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DE19536800A1 - Achsantrieb - Google Patents

Achsantrieb

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Publication number
DE19536800A1
DE19536800A1 DE1995136800 DE19536800A DE19536800A1 DE 19536800 A1 DE19536800 A1 DE 19536800A1 DE 1995136800 DE1995136800 DE 1995136800 DE 19536800 A DE19536800 A DE 19536800A DE 19536800 A1 DE19536800 A1 DE 19536800A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axle drive
drive according
axis
ring gear
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995136800
Other languages
English (en)
Inventor
Wei-Jiung Tsung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dana Inc
Original Assignee
Dana Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dana Inc filed Critical Dana Inc
Publication of DE19536800A1 publication Critical patent/DE19536800A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/04Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
    • F16H1/12Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/38Constructional details
    • F16H2048/385Constructional details of the ring or crown gear

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Achsantrieb für Kraftfahran­ triebe und insbesondere einen Achsantrieb mit einem zy­ lindrischen Ritzel und einem kämmenden Stirnrad, das ent­ weder ein zylindrisches oder ein konisches Zahnrad ist, abhängig vom Wellenwinkel zwischen dem Ritzel und dem Stirn­ rad.
Bekannte Achsantriebe in Kraftfahrantrieben verwenden ko­ nische Hypoid-Räder zur Übertragung des Drehmomentes zwi­ schen treibendem und angetriebenem Teil, welche 90° relativ zueinander angeordnet sind. Beispielsweise in bekannten Vor­ der- und Hinterantrieben wird das Drehmoment von einer An­ triebswelle auf ein vorderes oder hinteres Differential über einen Hypoid-Zahnradsatz übertragen, der ein Hypoid-Ritzel hat, das an der Antriebswelle befestigt ist sowie einen kämmenden Zahnring, der mit dem Differentialgehäuse verbunden ist. Trotz der weiten Verbreitung von Hypoid-Rädern in der Automobilindustrie treten bei ihnen folgende Probleme auf. Hypoid-Zahnradsätze sind sehr empfindlich bezüglich der re­ lativen Position zwischen den kämmenden Zahnrädern. Bereits sehr kleine Bewegungen von einem der Räder unter Belastung, beispielsweise eine Axialbewegung des Ritzels in einer Rich­ tung längs der Ritzelwelle relativ zum Zahnring oder eine ungenaue axiale Anordnung der Ritzelwelle während des Zusammen­ baues, führen zu Übertragungsfehlern. Wegen des relativ großen Spiralwinkels des Ritzels, der 50° erreichen oder übersteigen kann, sind Hypoid-Räder sehr schwierig zu schmieden, weshalb bisher diese kostengünstige Methode bei der Herstellung von Hypoid-Rädern nicht angewendet wurde im Vergleich zu anderen üblicherweise verwendeten Methoden.
Ein weiteres Problem ist, daß die Gesamtmasse der konischen Hypoid-Räder größer ist als diejenige von zylindrischen Rä­ dern, was zu einem höheren Gewicht gegenüber den zylindri­ schen Rädern führt. Bei der Herstellung von Hypoid-Zahn­ rädern wird gewöhnlich ein Läpp-Verfahren angewendet, wobei ein fein gemahlenes Material auf die zusammenwirkenden Rä­ der gesprüht wird, während sie in Eingriff sind, um die Ober­ flächengüte der in Eingriff stehenden Räder zu verbessern, um Übertragungsfehler zu reduzieren. Sobald dieses Läpp- Verfahren beendet ist, werden die Zahnräder als zusammenge­ höriger angepaßter Satz betrachtet, das heißt, sie sind nicht mit anderen Rädern austauschbar. Ein Ritzel dieses Satzes kann daher nicht durch ein anderes Ritzel ersetzt werden. Schließlich ist die Geometrie des Schneidwerkzeuges zur Her­ stellung der Hypoid-Räder beträchtlich komplizierter als diejenige von Schneidwerkzeugen zur Herstellung von zylindri­ schen Rädern.
Die Erfindung betrifft einen Achsantrieb.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Achsantrieb ein Gehäuse, eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle, die jeweils drehbar im Gehäuse gelagert sind. Ein erstes Ende der Eingangswelle endigt in einem Antriebsritzel, das ein zylindrisches Ritzel ist. Der Achsantrieb umfaßt ferner eine Differentialeinrichtung zum Übertragen von Drehmoment von der Eingangswelle auf die Ausgangswelle. Das Differential hat ein Differentialgehäuse, das drehbar im Achsgehäuse gelagert ist sowie ein Stirnrad, das mit dem Differentialgehäuse ver­ bunden ist. Das zylindrische Ritzel und das Stirnrad stehen miteinander in Eingriff.
Ein Hauptvorteil der Erfindung ist die Reduzierung der Empfind­ lichkeit hinsichtlich der Flucht zwischen dem Ritzel und dem Stirnrad und die verbesserte Herstellbarkeit im Vergleich zu entsprechenden konischen Zahnradsätzen bisheriger Achsantriebe.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nach­ folgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 im Schnitt einen Achsantrieb nach der Erfindung zeigt.
Fig. 2 zeigt in einem Teilschnitt das Antriebs­ ritzel und das hiermit kämmende Teller­ rad nach der Erfindung.
Fig. 3A zeigt teilweise im Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 2 das Antriebs­ ritzel und das zugehörige Stirnrad nach Fig. 2 in horizontaler Ausrichtung.
Fig. 3B zeigt teilweise im Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 2 das Antriebsritzel und das zugehörige Tellerrad nach Fig. 2 in einer alternativen vertikal versetzten Anordnung.
Fig. 4 zeigt die Evolventen-Verzahnung des An­ triebsritzels nach Fig. 1.
Fig. 5 zeigt perspektivisch die Zähne des Teller­ rades nach Fig. 1.
Fig. 6 zeigt das Antriebsritzel und das hiermit kämmende Tellerrad nach der Erfindung gemäß einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine andere alternative Ausführungsform des Tellerrades mit ersten und zweiten Stirnwinkeln.
Fig. 1 zeigt im Schnitt den Achsantrieb 10 nach der Erfindung. Der Antrieb 10 kann einen hinteren Achsantrieb eines Fahrzeuges (nicht gezeigt) in einer bevorzugten Ausführungsform umfassen. Der Antrieb 10 hat ein Achsgehäuse 12 mit einem vorderen Ab­ schnitt oder Träger 14 und einem hinteren Abschnitt 16. Die vorderen und hinteren Gehäuseabschnitte 14 und 16 sind mit­ einander verbunden, z. B. durch Schrauben 17. Der vordere Gehäuseteil 14 hat einen Ansatz 18, durch den sich eine Bohrung 20 erstreckt. Eine Eingangswelle 22 ist zentral in der Bohrung 20 angeordnet und drehbar im vorderen Gehäuse­ teil 12 gelagert mittels einer äußeren Ritzellageranordnung 24 und einer inneren Ritzellageranordnung 26. Ein Antriebs­ ritzel 28 ist fest mit einem ersten Ende 30 der Eingangs­ welle 22 verbunden und rotiert demgemäß mit der Welle 22 um eine Längsachse 32. Ein Joch 29 ist fest mit einem ent­ gegengesetzten Ende 31 der Welle 22 verbunden mittels einem Sperr-Ring und einer Mutter 33. Das Joch 29 kann in konventio­ neller Weise mit einer nicht gezeigten Antriebswelle eines Fahrzeuges gekoppelt sein, wodurch Drehmoment von der An­ triebswelle auf die Eingangswelle 22 der Anordnung 10 über­ tragen wird.
Die Anordnung 10 hat ferner erste und zweite Ausgangswellen 34 und 36, die mit den nicht gezeigten Rädern eines Fahr­ zeuges verbunden werden können, z. B. dem linken und dem rechten Hinterrad eines Straßenfahrzeuges oder Geländefahr­ zeuges. Die Ausgangswellen 34 und 36 sind in Wellengehäusen 38 und 40 entsprechend drehbar. Die Gehäuse 38 und 40 er­ strecken sich von einer inneren Position innerhalb konzen­ trischer seitlichen Ausgangsbohrungen 42 und 44 entsprechend, die in den Ansätzen 45 und 47 des Gehäuses 12 ausgebildet sind. Die Gehäuse 38 und 40 sind vorzugsweise auf die An­ sätze 45 und 47 entsprechend aufgepreßt und können zusätzlich mit den Ansätzen 45 und 47 punktverschweißt sind an einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Stellen (nicht gezeigt). Die Achsantrieb-Anordnung 10 umfaßt ferner ein Differential 48 zur Übertragung des Drehmomentes von der Ein­ gangswelle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36. Das Diffe­ rential 48 hat ein Differentialgehäuse 50, das drehbar im Gehäuse 12 mittels Lagern 52 und 54 gelagert ist, die in ra­ dial abgestuften Teilen der Bohrungen 42 und 44 angeordnet sind. Das Differential 48 hat ferner ein Tellerrad 56, das am Differentialgehäuse 50 mittels konventioneller Mittel, wie z. B. Schrauben 58, befestigt ist. Das Tellerrad 56 kämmt mit dem Antriebsritzel 28, so daß das Tellerrad 56 und das Differentialgehäuse 50 um eine Achse 60 rotieren, wenn das Ritzel 28 um die Längsachse 32 rotiert. Das Differential 48 hat ferner seitliche Kegelräder oder Differential 62 und 64, die fest mittels konventioneller Mittel mit den inneren En­ den der Ausgangswellen 34 und 36 entsprechend verbunden sind und innerhalb des Gehäuses 50 angeordnet sind. Ein Zapfen 66 erstreckt sich in gegenüberliegenden Bohrungen im Diffe­ rentialgehäuse 50 und ist mit dem letzteren durch konventio­ nelle Mittel, z. B. einem Arretierstift 67 verbunden. Demzu­ folge dreht sich der Zapfen 66 mit dem Gehäuse 50 um die Achse 60. Jedes Seitenrad 62 und 64 steht in treibendem Ein­ griff mit einem Paar Differentialritzeln 68, die drehbar an gegenüberliegenden Enden des Zapfens 66 gelagert sind. Die Drehung des Zapfens 66 und der Ritzel 68 um die Achse 60 be­ wirkt somit eine entsprechende Drehung der seitlichen Kegel­ räder 62 und 64 und der Ausgangswellen 34 und 36 um die Achse 60. In dieser Weise, wenn die Eingangswelle 22 rotiert, wird Drehmoment von der Welle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36 übertragen, um die Fahrzeugräder anzutreiben, und zwar über das Antriebsritzel 26 und das Differential 48 einschließlich des Tellerrades 56.
In den Fig. 2-5 ist die spezifische Konstruktion des An­ triebsritzels 28 und des Tellerrades 56 und ebenso der räum­ liche Zusammenhang zwischen den Rädern 28 und 56 dargestellt. Das Antriebsritzel 28 und das Tellerrad 56 sind zylindrische Zahnräder. Das zylindrische Ritzel 28 kann ein Stirnrad sein oder ein Schraubenrad. Das Ritzel 28 rotiert um die Längs­ achse 32, und das Tellerrad 56 um die Achse 60, welche durch das Differential 48 verläuft und auch die Drehachse für die Ausgangswellen 34 und 36 bildet. Die Achsen 32 und 60 bilden einen Wellenwinkel 70 zwischen sich. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Wellenwinkel 70 im wesentlichen 90°. Jedoch, wie oben erwähnt, kann der Wellenwinkel 70 auch von 90° verschieden sein. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Eingangs­ welle 22 abgewinkelt, relativ zu beiden Ausgangswellen 34 und 36. Ferner, wenn der Wellenwinkel 70 im wesentlichen 90° be­ trägt, verläuft die Eingangswelle 22 praktisch senkrecht zu den Ausgangswellen 34 und 36. Wenn der Wellenwinkel 70 von 90° verschieden ist, verläuft die Welle 22 schräg relativ zu einer der Wellen 34 und 36 und bildet einen spitzen Winkel mit der anderen.
Wie Fig. 3A zeigt, können das Ritzel 28 und das Tellerrad 56 vertikal relativ zueinander angeordnet sein, so daß die Achse 32 und die Achse 60 im wesentlichen horizontal zueinan­ der ausgerichtet sind und sich an einem Punkt 72 schneiden, wie Fig. 3A zeigt. Alternativ, wie Fig. 3B zeigt, können das Ritzel 28 und das Tellerrad 56 vertikal so relativ zu­ einander positioniert sein, daß die Achse 32 vertikal ver­ setzt zur Achse 60 ist um ein Maß 74. Die Achse 32 kann ober­ halb der Achse 60 versetzt sein, wie Fig. 3B zeigt, aber auch alternativ unterhalb der Achse 60. Die relativen Po­ sitionen des Ritzels 28 und des Tellerrades 56 können daher eine Mehrzahl von Antriebszug-Anordnungen des Fahrzeuges bilden. Unabhängig, ob das Ritzel 28 ein Stirnrad oder ein Schraubenrad ist, hat es eine Mehrzahl von Evolventen-Zähnen 76, wie Fig. 4 zeigt. Jeder Zahn 76 hat Evolventen-Flanken 78, die zwischen einer oberen Stirnfläche 80 jedes Zahnes 76 und einer unteren Fläche 82 des Zahnrades 28 verlaufen, die zwischen benachbarten Zähnen 76 vorhanden ist. Das zylindri­ sche Tellerrad 56 hat eine Mehrzahl von Zähnen 84, die so ge­ formt sind, daß sie kompaktibel mit der Evolventen-Verzahnung 78 des zylindrischen Ritzels 28 sind. Jeder Zahn 84 hat eine obere Stirnfläche 86, deren Breite sich von der Ferse zur Spitze verändert. Wie Fig. 5 zeigt, hat der Zahn 84 oben eine Fersenbreite 88, die kleiner ist als die obere Spitzenbreite 90 der Stirnfläche 86.
Fig. 6 zeigt einen Teil einer alternativen Achsantrieb-Anord­ nung 10′ mit dem zylindrischen Ritzel 28, das an der Eingangs­ welle 22 befestigt ist sowie einem alternativen Tellerrad 56′, das in Eingriff mit dem Ritzel 28 steht. Das Ritzel 28 und das Tellerrad 56′ rotieren entsprechend den Achsen 32 und 60′. Wie Fig. 6 zeigt, bilden die Achsen 32 und 60′ einen Wel­ lenwinkel 70′ zwischen sich, wobei der Winkel 70′ als spitzer Winkel in Fig. 6 dargestellt ist. Alternativ kann der Wellen­ winkel 70′ auch ein stumpfer Winkel sein. Der Wellenwinkel 70′ kann zweckmäßigerweise im Bereich zwischen 85 und 95° in der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform liegen. Wie Fig. 6 zeigt, ist das Ritzel 28 ein zylindrisches Ritzel, das Teller­ rad 56′ ist jedoch ein kegeliges Tellerrad mit einem Kegel­ winkel 57, durch den ein richtiger Eingriff mit dem Ritzel 28 aufrechterhalten wird, weil der Wellenwinkel 70′ von 90° ab­ weicht. Im übrigen sind die Merkmale und Funktionen des Achs­ antriebes 10′ praktisch dieselben, wie diejenigen des Achs­ antriebes 10 einschließlich der Möglichkeit, daß die Achsen 32 und 60′ entweder im wesentlichen horizontal miteinander ausgerichtet sind oder vertikal bezüglich miteinander ver­ setzt sind, wie in den Fig. 3A und 3B in Verbindung mit der Achsanordnung 10 gezeigt ist. Wie bei der Anordnung 10, kann das zylindrische Ritzel 28 ein Stirnrad oder ein Schrauben­ rad sein,und in jedem Fall hat es eine Evolventen-Verzahnung. Das Tellerrad 60′ hat Zähne, die kompatibel hinsichtlich ihrer Form mit denjenigen des Ritzels 28 sind, und sie sind im wesent­ lichen dieselben,wie die Zähne 84 des Tellerrades 56 nach Fig. 5.
In manchen Fällen, die von dem Übersetzungsverhältnis zwischen dem Ritzel 28 und dem Tellerrad 56 abhängen, können die Stirn­ breiten der Räder 28 und 56 sowie andere Parameter, z. B. die Fersenbreite 88 nach Fig. 5 unerwünscht schmal werden, wenn nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Fig. 5 zeigt nun einen Schnitt ähnlich Fig. 2, wobei ein anderes alternatives Tellerrad 56′′ dargestellt ist, um diese Be­ dingungen für solche Anwendungen zu vermeiden, bei denen solche unerwünschten Verringerungen der Breite der oberen Fersenbreite auftreten können. Das Ritzel, das mit dem Teller­ rad 56′′ kämmt, ist in Fig. 7 wegen der Übersichtlichkeit weggelassen worden. Das Tellerrad 56′′ hat eine geneigte Ober­ fläche 92 an jedem Zahn 84′′, die sich zwischen einer hinteren äußeren Fläche 94 und einer oberen Stirnfläche 86′′ erstreckt. Die Stirnfläche 86′′ jedes Zahnes 84′′ ist im wesentlichen ko-planar mit jeder Fläche 86′′, die in einem ersten Winkel 96 relativ zu einer Achse 60′′ verläuft, um welche das Tel­ lerrad 56′′ rotiert. Die geneigte Fläche 92 jedes Zahnes 84′′ ist in einem zweiten Winkel 98 relativ zur Achse 60′′ ausge­ richtet. In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist der Winkel 96 im wesentlichen 90° und der zweite Winkel 98 ist ein spitzer Winkel. Die Ausbildung der geneigten Fläche 92 an jedem Zahn 84′′ verhindert eine unerwünschte Verschmä­ lerung der oberen Stirnfläche 86′′, angrenzend an das hinte­ re Ende der Zähne für solche Anwendungen, bei denen diese Bedingung auftritt. Obwohl eine geneigte Fläche 92 als Merk­ mal des zylindrischen Tellerrades 56′′ dargestellt ist, kön­ nen auch aquivalent geneigte Flächen in Verbindung mit einem kegeligen Tellerrad verwendet werden, wie es in Fig. 6 ge­ zeigt ist, um eine unerwünschte Verschmälerung der entspre­ chenden oberen hinteren Breite zu vermeiden.
Im Betrieb nimmt das Joch 29 des Achsantriebes 10 das Dreh­ moment von einer Fahrzeugantriebswelle auf, was zu einer Drehung der Eingangswelle 22 führt. Das Drehmoment wird von der Eingangswelle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36 über das Ritzel 28 übertragen, das an einem Ende der Welle 22 be­ festigt ist sowie über das Differential 48, welches das Teller­ rad 56 enthält, das in Eingriff mit dem Ritzel 28 steht. Die Verwendung eines zylindrischen Antriebsritzels 28 mit Evol­ venten-Zähnen 76 verbessert die Herstellbarkeit und Austausch­ barkeit des Zahnrades 28 gegenüber den gewöhnlich verwendeten Hypoid-Rädern bisheriger Antriebsachsanordnungen. Ferner sind das zylindrische Rad 28 und das zylindrische Tellerrad 56 oder das konische Tellerrad 56′ weniger empfindlich gegen eine Fehl­ ausrichtung beim Zusammenbau als entsprechende Hypoid-Räder (von denen jedes kegelig ist) bisheriger Achsantriebe. Schließ­ lich ist die umhüllende oder Umgrenzungskurve des Antriebs­ ritzels und des kämmenden Tellerrades der Erfindung, insbeson­ dere bezüglich der Ausführungsform nach den Fig. 1-5, kleiner gegenüber den kämmenden konischen Zahnrädern bis­ heriger Achsantriebe, was kompaktere und leichtere Antriebe ermöglicht.
Modifikationen der Erfindung sind möglich. Beispielsweise kann der Achsantrieb, obwohl als Hinterachsantrieb dargestellt, auch ein Vorderachsantrieb sein. Auch können das zylindrische Antriebsritzel und das hiermit kämmende Tellerrad, entweder zylindrisch oder kegelig, auch in anderen Antrieben als Achs­ antrieben, verwendet werden.

Claims (27)

1. Achsantrieb mit einem Gehäuse, einer Eingangswelle, die drehbar im Gehäuse gelagert ist, einem Antriebs­ ritzel, das mit der Eingangswelle zur Drehung mit dieser verbunden ist, einer Ausgangswelle, die dreh­ bar im Gehäuse gelagert ist, wobei die Eingangswelle und die Ausgangswelle einen Winkel relativ zueinander bilden sowie einem Differential zum Übertragen eines Drehmomentes von der Eingangswelle auf die Ausgangs­ welle, dadurch gekennzeichnet, daß das Differential ein Differentialgehäuse aufweist, das drehbar im Ge­ häuse gelagert ist, und daß ein Tellerrad mit dem Differentialgehäuse zur Drehung mit diesem verbunden ist, und daß das Antriebsritzel ein zylindrisches Ritzel ist, das in Eingriff mit dem Tellerrad steht.
2. Achsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel um eine erste Achse dreh­ bar ist, daß das Tellerrad um eine zweite Achse dreh­ bar ist, und daß die erste und die zweite Achse einen Winkel zwischen sich bilden.
3. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wellenwinkel in wesentlichem 90° beträgt.
4. Achsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel ein Stirnrad mit einer Evolventen-Verzahnung ist.
5. Achsantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tellerrad ein zylindrisches Rad ist mit Zähnen, die mit den Evolventen-Zähnen des Stirnrades kompatibel sind.
6. Achsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit der zweiten Achse ausgerichtet ist.
7. Achsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver­ setzt ist.
8. Achsantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere Breite und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere obere Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
9. Achsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel ein Schraubenrad ist mit einer Evolventen-Verzahnung.
10. Achsantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Tellerrad ein zylindrisches Rad ist mit Zähnen, die mit den Evolventen-Zähnen des Schrauben­ rades kompatibel sind.
11. Achsantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit der zweiten Achse ausgerichtet ist.
12. Achsantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver­ setzt ist.
13. Achsantrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere Breite und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere obere Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
14. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenwinkel von 90° abweicht.
15. Achsantrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel ein Stirnrad mit einer Evolventen-Verzahnung ist.
16. Achsantrieb nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Tellerrad ein kegeliges Rad ist mit Zähnen, welche mit der Evolventen-Verzahnung des Stirnrades kompatibel sind.
17. Achsantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse im wesentlichen horizontal zur zweiten Achse ausgerichtet ist.
18. Achsantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse vertikal versetzt gegen die zweite Achse ist.
19. Achsantrieb nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere Brei­ te und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere obere Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
20. Achsantrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel ein Schraubenrad ist mit einer Evolventen-Verzahnung.
21. Achsantrieb nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Stirnrad ein kegeliges Rad ist, welche mit der Evolventen-Verzahnung des Schraubenrades kompatibel sind.
22. Achsantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit der zweiten Achse ausgerichtet ist.
23. Achsantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver­ setzt ist.
24. Achsantrieb nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn des Stirnrades eine hintere obere Breite und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
25. Achsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswelle eine erste Ausgangswelle ist, und daß der Achsantrieb eine zweite Ausgangswelle aufweist.
26. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Ritzel eine Mehrzahl von Evolventen- Zähnen hat,
ferner daß das Tellerrad eine Mehrzahl von Zähnen hat, die kompatibel mit den Evolventen-Zähnen des zylindri­ schen Ritzels ist,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine obere Stirnfläche hat, und daß jede obere Stirnfläche in einem ersten Winkel relativ zur zweiten Achse verläuft.
27. Achsantrieb nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn des Tellerrades eine geneigte Ober­ fläche hat, die sich zwischen einer hinteren äußeren Endfläche und der oberen Stirnfläche erstreckt, und daß die geneigte Oberfläche jedes Zahnes des Teller­ rades in einem zweiten Winkel relativ zur zweiten Achse verläuft.
DE1995136800 1994-10-20 1995-10-02 Achsantrieb Withdrawn DE19536800A1 (de)

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