DE19532712A1 - Ventil - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ventil mit einem Kanal, der
an mindestens einem Ende einen Ventilanschluß bildet
und der in seiner Umfangswand mindestens eine Öffnung
aufweist, und mit einem Ventilelement, das den Druck
und/oder die Strömung im Ventil beeinflußt.
Die Öffnung in der Umfangswand des Kanals kann dazu
verwendet werden, das Ventilelement in den Kanal ein
zuführen, um eine Strömung durch den Kanal zu beein
flussen. Die Öffnung kann auch dazu verwendet werden,
um einen Teil des durch den Kanal strömenden Fluids
abzuzweigen und beispielsweise den Druck im Kanal oder
den Druck in dem abströmenden Fluid auf einem vorbe
stimmten Wert zu halten. In jedem Fall ist es erforder
lich, daß das Ventilelement und gegebenenfalls die Tei
le, die das Ventilelement steuern, antreiben oder ein
stellen, sicher und zuverlässig an dem Kanal befestigt
sind. Darüber hinaus muß natürlich die Befestigung so
erfolgen, daß möglichst keine Dichtigkeitsprobleme ent
stehen. Dies erfordert einen gewissen Aufwand bei der
Herstellung, der derartige Ventile relativ teuer macht.
Der Kanal soll andererseits auch mit einer Leitung ver
bunden werden können, in der die Fluidströmung oder der
Druck des Fluids gesteuert werden soll. Hierzu werden
vielfach Anschlußflansche verwendet, deren Herstellung
und Montage ebenfalls nicht unerhebliche Kosten verur
sacht, die insbesondere dann stören, wenn es sich bei
dem Ventil um ein in großer Stückzahl gefertigtes Ven
til handelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil
anzugeben, das preisgünstig herstellbar ist und einen
zuverlässig arbeitenden Aufbau ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Ventil der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß die Umfangswand im Be
reich der Öffnung außen abgeflacht ist.
Damit steht im Bereich der Öffnung eine ebene Anlage
fläche zur Verfügung, an der eine Ventileinrichtung
befestigt werden kann. In dem Begriff "Ventileinrich
tung" sollen alle Elemente zusammengefaßt werden, die
zum Halten, Steuern, Einstellen oder ähnlichem des Ven
tilelements verwendet werden. Die Ventileinrichtung
umfaßt auch das Ventilelement selbst und gegebenenfalls
einen Fluidpfad, der vom Kanal abzweigt. Die ebene Aus
bildung der Außenseite des Kanals macht die Abdichtung
zwischen dem Kanal und der Ventileinrichtung relativ
einfach. Es reicht in vielen Fällen aus, eine ebenfalls
ebene Dichtung zwischen dem am Kanal anliegenden Teil
der Ventileinrichtung und dem Kanal anzuordnen. Danach
müssen Kanal und Ventileinrichtung nur noch mit der
notwendigen Kraft gegeneinander gedrückt werden, um
eine dichte Verbindung zu erhalten. Eine ebene oder
flache Dichtung ist preiswert. Ihre Montage erfordert
kein besonderes Geschick. Das Ventil kann daher relativ
preisgünstig hergestellt werden. Dennoch ist der Aufbau
so, daß es zuverlässig arbeiten kann.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vor
gesehen, daß der Kanal durch ein Rohr mit kreisrundem
Querschnitt gebildet ist, dessen Wand im Bereich der
Öffnung verformt ist. Rohre mit kreisrundem Querschnitt
haben den Vorteil, daß sie einer relativ großen Druck
belastung standhalten können. Wenn man die Verformung
auf den Bereich der Öffnung beschränkt, lassen sich mit
einem derartigen Rohr relativ leistungsfähige Ventile
fertigen. Die Verformung kann man auf einfache Art und
Weise beispielsweise dadurch erreichen, daß man das
Rohr in ein Formwerkzeug einlegt, das das gewünschte
spätere Aussehen des Kanals aufweist. Wenn man nun das
Rohr im Innern unter Druck setzt, beispielsweise mit
Hilfe einer Hydraulikflüssigkeit, dann wird das Rohr in
den Bereichen, in denen das Formwerkzeug das zuläßt,
nach außen verformt und nimmt die gewünschte Form an.
Das Formwerkzeug muß lediglich mit einer ebenen An
schlagfläche für das Material des Rohres versehen sein,
um die gewünschte Verformung des Rohres zu erreichen.
Vorzugsweise weist das Rohr im Bereich seiner Verfor
mung zumindest annähernd die gleiche Wandstärke wie im
übrigen Bereich auf. Dies kann man beispielsweise da
durch bewerkstelligen, daß das Rohr in seinem verform
ten Bereich annähernd den gleichen Querschnitt aufweist
wie in seinem kreisrunden Bereich. Eine Schwächung des
Rohres durch die Verformung wird damit weitgehend ver
mieden. Das Rohr und damit das Ventil behalten ihre
Druckbeanspruchbarkeit.
Mit Vorteil weist der Kanal im Bereich der Öffnung ei
nen Querschnitt auf, der als Polygon ausgebildet ist.
Man bildet also nicht nur eine einzige Fläche eben aus,
an der die Ventileinrichtung anliegt. Vielmehr werden
weitere Flächen ebenfalls als ebene Flächen ausgebil
det. Diese können dann beispielsweise zu Montagezwecken
verwendet werden. Insbesondere ist die Befestigung der
Ventileinrichtung mit einer größeren Präzision möglich,
wenn eine weitere Fläche am Kanal zur Verfügung steht,
die eine definierte Lage zu der Fläche aufweist, an der
die Ventileinrichtung anliegt.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß parallel zu dem
abgeflachten Bereich der Umfangswand eine Abflachung
auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals vorgesehen
ist. Diese Abflachung kann beispielsweise dazu verwen
det werden, die Ventileinrichtung auf dem abgeflachten
Bereich festzuspannen. Sie kann aber auch als Bezugs
fläche für die Arbeit der Ventileinrichtung selbst die
nen.
Dies ist insbesondere dann in vorteilhafterweise der
Fall, wenn in der Abflachung eine zweite Öffnung vor
gesehen ist. Mit dieser zweiten Öffnung läßt sich bei
spielsweise eine zweite Ventilfunktion gegenüber der
ersten Ventileinrichtung erzeugen.
Auch ist bevorzugt, wenn durch die zweite Öffnung eine
Einstelleinrichtung für das Ventilelement geführt ist.
Dadurch, daß die Abflachung parallel zu dem abgeflach
ten Bereich der Umfangswand verläuft, kann die Ein
stelleinrichtung für das Ventilelement problemlos rela
tiv genau in Bewegungsrichtung des Ventilelements be
wegt werden, wenn dieses Ventilelement ebenfalls senk
recht zu dem abgeflachten Bereich bewegt wird, wie dies
oft der Fall ist. Man erreicht damit zum einen eine
relativ hohe Lebensdauer, weil nur Kräfte auftreten,
die aufgrund ihrer Vorherbestimmbarkeit leicht aufzu
nehmen sind. Zum anderen läßt sich auch eine relativ
genaue Einstellung des Ventilelements realisieren.
Vorzugsweise ist mindestens eine der beiden Öffnungen
im Strömungsverlauf zwischen einem Eingang und einem
gesteuerten Ausgang angeordnet. Dies ist insbesondere
dann vorteilhafterweise der Fall, wenn das Ventil als
Mengensteuerventil verwendet werden soll. Dann kann die
zu steuernde Menge, die beispielsweise konstant gehal
ten werden soll, durch die Öffnung aus dem Kanal her
ausfließen.
Vorzugsweise ist ein über den Umfang des Rohres vorste
hender Teil der Ventileinrichtung zumindest teilweise
von einem Gehäuseaufsatz abgedeckt, der als Tiefzieh
teil ausgebildet ist. Damit wird einerseits ein Schutz
für die Ventileinrichtung realisiert. Andererseits wer
den aber die Kosten nicht nennenswert erhöht, weil der
artige Tiefziehteile relativ preiswert herstellbar
sind.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vor
gesehen, daß in Längsrichtung des Kanals gesehen hin
tereinander mehrere Öffnungen mit Ventileinrichtungen
vorgesehen sind. Man kann also aus einem Kanal mehrere
Verbraucher speisen oder Druck- oder Strömungsbedingun
gen im Kanal an mehreren Stellen getrennt beeinflussen.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß die Öffnungen in
einzelnen verformten Bereichen des Kanals angeordnet
sind, die durch Abschnitte des Kanals mit kreisrundem
Querschnitt getrennt sind. Die Druckfestigkeit des Ka
nals wird also nicht nennenswert beeinflußt. Zwischen
den einzelnen verformten Bereichen, an den dann Ventil
einrichtungen angeordnet sind, die wiederum zu einer
Stabilisierung des Kanals beitragen, hat der Kanal ei
nen kreisrunden Querschnitt, der, wie oben ausgeführt,
eine höhere Druckfestigkeit bereits an sich aufweist.
Mit Vorteil sind die Ventilelemente in je einer Ventil
einrichtung angeordnet, die einen Ausgangskanal auf
weist, der im wesentlich quer zum Kanal und gegebenen
falls in einer versetzten Ebene verläuft. Die Ausgangs
kanäle können dann vom Kanal abgeführt werden, ohne
sich gegenseitig zu behindern oder durch benachbarte
Ventileinrichtungen behindert zu werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
der Kanal und die Ventileinrichtungen mit einem Kunst
stoff umgossen sind. Damit läßt sich zum einen ein
glattes Äußeres des Ventiles realisieren. Insbesondere
in Bereichen, in denen das Ventil einer Verschmutzung
ausgesetzt ist, eine derartige Verschmutzung aber un
erwünscht ist (z. B. im Lebensmittelbereich) hat dies
große Vorteile. Darüber hinaus kann der Kunststoff aber
auch dazu dienen, die Druckfestigkeit des Ventils ins
gesamt zu erhöhen. Hierdurch können die Wandstärken des
Kanals und auch die für die Ventileinrichtung verwende
ten Materialien schwächer dimensioniert werden.
Vorteilhafterweise weist der Kanal an mindestens einem
Ende eine Rohrkupplung auf. Eine derartige Rohrkupplung
kann beispielsweise dadurch gebildet sein, daß ein Ko
nus mit einer Überwurfmutter zusammenwirkt. Eine der
artige Rohrkupplung kann auf das Ende aufgeschoben wer
den und erleichtert die Montage eines derartigen Ven
tils in einem Leitungsstrang ganz erheblich.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels beschrieben. Hierin zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein als
Mengensteuerventil ausgebildetes Ventil,
Fig. 2 eine Außenansicht des Ventils aus Richtung des
Pfeils II aus Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ventilkombination mit mehreren Ventilen.
Ein Ventil 1, das im dargestellten Ausführungsbeispiel
als Mengensteuerventil ausgebildet ist, weist einen
Kanal 2 auf, der aus einem Rohr 3 mit kreisförmigem
Querschnitt gebildet ist, was anhand von Fig. 2 er
sichtlich ist.
Das Rohr 3 ist in einem Abschnitt 4 so verformt, daß es
einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt auf
weist, der ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Im Abschnitt 4 weist der Kanal 2 daher eine erste Ab
flachung 5 auf, der eine zweite Abflachung 6 auf der
anderen Seite des Kanals 2 gegenüberliegt. In jeder
Abflachung ist eine Öffnung 7, 8 vorgesehen, durch die
eine weiter unten mit weiteren Einzelheiten beschriebe
ne Ventileinrichtung 26 mit dem Innern der Kanals 2 in
Verbindung steht.
Die Ventileinrichtung 26 weist zunächst ein Ventilele
ment 9 mit einem kegelförmigen Schließteil 10 auf, das
mit einem Ventilsitz 11 zusammenwirkt. Der Ventilsitz
seinerseits ist durch einen umlaufenden Vorsprung 12
einer Scheibe 13 gebildet, der beispielsweise durch
Tiefziehen gebildet sein kann. Der Vorsprung 12 durch
ragt die Öffnung 7. Die Scheibe 13 liegt unter Zwi
schenlage einer Dichtung 14 an der Abflachung 5 an. Auf
der Scheibe ist unter Zwischenlage einer weiteren Dich
tung 15 ein Zylinder 16 befestigt, in dem ein Kolben 17
hin- und herbewegbar ist. Der Kolben 17 deckt Öffnungen
18 mehr oder weniger stark ab. Er wird von einer Feder
19 in Öffnungsstellung bewegt. Gegen die Kraft der Fe
der 19 wirkt ein Druck aus dem Kanal 2, der über eine
Leitung 20 auf die der Feder 19 gegenüberliegenden Sei
te des Kolbens 17 geführt wird. Die Öffnungen 18 stehen
mit einem Ausgangsraum 21 in Verbindung, der von einem
Gehäuseaufsatz 22 umschlossen und mit einem Ausgangs
kanal 23 verbunden ist.
Über eine Einstellschraube 24, die über einen Stößel 25
auf das Ventilelement 9 wirkt, läßt sich die Entfernung
des Schließteils 10 vom Ventilsitz 11 einstellen. Hier
durch kann die Menge der Flüssigkeit eingestellt wer
den, die aus dem Kanal 2 in den Ausgangskanal 23 ab
fließt. Dort soll die Flüssigkeitsmenge möglichst kon
stant gehalten werden und zwar möglichst unabhängig von
dem im Kanal 2 zwischen seinen Ventilanschlüssen 32, 33
herrschenden Druck. Wenn der Druck im Kanal 2 ansteigt,
wird der Kolben 17 so verschoben, daß er die Öffnungen
18 stärker abdeckt. Das Wirkungsprinzip eines derarti
gen Mengensteuerventils ist an sich bekannt und muß
daher hier nicht weiter vertieft werden.
Es ist aber klar ersichtlich, daß aufgrund der Paralle
lität der beiden Abflachungen 5, 6 eine Kraft, die
durch die Einstellschraube 24 senkrecht zu der Abfla
chung 6 wirkt, auch direkt auf das gegenüberliegende
Ventilelement 9 übertragen werden kann. Hierdurch ist
eine relativ genaue Einstellung des Ventilelements 9
möglich. Auch die Einstellschraube 24 ist in einem Ge
häuseaufsatz 28 geführt, der unter Zwischenlage einer
Dichtung 29 an der Abflachung 6 des Kanals 2 anliegt.
Fig. 2 zeigt einen weiteren Vorteil der gegenüberlie
genden und parallel ausgerichteten Abflachungen 5, 6.
Man kann nämlich die beiden Gehäuseaufsätze 22, 28 mit
Hilfe von Spannschrauben 27 relativ einfach und dennoch
sicher gegen die beiden Abflachungen 5, 6 drücken und
damit die gewünschte Dichtigkeit erreichen. Hierdurch
ergibt sich einerseits eine definierte Lage der Ventil
einrichtung 26 zum Kanal 2 und andererseits eine ein
fache Montagemöglichkeit.
Durch die gestrichelten Linien in Fig. 1 und 2 ist an
gedeutet, daß das komplette Ventil 1 auch durch einen
Kunststoff 30 umgossen werden kann, so daß es nach au
ßen nur glatte Flächen zeigt, die leicht sauber gehal
ten werden können. Darüber hinaus kann dieser Kunst
stoff 30 auch noch dazu verwendet werden, die Druckfe
stigkeit des Ventils 1 zu erhöhen.
Fig. 3 zeigt schematisch eine Ventilanordnung 51 mit
drei Ventilen 1, die auf einem gemeinsamen Kanal 2 an
geordnet sind. Der Kanal 2 weist hierzu drei aufgewei
tete Abschnitte 4 mit im wesentlichen quadratischem
Querschnitt auf, die durch Abschnitte 31 mit kreisför
migem Querschnitt getrennt sind. Jeder dieser Abschnit
te 4 kann dann im Grunde genommen so aussehen, wie er
in Fig. 1 im Querschnitt dargestellt ist.
Abweichend zu der Darstellung der Fig. 1 und 2 ist der
Ausgangskanal 23 jedes Ventils 1 um 90° verdreht, so
daß er quer zum Kanal 2 verläuft und, in der in Fig. 3
dargestellten Ausführungsform, auch in einer dazu ver
setzten Ebene. Die Ausgangskanäle 23 behindern sich
daher nicht gegenseitig und werden auch durch benach
barte Ventile 1 nicht behindert.
Am linken Ende des Kanals 3 ist schematisch eine Rohr
kupplung 52 dargestellt, die aus einem konischen Ring
53 und einer Überwurfmutter 54 gebildet ist. Wenn man
auf einer Leitung, an die der Kanal 2 angeschlossen
ist, die entsprechenden Gegenstücke vorsieht, läßt sich
mit einfachen Maßnahmen eine dichte Verbindung mit ge
ringem Aufwand herstellen.
Von der dargestellten Ausführungsform kann in vielerlei
Hinsicht abgewichen werden. Man kann das Ventil als
Druckbegrenzungsventil verwenden. Man kann auch weitere
Ventilelemente auf den senkrecht zu den Abflachungen 5,
6 verlaufenden Wänden des Abschnitts 4 anbringen. Man
kann anstelle einer Stellschraube 24 eine weitere Ven
tileinrichtung anbringen. Der Kanal 2 muß nicht durch
gehend sein. Er kann auch an einem Ende geschlossen
sein. Die Stellschraube 24 kann auch an einer Abfla
chung vorgesehen sein, die senkrecht zu der Abflachung
5 verläuft. In diesem Fall kann die Ventileinrichtung
eine andere Funktion haben. Durch die Öffnung 7 oder 8
kann auch ein Schieber geführt werden, der den Strö
mungsquerschnitt im Kanal 2 verändert. Anstelle der
rechteckigen Form des Querschnitts im Abschnitt 4 kann
auch ein sechs- oder achteckiger Querschnitt verwendet
werden. Auf die Zwischenlage einer Dichtung 14, 29 kann
gegebenenfalls verzichtet werden, wenn die entsprechen
den Aufsatzteile selbst dichten, beispielsweise weil
sie aus einem Material gebildet sind, das elastisch
genug ist. Anstelle der Spannschrauben 27 kann auch ein
Schnellverschluß verwendet werden. Die Spannschrauben
27 können auch ganz entfallen, wenn die dichtende An
lage der jeweiligen Teile durch den umgossenen Kunst
stoff gewährleistet ist. Dies kann insbesondere dann
der Fall sein, wenn sich der Kunststoff 30 beim Aushär
ten zusammenzieht.
Claims (14)
1. Ventil mit einem Kanal, der an mindestens einem
Ende einen Ventilanschluß bildet und der in seiner
Umfangswand mindestens eine Öffnung aufweist, und
mit einem Ventilelement, das den Druck und/oder die
Strömung im Ventil beeinflußt, dadurch gekennzeich
net, daß die Umfangswand im Bereich (4) der Öffnung
(7, 8) außen abgeflacht ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal (2) durch ein Rohr (3) mit kreisrundem
Querschnitt gebildet ist, dessen Wand im Bereich
(4) der Öffnung (7, 8) verformt ist.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rohr (3) im Bereich (4) seiner Verformung zu
mindest annähernd die gleiche Wandstärke wie im
übrigen Bereich aufweist.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kanal (2) im Bereich der
Öffnung (7, 8) einen Querschnitt aufweist, der als
Polygon ausgebildet ist.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zu dem abgeflachten
Bereich (5) der Umfangswand eine Abflachung (6) auf
der gegenüberliegenden Seite des Kanals (2) vorge
sehen ist.
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Abflachung (6) eine zweite Öffnung (8) vor
gesehen ist.
7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
durch die zweite Öffnung (8) eine Einstelleinrich
tung (24, 25) für das Ventilelement (9) geführt
ist.
8. Ventil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eine der beiden Öffnungen (7,
8) im Strömungsverlauf zwischen einem Eingang und
einem gesteuerten Ausgang (23) angeordnet ist.
9. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein über den Umfang des Rohres
(3) vorstehender Teil der Ventileinrichtung (26)
zumindest teilweise von einem Gehäuseaufsatz (22)
abgedeckt ist, der als Tiefziehteil ausgebildet
ist.
10. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in Längsrichtung des Kanals (2)
gesehen hintereinander mehrere Öffnungen mit Ven
tileinrichtungen (26) vorgesehen sind.
11. Ventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen in einzelnen verformten Bereichen
(4) des Kanals (2) angeordnet sind, die durch Ab
schnitte (31) des Kanals (2) mit kreisrundem Quer
schnitt getrennt sind.
12. Ventil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ventilelemente (9) in je einer
Ventileinrichtung (26) angeordnet sind, die einen
Ausgangskanal (23) aufweist, der im wesentlich quer
zum Kanal (2) und gegebenenfalls in einer versetz
ten Ebene verläuft.
13. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kanal (2) und die Ventil
einrichtungen (26) mit einem Kunststoff (30) umgos
sen sind.
14. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kanal (2) an mindestens
einem Ende eine Rohrkupplung (52) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995132712 DE19532712A1 (de) | 1995-09-05 | 1995-09-05 | Ventil |
| PCT/DK1996/000366 WO1997009559A1 (en) | 1995-09-05 | 1996-09-04 | Valve |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995132712 DE19532712A1 (de) | 1995-09-05 | 1995-09-05 | Ventil |
Publications (1)
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| DE19532712A1 true DE19532712A1 (de) | 1997-03-06 |
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19532712A1 (de) |
| WO (1) | WO1997009559A1 (de) |
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Also Published As
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| WO1997009559A1 (en) | 1997-03-13 |
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