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DE19535547A1 - Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben - Google Patents

Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben

Info

Publication number
DE19535547A1
DE19535547A1 DE19535547A DE19535547A DE19535547A1 DE 19535547 A1 DE19535547 A1 DE 19535547A1 DE 19535547 A DE19535547 A DE 19535547A DE 19535547 A DE19535547 A DE 19535547A DE 19535547 A1 DE19535547 A1 DE 19535547A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
welding
guide
guide elements
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19535547A
Other languages
English (en)
Inventor
Meinrad Dipl Ing Hirlinger
Wolfgang Volmari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUMGAERTNER MASCHF GmbH
Original Assignee
BAUMGAERTNER MASCHF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAUMGAERTNER MASCHF GmbH filed Critical BAUMGAERTNER MASCHF GmbH
Priority to DE19535547A priority Critical patent/DE19535547A1/de
Publication of DE19535547A1 publication Critical patent/DE19535547A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/008Manufacturing of metallic grids or mats by spot welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/121Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of tubular form, e.g. as reinforcements for pipes or pillars
    • B21F27/122Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of tubular form, e.g. as reinforcements for pipes or pillars by attaching a continuous stirrup to longitudinal wires
    • B21F27/124Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of tubular form, e.g. as reinforcements for pipes or pillars by attaching a continuous stirrup to longitudinal wires applied by rotation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K2101/00Articles made by soldering, welding or cutting
    • B23K2101/32Wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben insbesondere Bewehrungskörben polygonalen Querschnitts, aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung der zu fertigenden Bewehrungskörbe verlaufenden Längsdrähten und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendel­ draht, wobei die Vorrichtung eine umlaufende Schweißvorrich­ tung zum Verschweißen des Wendeldrahtes mit den Längsdräh­ ten umfaßt, sowie eine Führungsvorrichtung mit einer Mehr­ zahl von Führungselementen zum Führen der Längsdrähte im Bereich der Schweißvorrichtung.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 38 09 420 C1 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung sind die Führungselemente in Führungsbahnen einzeln verschiebbar an­ geordnet. Die Führungsbahnen verlaufen von einer zur Längs­ achse des zu fertigenden Bewehrungskorbs im wesentlichen parallelen Zentralachse der Vorrichtung aus sternförmig in radialer Richtung. Mit der bekannten Vorrichtung können durch entsprechendes Verschieben der Führungselemente in der jeweils zugeordneten Führungsbahn Bewehrungskörbe ver­ schiedenen Querschnitts gefertigt werden. Ferner ist es möglich, den Querschnitt eines Bewehrungskorbs während der laufenden Fertigung zu verändern. Mit der bekannten Vor­ richtung ist es jedoch bspw. nicht möglich, Bewehrungskörbe rechteckigen Querschnitts mit frei wählbarem Längenverhält­ nis der Rechtecksseiten herzustellen. Dies macht insbeson­ dere die Fertigung von Bewehrungskörben mit rechteckigem Querschnitt unmöglich, bei denen die Länge der einen Recht­ ecksseite längs des Bewehrungselements konstant gehalten wird, sich die Länge der anderen Rechtecksseite längs des Bewehrungselements hingegen verändert, wie dies bspw. bei einem Bewehrungselement für den in Fig. 6 dargestellten Dachsturz der Fall ist.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß Be­ wehrungskörbe beliebigen Querschnitts gefertigt werden kön­ nen, insbesondere Bewehrungskörbe mit rechteckigem Quer­ schnitt und im wesentlichen beliebigen Verhältnis der Sei­ tenlängen der Rechtecksform gefertigt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß we­ nigstens ein Teil der Führungselemente in zwei voneinander unabhängigen Raumrichtungen verstellbar ist. Bei der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung kann somit jedes Führungselement in der zur Längsachse des Bewehrungskorbs orthogonal ver­ laufenden Ebene der Führungseinrichtung an der für die Fer­ tigung eines Bewehrungskorbs des jeweils gewünschten Quer­ schnitts erforderlichen Position angeordnet werden.
Wenn die beiden voneinander unabhängigen Raumrichtungen zueinander und zu der Längsrichtung der Bewehrungskörbe orthogonal verlaufen, so kann die Bestimmung der einzustel­ lenden Koordinaten jedes Führungselements in Abhängigkeit von dem jeweils zu fertigenden Querschnitt besonders ein­ fach vorgenommen werden.
Die Einstellung der Führungselemente auf diese Koordinaten kann mittels einer Verstelleinrichtung für die Führungsele­ mente automatisiert werden. Aus Kostenersparnisgründen kann hierbei jeder Verstelleinrichtung eine Gruppe von Führungs­ elementen zugeordnet sein. So können bspw. bei der Ferti­ gung eines Bewehrungskorbs mit rechteckigem Querschnitt, die der gleichen Rechtecksseite zugehörigen Führungsele­ mente einer gemeinsamen Verstelleinrichtung zugeordnet sein, so daß bei einer Verstellung ihre Relativstellung zueinander nicht geändert wird.
Die Verstelleinrichtungen können auf verschiedene Arten ausgeführt sein. Bspw. kann eine Verstelleinrichtung einen Spindeltrieb umfassen, wobei der Spindeltrieb mit einer Ge­ windespindel oder einer Kugelumlaufspindel ausgeführt sein kann.
In einer Ausführungsform kann die Verstelleinrichtung eine elektromotorisch betätigbare Verstelleinrichtung sein. Alternativ kann sie jedoch auch eine fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder pneumatisch betätigbare, Ver­ stelleinrichtung sein.
Zur Fertigung von Bewehrungskörben, deren Querschnitt sich über ihre Gesamtlänge lediglich in einer Raumrichtung än­ dert, wie dies bspw. bei einem Bewehrungskorb für den in Fig. 6 dargestellten Deckensturz der Fall ist, kann aus Gründen der Kostenersparnis gewünschtenfalls auf die auto­ matische Verstellmöglichkeit in dieser Raumrichtung ver­ zichtet werden. Um jedoch auch bei dieser Vorrichtung die gewünschte Flexibilität hinsichtlich der fertigbaren Quer­ schnitte erhalten zu können, wird vorgeschlagen, daß die Führungselemente von Hand verstellbar sind, bspw. mittels Langlochführungen, eines Lochrasters, Exzentern, einer handbetätigbaren Gewindespindel oder dergleichen.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenig­ stens ein Führungselement einer Mehrzahl von Längsdrähten zugeordnet ist. Bei Fertigung eines Bewehrungskorbs mit polygonalem Querschnitt ist es insbesondere bevorzugt, daß die der gleichen Ecke des Polygons zugeordneten, vorzugs­ weise drei, Längsdrähte einem gemeinsamen Eck-Führungsele­ ment zugeordnet sind. Hierdurch kann die Steifigkeit des gefertigten Bewehrungskorbs verbessert werden.
Zusätzlich oder Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß wenigstens ein Führungselement einem einzigen Längsdraht zugeordnet ist. Bei einem Bewehrungskorb mit polygonalem Querschnitt können insbesondere die zur Bildung der Seiten des Polygons bestimmten Längsdrähte jeweils einem gesonder­ ten Seiten-Führungselement zugeordnet sein.
Um eine Verformung der Längsdrähte durch den beim Ver­ schweißen mit dem Wendeldraht vom Schweißgerät ausgeübten Druck verhindern zu können, wird vorgeschlagen, daß wenig­ stens ein Teil der Führungselemente zusätzlich zum Abstüt­ zen des Wendeldrahts ausgebildet ist. Um bei der Bewegung des Schweißgeräts von Längsdraht zu Längsdraht zwischen diesen ein Eindrücken des Wendeldrahts und somit eine un­ erwünschte Verformung des Bewehrungskorbs verhindern zu können, wird zusätzlich oder alternativ vorgeschlagen, daß wenigstens zwischen einem Teil der Führungselemente Stütz­ elemente zum Abstützen des Wendeldrahts vorgesehen sind.
In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, daß wenigstens zwei in einer ersten Raum­ richtung und zueinander im wesentlichen parallel verlau­ fende Verstellachsen vorgesehen sind, auf welchen wenig­ stens zwei Brückenelemente verstellbar geführt sind, wobei sich die Brückenelemente in einer zur ersten Raumrichtung im wesentlichen orthogonal verlaufenden zweiten Raumrich­ tung erstrecken, und daß wenigstens ein Teil der Führungs­ elemente auf den Brückenelementen angeordnet sind, wobei wiederum wenigstens einige der auf den Brückenelementen angeordneten Führungselemente in der zweiten Raumrichtung verstellbar ist. Je nach Anzahl der Brückenelemente und der auf ihnen angeordneten Führungselemente eignet sich diese Ausführungsform besonders zur Fertigung von Bewehrungskör­ ben mit quadratischem, rechteckigen, trapezförmigem, waben­ artigem und dergleichen Querschnitt. In Weiterbildung die­ ser Ausführungsform kann ferner wenigstens ein Teil der Stützelemente auf den Brückenelementen angeordnet sein.
Üblicherweise ist das Schweißgerät zur Bereitstellung der umlaufenden Bewegung auf einer drehbaren Planscheibe ange­ bracht, so daß die umlaufende Bewegung eine Kreisbewegung ist. Um während der gesamten Fertigung des Bewehrungskorbs eine möglichst günstige Anordnung des Bewehrungskorb-Quer­ schnitts sicherstellen zu können, wird vorgeschlagen, daß die Querschnittsfläche des Bewehrungskorbs über zwei Symme­ trieachsen der Führungsvorrichtung auf beiden Seiten je­ weils gleich weit hinausragt.
Um eine Parallelverschiebung von auf verschiedenen Brücken­ elementen angeordneten Führungselementen, bspw. zum gleich­ zeitigen Verstellen der einer Polygonseite zugeordneten Führungselemente, erzielen zu können, ist es erwünscht, daß die Bewegungen dieser Führungselemente zueinander synchro­ nisiert sind. Hierzu können die Verstelleinrichtungen zum Verstellen der Führungselemente auf den jeweiligen Brücken­ elemente mechanisch miteinander gekoppelt sein. Zusätzlich oder alternativ kann aber auch eine Steuereinheit zur Syn­ chronisierung der Bewegung der Führungselemente vorgesehen sein.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt betrifft die Erfindung Vorrichtung zur Fertigung von Bewehrungskörben aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung des zu fertigenden Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendeldraht, wobei die Vorrichtung wenigstens eine umlaufende Schweiß­ vorrichtung zum verschweißen des Wendeldrahtes mit den Längsdrähten umfaßt, wobei ein Schweißkopf der Schweißvorrichtung im Sinne einer Annäherung des Wendeldrahts an die Längsdrähte vorgespannt ist, und wobei die Schweißvorrichtung einen Stellantrieb aufweist zur motorischen Verstellung des Schweißkopfs in bezüglich der Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung radialer Richtung.
Eine derartige Vorrichtung ist bspw. aus der DE 38 09 420 C1 bekannt. Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Schweißverbindung zwischen Längsdraht und Wendeldraht ist es erforderlich, daß der Schweißkopf diese beiden Drähte während des Schweißvorgangs fest aneinanderdrückt. Dies wird üblicherweise durch eine Vorspannfeder sichergestellt, welche den Schweißkopf gegen den Wendeldraht und diesen ge­ gen den jeweiligen Längsdraht drückt. Bei der Fertigung von Bewehrungskörben mit polygonalem Querschnitt muß die Stärke der Feder in Abhängigkeit des größten Abstands des Umfangs des Bewehrungskorbs von der Umlaufbahn der Schweißvorrich­ tung gewählt werden, damit man auch hier die erforderliche Anpreßkraft erhält. An Stellen geringeren Abstands wird die Vorspannfeder entsprechend komprimiert, was die Gefahr mit sich bringt, daß der Bewehrungskorb infolge einer zu hohen Vorspannkraft der Feder verformt, d. h. eingedrückt wird.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art bereitzustellen, welche die Gefahr einer Verformung des Bewehrungskorbs bei der Ferti­ gung sicher vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Steuereinheit vorgesehen ist, welche zur Fertigung von Be­ wehrungskörben nicht-kreisförmigen Querschnitts dazu ausge­ legt ist, die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung und die Verstellbewegung des Schweißkopfs in radialer Richtung ein­ ander derart zu überlagern, daß der Schweißkopf eine dem Umriß des zu fertigenden Bewehrungskorbs entsprechende Bewegung ausführt. Mit Hilfe des Stellantriebs kann der Schweißkopf an den Außenumfang des Bewehrungskorbes ange­ nähert und von diesem entfernt werden, so daß diese Bewe­ gung nicht mehr bzw. nicht mehr vollständig von der Vor­ spannfeder übernommen werden muß. Somit ändert sich die Vorspannkraft der Feder bei der Umlaufbewegung der Schweiß­ vorrichtung um den Bewehrungskorb polygonalen Querschnitts praktisch nicht mehr bzw. wesentlich geringer, so daß eine Verformung des Bewehrungskorbs infolge zu hoher Anpreßkraft sicher vermieden ist. Ja, durch geeignete Steuerung der Radialverstellung des Schweißkopfes kann die Vorspannung sogar nach Wunsch variiert werden, d. h. von Punkt zu Punkt längs des Umrisses des Bewehrungskorbes in gewünschter Weise erhöht bzw. abgesenkt werden.
Gemäß einer besonders einfach ausgebildeten Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß der Stellantrieb einen dem Schweiß­ kopf zugeordneten Schlitten umfaßt, sowie eine Antriebsein­ heit, die an einem Rahmen der Vorrichtung zugehörigen Ele­ ment befestigt ist. Hierbei kann das dem Rahmen der Vor­ richtung zugehörige Element eine Planscheibe umfassen, wel­ che an dem Rahmen der Vorrichtung drehbar gelagert ist und so die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung ermöglicht.
Der Stellantrieb kann bspw. einen Spindeltrieb umfassen, insbesondere einen Spindeltrieb mit einer Gewindespindel oder einer Kugelumlaufspindel. Die Antriebseinrichtung kann eine elektromotorisch betätigte Antriebseinheit oder eine fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder pneu­ matisch betätigbare, Antriebseinheit sein.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Schweißkopf an dem Schlitten schwenkbar angebracht und mit­ tels eines zwischen dem Schweißkopf und dem Schlitten ange­ ordneten Federelements im Sinne einer Annäherung des Wen­ deldrahts an den jeweiligen Längsdraht vorgespannt ist.
Die Erfindung wird im folgenden an einigen Ausführungsbei­ spielen anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert werden. Es stellt dar:
Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Fertigen von Bewehrungskörben;
Fig. 2 eine erste Ausführungsform einer Querschnittsver­ stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele­ mente für die Längsdrähte;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Querschnittsver­ stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele­ mente für die Längsdrähte;
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform einer Querschnittsver­ stelleinrichtung zum Verstellen der Führungsele­ mente für die Längsdrähte;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in Fig. 1 durch ein Führungselement für einen Längsdraht; und
Fig. 6 ein Deckensturzelement.
In Fig. 1 ist eine allgemein mit 10 bezeichnete Vorrich­ tung zur horizontalen Fertigung von Bewehrungskörben darge­ stellt. Die Vorrichtung umfaßt einen in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Rahmen 12, der auf dem Boden 16 einer Ferti­ gungshalle oder dergleichen montiert ist. An dem Rahmen 12 ist eine vertikal angeordnete Planscheibe 14 drehbar ange­ bracht. Die Planscheibe 14 greift teilweise in eine Vertie­ fung 16a des Hallenbodens 16 ein. An dem Rahmen 12 ist fer­ ner eine Querschnittsverstelleinrichtung 18 befestigt, de­ ren Aufbau mit Bezug auf die Fig. 2 bis 4 weiter unten näher erläutert werden wird.
Zur Fertigung eines Bewehrungskorbs werden von in Fig. 1 nicht dargestellten und hinter der Zeichenebene angeordne­ ten Drahtrollen Längsdrähte 20 zu Drahtführungselementen 21, 22 der Querschnittsverstelleinrichtung 18 geführt. Fer­ ner wird von einer sich mit der Planscheibe 14 drehenden Drahtrolle 24 ein Wendeldraht 26 zugeführt, der im Bereich der Führungselemente 21, 22 von außen um die Längsdrähte 20 gewickelt wird. Der Wickeldraht 26 wird von einem sich ebenfalls mit der Planscheibe 14 drehenden Schweißgerät 28 an den Kreuzungspunkten mit den Längsdrähten 20 an diesen festgeschweißt. Aufbau und Funktion dieses Schweißgeräts 28 werden weiter unten noch ausführlich beschrieben werden.
Auf der Planscheibe sind ferner ein Kühlaggregat 30 und ein Gegengewicht 32 befestigt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können Bewehrungs­ körbe mit in Korblängsrichtung (siehe Pfeilspitze L in Fig. 1) veränderlichem Querschnitt gefertigt werden. Derar­ tige Bewehrungskörbe werden für verschiedene Betonbauteile benötigt, bspw. den in Fig. 6 dargestellten Dachsturz 34. Der Dachsturz 34 weist eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsfläche auf, die an den beiden Enden 34a des Dachsturzes 34 die Breite b und die Höhe h₁ aufweist. In der Mitte 34b des Dachsturzes 34 weist die Querschnittsflä­ che die gleiche Breite b, jedoch eine größere Höhe h₂ auf. Die Querschnittsfläche des zur Herstellung dieses Dach­ sturzes 34 benötigten Bewehrungskorbes weist entsprechende Eigenschaften auf.
Die Forderungen, die demnach an die Querschnittsverstell­ einrichtung 18 zu stellen sind, lauten: In Höhenrichtung H müssen die Führungselemente 21, 22 während der laufenden Fertigung verstellbar sein, während es in Breitenrichtung B ausreicht, die Führungselemente 21, 22 auf das gewünschte Maß fest einstellen zu können. Diese Forderungen erfüllt bspw. die in Fig. 2 dargestellte Querschnittsverstellein­ richtung 18.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 18 umfaßt zwei Gewinde­ spindeln 36, die bei 19 am Maschinenrahmen 12 geführt ange­ bracht sind. Jede der Spindeln 36 kann von einem Stellmotor 38, vorzugsweise einem Servomotor mit integriertem Stel­ lungssensor, um ein gewünschtes Intervall gedreht werden.
Auf den Gewindeabschnitten 36a und 36b der Spindeln 36 sind Mutterkörper 40 geführt, welche an Brückenelementen 42 be­ festigt sind. Einer der Gewindeabschnitte 36a und 36b ist mit einem rechtsläufigen Gewinde versehen während der je­ weils andere 36b bzw. 36a mit einem linksläufigen Gewinde versehen ist. Werden die Motoren 38 gedreht, so bewegen sich die Brückenelemente 42 in Höhenrichtung H beide auf ein zentrales Brückenelement 44 zu oder beide von diesem weg. Die Bewegung der Brückenelemente 42 ist somit mittels der Gewindespindeln 36 synchronisiert.
Die Drehung der Motoren 38 wird von einer nicht dargestell­ ten Steuereinrichtung in Abhängigkeit des Vorschubs der Längsdrähte 20 und der jeweils zu fertigenden Querschnitts­ fläche gesteuert.
Auf den Brückenelementen 42 sind jeweils zwei Eck-Führungs­ elemente 22 und ein Seiten-Führungsteil 21 angebracht. Die Eck-Führungselemente 22 sind in Langlochführungen 42 der Brückenelemente 42 in Breitenrichtung B verstellbar und können in einer gewünschten Stellung festgelegt, bspw. festgeschraubt, werden. Die Seitenführungsteile 21 sind auf den ihnen zugeordneten Brückenelementen 42 in der Symmetrie­ achse der Querschnittsverstelleinrichtung 18 befestigt. Ge­ wünschtenfalls können die Seitenführungsteile 21 von Hand in den Richtungen H und B verstellt werden.
Das zentrale Brückenelement 44 verläuft längs der zweiten Symmetrieachse S₂ der Querschnittsverstelleinrichtung 18. Es ist bei 48 am Maschinenrahmen 12 befestigt und dient mittels der Rohrteile 46 zur Führung der Spindeln 36. Die beiden dem Brückenteil 44 zugeordneten Seiten-Führungsele­ mente 21 sind mittels Langlochführungen 44a in Breitenrich­ tung B verstellbar.
In Fig. 5 ist der Aufbau eines der Seiten-Führungsteile 21 dargestellt. Das üblicherweise aus Stahl gefertigte Seiten- Führungsteil 21 weist einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt auf. Eine Bohrung 21a durchsetzt den Basis­ schenkel 21b der L-Form. Die Bohrung 21a mündet in eine Ausnehmung 21d des Steherschenkels 21c. In die Ausnehmung 21d ist ein Element 21e eingelegt, das aus einem Material hoher elektrischer Leitfähigkeit, bspw. Kupfer, gefertigt ist und eine Rinne 21f aufweist. Ein von unten zugeführter Längsdraht 20 durchsetzt die Bohrung 21a und kommt in der Rinne 21f derart zu liegen, daß er an drei Seiten geführt ist, an der vierten Seite jedoch freiliegt (siehe auch Fig. 2), um den Kontakt mit dem Wendeldraht 26 zu ermög­ lichen.
Das Kupferelement 21e dient aufgrund seiner hohen elektri­ schen Leitfähigkeit zur Ableitung des vom Schweißgerät 28 zugeführten Schweißstroms. Der Schweißstrom wird von der Schweißrolle 80 in den Wendeldraht 26 und weiter in den Längsdraht 20 und das Kupferelement 21e eingeleitet. Von dort wird er über den Längsdraht 20 wieder in eine Kontakt­ rolle 84 des Schweißgeräts 28 zurückgeführt.
Wiederum mit Bezug auf Fig. 2 weisen die Eck-Führungs­ elemente 22 einen ähnlichen Aufbau auf wie die gerade be­ schriebenen Seiten-Führungselemente 21. Sie dienen jedoch zum Führen dreier Längsdrähte 20 und sind demgemäß von drei der Bohrung 21a entsprechenden Bohrungen durchsetzt und weisen drei der Rinne 21d entsprechende Rinnen auf. Die Ausbildung mit drei Drahtführungen hat den Vorteil, daß die Rechteckskanten des Bewehrungskorbs besonders stabil sind und auch hohen Beanspruchungen standhalten.
Grundsätzlich ist jedoch die Anzahl der von den Eck-Füh­ rungselementen geführten Längsdrähte 20 frei wählbar. So kann von einem Eck-Führungselement bspw. auch lediglich ein einziger Längsdraht geführt sein.
Um den Wendeldraht 26 auch in Abschnitten gegen die Anpreß­ kraft des Schweißgeräts 28 abstützen zu können, die zwi­ schen zwei benachbarten Führungselementen 21, 22 gelegen sind, können in diesen Abschnitten Stützelemente 50 ange­ ordnet sein. In Fig. 2 ist der Übersichtlichkeit halber lediglich eines dieser Stützelemente 50 gestrichelt einge­ zeichnet. Die Stützelemente 50 stellen eine hohe Kontur­ genauigkeit des gefertigten Bewehrungselements sicher.
Durch entsprechende Einstellung der Eck-Führungselemente 22 und der auf der Brücken 44 angeordneten Führungselemente 21 können quadratische, rechteckige, trapezförmige und sechs­ eckige Querschnittsflächen erhalten werden. In letzteren beiden Fällen ist es aufgrund der sich ändernden Winkel vorteilhaft, auch die Eck-Führungsteile jeweils nur mit einem Längsdraht zu bestücken.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 18 ist zu zwei Symme­ trieachsen S₁ und S₂ spiegelsymmetrisch ausgebildet. Die Symmetrieachse S₁ verläuft durch die beiden auf den Brücken­ elementen 42 angeordneten Seiten-Führungselemente 21 und die Symmetrieachse S₂ verläuft durch die beiden auf dem Brückenelement 44 angeordneten Seiten-Führungselemente 21. Die Brückenelemente 42 und die Eck-Führungselemente 22 wer­ den bevorzugt derart verstellt, daß die Querschnittsflächen über die Symmetrieachsen S₁ und S₂ der Querschnittsver­ stelleinrichtung 18 auf beiden Seiten stets gleich weit hinausragen.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Querschnittsverstelleinrichtung dargestellt, welche im wesentlichen der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht. Daher sind in Fig. 3 analoge Teile mit den gleichen Be­ zugszeichen versehen wie in Fig. 2, jedoch vermehrt um 100. Die Querschnittsverstelleinrichtung 118 wird im fol­ genden nur insoweit beschrieben als er sich von der Quer­ schnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich ver­ wiesen sei.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 118 weist anstelle der Gewindespindeln Führungsstäbe 152 auf, auf denen die Brücken­ elemente 142 mittels Führungsrohren 154 geführt sind. Die Verlagerung der Brückenelemente 142 wird mit Hilfe von Druckluftzylindern 156 bewerkstelligt, welche von der nicht dargestellten Steuereinheit gesteuert werden und deren Kol­ benstangen 156 an den Brückenelementen 142 befestigt sind.
Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die beiden Brückenelemente 142 unabhängig voneinander zu verstellen. Bevorzugt ist es jedoch, ihre Bewegung unter Verwendung der Steuereinheit derart zu synchronisieren, daß die Quer­ schnittsflächen über die Symmetrieachsen S₁ und S₂ der Querschnittsverstelleinrichtung 118 auf beiden Seiten stets gleich weit hinausragen.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Querschnittsverstelleinrichtung dargestellt, welche im wesentlichen der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht. Daher sind in Fig. 4 analoge Teile mit den gleichen Be­ zugszeichen versehen wie in Fig. 2, jedoch vermehrt um 200. Die Querschnittsverstelleinrichtung 218 wird im fol­ genden nur insoweit beschrieben als er sich von der Quer­ schnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei.
Die Querschnittsverstelleinrichtung 218 unterscheidet sich von der Querschnittsverstelleinrichtung 18 der Fig. 2 da­ durch, daß auch die Verstellung der Führungselemente 221, 222 in Breitenrichtung B mittels in Fig. 4 nicht darge­ stellter Antriebsvorrichtungen automatisiert durchgeführt werden kann. Hierzu sind auf den Brückenelementen 242 Ge­ windespindeln 258 geführt angebracht. Auf den Gewindespin­ deln 258 sind wiederum Gewindehülsen 260 geführt, auf denen die Eck-Führungselemente 222 befestigt sind. Ferner ist auf dem zentralen Brückenelement 244 eine Gewindespindel 262 geführt angebracht. Auf der Gewindespindel 262 sind wiede­ rum Gewindehülsen 264 geführt, auf denen die diesem Brücken­ element 244 zugeordneten Seiten-Führungselemente 221 befestigt sind.
Die nicht dargestellten Antriebsvorrichtungen können mit Hilfe der Steuereinheit unabhängig voneinander eingestellt werden, um quadratische, rechteckige, trapezförmige und sechseckige Querschnittsflächen zu erzeugen. Aufgrund der Gewindespindeln, die wiederum rechtsläufige und linksläu­ fige Gewindeabschnitte aufweisen, ist gewährleistet, daß die Querschnittsflächen über die Symmetrieachsen der Quer­ schnittsverstelleinrichtung 218 auf beiden Seiten stets gleich weit hinausragen.
Mit Bezug wiederum auf Fig. 1 werden im folgenden Aufbau und Funktion des Schweißgeräts 28 beschrieben werden. Das Schweißgerät 28 umfaßt eine Grundplatte 66 und einen auf der Grundplatte 66 mittels Lagern 68 verschiebbar geführten Schlitten 70. Führungsmuttern 72 des Schlittens 70 wirken mit einer Gewindestange 74 zusammen, die von einem Elektro­ motor 76 gedreht werden kann, um den Schlitten 70 radial nach innen bzw. nach außen zu verlagern.
An dem Schlitten 70 ist ein Hebel 78 angelenkt, der einen Rollen-Schweißkopf 80 zum Verschweißen der Längsdrähte 20 mit dem Wendeldraht 26 trägt. Der übersichtlicheren Dar­ stellung halber sind die Zu- und Abführleitungen für den Schweißstrom in Fig. 1 nicht dargestellt. Der Schweißkopf 80 ist mittels einer Schraubenfeder 82 im Sinne einer Annä­ herung des Wendeldrahts 26 an den jeweiligen Längsdraht 20 vorgespannt.
Anstelle der Schraubenfeder 82 kann ein beliebiges anderes Federelement zum Vorspannen des Schweißkopfes 80 einge­ setzt werden, bspw. ein hydraulisches, pneumatisches oder hydropneumatisches Federelement.
Eine nicht dargestellte Steuereinheit steuert in Abhängig­ keit der Drehstellung der Planscheibe 14 und des Umrisses des zu fertigenden Bewehrungskorbes die Drehung des Motors 76 und somit die Bewegung des Schlittens 70 in Radialrich­ tung derart, daß der Schweißkopf 80 bei Drehung der Plan­ scheibe 14 eine dem Umriß des zu fertigenden Bewehrungskor­ bes entsprechende Bewegung ausführt. Hierdurch kann die von der Feder 82 auf den Bewehrungskorb ausgeübte Anpreßkraft auf einem vorbestimmten gewünschten Wert gehalten werden, was das Risiko einer Beschädigung des Bewehrungskorbes we­ sentlich reduziert, wenn nicht gar vollständig ausschließt, so daß auf Stützelemente 50 gewünschtenfalls sogar voll­ ständig verzichtet werden kann. Durch den gleichmäßigen Druck auf den Wendeldraht 26 kann dennoch eine ebene Sei­ tenfläche des Bewehrungskorbes gewährleistet werden.

Claims (32)

1. Vorrichtung (10) zur Fertigung von Bewehrungskörben, insbesondere Bewehrungskörben polygonalen Querschnitts, aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung (L) des zu fer­ tigenden Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten (20) und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wen­ deldraht (26), die Vorrichtung umfassend:
eine umlaufende Schweißvorichtung (28) zum Ver­ schweißen des Wendeldrahts (26) mit den Längsdrähten (20),
eine Führungsvorrichtung (18) mit einer Mehrzahl von Führungselementen (21, 22) zum Führen der Längsdrähte (20) im Bereich der Schweißvorrichtung (28),
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungselemente (21, 22) in zwei voneinander unabhän­ gigen Raumrichtungen (B, H) verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden voneinander unabhängigen Raumrichtungen (B, H) zueinander und zu der Längsrichtung (L) der Bewehrungskörbe orthogonal verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Verstell­ einrichtung (36, 38, 42, 44; 152, 156, 142; 236, 242, 258, 244, 262) zum Verstellen der Führungselemente (21, 22; 121, 122; 221, 222) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer Verstell­ einrichtung (42, 44; 142; 242, 258, 244, 262) eine Gruppe von Führungselementen zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichen Polygonseite zugehörige Führungselemente einer gemeinsamen Verstell­ einrichtung zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung einen Spindeltrieb (36/38; 236, 258) umfaßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine Gewindespindel (36; 236, 258) umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine Kugelumlaufspindel umfaßt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung eine elektromotorisch betätigbare (mittels 38) Ver­ stelleinrichtung ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung eine fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder pneumatisch (mittels 156) betätigbare, Verstell­ einrichtung ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (21, 22; 121, 122) von Hand verstellbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungs­ element (22) einer Mehrzahl von Längsdrähten (20) zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die der gleichen Ecke des Polygons zugeordneten, vorzugsweise drei, Längsdrähte (20) einem gemeinsamen Eck-Führungselement (22) zuge­ ordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Führungs­ element (21) einem einzigen Längsdraht (20) zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung der Seiten des Polygons bestimmten Längsdrähte (20) jeweils einem gesonderten Seiten-Führungselement (21) zugeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Führungselemente (21, 22) zum Abstützen des Wendel­ drahts (26) ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwischen einem Teil der Führungselemente (21, 22) Stützelemente (50) zum Abstützen des Wendeldrahts (26) vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei in einer ersten Raumrichtung (H) und zueinander im wesentlichen parallel verlaufende Verstellachsen (36) vorgesehen sind, auf welchen wenigstens zwei Brückenelemente (42) verstellbar geführt sind, wobei sich die Brückenelemente (42) in einer zur ersten Raumrichtung (H) im wesentlichen orthogonal verlaufenden zweiten Raumrich­ tung (B) erstrecken, und daß wenigstens ein Teil der Führungselemente (21, 22) auf den Brückenelementen (42) angeordnet sind, wobei wiederum wenigstens einige (22) der auf den Brückenelementen (42) angeordneten Füh­ rungselemente (21, 22) in der zweiten Raumrichtung (B) verstellbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Stützelemente (50) auf den Brückenelementen (42) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen von auf verschiedenen Brückenelementen (42, 44) angeordneten Führungselementen (21, 22) zueinander synchronisiert sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtungen (258, 262) zum Verstellen der Führungselemente (221, 222) auf den jeweiligen Brückenelementen (242, 244) mechanisch miteinander gekoppelt sind.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit zur Synchronisierung der Bewegung der Führungselemente (21, 22; 121, 122; 221, 222) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Bewehrungskorbs über zwei Symmetrieachsen (S₁, S₂) der Führungsvorrichtung (18) auf beiden Seiten jeweils gleich weit hinausragt.
24. Vorrichtung (10) zur Fertigung von Bewehrungskörben aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung des zu fertigenden Bewehrungskorbs verlaufenden Längsdrähten (20) und einem im wesentlichen wendelartig verlaufenden Wendel­ draht (26), wobei die Vorrichtung wenigstens eine um­ laufende Schweißvorichtung (28) zum Verschweißen des Wendeldrahtes (26) mit den Längsdrähten (20) umfaßt, wobei ein Schweißkopf (80) der Schweißvorrichtung (28) im Sinne einer Annäherung des Wendeldrahts (26) an die Längsdrähte (20) vorgespannt ist, und wobei die Schweißvorrichtung (28) einen Stellantrieb (76/74/70) aufweist zur motorischen Verstellung des Schweißkopfs (80) in bezüglich der Umlaufbewegung der Schweißvor­ richtung (28) radialer Richtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit vorge­ sehen ist, welche zur Fertigung von Bewehrungskörben nicht-kreisförmigen Querschnitts dazu ausgelegt ist, die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung (28) und die Verstellbewegung des Schweißkopfs (80) in radialer Richtung einander derart zu überlagern, daß der Schweißkopf (80) eine dem Umriß des zu fertigenden Bewehrungskorbs entsprechende Bewegung ausführt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (76/74/70) einen dem Schweißkopf (80) zugeordneten Schlitten (70) umfaßt, sowie eine Antriebseinheit (76), die an einem einem Rahmen (12) der Vorrichtung (10) zugehörigen Element (14) befestigt ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Rahmen (12) der Vorrichtung (10) zugehörige Element eine Planscheibe (14) umfaßt, welche an dem Rahmen (12) der Vorrichtung (10) drehbar gelagert ist und so die Umlaufbewegung der Schweißvorrichtung (28) ermöglicht.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (76/74/70) einen Spindeltrieb (74/72) umfaßt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine Gewindespindel (74) umfaßt.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindeltrieb eine Kugelumlaufspindel umfaßt.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit eine elektromotorisch betätigte (mittels 76) Antriebseinheit ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit eine fluidisch betätigbare, insbesondere hydraulisch oder pneumatisch betätigbare, Antriebseinheit ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißkopf (80) an dem Schlitten (70) schwenkbar angebracht und mittels eines zwischen dem Schweißkopf (80) und dem Schlitten (70) angeordneten Federelements (82) im Sinne einer Annähe­ rung des Wendeldrahts (26) an den jeweiligen Längsdraht (20) vorgespannt ist.
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