DE19536800A1 - Achsantrieb - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
- F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
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-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Achsantrieb für Kraftfahran
triebe und insbesondere einen Achsantrieb mit einem zy
lindrischen Ritzel und einem kämmenden Stirnrad, das ent
weder ein zylindrisches oder ein konisches Zahnrad ist,
abhängig vom Wellenwinkel zwischen dem Ritzel und dem Stirn
rad.
Bekannte Achsantriebe in Kraftfahrantrieben verwenden ko
nische Hypoid-Räder zur Übertragung des Drehmomentes zwi
schen treibendem und angetriebenem Teil, welche 90° relativ
zueinander angeordnet sind. Beispielsweise in bekannten Vor
der- und Hinterantrieben wird das Drehmoment von einer An
triebswelle auf ein vorderes oder hinteres Differential über
einen Hypoid-Zahnradsatz übertragen, der ein Hypoid-Ritzel
hat, das an der Antriebswelle befestigt ist sowie einen
kämmenden Zahnring, der mit dem Differentialgehäuse verbunden
ist. Trotz der weiten Verbreitung von Hypoid-Rädern in der
Automobilindustrie treten bei ihnen folgende Probleme auf.
Hypoid-Zahnradsätze sind sehr empfindlich bezüglich der re
lativen Position zwischen den kämmenden Zahnrädern. Bereits
sehr kleine Bewegungen von einem der Räder unter Belastung,
beispielsweise eine Axialbewegung des Ritzels in einer Rich
tung längs der Ritzelwelle relativ zum Zahnring oder eine
ungenaue axiale Anordnung der Ritzelwelle während des Zusammen
baues, führen zu Übertragungsfehlern. Wegen des relativ großen
Spiralwinkels des Ritzels, der 50° erreichen oder übersteigen
kann, sind Hypoid-Räder sehr schwierig zu schmieden, weshalb
bisher diese kostengünstige Methode bei der Herstellung von
Hypoid-Rädern nicht angewendet wurde im Vergleich zu anderen
üblicherweise verwendeten Methoden.
Ein weiteres Problem ist, daß die Gesamtmasse der konischen
Hypoid-Räder größer ist als diejenige von zylindrischen Rä
dern, was zu einem höheren Gewicht gegenüber den zylindri
schen Rädern führt. Bei der Herstellung von Hypoid-Zahn
rädern wird gewöhnlich ein Läpp-Verfahren angewendet, wobei
ein fein gemahlenes Material auf die zusammenwirkenden Rä
der gesprüht wird, während sie in Eingriff sind, um die Ober
flächengüte der in Eingriff stehenden Räder zu verbessern,
um Übertragungsfehler zu reduzieren. Sobald dieses Läpp-
Verfahren beendet ist, werden die Zahnräder als zusammenge
höriger angepaßter Satz betrachtet, das heißt, sie sind nicht
mit anderen Rädern austauschbar. Ein Ritzel dieses Satzes
kann daher nicht durch ein anderes Ritzel ersetzt werden.
Schließlich ist die Geometrie des Schneidwerkzeuges zur Her
stellung der Hypoid-Räder beträchtlich komplizierter als
diejenige von Schneidwerkzeugen zur Herstellung von zylindri
schen Rädern.
Die Erfindung betrifft einen Achsantrieb.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Achsantrieb
ein Gehäuse, eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle, die
jeweils drehbar im Gehäuse gelagert sind. Ein erstes Ende
der Eingangswelle endigt in einem Antriebsritzel, das ein
zylindrisches Ritzel ist. Der Achsantrieb umfaßt ferner eine
Differentialeinrichtung zum Übertragen von Drehmoment von
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle. Das Differential hat
ein Differentialgehäuse, das drehbar im Achsgehäuse gelagert
ist sowie ein Stirnrad, das mit dem Differentialgehäuse ver
bunden ist. Das zylindrische Ritzel und das Stirnrad stehen
miteinander in Eingriff.
Ein Hauptvorteil der Erfindung ist die Reduzierung der Empfind
lichkeit hinsichtlich der Flucht zwischen dem Ritzel und dem
Stirnrad und die verbesserte Herstellbarkeit im Vergleich zu
entsprechenden konischen Zahnradsätzen bisheriger Achsantriebe.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nach
folgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 im Schnitt einen Achsantrieb nach der
Erfindung zeigt.
Fig. 2 zeigt in einem Teilschnitt das Antriebs
ritzel und das hiermit kämmende Teller
rad nach der Erfindung.
Fig. 3A zeigt teilweise im Schnitt längs der
Linie 3-3 von Fig. 2 das Antriebs
ritzel und das zugehörige Stirnrad
nach Fig. 2 in horizontaler Ausrichtung.
Fig. 3B zeigt teilweise im Schnitt längs der
Linie 3-3 von Fig. 2 das Antriebsritzel
und das zugehörige Tellerrad nach Fig. 2
in einer alternativen vertikal versetzten
Anordnung.
Fig. 4 zeigt die Evolventen-Verzahnung des An
triebsritzels nach Fig. 1.
Fig. 5 zeigt perspektivisch die Zähne des Teller
rades nach Fig. 1.
Fig. 6 zeigt das Antriebsritzel und das hiermit
kämmende Tellerrad nach der Erfindung
gemäß einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine andere alternative
Ausführungsform des Tellerrades mit ersten
und zweiten Stirnwinkeln.
Fig. 1 zeigt im Schnitt den Achsantrieb 10 nach der Erfindung.
Der Antrieb 10 kann einen hinteren Achsantrieb eines Fahrzeuges
(nicht gezeigt) in einer bevorzugten Ausführungsform umfassen.
Der Antrieb 10 hat ein Achsgehäuse 12 mit einem vorderen Ab
schnitt oder Träger 14 und einem hinteren Abschnitt 16. Die
vorderen und hinteren Gehäuseabschnitte 14 und 16 sind mit
einander verbunden, z. B. durch Schrauben 17. Der vordere
Gehäuseteil 14 hat einen Ansatz 18, durch den sich eine
Bohrung 20 erstreckt. Eine Eingangswelle 22 ist zentral in
der Bohrung 20 angeordnet und drehbar im vorderen Gehäuse
teil 12 gelagert mittels einer äußeren Ritzellageranordnung
24 und einer inneren Ritzellageranordnung 26. Ein Antriebs
ritzel 28 ist fest mit einem ersten Ende 30 der Eingangs
welle 22 verbunden und rotiert demgemäß mit der Welle 22
um eine Längsachse 32. Ein Joch 29 ist fest mit einem ent
gegengesetzten Ende 31 der Welle 22 verbunden mittels einem
Sperr-Ring und einer Mutter 33. Das Joch 29 kann in konventio
neller Weise mit einer nicht gezeigten Antriebswelle eines
Fahrzeuges gekoppelt sein, wodurch Drehmoment von der An
triebswelle auf die Eingangswelle 22 der Anordnung 10 über
tragen wird.
Die Anordnung 10 hat ferner erste und zweite Ausgangswellen
34 und 36, die mit den nicht gezeigten Rädern eines Fahr
zeuges verbunden werden können, z. B. dem linken und dem
rechten Hinterrad eines Straßenfahrzeuges oder Geländefahr
zeuges. Die Ausgangswellen 34 und 36 sind in Wellengehäusen
38 und 40 entsprechend drehbar. Die Gehäuse 38 und 40 er
strecken sich von einer inneren Position innerhalb konzen
trischer seitlichen Ausgangsbohrungen 42 und 44 entsprechend,
die in den Ansätzen 45 und 47 des Gehäuses 12 ausgebildet
sind. Die Gehäuse 38 und 40 sind vorzugsweise auf die An
sätze 45 und 47 entsprechend aufgepreßt und können zusätzlich
mit den Ansätzen 45 und 47 punktverschweißt sind an einer
Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Stellen (nicht
gezeigt). Die Achsantrieb-Anordnung 10 umfaßt ferner ein
Differential 48 zur Übertragung des Drehmomentes von der Ein
gangswelle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36. Das Diffe
rential 48 hat ein Differentialgehäuse 50, das drehbar im
Gehäuse 12 mittels Lagern 52 und 54 gelagert ist, die in ra
dial abgestuften Teilen der Bohrungen 42 und 44 angeordnet
sind. Das Differential 48 hat ferner ein Tellerrad 56, das
am Differentialgehäuse 50 mittels konventioneller Mittel,
wie z. B. Schrauben 58, befestigt ist. Das Tellerrad 56 kämmt
mit dem Antriebsritzel 28, so daß das Tellerrad 56 und das
Differentialgehäuse 50 um eine Achse 60 rotieren, wenn das
Ritzel 28 um die Längsachse 32 rotiert. Das Differential 48
hat ferner seitliche Kegelräder oder Differential 62 und 64,
die fest mittels konventioneller Mittel mit den inneren En
den der Ausgangswellen 34 und 36 entsprechend verbunden sind
und innerhalb des Gehäuses 50 angeordnet sind. Ein Zapfen 66
erstreckt sich in gegenüberliegenden Bohrungen im Diffe
rentialgehäuse 50 und ist mit dem letzteren durch konventio
nelle Mittel, z. B. einem Arretierstift 67 verbunden. Demzu
folge dreht sich der Zapfen 66 mit dem Gehäuse 50 um die
Achse 60. Jedes Seitenrad 62 und 64 steht in treibendem Ein
griff mit einem Paar Differentialritzeln 68, die drehbar an
gegenüberliegenden Enden des Zapfens 66 gelagert sind. Die
Drehung des Zapfens 66 und der Ritzel 68 um die Achse 60 be
wirkt somit eine entsprechende Drehung der seitlichen Kegel
räder 62 und 64 und der Ausgangswellen 34 und 36 um die Achse
60. In dieser Weise, wenn die Eingangswelle 22 rotiert, wird
Drehmoment von der Welle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36
übertragen, um die Fahrzeugräder anzutreiben, und zwar über
das Antriebsritzel 26 und das Differential 48 einschließlich
des Tellerrades 56.
In den Fig. 2-5 ist die spezifische Konstruktion des An
triebsritzels 28 und des Tellerrades 56 und ebenso der räum
liche Zusammenhang zwischen den Rädern 28 und 56 dargestellt.
Das Antriebsritzel 28 und das Tellerrad 56 sind zylindrische
Zahnräder. Das zylindrische Ritzel 28 kann ein Stirnrad sein
oder ein Schraubenrad. Das Ritzel 28 rotiert um die Längs
achse 32, und das Tellerrad 56 um die Achse 60, welche durch
das Differential 48 verläuft und auch die Drehachse für die
Ausgangswellen 34 und 36 bildet. Die Achsen 32 und 60 bilden
einen Wellenwinkel 70 zwischen sich. In einer bevorzugten
Ausführungsform beträgt der Wellenwinkel 70 im wesentlichen
90°. Jedoch, wie oben erwähnt, kann der Wellenwinkel 70 auch
von 90° verschieden sein. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Eingangs
welle 22 abgewinkelt, relativ zu beiden Ausgangswellen 34 und
36. Ferner, wenn der Wellenwinkel 70 im wesentlichen 90° be
trägt, verläuft die Eingangswelle 22 praktisch senkrecht zu
den Ausgangswellen 34 und 36. Wenn der Wellenwinkel 70 von
90° verschieden ist, verläuft die Welle 22 schräg relativ zu
einer der Wellen 34 und 36 und bildet einen spitzen Winkel
mit der anderen.
Wie Fig. 3A zeigt, können das Ritzel 28 und das Tellerrad
56 vertikal relativ zueinander angeordnet sein, so daß die
Achse 32 und die Achse 60 im wesentlichen horizontal zueinan
der ausgerichtet sind und sich an einem Punkt 72 schneiden,
wie Fig. 3A zeigt. Alternativ, wie Fig. 3B zeigt, können
das Ritzel 28 und das Tellerrad 56 vertikal so relativ zu
einander positioniert sein, daß die Achse 32 vertikal ver
setzt zur Achse 60 ist um ein Maß 74. Die Achse 32 kann ober
halb der Achse 60 versetzt sein, wie Fig. 3B zeigt, aber
auch alternativ unterhalb der Achse 60. Die relativen Po
sitionen des Ritzels 28 und des Tellerrades 56 können daher
eine Mehrzahl von Antriebszug-Anordnungen des Fahrzeuges
bilden. Unabhängig, ob das Ritzel 28 ein Stirnrad oder ein
Schraubenrad ist, hat es eine Mehrzahl von Evolventen-Zähnen
76, wie Fig. 4 zeigt. Jeder Zahn 76 hat Evolventen-Flanken
78, die zwischen einer oberen Stirnfläche 80 jedes Zahnes 76
und einer unteren Fläche 82 des Zahnrades 28 verlaufen, die
zwischen benachbarten Zähnen 76 vorhanden ist. Das zylindri
sche Tellerrad 56 hat eine Mehrzahl von Zähnen 84, die so ge
formt sind, daß sie kompaktibel mit der Evolventen-Verzahnung
78 des zylindrischen Ritzels 28 sind. Jeder Zahn 84 hat eine
obere Stirnfläche 86, deren Breite sich von der Ferse zur
Spitze verändert. Wie Fig. 5 zeigt, hat der Zahn 84 oben eine
Fersenbreite 88, die kleiner ist als die obere Spitzenbreite
90 der Stirnfläche 86.
Fig. 6 zeigt einen Teil einer alternativen Achsantrieb-Anord
nung 10′ mit dem zylindrischen Ritzel 28, das an der Eingangs
welle 22 befestigt ist sowie einem alternativen Tellerrad 56′,
das in Eingriff mit dem Ritzel 28 steht. Das Ritzel 28 und
das Tellerrad 56′ rotieren entsprechend den Achsen 32 und 60′.
Wie Fig. 6 zeigt, bilden die Achsen 32 und 60′ einen Wel
lenwinkel 70′ zwischen sich, wobei der Winkel 70′ als spitzer
Winkel in Fig. 6 dargestellt ist. Alternativ kann der Wellen
winkel 70′ auch ein stumpfer Winkel sein. Der Wellenwinkel 70′
kann zweckmäßigerweise im Bereich zwischen 85 und 95° in der
in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform liegen. Wie Fig. 6
zeigt, ist das Ritzel 28 ein zylindrisches Ritzel, das Teller
rad 56′ ist jedoch ein kegeliges Tellerrad mit einem Kegel
winkel 57, durch den ein richtiger Eingriff mit dem Ritzel 28
aufrechterhalten wird, weil der Wellenwinkel 70′ von 90° ab
weicht. Im übrigen sind die Merkmale und Funktionen des Achs
antriebes 10′ praktisch dieselben, wie diejenigen des Achs
antriebes 10 einschließlich der Möglichkeit, daß die Achsen
32 und 60′ entweder im wesentlichen horizontal miteinander
ausgerichtet sind oder vertikal bezüglich miteinander ver
setzt sind, wie in den Fig. 3A und 3B in Verbindung mit
der Achsanordnung 10 gezeigt ist. Wie bei der Anordnung 10,
kann das zylindrische Ritzel 28 ein Stirnrad oder ein Schrauben
rad sein,und in jedem Fall hat es eine Evolventen-Verzahnung.
Das Tellerrad 60′ hat Zähne, die kompatibel hinsichtlich ihrer
Form mit denjenigen des Ritzels 28 sind, und sie sind im wesent
lichen dieselben,wie die Zähne 84 des Tellerrades 56 nach Fig.
5.
In manchen Fällen, die von dem Übersetzungsverhältnis zwischen
dem Ritzel 28 und dem Tellerrad 56 abhängen, können die Stirn
breiten der Räder 28 und 56 sowie andere Parameter, z. B. die
Fersenbreite 88 nach Fig. 5 unerwünscht schmal werden, wenn
nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Fig. 5
zeigt nun einen Schnitt ähnlich Fig. 2, wobei ein anderes
alternatives Tellerrad 56′′ dargestellt ist, um diese Be
dingungen für solche Anwendungen zu vermeiden, bei denen
solche unerwünschten Verringerungen der Breite der oberen
Fersenbreite auftreten können. Das Ritzel, das mit dem Teller
rad 56′′ kämmt, ist in Fig. 7 wegen der Übersichtlichkeit
weggelassen worden. Das Tellerrad 56′′ hat eine geneigte Ober
fläche 92 an jedem Zahn 84′′, die sich zwischen einer hinteren
äußeren Fläche 94 und einer oberen Stirnfläche 86′′ erstreckt.
Die Stirnfläche 86′′ jedes Zahnes 84′′ ist im wesentlichen
ko-planar mit jeder Fläche 86′′, die in einem ersten Winkel
96 relativ zu einer Achse 60′′ verläuft, um welche das Tel
lerrad 56′′ rotiert. Die geneigte Fläche 92 jedes Zahnes 84′′
ist in einem zweiten Winkel 98 relativ zur Achse 60′′ ausge
richtet. In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist
der Winkel 96 im wesentlichen 90° und der zweite Winkel 98
ist ein spitzer Winkel. Die Ausbildung der geneigten Fläche
92 an jedem Zahn 84′′ verhindert eine unerwünschte Verschmä
lerung der oberen Stirnfläche 86′′, angrenzend an das hinte
re Ende der Zähne für solche Anwendungen, bei denen diese
Bedingung auftritt. Obwohl eine geneigte Fläche 92 als Merk
mal des zylindrischen Tellerrades 56′′ dargestellt ist, kön
nen auch aquivalent geneigte Flächen in Verbindung mit einem
kegeligen Tellerrad verwendet werden, wie es in Fig. 6 ge
zeigt ist, um eine unerwünschte Verschmälerung der entspre
chenden oberen hinteren Breite zu vermeiden.
Im Betrieb nimmt das Joch 29 des Achsantriebes 10 das Dreh
moment von einer Fahrzeugantriebswelle auf, was zu einer
Drehung der Eingangswelle 22 führt. Das Drehmoment wird von
der Eingangswelle 22 auf die Ausgangswellen 34 und 36 über
das Ritzel 28 übertragen, das an einem Ende der Welle 22 be
festigt ist sowie über das Differential 48, welches das Teller
rad 56 enthält, das in Eingriff mit dem Ritzel 28 steht. Die
Verwendung eines zylindrischen Antriebsritzels 28 mit Evol
venten-Zähnen 76 verbessert die Herstellbarkeit und Austausch
barkeit des Zahnrades 28 gegenüber den gewöhnlich verwendeten
Hypoid-Rädern bisheriger Antriebsachsanordnungen. Ferner sind
das zylindrische Rad 28 und das zylindrische Tellerrad 56 oder
das konische Tellerrad 56′ weniger empfindlich gegen eine Fehl
ausrichtung beim Zusammenbau als entsprechende Hypoid-Räder
(von denen jedes kegelig ist) bisheriger Achsantriebe. Schließ
lich ist die umhüllende oder Umgrenzungskurve des Antriebs
ritzels und des kämmenden Tellerrades der Erfindung, insbeson
dere bezüglich der Ausführungsform nach den Fig. 1-5,
kleiner gegenüber den kämmenden konischen Zahnrädern bis
heriger Achsantriebe, was kompaktere und leichtere Antriebe
ermöglicht.
Modifikationen der Erfindung sind möglich. Beispielsweise kann
der Achsantrieb, obwohl als Hinterachsantrieb dargestellt,
auch ein Vorderachsantrieb sein. Auch können das zylindrische
Antriebsritzel und das hiermit kämmende Tellerrad, entweder
zylindrisch oder kegelig, auch in anderen Antrieben als Achs
antrieben, verwendet werden.
Claims (27)
1. Achsantrieb mit einem Gehäuse, einer Eingangswelle,
die drehbar im Gehäuse gelagert ist, einem Antriebs
ritzel, das mit der Eingangswelle zur Drehung mit
dieser verbunden ist, einer Ausgangswelle, die dreh
bar im Gehäuse gelagert ist, wobei die Eingangswelle
und die Ausgangswelle einen Winkel relativ zueinander
bilden sowie einem Differential zum Übertragen eines
Drehmomentes von der Eingangswelle auf die Ausgangs
welle, dadurch gekennzeichnet, daß das Differential
ein Differentialgehäuse aufweist, das drehbar im Ge
häuse gelagert ist, und daß ein Tellerrad mit dem
Differentialgehäuse zur Drehung mit diesem verbunden
ist, und daß das Antriebsritzel ein zylindrisches
Ritzel ist, das in Eingriff mit dem Tellerrad steht.
2. Achsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel um eine erste Achse dreh
bar ist, daß das Tellerrad um eine zweite Achse dreh
bar ist, und daß die erste und die zweite Achse einen
Winkel zwischen sich bilden.
3. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß dieser Wellenwinkel in wesentlichem 90° beträgt.
4. Achsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel ein Stirnrad mit einer
Evolventen-Verzahnung ist.
5. Achsantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tellerrad ein zylindrisches Rad ist mit Zähnen,
die mit den Evolventen-Zähnen des Stirnrades kompatibel
sind.
6. Achsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit
der zweiten Achse ausgerichtet ist.
7. Achsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver
setzt ist.
8. Achsantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere
Breite und eine vordere obere Breite hat, und daß
die hintere obere Breite kleiner ist als die vordere
obere Breite.
9. Achsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel ein Schraubenrad ist mit
einer Evolventen-Verzahnung.
10. Achsantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tellerrad ein zylindrisches Rad ist mit
Zähnen, die mit den Evolventen-Zähnen des Schrauben
rades kompatibel sind.
11. Achsantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit
der zweiten Achse ausgerichtet ist.
12. Achsantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver
setzt ist.
13. Achsantrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere
Breite und eine vordere obere Breite hat, und daß die
hintere obere Breite kleiner ist als die vordere obere
Breite.
14. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wellenwinkel von 90° abweicht.
15. Achsantrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel ein Stirnrad mit einer
Evolventen-Verzahnung ist.
16. Achsantrieb nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tellerrad ein kegeliges Rad ist mit Zähnen,
welche mit der Evolventen-Verzahnung des Stirnrades
kompatibel sind.
17. Achsantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse im wesentlichen horizontal zur
zweiten Achse ausgerichtet ist.
18. Achsantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse vertikal versetzt gegen die zweite
Achse ist.
19. Achsantrieb nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine hintere obere Brei
te und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere
obere Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
20. Achsantrieb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel ein Schraubenrad ist mit
einer Evolventen-Verzahnung.
21. Achsantrieb nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stirnrad ein kegeliges Rad ist, welche mit
der Evolventen-Verzahnung des Schraubenrades kompatibel
sind.
22. Achsantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse im wesentlichen horizontal mit
der zweiten Achse ausgerichtet ist.
23. Achsantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse vertikal zur zweiten Achse ver
setzt ist.
24. Achsantrieb nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn des Stirnrades eine hintere obere Breite
und eine vordere obere Breite hat, und daß die hintere
Breite kleiner ist als die vordere obere Breite.
25. Achsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangswelle eine erste Ausgangswelle ist, und
daß der Achsantrieb eine zweite Ausgangswelle aufweist.
26. Achsantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das zylindrische Ritzel eine Mehrzahl von Evolventen-
Zähnen hat,
ferner daß das Tellerrad eine Mehrzahl von Zähnen hat, die kompatibel mit den Evolventen-Zähnen des zylindri schen Ritzels ist,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine obere Stirnfläche hat, und daß jede obere Stirnfläche in einem ersten Winkel relativ zur zweiten Achse verläuft.
ferner daß das Tellerrad eine Mehrzahl von Zähnen hat, die kompatibel mit den Evolventen-Zähnen des zylindri schen Ritzels ist,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine obere Stirnfläche hat, und daß jede obere Stirnfläche in einem ersten Winkel relativ zur zweiten Achse verläuft.
27. Achsantrieb nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zahn des Tellerrades eine geneigte Ober
fläche hat, die sich zwischen einer hinteren äußeren
Endfläche und der oberen Stirnfläche erstreckt, und
daß die geneigte Oberfläche jedes Zahnes des Teller
rades in einem zweiten Winkel relativ zur zweiten
Achse verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US32597394A | 1994-10-20 | 1994-10-20 |
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|---|---|
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| DE (1) | DE19536800A1 (de) |
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1995
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