DE19536317A1 - Spritzpistole für Flüssigkeiten - Google Patents
Spritzpistole für FlüssigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spritzpistole für Flüssigkeiten,
mit einer Spritzdüse, einem Aufnahmebehälter, einer elektrisch
betriebenen Fördereinrichtung und einer an eine äußere Spannungs
quelle anschließbaren elektrischen Versorgungsleitung, wobei die
Fördereinrichtung beim Betrieb die Flüssigkeit aus dem Aufnahme
behälter entlang einem Förderweg innerhalb des Pistolengehäuses
zur Spritzdüse fördert.
Derartige Spritzpistolen sind in großer Vielzahl bekannt, so
beispielsweise aus der DE-OS 37 11 783. Dabei dienen die bekannten
Spritzpistolen insbesondere zum Versprühen von Lacken. Für die
Funktionsweise dieser Spritzpistolen ist es wesentlich, daß die
zu versprühende Flüssigkeit so flüssig ist, daß sie von der Förder
einrichtung aus dem Aufnahmebehälter bis zur Spritzdüse gefördert
werden und dort mit dem gewünschten Druck austreten kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu
grunde, eine Spritzpistole der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der auch weniger flüssige Spritzmassen als beispielsweise
Lacke verarbeitet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem
Aufnahmebehälter und dem Förderweg mit der Fördereinrichtung
eine in den Aufnahmebehälter eintauchende bzw. im Inneren des
Pistolengehäuses angeordnete elektrische Heizeinrichtung zum
Verflüssigen einer bei Raumtemperatur harten, pastösen oder
zähen Spritzmasse zugeordnet ist, die innerhalb des Pistolenge
häuses mit der elektrischen Versorgungsleitung verbunden ist.
Auf diese Weise lassen sich auch Spritzmassen verarbeiten, die
im Ausgangszustand nicht genügend flüssig sind, sich durch
Wärmezufuhr jedoch in einen flüssigen Zustand überführen lassen.
Somit ist die erfindungsgemäße Spritzpistole insbesondere auch
für sogenannte Hartwachse und Hartöle geeignet, so daß vor
allem Gegenstände aus Naturholz, beispielsweise Möbel, aus Kork
usw. oder beispielsweise Steinböden mit einem entsprechenden
Überzug versehen werden können, ohne daß ein arbeitsaufwendiges
Einreiben von Hand erforderlich ist. Dabei erhält man gleich
zeitig den allgemeinen Vorteil von Spritzpistolen, daß der Auf
trag gleichmäßiger als bei einem Aufbringen von Hand wird.
Da die Heizeinrichtung innerhalb des Pistolengehäuses mit der
ohnehin vorhandenen und für den Betrieb der Fördereinrichtung
erforderlichen elektrischen Versorgungsleitung verbunden ist,
sind die elektrischen Zuleitungen der Heizeinrichtung von selbst
elektrisch isoliert und somit berührungssicher untergebracht, so
daß hierfür keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind.
Dies macht es möglich, die Heizeinrichtung unmittelbar mit der
an der elektrischen Versorgungsleitung anstehenden Netzspannung
zu betreiben. Dies bringt den weiteren Vorteil niedriger Ge
stehungskosten mit sich und daß das Gewicht der Spritzpistole
- sieht man von der Heizeinrichtung als solcher ab - nicht
erhöht wird. Dies ist vor allem deshalb nicht unwichtig, da
solche Spritzpistolen regelmäßig als Handgeräte verwendet werden.
Da die Heizeinrichtung in die Spritzpistole integriert ist, kann
sie praktisch unmittelbar an der Stelle angeordnet werden, wo
die Wärme zum Verflüssigen der Spritzmasse benötigt wird. Daher
treten auch kaum Wärmeverluste auf.
Spritzpistolen für Hartwachse od. dgl. sind zwar an sich bekannt.
Es handelt sich hier jedoch um nicht elektrisch sondern mit
Druckluft betriebene Pistolen. Dabei wird die Heizeinrichtung
von aufwendigen Zusatzteilen gebildet, die außenseitig ange
bracht werden. Diese Heizeinrichtung benötigt eine gesonderte
elektrische Versorgung, die wie die sonstige Heizeinrichtung
ebenfalls frei verläuft. All dies bringt nicht nur eine voluminöse
sondern auch eine ansonsten aufwendige Anordnung mit sich,
da elektrische und thermische Isolationen (man könnte sich sonst
an der Heizeinrichtung die Hände verbrennen) erforderlich sind.
Außerdem erfolgt der Betrieb wegen der außen liegenden Leitungen
mit Niedrigspannung, so daß ein Transformator vorhanden ist, was
die Kosten und das Gewicht erhöht. Des weiteren ergibt sich ein
unschönes Aussehen. Ferner sind die Wärmeverluste verhältnis
mäßig groß, so daß die Heizeinrichtung dementsprechend größer
dimensioniert werden muß.
Bei der erfindungsgemäßen Spritzpistole kann man prinzipiell
eine der Heizeinrichtung zugeordnete Temperaturregelung vor
sehen. Zweckmäßigerweise verwendet man jedoch Heizpatronen, die
die Temperatur ohne zusätzliche Regelungsschaltung von selbst
auf einem bestimmten Wert halten. Solche Heizpatronen sind
handelsüblich. Sie werden seitens des Heizpatronenherstellers
auf die gewünschte Temperatur eingestellt.
Eine weitere besonders zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß
die Heizeinrichtung unabhängig vom Betriebsschalter der Spritz
pistole direkt oder über einen ihr zugeordneten Ein/Aus-Schalter
mit der elektrischen Versorgungsleitung verbunden ist. Wäre
die Heizeinrichtung an den Betriebsschalter der Spritzpistole
angeschlossen, würde die Heizung und somit das Verflüssigen der
Spritzmasse nur während des Spritzvorganges funktionieren,so daß
sich die Spritzmasse in den anderen Zeiten wieder verfestigen
würde. Demgegenüber wird mit Hilfe der genannten zweckmäßigen
Maßnahme erreicht, daß die Heizeinrichtung sofort nach dem An
schließen der elektrischen Versorgungsleitung an das Stromnetz
bzw. anschließend nach Betätigen des nur der Heizeinrichtung
zugeordneten Ein/Aus-Schalters beaufschlagt wird.
Der Aufnahmebehälter ist zweckmäßigerweise nach außen hin ther
misch isoliert angeordnet, um zum einen die Wärmeverluste zu
erniedrigen und zum anderen zu vermeiden, daß man sich beim
Berühren des Behälters mit der Hand verbrennt. In diesem Zu
sammenhang kann der Aufnahmebehälter von einem Einsatzbehälter
gebildet werden, der in einen Außenbehälter eingesetzt ist.
Bei diesem Außenbehälter kann es sich um den bei üblichen Farb
spritzpistolen schon vorhandenen Flüssigkeitsbehälter handeln.
Schließlich wird noch darauf hingewiesen, daß man bei der
Fertigung der erfindungsgemäßen Spritzpistole von einer üblichen
Farbspritzpistole ausgehen kann, in die man nur noch die Heiz
einrichtung integrieren muß. Es handelt sich also nur um ein
Umrüsten, was die Kosten weiter senkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Spritzpistole in schematischer
Seitenansicht, wobei nur die Heizeinrichtung und die
elektrische Versorgungsleitung in ausgezogenen Linien
dargestellt sind, während ansonsten nur die Umrisse
in strichpunktierter Linienführung angedeutet sind,
Fig. 2 den Aufnahmebehälter und den diesen beinhaltenden
Außenbehälter im vom Pistolengehäuse entfernten
Zustand im Längsschnitt,
Fig. 3 eine in Fig. 1 weggelassene Wärmeleiteinrichtung
innerhalb des Aufnahmebehälters in gesonderter
Darstellung in Schrägansicht,
Fig. 4 die bei der Spritzpistole nach Fig. 1 vorhandene
Behälteranordnung im Querschnitt gemäß der Schnitt
linie IV-IV, wobei die Wärmeleiteinrichtung der
Fig. 3 auf die in den Aufnahmebehälter eintauchende
Heizpatrone aufgesteckt ist, und
Fig. 5 eine Pistolengriffvariante in der Fig. 1 entsprechen
der Darstellungsweise mit einem Ein/Aus-Schalter
für die Heizeinrichtung.
Aus Fig. 1 geht eine Handspritzpistole 1 hervor, wie sie üblicher
weise hauptsächlich zum Versprühen von Lacken verwendet wird,
hier jedoch mit einer Zusatzeinrichtung versehen ist, die es
ermöglicht, nicht nur bei Raumtemperatur flüssige sondern auch
bei Raumtemperatur weniger flüssige Spritzmassen wie Hartwachse
oder Hartöle zu versprühen.
Die Spritzpistole 1 weist ein Pistolengehäuse 2 mit einem pisto
lenartig angesetzten Handgriff 3 auf, mit dem sie ergriffen und
gegen das zu besprühende Werkstück gerichtet wird. An ihrer Vorder
seite ist ein Spritzkopf 4 mit einer Spritzdüse 5 vorhanden, an
der die zu versprühende Flüssigkeit austritt. Zur Aufnahme der
zu versprühenden Spritzmasse ist ein Aufnahmebehälter 6 vorhanden,
der in üblicher Weise im Bereich der Gehäusevorderseite vom
Pistolengehäuse 2 nach unten hin absteht. Die betreffende Spritz
masse wird mittels einer im Inneren des Pistolengehäuses 2 ange
ordneten Fördereinrichtung 7 aus dem Aufnahmebehälter 6 entlang
einem Förderweg innerhalb des Gehäuses 2 zur Spritzdüse 5 gefördert.
Die Fördereinrichtung 7 wird elektrisch betrieben, wobei es
sich in üblicher Weise um eine Flüssigkeitspumpe mit einem
Kolben handelt, der von einem Wechselstrom-Schwingmagneten
angetrieben wird. Dieser Schwingmagnet ist in nicht dargestellter
Weise mit einer elektrischen Versorgungsleitung 8 verbunden,
die an eine äußere Spannungsquelle angeschlossen werden kann.
Die elektrische Versorgungsleitung 8 wird von einem üblichen
elektrischen Kabel gebildet, das vom Pistolengehäuse 2 (Hand
griff 3) wegführt und einen endseitigen elektrischen Stecker 9
zum Einstecken in eine Steckdose aufweist. Die Stromzufuhr zur
Fördereinrichtung 7 wird von einem am Handgriff 3 angeordneten
Betriebsschalter 10 beherrscht, bei dessen Betätigung die Förder
einrichtung 7 in Gang gesetzt wird.
Prinzipiell könnte die Fördereinrichtung 7 auch anders als mittels
eines Schwingankers angetrieben werden. Im vorliegenden Zusammen
hang kommt es nur darauf an, daß es sich um eine elektrisch be
triebene Fördereinrichtung 7 handelt und die Spritzpistole
eine an eine äußere Spannungsquelle anschließbare elektrische
Versorgungsleitung 8 aufweist.
Vom Pistolengehäuse 2 ragt ein wirkungsmäßig mit der Förderein
richtung 7 verbundenes Saugrohr 11 nach unten in den Aufnahme
behälter 6. Befindet sich die Fördereinrichtung 7 in Betrieb,
wird die im Aufnahmebehälter 6 befindliche Flüssigkeit nach
oben gesaugt und gelangt über den nicht weiter dargestellten
Förderweg zur Spritzdüse 5.
Damit sich die Spritzpistole auch für im Ausgangszustand nicht
flüssige Spritzmassen verwenden läßt, ist dem Aufnahmebehälter 6
und dem Förderweg mit der Fördereinrichtung 7 eine elektrische
Heizeinrichtung zugeordnet, die zum einen in den Aufnahmebehälter
6 eintaucht und zum anderen im Inneren des Pistolengehäuses 2
so angeordnet ist, daß der gesamte Weg, den die Spritzmasse von
dem Aufnahmebehälter 6 bis zur Spritzdüse 5 zurücklegt, aufge
heizt werden kann. Auf diese Weise läßt sich eine die Raumtempe
ratur harte, pastöse oder zähe Spritzmasse innerhalb des Aufnahme
behälters 6 verflüssigen und im flüssigen Zustand zur Spritzdüse
5 fördern.
Die Heizeinrichtung wird beim Ausführungsbeispiel von mehreren
gesonderten Heizelementen 12, 13 gebildet. Dabei ist das Heiz
element 12 - es könnten auch mehrere sein - dem Aufnahmebehälter
6 zugeordnet und ragt, ausgehend vom Pistolengehäuse 2, nach
unten in den Aufnahmebehälter 6. Das andere Heizelement 13 ist
dem im Pistolengehäuse 2 verlaufenden Förderweg und der Förder
einrichtung 7 zugeordnet, wobei es sich auch hier nicht nur
um ein sondern um mehrere Heizelemente handeln könnte.
Diese Heizeinrichtung 12, 13 ist innerhalb des Pistolengehäuses
2 und somit von selbst elektrisch isoliert mit der elektrischen
Versorgungsleitung 8 verbunden, die in üblicher Weise innerhalb
des Pistolengehäuses endet. Die zugehörigen elektrischen Ver
bindungsleitungen, die zwischen der Heizeinrichtung 12, 13 und
der Versorgungsleitung 8 verlaufen, sind bei 14, 15 angedeutet.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Heizelemente 12, 13 elektrisch
parallel geschaltet.
Die Heizeinrichtung 12, 13 ist unabhängig vom Betriebsschalter 10
der Spritzpistole und dabei beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1
unmittelbar mit der elektrischen Versorgungsleitung 8 verbunden,
so daß die Heizeinrichtung gleichzeitig mit dem Anschließen der
Versorgungsleitung 8 an das elektrische Stromnetz eingeschaltet
wird und bis zum Ziehen des Steckers 9 eingeschaltet bleibt.
Die Anordnung kann jedoch gemäß Fig. 5 auch so getroffen sein,
daß die Heizeinrichtung über einen ihr zugeordneten Ein/Aus-
Schalter 16 mit der elektrischen Versorgungsleitung 8 verbunden
ist. In Fig. 5 ist dieser Ein/Aus-Schalter 16 in die Verbindungs
leitung 14 gelegt. In diesem Falle setzt das Heizen bei an das
Netz angeschlossener Versorgungsleitung 8 also beim Betätigen
des Schalters 16 im Sinne eines Einschaltens ein und endet bei
erneutem Betätigen des Schalters 16 im Sinne eines Ausschaltens.
In jedem Falle ist also vorgesehen, daß die Strombeaufschlagung
der Heizeinrichtung unabhängig vom Betriebsschalter 10 ist, so
daß auch dann geheizt wird, wenn momentan nicht gespritzt wird.
Die Heizelemente 12, 13 sind vorzugsweise nach Art einer die
Temperatur selbst begrenzenden Heizpatrone ausgebildet. Solche
Heizpatronen sind handelsüblich und enthalten einen eine ent
sprechende Temperaturabhängigkeit aufweisenden Widerstand.
Seitens des Herstellers wird jeweils ein solches temperaturab
hängiges Widerstandselement eingebaut, das an die gewünschte
Temperatur angepaßt ist.
Die dargestellten Heizpatronen 12, 13 weisen, wie üblich, eine
stabartige Form auf. Dies könnte in Anpassung an die örtlichen
Gegebenheiten der Spritzpistole jedoch auch anders sein.
So könnte im Falle des in den Aufnahmebehälter 6 eintauchenden
Heizelements 12 die Gestalt auch wendelförmig sein.
Gemäß den Fig. 3 und 4 kann die Heizeinrichtung mindestens inner
halb des Aufnahmebehälters 6 ein die Wärme im Aufnahmebehälter
verteilendes Wärmeleitblech 17 enthalten, das in Fig. 1 weg
gelassen ist. Dieses Wärmeleitblech 17 reicht bis in den Bereich
des Saugrohres 11. Dabei kann das Wärmeleitblech 17 von einer
Hülse 18 abstehen, die auf das beim Ausführungsbeispiel von
einer Heizpatrone gebildete Heizelement 13 aufgesteckt ist.
Der Aufnahmebehälter 6 ist nach außen hin thermisch isoliert,
so daß zum einen die Wärmeverluste nach außen hin gering sind
und zum anderen die Gefahr beseitigt ist, daß sich der Benutzer
am Aufnahmebehälter verbrennt.
Der Aufnahmebehälter 6 ist lösbar am Pistolengehäuse 2 befestigt,
so daß im von dem Pistolengehäuse entfernten Zustand die je
weilige Spritzmasse eingefüllt werden kann. Prinzipiell könnte
man hierzu den bei Farbspritzpistolen von vorne herein vor
handenen Behälter verwenden. Es wäre dann jedoch keine thermische
Isolierung vorhanden. Die Anordnung ist daher zweckmäßiger
weise so getroffen, daß der Aufnahmebehälter 6 von einem Einsatz
behälter gebildet wird, der in einen Außenbehälter 19 eingesetzt
ist. Dieser Außenbehälter kann der Flüssigkeitsbehälter einer
üblichen Farbspritzpistole sein, die gemäß der vorliegenden
Erfindung umgerüstet worden ist.
Der Außenbehälter 19 umschließt den Aufnahmebehälter 6 mit
Abstand, so daß überall um den Aufnahmebehälter 6 herum ein
die thermische Isolation bewirkender Luftraum 20 vorhanden ist.
Der Außenbehälter 19 weist oben eine mit einem Außengewinde ver
sehener Halspartie 21 auf, die in einen Pistolengehäuseansatz
22 eingeschraubt ist. Der Aufnahmebehälter 6 ist durch die Heiz
partie 21 in den Außenbehälter 19 eingesteckt und weist an seinem
oberen offenen Ende einen nach radial außen hin abstehenden,
flanschartigen Auflagering 23 auf, mit dem der Aufnahmebehälter 6
auf der Stirnseite der Halspartie 21 aufliegt. Schraubt man die
Halspartie 21 des Außenbehälters 19 in den Gehäuseansatz 22 ein,
wird der Auflagering 23 zwischen der Halspartie 21 und der
gegenüberliegenden Stelle des Pistolengehäuses 2 fixiert.
Es versteht sich, daß sich die beschriebene Spritzpistole auch
für bei Raumtemperatur flüssige Spritzmassen benutzen läßt.
Claims (8)
1. Spritzpistole für Flüssigkeiten, mit einer Spritzdüse,
einem Aufnahmebehälter, einer elektrisch betriebenen Förderein
richtung und einer an eine äußere Spannungsquelle anschließbaren
elektrischen Versorgungsleitung, wobei die Fördereinrichtung
beim Betrieb die Flüssigkeit aus dem Aufnahmebehälter entlang
einem Förderweg innerhalb des Pistolengehäuses zur Spritzdüse
fördert, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufnahmebehälter (6)
und dem Förderweg mit der Fördereinrichtung (7) eine in den Auf
nahmebehälter (6) eintauchende bzw. im Inneren des Pistolenge
häuses (2) angeordnete elektrische Heizeinrichtung (12, 13) zum
Verflüssigen einer bei Raumtemperatur harten, pastösen oder
zähen Spritzmasse zugeordnet ist, die innerhalb des Pistolenge
häuses (2) mit der elektrischen Versorgungsleitung (8) verbunden
ist.
2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Aufnahmebehälter (6) und der Förderweg mit der Förder
einrichtung (7) jeweils mindestens ein gesondertes Heizelement
(12, 13) der Heizeinrichtung zugeordnet ist.
3. Spritzpistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Heizeinrichtung bzw. die Heizelemente (12, 13)
der Heizeinrichtung nach Art einer die Temperatur selbst be
grenzenden Heizpatrone ausgebildet sind.
4. Spritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Heizeinrichtung mindestens innerhalb des
Aufnahmebehälters (6) ein die Wärme verteilendes Wärmeleitblech
(17) enthält.
5. Spritzpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, -daß
das Wärmeleitblech (17) von einer Hülse (18) absteht, die auf
das Heizelement (12) des Aufnahmebehälters (6) aufgesteckt ist.
6. Spritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (12, 13) unabhängig vom
Betriebsschalter (10) der Spritzpistole direkt oder über einen
ihr zugeordneten Ein/Aus-Schalter (16) mit der elektrischen
Versorgungsleitung (8) verbunden ist.
7. Spritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (6) nach außen hin
thermisch isoliert ist.
8. Spritzpistole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter (6) von einem Einsatzbehälter gebildet
wird, der in einen Außenbehälter (19) eingesetzt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136317 DE19536317A1 (de) | 1995-09-29 | 1995-09-29 | Spritzpistole für Flüssigkeiten |
| EP96111726A EP0765688A1 (de) | 1995-09-29 | 1996-07-20 | Spritzpistole für hochviskose Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995136317 DE19536317A1 (de) | 1995-09-29 | 1995-09-29 | Spritzpistole für Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19536317A1 true DE19536317A1 (de) | 1997-04-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0765688A1 (de) |
| DE (1) | DE19536317A1 (de) |
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| CN108340283A (zh) * | 2018-05-22 | 2018-07-31 | 浙江铁正机械科技有限公司 | 一种轴承磨床油雾处理装置 |
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- 1995-09-29 DE DE1995136317 patent/DE19536317A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Publication date |
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| EP0765688A1 (de) | 1997-04-02 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |