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DE19532641A1 - Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes - Google Patents

Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes

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DE19532641A1
DE19532641A1 DE1995132641 DE19532641A DE19532641A1 DE 19532641 A1 DE19532641 A1 DE 19532641A1 DE 1995132641 DE1995132641 DE 1995132641 DE 19532641 A DE19532641 A DE 19532641A DE 19532641 A1 DE19532641 A1 DE 19532641A1
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DE
Germany
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chain
pulling
container
base frame
chains
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DE1995132641
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Joerg Prof Oser
Karl-Heinz Dipl Ing Reisinger
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Siemens AG
Original Assignee
Mannesmann AG
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
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    • B65G1/0435Storage devices mechanical using stacker cranes with pulling or pushing means on either stacking crane or stacking area

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes, mit auf einem Grundrahmen drehgelagerten, etwa im Abstand der Behälterlänge angeordneten Paaren von Kettenumlenkrädern, über die endlose Kettentriebe geführt sind und mit an den Kettentrieben angelenkten Ziehelementen, wobei bei in Zustellrichtung vorgeschobener Position des Grundrahmens und bei angetriebenen Ketten die Ziehelemente in die Ziehnuten eingreifen und den Behälter herausziehen oder hineinschieben.
Derartige Behälter mit Ziehnuten sind z. B. aus der DE-36 33 171 A1 bekannt.
Eine gattungsgemäße Ziehvorrichtung ist ferner aus der DD 2 72 639 A1 bekannt, wobei dort die Ziehelemente aus sog. hohen Rollen an senkrechten Armen bestehen, die in die Ziehnuten seitlich eingeführt werden, so daß der Behälter gezogen oder geschoben werden kann. Voraussetzung für den Einsatz eines derartigen Tragplatten- Ausschiebewerks ist eine genaue Anpassung an die Breite des Regalganges. Andererseits ist das bekannte Prinzip der gegenläufigen Kettentriebe, die in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet sind, wenig geeignet, einen mittigen Kraftangriff zu bewirken, um die Behälter in genauer gerader Richtung d. h. ohne seitliches Drehmoment zu bewegen. Eine solche genaue Erfassung und genaue Führung in Achsrichtung ist mit dem bekannten Gegenstand nicht möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine besonders leichte, jedoch genaue gerade Bewegungen ausführende Ziehvorrichtung für Behälter zu schaffen, die seitliche Momente nicht aufkommen läßt.
Die gestellte Aufgabe wird bei der eingangs bezeichneten Ziehvorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nur ein Antriebsmotor für die Kettenbewegung oder für die Zustellbewegung des auf einer Linearführung gelagerten Grundrahmens vorgesehen ist und daß zumindest eines der Kettenumlenkräder abbremsbar bzw. wieder lösbar ist, währenddem ein mit dem einzigen Antriebsmotor und mit der Linearführung verbundenes Antriebsritzel bei abgebremstem Kettenumlenkrad die Einheit, bestehend aus dem Grundrahmen und Ketten mit Kettenumlenkrädern in Richtung auf den Behälter zu durch Eingriff in einen Kettentrieb antreibt. Dadurch ist es möglich, bei geringem Gewicht eine genaue, gerade, d. h. mittige Zugbewegung ohne Auslösung von drehenden Momenten zu erzielen.
Nach weiteren Merkmalen wird vorgeschlagen, daß der Grundrahmen auf einem Ausleger des Hubwagens befestigbar bzw. verschieblich gelagert ist. Währenddem die Ziehvorrichtung auch anderweitige Einsatzmöglichkeiten bietet, wird hier der Hubtisch eines Regalbediengerätes vorausgesetzt, wofür die erfindungsgemäße Ziehvorrichtung besonders geeignet ist.
Es wird ferner vorgeschlagen, daß der Grundrahmen mittels einer elektrisch betätigbaren Verriegelungseinheit am Hubwagen fixierbar ist. Durch diese Fixierbarkeit des Grundrahmens kann die vorstehend beschriebene Einheit, bestehend aus dem Grundrahmen und Ketten mit Kettenumlenkrädern in Richtung auf den Behälter zu- oder von diesem wegbewegt werden. Es können daher auch unterschiedliche Breiten von Gängen zwischen einer linken und einer rechten Regalseite überbrückt werden.
In diesem Sinne besteht eine Weiterbildung der Erfindung darin, daß der Grundrahmen und paarweise vorgesehene Kettentriebe mit Ziehelementen einen Ziehtisch bilden.
Die genaue Führung in Längsrichtung, d. h. in Achsrichtung der Behälter wird ferner dadurch optimal erreicht, daß ein Kettentrieb aus zwei in Längsrichtung versetzten Ketten mit ebenso versetzten Kettenumlenkrädern gebildet ist, zwischen denen das Ziehelement liegt das jeweils über ein Zapfengelenk mit der jeweiligen Kette verbunden ist. Bei Bewegung der Kettentriebe behalten daher die Ziehelemente ihre einmal geschaffene Lage ein.
Vorteilhaft ist außerdem, daß die Ziehelemente jeweils aus einem Ziehhaken bestehen, die mittels eines ersten Zapfengelenkes an einem Ziehhaken-Ende mit der einen Kette und mittels eines zweiten Zapfengelenkes im vorderen Bereich des Ziehhakens mit der anderen Kette verbunden ist. Dadurch wird die gewünschte Parallelität und daher die genaue Zugrichtung erzielt.
Eine transportmäßig günstige Anordnung des Behälters auf einem Transportmittel wird ferner dadurch erreicht, daß mittig zur Anlenkung von jeweils für eine linke oder rechte Regalseite bestimmte Ziehhaken eine Zentriernocke auf einem Kettentrieb befestigt ist, so daß in mittiger Lage des Behälters die Zentriernocke in eine Zentriernute des Behälters eingreift. In dieser mittigen Lage kann das Transportmittel für die Ziehvorrichtung mit Behälter entsprechend leichter verfahren werden.
Eine genaue Bewegung der Ziehelemente wird u. a. auch dadurch unterstützt, daß die paarweise angeordneten Ketten einen Tragkettenförderer bilden, dessen Kettentriebe auf sich zwischen den Kettenumlenkrädern angeordneten Führungen stützen.
Vorteilhaft ist hierbei, daß die Führungen für die Kettentriebe aus Niederdruck- Polyaethylen-Werkstoffen bestehen.
Für eine automatische Steuerung der Ziehvorrichtung ist außerdem vorteilhaft, daß zwei Kettenumlenkräder deren vier Ketten mittels einer elektromagnetischen Arbeitsstrombremse feststellbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht in Richtung eines Regalganges mit linken und rechten Regalseiten, wobei die Ziehvorrichtung in Mittelstellung befindlich ist und fixiert ist,
Fig. 2 einen gegen die linke Regalseite zugestellten Ziehtisch,
Fig. 3 die Phase, in der der Behälter auf den Ziehtisch aufgenommen wird,
Fig. 4 die Mittenstellung bei aufgenommenem Behälter,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines praktischen Ausführungsbeispiels der Ziehvorrichtung,
Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörende Draufsicht,
Fig. 7 die praktische Ausführungsform der Ziehvorrichtung in Seitenansicht in der Stellung ähnlich Fig. 2,
Fig. 8 die zu Fig. 7 gehörende Draufsicht,
Fig. 9 die praktische Ausführungsform in Seitenansicht in der Stellung wie Fig. 2,
Fig. 10 die zu Fig. 9 gehörende Draufsicht,
Fig. 11 die Seitenansicht der praktischen Ausführungsform im Augenblick des Ausziehvorgangs des Behälters,
Fig. 12 die zu Fig. 11 gehörende Draufsicht,
Fig. 13 die praktische Ausführungsform der Ziehvorrichtung in Seitenansicht, ähnlich wie Fig. 4.
Fig. 14 die zu Fig. 13 gehörende Draufsicht,
Fig. 15 die Seitenansicht der praktischen Ausführungsform während der Einnahme der Mittelstellung und
Fig. 16 die zu Fig. 15 gehörende Draufsicht.
Die Ziehvorrichtung ist für Behälter 1, z. B. sog. Normbehälter mit Abmessungen von z. B. 400 × 600 × 280 mm, die als Kleinladungsträger eingesetzt werden, vorgesehen. Die Behälter 1 weisen Ziehnuten 2 auf, die quer zur Längsrichtung 8a verlaufen, die gleichzeitig die Ein- oder Ausfahrrichtung für den Behälter 1 ist.
Die Ziehvorrichtung eignet sich besonders für die Anordnung auf einem Hubtisch eines Regalbediengerätes, das selbst in einem Gang zwischen einer linken und einer rechten Regalseite verfahrbar ist.
Auf einem Grundrahmen 3 sind quer zur Längsrichtung 8a beabstandete Kettenumlenkräder 4 auf Lagerböcken drehbar gelagert, und um jeweils zwei fluchtende Kettenumlenkräder 4 ist jeweils zumindest ein Kettentrieb 5 angeordnet, so daß zwei Ketten 5a und 5b parallel beabstandet verlaufen. An den Ketten 5a und 5b sind Ziehelemente 6 angelenkt, wobei in Zustellrichtung (nach links oder nach rechts) vorgeschobener Position des Grundrahmens 3 und bei synchron angetriebenen Ketten 5a und 5b die Ziehelemente 6 in die Ziehnuten 2 eingreifen und den Behälter aus dem Regal herausziehen oder in das Regal hineinschieben. Die Ziehelemente 6 bestehen jeweils aus einem Ziehhaken 6a für die linke Regalseite 13a (Fig. 1 bis 16) und aus einem Ziehhaken 6b für die rechte Regalseite 13b.
Jeder Ziehhaken 6a, 6b ist nach Art eines Tragkettenförderers 15 mit einem ersten Zapfengelenk 6c an einem der Kettentriebe 5 angelenkt und mit einem zweiten Zapfengelenk 6d an dem anderen Kettentrieb 5, so daß sich in Längsrichtung 8a ein Versatz von zwei Kettentrieben 5 ergibt. Ein Ziehhaken-Ende 6e greift bei entsprechender Kettenbewegung in die Ziehnute 2 ein. Es ist nur ein Antriebsmotor 7 für die Kettenbewegung oder für die Zustellbewegung des auf einer Linearführung 8 gelagerten Grundrahmens vorgesehen. Zumindest eines der Kettenumlenkräder 4 ist abbremsbar bzw. wieder lösbar, währenddem ein mit dem einzigen Antriebsmotor 7 und mit der Linearführung 8 verbundenes Antriebsritzel 9 bei abgebremstem Kettenumlenkrad 4 die Einheit in Richtung auf den Behälter 1 zu durch Eingriff in einen Kettentrieb 5 antreibt. Die Einheit besteht dabei auf dem Grundrahmen 3 mit Ketten 5a, 5b und den Kettenumlenkrädern 4.
Der Grundrahmen 3 ist z. B. auf einem Ausleger 10 des Hubwagens eines Regalbediengerätes befestigt bzw. verschieblich in Längsrichtung 8a gelagert. Der Grundrahmen 3 ist ferner mittels einer elektrisch oder elektronisch betätigbaren Verriegelungseinheit 11 am Hubwagen fixierbar. Der Grundrahmen 3 und paarweise angeordnete Kettentriebe 5 (die jeweils aus zwei in Längsrichtung 8a versetzten Ketten 5a und 5b gebildet sind) bilden mit den Ziehelementen 6 einen Ziehtisch 12.
Die Ziehelemente 6 werden dadurch stets parallel, d. h. im vorliegend dargestellten Fall horizontal gehalten, wobei die zwei in Längsrichtung 8a versetzten Ketten 5a und 5b, die den Kettentrieb 5 bilden, wobei die Kettenumlenkräder 4 ferner ebenso in Längsrichtung 8a versetzt sind, zwischen sich das Ziehelement 6 tragen, das jeweils über das Zapfengelenk 6c mit der jeweiligen Kette 5a bzw. 5b verbunden ist. Diese Verbindung ist dahingehend gestaltet, daß die Ziehelemente 6 jeweils aus dem Ziehhaken 6a und dem Ziehhaken 6b besteht, die mittels des ersten Zapfengelenkes 6c an einem Ziehhaken-Ende 6e mit der einen Kette 5a und mittels eines zweiten Zapfengelenkes 6d im vorderen Bereich des Ziehhakens 6a bzw. 6b mit der anderen Kette 5b verbunden ist.
Die Ziehvorrichtung ist ferner so ausgebildet, daß mittig zur Anlenkung von jeweils für die linke oder rechte Regalseite 13a, 13b bestimmte Ziehhaken 6a, 6b eine Zentriernocke 14 auf einem Kettentrieb 5 befestigt ist. In mittiger Lage des Behälters 1 greift die Zentriernocke 14 in eine Zentriernute 1a des Behälters 1 ein.
Die paarweise angeordneten Kettentriebe 5 (aus jeweils zwei Ketten 5a, 5b) bilden im Hinblick auf die Ziehelemente 6 eine Art Tragkettenförderer 15, dessen Kettentriebe 5 auf sich zwischen den Kettenumlenkrädern 4 angeordneten Führungen 16 stützen. Die Führungen 16 für die Kettentriebe 5 bestehen zweckmäßigerweise aus Niederdruck- Polyaethylen-Werkstoffen, deren reibmindernde Eigenschaften ausgenutzt werden.
Weiterhin ist noch vorgesehen, daß zwei Kettenumlenkräder 4 der vier Ketten 5a, 5b mittels einer elektromagnetischen Arbeitsstrombremse 17 gesteuert feststellbar sind.
Der Funktionsablauf der Ziehvorrichtung ist wie folgt:
Der Grundrahmen 3 steht, wie in Fig. 1 gezeichnet, in Mittenstellung und ist durch die Verriegelungseinheit 11 fixiert. Der Ziehhaken 6a für die linke Regalseite 13a wird durch Betätigung des Antriebsmotors 7 in die in Fig. 2 gezeigte Position gefahren.
Durch das Feststellen der Kettenumlenkräder 4 bilden der Grundrahmen 3 und die Kettentriebe 5 eine feste Einheit. Jetzt kann der gesamte Ziehtisch 12 bewegt werden. Durch Weiterbetätigen des Antriebsmotors 7 gelangt der Behälter 1 (Fig. 3) in diese erforderliche, gezeichnete Zustellposition.
Das Aufnehmen des Behälters 1 erfolgt nach den folgenden Schritten: Der Ziehhaken 6 erfaßt den Behälter 1 in der dafür vorgesehenen Ziehnut 2 und zieht diesen auf den Ziehtisch 12. An den Kettenumlenkrädern 4 wird der Behälter 1 um einige Millimeter angehoben. Sobald die Behältermitte mit der Zentriernut 1a das linke Umlenkkettenrad 4 erreicht, greift die Zentriernocke 14 in die Zentriernut 1a ein. Der Behälter 1 wird so lange gefördert, bis er mittig zum Ziehtisch 12 steht. Der Ziehhaken 6a gelangt während der Bewegung außer Eingriff von der Ziehnut 2. Die Zentriernocke 14 verhindert ein Verschieben des Behälters 1 auf dem Tragkettenförderer 15. Auf diese Weise wird der Formschluß zwischen dem Ziehtisch 12 und dem Behälter 1 gewährleistet, was für das nachfolgende Auslagern von Bedeutung ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, wird zum Zurückstellen des Ziehtisches 12 dieser mittig gestellt. Dadurch ist ein Regalbediengerät wieder fahrbereit. Das Abgeben des Behälters 1 geschieht in umgekehrter Reihenfolge wie das Aufnehmen. Das vorstehend beschriebene Anheben des Behälters 1 beim Aufnehmen ist nun ein Absenken und ermöglicht ein problemloses Einschieben in das um einige Millimeter tiefer liegende Regal.
Die Ziehvorrichtung und der Hubwagen sind so konstruiert, daß die Ziehvorrichtung ohne nachträgliche Bearbeitung des Hubwagens gegen einen Teleskoptisch ausgetauscht werden kann. Auf diese Weise können mit einem Regalbediengerät auch Behälter 1 ohne Ziehnut 2 in der beschriebenen Aushebetechnik aus dem Regal entnommen werden.
Die für die Fig. 1 und 4 beschriebenen Vorgänge können gleichlautend auf die in den Fig. 5 bis 16 dargestellten Positionen gelesen werden.
Bezugszeichenliste
1 Behälter
1a Zentriernute
2 Ziehnuten
3 Grundrahmen
4 Kettenumlenkräder
5 Kettentrieb
5a Kette
5b Kette
6 Ziehelemente
6a Ziehhaken für linke Regalseite
6b Ziehhaken für rechte Regalseite
6c erstes Zapfengelenk
6d zweites Zapfengelenk
6e Ziehhaken-Ende
7 Antriebsmotor
8 Linearführung
8a Längsrichtung
9 Antriebsritzel
10 Ausleger
11 Verriegelungseinheit
12 Ziehtisch
13a linke Regalseite
13b rechte Regalseite
14 Zentriernocke
15 Tragkettenförderer
16 Führungen
17 Arbeitsstrombremse

Claims (10)

1. Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes, mit auf einem Grundrahmen drehgelagerten, etwa im Abstand der Behälterlänge angeordneten Paaren von Kettenumlenkrädern, über die endlose Kettentriebe geführt sind und mit an den Kettentrieben angelenkten Ziehelementen, wobei bei in Zustellrichtung vorgeschobener Position des Grundrahmens und bei angetriebenen Ketten die Ziehelemente in die Ziehnuten eingreifen und den Behälter herausziehen oder hineinschieben, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Antriebsmotor (7) für die Kettenbewegung oder für die Zustellbewegung des auf einer Linearführung (8) gelagerten Grundrahmens (3) vorgesehen ist und daß zumindest eines der Kettenumlenkräder (4) abbremsbar bzw. wieder lösbar ist, währenddem ein mit dem einzigen Antriebsmotor (7) und mit der Linearführung (8) verbundenes Antriebsritzel (9) bei abgebremstem Kettenumlenkrad (4) die Einheit, bestehend aus dem Grundrahmen (3) und Ketten (5a und 5b) mit Kettenumlenkrädern (4) in Richtung auf den Behälter (1) zu durch Eingriff in einen Kettentrieb (5) antreibt.
2. Ziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (3) auf einem Ausleger (10) des Hubwagens befestigbar bzw. verschieblich gelagert ist.
3. Ziehvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (3) mittels einer elektrisch betätigbaren Verriegelungseinheit (11) am Hubwagen fixierbar ist.
4. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (3) und paarweise vorgesehene Kettentriebe (5) mit Ziehelementen (6) einen Ziehtisch (12) bilden.
5. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kettentrieb (5) aus zwei in Längsrichtung (8a) versetzten Ketten (5a und 5b) mit ebenso versetzten Kettenumlenkrädern (4) gebildet ist, zwischen denen das Ziehelement (6) liegt das jeweils über ein Zapfengelenk (6c) mit der jeweiligen Kette (5a und 5b) verbunden ist.
6. Ziehvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehelemente (6) jeweils aus einem Ziehhaken (6a; 6b) bestehen, die mittels eines ersten Zapfengelenkes (6c) an einem Ziehhaken-Ende (6e) mit der einen Kette (5a) und mittels eines zweiten Zapfengelenkes (6d) im vorderen Bereich des Ziehhakens (6a, 6b) mit der anderen Kette (5b) verbunden ist.
7. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß mittig zur Anlenkung von jeweils für eine linke oder rechte Regalseite (13a, 13b) bestimmte Ziehhaken (6a, 6b) eine Zentriernocke (14) auf einem Kettentrieb (5) befestigt ist, so daß in mittiger Lage des Behälters (1) die Zentriernocke (14) in eine Zentriernute (1a) des Behälters (1) eingreift.
8. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise angeordneten Ketten (5a, 5b) einen Tragkettenförderer (15) bilden, dessen Kettentriebe (5) auf sich zwischen den Kettenumlenkrädern (4) angeordneten Führungen (16) stützen.
9. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (16) für die Kettentriebe (5) aus Niederdruck-Polyaethylen- Werkstoffen bestehen.
10. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kettenumlenkräder (4) der vier Ketten (5a, 5b) mittels einer elektromagnetischen Arbeitsstrombremse (17) feststellbar sind.
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