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DE1953352A1 - Ziel- und Beobachtungseinrichtung - Google Patents

Ziel- und Beobachtungseinrichtung

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Publication number
DE1953352A1
DE1953352A1 DE19691953352 DE1953352A DE1953352A1 DE 1953352 A1 DE1953352 A1 DE 1953352A1 DE 19691953352 DE19691953352 DE 19691953352 DE 1953352 A DE1953352 A DE 1953352A DE 1953352 A1 DE1953352 A1 DE 1953352A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
observation device
radiation
observation
aiming
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19691953352
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English (en)
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DE1953352B2 (de
Inventor
Ernst-August Dr-Ing Mueller
Klaus Dr-Ing Schuetz
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/02Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
    • H04N3/08Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector
    • H04N3/09Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector for electromagnetic radiation in the invisible region, e.g. infrared
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/12Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices with means for image conversion or intensification

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  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • "Ziel- und Beobachtungseinrichtung" Die Erfindung betrifft eine Ziel- und Beobachtungseinrichtung mit zwei elektrooptischen Beobachtungsgeräten, von denen dee eine ia zichtbaren und deu andere eine im unsichtbaren Bereich liegende Empfinlichkeit aufweist und in der die von diesen Beobachtungsgeräten unsbhängig voneinander erzeugten Bildsignale einer Szane zwecks Anzeige auf einer gemeinsamen Wiedergabeeinrichtung deckungsgleich überlagert werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, auf einer gemeinsamen Wiedergabeeinrichtung zwei von verschiedenen Beobachtugnsgeräten gelieferte Signale deckungsgleich zur Anzeige zu bringen. Das eine Beobachtungsgerät kann in bekannter Weise aus ein- oder mehrstufigen Bildverstätkerröhren und/oder Fernsehaufnahmeröhren bastehen. Das reproduzierte Bild einer Szene wird entweder auf dem Lauchtschirm der letzten Lichtverstärkerröhrs oder auf dem Bildmohirm eines Fernsehampfängers als Wiedergabeeinrichtung angezeigt. Bei einem Einsatz derartiger Beobschtungsgeräte während der Dunkelheit ist der Informationsgehalt der erzielbaren Bilder verhältnismäßig gering.
  • Um den Informationsgehalt der Bilder zu erhöhen, kann als zweites Beobachtungsgerät beispielsweise ein Intrarot-oder Ultraviolet-Strahlungswandler verwendet werden. Bei der Anwendung derartiger Strahlungswandler ergeben sich von einer beobachteten Szene Uber di. Umwandlung der elektrischen Bildsignale in sichtbare optische Signale, sog. Wärmebilder, di. deckungsgleich mit den mit dem erstgenannten Beobachtungsgerät erzielten Bilderen derselben Szene auf einer gemeinsamen Wiedergabesinrichtung überlagert werden. Somit kann die Information, die der gemeinsamen Wiedergabesinrichtung entnommen werden kann, erheblich verbossert werden.
  • Außerdem ist es bakannt, ein nichtingtegriertes Beobachtungsgerät für die unsichtbare Strahlung zu verwenden, bei dem die Szene durch ein Spiegelpaar abgetastet und deren beobachtbares Wärmebild auf elektronenoptischen Wage hargestellt wird. Der Vorteil dieser Anordnung ist, daß eine sinfache Spiegelbewegung auch unter Verwendung großer oder schneller Spiegel möglich ist. Als nachteilig hat sich jedoch hersusgestellt, daß die Wiedergabe im allgemeinen verserrt ist, da der Elektronenstrahl nicht der gekrpmmtzeiligen Abtastung nachgeführt werden kann. Auch der Einsatz eines sog. Mehrfach-Detektors verursacht bei der einstrahligen Bildherstelung einen großen elektronischen Aufwand.
  • Schließlich ist bekannt, die unsichtbare Strahlung durch Einzelspiegel abzutasten und eine lichtoptische Wärmebildheretellun anzuschließen. Hierbei ist Ton Vorteil eine streng verzerrungsfreie Wiedergabe, wobei auch der Einsatz eines Mehrfach-Detektors keinen zusätzlichen Aufwand hervorruft. Allerdings wird die Spieglebewegung insofern kompliziert, als eine Kippung um zwei zueinander senkrechte Achsen erfolgen muß und damit Coriolis-Kräfte auftreten.
  • Aus disem Grunde sind nur kleine oder langsame Spiegel verwendbar Aufgabe der Erfindung ist es daher, in einem integrierten Beobachtungssystem mit einer gemeinsamen Wiedergabeeinrichtung die Deckungsgleichheit des Wärmebildes und des Lichtbildes zu gewährleisten sowie Wärmeziele, die außerhalb, aber in der Nachbarschaft des Jeweiligen Beobachtungsraumes sich befinden, zumindest ihrer azimutalen Lage nach anzuzeigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das im unsichtbaren Bereich arbeitende Beobachtungsgerät eine kleine Bildfolgefrequenz aufweist und aus einen optischen Abbildungssystem und einer objektseitigen Umlenkvorrichtung besteht, die zwei um senkrecht zusinander stehende Achsen oszillstorische Bewegungen ausführende Planspiegel aufweist, und daß die von einen Strahlungsdetektor in ihrer Intensität gesteuerte Lichtstrahlung über dieselbe Umlenk-Vorrichtung parallel zur einfallenden unsichtbaren Strahlung, jedoch seitlich versetzt, verläuft und über ein weiteres Spiegelsystem in die Eingangsöffnung der Lichtoptik der Fernschaufnahme- bzw. Bildverstärkerröhre einfällt, Die Umlenkung der parallelen, seitlich versetzten, in ihrer Intensität gesteuerten Lichtstrahlung kann dabei mit Hilfe eines Tripel-Spiegels vorgenommen werden. Bei Verwendung eines Mehrfach-Detektors ist diesen eine Mehrfach-Lichtquelle so augeordnet, daß jede Einzellichtquelle von dem lagsentaprechenden Detektor-Element gesteuert wird. Von besonderem Vorteil kann es sein, die Lichtquelle ringförmig auszubilden, um das auf der gemeinsamen Wiedergabesinrichtung sichtbare Wärmeziel deutlich gegenüber dem Gesamtinhalt absuhelen.
  • Von der aus zwei Spiegeln bestehenden Umlenkvorrichtung führt der eine harmonische Schwingungen aus und steuert während des Hin- und Rückschwingens die Signallichtquelle ftir die Aufzeichnung des Wärmebildes, wobei der andere Spiegel während der Umlenkintervale des erstgenannten derart bezüglich seiner Anstellung schrittweise verändert wird, daß eine Abtastung mit Zeilensprüngen erfolgt. Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Licht einer gesonderten, von allen Detektoren gemeinsam angesteuerten Lichtquelle nur über einen der Spiegel der Umlenkvorrichtung leufen zu lassen, um Wärmeinformationen aus den dem betrachteten Gesichtsfeld benachbarten Bereichen nur ihrer azimutalen Lage nach zur Anzeige zu bringen.
  • Um zu vermeiden, daß eine Strahlung aus dem Wärmehintergrund des beobachteten Gesichtsfeldes die wiedergegebene Information stört, kann das Beobachtungsgerät für die unsichtbare Strahlung eine einstellbare Empfindlichkeitsschwelle aufweisen.
  • Schließlich ist aus Gründen der Wärmsempfindlichkeit die Bildfolgefrequenz so zu wählen, daß sich eine der beiden auf der gemeinsamen Wiedergabeeinrichtung dagebotenen Informationene deutlich gegenüber der anderen abhebt. Dabei ist su beachten, das die Integrationszeit fUr den Strahlunge-Detektor möglichst groß ist. Hiermit ist sichergestellt, daß der Beobachter ein Wärmeziel bei der Wiedergabe einerseits durch sein Blinken vom Lichtbild, andererseite auch von einem einmaligen Störsignal unterscheiden kann.
  • Das Ziel- und Beobschtungsgerät nach der Erfindung bringt einige wesentliche Vorteile gegenüber dem bisher Bekannten mit sich. Die Abtastung den Objektfeldes mit hilfe eines Paares beweglicher Planspiegel vor dem Objektiv im parallelen Strahlengang hat zur Folge, daß die Spiegelstellung die Abbildungsüte nicht beeinflußt und das Objektiv nur auf der Achse. die der Detektor-Ausdehnung entspricht, korrigiert zu sein braucht. Das Parallellichtbündel, das von der durch das Detektorsignal gesteuerten Lichtquelle ausgeht, wird über die Umlenkvorrichtung exakt in Richtung der einfallenden Wärmestrahlung gelenkt. Das hat den weiteren Vorteil, daß Licht- und Wärmestrahlung unsbhängig von der Spiegelbewgung immer parallel laufen. Die im allgemeinen nicht geradlinge Abtastung des Objektfeldes stört dabei nicht die lagegetreue Herstellung des Wärmebildes. Der verwendete Mehrfach-Detektor, der eine entsprechende Mehrfach-Lichtquelle steuert, führt zu einer Steigerung der Empfindlichkeit und/oder Redusierung der optischen Öffnung. Weiterhin kann das Wärmeziel mehrfach zur Anzeige gebracht werden, z.B. dadurch, daß es einmal innerhalb des Fernsehbildes lagerichtig in Asimut und Höhe liegt und sum anderen außerhalb das Fernsehbildes zur Azimutelanzeige dient.
  • Schließlich bringt die optische Kopplung zwichen dem Wärnebildgerät und der Fernsehsufnahmeanordnung Uber einen zogO Tripel-Streifen den Vorteil, daß die Deckungsgleichheit von Fernseh- und Wärmebild völlig unsbhängig von den bewegte optischen Elementen ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
  • Die Fig. 1 Asigt einen Grundtyp einer Wärmekamera, die Fig. 2, 3a und 3b einen anderen Grundtyp, und Fig. 4a, Fig. 4b und Fig. 4c eine grafische Darstellung der Bewegung der Spiegel der Umlenkvorrichtung sowie den Bildaufbau und Fig. 5 eine Möglichkeit zur Gewinnung einer Azimutalanzeige.
  • Im folgenden wird eine Vorrichtung, als Wärmekamera bezeichnet, beschrieben, die die kongruente Überlagerung einer Wärmebild- und Fernsehinformation gewährleistet und durch Ausnutzung der vorhandenen Fernsehelektronik den Aufwand auf ein Mindestmaß begrenzt. Die Wärmebildkamera arbeitet in dem hier behandelten Beobachtungssystem als zusätzlicher Melder von Wärmezielen, die sich im oder neben dem, Gesichtsfeld der Fernsehkamera befinden. Wärmeziele innerhalb dieses Gesichtsfeldes, deren Strahlung einen gewählten Schwellwert überschreiten, erscheinen durch einen Blinkeffekt unterscheidbar, lagerichtig im Fernsehbild, während die neben dem Gesichtefeld liegenden Wärmeziele nur bezüglich ihrer azimutalen Lage angeseigt werden. Durch die zusätzliche Wärmeinformation soll die Aufmerksamkeit des Beobachters auf ihn interessierende Ziele glenkt werden.
  • Die Sichtbarmachung der Wärmeinformation auf einem Fernsehmonitor, der hier als Wiedergsbeeinrichtung dient, setzt eine Informationsspeicherung im Target der Bildaufnahmeröhre als notwendig voraus. Die Wärmekamera kann jedoch ebenzo gut mit einem Bildverstärkersystem zusammenabeiten.
  • Gemäß Fig. 1 erzeugt die aus dem beobachteten Gesichtsfeld einfallende Lichtstrahlung über das Objektiv 1 auf der lichtempfindlichen Schicht 2 einer speichernden Fernsehaufnahmeröhre 3, die in Verbindung mit einem Fernseh-Monitor als gemeinsame Wiedergsbeeinrichtung dient, eine entsprechende Information. Gleichseitig wird die aus dem Gesichtsfeld ausgesandte Wärmestrahlung von einer mit 4 bezeichneten Wärmebildkamera empfangen. Der der Eingengsöffnung der Wärmebildkamera nächste Plenspiegel 5 der Umlenkvorrichtung 6 schwingt beispielsweise um eine senkrecht zur Bildebene stehende Achse 7 harmonisch mit etwa 3 Hz und einer bestimmten Winkelamplitude und bewirkt dadurch die Abtastung des Gesichtafeldes in der Horizontalen. Der zweite Planspiegel 8 der Umlenkvorrichtung 6 schwingt durch eine in der Bildebene liegende Achse 9. Die von Plenspiegel 8 reflektierte Wärmestrahlung gelangt dann auf ein optisches Abbildungssystem 10, das durch einen sphärischen Spiegel dargestellt ist.
  • Vom Spiegel 10 wird ein Strahlungsdetektor 11 beaufschlagt, der die unsichtbare Strahlung in ein elektrisches Signal umwandelt und über einen nicht dargestellten Verstärker eine Einfach- oder Mehrfach-Lichtquelle 12 ateuert. Die Lichtquelle 12 wird durch eine vorgeordnete Linsenoptik 13 nach unendlich abgebildet, und das Parallellichtbündel 14 räumlich getrennt neben dem Wärmestrahlungsbündel über die Plenspiegel 5 und 8 einem Tripel-Spiegel 15 zugeführt. Er hat die Aufgabe, das aus der Wärmebildkamera austretende Parallellichtbündel um 1800 au drehen und seitlich versetzt in die Eingangsoptik 1 des benachbarten Fernsehgerätes zu lenken.
  • Auf dem Gesichtsfeld des Wärmebildgerätes 4 wird nur ein zentraler Ausschnitt flächenhaft und lagegetrau mit dem Fernsehbild gleicher Große auf der Fotokathode bzwO dem Target der Bildröhre überlagert. Das gesamte Gezichtsfeld der Wärmebildkamera wird mit einem Einfach- oder Mehrfach-Detektor, beispielsweise einem Zehn-Element-Reihen-Detektor in z.B. sehe horizontalen Zeilen abgetastet. Es hat sich herausgestellt, daß eine Bildfolgefrequenz von 1 Hz sweckmäßig ist.
  • Der Umlenkspiegel 5 schwingt, wie bereite erwähnt wurde, hermonisch mit etwa 3 Hz und einer bestimmten Winkelamplitude und bewirkt dadurch die Abtastung in der Horizontalen. Der Hin- und Rücklauf des Spiegels werden zur Abtastung ausgenutzt. Während des Überachwingens und Umkehrens wird der zweite Umlenkspiegel 8 in seinem Anstellwinkel gegenüber der Vertikalen verändert. Während der Scan-Intervalle bleibt der Höhenspiegel 8 in Ruhe.
  • Das optische IR-System besteht nur aus einem einzigen sphäriechen Spiegel 10, dessen Brennweite durch die gegebenen Abmessungen der kleinsten Detektor-Elemente und die optische Auflösung festliegt.
  • Jeder Detektor 11 bei Verwendung eines Mehrfach-Detektors erbeitet auf einen eigenen Verstärker und steuert das ihm zugeordnete Element der Signal-Lichtquelle 12 hell, sobald eine für alle Detektor-Verstärker gemeinsam einstellbare Ansprechschwelle durch die einfallende IR-Strahlung überschritten ist. Die Bildeinzeichnung in die lichtempfindliohe Schicht der Bildröhre geschieht durch verschiedene Lichtelemente, gegebenenfalls auch gleichzeitig, während die Abtastung in der Fernzehaufnahmeröhre in jedem Fall nacheinander und nicht synchron mit dem Einschreiben erfolgt und deshalb eine Speicherwirkung in der Aufnahmeröhre vorausgesetzt wird.
  • Während in Fia 1 eine geradaichtige, bezogen auf die Längsausdehnung des Gerätes, Wärmekamera dargestellt ist, zeigt Fig. 2 eine 90° -sichtige Ausführungsform der Kamera. Dieser Typ der Wärmekamera gestattet eine kompakters Bauweise des Geräten. Es sind wieder diesalben Bezugszeichen verwendet worden wie in Fig. 1.
  • Fig. 3a zeigt eine mögliche Ausführungsform einer raumpsarenden Anordnung nach Fig. 2. Die Wärmestrahlung die von links in die Kamera einfällt, trifft auf den periodisch schwingenden Horizontalspiegel 5, geht von disem auf den Vertikalspiegel 8 über und wird von diesem über einen festen Umlenkspiegel 16 sowie einen sphärischen Spiegel 17 und wieder Ubir den Umlenkspiegel 16 dem Detektor 11 sugeführt.
  • Der Detektor steuert über einen nicht dargestellten Verstärker die Signallichtquelle 12. Die von dieser Lichtquelle ausgehende Strahlung wird über eine Kollimatorlines 13, den Vertikalspiegel 8, den Horizontalspiegel 5 dem senkrecht zur Zeichenebens stehenden Tripel-Spiegel-Streifen 15 zugeführt. Ferner sind in dieser Anordnung zwei Lichtquellen 18 und 19 mit nicht dargestellten Kollimatorlinsen für die Azimutalanzeige vorgesehen, deren Lichtstrehlung ebenfalls über den Horisontaispisgel 5 den Tripel-Spiegel-Streifen 13 zugeführt wird. Durch ein Fenster 20 fällt die Wärmestrahlung in die Kamera ein, das zugleich die optischen Bauelemente schützt.
  • Der weitere Verlauf der Lichtetrahlung geht aus Fig. 3b hervor, die in Schnittdarstellung nach der Linie X der Fig. 3a darstellt. Im oberen Teil dieser Fig. 3b sind das Abdeckfenster 20, der Vertikalspiegel 8 und der Horizontalspiegel 3 sowie die Lichtquellen 18 und 19 für die Azimutalanzeige und der Tripel-Spiegel 15 zu sehen. Aus dem unteren Ende des senkrecht stehenden Tripel-Spiegel-Streifens 15 trifft die Strahlung auf einen Planspiegel 21, wird von diesem zu einem sphärischen Spiegel 22 umgelenkt und von diesem der lichtempfindlichen Schicht 2 der Röhre 3 zugeführt. Das Licht der Lichtquellen 18 und 19, deren Strahlen mit 23 und 24 bzeichnet sind, fällt in die sei lenförmigen Öffnungen 25 und 26 einer Bildfeldblende 27 vor dem Target der Röhre 3. Die Strahlung aus dem zichtbaren Bereich tritt durch ein Schutzfenater 28 in die Fernsehkamera ein und wird ebenfalls der lichtempfindlichen Schicht der Aufnahmeröhre 3 zugeführt. Der Einfachheit halber ist die Zuführung der Lichstrahlung zur Aufnahmeröhre nicht dargestellt Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, daß die Signallichtquelle 12 zur Herstellung des flächenhaften Wärmebildes der Geometrie des Reihen-Detektors 11 angepaßt sein muß. Eine Lichtquelle etwa von der Ausdehnung des Reihen-Detektors kann aus Lichtleitern und Miniaturglimmlampen zusammengefügt sein. Außerd.'m steuern die den einzelnen B1ementen der Signallichtquelle zugeführten Steuerimpulse zugleich gemeinsam auch die Azimutalanzeige.
  • Die Abmessungen des Tripel-Spiegel-Streifens 15 wachsen proportional mit der geforderten Versetzung des reflektierten Strahles und den zu verarbeitenden Winkelablenkungen. Daher ist der Tripel-Spiegel-Streifen möglichst nahe vor dem Horizontalspiegel anzuordnen. In dem Falle, daß der Horizontalspiegel gleichzeitig als Elevationsspiegel eingesetzt wird, und damit sehr große Ablenkwinkel aufgefaßt werden müssen, wird zur Vermeidung von Vignettierungen eventuell eien Mitführung des Triples-Spiegels zur Richtung der einfallenden IR-Strahlung erforderlich.
  • Diese Mitführung unterliegt keinen optischen Genauigkeitsanforderungen, da die 1800 - Reflektion am Tripel-Spiegel unabhängig von seiner Ausrichtung stets exakt erfolgte Fig. 4 zeigt im oberen Teil die Bewegung der Ablenkspiegel und im unteren Teil den Bildaufbau.
  • In Fig. 4a ist die Winkelauslenkung α : α max des objektnahen Spiegels, in den Ausführungsbeispielen also dex Horizontalspiegels, über der Zeitschae t aufgetragen.
  • In Fig. 4b ist die Winkelauslenkung ß : ß max des objektfernen Spiegels, also des Vertikalspiegels, über der Zeitachse t aufgetragen. Der Horizontalspiegel 5 der Umlenkt vorrichtung 6 fahrt harmonische Schwingungen 29 aus. Während des Hin- und Rückschwingens 30 und 31 steuert er für die Aufzeichnung des Wärmebildes die Signallichtquelle.
  • In den Umkehrintervallen des Horizontalspiegels wird der Vertikalspiegel in seinem Anstelwinkel gegenüber der Vertikalen verändert. Die Abtaztung erfolgt daher mit seilen sprüngen, die in Fig. 4b mit 32 bis 37 bezeichnet sind, Während der Scan-Intervalle bleibt der Vertikalspiegel in Ruhe.
  • In Pig. 4c ist die lichtempfindliche Schicht der Bildröhre wieder mit 2 bezeichnet, Durch eine Bildfeldblende 27 wird aus dem Gesichtsfeld des Wärmebildgerätes nur ein zentreler Auschnitt flächenhsft mit dem Fernsehbild gleicher Größe überlegert und die Information zur Azimutalanzeige von einigen Graden rechts und links dieser Blende abgeschnitten. 38 stellt das Bild der Signallichtquelle dar.
  • Das gesamte Gesichtsfeld kann mit einem Einfach- oder Mehrfach-Detektor in z.B. sechs horizontalen Zeilen, die mit 39 bis 44 bezeichnet sind, in der eingezeichneten Pfeilrichtung abgetastet werden. Die Bildfolgefrequenz beträgt etwa 1 Hz. Die Bildfolgefrequenz ist möglichst klein im Hinblick auf die Empfindlichkeit zu wählen. Jedoch darf sie nicht so klein werden daß bewegte Objekte falsch zur Anzeige kommen und das Wärmesignal nicht mehr als Blinksignal erscheint. Damit würde die Unterscheidbarkeit gegen über einem Störsignal verlorengehen.
  • 1)ie Azimutelanzeige gemäß Fig 5 eines links bzw. rechts neben dem dargestellten Wärmebild liegenden Wärmezieles erfolgt ober- bzw. unterhalb des Wärmebildes in je einer Zeile 45 und 46 durch jeweils eine separat. Lichtquelle mit zugehöriger Kollimatorlinae, wie sie in Fig. 3b mit 18 und 19 bezeichnet wurde Von der Signallichtquelle wird der Bereich 47 überstrichen. Die Lichtquellen 18 und 19 leuchten dagegen für die Azimutalsnzeige die Bereiche 48 und 49 aus. Diese Lichtquellen sind so angeordnet, daß ihr Licht, ausschließlich Uber den Horizontalspiegel gelenkt, nur bei Soan des Jeweiligen Seitenfeldes in diezeilenförmigen Öffnungen 45 bzw. 46 der Bildfeldblende 27 fällt.
  • Die zeitliche Folge von "Azimutalanzeige linkts", "zentrales Wärmebild", "Azimutalanzeige rechts", "zentrales Wärmebild", Azimutalanzeige links" und sofort erfolgt allein durch die periodische Spiegelbewegung. Eine Umschaltung zwischen den Azimutal-Lichtquellen und den Elementen der Signallichtquelle ist nicht erforderlich. Alle Lichtquellen arbeiten ständig. Ihr Licht fällt allerding nur zeitweilig in die Bildblendenöffnung der Aufnahmeröhre.
  • 13 Seiten Beschreibung 14 Patentansprüche 6 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ziel- und Beobachtungseinrichtung mit zwei elektrooptischen Beobachtungsgeräten, von denen das eine eine im sichtbaren und das andere eine im unsichtbaren Bereich liegende Empfindlichkeit aufweist und in der die von diesen Beobachtungsgeräten unsbhängig voneinander erzeugten Bildeignsle einer Szene zwecke Anzeige auf einer gemeinsamen Wiedergebesinrichtung deckungsgleich überlagert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das im unsichtbaren Bereich arbeitende Beobachtungsgerät eine kleine Bildfolgefrequenz aufweist und aus einem optischen Abbildungssystem und einer objektseitigen Umlenkvorrichtung besteht, die zwei um senkrecht zueinander stehende Ashen oszillstorische Bewegungen ausführande Planspiegel aufweist, und daß die von einem Strahlungsdetektor in ihrer Intensität gesteuert Lichtstrahlung Uber dieselbe Umlenkvorrichtung parallel sur einfallendan unsicheberen Strahlung, jedoch seitlich verastzt, verläuft und Uber ein weiteres Spiegelsystem in die Eingangsöffnung der Lichtoptik der Fernsehaufnahme- bzw.
    Bildversiärkerröhre sinfällt.
  2. 2. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Umlenkung der parallelen, seitlich versetzten gesteuerten Lichtstrahlung mit Hilfe einen Tripel-Spiegels erfolgt.
  3. 3. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, gegekennzeichnet durch die Verwendung eines Mehrfech- Detektors und einer diesem zugeordneten Mehrfach-Lichtquelle derart, daß jede Einzellichtquelle ton dom lageentsprechenden Detektorelement gesteuert wird.
  4. 4. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet duroh die Verwendung einer ringförmig ausgebildeten Lichtquelle.
  5. 5. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet daß der eine Spiegel der Umlenkvorrichtung harmonische Schwingungen ausführt und während des Hin- und Rückschwingene die Signallichtuquelle für die Aufzeichnung des Wärmebildes steuert und daß die Anstellung des anderen Spiegel während der Umkehrintervalle des ersten Spiegels derart schrittweise verändert wird, daß eine Abtastung mit Zeilensprüngen erfolgt.
  6. 6. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wärmeinformation aus den dem betrachteten Gesichtafeld benachbarten Bereichen nur ihrer azimutalen Lage nach zur Anzeige gelangt.
  7. 7. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 6, de durch gekennzeichnet, daß das Licht einer gesonderten, von allen Detektoren gemeinsam angesteuerten Linhtquelle nur über einen Planspiegel der Umlenkvorrichtung läuft.
  8. 8. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die azimutale Orientierung Lichtquellen unterschiedlioher Ausbildung verwendbar sind.
  9. 9. Ziel- und Beohbactungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beobachtungsgerät für die unsichtbare Strahlung eine einstellbare Empfindlichkeiteschwelle zwecks Unterdrückung der Strahlung aus dem Wärmehintelgrund aufweist.
  10. 10, Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derart gewählte Bildfol gefrequenz, daß sich eine der beiden auf einer gemeinsamen Wiedergsbseinrichtung dargebotenen Infor mationen deutlich gegenüber der anderen abhebt.
  11. 11. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Wahl einer solchen, Bildfolgefrequenz, daß die Integrationezeit für den Strahlungadetektor möglichst groß ist.
  12. 12. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Umlenkung des Strahlenganges Uber einen zusätzlichen Festapiegel.
  13. 13. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der mittleren Beobachtungsrichtung bezüglich der Horizontalen eine zusELtziiche Kippung des oszillierenden IIorizontslspisgele vorgenommen wird.
  14. 14. Ziel- und Beobachtungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung einer Vignettierung der Tripel-Spiegel bei dar Elevation grob mitgeführt wird.
DE19691953352 1969-10-23 1969-10-23 Ziel und beobachtungseinrichtung mit zwei elektrooptischen beobachtungsgeraeten Withdrawn DE1953352B2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3347836A1 (de) * 1983-03-17 1985-02-07 Fa. Franz Bisping, 4400 Münster Schraube fuer eine verkleidung, vorzugsweise metallverkleidung fuer fenster- und tuerrahmen

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DE3347836A1 (de) * 1983-03-17 1985-02-07 Fa. Franz Bisping, 4400 Münster Schraube fuer eine verkleidung, vorzugsweise metallverkleidung fuer fenster- und tuerrahmen

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