DE19535547A1 - Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben - Google Patents
Vorrichtung zur Fertigung von BewehrungskörbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fertigung von
Bewehrungskörben insbesondere Bewehrungskörben polygonalen
Querschnitts, aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung der
zu fertigenden Bewehrungskörbe verlaufenden Längsdrähten
und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendel
draht, wobei die Vorrichtung eine umlaufende Schweißvorrich
tung zum Verschweißen des Wendeldrahtes mit den Längsdräh
ten umfaßt, sowie eine Führungsvorrichtung mit einer Mehr
zahl von Führungselementen zum Führen der Längsdrähte im
Bereich der Schweißvorrichtung.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 38
09 420 C1 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung sind die
Führungselemente in Führungsbahnen einzeln verschiebbar an
geordnet. Die Führungsbahnen verlaufen von einer zur Längs
achse des zu fertigenden Bewehrungskorbs im wesentlichen
parallelen Zentralachse der Vorrichtung aus sternförmig in
radialer Richtung. Mit der bekannten Vorrichtung können
durch entsprechendes Verschieben der Führungselemente in
der jeweils zugeordneten Führungsbahn Bewehrungskörbe ver
schiedenen Querschnitts gefertigt werden. Ferner ist es
möglich, den Querschnitt eines Bewehrungskorbs während der
laufenden Fertigung zu verändern. Mit der bekannten Vor
richtung ist es jedoch bspw. nicht möglich, Bewehrungskörbe
rechteckigen Querschnitts mit frei wählbarem Längenverhält
nis der Rechtecksseiten herzustellen. Dies macht insbeson
dere die Fertigung von Bewehrungskörben mit rechteckigem
Querschnitt unmöglich, bei denen die Länge der einen Recht
ecksseite längs des Bewehrungselements konstant gehalten
wird, sich die Länge der anderen Rechtecksseite längs des
Bewehrungselements hingegen verändert, wie dies bspw. bei
einem Bewehrungselement für den in Fig. 6 dargestellten
Dachsturz der Fall ist.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß Be
wehrungskörbe beliebigen Querschnitts gefertigt werden kön
nen, insbesondere Bewehrungskörbe mit rechteckigem Quer
schnitt und im wesentlichen beliebigen Verhältnis der Sei
tenlängen der Rechtecksform gefertigt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß we
nigstens ein Teil der Führungselemente in zwei voneinander
unabhängigen Raumrichtungen verstellbar ist. Bei der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung kann somit jedes Führungselement
in der zur Längsachse des Bewehrungskorbs orthogonal ver
laufenden Ebene der Führungseinrichtung an der für die Fer
tigung eines Bewehrungskorbs des jeweils gewünschten Quer
schnitts erforderlichen Position angeordnet werden.
Wenn die beiden voneinander unabhängigen Raumrichtungen
zueinander und zu der Längsrichtung der Bewehrungskörbe
orthogonal verlaufen, so kann die Bestimmung der einzustel
lenden Koordinaten jedes Führungselements in Abhängigkeit
von dem jeweils zu fertigenden Querschnitt besonders ein
fach vorgenommen werden.
Die Einstellung der Führungselemente auf diese Koordinaten
kann mittels einer Verstelleinrichtung für die Führungsele
mente automatisiert werden. Aus Kostenersparnisgründen kann
hierbei jeder Verstelleinrichtung eine Gruppe von Führungs
elementen zugeordnet sein. So können bspw. bei der Ferti
gung eines Bewehrungskorbs mit rechteckigem Querschnitt,
die der gleichen Rechtecksseite zugehörigen Führungsele
mente einer gemeinsamen Verstelleinrichtung zugeordnet
sein, so daß bei einer Verstellung ihre Relativstellung
zueinander nicht geändert wird.
Die Verstelleinrichtungen können auf verschiedene Arten
ausgeführt sein. Bspw. kann eine Verstelleinrichtung einen
Spindeltrieb umfassen, wobei der Spindeltrieb mit einer Ge
windespindel oder einer Kugelumlaufspindel ausgeführt sein
kann.
In einer Ausführungsform kann die Verstelleinrichtung eine
elektromotorisch betätigbare Verstelleinrichtung sein.
Alternativ kann sie jedoch auch eine fluidisch betätigbare,
insbesondere hydraulisch oder pneumatisch betätigbare, Ver
stelleinrichtung sein.
Zur Fertigung von Bewehrungskörben, deren Querschnitt sich
über ihre Gesamtlänge lediglich in einer Raumrichtung än
dert, wie dies bspw. bei einem Bewehrungskorb für den in
Fig. 6 dargestellten Deckensturz der Fall ist, kann aus
Gründen der Kostenersparnis gewünschtenfalls auf die auto
matische Verstellmöglichkeit in dieser Raumrichtung ver
zichtet werden. Um jedoch auch bei dieser Vorrichtung die
gewünschte Flexibilität hinsichtlich der fertigbaren Quer
schnitte erhalten zu können, wird vorgeschlagen, daß die
Führungselemente von Hand verstellbar sind, bspw. mittels
Langlochführungen, eines Lochrasters, Exzentern, einer
handbetätigbaren Gewindespindel oder dergleichen.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenig
stens ein Führungselement einer Mehrzahl von Längsdrähten
zugeordnet ist. Bei Fertigung eines Bewehrungskorbs mit
polygonalem Querschnitt ist es insbesondere bevorzugt, daß
die der gleichen Ecke des Polygons zugeordneten, vorzugs
weise drei, Längsdrähte einem gemeinsamen Eck-Führungsele
ment zugeordnet sind. Hierdurch kann die Steifigkeit des
gefertigten Bewehrungskorbs verbessert werden.
Zusätzlich oder Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß
wenigstens ein Führungselement einem einzigen Längsdraht
zugeordnet ist. Bei einem Bewehrungskorb mit polygonalem
Querschnitt können insbesondere die zur Bildung der Seiten
des Polygons bestimmten Längsdrähte jeweils einem gesonder
ten Seiten-Führungselement zugeordnet sein.
Um eine Verformung der Längsdrähte durch den beim Ver
schweißen mit dem Wendeldraht vom Schweißgerät ausgeübten
Druck verhindern zu können, wird vorgeschlagen, daß wenig
stens ein Teil der Führungselemente zusätzlich zum Abstüt
zen des Wendeldrahts ausgebildet ist. Um bei der Bewegung
des Schweißgeräts von Längsdraht zu Längsdraht zwischen
diesen ein Eindrücken des Wendeldrahts und somit eine un
erwünschte Verformung des Bewehrungskorbs verhindern zu
können, wird zusätzlich oder alternativ vorgeschlagen, daß
wenigstens zwischen einem Teil der Führungselemente Stütz
elemente zum Abstützen des Wendeldrahts vorgesehen sind.
In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist vorgesehen, daß wenigstens zwei in einer ersten Raum
richtung und zueinander im wesentlichen parallel verlau
fende Verstellachsen vorgesehen sind, auf welchen wenig
stens zwei Brückenelemente verstellbar geführt sind, wobei
sich die Brückenelemente in einer zur ersten Raumrichtung
im wesentlichen orthogonal verlaufenden zweiten Raumrich
tung erstrecken, und daß wenigstens ein Teil der Führungs
elemente auf den Brückenelementen angeordnet sind, wobei
wiederum wenigstens einige der auf den Brückenelementen
angeordneten Führungselemente in der zweiten Raumrichtung
verstellbar ist. Je nach Anzahl der Brückenelemente und der
auf ihnen angeordneten Führungselemente eignet sich diese
Ausführungsform besonders zur Fertigung von Bewehrungskör
ben mit quadratischem, rechteckigen, trapezförmigem, waben
artigem und dergleichen Querschnitt. In Weiterbildung die
ser Ausführungsform kann ferner wenigstens ein Teil der
Stützelemente auf den Brückenelementen angeordnet sein.
Üblicherweise ist das Schweißgerät zur Bereitstellung der
umlaufenden Bewegung auf einer drehbaren Planscheibe ange
bracht, so daß die umlaufende Bewegung eine Kreisbewegung
ist. Um während der gesamten Fertigung des Bewehrungskorbs
eine möglichst günstige Anordnung des Bewehrungskorb-Quer
schnitts sicherstellen zu können, wird vorgeschlagen, daß
die Querschnittsfläche des Bewehrungskorbs über zwei Symme
trieachsen der Führungsvorrichtung auf beiden Seiten je
weils gleich weit hinausragt.
Um eine Parallelverschiebung von auf verschiedenen Brücken
elementen angeordneten Führungselementen, bspw. zum gleich
zeitigen Verstellen der einer Polygonseite zugeordneten
Führungselemente, erzielen zu können, ist es erwünscht, daß
die Bewegungen dieser Führungselemente zueinander synchro
nisiert sind. Hierzu können die Verstelleinrichtungen zum
Verstellen der Führungselemente auf den jeweiligen Brücken
elemente mechanisch miteinander gekoppelt sein. Zusätzlich
oder alternativ kann aber auch eine Steuereinheit zur Syn
chronisierung der Bewegung der Führungselemente vorgesehen
sein.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt betrifft die Erfindung
Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben aus einer
Mehrzahl von in Längsrichtung des zu fertigenden
Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten und einem im
wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendeldraht, wobei
die Vorrichtung wenigstens eine umlaufende Schweiß
vorrichtung zum verschweißen des Wendeldrahtes mit den
Längsdrähten umfaßt, wobei ein Schweißkopf der
Schweißvorrichtung im Sinne einer Annäherung des
Wendeldrahts an die Längsdrähte vorgespannt ist, und wobei
die Schweißvorrichtung einen Stellantrieb aufweist zur
motorischen Verstellung des Schweißkopfs in bezüglich der
Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung radialer Richtung.
Eine derartige Vorrichtung ist bspw. aus der DE 38 09 420
C1 bekannt. Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen
Schweißverbindung zwischen Längsdraht und Wendeldraht ist
es erforderlich, daß der Schweißkopf diese beiden Drähte
während des Schweißvorgangs fest aneinanderdrückt. Dies
wird üblicherweise durch eine Vorspannfeder sichergestellt,
welche den Schweißkopf gegen den Wendeldraht und diesen ge
gen den jeweiligen Längsdraht drückt. Bei der Fertigung von
Bewehrungskörben mit polygonalem Querschnitt muß die Stärke
der Feder in Abhängigkeit des größten Abstands des Umfangs
des Bewehrungskorbs von der Umlaufbahn der Schweißvorrich
tung gewählt werden, damit man auch hier die erforderliche
Anpreßkraft erhält. An Stellen geringeren Abstands wird die
Vorspannfeder entsprechend komprimiert, was die Gefahr mit
sich bringt, daß der Bewehrungskorb infolge einer zu hohen
Vorspannkraft der Feder verformt, d. h. eingedrückt wird.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
der vorstehend genannten Art bereitzustellen, welche die
Gefahr einer Verformung des Bewehrungskorbs bei der Ferti
gung sicher vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
Steuereinheit vorgesehen ist, welche zur Fertigung von Be
wehrungskörben nicht-kreisförmigen Querschnitts dazu ausge
legt ist, die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung und die
Verstellbewegung des Schweißkopfs in radialer Richtung ein
ander derart zu überlagern, daß der Schweißkopf eine dem
Umriß des zu fertigenden Bewehrungskorbs entsprechende
Bewegung ausführt. Mit Hilfe des Stellantriebs kann der
Schweißkopf an den Außenumfang des Bewehrungskorbes ange
nähert und von diesem entfernt werden, so daß diese Bewe
gung nicht mehr bzw. nicht mehr vollständig von der Vor
spannfeder übernommen werden muß. Somit ändert sich die
Vorspannkraft der Feder bei der Umlaufbewegung der Schweiß
vorrichtung um den Bewehrungskorb polygonalen Querschnitts
praktisch nicht mehr bzw. wesentlich geringer, so daß eine
Verformung des Bewehrungskorbs infolge zu hoher Anpreßkraft
sicher vermieden ist. Ja, durch geeignete Steuerung der
Radialverstellung des Schweißkopfes kann die Vorspannung
sogar nach Wunsch variiert werden, d. h. von Punkt zu Punkt
längs des Umrisses des Bewehrungskorbes in gewünschter
Weise erhöht bzw. abgesenkt werden.
Gemäß einer besonders einfach ausgebildeten Ausführungsform
wird vorgeschlagen, daß der Stellantrieb einen dem Schweiß
kopf zugeordneten Schlitten umfaßt, sowie eine Antriebsein
heit, die an einem Rahmen der Vorrichtung zugehörigen Ele
ment befestigt ist. Hierbei kann das dem Rahmen der Vor
richtung zugehörige Element eine Planscheibe umfassen, wel
che an dem Rahmen der Vorrichtung drehbar gelagert ist und
so die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung ermöglicht.
Der Stellantrieb kann bspw. einen Spindeltrieb umfassen,
insbesondere einen Spindeltrieb mit einer Gewindespindel
oder einer Kugelumlaufspindel. Die Antriebseinrichtung kann
eine elektromotorisch betätigte Antriebseinheit oder eine
fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder pneu
matisch betätigbare, Antriebseinheit sein.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der
Schweißkopf an dem Schlitten schwenkbar angebracht und mit
tels eines zwischen dem Schweißkopf und dem Schlitten ange
ordneten Federelements im Sinne einer Annäherung des Wen
deldrahts an den jeweiligen Längsdraht vorgespannt ist.
Die Erfindung wird im folgenden an einigen Ausführungsbei
spielen anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert
werden. Es stellt dar:
Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Fertigen von Bewehrungskörben;
Fig. 2 eine erste Ausführungsform einer Querschnittsver
stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele
mente für die Längsdrähte;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Querschnittsver
stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele
mente für die Längsdrähte;
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform einer Querschnittsver
stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele
mente für die Längsdrähte;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in Fig. 1
durch ein Führungselement für einen Längsdraht; und
Fig. 6 ein Deckensturzelement.
In Fig. 1 ist eine allgemein mit 10 bezeichnete Vorrich
tung zur horizontalen Fertigung von Bewehrungskörben darge
stellt. Die Vorrichtung umfaßt einen in Fig. 1 gestrichelt
dargestellten Rahmen 12, der auf dem Boden 16 einer Ferti
gungshalle oder dergleichen montiert ist. An dem Rahmen 12
ist eine vertikal angeordnete Planscheibe 14 drehbar ange
bracht. Die Planscheibe 14 greift teilweise in eine Vertie
fung 16a des Hallenbodens 16 ein. An dem Rahmen 12 ist fer
ner eine Querschnittsverstelleinrichtung 18 befestigt, de
ren Aufbau mit Bezug auf die Fig. 2 bis 4 weiter unten
näher erläutert werden wird.
Zur Fertigung eines Bewehrungskorbs werden von in Fig. 1
nicht dargestellten und hinter der Zeichenebene angeordne
ten Drahtrollen Längsdrähte 20 zu Drahtführungselementen
21, 22 der Querschnittsverstelleinrichtung 18 geführt. Fer
ner wird von einer sich mit der Planscheibe 14 drehenden
Drahtrolle 24 ein Wendeldraht 26 zugeführt, der im Bereich
der Führungselemente 21, 22 von außen um die Längsdrähte 20
gewickelt wird. Der Wickeldraht 26 wird von einem sich
ebenfalls mit der Planscheibe 14 drehenden Schweißgerät 28
an den Kreuzungspunkten mit den Längsdrähten 20 an diesen
festgeschweißt. Aufbau und Funktion dieses Schweißgeräts 28
werden weiter unten noch ausführlich beschrieben werden.
Auf der Planscheibe sind ferner ein Kühlaggregat 30 und ein
Gegengewicht 32 befestigt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können Bewehrungs
körbe mit in Korblängsrichtung (siehe Pfeilspitze L in
Fig. 1) veränderlichem Querschnitt gefertigt werden. Derar
tige Bewehrungskörbe werden für verschiedene Betonbauteile
benötigt, bspw. den in Fig. 6 dargestellten Dachsturz 34.
Der Dachsturz 34 weist eine im wesentlichen rechteckige
Querschnittsfläche auf, die an den beiden Enden 34a des
Dachsturzes 34 die Breite b und die Höhe h₁ aufweist. In
der Mitte 34b des Dachsturzes 34 weist die Querschnittsflä
che die gleiche Breite b, jedoch eine größere Höhe h₂ auf.
Die Querschnittsfläche des zur Herstellung dieses Dach
sturzes 34 benötigten Bewehrungskorbes weist entsprechende
Eigenschaften auf.
Die Forderungen, die demnach an die Querschnittsverstell
einrichtung 18 zu stellen sind, lauten: In Höhenrichtung H
müssen die Führungselemente 21, 22 während der laufenden
Fertigung verstellbar sein, während es in Breitenrichtung B
ausreicht, die Führungselemente 21, 22 auf das gewünschte
Maß fest einstellen zu können. Diese Forderungen erfüllt
bspw. die in Fig. 2 dargestellte Querschnittsverstellein
richtung 18.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 18 umfaßt zwei Gewinde
spindeln 36, die bei 19 am Maschinenrahmen 12 geführt ange
bracht sind. Jede der Spindeln 36 kann von einem Stellmotor
38, vorzugsweise einem Servomotor mit integriertem Stel
lungssensor, um ein gewünschtes Intervall gedreht werden.
Auf den Gewindeabschnitten 36a und 36b der Spindeln 36 sind
Mutterkörper 40 geführt, welche an Brückenelementen 42 be
festigt sind. Einer der Gewindeabschnitte 36a und 36b ist
mit einem rechtsläufigen Gewinde versehen während der je
weils andere 36b bzw. 36a mit einem linksläufigen Gewinde
versehen ist. Werden die Motoren 38 gedreht, so bewegen
sich die Brückenelemente 42 in Höhenrichtung H beide auf
ein zentrales Brückenelement 44 zu oder beide von diesem
weg. Die Bewegung der Brückenelemente 42 ist somit mittels
der Gewindespindeln 36 synchronisiert.
Die Drehung der Motoren 38 wird von einer nicht dargestell
ten Steuereinrichtung in Abhängigkeit des Vorschubs der
Längsdrähte 20 und der jeweils zu fertigenden Querschnitts
fläche gesteuert.
Auf den Brückenelementen 42 sind jeweils zwei Eck-Führungs
elemente 22 und ein Seiten-Führungsteil 21 angebracht. Die
Eck-Führungselemente 22 sind in Langlochführungen 42 der
Brückenelemente 42 in Breitenrichtung B verstellbar und
können in einer gewünschten Stellung festgelegt, bspw.
festgeschraubt, werden. Die Seitenführungsteile 21 sind auf
den ihnen zugeordneten Brückenelementen 42 in der Symmetrie
achse der Querschnittsverstelleinrichtung 18 befestigt. Ge
wünschtenfalls können die Seitenführungsteile 21 von Hand
in den Richtungen H und B verstellt werden.
Das zentrale Brückenelement 44 verläuft längs der zweiten
Symmetrieachse S₂ der Querschnittsverstelleinrichtung 18.
Es ist bei 48 am Maschinenrahmen 12 befestigt und dient
mittels der Rohrteile 46 zur Führung der Spindeln 36. Die
beiden dem Brückenteil 44 zugeordneten Seiten-Führungsele
mente 21 sind mittels Langlochführungen 44a in Breitenrich
tung B verstellbar.
In Fig. 5 ist der Aufbau eines der Seiten-Führungsteile 21
dargestellt. Das üblicherweise aus Stahl gefertigte Seiten-
Führungsteil 21 weist einen im wesentlichen L-förmigen
Querschnitt auf. Eine Bohrung 21a durchsetzt den Basis
schenkel 21b der L-Form. Die Bohrung 21a mündet in eine
Ausnehmung 21d des Steherschenkels 21c. In die Ausnehmung
21d ist ein Element 21e eingelegt, das aus einem Material
hoher elektrischer Leitfähigkeit, bspw. Kupfer, gefertigt
ist und eine Rinne 21f aufweist. Ein von unten zugeführter
Längsdraht 20 durchsetzt die Bohrung 21a und kommt in der
Rinne 21f derart zu liegen, daß er an drei Seiten geführt
ist, an der vierten Seite jedoch freiliegt (siehe auch
Fig. 2), um den Kontakt mit dem Wendeldraht 26 zu ermög
lichen.
Das Kupferelement 21e dient aufgrund seiner hohen elektri
schen Leitfähigkeit zur Ableitung des vom Schweißgerät 28
zugeführten Schweißstroms. Der Schweißstrom wird von der
Schweißrolle 80 in den Wendeldraht 26 und weiter in den
Längsdraht 20 und das Kupferelement 21e eingeleitet. Von
dort wird er über den Längsdraht 20 wieder in eine Kontakt
rolle 84 des Schweißgeräts 28 zurückgeführt.
Wiederum mit Bezug auf Fig. 2 weisen die Eck-Führungs
elemente 22 einen ähnlichen Aufbau auf wie die gerade be
schriebenen Seiten-Führungselemente 21. Sie dienen jedoch
zum Führen dreier Längsdrähte 20 und sind demgemäß von drei
der Bohrung 21a entsprechenden Bohrungen durchsetzt und
weisen drei der Rinne 21d entsprechende Rinnen auf. Die
Ausbildung mit drei Drahtführungen hat den Vorteil, daß die
Rechteckskanten des Bewehrungskorbs besonders stabil sind
und auch hohen Beanspruchungen standhalten.
Grundsätzlich ist jedoch die Anzahl der von den Eck-Füh
rungselementen geführten Längsdrähte 20 frei wählbar. So
kann von einem Eck-Führungselement bspw. auch lediglich ein
einziger Längsdraht geführt sein.
Um den Wendeldraht 26 auch in Abschnitten gegen die Anpreß
kraft des Schweißgeräts 28 abstützen zu können, die zwi
schen zwei benachbarten Führungselementen 21, 22 gelegen
sind, können in diesen Abschnitten Stützelemente 50 ange
ordnet sein. In Fig. 2 ist der Übersichtlichkeit halber
lediglich eines dieser Stützelemente 50 gestrichelt einge
zeichnet. Die Stützelemente 50 stellen eine hohe Kontur
genauigkeit des gefertigten Bewehrungselements sicher.
Durch entsprechende Einstellung der Eck-Führungselemente 22
und der auf der Brücken 44 angeordneten Führungselemente 21
können quadratische, rechteckige, trapezförmige und sechs
eckige Querschnittsflächen erhalten werden. In letzteren
beiden Fällen ist es aufgrund der sich ändernden Winkel
vorteilhaft, auch die Eck-Führungsteile jeweils nur mit
einem Längsdraht zu bestücken.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 18 ist zu zwei Symme
trieachsen S₁ und S₂ spiegelsymmetrisch ausgebildet. Die
Symmetrieachse S₁ verläuft durch die beiden auf den Brücken
elementen 42 angeordneten Seiten-Führungselemente 21 und
die Symmetrieachse S₂ verläuft durch die beiden auf dem
Brückenelement 44 angeordneten Seiten-Führungselemente 21.
Die Brückenelemente 42 und die Eck-Führungselemente 22 wer
den bevorzugt derart verstellt, daß die Querschnittsflächen
über die Symmetrieachsen S₁ und S₂ der Querschnittsver
stelleinrichtung 18 auf beiden Seiten stets gleich weit
hinausragen.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Querschnittsverstelleinrichtung dargestellt, welche
im wesentlichen der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht.
Daher sind in Fig. 3 analoge Teile mit den gleichen Be
zugszeichen versehen wie in Fig. 2, jedoch vermehrt um
100. Die Querschnittsverstelleinrichtung 118 wird im fol
genden nur insoweit beschrieben als er sich von der Quer
schnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 unterscheidet,
auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich ver
wiesen sei.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 118 weist anstelle der
Gewindespindeln Führungsstäbe 152 auf, auf denen die Brücken
elemente 142 mittels Führungsrohren 154 geführt sind.
Die Verlagerung der Brückenelemente 142 wird mit Hilfe von
Druckluftzylindern 156 bewerkstelligt, welche von der nicht
dargestellten Steuereinheit gesteuert werden und deren Kol
benstangen 156 an den Brückenelementen 142 befestigt sind.
Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die beiden
Brückenelemente 142 unabhängig voneinander zu verstellen.
Bevorzugt ist es jedoch, ihre Bewegung unter Verwendung
der Steuereinheit derart zu synchronisieren, daß die Quer
schnittsflächen über die Symmetrieachsen S₁ und S₂ der
Querschnittsverstelleinrichtung 118 auf beiden Seiten stets
gleich weit hinausragen.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Querschnittsverstelleinrichtung dargestellt, welche
im wesentlichen der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht.
Daher sind in Fig. 4 analoge Teile mit den gleichen Be
zugszeichen versehen wie in Fig. 2, jedoch vermehrt um
200. Die Querschnittsverstelleinrichtung 218 wird im fol
genden nur insoweit beschrieben als er sich von der Quer
schnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 unterscheidet,
auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich
verwiesen sei.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 218 unterscheidet sich
von der Querschnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 da
durch, daß auch die Verstellung der Führungselemente 221,
222 in Breitenrichtung B mittels in Fig. 4 nicht darge
stellter Antriebsvorrichtungen automatisiert durchgeführt
werden kann. Hierzu sind auf den Brückenelementen 242 Ge
windespindeln 258 geführt angebracht. Auf den Gewindespin
deln 258 sind wiederum Gewindehülsen 260 geführt, auf denen
die Eck-Führungselemente 222 befestigt sind. Ferner ist auf
dem zentralen Brückenelement 244 eine Gewindespindel 262
geführt angebracht. Auf der Gewindespindel 262 sind wiede
rum Gewindehülsen 264 geführt, auf denen die diesem Brücken
element 244 zugeordneten Seiten-Führungselemente 221
befestigt sind.
Die nicht dargestellten Antriebsvorrichtungen können mit
Hilfe der Steuereinheit unabhängig voneinander eingestellt
werden, um quadratische, rechteckige, trapezförmige und
sechseckige Querschnittsflächen zu erzeugen. Aufgrund der
Gewindespindeln, die wiederum rechtsläufige und linksläu
fige Gewindeabschnitte aufweisen, ist gewährleistet, daß
die Querschnittsflächen über die Symmetrieachsen der Quer
schnittsverstelleinrichtung 218 auf beiden Seiten stets
gleich weit hinausragen.
Mit Bezug wiederum auf Fig. 1 werden im folgenden Aufbau
und Funktion des Schweißgeräts 28 beschrieben werden. Das
Schweißgerät 28 umfaßt eine Grundplatte 66 und einen auf
der Grundplatte 66 mittels Lagern 68 verschiebbar geführten
Schlitten 70. Führungsmuttern 72 des Schlittens 70 wirken
mit einer Gewindestange 74 zusammen, die von einem Elektro
motor 76 gedreht werden kann, um den Schlitten 70 radial
nach innen bzw. nach außen zu verlagern.
An dem Schlitten 70 ist ein Hebel 78 angelenkt, der einen
Rollen-Schweißkopf 80 zum Verschweißen der Längsdrähte 20
mit dem Wendeldraht 26 trägt. Der übersichtlicheren Dar
stellung halber sind die Zu- und Abführleitungen für den
Schweißstrom in Fig. 1 nicht dargestellt. Der Schweißkopf
80 ist mittels einer Schraubenfeder 82 im Sinne einer Annä
herung des Wendeldrahts 26 an den jeweiligen Längsdraht 20
vorgespannt.
Anstelle der Schraubenfeder 82 kann ein beliebiges anderes
Federelement zum Vorspannen des Schweißkopfes 80 einge
setzt werden, bspw. ein hydraulisches, pneumatisches oder
hydropneumatisches Federelement.
Eine nicht dargestellte Steuereinheit steuert in Abhängig
keit der Drehstellung der Planscheibe 14 und des Umrisses
des zu fertigenden Bewehrungskorbes die Drehung des Motors
76 und somit die Bewegung des Schlittens 70 in Radialrich
tung derart, daß der Schweißkopf 80 bei Drehung der Plan
scheibe 14 eine dem Umriß des zu fertigenden Bewehrungskor
bes entsprechende Bewegung ausführt. Hierdurch kann die von
der Feder 82 auf den Bewehrungskorb ausgeübte Anpreßkraft
auf einem vorbestimmten gewünschten Wert gehalten werden,
was das Risiko einer Beschädigung des Bewehrungskorbes we
sentlich reduziert, wenn nicht gar vollständig ausschließt,
so daß auf Stützelemente 50 gewünschtenfalls sogar voll
ständig verzichtet werden kann. Durch den gleichmäßigen
Druck auf den Wendeldraht 26 kann dennoch eine ebene Sei
tenfläche des Bewehrungskorbes gewährleistet werden.
Claims (32)
1. Vorrichtung (10) zur Fertigung von Bewehrungskörben,
insbesondere Bewehrungskörben polygonalen Querschnitts,
aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung (L) des zu fer
tigenden Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten (20)
und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wen
deldraht (26), die Vorrichtung umfassend:
eine umlaufende Schweißvorichtung (28) zum Ver schweißen des Wendeldrahts (26) mit den Längsdrähten (20),
eine Führungsvorrichtung (18) mit einer Mehrzahl von Führungselementen (21, 22) zum Führen der Längsdrähte (20) im Bereich der Schweißvorrichtung (28),
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungselemente (21, 22) in zwei voneinander unabhän gigen Raumrichtungen (B, H) verstellbar ist.
eine umlaufende Schweißvorichtung (28) zum Ver schweißen des Wendeldrahts (26) mit den Längsdrähten (20),
eine Führungsvorrichtung (18) mit einer Mehrzahl von Führungselementen (21, 22) zum Führen der Längsdrähte (20) im Bereich der Schweißvorrichtung (28),
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungselemente (21, 22) in zwei voneinander unabhän gigen Raumrichtungen (B, H) verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden voneinander
unabhängigen Raumrichtungen (B, H) zueinander und zu
der Längsrichtung (L) der Bewehrungskörbe orthogonal
verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verstell
einrichtung (36, 38, 42, 44; 152, 156, 142; 236, 242,
258, 244, 262) zum Verstellen der Führungselemente (21,
22; 121, 122; 221, 222) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer Verstell
einrichtung (42, 44; 142; 242, 258, 244, 262) eine
Gruppe von Führungselementen zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der gleichen Polygonseite
zugehörige Führungselemente einer gemeinsamen Verstell
einrichtung zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
einen Spindeltrieb (36/38; 236, 258) umfaßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine
Gewindespindel (36; 236, 258) umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine
Kugelumlaufspindel umfaßt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
eine elektromotorisch betätigbare (mittels 38) Ver
stelleinrichtung ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
eine fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch
oder pneumatisch (mittels 156) betätigbare, Verstell
einrichtung ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (21,
22; 121, 122) von Hand verstellbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehende Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungs
element (22) einer Mehrzahl von Längsdrähten (20)
zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die der gleichen Ecke des
Polygons zugeordneten, vorzugsweise drei, Längsdrähte
(20) einem gemeinsamen Eck-Führungselement (22) zuge
ordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungs
element (21) einem einzigen Längsdraht (20) zugeordnet
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung der Seiten
des Polygons bestimmten Längsdrähte (20) jeweils einem
gesonderten Seiten-Führungselement (21) zugeordnet
sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der
Führungselemente (21, 22) zum Abstützen des Wendel
drahts (26) ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwischen einem
Teil der Führungselemente (21, 22) Stützelemente (50)
zum Abstützen des Wendeldrahts (26) vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei in einer
ersten Raumrichtung (H) und zueinander im wesentlichen
parallel verlaufende Verstellachsen (36) vorgesehen
sind, auf welchen wenigstens zwei Brückenelemente (42)
verstellbar geführt sind, wobei sich die Brückenelemente (42)
in einer zur ersten Raumrichtung (H) im
wesentlichen orthogonal verlaufenden zweiten Raumrich
tung (B) erstrecken, und daß wenigstens ein Teil der
Führungselemente (21, 22) auf den Brückenelementen (42)
angeordnet sind, wobei wiederum wenigstens einige (22)
der auf den Brückenelementen (42) angeordneten Füh
rungselemente (21, 22) in der zweiten Raumrichtung (B)
verstellbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der
Stützelemente (50) auf den Brückenelementen (42)
angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen von auf
verschiedenen Brückenelementen (42, 44) angeordneten
Führungselementen (21, 22) zueinander synchronisiert
sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtungen
(258, 262) zum Verstellen der Führungselemente (221,
222) auf den jeweiligen Brückenelementen (242, 244)
mechanisch miteinander gekoppelt sind.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit zur
Synchronisierung der Bewegung der Führungselemente (21,
22; 121, 122; 221, 222) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des
Bewehrungskorbs über zwei Symmetrieachsen (S₁, S₂) der
Führungsvorrichtung (18) auf beiden Seiten jeweils
gleich weit hinausragt.
24. Vorrichtung (10) zur Fertigung von Bewehrungskörben aus
einer Mehrzahl von in Längsrichtung des zu fertigenden
Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten (20) und
einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendel
draht (26), wobei die Vorrichtung wenigstens eine um
laufende Schweißvorichtung (28) zum Verschweißen des
Wendeldrahtes (26) mit den Längsdrähten (20) umfaßt,
wobei ein Schweißkopf (80) der Schweißvorrichtung (28)
im Sinne einer Annäherung des Wendeldrahts (26) an
die Längsdrähte (20) vorgespannt ist, und wobei die
Schweißvorrichtung (28) einen Stellantrieb (76/74/70)
aufweist zur motorischen Verstellung des Schweißkopfs
(80) in bezüglich der Umlaufbewegung der Schweißvor
richtung (28) radialer Richtung, insbesondere nach
einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit vorge
sehen ist, welche zur Fertigung von Bewehrungskörben
nicht-kreisförmigen Querschnitts dazu ausgelegt ist,
die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung (28) und die
Verstellbewegung des Schweißkopfs (80) in radialer
Richtung einander derart zu überlagern, daß der
Schweißkopf (80) eine dem Umriß des zu fertigenden
Bewehrungskorbs entsprechende Bewegung ausführt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (76/74/70)
einen dem Schweißkopf (80) zugeordneten Schlitten (70)
umfaßt, sowie eine Antriebseinheit (76), die an einem
einem Rahmen (12) der Vorrichtung (10) zugehörigen
Element (14) befestigt ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß das dem Rahmen (12) der
Vorrichtung (10) zugehörige Element eine Planscheibe
(14) umfaßt, welche an dem Rahmen (12) der Vorrichtung
(10) drehbar gelagert ist und so die Umlaufbewegung der
Schweißvorrichtung (28) ermöglicht.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (76/74/70)
einen Spindeltrieb (74/72) umfaßt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine
Gewindespindel (74) umfaßt.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine
Kugelumlaufspindel umfaßt.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit eine
elektromotorisch betätigte (mittels 76) Antriebseinheit
ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit eine
fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder
pneumatisch betätigbare, Antriebseinheit ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißkopf (80) an dem
Schlitten (70) schwenkbar angebracht und mittels eines
zwischen dem Schweißkopf (80) und dem Schlitten (70)
angeordneten Federelements (82) im Sinne einer Annähe
rung des Wendeldrahts (26) an den jeweiligen Längsdraht
(20) vorgespannt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19535547A DE19535547A1 (de) | 1995-09-25 | 1995-09-25 | Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19535547A DE19535547A1 (de) | 1995-09-25 | 1995-09-25 | Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19535547A1 true DE19535547A1 (de) | 1997-03-27 |
Family
ID=7773077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19535547A Withdrawn DE19535547A1 (de) | 1995-09-25 | 1995-09-25 | Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19535547A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19814091A1 (de) * | 1998-03-30 | 1999-10-07 | Mbk Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungskörben für Rechteckrohre aus Beton |
| WO2001036127A1 (en) * | 1999-11-16 | 2001-05-25 | M.E.P. Macchine Elettroniche Piegatrici S.P.A. | Device to produce reinforcement cages and relative method |
| EP1637250A1 (de) * | 2004-08-28 | 2006-03-22 | Ed. Züblin AG | Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von Bewehrungskörben, besonders mit nichtkreisförmigem Querschnitt |
| ITUD20090109A1 (it) * | 2009-05-28 | 2010-11-29 | Beta Systems S R L A Socio Unico | Macchina per la realizzazione di gabbie di armatura, dispositivo di saldatura per la realizzazione delle gabbie e relativo procedimento di realizzazione |
-
1995
- 1995-09-25 DE DE19535547A patent/DE19535547A1/de not_active Withdrawn
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| WO2010136880A1 (en) * | 2009-05-28 | 2010-12-02 | Beta Systems Srl Con Unico Socio | Machine to make reinforcement cages, welding device to make reinforcement cages and relative production method |
| CN102458711A (zh) * | 2009-05-28 | 2012-05-16 | Mep意大利美普机械制造有限公司 | 制造钢筋骨架的机器、焊接装置和相应的生产方法 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |