DE19536461C1 - Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit - Google Patents
Wertdruckerzeugnis-HandelseinheitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wertdruckerzeugnis-Handelsein
heit, die eine Mehrzahl von Teileinheiten umfaßt, welche
jeweils eine Mehrzahl von Wertdruckerzeugnissen umfassen.
Bei den Wertdruckerzeugnissen handelt es sich beispielsweise
um Fahrkarten, Eintrittskarten u. a., welche von einem
Veranstalter an Endbenutzer abgegeben werden und diese z. B.
zum Antritt einer Bahnfahrt oder zum Besuch einer Veranstal
tung legitimieren. Derartige Wertdruckerzeugnisse werden
häufig von Fälschern imitiert und in Umlauf gebracht, woraus
dem Veranstalter unter Umständen ein beträchtlicher Schaden
entstehen kann. Es besteht deshalb der Wunsch danach, die
Wertdruckerzeugnisse mit Merkmalen zu versehen, welche eine
Imitation der Wertdruckerzeugnisse durch Fälscher erschweren
oder/und eine einfache Überprüfung der Originalität des
Wertdruckerzeugnisses ermöglichen. Derartige Merkmale können
vom Hersteller der Wertdruckerzeugnisse beispielsweise in
Form von Prägungen, Wasserzeichen oder aufwendigen Druckmu
stern an den einzelnen Wertdruckerzeugnissen angebracht
werden.
Ebenfalls vom Hersteller der Wertdruckerzeugnisse werden die
einzelnen Wertdruckerzeugnisse zu Teileinheiten zusammen
gefaßt, welche beispielsweise mehrere Wertdruckerzeugnisse
umfassende Abreißblöcke, Leporellostapel oder Rollen von über
Perforation zusammenhängenden Wertdruckerzeugnissen sein
können. Mehrere dieser Teileinheiten wiederum werden zu einer
Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit zusammengefaßt, welche an
den Benutzer der Wertdruckerzeugnisse, beispielsweise einen
Veranstalter, abgegeben werden. Eine solche Wertdruckerzeug
nis-Handelseinheit kann den Umfang einer Lieferung von
Wertdruckerzeugnissen vom Hersteller an den Benutzer ent
sprechen, wobei eine Lieferung auch mehrere Teillieferungen
umfassen kann, eine Lieferung kann jedoch auch mehrere
Wertdruckerzeugnis-Handelseinheiten umfassen.
Aus US 3,571,568 ist es bekannt, einen Lochkartenstapel durch das
Einfügen von speziellen Unterteilungskarten in Teileinheiten zu
gliedern. Die Unterteilungskarten weisen dabei an ihrem Rand eine
Mehrzahl offener Ausnehmungen auf, wodurch die Teileinheiten des
Lochkartenstapels einfach zu identifizieren sind.
Ferner ist es aus GB 565 708 bekannt, Randaussparungen an Geld
scheinen anzubringen, um deren Zählung und Sortierung zu er
leichtern.
Aus US 2,235,314 ist es bekannt, randnahe geschlossene Löcher in
Karteikarten mit dem Rand zu verbinden, indem an einer Masken
karte vorgesehene Randaussparungen durch ein Stanzwerkzeug auf
die Karteikarte übertragen werden. Das somit am Rand der Kartei
karte gebildete Muster aus geschlossenen randnahen Löchern und
offenen Randaussparungen dient als Code für die Sortierung und
Klassifizierung der Karteikarten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Wertdruckerzeug
nisse derart auszugestalten, daß ihre Nachahmung erschwert
wird und eine einfache Überprüfung ihrer Originalität möglich
ist.
Die Erfindung geht dabei aus von einer Wertdruckerzeugnis-
Handelseinheit, umfassend eine Mehrzahl von Teileinheiten,
welche jeweils eine Mehrzahl von Wertdruckerzeugnissen
umfassen.
Gekennzeichnet ist die Erfindung dadurch, daß in jedes
einzelne der Wertdruckerzeugnisse ein aus einer oder mehreren
Schnittaussparungen bestehendes Schnittmarkierungsmuster
eingebracht ist, derart, daß die Wertdruckerzeugnisse aus
jeweils derselben Teileinheit ausschließlich das gleiche
Schnittmarkierungsmuster aufweisen und daß die Wertdruck
erzeugnisse aus jeweils verschiedenen Teileinheiten unter
schiedliche Schnittmarkierungsmuster aufweisen.
In einem weiteren Aspekt sieht die Erfindung ein Verfahren
vor, welches von einem die folgenden Schritte umfassenden
Verfahren ausgeht:
- a) Bereitstellen mehrerer Teileinheiten, von denen jede aus einer Mehrzahl mit Kennzeichnungen versehener Wertdruck erzeugnisse besteht und
- b) Ausgeben der Wertdruckerzeugnisse der Teileinheiten einzeln an Endbenutzer.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt a)
Wertdruckerzeugnisse mit einem aus einer oder mehreren
Schnittausparungen bestehenden Schnittmarkierungsmuster
bereitgestellt werden, derart, daß die jeweils zu derselben
Teileinheit gehörenden Wertdruckerzeugnisse ausschließlich
das gleiche Schnittmarkierungsmuster aufweisen und die
jeweils zu verschiedenen Teileinheiten gehörenden Wertdruck
erzeugnisse unterschiedliche Schnittmarkierungsmuster
aufweisen, und daß im Schritt b) mehrere Teileinheiten
zeitlich gestaffelt oder/und örtlich getrennt für die Ausgabe
ihrer Wertdruckerzeugnisse an die Endbenutzer ausgegeben
werden.
Bei den Wertdruckerzeugnissen kann es sich um Fahrkarten,
Eintrittskarten zum Besuch von Veranstaltungen oder ähnlichem
handeln. Die einzelnen Teileinheiten können dabei eine Anzahl
von beispielsweise 10 oder 100 Wertdruckerzeugnissen (10er,
100er Block) aufweisen oder es kann etwa die einem Wochen-
oder Monatsbedarf an benötigten Wertdruckerzeugnissen
entsprechende Menge zu jeweils einer Teileinheit zusammen
gefaßt sein. Die Wertdruckerzeugnisse einer Teileinheit
können untereinander lose zusammengefaßt oder miteinander
über Perforationen verbunden sein, wobei sie etwa zu einem
oder mehreren Blöcken gestapelt oder zu einer oder mehreren
Rollen aufgerollt sein können.
Die Wertdruckerzeugnisse können, wie das herkömmlicherweise
der Fall ist, aufgedruckte Markierungen aufweisen, die eine
Identifizierung des Wertdruckerzeugnisses ermöglichen, zudem
können fälschungserschwerende Markierungen, wie etwa Prägun
gen, Wasserzeichen oder ähnliches vorgesehen sein. Als
Grundmaterial für ein einzelnes Wertdruckerzeugnis dient ein
Flachmaterialblatt aus Papier, Pappe, Kunststoff oder
ähnlichem.
Ein Schnittmarkierungsmuster umfaßt ein oder mehrere Schnitt
aussparungen, welche durch ein geeignetes Werkzeug bei der
Herstellung des Wertdruckerzeugnisses in dieses eingeschnit
ten oder eingedrückt werden. Die Schnittaussparungen sind
damit Bereiche des Wertdruckerzeugnisses, an denen das
Grundmaterial ausgeschnitten oder zumindest in seiner
Materialstärke reduziert ist. Das Schnittaussparungsmuster
eines Wertdruckerzeugnisses kann somit einfach durch das Auge
eines Betrachters, etwa eines die Identität des Wertdruck
erzeugnisses überprüfenden Kontrolleurs, wahrgenommen werden,
indem das Wertdruckerzeugnis gegen das Licht oder vor eine
helle oder dunkle Fläche gehalten wird. Zudem ist es möglich,
das Schnittaussparungsmuster durch Tasten mit der Hand zu
erfassen.
Die zu einer Teileinheit zusammengefaßten Wertdruckerzeug
nisse weisen das gleiche Schnittmarkierungsmuster in dem
Sinne auf, daß dieses bei einer für die Überprüfung der
Identität des Wertdruckerzeugnisses typischerweise erfolgen
den Untersuchung als gleich erkannt wird und beispielsweise
Toleranzen bei der Fertigung keinen Einfluß auf die Zuordnung
eines Schnittmarkierungsmusters zu einer Teileinheit haben.
Die Schnittmarkierungsmuster von Wertdruckerzeugnissen aus
verschiedenen Teileinheiten hingegen unterscheiden sich
derart, daß sie bei der für die Überprüfung der Identität des
Wertdruckerzeugnisses typischen Untersuchung auch als
verschieden erkannt werden können.
Neben herkömmlichen fälschungserschwerenden Merkmalen, wie
Wasserzeichen oder ähnlichem, bieten die Schnittmarkierungs
muster der Erfindung eine weitere Möglichkeit, die Fälschung
von Wertdruckerzeugnissen zu erschweren bzw. deren Originali
tät zu überprüfen. Der Benutzer der Wertdruckerzeugnis-
Handelseinheit, beispielsweise ein Veranstalter oder ein
Verkehrsunternehmen, kann die Konfigurationen der für die
einzelnen Teileinheiten verwendeten Schnittmarkierungsmuster
geheimhalten und Wertdruckerzeugnisse aus den einzelnen
Teileinheiten, auf vorbestimmte Weise, beispielsweise
zeitlich oder räumlich getrennt, an Endbenutzer, d. h. die
Kunden, abgeben. So kann beispielsweise ein Verkehrsunter
nehmen in einem Monat Wertdruckerzeugnisse mit einem ersten
Schnittmarkierungsmuster aus einer ersten Teileinheit und in
einem darauffolgenden Monat Wertdruckerzeugnisse mit einem
von dem ersten Schnittmarkierungsmuster verschiedenen zweiten
Schnittmarkierungsmuster aus einer zweiten Teileinheit ausge
ben. Es ist ebenfalls möglich, daß ein Veranstalter Wert
druckerzeugnisse einer ersten Teileinheit zur Ausgabe für
Platzkarten eines ersten Sitzblocks in einem Veranstaltungs
raum und Wertdruckerzeugnisse aus einer zweiten Teileinheit
zur Ausgabe für Platzkarten eines zweiten Sitzblocks usw.
bestimmt. Einen Hinweis auf das Vorliegen eines gefälschten
Wertdruckerzeugnisses bietet damit zum einen das Auftreten
eines Wertdruckerzeugnisses mit einem in einer Wertdruck
erzeugnis-Handelseinheit nicht verwendeten Schnittmarkie
rungsmuster. Wird zum anderen bei einer Kontrolle ein
Wertdruckerzeugnis mit einem Schnittmarkierungsmuster,
welches zwar einem gültigen Schnittmarkierungsmuster der
Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit entspricht, jedoch ein
Schnittmarkierungsmuster einer Teileinheit aufweist, welche
zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht zur Ausgabe bestimmt ist
oder welche zur Ausgabe für einen anderen Ort bestimmt ist,
so liegt ein deutlicher Hinweis auf ein gefälschtes Wert
druckerzeugnis vor.
Bevorzugterweise ist vorgesehen, daß zumindest eine der
Schnittaussparungen in dem Wertdruckerzeugnis als Trenn
schnitt ausgeführt ist, welcher das Material des Wertdruck
erzeugnisses in seiner ganzen Stärke durchschneidet und
innerhalb des Wertdruckerzeugnisses ringförmig geschlossen
verläuft, so daß ein vollständig umrandetes Loch in dem
Wertdruckerzeugnis gebildet ist. Soll der innere Bereich des
Wertdruckerzeugnisses, da er beispielsweise mit einem
aufwendigen Design bedruckt ist, nicht durch ein Loch gestört
werden, so wird eine der Schnittaussparungen bevorzugterweise
als Trennschnitt ausgeführt, welche von einer Randkontur des
Wertdruckerzeugnisses ausgeht und somit eine auf der Rand
kontur des Wertdruckerzeugnisses liegende Materialaussparung
in dem Wertdruckerzeugnis bildet. Weiterhin ist ebenfalls
vorgesehen, daß zumindest eine der Schnittaussparungen als
Verdrängungsschnittmuster gebildet ist. Ein Verdrängungs
schnittmuster ist dabei aus einzelnen Verdrängungsschnitten
gebildet, die das Material des Wertdruckerzeugnisses nicht
notwendigerweise in seiner ganzen Stärke durchsetzen, jedoch
zu einer Materialverdrängung im Bereich des Verdrängungs
schnitts führen. Die einzelnen Verdrängungsschnitte beginnen
und enden dabei bevorzugterweise innerhalb des Wertdruck
erzeugnisses. Damit entstehen beim Einbringen der Schnittaus
sparungen, im Gegensatz zu den ringförmig geschlossenen oder
von der Randkontur des Wertdruckerzeugnisses ausgehenden
Trennschnitten, bei der Herstellung der Wertdruckerzeugnisse
keine Materialabschnitte, die als Abfall entsorgt werden
müssen. Die bevorzugterweise eng benachbart zur Bildung eines
Verdrängungsschnittmusters angeordneten Verdrängungsschnitte
sind, wenn das Wertdruckerzeugnis z. B. gegen das Licht
gehalten wird, ebenfalls mit dem Auge gut erkennbar, zudem
weisen sie den Vorteil auf, daß sie in Bereiche eingebracht
werden können, welche ebenfalls mit Farbmarkierungen bedruckt
sind, wobei sowohl das durch die Farbmarkierungen erzeugte
Design als auch die Schnittaussparungen auf dem Wertdruck
erzeugnis erkannt werden können. Mit den vorangehend genann
ten Möglichkeiten, Schnittaussparungen in das Wertdruck
erzeugnis einzubringen, ist eine Vielzahl von Kombinations
möglichkeiten gegeben, Schnittmarkierungsmuster aus einzelnen
Schnittaussparungen zu konfigurieren.
Die einzelnen Schnittaussparungen sind bevorzugterweise durch
polygonförmige Schnittlinien gegen das Material des Wert
druckerzeugnisses abgegrenzt, wobei die polygonförmigen
Schnittlinien geradlinige oder gebogene Polygonabschnitte
aufweisen oder gleichförmig gekrümmt, insbesondere kreisför
mig verlaufen. Dies ermöglicht eine einfache Herstellbarkeit
der zum Einbringen der Schnittaussparung notwendigen Werkzeu
ge. Insbesondere können die Schnittaussparungen Dreiecksform,
Rechteckform, Sternform, Kreisform oder eine ähnliche
einfache geometrische Form aufweisen.
Bevorzugterweise haben die Schnittaussparungen der Schnitt
markierungsmuster einen mittleren Durchmesser von 3-10 mm,
insbesondere von 3-7 mm. Diese Abmessungen der Schnittaus
sparungen ermöglichen sowohl bei vollständiger als auch bei
teilweiser Berandung eine einfache Wahrnehmbarkeit des
Schnittmarkierungsmusters mit dem Auge, wenn das Wertdruck
erzeugnis beispielsweise um eine Armlänge vom Auge entfernt
mit der Hand gehalten wird.
Da die Schnittmarkierungsmuster eines Wertdruckerzeugnisses
die Zuordnung des Wertdruckerzeugnisses zu einer bestimmten
Teileinheit ermöglichen sollen, ist es notwendig, daß sich
die Schnittmarkierungsmuster verschiedener Teileinheiten
genügend und auf einfache Weise wahrnehmbar voneinander
unterscheiden. Insbesondere ist deshalb vorgesehen, daß sich
die Schnittmarkierungsmuster der Wertdruckerzeugnisse aus
jeweils verschiedenen Teileinheiten durch die Position
wenigstens einer der Schnittaussparungen relativ zu dem
Wertdruckerzeugnis unterscheiden. Eine relativ gute Unter
scheidbarkeit der Positionen der Schnittaussparungen in
Wertdruckerzeugnissen aus verschiedenen Teileinheiten ist
dann gegeben, wenn diese Positionen voneinander einen Abstand
von wenigstens dem doppelten mittleren Durchmesser einer der
Schnittaussparungen haben.
Eine besonders einfache Unterscheidbarkeit der Positionen
einzelner Schnittaussparungen relativ zum Wertdruckerzeugnis
ist dann gegeben, wenn auf sämtlichen Wertdruckerzeugnissen
jeweils an einer vorbestimmten Stelle eine Referenzdruckmar
kierung oder/und eine Referenzschnittmarkierung angebracht
ist. Bei den Referenzdruckmarkierungen kann es sich um auf
übliche Weise auf das Wertdruckerzeugnis aufgebrachte
Farbmarkierungen handeln, die Referenzschnittmarkierungen
sind, ähnlich wie die Schnittausparungen der Schnittmarkie
rungsmuster, durch geeignete Werkzeuge aus dem Grundmaterial
des Wertdruckerzeugnisse ausgeschnitten bzw. ausgestanzt. Der
mittlere Durchmesser einer Referenzdruckmarkierung bzw. einer
Referenzschnittmarkierung ist wiederum so bemessen, daß diese
Markierungen mit dem Auge einfach wahrnehmbar sind, ins
besondere kommen hier ebenfalls mittlere Durchmesser von 3-7 mm
in Betracht. Der Betrachter hat damit ein augenfälliges
Merkmal zur Verfügung, das als optischer Anschlag wirken
kann, um die Position einer Schnittaussparung darauf zu
beziehen. Der Bezug zwischen dieser Referenzdruckmarkierung
bzw. Referenzschnittmarkierung und der betreffenden Schnitt
aussparung wird besonders deutlich erkennbar, wenn die
Schnittaussparung von der zugehörigen Referenzdruckmarkierung
bzw. Referenzschnittmarkierung einen Abstand von höchstens
dem dreifachen mittleren Durchmesser der Schnittaussparung
hat. Es ist hierbei insbesondere günstig, wenn sich die
Schnittaussparungen von Wertdruckerzeugnissen aus verschiede
nen Teileinheiten durch die Winkelposition, die die Schnitt
aussparungen relativ zur der Referenzdruckmarkierung bzw.
Referenzschnittmarkierung einnehmen, unterscheiden. Ein
Betrachter kann die Winkelposition damit einfach kategorisie
ren (z. B. 3 Uhr, 6 Uhr, 11 Uhr usw.).
Ebenso ist vorgesehen, daß sich die Schnittmarkierungen von
Wertdruckerzeugnissen aus verschiedenen Teileinheiten durch
die Form des Randes der Schnittmarkierungen unterscheiden.
Dies bietet ebenfalls eine einfache Möglichkeit, ein Schnitt
markierungsmuster einer bestimmten Teileinheit zuzuordnen,
wobei die Positionen der Schnittmarkierungen relativ zu den
Wertdruckerzeugnissen jedoch nicht beachtet werden müssen.
Insbesondere ist vorgesehen, daß sich die Schnittmarkierungs
muster der Wertdruckerzeugnisse aus verschiedenen Teil
einheiten sowohl durch die Position als auch durch die Form
des Randes der einzelnen Schnittaussparungen unterscheiden.
Durch die Kombinierbarkeit verschiedener Formen des Randes
und verschiedener Positionen der Schnittmarkierungen wird
somit eine relativ große Zahl einfach unterscheidbarer
verschiedener Schnittmarkierungsmuster und entsprechender
Teileinheiten geschaffen.
Eine besonders einfache und übersichtliche Handhabung der
Wertdruckerzeugnis-Handelseinheiten ist dann gegeben, wenn
die Anzahl von Wertdruckerzeugnissen in jeder Teileinheit ein
ganzzahliges Vielfaches von 10 ist.
Ein sparsames Ausgabeverfahren, bei dem im wesentlichen
sämtliche Wertdruckerzeugnisse einer Wertdruckerzeugnis-
Handelseinheit ausgegeben werden, ist dann gegeben, wenn ein
für die Ausgabe von Wertdruckerzeugnissen aus einer bestimm
ten Teileinheit vorbestimmter Zeitraum dann endet, wenn die
aus dieser Teileinheit stammenden Wertdruckerzeugnisse im
wesentlichen vollständig ausgegeben sind und erst daran
anschließend ein neuer zur Ausgabe von Wertdruckerzeugnissen
aus einer weiteren Teileinheit bestimmter Zeitraum beginnt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Wertdruck
erzeugnis-Handelseinheit, die aus drei Teileinhei
ten besteht,
Fig. 2 Wertdruckerzeugnisse aus den in Fig. 1 dargestell
ten Teileinheiten, deren Schnittmarkierungsmuster
sich in Position und Anzahl der Schnittaussparun
gen unterscheiden,
Fig. 3 Wertdruckerzeugnisse aus verschiedenen Teileinhei
ten, deren Schnittaussparungen sich durch die Form
ihres Randes unterscheiden,
Fig. 4 Wertdruckerzeugnisse aus verschiedenen Teileinhei
ten, die eine Referenzdruckmarkierung tragen,
Fig. 5 Wertdruckerzeugnisse aus verschiedenen Teileinhei
ten, deren Schnittaussparungen auf dem Rand des
Wertdruckerzeugnisses liegen, und
Fig. 6 eine Detaildarstellung einer als Verdrängungs
schnittmuster gebildeten Schnittaussparung.
In Fig. 1 dargestellt sind mehrere, hier z. B. neun Blöcke 1
von Fahrscheinen 3 für Busfahrten, wobei jeweils drei Blöcke
1 zu einer Teileinheit 5 zusammengefaßt sind. Die drei dabei
entstehenden Teileinheiten 5 bilden zusammen eine Wertdruck
erzeugnis-Handelseinheit 7. Die Blöcke 1 sind jeweils durch
Klammern 8 zusammengehalten, die einzelnen Fahrscheine 3
können durch das Aufreißen von Perforationen 9 aus den
Blöcken 1 entnommen werden.
Es versteht sich, daß die hier gewählten Zahlen von 3 bzw. 9
Blöcken nur zur schematischen Erläuterung der Wertdruck
erzeugnis-Handelseinheit dienen, die tatsächlich in Betracht
kommende Zahl an Blöcken pro Teileinheit und die Zahl von
Teileinheiten pro Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit richtet
sich nach dem tatsächlichen Erfordernissen des Benutzers,
welcher mit einer Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit bei
spielsweise einen Wochen-, Monats- oder Jahresbedarf an
Wertdruckerzeugnissen beziehen kann. Somit können in einer
Teileinheit auch mehr als 10 000 Wertdruckerzeugnisse und in
einer Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit mehrere hundert
Teileinheiten enthalten sein.
Fig. 2 stellt drei Fahrscheine 3 in Draufsicht dar, welche
aus Blöcken 1 der drei Teileinheiten 5 der Fig. 1 entnommen
wurden. Die Fahrscheine 3 sind aus Papier hergestellt und auf
ihrer Oberfläche mit Schrift- und Bildmarkierungen 11
bedruckt, welche Abfahrt- und Zielort einer möglichen
Busfahrt sowie den Gültigkeitszeitraum des Fahrscheins
angeben. Auf jedem Fahrschein 3 ist an jeweils gleicher
Stelle eine einen Schnittmarkierungsbereich 13 umschließende
Linie 15 aufgedruckt. Innerhalb des Schnittmarkierungs
bereichs 13 sind in den Fahrschein 3 jeweils ein oder mehrere
Löcher 17 angebracht, welche auf jedem Fahrschein 3 ein
Schnittmarkierungsmuster 19 bilden. Zur Bildung der Löcher 17
wurden bei der Herstellung des Fahrscheins 3 durch geeignete
Werkzeuge, wie etwa Schneidwerkzeuge, in die Fahrscheine 3
jeweils ringförmig geschlossene, das Material vollständig
durchsetzende Trennscheibe 21 derart eingebracht, daß bei
Entnahme der entstehenden Materialabfälle die Löcher 17 in
den Fahrscheinen 3 verbleiben. Die drei dargestellten
Fahrscheine 3, welche aus Blöcken 1 der drei verschiedenen
Teileinheiten 5 der Fig. 1 stammen, weisen jeweils ver
schiedene Schnittmarkierungsmuster 19 auf. Die drei Schnitt
markierungsmuster 19 unterscheiden sich jeweils hinsichtlich
der Anzahl und der Positionen der innerhalb des Schnitt
markierungsbereichs 13 angeordneten Löcher 17. Zur besonders
einfachen Beurteilung der Position eines Lochs 17 relativ zu
dem Wertdruckerzeugnis 3 dient die das Auge leitende, als
Referenzdruckmarkierung wirkende Linie 15, die den Schnitt
markierungsbereich 13 umschließt. Die Schnittmarkierungs
muster 19 der Fahrscheine 3 aus Blöcken 1 derselben Teil
einheit 5 sind identisch.
Die Fahrscheine 3 wurden in einem Druckereibetrieb mit den
Schrift- und Bildmarkierungen 11 sowie der Linie 15 bedruckt
und mit den Löchern 17 versehen. Die einzelnen Fahrscheine 3
wurden derart zu Blöcken 1 und diese wiederum zu Teileinhei
ten 5 zusammengefaßt, daß alle Fahrscheine 3 aus einer
Teileinheit 5 jeweils das gleiche Schnittmarkierungsmuster 19
aufweisen, die Schnittmarkierungsmuster 19 von Fahrscheinen
3 aus verschiedenen Teileinheiten 5 jedoch verschieden sind.
Die einzelnen Teileinheiten 5 wurden zu einer Wertdruck
erzeugnis-Handelseinheit 7 zusammengefaßt und an das Ver
kehrsunternehmen geliefert. Dieses wiederum gibt die ein
zelnen Blöcke 1 an verschiedene Fahrkartenverkaufsstellen
aus, wo die einzelnen Fahrscheine 3 an Kunden ausgegeben
werden.
Die in den Fig. 1 und 2 beschriebenen Fahrscheine 3 aus der
Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit 7 eröffnen dem Betreiber
des Verkehrsunternehmens die Möglichkeit, Fälschern eine
zusätzliche Erschwernis bei der Herstellung von Imitaten der
Fahrscheine 3 aufzuerlegen. Hierzu werden die Fahrscheine 3
vorteilhafterweise nach einem bestimmten Verfahren ausgege
ben: Während eines vorbestimmten Zeitraums werden an alle
Fahrkartenverkaufsstellen des Verkehrsunternehmens aus
schließlich Fahrscheine 3 aus Blöcken 1 ausgegeben, welche
aus derselben Teileinheit 5 stammen. Dieser Zeitraum kann
beispielsweise ein Tag, eine Woche oder ein Monat sein. In
diesem Zeitraum sind somit ausschließlich Fahrkarten mit dem
gleichen Schnittmarkierungsmuster 19 in Umlauf. Die Schnitt
markierungsmuster 19 der Fahrscheine 3 können durch Kon
trolleure einfach überprüft werden, wird ein nicht zu dem
Zeitraum passendes Schnittmarkierungsmuster 19 aufgefunden,
so liegt ein deutlicher Hinweis auf das Vorliegen einer
Fälschung vor. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden in einem
daran anschließenden, ebenfalls vorbestimmten Zeitraum an
allen Fahrkartenverkaufsstellen ausschließlich Fahrkarten 3
ausgegeben, die von Blöcken 1 einer anderen Teileinheit 5
stammen. Das Schema, nach dem der Wechsel der zur Ausgabe
gelangenden Teileinheiten 5 und damit der Schnittmarkierungs
muster 19 in seiner zeitlichen Abfolge geschieht, wird dabei
vom Veranstalter geheim gehalten. Für Fälscher ist dabei zum
einen das Einbringen von Schnittmarkierungsmustern in
Fahrscheine an sich ein Hindernis, da dies spezielle Werk
zeuge voraussetzt, zum anderen ist es für einen Fälscher
schwierig, den für ihn unvorhersehbaren Wechseln der Schnitt
markierungsmuster 19 zu folgen und seine Imitate zeitrichtig
in Umlauf zu bringen.
Im folgenden sind Varianten der Erfindung dargestellt. Dabei
sind Komponenten, die Komponenten in den Fig. 1 und 2
entsprechen, jeweils mit gleichen Bezugsziffern, zur Unter
scheidung jedoch mit einem zusätzlichen Buchstaben versehen.
Zur Erläuterung wird jeweils auf die gesamte vorangehende
Beschreibung Bezug genommen.
In Fig. 3 sind drei Teileinheiten 5b einer Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit 7b dargestellt, deren
Wertdruckerzeugnisse 3b durch Perforationen 9b lösbar
miteinander verbunden sind. An jeweils gleicher Position
innerhalb der einzelnen Wertdruckerzeugnisse 3b sind Löcher
17b eingebracht, welche jeweils ein Schnittmarkierungsmuster 19b bilden. Die durch die ringförmig geschlossenen
Trennschnitte 21b gebildeten Ränder der Löcher 17b in den
Wertdruckerzeugnissen 3b aus verschiedenen Teileinheiten 5b
weisen jeweils verschiedene Formen, nämlich Dreiecksform,
Quadratform bzw. Halbmondform auf. Die Wertdruckerzeugnisse
3b aus derselben Teileinheit haben jeweils Löcher 17b mit
gleicher Form der Trennschnitte 21b. Die Wertdruckerzeugnisse 3b
sind ferner mit Schrift- und Bildmarkierungen 11b versehen.
In Fig. 4 dargestellt sind Wertdruckerzeugnisse 3c aus
jeweils verschiedenen Teileinheiten, welche jeweils ein
Schnittmarkierungsmuster 19c mit nur einem einzigen aus jeweils einem ringförmig geschlossenen Trennschnitt 21c gebildeten Loch 17c
aufweisen, welches sich in seiner Position relativ zu dem
Wertdruckerzeugnis 3c unterscheidet. Um die verschiedenen
Positionen des Lochs 17c bei Wertdruckerzeugnissen 3c aus
verschiedenen Teileinheiten besonders augenfällig unter
scheidbar zu machen, ist an einer vorbestimmten Stelle aller
Wertdruckerzeugnisse 3c eine schwarze quadratische Referenz
druckmarkierung 23 aufgebracht. Die Positionen der Löcher 17c
liegen auf einem um die Referenzdruckmarkierung 23 zen
trierten Kreis 25, dessen Radius ungefähr dem 1 1/2 bis
2fachen des Durchmessers der Löcher 17c entspricht. Die
Löcher 17c aller Schnittmarkierungsmuster 19c haben damit von
der Referenzdruckmarkierung 23 gleichen Abstand, die Schnitt
markierungsmuster 19c verschiedener Teileinheiten 5c unter
scheiden sich jedoch in der Position, die die Löcher 17c auf
dem Umfang des Kreises 25 einnehmen. Die Zuordnung eines
Wertdruckerzeugnisses 3c zu einer bestimmten Teileinheit 5c
kann damit besonders einfach durch Klassifizieren des
Position des Lochs 17c relativ zu der Referenzdruckmarkierung
23 (1 Uhr, 3 Uhr, 10 Uhr) erfolgen. Die Wertdruckerzeugnisse 3c
weisen ebenfalls zusätzliche Schrift- und Bildmarkierungen 11c auf.
Es ist ebenfalls möglich, bei der in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsform anstatt der schwarzen quadratischen Referenz
druckmarkierung 23 eine Referenzschnittmarkierung zu ver
wenden. Diese wird dann ebenfalls in das Material des
Wertdruckerzeugnisses eingeschnitten. Sie kann hierbei
ebenfalls die oben beschriebenen bevorzugten Größen und
Randformen aufweisen und dient, wie die Referenzdruckmarkie
rung 23, dazu, die Positionen der Schnittausparungen der
Schnittmarkierungsmuster auf einem Wertdruckerzeugnis einfach
beurteilen zu können.
Eine weitere Möglichkeit, Wertdruckerzeugnisse mit Schnitt
aussparungen zu versehen ist in Fig. 5 dargestellt. Hier
weisen die Wertdruckerzeugnisse 3d jeweils von ihrer Rand
kontur 29 ausgehende Trennschnitte 21d auf, so daß Schnitt
aussparungen 27d jeweils auf der Randkontur 29 liegende
halbkreisförmige Ausschnitte an den Wertdruckerzeugnissen
bilden, welche an jeweils unterschiedlicher Stelle und in
unterschiedlicher Anzahl am rechten Rand der Wertdruck
erzeugnisse 3d angeordnet sind. Diese Art von Schnittmarkie
rungsmuster 19d ist nicht nur einfach mit dem Auge wahrnehm
bar, sie kann auch leicht mit der Hand ertastet und auf ihre
Originalität überprüft werden.
In Fig. 6 ist eine weitere Variante einer Schnittaussparung
im Detail dargestellt. Hierbei sind in das Wertdruckerzeugnis
3e eine Mehrzahl von Verdrängungsschnitten 31 eingebracht,
welche jeweils innerhalb des Wertdruckerzeugnisses 3e
beginnen und enden. Die Verdrängungsschnitte 31 sind durch
ein entsprechend geformtes Keilmesser bei der Herstellung des
Wertdruckerzeugnisses 3e derart in dessen Trägermaterial
eingebracht, daß dieses nicht in seiner ganzen Stärke
durchschnitten wird. Jedoch wird auf der Betrachtungsseite
des Wertdruckerzeugnisses eine Vertiefung eingebracht und
Material zu den Seiten des Verdrängungsschnitts hin ver
drängt. Dabei entsteht eine Schwächung in der Materialstärke
des Wertdruckerzeugnisses 3e, welche mit der Hand tastbar
oder/und gegen das Licht aufgrund erhöhter Transparenz im
Bereich des Verdrängungsschnitts sichtbar ist.
Die einzelnen Verdrängungsschnitte sind zu einem sternförmi
gen Verdrängungsschnittmuster 33 und und zu einem wellenför
migen Verdrängungsschnittmuster 33, zusammengefaßt, welche
zusammen ein Schnittmarkierungsmuster 19e bilden.
Diese Variante von Schnittaussparungen bietet den Vorteil,
daß bei der Herstellung der Schnittaussparungsmuster keine
Abfälle entstehen und die Schnittaussparungen im Bereich
eines auf das Wertdruckerzeugnis aufgedruckten Designs
angebracht werden können, ohne dessen Sichtbarkeit zu stören.
Claims (14)
1. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit, umfassend eine
Mehrzahl von Teileinheiten (5), welche jeweils eine
Mehrzahl von Wertdruckerzeugnissen (3) umfassen,
dadurch gekennzeichnet, daß in jedes einzelne der
Wertdruckerzeugnisse (3) ein aus einer oder mehreren
Schnittaussparungen (17, 27, 33) bestehendes Schnitt
markierungsmuster (19) eingebracht ist, derart, daß
die Wertdruckerzeugnisse (3) aus jeweils derselben
Teileinheit (5) ausschließlich das gleiche Schnitt
markierungsmuster (19) aufweisen und daß die Wert
druckerzeugnisse (3) aus jeweils verschiedenen Teil
einheiten (5) unterschiedliche Schnittmarkierungs
muster (19) aufweisen.
2. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der
Schnittaussparungen (16, 27, 33) zur Bildung eines
vollständig umrandeten Lochs (17) als ringförmig
geschlossener Trennschnitt (21) in dem Wertdruck
erzeugnis (3) gebildet ist.
3. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der
Schnittaussparungen (17, 27, 33) durch einen von einer
Randkontur (29) des Wertdruckerzeugnisses (3) ausge
henden Trennschnitt (21) gebildet ist.
4. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine der Schnittaussparungen (17, 27, 33)
als Verdrängungsschnittmuster (33) gebildet ist.
5. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Schnittaussparungen (17, 27, 33) poly
gonförmig mit geradlinigen oder gebogenen Polygonsei
ten oder gleichförmig gekrümmt sind.
6. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnittaussparungen (17, 27, 33) der Schnitt
markierungsmuster (19) einen mittleren Durchmesser von
3 bis 10 mm, insbesondere 3 bis 7 mm, aufweisen.
7. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnittmarkierungsmuster (19) der Wertdruckerzeug
nisse (3) aus jeweils verschiedenen Teileinheiten (5)
sich durch die Position wenigstens einer der Schnitt
aussparungen (17, 27, 33) relativ zu dem Wert
druckerzeugnis (3) unterscheiden.
8. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen der sich in
ihrer Position relativ zu dem Wertdruckerzeugnis (3)
unterscheidenden Schnittaussparungen (17, 27, 33)
einen Abstand von wenigstens dem doppelten mittleren
Durchmesser der Schnittaussparungen (17, 27, 33)
haben.
9. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß auf sämtlichen Wertdruck
erzeugnissen (3) jeweils an einer vorbestimmten Stelle
eine Referenzdruckmarkierung (15) oder/und der Refe
renzschnittmarkierung (23) angebracht ist.
10. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positionen der sich in
ihrer Position relativ zu dem Wertdruckerzeugnis
unterscheidenden Schnittaussparungen (17, 27, 33) von
der Referenzdruckmarkierung (15) oder/und der Refe
renzschnittmarkierung (23) einen Abstand von höchstens
dem dreifachen mittleren Durchmesser der Schnittaus
sparungen (17, 27, 33) haben.
11. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnittmarkierungsmuster (19) der Wertdruckerzeug
nisse (3) aus jeweils verschiedenen Teileinheiten (5)
sich durch die Form des Rands (21, 31) wenigstens
einer der Schnittaussparungen (17, 27, 33) unter
scheiden.
12. Wertdruckerzeugnis-Handelseinheit nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl von Wertdruckerzeugnissen (3) in jeder
Teileinheit (5) ein ganzzahliges Vielfaches von 10
ist.
13. Verwendung von Wertdruckerzeugnissen nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Bereitstellung und Ausgabe,
wobei
- a) mehrere Teileinheiten (5) bereitgestellt werden, von denen jede aus einer Mehrzahl mit Kennzeich nungen versehener Wertdruckerzeugnisse (3) be steht, und
- b) die Wertdruckerzeugnisse (3) der Teileinheiten (5) einzeln an Endbenutzer ausgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt a) Wertdruck erzeugnisse mit einem aus einer oder mehreren Schnitt ausparungen (17, 27, 33) bestehenden Schnittmarkie rungsmuster (19) bereitgestellt werden, derart, daß die jeweils zu derselben Teileinheit (5) gehörenden Wertdruckerzeugnisse (3) ausschließlich das gleiche Schnittmarkierungsmuster (19) aufweisen und die jeweils zu verschiedenen Teileinheiten (5) gehörenden Wertdruckerzeugnisse (3) unterschiedliche Schnitt markierungsmuster (19) aufweisen, und daß im Schritt b) mehrere Teileinheiten (5) zeitlich gestaffelt oder/und örtlich getrennt für die Ausgabe ihrer Wertdruckerzeugnisse (3) an die Endbenutzer ausgegeben werden.
14. Verwendung von Wertdruckerzeugnissen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß jede zeitlich gestaffelt ausgegebene Teileinheit
(5) ausgegeben wird, sobald die überwiegende Anzahl
der Wertdruckerzeugnisse (3) der vorangegangen ausge
gebenen Teileinheit (5) an die Endbenutzer ausgegeben
ist.
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