schnellspeichers 104a eingeschrieben werden, ist eine
FAT nicht länger notwendig. Die Halbleiter-Platteneinrichtung
100a der vorliegenden Erfindung muß kompatibel sein mit bei
den, herkömmlichen Halbleiter-Platteneinrichtungen und Fest
platteneinheiten, und zwar hinsichtlich des Eingebens und
Ausgebens von Daten. Daher berücksichtigt die CPU 102a die
FAT nicht und speichert diese nicht in dem Schnellspeicher
104a.
Die Halbleiter-Platteneinrichtung 100a gemäß der vorliegenden
Erfindung liest die Daten, die von der Zentraleinheit 110 an
gefordert werden, basierend auf der Startadresse in dem er
weiterten Verzeichniseintragsbereich. Wenn die Zentraleinheit
110 Daten anfordert, die in Einheiten von 512 Byte zu über
mitteln sind, kann die Halbleiter-Platteneinrichtung 100a die
Daten ausgeben, indem sie diese in Einheiten von 512 Byte von
dem Schnellspeicher 104a über den Schnellsteuerschaltkreis
105 ausgibt.
Nachstehend wird detailliert die Funktion der CPU 102a bei
einem Lese- und Schreibvorgang beschrieben.
Die Fig. 8 und 9 sind Flußdiagramme, die die Arbeitsweise der
CPU 102a zeigen, wenn diese Daten von dem Schnellspeicher
104a liest. Sämtliche Vorgänge in den Fig. 8 und 9 werden
durch die CPU 102a durchgeführt, solange nichts anderes be
schrieben wird.
In einem Schritt S1 der Fig. 8 empfängt die CPU 102a eine LSA
von der Zentraleinheit 110. In einem Schritt S2 bestimmt die
CPU auf der Basis der empfangenen LSA, ob der Bereich, auf
den seitens der Zentraleinheit 110 zugegriffen wird, der Ver
zeichniseintragsbereich oder der erweiterte Verzeichnisein
tragsbereich ist. Beim DOS sind der Boot-Bereich, der FAT-Be
reich, der Verzeichniseintragsbereich und der Datenbereich in
dieser Reihenfolge von der untersten Adresse der Plattenein
richtung an angeordnet. Zudem sind die Größen dieser Bereiche
durch die Kapazität der Platte bestimmt. Mithin kann die CPU
102a durch Überprüfen der seitens der Zentraleinheit 110
bestimmten LSA ermitteln, auf welchen Bereich die Zentralein
heit 110 zugreifen möchte.
Falls die Zentraleinheit 110 auf den Verzeichniseintragsbe
reich zugreifen möchte, (JA) im Schritt S2, führt die CPU
102a in einem Schritt S3 die Verschiebungsberechnung (Offset-
Berechnung) für den Verzeichniseintragsbereich durch, um die
Adresse zu erhalten. Dann fordert in einem Schritt S4 die CPU
102a von dem Schnellsteuerschaltkreis 105 eine Übertragung
der Daten an der Adresse in dem Schnellspeicher 104a an den
Sektorpuffer 106 an und der Vorgang endet.
Falls die Zentraleinheit 110 nicht auf den Verzeichnisein
tragsbereich zugreifen will, (NEIN) im Schritt S2, überprüft
die CPU 102a in einem Schritt S5 auf der Basis der empfange
nen LSA, ob die Zentraleinheit 110 auf den FAT-Bereich zu
greifen möchte. Falls es sich um den FAT-Bereich handelt
(JA), fährt der Ablauf zu einem Schritt S6 fort, wo die CPU
102a eine Hilfszahl erzeugt, beispielsweise die erhöhte
Start-Cluster-Zahl der Datei, und zwar als FAT-Daten, und den
Schnellsteuerschaltkreis 105 anweist, die Zahl dem Sektorpuf
fer 106 zum Abschluß des Ablaufs zu übermitteln. Dieses wird
durchgeführt, da die Halbleiter-Platteneinrichtung 100a der
vorliegenden Erfindung nicht notwendigerweise die FAT-
Information verwendet, um eine gewünschte Datei zu lesen, da
die Daten in dem fortlaufenden Bereich des Schnellspeichers
104a gespeichert sind.
Falls die Zentraleinheit 110 nicht auf die FAT zuzugreifen
sucht, (NEIN) im Schritt S5, überprüft die CPU 102a in einem
Schritt S7 auf der Basis der empfangenen LSA, ob die Zen
traleinheit 110 auf den Datenbereich zuzugreifen sucht. Falls
es sich um den Datenbereich handelt (JA), fährt der Ablauf
mit einem Schritt S30 der Fig. 9 fort, wo überprüft wird, ob
der Bereich, auf den zuvor zugegriffen wurde, ein Datenbe
reich ist. Falls es sich nicht um einen Datenbereich handelt
(NEIN), wird die LSA in eine Cluster-Zahl in einem Schritt
S31 gewandelt. Dann überprüft in einem Schritt S32 die CPU
102a den erweiterten Verzeichniseintragsbereich, um zu be
stimmen, ob die zu lesende gewünschte Datei in dem Schnell
speicher 104a existiert. In einem Schritt 533 ermittelt die
CPU 102a die Start-Cluster-Zahl für die gewünschte zu lesende
Datei und überprüft die Datei, die zu der Cluster-Zahl ge
hört. In einem Schritt S34 ermittelt die CPU 102a die
Startadresse des Schnellspeichers 104a, die zu der Datei kor
respondiert, und schreitet dann zu einem Schritt S35 fort.
In dem Schritt S35 werden die seitens der Zentraleinheit 110
angeforderten Daten dem Sektorpuffer 106 von dem Schnellspei
cher 104 über den Schnellsteuerschaltkreis 105 übermittelt
und der (nicht gezeigte) Lese-Adreßzeiger, der in der CPU
102a angeordnet ist, wird zum Beenden des Ablaufs einge
stellt. Der Lese-Adreßzeiger ist entweder die Adresse des
Schnellspeichers 104a, an der der nächste Leseprozeß be
ginnt, oder die letzte Adresse, die bei dem vorherigen Lese
vorgang gelesen wurde. Der Zeiger ist erforderlich, da die
Daten in Einheiten von 512 Byte gelesen werden, und er ermög
licht ein schnelles Lesen. Mithin erhält die CPU 102a die
Cluster-Reiheninformation der Datei, die aufzufinden ist, und
liest die Daten entsprechend der Reiheninformation.
Falls der Bereich, auf den vorher zugegriffen wurde, ein Da
tenbereich ist, (JA) im Schritt S30, schreitet der Ablauf zu
einem Schritt S37 fort, wo die CPU 102a die Daten des Lese-
Adreßzeigers überprüft, und schreitet dann zu dem Schritt
S35 fort, wobei der Prozeß gemäß S35 und die darauffolgenden
ausgeführt werden. Der Lese-Adreßzeiger kann in dem Schnell
steuerschaltkreis 105 angeordnet sein.
Falls basierend auf der LSA in dem Schritt S7 der Fig. 8
festgestellt wird, daß die Zentraleinheit 110 nicht auf den
Datenbereich zugreifen will (NEIN), schreitet der Ablauf zu
einem Schritt S8 fort, wo die CPU 102a auf Basis der LSA
überprüft, ob der Bereich, auf den die Zentraleinheit 110 zu
zugreifen wünscht, der Boot-Bereich ist. Falls die Antwort
"JA" ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S9 fort, wo
die CPU 102a den Schnellsteuerschaltkreis 105 anweist, die in
dem Boot-Bereich des Schnellspeichers 104a gespeicherten Da
ten zu dem Sektorpuffer 106 zu übermitteln, um den Ablaufab
zuschließen. Im Schritt S8 fährt, falls der Bereich, auf den
die Zentraleinheit 110 zugreifen möchte, nicht der Boot-Be
reich ist (NEIN), der Ablauf mit einem Schritt S10 fort, wo
die vorbestimmte Fehlerbehandlung ausgeführt wird, da die CPU
nicht in der Lage war, eine ID zu ermitteln, um den Ablauf
abzuschließen.
Die Fig. 10, 11 und 12 sind Flußdiagramme, die die Arbeits
weise der CPU 102a zeigen, wenn diese Daten in den Schnell
speicher 104a schreibt. In diesen Figuren werden sämtliche
Arbeitsabläufe durch die CPU 102a durchgeführt, solange die
ses nicht anderweitig beschrieben ist.
In einem Schritt S50 empfängt die CPU von der Zentraleinheit
110 eine LSA und die in dem Schnellspeicher 104 abzuspei
chernden Daten. In einem Schritt S51 bestimmt die CPU basie
rend auf der empfangenen LSA, ob der für die Speicherung der
Daten durch die Zentraleinheit 110 bestimmte Bereich der Ver
zeichniseintragsbereich oder der erweiterte Verzeichnisein
tragsbereich ist. Falls es sich um den Verzeichniseintragsbe
reich handelt (JA), schreitet der Ablauf zu einem Schritt 570
der Fig. 11 fort. In einem Schritt S51 kann die CPU 102a wie
bei dem Schritt S2 in Fig. 8 ermitteln, auf welchen Bereich
die Zentraleinheit 110 zugreifen möchte, indem die LSA über
prüft wird, die die Zentraleinheit 110 bestimmt.
In dem Schritt S70 der Fig. 11 überprüft die CPU, ob die Da
teidaten, die zu den Daten korrespondieren, die in dem Ver
zeichniseintragsbereich des erweiterten Verzeichniseintrags
bereichs zu speichern sind, bereits in dem Datenbereich des
Schnellspeichers 104a existieren. Falls die Dateidaten exi
stieren (JA), schreitet der Ablauf zu einem Schritt S71 fort,
wo die CPU den Schnellsteuerschaltkreis 105 anweist, die in
dem Verzeichniseintragsbereich des Schnellspeichers 104a zu
speichernden Daten über den Sektorpuffer 106 zu schreiben,
und beendet den Ablauf. Dieser Vorgang korrespondiert zu dem
Fall, bei dem Dateidaten, die in dem Schnellspeicher 104a zu
speichern sind, dem Schnellspeicher 104a von der Zentralein
heit 110 übermittelt und darin gespeichert werden und dann
die Daten über die Dateidaten zu dem Verzeichniseintragsbe
reich übermittelt werden.
Im Schritt S70 schreitet, falls die Dateidaten, die mit den
in dem Verzeichniseintragsbereich des erweiterten Verzeichni
seintragsbereichs zu speichernden Daten korrespondieren,
nicht in dem Datenbereich des Schnellspeichers 104a existie
ren (NEIN), der Ablauf zu einem Schritt S72 fort, wo die CPU
an den Sektorpuffer 106 die in dem Verzeichniseintragsbereich
zu speichernden Daten über den Schnellsteuerschaltkreis 105
übermittelt und den Ablauf beendet. Dieser Vorgang korres
pondiert zu dem Fall, bei dem in dem Schnellspeicher 104a zu
speichernde Dateidaten erst übermittelt werden, nachdem die
Daten, die sich auf die Dateidaten beziehen und in dem Ver
zeichniseintragsbereich zu speichern sind, von der Zen
traleinheit 110 übermittelt sind.
Im Schritt S51 der Fig. 10 bestimmt die CPU, falls der Be
reich für die Zentraleinheit 110, um die empfangenen Daten zu
speichern, nicht der Verzeichniseintragsbereich des erweiter
ten Verzeichniseintragsbereichs ist (NEIN), in einem Schritt
S52, ob der zur Speicherung der empfangenen Daten vorge
sehene Bereich der FAT-Bereich ist. Falls es sich um einen
FAT-Bereich handelt (JA), schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S53 fort, wo die CPU die empfangenen Daten unberück
sichtigt läßt und den Ablauf beendet. Diese Arbeitsweise
resultiert aus der Tatsache, daß die Halbleiter-
Platteneinrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels
keine FAT verwendet und daher die Daten vernachlässigen kann,
die an sich in eine FAT zu schreiben wären. Falls allerdings
die FAT-Daten erhalten bleiben müssen, können diese in einem
Bereich gespeichert werden, der dem verwendeten erweiterten
Verzeichniseintragsbereich nachfolgt.
Im Schritt S52 überprüft die CPU, falls der zur Speicherung
der empfangenen Daten zu verwendende Bereich nicht der FAT-
Bereich ist (NEIN), ob der Bereich zur Speicherung der emp
fangenen Daten der Datenbereich ist (Schritt S54). Falls es
sich um den Datenbereich handelt (JA), schreitet der Ablauf
mit einem Schritt S80 fort, der in Fig. 12 gezeigt ist.
Im in Fig. 12 gezeigten Schritt S80 überprüft die CPU 102a
ihren (nicht gezeigten) Schreib-Adreßzeiger für den Schnell
speicher. In einem Schritt S81 bestimmt die CPU, ob ein lee
rer Bereich in dem Schnellspeicher 104a vorhanden ist, in den
die Daten einzuschreiben sind. Falls kein leerer Bereich vor
handen ist (NEIN), wählt die CPU Bereiche zum Löschen von Da
ten aus dem Schnellspeicher 104a in einem Schritt S82 aus und
löscht die Daten in einem Schritt S83. Dieser Löschablauf
wird hinsichtlich der Speicherbereiche durchgeführt, aus
denen Daten nicht länger benötigt werden, und bevor es dazu
kommt, daß kein beschreibbarer Bereich mehr in dem Schnell
speicher 104a vorhanden ist. Der Grund für die Existenz von
löschbaren Bereichen ist dahingehend zu sehen, daß, wenn Da
ten in dem Schnellspeicher 104a erneuert werden, die Daten zu
einem leeren Bereich in dem Schnellspeicher 104a zu verschie
ben sind.
Falls ein Löschblock des Schnellspeichers 104a keine gültigen
Daten enthält, wird der gesamte Block gelöscht. Falls in dem
Löschblock gültige Daten enthalten sind, werden allerdings
lediglich die gültigen Daten zu einem leeren, beschreibbaren
Bereich in dem Schnellspeicher 104a verschoben und anschlie
ßend der gesamte Block gelöscht. Wenn die Größe der in dem
Schnellspeicher 104a zu speichernden Daten zu groß ist, um
diese in einem einzelnen zusammenhängenden Bereich zu spei
chern, und die Daten in mehreren separaten Bereichen gespei
chert werden müssen, kann das Löschen und Schreiben der Daten
mit dem Bereich begonnen werden, der die niedrigste mögliche
Adresse aufweist, wobei fortlaufend weiter nach oben verscho
ben wird, um die Speichereffektivität des Schnellspeichers
104a zu optimieren. Da zu erwarten ist, daß zur Durchführung
dieses Prozesses eine lange Zeit erforderlich ist, ist die
Halbleiter-Platteneinrichtung so konstruiert, daß diese die
sen Vorgang im Hintergrund durchführen kann, während sie sich
in einem verfügungsbereiten Zustand befindet.
Des weiteren kann die Adresse des Schnellspeichers 104a, wenn
mehrere separate beschreibbare Bereiche zum Schreiben von Da
ten verwendet werden müssen, für jede diskontinuierliche
Datei in dem Bereich gespeichert werden, der dem Verzeichni
seintragsbereich in dem erweiterten Verzeichniseintragsbe
reich als die FAT folgt. In diesem Fall ist allerdings jeder
kontinuierliche Bereich des Schnellspeichers 104a größer als
die Bereiche, die eine herkömmliche FAT verwaltet. Daher ist
ein kleinerer Bereich erforderlich um die Adressen zu spei
chern.
Als nächstes wird in einem Schritt S84 der Schreib-Adreßzei
ger für den Schnellspeicher 104a eingestellt. In einem
Schritt S85 werden über den Schnellsteuerschaltkreis 105 und
den Sektorpuffer 106 die Daten geschrieben und gespeichert,
und zwar in dem Bereich des Schnellspeichers 104a, den der
Schreib-Adreßzeiger bestimmt. In einem Schritt S86 wird der
Schreib-Adreßzeiger erneuert. In einem Schritt S87 überprüft
die CPU, ob der Sektorpuffer 106 die in den Verzeichnisein
tragsbereich zu schreibenden Daten umfaßt. Falls dort Daten
existieren (JA), werden die Daten in dem Sektorpuffer 106,
die in den Verzeichniseintragsbereich zu schreiben sind, und
die Startadresse für die in den Schnellspeicher 104a im
Schritt S85 eingeschriebenen Daten in den erweiterten Ver
zeichniseintragsbereich des Schnellspeichers 104a in einem
Schritt S88 eingeschrieben. Letztendlich wird in einem
Schritt S89 der Schreib-Adreßzeiger zum Abschluß des Ab
laufes erneuert.
Im Schritt S81, falls dort ein leerer Bereich in dem Schnell
speicher 104a zum Schreiben existiert (JA), schreitet der Ab
lauf zum Schritt S85 fort und führt die nachfolgenden Pro
zesse durch. Im Schritt 87 endet der Ablauf, falls der Sek
torpuffer 106 die Daten, die in den Verzeichniseintragsbe
reich einzuschreiben sind, nicht umfaßt.
Es wird zum Schritt S54 in Fig. 10 zurückgegangen. In diesem
Schritt bestimmt die CPU, falls der Bereich zum Speichern der
empfangenen Daten nicht der Datenbereich ist (NEIN), ob der
Bereich zum Speichern der empfangenen Daten der Boot-Bereich
ist (S55). Falls es sich um den Boot-Bereich handelt (JA),
schreitet der Ablauf zu S56 fort, wo die Daten in den Bereich
des Schnellspeichers 104a über den Schnellsteuerschaltkreis
105 und den Sektorpuffer 106 eingeschrieben werden, woraufhin
der Ablauf endet. Im Schritt S55 schreitet der Ablauf zum
Schritt S57 fort, falls der Bereich zum Speichern der empfan
genen Daten nicht der Boot-Bereich ist (NEIN), wobei die vor
bestimmte Fehlerbehandlung ausgeführt wird, da die CPU nicht
in der Lage war, eine ID zu finden, und der Ablauf endet.
Wie vorstehend beschrieben ist, wird, da die Halbleiter-Plat
teneinrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Da
ten nicht mit dem Sektor von 512 Byte verwaltet, schreibt
oder liest, der Datenbereich nicht mit der Einheit von 512
Byte getrennt, sondern verbleibt fortlaufend. Jedesmal, wenn
die Datendatei fortlaufend gespeichert wird, wird der erwei
terte Verzeichniseintragsbereich, der die Daten für den Ver
zeichniseintragsbereich für jede Datendatei in dem Schnell
speicher speichert sowie deren Startadresse, bereitgestellt
und erneuert, und zwar in dem Datenspeicherbereich, der dem
Bereich unmittelbar nachfolgt, in dem die Datendatei gespei
chert ist. Somit kann die Halbleiter-Platteneinrichtung wei
terhin mit DOS kompatibel sein und die von der Zentraleinheit
kontinuierlich übermittelten Daten ohne Verwendung einer FAT
verwalten.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die FAT-Daten
von der Zentraleinheit 110 nicht berücksichtigt. Allerdings
können die FAT-Daten in dem Bereich unmittelbar nach dem er
weiterten Verzeichniseintragsbereich konserviert werden. Di
ser FAT-Bereich wird als der erweiterte Verzeichniseintrags
bereich jedesmal dann bereitgestellt und erneuert, wenn eine
Datendatei kontinuierlich in dem Datenspeicherbereich gespei
chert wird.
Mithin ermöglicht die vorliegende Erfindung verschiedene Mo
difikationen. Es soll angemerkt werden, daß die vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich als Beispiel und
nicht zur Einschränkung dienen sollen. Genauer ist der ange
strebte Schutzbereich der vorliegenden Erfindung lediglich in
Übereinstimmung mit den nachstehenden Ansprüchen zu definie
ren.
Wie vorstehend beschrieben ist, weist die Halbleiter-Platten
einrichtung der vorliegenden Erfindung eine Schnittstelle
auf, die zu der unter der DOS-Umgebung arbeitenden Zen
traleinheit kompatibel ist, identifiziert den von der Zen
traleinheit übermittelten Datentyp unter Verwendung der eben
falls von der Zentraleinheit übermittelten LSA und liest Da
ten von und schreibt Daten in kontinuierliche Bereiche, die
in dem Hauptspeicher vorgesehen sind. Dieser Aufbau stellt
eine für den Schnellspeicher passende Datenverwaltung bereit
und ermöglicht folgerichtig eine effizientere Datenverwaltung
als die genaue Simulation der magnetischen Speicherein
richtung, die unter DOS arbeitet. Daher ermöglicht diese Er
findung die Versorgung mit niedrig-preisigen Halbleiter-Plat
teneinrichtungen von großer Speicherkapazität.
Wie vorstehend beschrieben ist, wird jedesmal dann, wenn eine
Datendatei in dem Hauptspeicher gespeichert wird, der erwei
terte Verzeichniseintragsbereich, der die Daten für den Ver
zeichniseintragsbereich einer jeden Datendatei, die in dem
Hauptspeicher gespeichert ist, und deren Startadresse spei
chert, bereitgestellt und erneuert, und zwar in dem Bereich,
der dem die Datendatei speichernden Bereich unmittelbar nach
folgt. Mithin können die in dem Hauptspeicher gespeicherten
Daten gelesen und geschrieben werden, ohne die FAT zu verwen
den. Daher beseitigt diese Erfindung die Notwendigkeit der
Wandlungstabelle und ermöglicht die Bereitstellung von nied
rig-preisigen Halbleiter-Platteneinrichtungen von großer
Speicherkapazität.
In diesem Aufbau sind die Verzeichniseintragsdaten in dem er
weiterten Verzeichniseintragsbereich gespeichert, bevor die
Startadresse gespeichert ist. Mithin ermöglicht dieser Auf
bau, daß der erweiterte Verzeichniseintragsbereich entspre
chend den Arbeitsweisen der DOS-Umgebung wieder aufgefunden
wird, und stellt des weiteren eine Datenverwaltung bereit,
die für den Schnellspeicher passend ist.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig unter Bezugnahme
auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme
auf die Zeichnung beschrieben wurde, ist anzumerken, daß ver
schiedene Änderungen und Modifikationen für den Fachmann er
sichtlich sind. Derartige Änderungen und Modifikationen sol
len als durch den mittels den angehängten Ansprüchen defi
nierten Schutzbereich der vorliegenden Erfindung liegend gel
ten.
Eine Halbleiter-Platteneinrichtung, die unter DOS arbeitet,
umfaßt eine Schnittstelleneinrichtung, die diese mit einer
unter DOS arbeitenden Zentraleinheit verbindet, einen Haupt
speicher, der einen Schnellspeicher vom Blocklöschungstyp um
faßt, der zumindest einen durchgehenden Datenspeicherbereich
zum Speichern von Daten aufweist, einen Steuerschaltkreis,
der die Dateneingabe/-ausgabe mit der Zentraleinheit über die
Schnittstelle steuert und die Adreßdaten- und Speicherver
waltung für den Hauptspeicher durchführt, und einen schnellen
Hilfspeicher, der zwischen dem Steuerschaltkreis und dem
Hauptspeicher verwendet wird.
Claims (6)
1. Halbleiter-Platteneinrichtung, die unter DOS arbeitet,
mit:
einer Schnittstelleneinrichtung zum Verbinden einer Zen traleinheit, die unter DOS arbeitet,
einem Hauptspeicher mit einem Schnellspeicher vom Block löschungstyp, der zumindest einen durchgehenden Daten speicherbereich zum Speichern von Daten aufweist,
einer Steuereinrichtung, die die Eingabe/Ausgabe von Da ten zwischen der Zentraleinheit und dem Hauptspeicher über die Schnittstelleneinrichtung steuert und eine Adreßdaten- und Speicherverwaltung für den Hauptspeicher durchführt, und
einem schnellen Hilfsspeicher, der zwischen der Steuer einrichtung und dem Hauptspeicher angeordnet ist,
wobei die Steuereinrichtung den Typ von seitens der Zen traleinheit übermittelten Daten unter Verwendung einer eben falls seitens der Zentraleinheit übermittelten logischen Sek toradresse identifiziert, die Daten fortlaufend in den zumin dest einen Datenspeicherbereich des Hauptspeichers in Über einstimmung mit dem Typ der identifizierten Daten einschreibt sowie aus diesem ausliest.
einer Schnittstelleneinrichtung zum Verbinden einer Zen traleinheit, die unter DOS arbeitet,
einem Hauptspeicher mit einem Schnellspeicher vom Block löschungstyp, der zumindest einen durchgehenden Daten speicherbereich zum Speichern von Daten aufweist,
einer Steuereinrichtung, die die Eingabe/Ausgabe von Da ten zwischen der Zentraleinheit und dem Hauptspeicher über die Schnittstelleneinrichtung steuert und eine Adreßdaten- und Speicherverwaltung für den Hauptspeicher durchführt, und
einem schnellen Hilfsspeicher, der zwischen der Steuer einrichtung und dem Hauptspeicher angeordnet ist,
wobei die Steuereinrichtung den Typ von seitens der Zen traleinheit übermittelten Daten unter Verwendung einer eben falls seitens der Zentraleinheit übermittelten logischen Sek toradresse identifiziert, die Daten fortlaufend in den zumin dest einen Datenspeicherbereich des Hauptspeichers in Über einstimmung mit dem Typ der identifizierten Daten einschreibt sowie aus diesem ausliest.
2. Halbleiter-Platteneinrichtung nach Anspruch 1, wobei die
Steuereinrichtung jedesmal, wenn eine Datendatei in dem
Hauptspeicher gespeichert ist, einen erweiterten Verzeichni
seintragsbereich unmittelbar nach der Speicherung der letzten
Datendatei bereitstellt und Verzeichniseintragsdateien von
sämtlichen in dem Hauptspeicher gespeicherten Datendateien
sowie deren Startadressen in dem erweiterten Verzeichnisein
tragsbereich speichert und wobei die Steuereinrichtung einen
Speicherbereich an gewünschten Daten in dem Hauptspeicher
mittels der Startadresse wieder auffindet.
3. Halbleiter-Platteneinrichtung nach Anspruch 2, wobei die
Speichereinrichtung die Verzeichniseintragsdaten in dem er
weiterten Verzeichniseintragsbereich vor Speicherung der
Startadresse speichert.
4. Speicherverwaltungsverfahren für eine Halbleiter-Platten
einrichtung, die unter DOS arbeitet und einen Schnellspeicher
als Hauptspeicher verwendet, mit den Schritten:
Bereitstellen eines durchgehenden Datenspeicherbereichs in dem Hauptspeicher zum Speichern von Daten,
Identifizieren des Typs von seitens der Zentraleinheit übermittelten Daten unter Verwendung einer ebenfalls seitens der Zentraleinheit übermittelten logischen Sektoradresse und Einschreiben der Daten auf fortlaufende Weise in den Daten speicherbereich des Hauptspeichers beim Datenschreiben, und
Lesen von durch die seitens der Zentraleinheit übermit telten logischen Sektoradresse bestimmten Daten beim Datenle sen.
Bereitstellen eines durchgehenden Datenspeicherbereichs in dem Hauptspeicher zum Speichern von Daten,
Identifizieren des Typs von seitens der Zentraleinheit übermittelten Daten unter Verwendung einer ebenfalls seitens der Zentraleinheit übermittelten logischen Sektoradresse und Einschreiben der Daten auf fortlaufende Weise in den Daten speicherbereich des Hauptspeichers beim Datenschreiben, und
Lesen von durch die seitens der Zentraleinheit übermit telten logischen Sektoradresse bestimmten Daten beim Datenle sen.
5. Speicherverwaltungsmethode nach Anspruch 4 mit den weite
ren Schritten:
Bereitstellen eines erweiterten Verzeichniseintragsbe reichs unmittelbar nach Speicherung der letzten Datendatei, Lesen von Verzeichniseintragsdateien sämtlicher in dem Haupt speicher gespeicherten Datendateien und deren Startadressen, und
Wiederauffinden eines Datenspeicherbereichs gewünschter Daten in dem Hauptspeicher mittels der Startadresse.
Bereitstellen eines erweiterten Verzeichniseintragsbe reichs unmittelbar nach Speicherung der letzten Datendatei, Lesen von Verzeichniseintragsdateien sämtlicher in dem Haupt speicher gespeicherten Datendateien und deren Startadressen, und
Wiederauffinden eines Datenspeicherbereichs gewünschter Daten in dem Hauptspeicher mittels der Startadresse.
6. Speicherverwaltungsmethode nach Anspruch 5, mit dem weite
ren Schritt des Speicherns der Verzeichniseintragsdaten in
dem erweiterten Verzeichniseintragsbereich vor Speicherung
der Startadresse.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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