DE1953697U - Zweiteilige schiene fuer stuetzverbaende. - Google Patents
Zweiteilige schiene fuer stuetzverbaende.Info
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Landscapes
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
Gebrauchsmuster - Anmeldung
der Firma
Kautex-Werk Reinold Hagen, Hangelar über Siegburg / RhId.
Zweiteilige Schiene für Stützverbände.
Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Schiene für Stüt2verbände,
die vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff besteht und deren beide Abschnitte ineinandersteckbar sind. Schienen dieser Art, die
aus Holz, Metall, Kunststoff oder dgl. hergestellt sind, finden vor allem in Autoapotheken oder dgl. Verwendung. Die Zweiteilung wird
deshalb vorgenommen, um den Platz, den die Schiene innerhalb der Apotheke, die im allgemeinen in einer Tasche oder einem Kasten untergebracht
ist, einnimmt, möglichst klein zu halten. Bei Gebrauch werden die beiden Abschnitte mittels einer Steckverbindung zusammengesetzt
und dann an das verletzte Körperteil angelegt und mittels eines Verbandes befestigt.
Die bekannten zweiteiligen Schienen weisen einige Nachteile auf, von
denen einer darin besteht, dass in der Apotheke zwei oder mehr Einzelteile vorhanden sind, die beispielsweise bei unsacjhgemasser Verpackung
während des Fahrens in einem Fahrzeug ein Klappergeräusch
verursachen können. Darüber hinaus ist auch die Möglichkeit nicht völlig auszuschliessen, dass das eine oder andere Teil im Laufe der
Zeit verloren geht, so dass im Bedarfsfall keine komplette Schiene
mehr .vorhanden ist. Dabei ist davon auszugehen, dass beispielsweise
drei Teile vorhanden sein können, wenn neben den beiden eigentlichen
Schienenabschnitten noch ein besonderes Verbindungselement vorgesehen
ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Schiene besteht darin, dass sie eine ganz bestimmte Länge aufweisen, die keinesfalls immer mit der
Gebrauchslänge im Bedarsfall übereinstimmt. Es ist also nicht möglich,
die Schienen beispielsweise an die Armlänge eines Erwachsenen oder eine Kindes anzupassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile der bekannten
Schienen zu vermeiden, insbesondere soll erreicht werden, dass auch
während der Aufbewahrung die Schiene praktisch eine Einheit darstellt und weiterhin an die Länge des jeweils zu schienenden Körperteiles eingestellt
werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der eine Abschnitt der zweiteiligen Schiene teleskopartig
im anderen Abschnitt geführt ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, die
Gebrauchslänge durch Auseziehen der Schiene jeweils den gegebenen Verhältnissen
genau anzupassen. Bei Nichtgebrauch können die beiden Abschnitte soweit ineinandergeschoben werden, dass der innere Abschnitt
sich über seine gesamte Länge innerhalb des äusseren Abschnittes befindet. Die Schiene nimmt dabei nicht mehr Platz ein als ein einzelner
Abschnitt, wobei zudem noch der Vorteil hinzukommt, dass nur ein einziges Teil in der Apotheke untergebracht zu werden braucht.
Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung können beide Abschnitte
mit einer oder mehreren in Abständen voneinander angeordneten Rasterungfen)
versehen sein. Dies hat den Vorteil, dass die beiden Abschnitte inihrer Lage zueinander, die der Gebrauchslänge entspricht, fixiert
sind. So ist es möglich, dass der eine Abschnitt mit nockenartigen Vorsprüngen und der andere Abschnitt mit entsprechend geformten, die Vorsprünge
aufnehmenden Vertiefungen versehen ist.
Die Abstände zwischen den Nocken bzw. Vertiefungen können 'dabei so
klein gewählt werden, dass, wenngleich es sich um eine stufenweise Einstellung handelt, allen Möglichkeiten bezüglich der Gebrauchslänge
Rechnung getragen werden kann. Im übrigen ist davon auszugehen, dass das Vorhandensein der Rasterungen insbesondere dann, wenn die Schiene
aus einem thermoplastischem Kunststoff besteht, das Verschieben der beiden Abschnitte gegeneinander kaum behindert, da das Material eine
gewisse elastische Nachgiebigkeit aufweist. Somit ist einerseits eine ausreichende Fixierung der Abschnitte in der Gebrauchslänge gewährleistet,
ohne dass andererseits die Verschiebbarkeit wesentlich erschwert sein würde.
Vorteilhaft weist der äussere Abschnitt ein im wesentliches U-förmiges
Profil auf, dessen beide verhältnismässig kurzen Flanschen mit nach innen gerichteten Fortsätzen versehen sind,. Diese Flansche mit den
Fortsätzen dienen im wesentlichen zur Führung des inneren Abschnittes. ^Weiterhin kann es zur Erzielung einer ausreichenden Steifigkeit zweckmässig
sein, die Abschnitte im Quer- und/oder Längsschnitt gewellt oder dgl. auszubilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt
Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer Schiene, wobei beide Abschnitte
der besseren Darstellung wegen völlig auseinandergezogen sind,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schiene, wobei beide Abschnitte ineinandergesteckt
sind.
Die Schiene 10 besteht aus den beiden Abschnitten 11 und 12, von denen
der Abschnitt 12 teleskopartig inerhalb des Abschnittes 11 geführt ist. Dieser weist im Querschnitt ein etwa U-förmiges Profil auf, wobei die
seitlichen Flansche 13 und 14 an ihren freien Enden mit nach innen gerichteten
Fortsätzen 15,und 16 versehen sind. Die auf diese Weise gebildeten
Führungen 17 und 18 nehmen die etwas verdickten Randbereiche 19 und 20 des schmaleren Abschnittes 12 auf, wodurch eine einfache
und einwandfreie Verbindung beider Abschnitte erzielbar ist.
Der Abschnitt 11 ist mit Vertiefungen 21 versehen, wohingegen der Abschnitt
12 an seiner diesen Vertiefungen 21 zugekehrten Seite Nocken 22 trägt, die bei einer entsprechenden Stellung der beiden Abschnitte
11 und 12 zueinander in die Vertiefungen 11 eingreifen. Dadurch wird eine Fixierung der beiden Abschnitte 11 und 12 beispielsweise in der
Lage gemäss Fig. 2 gewährleistet. Durch entsprechendes Auseinanderziehen
oder Zusammenschieben beider Abschnitte kann ohne Schwierigm
keiten die jeweils erforderliche Länge der Schiene im Bedarfsfall eingestellt werden. Selbstverständlich ist es auch ohne Schwierigkeiten
möglich, an jedem der beiden Abschnitte 11 und 12 jeweils zwei oder mehr parallel zueinander verlaufende Reihen von Nocken und Vertiefungen
vorzusehen.
Die Zeichnung, insbesondere Fig. 1, lässt erkennen, das;S die Abschnitte
11 und 12 im Profil wellenförmig ausgebildet sind. Auf diese Weise lässt sich mit verhältnismässig geringem Materialaufwand die notwendige
Steifigkeit der Schiene erreichen. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Gestaltung etwas anders zu wählen, also beispielsweise
Sicken oder dgl. vorzusehen.
Die Herstellung dieser Abschnitte kann auf einfache Weise durch Extrusion erfolgen, wobei es dann ohne weiteres möglich ist, die
jeweils gewünschte Länge für die Abschnitte von dem extrudierten Strang abzutrennen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Abschnitte abweichend von dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel auszubilden,
da auch andere Querschnittsformen denkbar sind, die ein teleskopartiges Ineinanderschieben der Abschnitte und ggf. ein Einrasten
derselben in bestimmten Stellungen ermöglichen.
Claims (6)
1. Zweiteilige Schiene für Stützverbände, die vorzugsweise aus thermoplastischem
Kunststoff besteht und deren beide Abschnitte ineinandei steckbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Abschnitt (12)
teleskopartig im anderen Abschnitt (11) geführt ist.
2. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere
Abschnitte (12) über seine gesamte Länge in dem äusseren Abschnitt (11) einschiebbar ist.
3. Schiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide
Abschnite (11, 12) mit einer oder mehreren in Abständen voneinander
angeordneten Rasterung(en) (21, 22) versehen ist bzw. sind.
4. Schiene nach Anspruch 3} dadurch gekennzeichnet, dass der eine' Abschnitt
(12) mit nockenartigen Vorsprüngen (22) und der andere Abschnitt (11) mit entsprechend geformten, die Vorsprünge (22) aufnehmen
den Vertiefungen (21) versehen ist.
5. Schiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der äuseere Abschnitt (11) ein im wesentlichen U-förmiges Profil aufweist, dessen beide verhältnismässig kurzen Flansche
(13, 14) mit nach innen gerichteten Fortsätzen (15, 16) versehen sind. ,;'
6. Schiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschnitte (11, 12) im Quer- und/oder Längsschnitt gewellt oder dgl. ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055986 DE1953697U (de) | 1966-11-10 | 1966-11-10 | Zweiteilige schiene fuer stuetzverbaende. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055986 DE1953697U (de) | 1966-11-10 | 1966-11-10 | Zweiteilige schiene fuer stuetzverbaende. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1953697U true DE1953697U (de) | 1967-01-19 |
Family
ID=33351786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966K0055986 Expired DE1953697U (de) | 1966-11-10 | 1966-11-10 | Zweiteilige schiene fuer stuetzverbaende. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1953697U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013004714A1 (de) * | 2013-03-18 | 2014-09-18 | Wolfgang Baer | Fingerschiene mit einer ersten und einer zweiten Teilschiene |
| DE102013009260A1 (de) * | 2013-06-03 | 2014-12-04 | Wolfgang Baer | Fingerschiene mit einer ersten und einer zweiten miteinander elastisch verbundenen Teilschiene |
| DE102012009573A1 (de) * | 2012-05-15 | 2015-08-13 | Ferd. Hauber Gmbh | Orthopädische Spange |
-
1966
- 1966-11-10 DE DE1966K0055986 patent/DE1953697U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012009573A1 (de) * | 2012-05-15 | 2015-08-13 | Ferd. Hauber Gmbh | Orthopädische Spange |
| DE102013004714A1 (de) * | 2013-03-18 | 2014-09-18 | Wolfgang Baer | Fingerschiene mit einer ersten und einer zweiten Teilschiene |
| DE102013004714B4 (de) * | 2013-03-18 | 2016-03-31 | Wolfgang Baer | Fingerschiene mit einer ersten und einer zweiten Teilschiene |
| DE102013009260A1 (de) * | 2013-06-03 | 2014-12-04 | Wolfgang Baer | Fingerschiene mit einer ersten und einer zweiten miteinander elastisch verbundenen Teilschiene |
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