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DE1953586C - Schiff mit mindestens zwei Schiffs schrauben - Google Patents

Schiff mit mindestens zwei Schiffs schrauben

Info

Publication number
DE1953586C
DE1953586C DE1953586C DE 1953586 C DE1953586 C DE 1953586C DE 1953586 C DE1953586 C DE 1953586C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rudder
propeller
ship
propellers
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kaname Tamura Kinya Nagasaki Taniguchi (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd

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Description

i 953 586
Die Erfindung betrifft ein Schiff mit mehreren mit einem Schiffsrumpf IC und Schiffsschrauben 12 Schrauben, insbesondere ein Doppelschraubenschiff, und 14, die symmetrisch beiderseits der Mittellängs- und eine verbesserte Schiffsschrauben- und Ruder- ebene 16 des Schiffes angeordnet sind. Den Schiffsanordnung für dieses Schiff. schrauben 12 und 14 sind achtern symmetrisch
Bei heikömmlichen Doppelschraubenschiffen ist 5 beiderseits der Mittellängsebene 16 Ruder 17 und 18 es üblich, die Schiffsschrauben symmetrisch beider- nachgeordnet. Die Ruder 17 und 18 befinden sich seits der lotrechten Mittellängsebene des Schiffes so direkt hinter den zugehörigen Schiffsschrauben 12 anzuordnen, daß der Abstand zwischen beiden und 14. Das entspricht der heute üblichen Bauweise; Schiffsschrauben wesentlich größer als der Durch- gegenüber dem in Fig. 1 gestrichelt dargestellten messer beider Schiffsschrauben ist. Dabei ist ent- io gemeinsamen Mittelruder wird dem Doppelruder, weder für beide Schiffsschrauben ein gemeinsames bei dem jeder Schraube ein separates Ruder zuRuder oder für jede Schiffsschraube ein separates geordnet ist, irn allgemeinen der Vorzug gegeben, Ruder vorgesehen. Das gemeinsame Ruder ist dann da das gemeinsame Mittelruder einem Doppelin dei lotrechten Mittellängsebene des Schiffes an- schraubenschiff wesentlich weniger Manövrierfähiggeordnet, während sich die separaten R;ider jeweils 15 keit als das Doppelruder gibt. Als Ruder 17 und 18 genau hinter den zugehörigen Schiffsschrauben be- sind die heute üblichen Profilruder eingezeichnet,
finden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß Schiffe mit Wie in F i g. 2 dargestellt, ist ein Schiffsrumpf 10' separaten Rudeln für jede Schiffsschraube gegen- mit eine-n Heck 1 versehen, das symmetrisch beiderüber Schiffen ir.it einem gemeinsamen Ruder eine seits der Mittellängsebene 3 angeordnete Schiffswesentlich bessere Manövrierfähigkeit haben, so daß 20 schrauben la und Ib aufweist. Diese Schiffszumindest in neuerer Zeit den separaten Rudern im schrauben 2 α und 2 b besitzen nach der Erfindung allgemeinen der Vorzug gegeben wird. zwischen ihren Achsen einen Abstand D, der größer
Das gemeinsame, in der Regel als Profilruder aus- als der Durchmesser d der Schiffsschrauben 2 α und
gebildete Ruder hat jedoch gegenüber der. separaten 2 b ist. Dieser Abstand D ist jedoch nicht größer als
Rudern wiederum den Vorteil, daß es wesentlich 35 der Durchmesser d der Schiffsschrauben plus der
weniger Schubverluste verursacht als die im Dicke t eines Profilruders 4, d. h., der Abstand D
Schraubenwasser angeordneten separaten Ruder. kann gleich oder kleiner als der Durchmesser d der
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Schiffsschrauben 2 α und 2 b plus dci Ruderdicke t
die Manövrierfähigkeit an Doppelschraubenschiffen sein.
mit einem gemeinsamen Ruder ohne Verringerung 30 Diese erfindungsgemäße Konstruktion verbessert
des Antriebswirkungsgrades zu verbessern. den Antriebswirkungsgrad und erhöht die Manövrier-
Nach der Erfindung wird das dadurch erreicht, Fähigkeit. Wie i.i Fig. 3 mit Hilfe von Pfeilen gedaß der Abstand der Schraubenachsen so weit ver- zeigt, sind die gewöhnlichen Strömungsverhältnisse kleinen wird, bis er gleich oder kleiner als der um an einer einzelnen Schiffsschraube 2 durch ein die Ruderdicke vergrößerte Schraubendurchmesser 35 nahezu zylindrisches Gebilde 5 gekennzeichnet, ist. Damit werden die sogenannten Unhüllenden der Der Schraubenstrahl wird durch die hinter dem zugehörigen Schraubenstrahlen so dicht an das Schraubenkreis gezeichneten Fftile begrenzt. Diese Ruder gebracht, daß dieses bei der Geradeausfahrt nahezu zylindrische, durch Stromlinien gebildete in dem weniger strömungsintensiven Raum zwischen Strömung fließt liuiüi den zu der umlaufender, den Umhüllenden der Schraubenstrahlen liegt, d. h., 40 Schiffsschraube 2 gehörigen Schraubenkreis. Dabei daß durch Anordnung des Ruders in diesem Raum wird der in dem Zylindermantel 5 befindliche ein minimaler Strömungswiderstand erzielt wird, Strömungsbereich durch die Schiffsschraube 2 bewährend jedoch das Ruder beim Manövrieren mit schleunigt und der außerhalb des Zylindermantels 5 jedem Ausschlag aus seiner mit der Mittellängs- befindliche Strömungsbereich zum Teil mitbeebene des Schiffes fluchtenden Stellung in mindestens 45 schleunigt. Der Durchmesser des Zylindermantels 5 einen der beiden Schraubenstrahlen gerät und gegen- wird hinter der Schiffsschraube 2 kleiner als der über den herkömmlichen separaten Rudern bei ver- Durchmesser der Schiffsschraube 2, da in der begleichbaren Rudergroßen eine noch stärkere Dreh- schleunigten Strömung eine Verengung auftritt,
bewegung des Schiffes verursacht. Bei einem nach der Erfindung gebauten Doppel-
Zutn besseren Verständnis der Erfindung, ihrer 50 schraubenschiff 10", wie es in der F i g. 4 gezeigt ist, betrieblichen Vorteile und der speziellen Vorteile, bildet das Schraubenwasser der Schiffsschrauben la' die bei ihrer Anwendung erzielt werden, wird Bezug und Ib' eine nahezu zylindrische, mit Pfeilen5α auf die Beschreibung und Zeichnung genommen, und 5 b dargestellte Strömung, die sich in achterin denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar- licher Richtung beiderseits eines Ruders 4 verengt, gestellt und beschrieben ist. In der Zeichnung zeigt 55 Infolge des Abstandes zwischen den beiden Schiffs-
F i g. 1 einen Horizontalschnitt durch das Achter- schrauben 2 a' und 2 b' und wegen der Verengung
teil eines herkömmlichen Doppelschraubenschiffes, der beschleunigten Strömungen fließt der Strom bzw.
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Horizontal- das Schraubenwasser einer jeden Schiffsschraube2 al
schnitt, der aber ein Ausfuhrungsbeispiel der Er- und Ib' frei hinter der zugehörigen Schiffsschraube
findung zeigt, 60 ab, ohne daß eine gegenseitige Beeinflussung statt-
F i g. 3 eine schematische Darstellung der Strö- findet. Die so beschleunigten Strömungen bzw.
mungsverhäjtnisse an einer einzelnen Schiffsschraube, Schraubenwasser fließen dicht an der Oberfläche des
F i g. 4 eine schematische Darstellung der Strö- Profilruders 4' vorbei, das in der Mittellängsebene 3
mungsverhültnisse an dem Achtersteven eines nach des Schiffes 10" angeordnet ist.
der Erfindung konstruierten Schiffes. 6j Die vorliegende Erfindung, wie sie in F i g. 4 dar-
Eine der gebräuchlichsten bekannten Schiffs- gestellt ist, führt deshalb zu folgenden vorteilhaften
schrauben- und Ruderanordnungen ist in F i g. 1 Wirkungen: Das Profilruder 4' liegt bei der Gerade-
dargestcllt; diese zeigt ein Doppelschraubenschiff ausfahrt außerhalb des Schraubenwassers. Daher ist

Claims (2)

der Schubvcflust durch das Ruder an erfindunesgemäßen Doppelschraubenschiffen wesentlich kleiner als der an Schiffen mit den üblichen Doppelschrauben und Doppelrudern. Zum weiteren Vorteil in bezug auf die Manövrierfähigkeit befindet sich das Profilruder 4' dicht an den Schraubenstrahleri beider Schiffsschrauben 2 a' und 2 b', so daß es selbst schon bei geringem Ruderausschlag wirksam in jedem der Schraubenstrahlen beaufschlagt wird. Bei einem großen Ruderausschlag stößt der Schraubenstrahl der ?ugehörigen Schiffsschraube ganz gegen das Profilruder 4', so daß die Wirkung der Ruderbewegung noch größer wird. In dieser Weise wird die Manövrierfähigkeit nach der Erfindung verbessert. Bei einem Modellversuch in einem Schlepptank wurde der Antriebswirkungsgrad eines Tankers mit 320 000 t Wasserverdrängung bei Anwendung der Erfindung um 10 % gegenüber einem herkömmlichen Doppelschrauben- und DoppeLudersystem bei gleichbleibender Manövrierfähigkeit verbessert. In der Zeichnung und in der Beschreibung ist ein Doppelschraubenschiß gezeigt. Es ist selbstverständlich daß die Erfindung auch auf ein Vierschraubenschiff in bezug auf die zwei Wellen, die gegen die Innenseite des Schiffes gerichtet angeordnet sind, anwendbar ist. Patentansprüche:
1. Schiff mit mindestens zwei Schrauben, insbesondere ein Doppelschraubenschiff, dessen Schiffsschrauben symmetrisch beiderseits der lot-
rechten Mittellängsebene des Schiffes so angeordnet sind, daß der Abstand zwischen den Schiffsschraubenachsen größer als der Durchmesser beider Schiffsschrauben ist, und das ein in dieser Ebene angeordnetes Ruder besitzt, d a -
durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Schiffsschraubenachsen gleich oder kleiner als der um die Ruderdicke (/) vergrößerte Schiffsschraubendurchrr.esser (d) ist.
2. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennao zeichnet, daß die Schraubenstrahlen der Schiffsschrauben (2 α, 2 ft bzw. 2 α', 2b') mit ihren sogenannten Umhüllenden (5 bzw. 5 a, Sb) das Ruder (4 bzw. 4') gerade noch tangieren.
Hierzu 1 Blatt 2Lcichnungen

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